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    letztes Jahr den gescheiterten Rest unseres Blumenkohlbeetes verköstigt haben. Ich tippe auf den Kleinen Kohlweißling (Pieris rapae) am 14.09.2023. Ich würde mich übrigens freuen, wenn der auch von jemandem hier bestimmt wird.

    Stefan, es meldete sich bislang noch Niemand. Hermann schaute bei 'lepiforum' nach: Genau so eine ausgewachsene Raupe des Kleinen Fuchses wie Du sie zeigst ist dort abgebildet, nur etwas farbkräftiger.

    Gruß Hermann

    Weißlinge. Zufällig sortiere ich in dieser Woche, zeitaufwändig, meine Tagfalterfotos um. So auch die des Senfweißling oder auch Tintenfleck-Weißling (Leptidea sinapis), der m. W. im Forum noch nicht gezeigt wurde. Ich fotografierte ihn, weil sein Flugbild von denen der anderen Weißlingsarten abwich. In der Gegend in der ich lebe meine einmalige Sichtung. Hermann

    Ergänzung zu Libellen-Schmetterlingshaften

    Das Bild vom Schmetterlingshaften hatte ich gebracht, weil sich diese Spezies mir am Kaiserstuhl auch zeigte. Auf Grund des Echos in diesem Beitrag möchte ich dazu weiteres Bildmaterial zeigen.

    Zunächst eine Fläche mit Klappertopf, eine nicht alltägliche Augenweide.

    Im Hintergrund blühende Esparsetten. In dem Bereich schwirrten die Falterhaften umher, nicht bei den Klappertöpfen.

    Vermutlich Onobryychis viciifolia

    Von mir 'nur so nebenbei' fotografiert, nicht wissend, dass Fotoexperten für das Motiv eigens das Gebiet aufsuchen, wie mir eine Einheimische erzählte. Und nicht ahnend, dass ich meine Fotos irgendwann irgendwem zeigen würde. Hermann

    Radtour entlang der Weißen Elster, beginnend an der Quelle in Tschechien. An einer urigen Stelle flattern etliche hellgefärbte Schmetterlinge, mir unbekannt. Schmetterlinge interessierten mich nur am Rande, schon deshalb hatte ich keine Kamera dabei. Doch war das der Auslöser mal anderswo nach solchen Faltern Ausschau zu halten. Ich wurde fündig. So auch auf dem Zwischenstop auf dem Weg zu einem Treffen am Bodensee.

    Und dort, im Kaiserstuhlgebiet, zeigten sich Schachbrettfalter, etliche.

    und nicht nur die

    Aus der Nähe betrachtet. Ja, es waren sie, die Melarnagia galathea, die ich an der Weißen Elster erstmals sah.

    Zerzauste Exemplare gab es auch, hier im verträglichen Miteinander mit Widderchen.

    Nun ja, solche sehen und fotografieren wir lieber. Das Vorkommen dieses Exemplars war, und ist auch jetzt noch, im Bereich des Teutoburger Waldes, keine 80 km von meinem Wohnort, auf Kalkmagerrasenflächen. Ihn, den Falter, erwischte ich im Morgentau, als er noch flugfaul war.

    An anderer Stelle erwischte ich diese Farbvariante.

    Wenn in der Nachfolgezeit erneut Falter dieser Art mich umflatterten, wurde nicht mehr fotografiert. Der Ordner damit ist reichlich damit bestückt.

    So mit diesen. Kopulationsaufnahmen reizen immer wieder.

    Die Idee zum Zeigen dieses Augenfalters entstand bei Überlegungen zu Augenfaltern an anderer Stelle hier im Forum.

    Hermann

    mh, was denn nun? Sabines Argumentation finde ich mehr als sinnvoll: Eingrenzung auf Satyrinae Augenfalter, so dass sich fast jeder beteiligen kann. Mach ich. Im Garten fleuchte es. Nur so wird fotografiert, schließlich ist das Waldbrettbrettspiel wahrhaftig keine Seltenheit, nicht mal im Garten. Doch nur einmal präsentierte es sich so sonnenbadend der Kamera wie auf diesem Eibenschößling. Dass sich seine Färbung im Laufe seines Daseins geändert hat ist nur natürlich.

    Hermann

    Meldet sich der Hermann auch mal:

    Im vergangenen Gartenjahr habe ich weit über einhundert Walnussbäumchen in meinem Garten ausgerissen. Ihre Phahlwurzeln sind sehr lang, die längste maß wohl einen halben Meter. Deshalb war das meistens mühsam. Ca. ein Dutzend stehen jetzt noch irgendwo, sie kommen in diesem Jahr dran, wenn die nachwachsende Generation sich zeigt. Eichhörnchen sorgen für das Beschäftigungsprogramm. Immer wieder sehe ich sie mit einer Nuss, auch Haselnuss, zwischen den Zähnen mit den ihnen eigenen Sprungbewegungen den Garten queren. Irgendwo wird die Nuss verbuddelt - und ich darf dann irgenwann die gekeimte Nuss samt Pflanze herausziehen, damit es keinen Wallnusswald gibt. (Mir ist keine Raupenart bekannt die sich über deren Blätter hermacht.) In diesem und im nächsten Jahr wird das nicht anders sein. Im übernächsten Jahr, wenn mir mit 95 die Arbeit mehr Mühe bereitet, wird sich das ändern. Mein Nachbar hat kürzlich die Zweige des Wallnussbaumes kappen lassen, der Nuss'segen' wird bis zu meinem Lebensende versiegen.

    Dennoch schaue ich dem Treiben der unermüdlichen Tierchen gerne zu.

    Hermann

    Liebe Forumer

    "Schweinachtszeit". Ein kultiges Acapella-Weihnachts-Musical, das in meiner Gegend alljährlich aufgeführt wird. Enkelkinder von mir besuchten zu ihrer Zeit das Stück, Opa hatte unterm Weihnachtsbaum Teile davon mitzusingen. Die rote Farbton der Kostüme der Schauspieler, und inbesonders der nicht fehlen dürfenden Mütze, erinnerte mich an die Färbung der Widderchen aus dem Falterbereich. Daher die Wortspielerei: Weihnachtszeit - Schweinachtszeit - Schwidderchen - Widderchen

    Denn in diesen Tagen und Wochen beschäftige ich mich sehr mit dem Ordnen meiner Schmetterlingsfotos. Zufällig sind zur Zeit die Widderchen an der Reihe. Das Rot des jetzt gezeigten Falterchens ergab bei mir die gedankliche Querverbindung.


    Das Gebilde rechts neben der Hand stammt, wie weitere, vom Widderchen. Kein Geschenk zu Weihnachten.


    Für Nachwuchs wird gesorgt, sie lassen sich nicht stören.

    Auf ehemaligen Truppenübungsplatz findet sich sowas auf Wilder Karde.

    Gesellschafter im Bereich mit Kalkboden

    Bei der Namensuche: auch dieser hat zwei deutsche Bezeichnungen, eine davon lautet Esparsettenwidderchen.

    Ohne Nikolaus-Rot, aber auf Klappertopf - ohne zu klappern wie Handwerker es sollten um Kunden anzulocken.

    In der Literatur werden etliche blau gefärbte Widderchen aufgeführt. Bei den von mir gefundenen blauen konnte ich nur diese Unterscheiden.

    Unterschiedliche Fühler, also...

    Noch so ein Tummelplatz.

    Diesen Tummelplatz besuchte ich bei zu einem Ornithologentreff am Kaiserstuhl.

    Na, dann lassen's wir mal wieder Weihnachten werden.

    Alles Gute Hermann

    Kartoffelkäfer. Schüler der Jahrgänge von Hermann hatten während des Weltkrieges auf Kartoffeläckern nach solchen Käfern Ausschau zu halten. Nachmittags, die Lehrperson mit dabei. In meiner Gegend wurden nie welche gefunden. Irgendwann in den folgenden Jahren flogen dann doch einige herbei. Aber nur an ein Jahr erinnere ich mich, in dem auf einem Acker zahlreiche Larven und Käfer auf den Kartoffelpflanzen zu sehen waren. Fotografieren k.I. (kein Interesse) Vor zwei Jahren, als sich am Forum beteiligt wurde, stieg ich dann vom Rad, als vor mir auf dem Wirtschaftsweg einige Tote Käfer lagen (Trecker).

    Später fand ich auch lebende Käfer in voller Buntheit, so wie sie von anderen Forumern in besserer Fotoqualität hier gezeigt werden.

    In diesem und im vorigen Jahr sichtete ich sehr wohl Kartoffelfelder, aber nicht einen der Käfer oder eine Larve auf deren Kartoffelkraut.

    Hermann

    Hallo

    Mal wieder zog ein Regenschauer daher. Zudem kündigt sich die Dämmerung an. Noch einmal zeigen sich beim Blick aus dem Fenster die Blätter an Bäumen und Sträuchern bunter. Die Zweitkamera wird, wie öfter in diesen Tagen, zur Hand genommen.

    An einem der Tage zuvor. Die Sonne spielt mit, wenn auch nicht prall.

    Blickrichtung nach Osten, beim ersten Bild ist sie nach Westen. Eckfenster.


    Zur Zeit die normalen Regenzeit-Lichtverhältnisse

    Die Schatten werden länger. Die Beeren am Ilex, Bildmitte, sind besser ausgeleuchtet.

    Links im Hintergrund ein Stück Dach eines Gartennachbarn, darüber das bunt gefärbte Laub zweier mächtigen Akazien.

    Regenschauer vorüber - bis zum nächsten. Die Stelle vom dem fotografiert wurde ist dieselbe wie beim ersten Bild. Feierabend.

    Das war's. Gleiches sagte ich in diesen Tagen zu mir selbst. Die Kamera, mit der ich in diesem Sommer Bilder aufnahm, im Frühjahr gekauft, hatte 'ihren Geist aufgegeben'. Kürzlich knarrschte deren Objektiv. Nachgeschaut wurde, d.h. geöffnet wurde es (selbst werkelt der Mann). Ein Zahnrad war beschädigt. Schmutz war ebenfalls zu sehen. Eine Folge meines Tuns im Gelände. Ab in die Tonne damit, Nichts anderes blieb übrig. (riet auch der Händler)

    Es grüßt der Hermann aus dem Münsterland

    Liebe Sabine,

    deine Quellenangaben zu den Schmetterlingen erleichtern mir ab jetzt meine Sucherei nach den Namen der Flatterlinge. Die 'Rubrik' war mir bislang unbekannt.

    Der Rahmen hier stammt von einem Versuch meinerseits. Ziel Kürzung der Eingabe zu der Adresse. Gelungen. Entfernung des Rahmens nicht gelungen.

    Gruß Hermann

    Hallo

    Gestartet und: Nanu. Ein verändertes Verfahren einen Beitrag zu erstellen ist angesagt. Versuche ich es mal.

    Der Zeilenabstand ist ungewohnt groß. Irgendwo steht geschrieben wie das verändert wird. Ich werde mich deshalb heute textlich beschränken, auch eine Methode Stolpersteine zu vermeiden.

    In der ARTE-Dokumentation, auf die uns Addi aufmerksam machte, das nenne ich aktuell, wird u.a. gezeigt, wie intensiv sich Wissenschaftler mit Schmetterlingen beschäftigen.

    Und wie das so in der Natur des Menschen begründet ist, es wird dabei, oder anschließend, auch an sich selber gedacht: Hättest du ein solcher Wissenschaftler werden wollen, der sich derart mit einer Materie beschäftigt?

    Zufällig beschäftige ich mich zur Zeit mit den von mir über Jahre aufgenommenen Bildern von Schmetterlingen. Bereits seit Wochen. Was wurde aus Zeitmangel oder Desinteresse seinerzeit nicht weiter bearbeitet? Als erstes wird sortiert. Dabei ergibt sich immer wieder die Frage zu welcher Familie usw. der Falter einzuordnen ist. Bei etlichen habe ich meine Schwierigkeiten. Hunderte, wenn nicht tausende Fotos zeigt der Monitor. Daraus wird zuerst eine grobe Auswahl getätigt, im Beispielfall: weißlich und schmal und kein Tagfalter.

               beliebige Auswahl

    Der nächste Schritt wäre, deren Namen zu finden. Ich ergänze die Namen stets mit der Nummerierung die bei lepiforum zu finden ist. Zusatzsuche.

    Bei diesem Burschen habe ich meine Schwierigkeiten. Eine Sie ist es, etliche Eier legte sie bei ab. Und, manchmal unterscheiden sich ER und SIE farblich.

    Den Brombeerspinner schaute ich mir bei der Namenssuche an.

    Doch diese Punkte auf den Flügeldecken ...

    Der kopflose Eichenspinner ist für mich noch leicht bestimmbar, auch wenn die Weibchen wesentlich heller gefärbt sind.

    Erledigt von einer Libelle passt er jedoch in kein Ordnungsschema.

    Zum Schluß ein dickes Lob für die Neugestaltung der Forumseite, auch ein Alter Mann wie ich hat keine Probleme damit.

    Freundlicher Gruß vom Hermann, und Dank an Addi!

    Nun wird weiter bei den Schmetterlingen sortiert.

    Hallo Adelheid,

    Recht hast Du! Man muß bei der Vielfalt auf den Festplatten nur lange genug suchen. Gefunden.

    Danke für die Suchmotivation. Wenn Du in meinem Heimatort wohntest, würde ich Dich zum Kaffee, irgendwo, einladen.

    Gruß Hermann

    pass bloß auf dich auf

    Sabine, nett, dass Du dich um mich sorgst. Gestern habe ich allerdings Anderes falsch gemacht: Meine Falterfotos der vergangenen Jahre hatte ich zum Teil rechnerextern gespeichert (ohne 'Papierkorb' wie beim Rechner). Beim Umsortieren gestern drückte ich bei einem Ordner auf 'löschen', futsch ist er mitsamt der Fotos.

    Noch zu den Beeren: Bis zu 6 Ringeltauben halten sich zeitweise zum Beerenzupfen im Ilex auf. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die Beerenfarbtupfer aus dem dunklen Ilexgrün verschwunden sind.

    Herzlicher Gruß vom Hermann

    Hallo,

    Beeren im Garten. An Himbeeren, Johannisbeeren u.a. wird vermutlich gedacht, die zum Verzehr angebaut und gepfückt werden.

    Rot ihre Färbung wenn sie reif sind. Von anderen, von uns Menschen nicht essbaren Beeren, möchte ich berichten:

    Beim Gang in den Garten leuchteten mir rote Beeren entgegen deren Erntner Vögel sind. Nach oben geschaut erblickte ich Wölkchen, die ein sachter Ostwind durchs Himmelsblau schob.

    Hochstimmung kam auf. Darum zunächst Gartenimpressionen: Das erste bunte Laub zeigt sich. Erinnert wird sich an das Thema "Herbstlaub" hier im Forum,

    im September von 'nobi' vorgeschlagen. Nun kann ich tagesaktuell, gestern aufgenommen, buntes Laub zeigen.

    Zaubernuß, Seitenaustrieb

    Auf den letzten Buddlejablüten sonnen sich Falter. Auch Denkanstoß, ob ein Wochenthema "Insekten auf Blüten" lauten könnte.

    Baumkrebs, davon war im Forum auch zu lesen. Dies ist ein Erinnerungsstück an meinen Kirschbaum der mit skurilen Gebilden behaftet war.

    Nun zu den Beeren.

    Beeren der Eberesche kann ich nicht zeigen. Den Baum beseitigte ich vor einem Jahrzehnt.

    Aber dieses Gewächs breitet sich immer weiter aus. Immer wieder sind Triebe mitsamt Wurzeln auszureißen.

    Beerenbildung geschieht erst nach Jahren. Diese Pflanze zählt Jahrzehnte.

    Ringeltauben pflücken die Beeren, aber erst wenn sie reif sind. (davon gibt es bei mir mehr als erwünscht)

    Ach, ja: Efeu, das vom Nachbarn her über den Zaun ragt.

    Das Nebenprodukt einer wuchernden Schlingpflanze. Die Beeren fallen ob dieser Farbtönung wenig auf, schon deshalb werden sie,

    und somit ihre Verzehrer, von mir kaum beachtet.

    Anders diese Beeren. Die Blattformen verraten: am Ilex gewachsen. Das Beerenrot leuchtet in der Sonne.

    Die älteren Bäume (sind es Bäume? meine sind inzwischen ca. 6 Meter hoch) tragen reichlichst Früchte. Vor Jahren bedienten sich dort vier Drosselarten.

    Vom Wohnzimmer aus konnte ich ihnen dabei zusehen. Heutzutage dominieren dort Amsel und Ringeltaube. Sie schaffen es allein die Ilexe zu plündern.

    Ihre Ausscheidungen sorgen für 'Nachwuchs' irgendwo im Garten. Hermann entfernt sie. Eine endlose Geschichte.


    Bei den folgenden Cotoneaster-Sträuchern habe ich es leichter. Spatzen und Amseln langen bei den Beeren zu, und zwar direkt vor meinem Fenster.

    Die Spatzen brausen vondannen, wenn sie mich erblicken; die Amseln schlucken erst mal weiter, eine Beere nach der anderen.

    Neusträucher finde ich allerdings kaum im Garten.

    Mittig ein ungebetener Gast. Mottengespinste beherbergte der Strauch schon mal, kurzgeschnitten wurde er, dennoch.

    Und er trägt einen interessanten Namen: Pfaffenhütchen.

    (Pfaffe schon mal die Bezeichnung eines Pfarrers. Die Farbe der Beeren entspricht die seiner Kopfbedeckung wenn er (als Kardinal) in Rom aufzutreten hat.)

    Im Hütchen steckt der Kern. Wieder sind es Schwarzdrosseln, die für den Transport an andere Stellen sorgen.

    Die ungewollte Verbreitung des Strauches hält sich allerdings in Grenzen.

    "Alle guten Dinge sind drei" wird gesagt. Dreimal rote Beeren.

    Doch, um diese Fotos zu bekommen hieß es eine Leiter zu nutzen. An den Früchten zu erkennen: überreif. Amseln, auch hierbei, plünderten eifrig.

    Ich sah gelegentlich zu, wie die Beerenmenge schrumpfte. Der Name der Pflanze dürfte bekannt sei, Säulen...

    Zum Schluß: Naturforum und Beeren im Garten, wie das?

    Die gezeigten beerentragenden Gewächse wurden nicht wie üblich gepflanzt, sie siedelten sich ohne mein Zutun an, gediehen.

    Lediglich Rausrupfen wurde ihnen erspart.

    Ist doch Natur?! zumindest naturnah.

    (an die 150 Walnusspflanzen wurden von mir in diesem Jahr in meinem Garten mit Hauruck aus der Erde gezogen, Record 70 cm Pfahlwurzel)

    Weiter geht's, die Natur bietet noch Vieles.

    Gruß Hermann

    Moin Moin

    In dieser Woche. Nachtdunkel. Wind peischt Regen gegen die Fensterscheiben. Vor einer dem Wind etwas abgewandten Scheibe sehe ich im Lampenlicht einen mittelkleinen Falter. Den Wetterunbillen trotzend läßt er sich mal hier mal dort nieder. Ich hole ihn in's Haus, fotografiere ihn, setze ihn an geschützter Stelle wieder aus und überlege, welcher Name wurde ihm wohl verpasst?

    Zusätzlich beobachtete ich einen an der Scheibe haftenden Buchsbaumzünsler. Wie üblich hatte er seine Flügel ausgebreitet. Doch der Wind wirbelte sie wiederholt hoch.

    Der Zünsler verblieb, mich verwundernd, an der Stelle.

    Zwei Nächte später, das Wetter hatte sich beruhigt, haftete wieder ein Falter an dieser Stelle. Kein Buchszünsler vermeinte ich, zu klein dafür.

    Neugierig kontrolliert wurde. Es war doch einer, nur, ein zwergwüchsiger. In der Literatur wird die Spannweite der Zünsler mit 40-50 mm angegeben, per Millimeterpapier erkennbar mißt dieses Falterchen keine 30mm.

    Morgens danach, während ich frühstücke, rummst es, Zimmertüren klappern (Luftdruckwelle). Eine Ringeltaube war im Fluge gegen eine Fensterscheibe geprallt. Ihre Federn hinterlassen dabei Farbpartikel auf der Scheibe. (Arbeit für den Fensterputzer, selbst ist der (Her)Mann) So ist ihre Spannweite leicht nachmessbar, getätigt, ca, 70 Zentimeter sind es, Millimeterpapier überflüssig.

    Nicht gemessen habe ich die Größe der Hautflügler, die in den vergangenen Nächten stundenlang ebenfalls an der Scheibe verweilten, geschätzt 25mm.

    Solche sah ich noch nie an der Scheibe. also 'Neu für mich'.

    Fast fertig mit diesem Bericht lese ich vom Thema dieser Woche: Chamäleon

    Da der Hermann relativ wenig in der Welt rumkommt und auf Reisen wenig nach Getier Ausschau hielt, kann ich kein Chamäleon-Foto beibringen.

    Mein heutiges Geschreibsel muß also ausreichen.

    Grüße

    Hermann

    Sie baden auch gerne im trockenen Sand

    ergänzend von mir: und das an geeigneter Stelle im Garten, und auch hier wieder zu mehreren nebeneinander. Die dabei entstehenden Vertiefungen zeugen von den Badefreuden. Beim Schütteln im Sand kann ihnen zugeschaut werden. Naturerlebnis, kein Buchwissen. Die dritte Badevariante der Spatzen ist das Sonnenbaden. (auch bei Amseln zu beobachten) Mit gespreiztem Gefieder, seitlich liegend, genießen sie den Sonnenschein.

    In Schreibpausen, jetzt, kann ich einem Trupp Spatzen auf meiner Veranda zuschauen, der immer wieder in das umstehende Gesträuch abstiebt.

    Da in dieser Beitragsreihe nur ein Foto gezeigt werden soll, begnügte ich mich zu dem meinigen mit nur einem Begleitwort: Badefreuden.

    Zu Susannes "Dreckspatzen": Vielleicht kommt der Name daher, weil sie angeblich unordentliche Nester bauen.

    Hermann

    Hallo

    Wieder ein sonniger Septembertag. Beim Gang entlang eines NSG(es) treffe ich einen Förster. Ich erzähle ihm von meiner Suche nach Käfern. "Da kommen sie zu spät", seine Erwiderung. Auf mein fragendes Gesicht ergänzt er: "Einige Jahre." Insektenschwund meinte er, nicht die Jahreszeit. Dann riet er mir zu xy zu fahren, denn auf dessem Gelände lagern etliche alte, evtl. käferbeherbergende Baumstämme.

    Das die augenfällige Hofeiche des Schulzen, den ich aufsuchte. Alter: über 500 Jahre wird geschätzt. Um den Erhalt des Baumes wird sich bemüht.

    Angefragt wird, ein wirklich nettes Gespräch ergibt sich.

    Auf einem Lagerplatz für Baumstämme, die zu Brennholz zersägt werden sollen, liegen auch diese Stämme.

    Das die Schnittstelle des Stammes, unter dem Kronenbereich, mit der Astbruchstelle.

    Wie dick ist der Stamm und wie alt wurde die Eiche? Fragen die bei mir immer wieder aufkommen. Meine Hand bringt es auf etwa 20 cm 'Spannweite'. ('Spanne' ein Längenmaß aus vergangenen Zeiten.) 4 Spannen plus 4 Zoll der Durchmesser des Stammes. Zusätzlich wurden im Foto die Jahresringe gezählt: um die 250 Jahre wuchs der Baum solitär.

    (wuchs also bereits zu Zeiten des 'Alten Fritz')

    Auf der Borke ein Käfer (nebenbei, von der einzigen von mir dort gefunden Art)

    Wo einer ist könnten weitere zu finden sein, die Überlegung. Am Stammende wurde ein Stück Borke gelöst. Recht gehabt.

    Der untere von den beiden vor seinem Unterschlupf.

    Ein besetzter Unterschlupf, von der Made in das Splintholz des Stammes genagt.


    Einer der Käfer musste zwecks Bestimmung mit mir reisen:

    Rhagium mordax

    Schwarzfleckiger Zangenbock

    auch Laubholzzangenbock

    Also einer der Zangenböcke.

    Auf meiner Sichtungs-Wunschliste steht der

    Eichen-Zangenbock.


    Ohne Försters Tip fand ich an einem anderen Totholzstamm einen NEU FÜR MICH-Käfer:

    Kurzflügelkäfer laut Bestimmungsbuch

    Totales Neuland für mich. Nicht nur Erstsichtung, außerdem war er mit solchem Aussehen bei den

    Kurzflüglern einzuordnen. (oder liege ich falsch?)

    Ein Raubkäfer soll er sein. Ich erwischte ihn nur einmalig, trotz Nachsuche.

    5 mm lang, Scaphidium quadrimaculatum (huch, langer Name) / Kahnkäfer genannt

    Soviel aus dem Land der WESTFÄLISCHEN EICHEN vom

    Hermann