Posts by Addi

    So eine abwechslungsreiche Tour und schon Blühendes und vor allem Insekten und dabei auch Ameisen! :45:

    mit einer winzigen Biene, hier aus der Nähe - Andrena sagt man bei iNat.

    Was hälst du von Andrena chrysosceles?

    Aber hier hatte sich einer geputzt und dann geräkelt und zeigte dabei seine volle Größe! Der Kollege ist dafür nicht nur kopflos, sondern auch noch einbeinig.

    Wenn die Beiden gleich groß sind, dann ist es schon enorm, wie sie sich "entfalten" können...

    "Assel-Pepe"... ^^ - Coole Freunde hast Du!
    Eine ganz schöne Menge an Treibholz liegt dort. Wäre es der Rhein, dann würde noch jede Menge Müll dabei sein... X(

    Die letzten drei Vögel hast Du wunderbar fotografiert!

    Vielen Dank für Eure vielen Reaktionen.
    Ein Marder war das also... Der war wahrscheinlich auf den Weg in die Zivilisation, die an der Stelle sehr nahe ist, um unter der Motorhaube zu übernachten oder ein wenig Gummi abzukauen... ;)

    Nachdem ich es im vergangenen Jahr nicht mehr geschafft habe, mit der Fotobearbeitung meiner Ausflüge auch nur annähernd fertig zu werden, geschweige denn, Berichte zu schreiben, hoffe ich, dass es in diesem Jahr besser klappt...

    Vor genau einer Woche bin ich in der Urdenbacher Kämpe gewesen. Zu der Zeit war hier für ein paar Tage Winter und es war ziemlich eisig. So habe ich zum ersten Mal auch dieses Gesicht des tollen Naturschutzgebietes gesehen. (Für die Ortskundigen: ich bin von Hellerhof den Stümpenweg durchgegangen bis zu Piels Loch und von da aus nach Hause geradelt).
    Zu fotografieren war es nicht einfach, da um die Mittagszeit - früher Nachmittag, bei wolkenlosem Himmel und gleißender Sonne - aber man kann ja nicht alles haben...
    Mit dem Blick auf den Alten Rhein ging ich über eine Brücke in den Auenbereich der Kämpe.

    Hier kann man normalerweise Wasservögel beobachten, aber an dem Tag...

    ... nichts.

    Aber halt, einer war doch da!

    Und etwas weiter, nahe am Weg und sonst eigentlich nicht so gut zu beobachten, eine Heckenbraunelle bei der Futtersuche.

    Auch ein einige Etagen höher waren ein paar Vögel unterwegs.

         

    Ein Trittsiegel über einen Bachlauf, gut im Schnee zu erkennen - nur von wem...?

    Eisig geht es weiter.

    Und besonders schön wurde es bei dem Blick von einer Brücke.

    Ein Anstandsbesuch bei "Kauzens", aber - keiner da!

    Dafür aber der (un)heimliche Geist der Kämpe... (ein Gestaltwandler!) ;)

    Zu meiner Freude zeigten sich gegen Ende der Tour die wunderschönen, aber auch sehr hibbeligen Schwanzmeisen.

    Auf einmal trötete es über mir. Einem eher kleineren Trupp sehr später Kraniche war es wohl doch zu kalt geworden...

    Im Gegensatz dazu waren diese Kollegen warm eingepackt.

    Unzählige solcher vergänglichen Kunstwerke gab es rechts und links des Weges.

    Ich denke, eine 100%ige Bestimmung wird nicht möglich sein Wolf. Dazu hätte man auch Tiere sehen müssen. Mit Dolichovespula maculata liegen wir aber schon ziemlich gut, denke ich. Aber ob ich das Label auf "bestimmt mit Restunsicherheit" setzen würde... - ich glaube, das wäre nicht seriös.
    Die weitere Suche im Netz war aber trotzdem interessant. Der ein oder andere hat vielleicht schon einmal die Begriffe Kurz- und Langkopfwespen gehört. Wenn die Guten an einem vorbeisausen, ist es natürlich schwer, Genaueres zu erkennen. Auf dieser Seite wird das entscheidende Unterscheidungsmerkmal gut gezeigt. Wichtig ist die türkise Markierung, die den Unterschied anzeigt.
    Links dürfte es der Kopf von Dolichovespula maculata sein, rechts eine der üblichen Wespen, die dort nach den Regionen noch ein wenig unterschieden werden.
    Hier in Deutschland zählen zu den Kurzkopfwespen:
    Rote Wespe (Vespula rufa)
    Gewöhnliche Wespe (Vespula vulgaris)
    Deutsche Wespe (Vespula germanica)

    Unsere Langkopfwespen sind:
    Sächsische Wespe (Dolichovespula saxonica)
    Norwegische Wespe (Dolichovespula norwegica)
    Waldwespe (Dolichovespula sylvestris)
    Mittlere Wespe (Dolichovespula media)

    Die Unterscheidung in Kurz- und Langkopfwespen ist nur ein Punkt. Für die genauere Identifizierung muss man noch so einige andere Merkmale heranziehen.
    Und es gibt natürlich noch jede Menge anderen Wespenarten.

    Dann habe ich noch einen Elektronischen Atlas einiger Insekten aus British Columbia gefunden. Auch interessant. Für unsere vermutete Art gibt es eine Unterseite. Auch eine Karte ist dabei, da kannst Du mal mit Deinem Standort vergleichen.

    Diese Seite zeigt Bienen, Ameisen und Wespen aus BC. Bzw. man kann dann auch nach anderen Insektenarten suchen, z. B. auch nach Farben.
    Ganz oben auf der Seite kann man sogar die Tiere nach Staaten und Provinzen suchen (Nordamerika, Kanada und Mexiko).
    Vielleicht für unsere Reiselustigen eine Möglichkeit, das ein und andere näher zu bestimmen.

    Heute habe ich mehr Zeit und kann mich an dem Rätsel versuchen...
    Allerdings finde ich KI-Rätsel schwierig, weil man nicht weiß, was von den "Fakten" wirklich brauchbar ist. Bei dem einen Foto aus dem letzten Rätsel hat sie ja auch viel falsch gemalt.
    Wäre das Rätsel Deiner Feder entsprungen, wüßte ich, dass alle Hinweise wahr sind und ich mich daran orientieren kann. Aber hier weiß ich nicht, was wirklich hilfreich ist und was in die Irre führt.

    Eine erste Idee:
    - ein Insekt
    - der erste Namensteil ist griechisch, der zweite lateinisch
    - der zweite Abschnitt scheint auf einen Geschlechts­dimorphismus hinzuweisen
    - der dritte Abschnitt weist darauf hin, dass das Tier im frühen Frühjahr schlüpft oder sich aus seinem Versteck herausbuddelt und sein Leben beendet, bevor es richtig Sommer wird
    - die Nahrung scheint aus bitteren Pflanzenteilen zu bestehen. Allerdings kann ich mit "doch mein Hunger gilt nicht mir selbst" gar nichts anfangen...
    - im nächsten Abschnitt könnte man mit den Hinweisen eine Vermutung verifizieren

    Es ist wahrscheinlich falsch, aber mir kam der

    Display Spoiler

    Aurorafalter in den Sinn...

    Danke Wolf für die weiteren Informationen. Gestern saß ich mehr im Bus oder Wartezimmer, als dass ich Zeit hatte, mich weiter mit dieser interessanten Frage zu beschäftigen. Ich denke, 100 %ig werden wir es nicht herausbekommen können, aber vielleicht "den Verdacht" ein wenig untermauern. Faszinierend finde ich das Weiß statt der gewohnten gelben Farbe.
    Wenn man an ein Wespennest kommt, macht es immer Sinn, auf den Boden unter dem Nest zu schauen (ist dort Wiese, muss man ein wenig länger und genauer suchen). Oft liegen dort tote Tiere (altersbedingt verstorben und aus Hygienegründen aus dem Nest entfernt bzw. auch dort gestorben). Das ist natürlich besonders hilfreich bei verlassenen Nestern.

    Ist ja ein Ding, dass das Velutina-Nest noch immer an der A542 / A59 hängt. Es ist ja dort recht exponiert.

    Eine spannende Frage Wolf...
    Was es für (besondere) Arten in Kanada gibt, konnte ich bisher noch nicht herausfinden und so schreibe ich erst einmal, was ich aus dem Foto sozusagen "lese":

    - es ist ein sogenannter Freinister, also kein Dunkelbrüter, wie z. B. unsere Nervzwerge die Gemeine und die Deutsche Wespe. Die sind lieber unter der Erde, in Rolladenkästen oder in sonstigen dunklen Bereichen.

    - das Nest ist leer.
    Das kann zweierlei bedeuten: entweder ist die Königin tot und der Staat ist nicht weiter gewachsen, die Arbeiterinnen, die es bis dahin gab, sind nach vier Wochen etwa tot.
    oder
    die Zeit der Wespenart ist vorbei (gibt es hier in Deutschland auch, dass sie nur bis z. B. August leben).
    Für mich ist es im Moment nicht so wirklich gut erkennbar, ob das Nest noch im Aufbau begriffen war oder sich schon im Verfall befindet. Die Licht- und Schattenverhältnisse können täuschen, aber ich tendiere insgesamt eher dazu, dass das Nest dabei ist, kaputt zu gehen.

    - viele Nester kann man anhand der Ein- / Ausflugsöffnung identifizieren bzw. zumindest eingrenzen. Unsere Europäische Hornisse hat z. B. immer unten die Öffnung, die Asiatische Hornisse an der Seite, die Mittlere Wespe hat anfangs eine lange nach unten hängende Röhre, die aber im Verlauf des Bestehens wieder zurückgebaut wird. Auf dem Foto könnte der Ausgang unten sein, falls es nicht schon eine Beschädigung ist.

    - die Größe des Nests ist nicht so ganz gut abzuschätzen. Hat es die Größe eines Handballs, eines Volleyballs, eines Basketballs...?

    Die Europäische Hornisse (Vespa crabro) würde ich ausschließen. Von der groben Architektur und Farbe her, würde es zwar passen, aber sie fangen doch eher in einem Hohlraum (hohler Baum, Nistkasten usw.) an und nicht baumelnd am Baum.

    Bei der Asiatischen Hornisse (Vespa Velutina) gibt es ein Primärnest, was in etwa die Größe haben könnte, dann wird umgezogen in luftige Höhen und es gibt die großen ballonartigen Nester. Ich selber habe noch kein Primärnest gesehen (hier in Deutschland kommen sie oft in Hecken und Büschen vor und ist etwa Handballgroß.) Von der Struktur her ist es ähnlich.

    Spontan hatte ich an die Sächsische Wespe gedacht (Dolichovespula saxonica), vor allem wegen der kurzen Lebenszeit. Allerdings haben sie eher ein ins Grau gehende Nest, da sie als Baumaterial verwittertes Holz nehmen. Und die Nester scheinen mir doch "glatter" zu sein.
    Sie baut ihr Nest frei hängend (spricht für sie) an geschützten Orten. Nun ja, inwieweit ich ein Blätterdach jetzt als geschützt werten würde...

    Die Rote Wespe (Vespula rufa) kommt zwar auch in Kanada vor, bevorzugt aber eher unterirdische Bauten.

    Die Mittlere Wespe oder Kleine Hornisse (Dolichovespula media) würde ich eventuell auch noch in Betracht ziehen, obwohl mir Nestfarbe und der glatte Bau auch nicht so wirklich passen.

    Dolichovespula maculata ist eine in Nordamerika weit verbreitete Wespe und ist mit unserer Mittleren Wespe (Dolichovespula media) verwandt.
    Auf dieser Seite ist eine gute Beschreibung und die Fotos lassen an eine Ähnlichkeit mit Deiner Aufnahme denken.

    Momentan würde ich mich nicht festlegen wollen. Ich recherchiere mal ein wenig, vielleicht kann es dann etwas eingegrenzt werden.
    Hast Du noch andere Fotos vom Nest (von der Perspektive her)?

    Tanja Hornissenwaechterin hast Du vielleicht noch eine Idee?

    Bei Dir wird es wirklich lausig kalt! Aber dafür gibt es wunderschöne Winterlandschaften.

    ... aber der späte Heimweg dann doch etwas beschwerlich. Der starke Wind hatte den Feldweg zugeweht, zumindest leuteten in der Ferne einige Lichter meines Zieles.

    Ein Glück, dass die Lichter zu sehen gewesen sind. Sonst könnte ich mir vorstellen, dass man schnell im Kreis herum rennt, da die Orientierung fehlt. Bei Schnee hat man zumindest noch das Glück, dass man sieht, welchen Weg man schon gegangen ist...
    Das Stapfen im hohen Schnee stelle ich mir ähnlich anstrengend vor, wie über einen Sandstrand zu laufen.

    Wieso ist der schräg nach oben gewachsen??? :92:

    Ich habe ein wenig gesucht. Zunächst fand ich nur "Ice-Spikes", was es aber nicht ist. Denn dazu braucht es z. B. eine Vogeltränke, aus der sie herauswachsen. Der Link erklärt wieso.

    Dein Phänomen müsste eine sogenannte "Eisnadel" sein, ebenso wie auf den zwei Fotos unter Deiner Überschrift "Eisgebilde am Bachufer".
    Voraussetzungen dafür sind: -8° C oder kälter, hohe Luftfeuchtigkeit, Wind darf höchstens nur ganz schwach sein.
    Hier eine kurze Erklärung unter den Stichworten Polarschnee oder Diamantenstaub und auf dieser Seite sieht man leider nur ein Bild von Dreien (jedenfalls bei mir).

    ich habe in wikipedia rumgesucht und mich von einem Helden zum nächsten gehangelt. Weiter als bis zum Trojanischen Pferd reichten meine eigenen Kenntnisse nicht.

    Genauso habe ich es auch gemacht...! Nun, immerhin habe ich alte Kenntnisse aufgefrischt und Neues dazugelernt. Auf die Lösung wäre ich nicht gekommen.

    1. Die chirurgische Dualität

    Mein Epitheton teilt sich den Ursprung mit einem Mann, der im elften Gesang der Ilias durch einen Pfeil des Paris verwundet wurde. Während sein Bruder (dessen Name heute ein anderes Taxon der gleichen Ordnung ziert) für die inneren Leiden zuständig war, galt er als der Meister der Chirurgie. Wenn du den Namen meines engsten Verwandten in der paläarktischen Fauna kennst, hast du den Schlüssel zu meiner Identität.

    Wer ist der mythische Chirurg, und wer ist sein „segelnder“ Bruder?

    Du schreibst, dass ich hier noch einmal genauer lesen soll. Aber ich komme nicht weiter.
    Mir scheint, dass hier Achilles gemeint ist, der verwundet wurde. Ich habe mich inzwischen eine ganze Weile durch die griechische Mythologie gewühlt und nirgends fand ich etwas über Geschwister von Achilles. So konnte ich auch keinen Bruder als Chirurgen ausmachen.
    Epitheton musste ich erst einmal nachschlagen. Grob gesagt ist es ein eher überflüssiger Zusatz, wie z. B. "grüne Wiese". Jeder weiß, dass eine Wiese grün ist.

    Als Medizinier würde hier noch Asklepios reinpassen. Auch bei ihm finde ich keinen Bruder, nur haarsträubende Abstammungsgeschichten.
    Ebenso wie Hippokrates, bei dem ich auch keine Geschwister finde. Allerdings sieht sich Hippokrates in der Abstammung her bei den Asklepiaden. Also könnte man da irgendwie eine Verbindung sehen...

    Oder ich bin hier bisher ganz falsch gewesen... gehe ich der Spur des "segelnden Bruders" nach, dann käme ich auf Iason, was auf deutsch sogar der "Heilende" heißt. Aber der Kerl scheint auch keine Geschwister zu haben!

    Vielleicht suchen wir auch gar keine Falter...?

    2.

    Display Spoiler

    Spontan fiel mir der Fächerflügler ein mit seinem Cephalothorax. Aber Du bist ein Faltermensch, und könnte es sich hier um die Raupe des Monarchfalters handeln...? Dann könnte ich weiterdenken, was die eigentliche Frage angeht.