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    Hallo, besonders denen, die jetzt noch nicht schlafen.

    Im letzten Dämmerlicht befüllte ich vorhin Bio-Abfalltonnen. Ja, Mehrzahl. Es gab reichlich Schnittgut von Ilexsträuchern zu entsorgen. Mit Feierabendgefühl ging es dann ins Haus.

    Vertan, vertan.

    Dunkle Flecken sind an Wänden und Scheibe im Wohnzimmer zu sehen: Schmetterlinge. Einkassiert wurden sie, fotografiert (Behelfsausleuchtung) und mit meiner Bemerkung: "Hinaus mit euch!" in die Freiheit entlassen.


    Nr. 1


    Sie dürften bekannt sein zumal sie Häusliches bevorzugen.

    Nach Hinweis von Ziegelstein: Keine Hausmutter. Was wirklich ist siehe dort.

    Hausmutter war In vorigen Jahren häufig bei mir zu finden. In diesem Jahr pausieren sie wohl.


    Nr.2


    Kleine Variation auch noch


    Nr.3


    Dieser geisterte gestern abend bereits im Wohnzimmer umher - und war nicht aufzufinden.


    Nr.4


    Von den Kleinen zeige ich nur einen.



    Uwe erwähnte in diesen Tagen die Buntheit der Gammaeule die er gefunden hatte und zeigte ein dunkles Exermplar. Ich hatte angemerkt, dass die meistens bräunlich gefärbt sind.

    Heute, allerdings tagsüber, entdeckte ich bei mir eine, jedoch aus der Ruhephase aufgeschreckt.

    Ich möchte die Gelegenheit 'neuer Bericht schreiben' nutzen und wie Uwe auch eine solche dunkle, bunte zeigen.


    Und so langsam Feierabend machen. Ohne Alkohol, nur noch schauen was es Neues im "Neuen Naturforum" gibt.


    Gute Nacht! (eine bessere als die meinige vorige)

    Hermann


    Und noch einer nachgetragen, dieser noch spät in der Nacht, von außen an der Fensterscheibe und, seinen Namen wüßte ich gern:


    Nach Hinweis von Sabine, Danke!: Laspeyria flexula / Sicheleule Einer von etlichen meiner Funde dessen Namen ich nicht kenne bzw. bei diesem kannte.



    Am Morgen danach: Der letzte Falter, der kleinste, wurde in die Freiheit entlassen.

    Doch oh Weh. Er flog einer lauernden Spinne ins Netz.


    Aus - Ende

    Liebe Sabine,

    was Du alles kennst:

    Das Millimeterpapier sagt mir, dass der Kleinling 7,5 mm lang ist. Normalerweise beachte ich solche Winzlinge nicht, auch, weil ich keine entsprechende Kamera besitze. Und Johanniskraut gibt es auch im Garten, eine der Pflanzen die sich ohne mein Zutun dort angesiedelt haben. (und in Folge weniger gejätet werden)


    Die Natur birgt schon interessante Dinge!! Einige müssen einem erst vermittelt werden. :thumbup:


    Als Zusatz berichtete ich von dem Trupp Jungspatzen der hier durch die Gärten schwirrt. Auch eine nette Unterhaltung. Ich habe daraufhin das Futterhäuschen aufgestellt. Nun ist dort lebhaftes Treiben. Allerdings musste ich mir was einfallen lassen um die Vögelchen von den Sittichfutteresten auf der Veranda in das Häuschen zu locken. Vielleicht später Genaueres.


    Besonders liebe Grüße vom Hermann

    Moin, Moin

    "Nix Besonderes", diese Äußerung von Uwe, angefügt an seinen Beitrag 'Schmetterling an Meersenf', möchte ich als Titel aufgreifen.

    Warm war und ist es in diesen Tagen. Da setze ich mich nächstens schon mal auf die Veranda, das Schmetterlingsnetz griffbereit. Doch nach den Flatterlingen wird vergeblich Ausschau gehalten. Liegt es an der Trockenheit mit ihren Folgen auch für Schmetterlinge, oder kommen sie nach deren Lebenszyklus allenfalls noch in abgeflogenem Zustand zu Besuch?



    Hin und wieder gefällt es einem Kleinstschmetterling meine Kopf zu umflattern. Man spürt das. Größere Falter, totale Fehlanzeige.

    Selbst Buchsbaumzünsler gab es in diesem Jahr wenige. Den (vorerst) letzten, einer von fünfen, erwischte ich vor zwei Tagen.


    Doch dann fiel mir dieses kleine 10 mm kurze und wie ersichtlich schmale Falterchen auf. Still haftete es an der Tischkante.

    Ein Bild für den Beitrag im Forum musste her. Nebenbei: für mich Kleinheitsrekord.


    Irgenwann ging es ab in die Waagerechte.

    Doch, genau so still wie der vorige haftete ein weiterer kleiner Falter an einem Bilderrahmen im Arbeitszimmer.

    Für's Foto wird er eingesammelt. Diese Falterart hat es mit der 'Schlafstellung'. Sie legen sich, gefangenommen, auf die Seite und harren der Dinge.



    Als Frühaufsteher entließ ich ihn heute rechtzeitig in den Garten. Vielleicht gesellt er sich zu anderen Ampfer-Wurzelbohrern.

    Er ist nicht der erste, den ich fand.

    Die Spatzen (Haussperlinge), von denen zur Zeit ein ganzer Schwarm Jungvögel regelmäßig den Garten durchsucht, werden ihn hoffentlich nicht aufspüren.


    'Nix Besonderes', mehr gibt es nicht zu berichten.

    Grüße vom Hermann

    Haha, auf "Machsu" ist der Hermann zunächst drauf reingefallen ("rinfullen" in hiesiger Mundart). Bei gewohnter präziser Auskunft seitens Klaas wurde zunächst nach einer eventuellen Unterart der Autographa gamma gesucht - bis der Groschen fiel.

    Naja, verständlich die Wortschöpfung, wenn man die Häufigkeit des A.g. in Betracht zieht. (Aktuell allerdings auch hierbei: In diesem Jahr hielt sich die Sichtungshäufigkeit in meinem Beobachtungsgebiet sehr in Grenzen.)

    Mein erster Blick wenn ich solche Falter sehe gilt immer der Flügelzeichnung: Ist es ein A.g. oder ein Macdunnoughia confusa.

    Ein solches zeige ich mal. Sie fliegen auch in meinem Garten umher und landen nicht nur an der Wohnzimmerscheibe sondern auch schon mal im Netz. Allerdings gibt es im Garten keinen Meer-"Senf", den es mich, sprichwörtlich verstanden, zu "Machsu" hinzuzufügen reizte.

    Grüße vom Hermann


    Hallo, und,

    allen die sich auf den Bericht hin meldeten ein Zurückhallo -

    Es freut den Hermann, dass Euch der Bericht gefällt. Sabines Echo möchte ich besonders erwähnen, denn Sachkenntnis verbirgt sich im Hintergrund - und Lob tut immer gut, auch dem Hermann.


    Anfügen möchte jetzt den Bericht über noch eine Begebenheit. Gestern war ich einfach zu müde dafür:

    Nach der Suche wieder daheim angekommen erblickte ich zufällig etwas Dunkles auf einem Fensterrahmen. Die Sache wurde überprüft. Das Ergebnis war ein Eulenfalter wie ich noch nie einen sah. Da sucht man in der Ferne, doch daheim fliegt es einem zu. Jetzt fehlt nur noch der Name.




    Hermann

    Hallo allen im Forum



    Naturbild mit Bauzaun. Sonnenuntergänge wie diese gab es vor einiger Zeit. Das Gelände, meinem Haus gegenüber, ist Baugebiet. Bald sind solche Anblicke Vergangenheit.

    Die Nacht kündigt sich an.

    Zur Zeit ist es tagsüber recht warm. Ich beschloß mal in der Nacht nach Schmetterlingen Ausschau zu halten.


    Fast Mitternacht

    Das Sternenbild 'Großer Wagen' leuchtet über mir, zeigt mir den Polarstern, meinen Wegweiser.

    Auf dem Waldweg umschwirren mich, der mit Stirn- und Taschenlampe unterwegs ist, vom Licht angelockt kleine Flieger.

    Gut hundert Schritte nach dem Start sichte ich einen dieser häufigen hellen kleinen Falter. Bei intensiverem Hinschauen bemerke ich im Restlicht in der Nachbarschaft an einem Strauch einen richtig großen Falter. Wie üblich will man wissen was das für einer ist. Sofort die Antwort die ich später fand:


    Mormo maura Schwarzes Ordensband. Um die 60 mm beträgt seine Spannweite steht im Bestimmungsbuch. Also ein recht großer. Das regte mich an, mich zuerst den größeren Faltern zuzuwenden, zumal die Begegnungen damit spannender sind.



    Das ist er. Wie ersichtlich die Flügelenden etwas zerfranzt.

    Dennoch freute ich mich über den M.m., war er doch der erste Erfolg bei meiner Suche.


    Etwas später. Mit einem mal umflatterte es mich. Und immer wieder. Im Dunklen sieht man die 'Anflieger' nicht. Mit ihrer Größe ist das schon anders als bei den kleinen, wenn sie mit ihren Flügeln plötzlich das Gesicht streifen.


    Euthrix potatoria Grasglucke / Trinkerin. Eine Umflatterin wie ich es von keiner zweiten Art erlebte, wohl aber von einem zweiten dunkler gefärbten Exemplar.



    Nebenbei mein erster Neuer überhaupt.


    Lasiocampa quercus Eichenspinner Spannweite bis zu 75 mm steht geschrieben (dieser nicht)

    Er haftete unbeweglich an einem Zweig. Wenn ich ein Fotoexperte wäre, hätte ich ihn in dieser Position abgebildet, wenn, ja wenn er geblieben wäre. Nur wenige Meter entfernt hatte ich bei einem anderen Falter einen Versuch gestartet. Nach dem ersten Erfolgserlebnis ihn überhaupt gesichtet zu haben und meinen Versuch mich für Fotos in Stellung zu bringen - flatter, flatter war er weg, ohne seinen Namen zu hinterlassen.



    Geometra papilionaria Grünes Blatt Mit bis zu 50 mm nicht ganz die Größe der anderen erlebten

    Sommertags entdeckt man es in Bodennähe im Grünbereich. Dort wurde nicht nur einer von ihnen von mir fotografiert. (Bild)

    Heute umflatterte mich urplötzlich, wie aus dem Nichts, einer. Ich erkannte lediglich in Sekundenbruchteilen die grüne Färbung der Flügel.

    Einfangen oder irgendwie fotografieren, un möglich.



    Lymantria dispar Schwammspinner Weibchen ebenfalls einer der größeren Flatterer


    Flatterer stimmt nur halbwegs. Regungslos sah ich es, wegen ihrer hellen Färbung und der Größe auffällig, ganz unten an einer Birke.

    Weshalb? Es legte Eier. Unwissend störte ich sie. Die drei letzten Eier legte das Weichen bei mir ab.

    Noch nebenbei: der nächste 'Neue'. (kommt vor, weil man noch nicht so lange im Geschäft ist, zu den an Schmetterlingen interessierten zählt)




    Der vorbereitete Bericht hätte eine Fortsetzung. Aber für heute soll es reichen.


    Mit vielen Grüßen von dem der heute daheim bleibt,

    vom Hermann

    Hallo am Sonntagabend


    Die Überschrift "Bilderserie" fand ich passend und übernahm sie.

    Los geht's mit dem Falter, der mich heute zur Kaffeezeit in meinem Arbeitszimmer besuchte. Er Ließ sich auf dem dort liegenden Fangnetz nieder und ließ sich problemlos ablichten.



    Der Nächste ist offensichtlich einer von den Kleinen. Er ruhte Tagsüber innen an der Fensterscheibe



    Gestern in der Dunkelheit haftete der folgende, wie auch der nächste, außen an der Scheibe.




    Derselbe an einer Futterquelle, einem ausgespuckten Kirschenstein. (in einem Bio-Abfallbehälter)

    Schon erstaunlich, wie der Falter seinen Saugrüssel zu krümmen vermag.



    Um Mitternacht jedoch der Überraschungshöhepunkt.

    Dort, wo ich kürzlich etliche Falterflügel fand die ich in einem Beitrag zeigte, entdeckte ich im Taschenlampenschein etwas Undefinierbares.

    Neugierig wurde nachgeschaut. Es gab kein Geflatter, nichts.



    Die Färbung ist durch das Licht etwas verfälscht.


    Angeregt durch Kaisermanteliges in einem Beitrag vor kurzem schaute ich mir meine Kaisermäntel-Fotos an. (Napoleons Krönungsmantel ist nicht gemeint)


    So einer der war der Auslöser.



    Eine Variante fand ich mal. Jetzt ausgewählt wegen der Färbung der Flügelunterseiten.



    Normalansicht der Unterseiten.

    Der Biotop wird für Schmetterlinge gepflegt, mit bestem Erfolg.



    Bei der Fotoauswertung stellte ich fest, dass ich ähnlich aussehende Falter ebenfalls fotografiert hatte. Aber die Flügelunterseite verrät: Großer Perlmuttfalter.



    Eines der Gebiete in dem ich u.a. nach Kaisermänteln Ausschau hielt. (im Hintergrund Waldbereiche - im Teutoburger Wald)



    ER (die Duftstreifen auf den Flügeln)



    SIE



    Bei der Rückkehr zum Auto erneut eine Überraschung. Auch neben dem Wagen tummelten sich einige solcher Falter.



    Im Auto wurde vom Falter auch gekundschaftet: derart sieht es beim Solisten Hermann im Auto aus. (nicht nur an diesem Tag)



    Aber, wir vertrugen uns!


    Standort: Räuscheberg, Gegend Höxter (Weser)


    Fast Mitternacht. Jetzt war ich willens 'das Buch zuzumachen'. Aber beim Kontrollgang 'Hinterm Haus' entdeckte ich im Taschenlampenlicht den nicht eingeplanten und nachträglich angefügten:



    Fühler angelegt - Ruhehaltung

    Doch dann vibriert der Falter, die Fühler werden ausgebreitet - es soll losgehen. Und es geschah.



    Endgültig Faltermaterial alle.

    Gruß Hermann

    Prima, Mitfori Moosfreund

    Ich habe Schwierigkeiten mit der Technik und vermag solche Stellen wie die von Klaas seit der 'Umstellung' nicht mehr zu finden.

    Danke für Deine Hilfe. Klaas hat es sehr wohl verdient, dass sein Beitrag nochmals veröffentlicht wird. Er zeugt von Sachkenntnis und ist einfach Klasse.

    Hermann


    Nachtrag: jetzt suchte ich - und fand unter 'Klaas' dessen Ausführungen.

    Es reizt den Hermann sich ebenfalls zu äußern: Einen Argynnis paphia wie ihn Oliver gefunden hat zeigte ich am 2. Juli in einem Beitrag. Klaas gab daraufhin eine detaillierte Auskunft über den Sachverhalt. Ich möchte ihn nicht wiederholen. Fakt: Ein Kaisermantel Weibchen, gefärbt wie sie bei uns in Westfalen nicht häufig vorkommen.

    Uwes Foto zeigt ein normal gefärbtes Kaisermantel Männchen (Duftstreifen auf den Flügeln), frischfarben. Die von Oliver gezeigte Färbung kommt nur bei Weibchen vor, (Auskunft Klaas) Namenszusatz f. valesina.

    Gruß Hermann

    Hallöchen, Allen im Forum


    In der Hoffnung in dem Gebiet in dem ich bereits Etliches fand weiteres Material für einen Bericht im Forum zu finden radelte ich los. Aber auch hier wie an anderen bekannten Bereichen: nix Käfer oder Falter, das Jahr ist zu weit fortgeschritten. Mit einem Fünkchen Hoffnung wurde schließlich in einem ausgetrockneten größeren Flachwasserbereich umhergespäht. Irgendwo sah ich einen Käferüberrest. Ich ging in die Knie, sammelte den Rest ein und verblieb etliche Zeit kniend. Und siehe da, es gab Käfersichtungen.


    Bunt und schnell, sehr schnell, eilte dieser Käfer von einer Sichtdeckung zur nächsten. Keine Chancen ein Foto zu erhalten, und kaum eine ihn zecks Foto fürs Forum einzufangen.

    Letztendlich doch geschafft, gemessen: 9,7 mm lang. Name? Für Klaas kein Problem, denke ich.



    Die gefundenen Überreste auf einen Blick. Den linken größeren fand ich zuerst.


    Der Boden war stellenweise nur millimeterhoch mit trockenem Moos bedeckt. Und darin regte sich noch etwas. Ein Käferlein, gefärbt wie ich noch nie einen sah. Und nicht nur einer.



    Allerdings, um Beobachtungserfolge zu erzielen war geduldig in der prallen Sonne auszuharren.


    Ein Blick zu den Käferhüllen - sollte das ein voriger gewesen sein?


    Diese Hülle stammt von einem Käferlein das ich bereits zeigte, den Namen wusste Klaas.


    Und sogar einer der 'Schwarzen' krabbelte plötzlich daher:






    Spätlese, die Überschrift, weil die Hauptkäfersaison in diesem Jahr gelaufen ist. Nur wenige sind noch aufzuspüren. Vollzählig alle heute gesichteten Käfer aufzulisten ist nicht geplant.


    Von einem Schmetterling kann ich noch berichten. Altersmüde und mit offensichlichen Alterungsspuren ließ er sich von mir, dem Fremdling, ungern aufscheuchen.

    Was für einer ist das? die übliche Frage. Daheim wurde nachgeschaut: ein Erlenmoor-Flechtenbärchen.

    Der Anzahl meiner Fotos von solchen nach, muss es dergleichen vor Jahren häufiger gegeben haben. Ein weiterer Insektenschwundler?

    Ich verschönere ihn mit einem Foto aus damaligen Zeiten.



    Der Aufspürtag endete mit der Sichtung eines weiteren Falters. Um Mitternacht ruhte er unbeweglich an meiner Hauswand. Entdeckt, 'aufgelesen' und als Spätlese von mir eingestuft zeige ich sein Foto. Seinen Namen zu kennen überlasse ich den Expertinnen im Forum.



    Zuletzt, weil erst am folgenden Morgen von mir gesichtet wurde:



    Den Sonntagmorgen hat der Beitrag gekostet (die Bilderei...). Jetzt geht es daran die Mahlzeit zu bereiten. Erdbeeren gibt es heute nicht.

    Dafür zeige ich den Erdbeerwurzel-Rüsselkäfer den ich soeben aus einem Spinnenetz befreite und ihn somit vor einem vorschnellen Ende bewahrte. Irgendwann hatte er den Garten aufgesucht in dem Spinnen freie Jagd haben.


    Das war's vom Hermann (keine Lust mehr, könnte Fehler übersehen haben)

    Sonntagsgrüße an Alle im Forum!

    Hermann

    Ein hübsches Foto. Hat der Hermann so nicht zustande bekommen.

    Ich melde mich mit der Anmerkung: In vergangenen Jahren erblickte ich in Exmoorbereichen mit Adlerfarnbewuchs den Adlerfarnspanner nicht selten.

    In diesem Jahr, auch schon im vorigen, sichtete ich vielleicht einen einzelnen. Überprüft, ob es tatsächlich ein P.ch. ist, habe ich den hellen Flatterling, der sich sehen ließ, nicht. Falterschwund auch bei dieser Art.

    Gruß

    Hermann

    Hallo, Ihr Drei

    Eure Folgebeiträge finde ich immer wieder geist-erfrischend!

    Für mich sind sie der Lohn für die stundenlange Arbeit an meiner Beitragserstellung.


    Sabine: Ungebeten kümmerst Du dich immer wieder um zutreffende Namen. Freundlichkeit als Zugabe. Das ist mir eine große Hilfe.


    Insektenfan Addi, einige Dinge möchte ich klären: Der Fundraum ist frei zugänglich, also weder Tür noch Fenster. Vor einigen Jahren hatte dort eine Fledermaus einen Futterplatz, erkennbar an Fundstücken wie den jetzigen. In diesem Jahr bemerkte ich dort keine Fledermaus. Der Flügelfund war eine totale Überraschung. Und, wie öfter mal, es kam mir der Gedanke, den Fund im Forum zu zeigen. Neu für mich war die Flügel ein klein wenig zu ordnen. Noch neuer war Sabines Hinweis, dass Flügelfunde ausreichen um die Anwesenheit eines Falters zu dokumentieren. (neues Betätigungsfeld für Hermann)


    Und nun unser (nicht der von einer Autobahnbrücke) 'Ziegelstein': Du scheinst mir dich mehr als ich, sogar viel mehr, mit der Biologie beschäftigt zu haben. Anerkennung zu deinem Fachwissen. Das Emsdetterner Venn scheint Dir auch nicht total unbekannt zu sein. Ich fahre schon mal mit dem Rad dorthin, trotz einiger Kilometer. Aber die Fundausbeute hielt sich stets in Grenzen.

    Von der Maskenbiene berichtest Du Einzelheiten die ich bislang nicht wußte. Mein Vorsatz daraufhin: In Zukunft werde ich mich intensiver den Doldenbesuchern widmen.

    Das diesmal zufällig mitfotografierte Bienchen stahl sich, von mir wohl bemerkt, heimlich vondannen. Meine Entdeckerfreude stellte sich erst bei der Fotoauswertung ein.


    Auch ich grüße, wenn auch erst am Schluß

    Hermann

    Hallo Allen im Forum



    Zugeschaut wurde, wie die Mauersegler am Himmel umherkurvten und um unsere Häuser sausten. Gestern. Heute sehe und höre ich keinen. Ob sie dem Wetterbericht folgten und sich bei der angekündigten Hitze am Boden versteckten? Oder sollten sie tatsächlich bereits Richtung Südwesten davongekurvt sein, das wäre ja ca. 10 Tage vor ihrem normalen Abflugtermin.


    Stattdessen fand ich heute, still verharrend in einem kleinen Raum in dem Gartenmöbel u.a. gelagert werden, einen Eulenfalter an der Wand haftend.



    Janthina-Bandeule


    Das Bild ist teilweise verschwommen weil ich durch eine spiegelnde Glasscheibe hindurch zu fotografieren hatte.


    Das Interessante dabei ist, dass ich genau dort gestern Flügel von Faltern fand, die von den Fressfeinden der Falter nicht verzehrt wurden und auch nicht werden.



    Neugierig sortierte ich die Flügelreste etwas. Dabei auch die Frage im Hinterkopf, ob ich den betreffenden Falter kannte. Leicht ist die Bestimmung des Flügelrestes vom Buchsbaumzünsler.

    Ein Flügelpaar konnte ich nicht zuordnen. (Den Falter hätte ich gern lebend gehabt, wenn er mich schon nächtens besucht.)



    Für diese Flügel mußte unverkennbar wenigstens eine Gammaeule ihr Leben lassen. Wer waren die anderen?



    Stichwort Gammaeulen: Pünktlich um Mitternacht landeten gestern zwei von ihnen an meiner Wohnzimmerscheibe. Bilder von ihnen zeige ich nicht.

    Sie sind (waren?)in meiner Gegend häufig und allgegenwärtig.

    Allerdings, und jetzt die Einschränkung: "waren sie". In Vorjahren versammelten sich in einigen Nächten mehrere von ihnen an der Scheibe und verweilten teils lange. In diesem Jahr waren die erwähnten zwei die ersten. Auch im Garten finde ich nicht eine. Über die Gründe läßt sich rätseln: Trockenheit, oder, rundumher werden Häuser gebaut, Parkplätze angelegt usw.


    Nächtelang lauerte ich auf Schmetterlinge die vom Licht angelockt meine Scheibe aufsuchen würden. Allermeistens vergeblich. Aus zwei Ausnahmenächten möchte ich einige zeigen.

    Mit Segelfaltern und anderen Raritäten kann ich nicht aufwarten. Ich wohne halt nicht in einem Gebiet in dem solche Schmetterlinge vorkommen.

    Und, die Zeiten in denen es an der Scheibe lebhaft und sehr vielfältig zuging sind Geschichte. Der Blick in mein Archiv von damals läßt mich staunen.


    1 Springkrautspanner



    2 Trapez-Eule



    3 Nadelholz-Rindenspanner



    4 Bleigraues Flechtenbärchen



    5 Oegoconia deauratella (?) 7,5 mm



    6,5 mm winzig,

    da versagt die Automatik der Kamera




    Anhang. Gemeinsam mit Käfern in einer Blütendolde. Aufgenommen vor wenigen Tagen.

    Finde ich einfach interessant.


    Mal wieder: das wars vom Hermann -

    mit Grüßen

    Hallo,

    vom Hermann, der abweichend von Forumsbeiträgen in denen mehrere Tier-Sichtungen vorgestellt werden, nur von einer Käferbegegnung zu berichten weiß.



    Dieser Cotoneasterstrauch musste, wie andere Sträucher ebenfalls, mit der Heckenschere bearbeitet werden. Er war der letzte in der Reihenfolge, dann wäre die Arbeit erledigt gewesen.

    Doch die Augen, im Käfer-Nichtübersehen geübt, sichtet zwischen den Blättchen einen bewegungslosen Käfer. Überrascht fragt er sich: "Ist das tatsächlich ein Kartoffelkäfer?" und es wird sich um Fotos von dem Buntling bemüht, den wir zu den Blattkäfern zählen. (der allerdings nicht in mein Bestimmungsbuch aufgenommen wurde)



    Im Laufe der Jahre sichtete ich solche immer wieder mal. Nur nicht zu Schulzeiten im 2.Weltkrieg, als wir klassenweise die Käfer zu suchen hatten.

    Im Gemüsegarten unserer Familie wurden unter anderem Kartoffeln gepflanzt, die frühen Sorten. An einen Arbeitsgang dabei wurde ich gestern erinnert. Ein 'Kartoffelbauer' (nannten wir so, wenn die im Herbst Einkellerungskartoffeln brachten) häufelte auf seinem Acker die dort wachsenen Kartoffelpflanzen an, mit Technik. Bei uns im Garten musste einer dafür einen Pflug ziehen, Menschenkraft, der zweite hatte zu drücken und zu steuern.



    Kartoffelkäfer haben wir in all den Jahren nie gesehen. Wohl aber reichlich Unkraut. Der Bittersüße Nachtschatten zählte dazu.

    Dessen Samen muss wohl Jahrzehnte in der Erde überdauern. Jedes Jahr habe ich etliche dieser Pflanzen auszurupfen.

    Nachtschattengewächs - Kartoffelkäfer. Für die Käfer sind die Blätter dieser Pflanze Leckerbissen. Sollte der von mir entdeckte Käfer den 'Düften' gefolgt und bei mir gelandet sein? Vielleicht.

    Ähnliches berichtete ich im vorigen Beitrag vom Lilienhähnchen: das findet sich ausschließlich auf Lilien.



    Übrigens: Zu essen gab es die ersten Frühkartoffeln bei uns Ende Juni.

    Ich zeigte in Beiträgen zuerst einen Maikäfer, dann mehrere Junikäfer, ein Julikäfer folgte; auf den Feldern grünt zur Zeit das Kartoffelkraut, die Hauptnahrungspflanze der Kartoffelkäferlarven.

    also ist dieser Käfer jetzt an der Reihe.


    Soviel für heute und

    Grüße vom Hermann

    Zuerst liebe Addi:

    Die beiden von Dir erwähnten Käferlein fügte ich auch deswegen in den Beitrag ein, weil die Fototechnik mit meinem kleinen Apparat diesmal nach etlichem Bemühen klappte.


    Liebe Sabine: Das mit dem Palpenmöttchen ließ mir keine Ruhe. Zum Fundort wurde erneut gestrampelt. Gefunden habe ich einen Schwan (Falter), einen Ocypus olens, Schwarzer Moderkäfer, der "Neu für mich" ist, und, nur so, einen Kleinen. Dessen Name ist mir unbekannt, Neuling ist er ebenfalls.


    Von denen mit der Querbinde in den Flügeln ließ sich keiner blicken. Vielleicht später mal.


    Danke für Eure Grüße, die ich hiermit erwidere.


    Hermann

    Hallo. Gruß der vielfach gehört wird.



    Natternkopf, die Pflanze mit den bläulichen Blüten inmitten anderer Pflanzenn das ist sie. Im Hintergrund Maispflanzen eines Maisfeldes und rechts der Beginn eines Waldstückes. Das Ganze ist Teil eines Brachstreifens (dem Besitzer vergütet). Hermann stapft hindurch. Verstreut wachsende Natternkopfbestände werden umgangen, sie kratzen. Auf ihnen zu sehen sind Hummeln, Bienen und einige Wanzen, sonst Nichts. Doch wer bei der gezeigten Ausnahmepflanze genau hinschaut sieht helle Flecken: Zitronenfalter sind es, etwa ein halbes Dutzend. Erinnert wird sich an den Forumsbeitrag in dem zahlreiche Schachbrettfalter auf einer von Löwenzahn bewachsenen Fläche gezeigt werden.


    Zur Sache: Augenblicklich sieht man, wenn mit dem Rad durch die Gegend fährt, großflächige Getreidefelder und Felder mit heranwachsenden Maispflanzen.

    Zu anderen Jahreszeiten fielen mir die nicht so auf.

    Für die von uns Naturfreunden beachteten Falter und Käfer bleibt da nicht viel Platz. Und selbst auf eigens für sie freigehaltenen Brachstreifen sucht man oftmals vergeblich nach ihnen;

    auch in den Flächen wo zur Zeit das hohe Gras gemäht wird. So ist das in der Region in der ich üblich unterwegs bin.

    Nur in einigen Bereichen entdeckte doch noch Gesuchtes. Dabei fiel mir die Bezeichnung 'Inseln' ein.



    Nach der 'Zitronenfalter-Insel' fand ich im Schatten von Bäumen eine weitere 'Insel'. Dort vergnügten sich etliche solcher bunt schillernder Käfer.


    ...


    Noch weiter, einem Bereich einer Insel inmitten hohen Grases, tummelten sich einige solcher Kleinlinge, sie hatten wohl irgendwas miteinander.

    Beim Kontrollgang am Folgetag war von ihnen nichts mehr zu sehen.

    Ansosten rundherum total 'Tote Hose', kein Käfer, kein Falter, auch in diesem Faltern und Käfern zugedachten Gebiet.


    Inselartiges Vorkommen gibt es. Gefragt wird sich wieso das alles.



    Diesen Malven-Erdfloh z.B. fand ich gestern an meinem Fenster haftend. Fotos aus den Vorjahren zeigen solche in üppiger Anzahl auf Malvengewächsen im Garten.

    In diesem Jahr sah ich nur diesen einen. Trockenheit die Ursache?



    Gleiches gilt für dieses Lilienhähnchen Lilioceris lilii.

    In diesem Jahr sah ich tagelang sah ich nur eines an den Lilien im Garten. (natürlich an entsprechenden Pflanzen)



    Im zuerst erwähnten Bereich fand ich auch einen einzelnen Schnellkäfer, nur kann in diesem Fall nicht von einer Insel gesprochen werden.

    Bewegungslos verhielt er sich, so dass ich vermeinte, einen toten Käfer gefunden zu haben. Altersmüde? dachte ich, zumal das später gezeigte 'Schnellen' sehr bescheiden ausfiel.

    Oder ob er mit seiner für Schnellkäfer-Überlänge, 16 mm, es nicht anders kann - und mir das Fotografieren erleichterte?



    Zuletzt sah ich diesen Schwirrling mit offensichtlichen Altersspuren erfolglos im Leerraum zwischen Maisfelrand Brombeergestrüpp suchen.

    Verhaftet ruhte er sich sehr willig in meiner Hand aus. Ein Luftwurf, und das Taubenschwänzchen sauste von dannen.


    Das war's.

    Gruß

    Hermann

    Hallo

    Krefeld .hatte ich kürzlich mit 'K' geschrieben, als ich die Insektenfalle des Crefelder Entomologischen Vereins unweit meines Wohnortes hier erwähnte. Das letzte Stück Weg dorthin ist ein beidseitig mit Grün zugewachsener Pfad mit besonnten Abschnitten. An einem solchen hatte ich gerade die Kamera zur Hand genommen, als ein Oiceoptoma thoracica mit seinem verbeult aussehenden Halsschild vor mir auf einer Kerbeldolde landete, ein Foto ermöglichte und darauf lautlos und unspektakulär wieder verschwand. Ein verheißungsvoller Auftakt meiner Exkursion an diesem Tag.



    Die Fortsetzung: Nur wenig davon entfernt Pinselkäfer Trichius fasciatus auf einer Distelblüte. Mehr davon hätten schwerlich Platz darauf gehabt.



    Später am Tag. Anscheinend steht die Nachtruhe an.





    Dann für mich mal wieder ein Neuer für mich. Klein ist er, keine 2 mm lang.

    Fakt: Am Pfad wachsen, ziemlich solitär, an die 2 Meter hohe Große Brennnesseln. Im Blütenstand einer vermeinte ich einen dunklen Punkt zu sehen. Ein Käfer war es nicht stellte sich heraus.. Doch, als ich meine Fangvorrichtung öffnete, sah ich nicht nur diverse z.T rollende Bestandteile des Blütenstandes, sondern einige davon bewegten sich auf Füßchen hier- und dorthin.

    Im Blütenstand hatte ich nicht einen solcher Kleinkäfer gesehen. Im Nachhinein fand ich heraus, dass solche Käfer sich nur an zwei Pflanzen aufhielten.

    Purer Zufall, dass ich eine befallene 'erwischte'.


    Der Sumpfkäfer / Sumpffieberkäfer als sichtbarer Größenunterschied daneben (Name evtl. nicht richtig). Von mir ebenfalls gesichtet.



    Flugfreudig sind die Winzlinge. Beim fotografierten sind die Flügel noch nicht ganz eingeordnet.



    NICHT BERÜHREN

    Auf der Rückseite des Schildes mit dieser Aufforderung an der Fangvorrichtung hat sich ein Käfer niedergelassen. (Text schimmert durch) Natürlich halte ich mich strickt daran.

    Eine Abbildung der Vorrichtung ist im Internet zu sehen.



    Auf der Falle halten sich an diesem Tage einige Tierchen auf.


    Sackträgerlarve


    Anthribus albinus (Weibchen, Fühler kurz geringelt)



    Zwar keine Käfer, aber spektakulär schaut es aus:



    Das soll's mal wieder gewesen sein.


    Mit vielen Grüßen an alle Mit-Duzer im Forum

    Hermann

    Hermann ist geneigt drei Leuten auf die Schulter zu klopfen. Er hatte gestern spontan nach einer 'Müdepause' den obigen Beitrag erstellt, Material gab es ja.

    Und ebenso spontan und umgehend trudelten 'über nacht' Ergänzungen ein.


    Die Dame zuerst. Linke oder rechte Schulter? Adelheid, deine regelmäßigen Rückmeldungen zeigen mir, dass es Leser meiner Beiträge gibt, die sich zudem selber Gedanken machen. Das motiviert zu weiteren Beiträgen. (wenn es denn Material gibt)


    Klaas, Du brillierst mit Wissen das ich nicht habe, nicht haben kann. Und das buchstäblich über nacht. Die Überraschung ist Dir gelungen.

    Ich bin beeindruckt von deinem Wissen! Ich denke mal: nicht nur ich. Wie ist das noch mal mit dem Salz an der Suppe...

    Vermutlich liegt Dir wenig an Schulterklopferei, ich füge das Dankesymbol an deinen Beitrag an.


    Mir selber klopfe ich auf beide Schultern weil es mir in den Sinn kam diesen Beitrag im Forum zu bringen.

    Der eigentliche Auslöser war die Sichtung des Argynnis paphia W. Als ich den Falter auf dem Buddleja erblickte konnte ich es kaum glauben, ein "Knaller" für mich. Ich denke, das war nicht nur erstmalig sondern dazu einmalig.

    Anderswo sah ich ihn mehrfach, aber bei der beschränkten Falter-Artenzahl in meinem Garten ist das von dir mitgeteilte Wissen für mich umso interessanter.


    Auch meinerseits Viele Grüße

    Hermann