Vögel an der Futterstelle

  • Halllo an alle,


    am Wochenende war ich wieder einmal im Sauerland. Meine Freundin hat vorm Haus eine Futterstelle, die rege besucht wird. Am Samstag saß ich dort mal für ein paar Stündchen und habe das Treiben beobachtet. Das war unglaublich, in dieser Zeit habe ich nicht weniger als 16 Vogelarten gezählt.


    Häufigster Gast ist der Haussperling,


    gefolgt von der Kohlmeise


    und der Blaumeise.


    Natürlich ließ sich auch das Rotkehlchen blicken


    sowie die Heckenbraunelle


    und die Amsel.


    Auch der Buchfink schaute vorbei.


    Fortsetzung folgt.


    Liebe Grüße

    Sabine II

  • Neben den zuerst genannten Vogelarten tauchten auch welche auf, die ich nicht unbedingt erwartet hätte. Dazu zählt für mich der Kleiber,



    der Gimpel oder auch Dompfaff


    und der Buntspecht.


    Vor einigen Jahren sah ich ihn dort das erste mal und auch jetzt tauchte er dort wieder auf, der Kernbeißer.

    Solange es Menschen gibt die denken, dass Tiere nicht fühlen,
    müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
    (Noah)

  • Dann aber wurde es wirklich interessant. Es erschienen Vogelarten, die ich bisher entweder sehr selten zu Gesicht bekam oder sie bedeuteten einen Erstfund für mich. Der Girlitz ist einer davon. Sollte ich hier leider falsch liegen, dann korrigiert mich bitte.



    Dagegen schon einmal gesehen habe ich die Goldammer.


    Der Sumpfmeise bin ich bisher erst einmal in der Urdenbacher Kämpfe begegnet. Ich freute mich sehr, sie wieder einmal gesehen zu haben.


    Später tauchte eine weitere vermeindliche Sumpfmeise auf. Beim Betrachten am PC stellte sich aber dann heraus, daß ist sie gar nicht, sondern eine Weidenmeise. Mein zweiter Erstfund. Ich hoffe, hier gibt es kein Veto.



    Absoluter Höhepunkt des Tages und gleichzeitig mein dritter Erstfund ist der Bergfink.



    Ich freue mich schon auf's nächste mal. Mal schauen, was ich dann entdecke.


    Liebe Grüße

    Sabine II

    Solange es Menschen gibt die denken, dass Tiere nicht fühlen,
    müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
    (Noah)

  • Hallo,


    da der vermeintliche Girlitz für mich genauso aussieht wie die Goldammer darunter, wird er wohl eine solche sein, fürchte ich.


    Viele Grüße


    Ziegelstein

    "Ah, connections, Son. That's the fateful key that Harriet missed, the key to understanding the natural world."

    Father Worm in "There's a Hair in My Dirt! - A Worm's Story" by Gary Larson.

  • Super!!! Das freut mich riesig, Sabine II !!! :alright:


    Wie oft stehen wir nebeneinander und hoffen, etwas zu entdecken ... und wenn wir dann was sehen, ist das Objekt entweder schnell weg oder unscharf ....


    So viele tolle Vögel in kurzer Zeit !!! Vielen Dank fürs Teilen !

  • Meine Erfahrungen zum Girlitz:

    insgesamt kleiner, Schnabel gedrungener, er brütete einige Male bei mir im Garten - nur nicht so früh in der Jahreszeit, gehört habe ich ihn in diesem Jahr auch noch keinen.


    Sabine, ich staune über die Vielzahl der Vogelarten die Du beobachtet hast. Neugierig wäre ich, wo sich die Futterstelle befindet: kleinerer Ort,

    Ortsrand, usw., denn eine Goldammer sah bei mir noch nie, also auch nicht am Futterhaus.

    Grüße auch vom

    Hermann

  • Ich habe es befürchtet, daß es nicht bei den drei Erstfunden bleibt. Aber trotzdem vielen Dank für die Berichtigung. So stimmt es jetzt wenigstens.


    @ Hermann


    Das Futterhäuschen steht wenge Meter vor dem Wohnhaus und das wiederum in einem kleinen Dorf auf dem Land, welches mehr Milchkühe als Einwohner hat. Vom Ortsrand oder mitten drinnen kann man daher nicht sprechen. Das Dorf ist umgeben von Kuhweiden und durch den Borkenkäfer zusehens verschwindenden Wäldern. An das Futterhäuschen selber sind die Goldammern nicht gegangen. Sie suchten den Boden nach herunter gefallenen Körnern ab.


    Liebe Grüße

    Sabine II

    Solange es Menschen gibt die denken, dass Tiere nicht fühlen,
    müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
    (Noah)

  • Liebe Sabine, bei der Vielzahl an Vogelarten kannst du den nicht gesehenen Girlitz hoffentlich verschmerzen. Da sind einige dabei, die für mich hohes Neidpotential haben. Bergfink, Kernbeißer, ich habe nach wie vor auch noch keinen Specht gesehen...

    Hier mal ein Foto vom Girlitz aus dem Archiv vom letzten Jahr.


    Liebe Grüße
    Susanne


    "Ach, die Welt ist so geräumig, und der Kopf ist so beschränkt!" (Wilhelm Busch)

  • Das sind wirklich viele Vögel, die Du dort sehen durftest, Sabine! Die Vögel der dritten Serie sind wirklich selten zu sehen. Sowohl an der Futterstelle als auch sonst!

    Hast Du es Dir hinter einem Busch gemütlich gemacht oder hast Du vom Haus aus fotografiert?

    Ich fahre / gehe hier oft an einem "Vogelgarten" vorbei, wo es viele Futterstellen gibt und sich das anscheinend in der Vogelgemeinschaft herumgesprochen hat. Denn dort ist immer viel los. Aber so viele Arten, konnte ich dort bisher noch nicht entdecken. Ich hoffe, ich darf noch drei Vögel hier mit einsetzen, die auch Futterstelle gewesen sind.


    Sie kommen extra aus Köln und fallen zwei Mal am Tag dort ein...



    Die Schwanzmeisen sind leider nicht oft dort zu sehen. Das ist ein Foto von Ende Dezember.



    Dafür kommen die Stieglitze oft...



    Aber nie habe ich diese Vogelvielfalt wie Du innerhalb einer Stunde gesehen! Das war sicher ein schönes Erlebnis!


    Viele Grüße

    Addi

    "In den kleinsten Dingen

    zeigt die Natur

    ihre größten Wunder."


    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Liebe Sabine,


    das kann ich mir gut vorstellen dass das ein schönes Erlebnis war.

    Besonders der Dompfaff ist ein Hingucker.


    Ich füttere "meine Vögel" auch das ganze Jahr doch so eine Vielfalt kann ich bei mir nicht beobachten.


    Viel Spass bei weiteren Beobachtungen!


    Viele Grüße Wiltrud

  • Ich danke euch allen für eure Kommentare und eurer Meinung, daß die Artenvieltfalt wirklich beeindruckend ist. Bisher hatte ich einem Futterhäuschen nie so lange Beachtung geschenkt. Zu Beginn hatte ich dennoch eher nur an die Vögel aus dem ersten Beitrag gedacht. Ich war selbst erstaunt, was da alles vorbei kam. Auf den Stieglitz hatte ich gehofft, aber sollte leider nicht sein. Der Hausrotschwanz kommt auch bei ihr vor und brütet auch bei ihr, aber er ist, wie ich gelesen habe, Fleischfresser (Insekten, Würmer) und kommt daher nicht an die Futterstelle.


    Zuerst habe ich von der Küche aus durch die Scheibe fotografiert, dann habe ich es mir auf einem Stuhl vorm Haus gemütlich gemacht. Zuerst waren die Vögel daraufhin natürlich erst mal alle weg, aber sie gewöhnten sich schnell an mich und die Arten, wo ich von vorn herein da saß, die haben sich überhaupt nicht an mir gestört. Auch nicht, wenn ich die Kamera hoch hob.

    Liebe Grüße

    Sabine II

    Solange es Menschen gibt die denken, dass Tiere nicht fühlen,
    müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
    (Noah)

  • Liebe Sabine II,

    beeindruckend finde ich die Vielfalt der Arten, einen Kernbeisser habe ich noch nie gesehen und Bergfinken noch nie an einer Futterstelle.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,

    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.

    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Auch dir vielen Dank, liebe Sabine.


    Da das Futterhäuschen ganz offensichtlich in der Tat ein besonderer Platz ist, freue ich mich schon auf den Sommer, wenn alle Zugvögel zurück sind. Dann kann ich auf ein paar Arten mehr hoffen.


    Liebe Grüße

    Sabine II

    Solange es Menschen gibt die denken, dass Tiere nicht fühlen,
    müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
    (Noah)

  • Liebe Silke,


    ich denke, es ist das Gestrüpp, was gleich daneben steht und in dem sich die Vögel verstecken können. Eine Kombination aus Ländlichem und dem Gestrüpp.


    Liebe Grüße

    Sabine II

    Solange es Menschen gibt die denken, dass Tiere nicht fühlen,
    müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
    (Noah)

  • Hallo zusammen,


    erneut war ich bei meiner Freundin und erneut konnte ich den Blick nicht vom Futterhäuschen lassen. Anfangs schon, daher habe ich kein Foto von der Vogelart Nr. 16, dem Eichelhäher. Als ich zur Kamera griff, flog er weg.


    Sie hatte die Fütterung wegen der langsam beginnenden Brutzeit eingestellt, dann aber fing es wieder an zu schneien und über Nacht fielen mehrere cm Neuschnee. Daher hat sie das Häuschen doch noch einmal voll gemacht und prombt kamen die Vögel wieder zurück. Unter ihnen diese weibliche Amsel. So gesprenkelt habe ich bisher noch keine gesehen.



    Bei der hier bin ich mir nicht wirklich sicher, was es ist, eine Sumpf- oder eine Weidenmeise. Ich würde aber eher zur Weidenmeise tendieren. Wenn ihr da sicherer seit, dann könnt ihr es gerne richtig stellen.



    Auch der Buntspecht holte sich gerne wieder die Sonnenblumenkerne.


    Hier gleich zu zweit. Ich vermute ein Pärchen.


    Und dann tauchte Vogelart Nr. 17 auf, ein Star. Die Vögel sind ja noch schöner, als ich dachte. Allein schon durch den dreifarbigen Schnabel.


    Und Vogelart Nr. 18, der Stieglitz.


    Noch 2 Arten, dann sind die 20 voll. Das wäre der Hammer.


    Liebe Grüße

    Sabine II

    Solange es Menschen gibt die denken, dass Tiere nicht fühlen,
    müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
    (Noah)

  • Bei der hier bin ich mir nicht wirklich sicher, was es ist, eine Sumpf- oder eine Weidenmeise. Ich würde aber eher zur Weidenmeise tendieren. Wenn ihr da sicherer seit, dann könnt ihr es gerne richtig stellen.


    Ganz eindeutig eine Wumpfmeise! ;):loneranger:


    So fasse ich diese beiden Schwesterarten gern zusammen. Weitere Unterscheidung traue ich mich nur mit passender Gesangsaufnahme dazu...

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