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Als Lämpchen am Wegesrand? - das wäre Allerhand,

allerdinges nicht vonnöten.
"Da, eine Ansammlung", entfuhr es dem Überraschten Finder, der tat flöten.
Ungewollt erscheint hier auch im Bild,
womit, wie ersichtlich, der seinen Fuß umhüllt.
Der, frisch geduscht noch am Morgen,
danach betrachtet, Fußpilze bereiten keine Sorgen.

Aber, seine Gedanken wandern nach ihm zuhaus,
in seinem Garten stehen auch Pilze, nur sehen die anders aus.
Zudem ist's, überwuchert vom umstehenden Grün,
die Folge, kein Einer beachtet ühm.
Irgendwann werden sie, wie alljährlich, vergehn,
abgeschnitten und verspeist wird nicht, Hermann läßt sie stehn.

Nur wenig daneben kann man jetzt weitere Pilze sehn,
nachdem Blätter die sie versteckten fortgezupft,
die Jahrzehnte dort schon stehn.
Die Blattfärbung tät dem Biologen verraten, auch wenn daran gerupft;
Es grünt frisch der zur Zeit blütenlose Lungenenzian,
(den der Hermann irgendwann aus dem Walde mitnahm).
Jetzt: Die rötliche Frucht legte er daneben,
eine ansehnliche, das Wurmloch nach unten, eben.
Die fiel von oben, vom Baum herab,
der Gärtner sie nachher vertilgen tat, ohne Wurm, aber mit krack und happ.
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Der Blick auf's Unteraussehen, immerhin das: Röhrenpilze
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Unweit meines Domiziels erblickte ich kurz darauf dieses:
Warum, wieso? Erklärt sei's uniso:
Fabriken wurden gebaut und darinnen ward u.a. gewebt, also Webereien. An meinem Heimatort gab es ca. ein halbes Dutzend davon. Für die Arbeiter, die Frauen hießen umgangsprachlich 'Spinnewiefken', galt die 6-Tage-Woche. (entsprechende Schriftstücke sind im Heimatmuseum einzusehen) Etliche Fabrikbesitzer richteten sich privat großzügig ein, incl. Park. Das Foto, von mir gestern aufgenommen, zeigt eine Stelle in einem solchen Park. Seinerzeit wurde dort eine Blutbuche gepflanzt, die zuletzt zu einem sehr stattlichen Baum heranwuchs. Kürzlich wurde sie mitsamt Wurzeln entfernt. Im Boden verblieben Wurzelreste, Lebenshilfe für die von uns nun zu sehenden Pilze.
Es sind unterschiedliche Pilze. Warum das so ist, die Frage zu beantworten, dazu bin ich nicht imstande. Die größeren fallen naturgrmäß zuerst auf. Dennoch beginne ich mit einem roten, mit dem roten: rechts auf dem Bild zeigt sich ein rotes Pünktchen. Das wurde sich näher angesehen: ein Becherling, aber ein solcher in diesem Bereich und dazu in dieser Jahreszeit?, und weitere wurden entdeckt, einer schöner als der andere. Überraschung pur.
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Zurück zum Gelände, dem Restpark:

Nur ein Minnie Eindruck: große Grasfläche, im Hintergrund bereits bebaut, Absperrband. Über einer Begrenzungshecke taucht ein Frauenkopf auf, sie fragt, was ich dort mache. Besorgt um ihre Pilzmahlzeit? Auf dem Markt gäbe es Pilze zu kaufen, meine Antwort. Zu teuer, die Antwort - die Ärmste ...

Aus dem Pilzkreis um den ehemaligen Baumstandort den farblich auffälligsten ausgewählt.
Ich vermute mal, dass ich dergleichen noch nie registierte, andere Baumpilze, insbesondere große, dagegen sehr wohl.
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Und irgendwo an der Hecke stehen Tintenschopflinge, aber: Minnie Exemplare, Zwergenpilze.
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Noch einer der hellgefärbten die hier und dort aus dem Grün des Grases hervorleuchten, die Grünfläche beleben.
Damit soll Schluss für heute sein.
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Zum Abschluss: Auch der ist am Ende. Er hat seine Sporen dem Wind überlassen.
Gruß, Hermann