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    Hallo, vor dem Fenster mit dem Blick in den Garten sitzt man. Ein Anblick, wie er gedruckt immer wieder mal zu sehen ist: ' Älterer einsamer beschäftigungsloser Mann'. Bei mir allerdings bislang nicht so der Fall: Mein Sohn wird heute 65, ausgiebig telefoniert wird. Vom Geschwirre ums Vogelfutterhaus läßt sich im Forum berichten, beginnend mit der einmaligen Gelegenheit genau mitzuteilen wo ich wohne, nämlich dort wo in der Vergangenheit etliche Käfer und Falter von mir gefunden wurden, deren Fotos u.a. in Berichten im Forum gezeigt wurden: dort wo in diesen Tagen ein 80 Meter Stück Straße in eine Sandgrube stürzte. In allen Medien wurde per Bild davon berichtet.

    Nun von den Meisen die mich unterhalten, speziell den Tannenmeisen am Futterhaus:

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    Regelmäßiger Besucher. Soll für die Nichtmeisen gezeigt werden, die die Futterstelle besuchen.

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    Ungeübte rätseln erst einmal: Tannenmeise wenn, dann welche davon?

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    'Schmutzige' Brust u.a.

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    Gesträuch unweit davon. Darin wird gewartet. (vornehmlich verborgen)

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    Dann ein Blitzstart, Nahrhaftes im / am Futterhaus geschnappt, und wieder ab.

    Manchmal geht es sehr lebhaft und besonders vielzählig zu. Vergleichsfoto

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    Nun eine Tannenmeise die auf dem 'Vorlandeplatz' landete.

    Informiert: einzige Meisenart mit zwei Flügelstreifen; Nackenflecken; Brustfärbung

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    Gestartet wird.

    Morgen das gleiche Schauspiel - und, der Erfahrung nach: wie tagtäglich.

    Und überlegt wird: in drei Wochen ist die erste Buchsbaum-Zünslerraupen-Suche fällig. Im Vorjahr entdeckte ich am 6. März die ersten.

    Hermann, der Schreiberling

    Seelenbalsam, Eure Rückmeldungen mit den Vermisstbekundungen. Sie haben mich mehr als erfreut! Danke!

    Ein Grund für mein Schweigen, Addi verfolgte meine Mißgeschicke zu Forumszeiten und wird nun "Schon wieder" seufzen: mein Auto hatte ich 4 Wochen ausgeliehen; wieder zurück, Aussetzer der Lenkung, rollt unlenkbar bis mitten auf die Kreuzung, und das wiederholt, Höhepunkt, Aussetzer in einer Kurve (rechts Leitplanke, hinter mir ein anderer Wagen), die Leitplanke nähert sich. Da heißt es entsprechend zu reagieren, schaffte der Hermann. Nur, ich habe den Wagen darauf verschrotten lassen - und musste mich für die Folge durchkämpfen: Fußgänger/Radfahrer, das das Ergebnis.

    Eine Entscheidungshilfe: Den Besuchern der Futterstelle, das erste Bild im Beitrag, zuzuschauen. Vor einer Stunde ergab sich dabei eine neue Beobachtung: Seit Tagen laure ich auf eine bestimmte Meisenart die manchmal das Futterhaus anfliegt und sofort wieder absaust. Vermutet wurde, dass es sich dabei um Tannenmeisen handelt. Jetzt zeigte eine von ihnen wie auf dem Präsentierteller, deutlich ihren Tannmeisennackenstreifen vorweisend - bestätigend: sie sind's.

    Warte ich auf erneutes "Unverhofft kommt oft", damit wieder Material für einen Beitrag gegeben ist.

    Der Hermann

    Zu Beginn der kalten Jahreszeit hatte ich mal wieder an die Vögelchen gedacht. Das aus Kupferblech von einem Bekannten vor Zeiten gefertigte Futterhaus wurde doch mal wieder hervorgeholt und mit einem Unterbau aus Eibenstücken und -zweigen versehen. Den Schnee für die die Augen erfreuende Schneezierde lieferte 'Petrus', nur tropfte die bald wieder weg.

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    Geblieben bis auf den heutigen Tag ist ein zeitweise reger Besuch, hauptsächlich von Meisen. Die kommen herangschwirrt, picken sich was und verschwinden wieder. (unterhielten uns damit auch an meinem 95.Geburtstag). Natur wie man sie draußen in der 'Natur' nicht findet, auch nicht wenn danach gesucht wird, Werner berichtet davon.

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    Von Frühblühern wird in einem anderen Beitrag berichtet. Dem möchte ich ein Foto von Winterlingen in meinem Garten beifügen, sie zeigen sich schon etliche Tage. Der Frühling wird kommen!

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    Im Haus, genauer im Wohnzimmer, fiel mir vor einigen Tagen ein sich bewegendes Pünktchen auf, eine Springspinne stellte ich fest. Im Winter? meine Frage. Die Zusatzfrage, oder auch Antwort, dann heute: Wie üblich gehe/fahre (Rad) ich zum Mittagessen aus. Heute kehrte ich in der Kantine der hiesigen Kreisverwaltung ein (in einem großen mehrstöckigen Gebäude, zum Sachverhalt zu erwähnen: mir Erdwärme beheizt)

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    Beim Verlassen des Gebäudes bemerke ich am unbeweglichen Mittelteil der gläsernen Ausgangs einen Falter. Das kann nicht sein, mein Gedanke, und wenn, dann allenfalls ein verspäteter kleiner Frostspanner, ein Todfund konnte es nicht sein (gehabt), weil ich dergleichen noch nie dort sah. Der Sachverhalt war zu klären, das reizte mich. Diverse Schwierigkeiten waren zu bewältigen z.B. die Arbeit mit dem PC, neuerdings arbeite ich mit dem 11er Windows-Programm anstatt mit dem 10er. Und dann googeln und in den eigenen Unterlagen nachschauen: Thera variata / Veränderlicher Nadelholzspanner sein Bezeichnung, von mir bislang auschließlich bei mir im Garten gefunden; Falter nachtaktiv, tagsüber ruhen sie an Bäumen lese ich, von Glasscheiben steht nirgens was geschrieben; dann, die 1. Generation ist findbar von Mai bis Juli, die 2. Generation von Juli bis Mitte September, die 3. Generation - Halt! Es bleibt nur Spekulation, nur welche? Das möchte ich niemandem vorwegnehmen. Umbenennen das Falterchen, in vielleicht Büroturmfalter, unterlasse ich.

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    Wohl aber vermag ich ein helleres Exemplar zu zeigen, eins das auch im Garten umherflatterte. Nur, was bei diesem Exemplar anzumerken wäre, das fand ich nirgens geschrieben.

    Unverhofft kommt - vielleicht - oft: so dieser Fund

    Gruß Hermann

    Zwischenstopp im Bereich Kaiserstuhl auf dem Weg zum Ornithologentreff am Bodensee, 2014. Faltersichtungen standen auf der Wunschliste. Von Schmetterlingshaften hatte ich noch nie gehört. Ein anderer Pirscher erwähnte sie und ihr Vorkommen in dem Gebiet. Hermann fotofierte einfach mal.

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    Als Lämpchen am Wegesrand? - das wäre Allerhand,


    allerdinges nicht vonnöten.

    "Da, eine Ansammlung", entfuhr es dem Überraschten Finder, der tat flöten.


    Ungewollt erscheint hier auch im Bild,

    womit, wie ersichtlich, der seinen Fuß umhüllt.

    Der, frisch geduscht noch am Morgen,

    danach betrachtet, Fußpilze bereiten keine Sorgen.



    Aber, seine Gedanken wandern nach ihm zuhaus,

    in seinem Garten stehen auch Pilze, nur sehen die anders aus.

    Zudem ist's, überwuchert vom umstehenden Grün,

    die Folge, kein Einer beachtet ühm.

    Irgendwann werden sie, wie alljährlich, vergehn,

    abgeschnitten und verspeist wird nicht, Hermann läßt sie stehn.



    Nur wenig daneben kann man jetzt weitere Pilze sehn,

    nachdem Blätter die sie versteckten fortgezupft,

    die Jahrzehnte dort schon stehn.

    Die Blattfärbung tät dem Biologen verraten, auch wenn daran gerupft;

    Es grünt frisch der zur Zeit blütenlose Lungenenzian,

    (den der Hermann irgendwann aus dem Walde mitnahm).


    Jetzt: Die rötliche Frucht legte er daneben,

    eine ansehnliche, das Wurmloch nach unten, eben.

    Die fiel von oben, vom Baum herab,

    der Gärtner sie nachher vertilgen tat, ohne Wurm, aber mit krack und happ.


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    Der Blick auf's Unteraussehen, immerhin das: Röhrenpilze


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    Unweit meines Domiziels erblickte ich kurz darauf dieses:

    Warum, wieso? Erklärt sei's uniso:

    Fabriken wurden gebaut und darinnen ward u.a. gewebt, also Webereien. An meinem Heimatort gab es ca. ein halbes Dutzend davon. Für die Arbeiter, die Frauen hießen umgangsprachlich 'Spinnewiefken', galt die 6-Tage-Woche. (entsprechende Schriftstücke sind im Heimatmuseum einzusehen) Etliche Fabrikbesitzer richteten sich privat großzügig ein, incl. Park. Das Foto, von mir gestern aufgenommen, zeigt eine Stelle in einem solchen Park. Seinerzeit wurde dort eine Blutbuche gepflanzt, die zuletzt zu einem sehr stattlichen Baum heranwuchs. Kürzlich wurde sie mitsamt Wurzeln entfernt. Im Boden verblieben Wurzelreste, Lebenshilfe für die von uns nun zu sehenden Pilze.

    Es sind unterschiedliche Pilze. Warum das so ist, die Frage zu beantworten, dazu bin ich nicht imstande. Die größeren fallen naturgrmäß zuerst auf. Dennoch beginne ich mit einem roten, mit dem roten: rechts auf dem Bild zeigt sich ein rotes Pünktchen. Das wurde sich näher angesehen: ein Becherling, aber ein solcher in diesem Bereich und dazu in dieser Jahreszeit?, und weitere wurden entdeckt, einer schöner als der andere. Überraschung pur.

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    Zurück zum Gelände, dem Restpark:


    Nur ein Minnie Eindruck: große Grasfläche, im Hintergrund bereits bebaut, Absperrband. Über einer Begrenzungshecke taucht ein Frauenkopf auf, sie fragt, was ich dort mache. Besorgt um ihre Pilzmahlzeit? Auf dem Markt gäbe es Pilze zu kaufen, meine Antwort. Zu teuer, die Antwort - die Ärmste ...



    Aus dem Pilzkreis um den ehemaligen Baumstandort den farblich auffälligsten ausgewählt.

    Ich vermute mal, dass ich dergleichen noch nie registierte, andere Baumpilze, insbesondere große, dagegen sehr wohl.


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    Und irgendwo an der Hecke stehen Tintenschopflinge, aber: Minnie Exemplare, Zwergenpilze.


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    Noch einer der hellgefärbten die hier und dort aus dem Grün des Grases hervorleuchten, die Grünfläche beleben.

    Damit soll Schluss für heute sein.

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    Zum Abschluss: Auch der ist am Ende. Er hat seine Sporen dem Wind überlassen.

    Gruß, Hermann

    Hallo "Rotkehlchen!"

    Heute ist ja richtig was los hier, unerwartet obendrein!: Von Dir höre ich, von Undine wußte ich, dass sie unterwegs zu sein plante, gestern dann: "Ich bin wieder im Lande", heute zur Mittagszeit, die Haltener: Das Wetter spielte nicht mehr mit, seit spät in der Nacht hat uns die Heimat wieder.

    Du hast mal wieder ins Forum geschaut. Es freut mich, dass Dir mein heutiger Beitrag gefällt.

    Claudias und Uwes Beitrag hatte ich nicht erwartet - das die gemerkt haben, dass Du relativ neu bei uns im Forum mitmischt. Anerkennung!

    Die Zwei zählen zum engeren Kreis der Forumer/innen. Ihr 'Gelesen-Zeichen' finde ich immer wieder unter meinen Beiträgen.

    Addi (Adelheid) antwortet zumeist ausführlicher, so wie heute. Wenn mir was eingefallen ist und ich das im Forum brachte, schaue ich stets am Folgetag nach, ob ADDI sich das angeschaut hat. Mitsamt ihren persönlichen Kommentaren. Sie ist die Obertreueste in unserem Club, nicht nur dem Hermann gegenüber.

    Tebea, mal per Internet: Alles Gute!, Dein Opa

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    Damit begann der Tag. Vorgestern.

    Beim Frühstücken bemerkte ich das Morgenrot. Eine nur kurz währende nicht alltägliche Augenweide.

    Augenschmaus auch im weiteren Tagesverlauf: Hobbyfotografierer hier haben sich zusammengetan und eine Fotoausstellung aufgezogen, Motive sind durchweg solche, wie sie auch bei uns im Forum zu sehen sind. Von jedem Aussteller sind nur wenige Bilder zu betrachten, und dazu wählte der seine besten. Zudem werden auf zwei Leinwänden Fotofolgen großformatig gezeigt, vornehmllch Vogelfotos.

    Heute war die Eröffnung. Selbstverständlich zog es mich dorthin, auch, weil man Wen kennt. Die Lebensgefährtin eines der Fotomenschen erzählt mir dabei von ihrem Josef, dass der häufiger zum 'Dümmer' fährt (Flachwassersee, ca.1,5 Fahrstunden nördlich von hier), dort auch mal nachts verbleibt (schlafen im Auto) damit er bei jedem Licht Fotos schießen kann. Eins davon, zwei Uferschnepfen beim Kopulieren, könnte bei der Austellung betrachtet werden.

    Irgendwann denkt man an sich selber, zieht Vergleiche und sagt sich: Fotomäßig eine andere Hausnummer.

    Die Motive, na ja, vor Jahren gab es in unseren Gefilden sehr wohl Uferschnepfen die von uns NABU-Aktivisten gezählt wurden, denen zugeschaut wurde, deren Rufe zu hören waren. Nur Fotos ersparte man sich, zumal Digital erst später aufkam.

    Bleibt noch ein wenig von meinen Sichtungen der vorigen Tage zu berichten:

    Nachts <> an der Fensterscheibe

    Die Besuchszeiten sind vorüber, dieser Zünsler ein Nachkömmling, dunkel, der Eindruck von ihm.

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    Einer der Brummer die im Bereich einer blühenden Efeuhecke umhersausten - und das bei herrlichstem Sonnenschein.

    Irgendwann wurde sich auf den Blüten zur Nahrungsaufnahme niedergelassen.

    Diese <> Wespentaille!

    In und auf der Hecke wimmelte es nur so von Insekten. Diese Wespenart war am zahlreichsten vertreten-

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    Flügel geschlossen, so traf ich sie in der Heide meistens an. Sonnige Plätzchen auf Birkenstämmen oder auf der Spaltseite der Einfriedungspfähle wurden von ihnen bevorzugt. Allerdings verhielten sie sich unsteht und das fast verblühte Heidekraut lockte wenig. Lebhafte Gesellen.

    Hermann genoss den Sonnenschein und den Blick in die Natur. Kontate zu Mitmenschen, wie auch Kaffee und Kuchen, u.a. mit Blick auf die (fast insektenfreie) Golfanlage, gehören dazu.

    Soviel für heute - Hermann

    Was in so einem kleinen Bereich schon alles zu finden ist...

    Hallo Addi, unbeeinflusst von Deiner oder Klaas(sens) Antwort, also bevor ich sie las, schaute ich mir den 'Löffelinhalt' noch einmal an: sollten sich darin weitere Lebewesen befinden? Ja, es ist so, ich staunte. Zwei davon bringe ich nachträglich. Die Fotoqualität - damit müsst ihr leben. Namen der Käfer - nachdem Klaas festgestell hat, dass ich mit einer Benennung im Teil I falsch liege, lasse ich das Namensuchen wohlweißlich jetzt sein.

    Hermann

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    Teil II

    Bericht abgeschickt, nochmals in den Garten gegangen. Sichtungen unter Blattrosetten der Königskerzen:

    <> nicht nur eine

    << eine zweite Ansammlung Schneckeneier

    <> einige der Eier, dabei leere Hüllen

    <> erkennst Du ein Lebewesen in dem Bildausschnitt?

    Millimeter. Bewegte sich etwas. "Holzauge ..."

    <> <> eins von den zweien ? Ebenfalls anwesend.

    <> mit Erde behaftet <> gesäubert

    Alle drei Arten in einem gut gehäuften Teelöffel Erde mit Eiern einer Wegschnecke-

    Das letzte Tierchen ist eine Jungschnecke. (wie immer wieder: noch nie bewußt gesehen)

    Hermann

    Schnecken, das Thema wurde im Forum mal wieder aufgegriffen. Von Glanzschnecken lese ich. Die Bezeichnung vernahm ich noch nie, folglich bin ich ein Laie auf dem Gebiet, und das bin ich wirklich. Dennoch möchte ich ein Schneckengehäuse zeigen, das in diesen Tagen bei mir in der Vogeltränke schwamm, von dem ich annehme, dass es von einer Glanzschnecke stammt. Es fiel mir auf als ich den Lebewesen im Wasser der Tränke zuschaute, u.a. Schwimmkäfern die sich am Grund der Tränke versuchten zu verbergen, die immer wieder zum Lufttanken an die Wasseroberfläche kamen, und die auch fort- oder zuflogen.

    Bildmaterial habe ich nur bescheiden da ich nicht plante es zu zeigen. Nun ja. Mir gefiel das Gehäuse, weil es mehr Windungen aufweist als von mir bislang gefundene andere Schneckengehäuse.

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    auf der Handfläche, vor der Öffnung: was so mit im Wasser schwamm

    Die zweite schneckige Neuentdeckung war ein Häufchen weißer Kügelchen. Noch niemals dergleichen gesichtet.

    Im Garten begrünen etliche Königskerzenpflanzen einen Bereich. Groß, sie werden im kommenden Jahr ihre Blütenstände gen Himmel recken. Die untersten Blattrosetten liegen auf der Erde. Bei Säuberungsarbeiten entdecke eine Ansammlung weißer Kügelchen, zudem zwei braune Wegschnecken unter den Blättern auf der Erde. Fotografiert wird und gegoogelt. Und richtig getippt: Eier von Schnecken sind's. (Bilder bei Google, meine habe ich gelöscht). Weiterer Lernprozess: Nach ca. zwei Stunden waren von mir aufgehobene Eier geschrumpft. Und mal wieder: Nanu, googeln. Austrocknen lassen ist eine Methode sie zu vernichten ist zu lesen. Befolgt wurde der Rat und somit gibt es demnächst 50 dieser unbeliebten Schnecken weniger im Garten.

    Bleibe ich beim Thema Schnecken. Friedhof. Die Bepflanzung unseres Familiengrabes, Tafel mit dem Namen Block, auch darauf, ist zu pflegen. Mache ich seit 1945, als mein Vater beim Fronteinsatz am Niederrhein ums Leben kam. Vor wenigen Tagen nahm ich Schneckenghäuse, von Schnecken die dort vorkommen, mit nach daheim, nur so, und zeige sie nur so. (auf Eigenkonstruktion: Tisch, massiv Nußbaum, 1990er Jahre)

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    Mit Grüßen vom Rentner, jetzt u.a. Gärtner und Friedhofsgärtner Hermann

    Spinnen sind gemeint. Nachdem ich die diesbezügliche Bestimmungsanfrage hier im Forum sah, ging es mir wie Addi: Kopfschütteln. (Denkend, oha, das läßt mich einen Internet-Troll vermuten, von dem in der heutigen Tageszeitung berichtet wird.) Doch nicht nur nörgeln. Von Spinnen sind auch spannende Fotos zu zeigen.

    Apfel-Verzehrpause bei der Gartenarbeit (in der Baumkrone Zweige entfernen), da bemerke ich an der Freisitzstütze neben mir ein sich bewegendes Minipünktchen, folglich ein Lebewesen. Der Apfel wurde beiseite gelegt, genauer hingeschaut und die Kamera geholt. Eine Springspinne ist es, und zwar vom Aussehen her eine andere als ich sie sonst sehe. Zu zeigen hier plante ich nicht, deshalb störte die Unschärfe auch nicht. Spannend daran: wie sie sich bewegte, zugeschaut wurde.

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    >Oberhalb davon war eine dicke Kreuzspinne mittig in ihrem Netz zu sehen, eine von den nicht seltenen, die hier und dort in Netz spannen, die auf Beute lauerten. Spannend bei dieser war, dass sie eine Beute umklammerte, ein dunkler Klumpen von der Größe wie von mir noch nie gesehen.


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    Auf dem Foto dann ersichtlich: stellenweise gelb. Aha, eine Wespe, eine von denen, den ich immer wieder bei Blumenbesuchen im Garten zuschaue. Sie ist allerdings nicht so zahlreich wie andere Wespenarten. Den Namen muss ich nicht unbedingt wissen. Zur Zeit bin ich dabei mein Wissen über Wespen zu vervollständigen. Addi kennt solche Wespen, Ihre Forumsbeiträge markiert sie ja mit einem Wespenbild.

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    Augen offen, auch bei der Gartenarbeit. Spannende Funde sind möglich. Weitere Funde könnten noch gezeigt werden.

    Zusatzüberlegung in der Richtung, allerdings die Fundstelle diesmal am Fensterrahmen, aber am selben Tag, und, wie öfter mal: die Wanzenart bislang von mir noch nicht gesichtet.

    <> eine der größeren, 20 mm Länge

    Genug für den Montagmorgen. Aus dem Fenster geschaut sehe ich Gartengestalter beim Nachbarn wuseln. Seine Rasenfläche wird umgestaltet, die Mischung Rasen/Blumen, wie beim Gartennachbar, sagt ihm anscheinend zu, zumindest sagt er das.

    Bis dann, es grüßt der Hermann

    Hallo Sabine und Addi,

    das Zeigen der Bilder hier war von mir nicht gewollt, ich suchte nur einen Platz für eine Zwischen-Übungsmöglichkeit. Das zu löschen wurde vergessen. Passiert.

    Mit den Bildgrößen, damit komme ich nur bedingt klar, die angefügten Bilder sind Versuche.

    Nicht eingeplante entfernte ich, ansonsten lasse ich sie einfach in diesem Beitrag.

    Sache ist, dass ich die Falter bei einem Vortrag bei den Philas hier vor Ort zeigen wollte (und werde): uns gibt es auch und der Hermann frönt weiteren Sachbereichen.

    Es grüßt der Hermann

    Vorgestern. Wie üblich frühstücke ich mit Blick in's Grüne. Restlos wach werde ich, als ich Amseln sehe, die in den Sträuchern vor dem Fenster, mit ihrer Vielzahl leuchtender roter Beeren, an diesen picken. In anderen Jahren sind es Spatzen und Meisen denen dabei zugeschaut werden kann. Zum Schluß sind die Sträucher dann immer leer.

    Heute nicht. Die Beerenfarbe lockte zwar, aber zusagend reif sind sie noch nicht, denn: Ein Trupp Amseln, Altvögel und heller gefärbte Jungvogel, hielten sich nahrungssuchend im Garten auf. Vogelzugzeit. Die Beeren wurden angepickt und dann fallen gelassen, insbesonders von den Altvögeln. Einzelne Jungvögel machten es anders, und das genau in meinem Blickbereich. Von einem sei berichtet: Eine Beere wurde gepflückt und zwischen den Schnabelspitzen gehalten (Anblick von der Seite, toll zu sehen), dann ab in den Schlund damit - und dann wieder retour damit, zwischen die Schnabelspitzen. Was nun? Es wurde endgültig geschluckt.

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    Wie üblich war die Kamera nicht zur Hand. die hellen Bereiche im Bild sind Spiegelungen im Fensterglas


    Die Ilexbeeren hinten im Garten wurden nicht beachtet, die sind anscheinend noch nicht reif

    genug. (auch die werden restlos von Vögeln geplündert)


    Weiter an diesem Ausnahmemorgen, nach meiner Vermutung durch Wetterlage bedingt:

    Überall im Garten bewegte es sich, waren Vögel eifrig unterwegs, sowohl Kleinste wie

    auch die ständig anwesenden Tauben. Sogar eine Mönchsgrasmücke mit ihrem schwarzen

    Käppi turnte in den Büschen.

    Am Folgetag war der ganze "Spuk" Geschichte.

    Nur Eichhörnchen flitzten, sprangen noch hier und dort, ernteten und verbuddelten

    Haselnüsse meines Nussstrauches.


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    Nachmittags dann dieser Regenbogen. Auch hierbei musste die Kamera schnell zur Hand sein.

    Rausgehen und nach Tierlein Ausschau halten lockt nicht, setzt man sich an den PC.

    Gruß Hermann

    Klaas, deine Überlegung '2.' trifft zu, denke ich. Begründung: ein solches Gewusel im Nesteinflugsbereich wie in dem Augenblick des Angriffs auf mich habe ich noch nicht eher gesehen.

    Und, nach gut einem Tag war alle Folgen vorbei.

    Zwischenzeitlich war ich zweimal erneut im Nestbereich, jedoch mit angemessenem Abstand.

    Gruß Hermann

    Nachtrag: habe, mal wieder, versäumt auf "Antworten" zu drücken. H.

    Lichtflut, Vollgrün, knorrige Äste usw. registierte mein Blick nach oben als ich hier angekommen war. Zuvor wurde mühsam durch einen Fichten-Jungwald und und eine verwilderte Blühwiese in Hanglage gestiefelt. Und immer wieder der Blick in die Gegend. Sie wurde verändert, sehr. Dieser Baum wurde vor ca. 250 Jahren gepflanzt. Vor ca. 85 Jahren sah ich weitere in der Landschaft stehen. Heutzutage sieht man Äcker wo früher Wiesen waren, teilweise noch mit Mais bestanden, die Bäume wurden gerodet.

    Bekannt ist, dass Ersatzpflanzungen angelegt werden, Streifen wo Sträucher und junge Bäume gepflanzt werden. Einen solchen legte man dort auch an. Integriert wurde dieser Baum und ein zweiter der ehemaligen Rainmarkierung.

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    Ein schöner Baum hat Äste, das ist an ihm das Beste,

    denn wäre er kahl, wäre es nur ein Pfahl. (bekannter Spruch)

    Das der zur Baumkrone gehörige Stamm. Durchmesser ca 1,20 Meter. Zusätzlich unten ein unüblicher gelber Farbfleck.

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    Doch mal näher anschauen. Am Stammfuß Brombeeren, oberhalb Efeu.

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    Und zudem eine Öffnung im Stamm, verursacht durch einen Pfahl der vom Stamm umwachsen wurde (vermutlich, der später abgesägt wurde)

    Aus der so entstandenen Öffnung ragt er heraus. Ein Pilz, frisch, nicht so ein uralter vergammelter wie man sie häufiger sieht. Neusichtung meinerseits.

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    Die Unterseite farbgleich. (darin ein Rest trockene Brombeerranke, etliche andere wurden entfernt)

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    Noch steht sie dort, die westfälische Eiche, ein Hingucker.

    Na ja, der Pilzbefall. Ohne Motorsäge dürfte sie mich überdauern.

    Das war's mal wieder. Grüße, einen Rucksack voll, vom Hermann

    Danke Sabine! Mein Wunsch soll eine Ausnahme bleiben!

    Sachlich weiter zu überlegen, lassen wir das.

    Nebenbei: der bunte Winzling hielt sich auch heute im Bereich der den Blüten auf.

    Mit Grüßen,

    Hermann

    Nachtrag. Nach den Tips von euch habe ich mich weiter informiert - es gibt noch Vieles zu erfahren. H.

    Aber Hallo, was da nicht alles ans Tageslicht kommt: In der halbgeschlossenen Blüte, die ich dem von mir vorn gezeigten Insektchen in die Unterkunft mitgab, verbrachte es die Nacht. Sofort -chen, anzeigend 'klein', zumindest für Wespen, 10,8 mm die Körperlänge, messe ich. Und dann sein Verhalten. Total anders als das anderer Gefangener die zwecks Foto die Nacht bei mir verweilen mussten. Sowas Friedliches, kein Fluchtversuch, níchts. Ich schaute ihm eine ganze Zeitlang zu, beobachtete und fragte mich u.a., warum er ausdauernd mit dem rechten Mittelbein unter seinem Körper irgend etwas tätigte.

    Außerdem versuchte ich ein Foto zu bekommen das die Rückenzeichnung des Insekts anders zeigt als die Bilder im Beitrag, das iNat vielleicht zu einer anderen als getätigten Aussage den Namen betreffend bewegt. Das wiederum ginge nicht ohne Sabines Hilfe (ich besitze kein Handy). Sabine, würdest Du so freundlich sein das zu tun? (Wenn's ausführbar wäre gäb's nen Kaffee dafür) Denn, ich kann es (noch) nicht glauben, dass so ein kleines friedliches Insektchen Bienen überwältigen kann, wie die vorige Aussage lautet.

    Buchsbaum. Auch ein Thema. Von mir nur: Vorwiegend in der Dunkelheit flattern einige wenige in meiner Gegend umher. In Vorjahren waren es zu Zeiten oft viele. Mal abwarten.

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    Gruß Hermann