Posts by Kasimir

    Oh, das freut mich aber, dass ich alles richtig zugeordnet habe! Obwohl es mir nicht wichtig ist, ob ich nun die erste war. Vielleicht "muss" ich den Pokal ja auch an Uwe weitergeben.

    Meine Ergebnisse habe ich mir notiert und bin schon gespannt, ob ich alles richtig zugeordnet habe. :)

    Das hat er jedenfalls vor mir geschrieben. :21:

    "Wenn jeder alles wüßte und erklären könnte, dann käme uns ganz sicher das Staunen abhanden!"


    Und das würde ich nicht gut finden!

    da hast du sowas von Recht!... Also nehme ich meine initiale Unwissenheit an. Aber das Staunen kommt ja erst in dem Moment der Erkenntnis, dumm bleiben hilft also auch nicht.


    Sex am Schleimfaden

    Noch was zum Staunen: dass der Schleimfaden so stabil ist, zwei nicht gerade kleine Tiere zu halten. Ob da schon mal ein Biotechniker versucht hat, das "nachzubauen"?

    Was es nicht alles gibt! :48: Ich gehörte nicht zu den "Wissenden" und habe mir den verlinkten Artikel durchgelesen.

    (Ich hatte zuerst gedacht, meine neue Signatur wäre zu pessimistisch, muss aber feststellen, sie passt meistens. :21:)

    Liebe Sabine,

    das ist ja ein tolles Rätsel! - wenn auch wegen der vielen Botanik nicht so ganz einfach für mich.

    Immerhin habe ich angefangen, ein bisschen was über Futterpflanzen zu lernen. Mal sehen, wie weit ich komme.

    Wie macht man einen Spoiler?

    Schöne Makros, da sieht man jedes Härchen - und möchte am liebsten streicheln! :45: Das hätten sie aber wahrscheinlich doch nicht so gut gefunden :99:

    Mindestens beim 2. und 4. Bild ist eine dabei, die größer aussieht und mehr schwarz am Abdomen hat - könnte das die Königin sein? Oder frisst die gar nicht selber, sondern sitzt im Nest und wird gefüttert? Ach, ich habe so wenig Ahnung! :59. :75: :33:

    Liebe Sabine,

    wenn ich mir deine Statistik so anschaue, kann man ja wohl kaum von "Urlaub" reden, das war ja eine echte wissenschaftliche Exkursion* mit beeindruckenden Ergebnissen. Glückwunsch besonders zu den Neuzugängen für dich und den Seltenheiten für Salzburg! :18:

    *und wie immer wunderschön dokumentiert! :45:

    Die Alge wächst nur so schön entlang des Weberknechtes, weil dieser eben sehr viel Stickstoff bietet, von dem die Alge lebt.

    Ha, das freut mich! Danke. Das hätte sonst mein Weltbild schon sehr durcheinander gebracht. :28:

    Es geht einzig um die Vertreter der Gattung Smicromyrme. Diese Gattung zeigt eine Anzahl Arten, die alles andere als leicht zu bestimmen sind

    Ok. Leider habe ich keine Checklist der Mutillidae von Spanien gefunden. Bei biodiversidadvirtual sind 13 Arten Smicromyrme gelistet, aber nur zwei mit Fotos: S. partita und suberata, wahrscheinlich die Arten, die man am Foto identifizieren kann.

    Bei iNat sind Fotos von 27 Arten Mutillidae aus Spanien, darunter 3 Smicromyrme. Die dritte ist S. ariasi und wurde in Ceuta gefunden. Ist zwar auch Spanien, aber eben Afrika.

    So oder so, fehlen mir noch ein paar. :32:

    Aber ist das nicht DAS Kriterium für Pilze, dass sie kein Chlorophyll haben und somit keine Photosynthese machen können und ihre Energie aus organischer Substanz holen müssen? Und wenn sie doch Photosynthese machen wollen, holen sie sich dazu eine Alge in Symbiose und das ganze nennt man dann Flechte.

    Ich glaube, die Algenzellen treiben durchs Wasser, bis sie auf irgendeinen Gegenstand stoßen, da heften sie sich fest und wachsen weiter. Und nur weil diese Weberknechtbeine so lang sind, fällt das auf. Der Weberknecht wurde ja wohl auch von außen nach innen "befallen", denn am Körper selbst ist ja kaum was.

    Liebe Sabine und Uwe,

    Eigentlich sieht der Belag für mich aus wie Pilze, und es gibt offenbar auch aquatische Pilze:

    Das ist auch für mich DER Fund aus deiner letzten Woche!

    Sabine könnte mit ihrer Vermutung durchaus recht haben, vielleicht meldet sich Thorben oder ein anderer Wissender und kann dazu etwas sagen.

    das wäre der Hit! Ich habe das eigentlich nur als Kuriosum fotografiert, weil ich der Meinung war (eigentlich immer noch bin), wenn es grün ist, ist es eine Alge. Natürlich erinnerte es mich an die hier gezeigten Pilze. Bei dem Weberknecht handelt es sich übrigens um Cosmobunus granarius.


    Zu den weiteren Anmerkungen von Sabine: Die Walzenspinne ist nachtaktiv, dieses war erst meine dritte in 8 Jahren. Ob sie wohl wirklich selten ist oder nur selten gefunden wird, vermag ich nicht beurteilen.


    Die Libellen sind so kräftig gefärbt, weil es alles Männchen sind. Das hätte ich dazuschreiben sollen.


    Die Schildlaus ist aus Australien, genau wie ihr Prädator. Die University of California musste sich nur damit beschäftigen, weil sie dort als Pest an Zitrusfrüchten auftritt. Und natürlich ist der Käfer ein Marienkäfer, ich habe ja auch den Adulten fotografiert.


    Ja, Ameisenwespen, das wäre noch eine Aufgabe, alle in Spanien vorkommenden zu finden. Das gefällt mir noch besser als Ameisenjungfern; bei denen muss man immer Flügelgeäder vergleichen. Die Muster der Ameisenwespen scheinen doch alle recht unterschiedlich zu sein.

    Wenn man sonntags keine 12 Stunden weg ist, hat man auch am Abend noch Zeit Fotos zu bearbeiten und Beitrag zu schreiben. :tanz:


    Montag, 12.9.

    Den Alpensegler Apus melba hatte ich ja schon in den Bestimmungsanfragen gezeigt. Mich hat irritiert, dass der Kopf ganz dunkel aussieht und es kein Brustband gibt. Aber wenn es kein Mauersegler ist und auch keine Schwalbe, bleibt ja eigentlich nichts anderes übrig. #Neu4me


    Noch ein bisschen was Buntes: Amegilla quadrifasciata an Wandelröschen Lantana sp.


    Dienstag, 13.9.

    Nix los - und auch die Kleine Kohlweißlingsdame Pieris rapae will von Annäherung nichts wissen.


    Mittwoch, 14.9.

    Nachtrunde. Es ist kühler geworden. Ich dachte, wenn es weniger Prädatoren (Geckos und Mantis) gibt, gibt es vielleicht mehr Nachtfalter. Pustekuchen! Was es gab, waren Grillen Gryllus bimaculatus. Insgesamt habe ich auf der Runde 5 Weibchen gesehen, Männchen nur gehört. Wenn die Männchen im Versteck sitzen und zirpen, müssen die Weibchen wandern.


    Auf der dunklen Straße flitzte was und blieb dann mittendrin stehen. Da musste ich nachschauen. Fotografieren war nicht so einfach, weil ich mich nicht abstützen konnte (hinknien wollte ich mich nicht, ab und zu kommt doch mal ein Auto). Also nur ein schlechtes Beweisfoto, gefreut hat es mich trotzdem. Walzenspinne Gluvia dorsalis


    Donnerstag, 15.9.

    An meinem normalen Jagdgebiet war nichts zu finden, also habe ich die Runde etwas erweitert. Und wurde belohnt mit einem Baum voller Bienenfresser Merops apiaster. Sie waren zwar sehr weit weg, aber mit Zoom und ausgeschnitten kann man was erkennen - sie schauen alle in die gleiche Richtung wie lauter kleine Kompassnadeln.


    Im Flug sehen sie immer weiß aus, die roten und schwarzen Tupfen sieht man erst, wenn sie sitzt, die "schöne Ute" Utetheisa pulchella. (Ich wehre mich dagegen dieses Tier "Bär" zu nennen.)


    Auf dem Rückweg wuchsen am Straßenrand Büsche von Retama sphaerocarpa (so eine Art Ginster ohne Blätter). Sie waren weiß getupft von Mengen der Australischen Wollschildlaus Icerya purchasi.


    Zwischen den ganzen weißen Tupfen war auch ein (!) roter. Die Bestimmung war überraschend einfach, denn schon auf der wiki-Seite der Schildlaus wird ihr Feind gezeigt. Er hat mittlerweile den Namen gewechselt und heißt jetzt nicht mehr Rodolia sondern Novius cardinalis.  #Neu4me


    Freitag, 16.9.

    An der Brachfläche. Ich dachte ich finde auch Raupen von Acronicta rumicis, wie ich sie letztes Jahr als Joker hatte und wie man sie gerade in mehreren Threads sehen kann. Nix da, dafür seht ihr keinen Chrysolina viridana (erkennbar daran, dass der Halsschild nur am Rand gepunktet ist.)


    Und Prionyx kirbii gefällt mir auch immer, auch wenn ich sie nur zu gerne mal mit Heuschrecken-Beute sehen würde.


    Samstag 17.9.

    So habe ich mich heute für einen langen Spaziergang entschieden. Eigentlich wollte ich zum Aquädukt und dann via Quelle (Nacimiento) zurück, habe aber den Stadtbus verpasst, der samstags nur alle Stunde fährt. Also bin ich direkt zum Nacimiento gelaufen. Am "Eingang" zu diesem Naherholungsgebiet waren Viehtränken aufgestellt. Vieh (Schafe, Ziegen?) habe ich keins gesehen.


    Aber Libellen!

    Trithemis kirbyi - die achtflügelige :19:


    Crocothemis erythraea, auch rot


    die häufigste blaue, Orthetrum chrysostigma


    und mit den Sympetrums habe ich immer meine Schwierigkeiten; Sympetrum sinaiticum ist am schwarzen Strich am Anfang des Abdomens zu erkennen


    Aus dem Wasser habe ich diese Feldwespe gerettet. Während sie sich putzte und trocknete, konnte ich sie in Ruhe fotografieren. Polistes gallicus


    vorwiegend schwarze "Bäckchen" und gelbe Mandibeln - bei dominulus ist es ungekehrt


    Im Wasser sah ich noch etwas Erstaunliches. Es erinnert mich an die von Pilzen parasitierten Spinnen und Weberknechte - aber eine parasitische Alge?? :26:

    Der Weberknecht wird einfach ertrunken sein, aber dass die Alge so an den Beinen entlang wächst?!


    Der Quellteich selber war scheußlich, voller Hausenten und -gänse. Veralgt weil natürlich jeder Enten füttern muss. :53:


    Ich bin länger da gesessen, habe den Schwalben (Mehl-, Felsen-, Rötel-, vielleicht Rauch-) beim Trinken zugeschaut und auf die Vipernatter gewartet. Die kam aber nicht, weil immer wieder ein Gänsegeschwader ankam, ob es nicht doch was zu fressen gibt.

    Allerdings habe ich dort früher noch nie Teichhühner Gallinula chlorops gesehen. Hier ein Jungvogel.


    Noch eine Libellenart. Trithemis annulata


    Dierekt an der Quelle sitzt ja das Wasserwerk von Antequera. Der Überlauf ist ein Bach, der den Teich speist und dort entspringt auch "unser" Bach. Das waren auch nur noch kleine Pfützen. Immerhin ausreichend für ein paar Schmetterlinge, hier Faulbaumbläuling Celastrina argiolus


    In etwas Entfernung sah ich viele Vögelchen. Zuerst dachte ich an Spatzen, aber so viele Spatzen zusammen hätte man gehört und diese sagten kaum was. Das Zoom hat es mir gezeigt: Distelfinken Carduelis carduelis. Ich glaube so viele habe ich noch nie gesehen oder zumindest fotografiert - die sind ja immer sofort weg! Ich zähle 18!


    Auf dem langen Rückweg über die Hügel konnte ich noch ein Pärchen Thekla-Lerchen Galerida theklae entdecken.


    Dann kam ich an der Straße raus, an der die Büsche mit der Wollschildlaus stehen. Jetzt wo ich mich über den Lebenszyklus schlau gemacht habe, wollte ich sie mir noch genauer anschauen. Hier sieht man links eine Larve, die noch kein Wachsgehäuse gebildet hat, bei der mittleren fängt es gerade an.


    Dann wollte ich sehen, ob ich nochmal so einen Käfer finden kann und bessere Fotos machen. Mittlerweile habe ich festgestellt, dass die meisten Fotos so unscharf aussehen, weil der Käfer kurze Haare hat. Käfer habe ich keinen gefunden, aber eine Larve. Das fand ich schon sehr spannend! Ein Merkblatt von der University of California zeigt alle Stadien sowohl von der Schildlaus alsauch vom Käfer.


    Zu guter Letzt hüpfte noch etwas auf der Straße rum - eine kleine Gottesanbeterin Ameles spallanzania. Die hatte ich bis dahin erst einmal gesehen. Ein schwangeres Weibchen.


    So war das auch ohne Schnorcheln ein ganz interessanter Tag.


    Sonntag, 18.9.

    Kurze Runde zum Pinienwald. Eigentlich dachte ich an parasitische Wespen wie Prionyx kirbii, fand aber andere. Mutillidae kann man ja auch als parasitische Wespen bezeichnen.

    Nemka viduata


    Dasylabris lugubris  #Neu4me


    Klaas Reißmann , du kannst sagen, was du willst, ich finde die sehen alle unterscheidbar verschieden aus. Aber ich werde mich da noch genauer mit beschäftigen.


    Drei neue und zwei seltene Arten ist auch eine ganz gute Ausbeute für das "langweilige" Antequera.

    Liebe Addi,

    ich habe ganz vergessen auf deinen anteilnehmenden Kommentar einzugehen, tut mir leid. :33: :66:

    Ist der Ausschlag besser geworden?

    Ja, das ist vorbei.

    Öffentliche Verkehrsmittel für Ausflüge sind wahrscheinlich zu teuer oder zu kompliziert?

    Könntest Du Dir nicht ein Auto von Freunden leihen?

    Das geht schon und ich werde auch nach dem ersten Regen mal nach Málaga zur Guadalhorce-Mündung fahren. Es dauert halt länger, ist kürzer und teurer. Mittlerweile ist es übrigens wirklich kühler geworden, wahrscheinlich hätte ich heute am Strand ganz schön gefroren. Also, ist schon gut, wie es ist.

    So gut kenne ich mich in Málaga nicht aus, als dass ich da mit einem Auto (geliehen oder gemietet) selber hinfahren wollte.