Posts by Sabine Flechtmann

    Lieber Uwe und Uwe,

    Uwe 58  Moosfreund

    auf Rügen gab es schon Funde der Dünenstinkmorchel, die parasitier offenbar auf Pflanzen:

    Usedom, Koster, auf Luzerne

    Schaabe, Forsthaus Gelm, auf Strandhafer

    Binz, Schmale Heide (Feuersteinfeld), auf Strandhafer

    Insel Ruden (da kommt man wohl nicht hin als Privatmensch?), alles NSG, auf Strandhafer

    Verbreitung Phallus hadriani Vent. 1798


    Ich kann eine Dünenstinkmorchel vom 10.10.2009 vom Strand Graal-Müritz beisteuern:

    Lieber Uwe,

    eine schöne neue Serie, aus der ich den Roten Pustelpilz am interessantesten finde. Von dem kannte ich nur die Nebenfruchtform, allerdings auch diese nur pustelig ohne die "Watte" drumherum. So wie der bei 123pilze in der zweiten Bildreihe links abgebildet wird:


    Dass dies nur die Nebenfruchtform ist und es eine erdbeerähnliche Hauptfruchtform dazu gibt, habe ich schon längst wieder vergessen. Ich frage mich, ob auf deinen Bildern evtl. noch eine weitere Pilzart beteiligt sein könnte?


    Der rechte Zunderschwamm ist ungewöhnlich schön gefärbt, sehr dekorativ.


    Den Hausschwamm habe ich noch nie gesehen, aber dieses Muster ist geradezu künstlerisch.


    Addi Die Stinkmorcheln haben mit den eigentlichen Morcheln nur den hier irreführenden deutschen Namen gemein und sind ansonsten nicht verwandt. Die Gemeine Hundsrute ist die kleine Schwester der Stinkmorchel, auch sie wird von Fliegen besucht. Der absolute Oberstinker ist die Himbeerrote Hundsrute, die stinkt meilenweit gegen den Wind, schlimmer als die beiden anderen Arten zusammen. Edit: nach Absenden sehe ich, dass der Uwe schneller war.

    Liebe Adelheid, lieber Uwe,

    herzlichen Dank für eure lieben Antworten zum "Abschlussfeuerwerk". Das Salzburger Land ist einfach schön, wir sind einfach total gern dort. Schaun wir mal, welche Möglichkeiten dieses Jahr gegeben sind. Das hängt ja nicht nur von diesem doofen Virus ab, wir haben ja auch noch jemanden, um den wir uns gern kümmern.

    Liebe Susanne,

    deine Begeisterung über das Foto vom Springschwanz kann ich absolut verstehen und auch teilen, bei dieser Winzigkeit solche Details herauszubekommen ist schon klasse. Was für schöne Funde du im Januar machen kannst, das geht wohl nur in wärmeren Gefilden. Sehr gut gefällt mir die Wanze und der Wiesenpieper.

    Acanthus-Blätter soll man aus der Kunst kennen? Ei, wie das denn?

    Hallo, CorvusAlbicus,

    danke für die Ergänzung mit deinem Fund. Ich habe HaWe gefragt, Murmeltiere kommen bzw. kamen früher am Hundstein vor und auch am Schönwieskopf. Der Schönwieskopf ist 6,5 km Luftlinie entfernt vom Fundort der Knochen. Auch für einen kräftigen Beutegreifer ziemlich weit entfernt, oder? Zumal auf dem Weg noch viel bessere Lande-- und Verzehrpunkte wären.


    Der Fundpunkt der Knochen liegt im Erfassungsbereich der Webcam, die auf dem Gebäude der Natrunbahn-Bergstation angebracht ist:


    Hier der Link zur Webcam:

    https://webtv.feratel.com/webtv/?cam=5249&design=v3&c0=0&c2=1&c27=1&c3=0&c5=0&c8=0&c12=0&c13=0&lg=de&pg=121E2E32-862A-4791-8936-B41853615FB6&s=0

    Oberhalb vom Fundpunkt rechts außen am Bild verläuft der Sommerwanderweg. Da mag sich nun jeder selbst ein Bild machen, ob dorthin ein Murmeltier verschleppt worden sein könnte.

    Liebe Susanne,

    Flachleibmotten sind schon schwierig, aber diese Agonopterix ist gut ansprechbar. Zu Armadillidium pictum gibt es eine Verwechselungsmöglichkeit, Armadillidium pulchellum.

    18. - 22.10.2021

    In der Nacht zum 18. Oktober gab es Bodenfrost, auf der Nordseite des Natrun war alles mit Raureif überzogen.



    Nur an sonnigen Stellen war der Raureif in glitzernde Tropfen verwandelt:


    Flachleibmotte ohne dt. Namen - Agonopterix arenella



    Immer noch unterwegs:

    Brennessel-Spreizflügelfalter - Anthophila fabriciana


    Zur Unterscheidung von Huflattich und Pestwurz

    die am Standort beide vorkommen. Zwar hat Huflattich normalerweise kleinere Blätter, aber vor Ort finden sich auch viele Exemplare mit sehr großen Blättern.


    Tagpfauenauge - Aglais io




    Taubenschwänzchen - Macroglossum stellatarum

    Es erinnert uns daran, dass auch wir den "Abflug" vorbereiten müssen.





    Bei strahlendem Wetter reisen wir am 22.10.2021 wieder gen Norden und übernachten wieder - wie üblich - in der Rhön, im für mich so passenden Ort "Motten". Es ist Freitag, und Freitag ist Schlachttag. Und nur dann gibt es Schäufele. Von unterwegs telefonisch nachgefragt und reserviert. Mit dieser grandiosen Köstlichkeit geht wieder eine wunderschöne Zeit zu Ende.


    Schäufele


    ENDE

    17.10.2021

    Wanderung im Zeller Moos südlich von Zell am See



    Moorbirke - Betula pubescens


    Echtes Mädesüß - Filipendula ulmaria




    Gamma-Eule - Autographa gamma


    C-Falter - Polygonia c-album

    der einzige des Urlaubs


    Zweispitz-Wanze - Picromerus bidens


    16.10.2021

    Es wird immer schwieriger mit Funden. Auch hier an der Böschung wird nachgesehen.



    Larve Erlenblattwespe - Eriocampa ovata

    an Erle


    Mine mutmaßlich einer Minierfliege (Agromyzidae) an Birke

    15.10.2021

    Ein wunderschöner Herbsttag beginnt mit Frühnebel




    Blattwespenlarve unbestimmbar

    18 mm an breitblättriger Weide


    Schlupfwespe, vermutlich Unterfamilie Anomaloninae, unbestimmbar

    30 mm



    Zwitscherschrecke - Tettigonia cantans #female



    Raupe Brauner Bär - Arctia caja

    10 mm


    Raupe Brombeerspinner - Macrothylacia rubi

    50 mm



    Bläulichgrüner Heidelbeer-Blattspanner - Chloroclysta miata

    Liebe Naturfreund*innen,

    12. - 14.10.2021


    Assel ohne dt. Namen - Armadillidium cf. pictum


    Wintereinbruch




    Miniermotte (Gracillariidae) ohne dt. Namen - Parornix devoniella #Neu4me

    Die Raupen machen charakteristische Blattumschläge an Haselnussblättern (Corylus avellana). Drei verschiedene Exemplare an einem Baum.




    Larve Gelbe Pappelblattwespe - Cladius grandis #Neu4me

    15 mm an Zitterpappel (Populus tremula)