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    Wollkäfer L.h. oder L.k. ?



    Gesucht, auch von mir, werden Käfernamen. Bei ‚Kerbtier‘ fand ich die beantwortete Suchanfrage eines anderen Suchers. Das wichtigste für mich daran: Endlich unter den vielen dort gezeigten Käfern eine Art die ich auch schon mal fand.


    Wollkäfer. Nur welcher: Lagria hirta oder L. atripes. Am PC sitzend und Fotos einordnend widmete ich mich zur Abwechslung dieser Frage. Irgendwo las ich, dass der ‚Gemeine Wollkäfer‘ (Lagria hirta) mit dem ‚Frühen Wollkäfer‘ (L. atripes) verwechselt werden kann.


    3.6.


    Eine Entscheidungshilfe seien Funddaten. Abgesehen davon, dass L.a. seltener zu finden sind als L.h., fliegt L. hirta so ab Juni, wenn L. atripes Saison meist beendet ist.

    Mein Ordner mit den Wollkäferfotos aus diesem Jahr ward befragt: Wann wurden die Bilder aufgenommen? Von fünf Funddaten stammen die Fotos, vom 3.6. die frühesten, vom 29.7. die letzten. Demnach alles L. hirta? Natürlich wünscht man sich den anderen Käfer ebenfalls zu sichten und betrachtet die Fotos intensiv: sollte nicht dennoch…

    Ich füge Fotos des Erst- und Letzttages bei. (in der Reihenfolge)


    21.6.


    Hoffnung keimt, wenn ich bei ‚Kerbtier‘ lese: zwar vermutlich, aber, Datum des L.a.- Fundes der 8.7.!


    29.7.


    Daten verraten: fleißig ist der Hermann unterwegs gewesen, doch das Ergebnis: alles offen. Im kommenden Jahr werde ich früher nach Wollkäfern Ausschau halten.


    Einfacher hatte ich es bei den 'Junikäfern' (Phyllopertha horticola). Im Juni fand ich den Gartenlaubkäfer nicht nur im Garten, sondern nicht selten im Gelände. Auch bei ihm sind Haare gegeben (Bild), auch er war in der fraglichen Zeit zu erleben (u.a.zu zweit). Aber den zu verwechseln mit z. B. dem Maikäfer...




    der Hermann



    Hallo Foris


    Mein Wohnen wurde mitsamt Möbelveränderung aufgrund der angespannten Energieversorgung umgekrempelt. Zeitaufwand. Nun wird sich wieder am PC betätigt: viele viele Fotos aus der vergangenen Saison sind einzuordnen.


    Gelegentlich wird ab und an zur Abwechslung aus dem Fenster geblickt. Zwei Eichhörnchen tummeln sich im Garten. Eines beißt gern Zweigspitzen der Omorikafichte ab, die dann wie gesät auf dem Rasen liegen. Vor Zeiten beschäftigten wir uns im Forum mit diesem Thema.


    Gestern widmete ich mich Bildern von schwarzen Käfern, die ich in diesem Jahr u.a. auf unterschiedlichen Blütendolden fotografierte. Wenn diese dann dort zu zweit oder mehren aufhielten, wurde der Auslöser fleißig betätigt. Nur, das Einordnen der Bilder in Ordner geschah provisorisch.




    Als ich jetzt den Ordner Bockkäfer unter / Stenurella nigra / Schwarzer Schmalbock / einsah, entdeckte ich die Fehleinordnungen: auf einigen Fotos waren die Beine der Käfer anders gefärbt. Da hatte ich im Sommer einfach schwarz-schmal zu schwarz-schmal eingeordnet, also falsch.


    Huckepack ein Mitreisender


    mit dabei ein Prachtkäfer

    Deshalb wurde jetzt ein weiterer Ordner eingerichtet und nach dem Namen des ‚Neuen‘ gesucht.






    Und zwar im Internet. Ja, Veröffentlichungen von Experten zeigen: Es gibt sie, die die Namen kennen. Ich als allerspätester Einsteiger in die Materie kann mich dort bedienen. Gemacht. Wenn es richtig war, dann handelt es sich bei den hellerbeinigen 6 mm Doldenbesuchern um ‚Mattschwarze Blütenböcke oder Rothörnige Blütenböcke / Grammoptera ruficornis‘.


    Erledigt? Weiter geht’s. Stachelkäfer belebten die Blütendolden ebenfalls. Ich zeige nur einen der einfarbig schwarzen.




    Und dann warten bei mir noch Fotos, die ähnliche Käfer zeigen, allerdings ohne den auffälligen Stachel am Körperende. Eine Variante der Stachelkäfer?




    Ein entsprechender Hinweis würde mich weiterbringen.


    Mit Gruß

    Hermann

    vom Hermann schon länger nichts mehr gehört habe

    Liebe Addi, ich denke wir zwei sitzen in Sachen Vitamin D in einem Boot. Nur, bei mir ist die Situation erst wenige Monate gegeben, zeitweise allerdings sehr heftig. Mal sehen, wie sich die Sache weiter entwickelt. Zur Zeit bin ich sehr beeinträchtigt.

    Danke für Deine persönlichen Anmerkungen!

    Viele Grüße vom Hermann

    Inquisation brrrr....

    Dem ist zuzustimmen.

    Meine Erklärung bzgl. des Schreibfehlers: Bilder auswählen und bearbeiten, dazu texten; der Schreibfehler passierte am Schluss nach einigen Stunden Arbeit am PC. Darin enthalten war die Überlegung, ob der verschmutzte Bockkäfer ebenfalls ein R.inquisitor ist. (Dem Aussehen der Fühler nach sollte das zutreffen.)

    Nutzen Sie den Sonnenschein und tanken Vitamin D, riet mir der DOC. Das Foto zeigt den Baumstamm auf dem ich vorgestern im Sonnenschein verweilte. (bei Gerleve)




    Für Unterhaltung sorgten Marienkäfer unterschiedlicher Färbung, die an zwei dicken Buchen, deren Rinde durch Sonnenbrand geschädigt ist, auf der Suche nach Quartier für die kalte Jahreszeit auf und ab krabbelten.


    eine seltenere Färbung


    Auch einer der bekannten dunklen Käfer strebte unter Rindenfetzen stammaufwärts.



    Spannend wurde es, als eine schwarze Kiefernholzwespe mir ihre lange Legeröhre präsentierte. Ein Weibchen, wie ich durch Informationen dazu erfuhr. Deren Legeröhre ist genau so lang wie der Körper, steht geschrieben, was bei meinem Exemplar nicht zutrifft: deren Röhre ist wesentlich länger, der Anblick beeindruckend. Das Insekt huschte auf gefällten borkenkäferngeschädigten Nadelbäumen hin und her.



    Ich hatte meine Kamera mitgenommen, auch wenn sie nicht so exellente Fotos liefert wie Addis und Anderen im Forum, denn, man weiß ja nie. Ein Beispiel:

    Zu Ende der Zugzeit der Wespenbussarde war es. Die Kamera war daheim geblieben. Unterwegs, beim zufälligen Blick nach oben, erblickte ich am total blauen Himmel einen 10er Trupp Wespenbussarde, die die Thermik nutzend kreisten und dabei südwestwärts drifteten. Nur leider kein Foto.




    Neugierig geworden stöberte ich etwas unter abgestorbener loser Rinde einiger Stämme auf der erwähnten Lagerstätte. Als erstes erspähte ich einen tarnfarbenen Bockkäfer.




    Er flüchtete vor mir.




    Dabei kam es zu Begegnungsverkehr (was ich allerdings erst bei der Fotoauswertung feststellte)




    So einer war das. (6 mm lang)




    Doch dann zeigte sich ein weiterer Bockkäfer ohne Dreck auf dem Rücken. (Rhagium inquisator)

    Links im Bild ein blaues Etwas. Kann man übersehen.


    Das die unerwartete Überraschung.




    Der R.i.in seiner "Guten Stube", in seinem Winterquartier.




    Auch das fand ich, allerdings unter Eichenrinde, nicht beim Nadelholz. Auch nicht als Einzelexemplar.

    Ohne Kommentar von mir dazu.

    Nur noch zum Vitamin D: Hoffentlich zeitigt der Aufenthalt in der Sonne das erwünschte Ergebnis.


    Es grüßt der

    Hermann



    Hallo

    Sonntagmorgen, mal wieder. Ist noch was für's Naturforum zu berichten, solltest du dir was einfallen lassen?



    Die ersten Herbstboten grüßen, vom Frühstückstisch aus bei Gegenlicht betrachtet.



    Auch ein herbstlicher Bote? Nun, als ich gestern spät vom spannendem Buch aufschaute sah ich ihn am Fenster flattern.

    40 mm Spannweite, für einen Rindenspanner nicht üppig. Bei Lepiforum wird nachgeschaut was für einer es ist. Zuerst lande ich bei den "Hypomecis", dann bei den "Peribatodes".

    Bei letzteren werden etliche Rindenspannerarten aufgeführt. Den gefundenen zu bestimmen, später mal. Da warten noch andere Funde.



    Beim Suchen fällt ein bekannter Falter auf. Endlich mal einer, den man kennt: Orangegelber Breitflügelspanner.

    Nach dem Aufnahmedatum wird geschaut: 01.11.2020. Somit ein echter herbstlicher Falter von dem demnächst mit Sicherheit wieder einige umherflattern werden.



    Von einem solchen Käferlein berichtete ich kürzlich schon mal. Nur nannte ich seinen Namen nicht.

    Nachgeholt: Bembidion quadrimaculatum / Vierfleck Ahlenläufer, (Auskunft von 'Kerbtier.de) ein Laufkäfer (Carabidae / Trechchinae), einer von den Bembidion - Käfern.

    Und auch diesmal: den ob seiner Winzigkeit zu entdecken... Erst bei der Fotoauswertung sah ich die hellen Flecken.

    Dieses Exemplar fand ich vor drei Tagen. Es war das einzige Fundstück bei dieser Pirsch. Herbst.


    Einen angenehmen Sonntag wünscht

    Hermann

    Lieber Hermann,

    immer wieder spannend, was du so alles entdeckst. Kaninchen-Dungkäfer, nie gehört.

    Hallo Sabine!

    Ein Stichwort, in diesem Falle von Dir, und schon 'klingelts' bei mir: "Kaninchen-Dungkäfer". Da habe ich mich mit meinen Fundstücken doch mal intensiver befasst. Zu Zeiten der Materialflut unterblieb das schon mal.

    Neu: Zum jetzigen Beitrag hatte ich einen falschen wissenschaftlichen Namen erwischt. Bei 'Kerbtier' fand ich den zutreffenden. Berichtigt.

    Aus Vorjahren: Gefunden habe ich bislang Kaninchen-Dungkäfer (Aphodius contaminatus), Gefleckter-Dungkäfer (A. distinctus) und Hellrandiger-Dungkäfer (A. promodus), nur hatte ich nicht alle korrekt zugeordnet. Jetzt auch erledigt.


    "was Du alles so entdeckst":


    Das Besondere: Gestern, am 2.Okt. zeigte er sich noch dem Fotografen.



    Oder das: Am Zugang zu einem NSG. Vor einigen Jahren wurde hier ein Naturzentrum ins Dasein gerufen. Zunächst waren dort zwei Leute tätig,

    inzwischen sind es 18 - die wollen beschäftigt sein.



    Erkennbar angenommen war einzig der den Vögeln zugedachte Nistkasten; Hornissen flogen ein und aus.


    Gruß Hermann

    Hallo am Sonntagmorgen



    Derart sah der Boden an einigen Stellen des ausgetrockneten Flachwasserbereiches in einem Restmoorgebiet aus.

    Ich war vorgestern dorthin gefahren. Die Sonne lockte und ich erstrebte Käfersichtungen.



    Solche Stellen gab es auch. Ich zeige diese, weil ich vermeinte, dass sich dort was regte, eine der wenigen Bereiche in denen sich überhaupt etwas Leben zeigte.

    Also runter in die Knie und die Lupe genommen. Jetzt war zu sehen: Etliches Kleingetier wuselte hin und her, kreuz und quer. Nur welches?

    Von einer Art schaufelte (Teelöffel) ich einige samt Sand in die Sammelbox.



    Käfer Fehlanzeige? Nein. Etwas Schwarzes, klein und glänzend, einzeln, eilte von einer Deckung zur nächsten.

    Fotografieren unmöglich, der Teelöffel wurde genutzt. Ich wollte das Käferlein, ein solches war es, genauer in Augenschein nehmen.



    3 Millimeter klein ist es.


    Weiter wurde gelupt. Und tatsächlich entdeckte unter all den wuselnden Wanzen und dergleichen einen weiteren anders gefärbten.



    Nun ja, der misst schon stolze 4 Millimeter.


    Bei der Fotoauswertung daheim erlebe ich dann eine Überraschung:



    Den hatte ich im Gelände gar nicht bemerkt. Ein Wunder bei 3,4 Millimetern?


    Dann die Ausnahme: ein fliegendes Käferlein. Zudem landet es genau vor mir. Glücklicher Zufall.



    Aus der Erfahrung weiß man: im Auge behalten. ansonsten könnte es dann gewesen sein.

    Und auch er flüchtet. Mal verbirgt er sich irgendwo. Ich folgte ihm mit der Kamera.

    Mit 6 Millimetern ist er etwas größer als die vorher gefundenen. Die Färbung kam mir irgendwie bekannt vor.

    Die Sache wurde geklärt: Name Aphodius contaminatus (Kaninchen-Dungkäfer)

    Nebenbei: Er wurde letzlich mehrfach als gefunden bei 'Kerbtier' gemeldet.





    Und weg war er.


    Nicht der erste Bericht in dem ich aus aktuellem Anlass das Thema wechsle.


    Gestern wurde ums Haus aufgeräumt.

    Irgendwo flatterte ein Falter aus seinem Versteck auf. Seinen Namen wüßte ich gern.



    Ein Foto von seiner Ruhestellung. Wenn er sich 'geöffnet' zeigt, die Fühler zu sehen sind, liefere ich ein Foto davon nach.




    Das war es mal wieder

    Grüße an Alle

    Hermann

    A anstatt X, wenn, ja wenn, dann hätte ich die volle Punktzahl fast erreicht. Den Sonderpoklal gab es dennoch. Danke Sabine!


    Lösung 11 A: Die Buchengallmücke war und bleibt mir (wahrscheinlich) unbekannt. Wäre nach einem anderen Tier in Verbindung zur Buche gefragt worden - vom Buchfink hätte ich Einiges präsent gehabt. So der Name. Wieso wurde er so benannt? Wintertags erleben wir ihn schwarmweise vor allem an sonnigen Waldrändern mit Buchen. Deren Früchte, die Bucheckern, sind dann seine Hauptspeise. Daher also sein Name. Nichts ist's mit "Buch" zum Lesen.

    In Skandinavien wurde ähnlich gedacht, genannt wird er dort: "Bofink", "Bokfink" und "Bogfinke".

    Der wissenschaftliche Name "Fringilla coelebs" (LINNAEUS) kommt zwar auch aus diesen Landen, aber das bedeutet soviel wie "der ledige Zwitschere"

    (coelebs = unverheiratet). Dabei wurde berücksichtigt, dass die Buchfinkengruppen die wintertags zu sehen sind oft alle vom selben Geschlecht sind, also Gruppen von Männchen und/oder Gruppen von Weibchen.


    unten auf der Marke der wissenchaftliche Name


    der deutsche Name links unten


    Das Datum im Poststempel verrät, wie lange ich, mindestens, in einer Orni / Phila-Gruppe bin. In diesen Tagen brachte der Postbote den Rundbrief der Gruppe, die Nr.163. Ein vierseitiger bebildeter Artikel von einem Freund aus den Nederlanden über den Buchfink ist zufällig auch darin zu finden.

    Einiges daraus entnahm ich.

    Nochmals Grüße vom Hermann

    Beschäftigung am Sonntagmorgen:


    11 - X - 33

    12 - D - 36

    13 - F - X

    14 - G -35

    15 - E - 31

    16 - C - 37

    17 - B - 34


    Mit Grüßen vom Hermann


    Nachtrag: Am Abend schaute ich mir den "Spoiler" an.

    Meine Ergebnisse veränderte ich nicht.

    H.

    Hallo Allen!

    Als Erstes: Echo, wenn es dann noch positiv ausfält, erfreut immer. Hermann dankt.

    Zu Sabines Anmerkung möchte ich nachlegen: Ja, da ist schon Leben im Garten. Natürlich muss mit einer handvoll Körner für die Schnäbel beigesteuert werden. Dafür erhoffe ich mir eine gründliche Suche der Spatzenschar nach Eiern der Buchsbaumzünsler.


    Wie anders ist es in der Natur in der zu anderen Jahreszeiten Vieles zu finden war. Gestern war ich draußen.

    Der einzige anzutreffende Falter war ein Kleiner Feuerfalter, den man zu anderen Zeiten nicht per Bild festgehalten hätte. Der Spätling sei gezeigt.



    Zu 'Ziegelstein's Wunsch: Mit einem Ameisensehaufen neben der Badegelegenheit kann ich nicht dienen. Die Kleintierchen, einschließlich Ameisen, halten sich in meinem Garten unter Betonplatten und Steinen auf. Wenn ich die anhebe und kein hungriges Rotkehlchen zur Stelle ist, könnte ich sie samt Larven und Eiern fotografieren. Mache ich nicht. Nur heute ausnahmsweise eine Probe:


    ...


    Im Übrigen hast Du Recht. Zwar fangen die Namen Spatz und Spinne beide mit "Sp" an. Aber die Spinne - und daran anschließend die Ameisen - haben in einem den Spatzen gewidmeten Beitrag eigentlich nichts verloren, sie passen nicht zum Thema.

    Doch Sorry. Das Tierchen faszinierte mich, zudem zählt es zu meinen Neulingen... Da habe ich den Buntling einfach so angefügt. (und lieferte damit zusätzlichen Gesprächsstoff)

    Grüße vom Hermann ( Der gestern 4 Stunden im Behandlungsstuhl eines Zahnarztes saß, auch sowas gibt es.)

    "Hast Du auch ein Wasserbad für sie?" schrieb Addi, als ich vor einigen Wochen vom Sandbad der Jungspatzen im Garten berichtete.

    Vieles, sehr Vieles Forumunrelevantes war zwischenzeitlich zu erledigen. Heute die Antwort: Angeregt durch die Frage wurde das Bad wieder hergerichtet. So sieht es jetzt aus.



    Die Teile steckten Jahrzehnte irgendwo im Garten. Das Neuordnen samt Wasserzuleitung war schlicht und einfach mit Arbeit verbunden.



    Die Spatzenschar, für die die Badegelegenheit gedacht war, drehte mir zwar uninteressiert die Rücken zu, aber was soll's.

    Derart sieht es aus, wenn ein Trüppchen von ihnen auf und in der von mir beschnittenen Eibe in den Tag hineindöst oder wenn sie auf Pickbares lauern.

    Aber Achtung: der Sperber griff auch schon mal zu.



    Und dann ging es doch mal rein ins Freibad.




    In öffentlichen Freibädern ist immer was los, Badegäste gibt es unterschiedliche.



    Nach dem Bad wird ein anderer Aufenthaltsort gesucht. Hier ist es direkt vor meinem Schlafzimmerfenster (Rahmenstück links im Bild).

    Ich war bestrebt ein besseres Foto zu bekommen und öffnete das Fenster. Was geschah -

    aus den verschiedensten Sträuchern brauste, flüchtete es hervor. Die ganze Spatzenbande (um die 30 Stück) sauste in alle Richtungen davon.

    Ein toller Anblick.



    Was blieb war dieses Tierlein. Unbeweglich verharrte es. Nur wenn es sich fortbewegte, dann sehr fix.

    Seinen Namen hat es mir nicht verraten.


    So, nun sollte 'Klar Schiff' sein.

    Gruß Hermann

    Eines erreichte ich mit meinem Bericht: Echos aus dem Forum verbunden mit Zusatzinformationen zu Massenvorkommen des Buchsbaumzünslers.

    Interessant sind sind die Zusätze allemal.


    Durch Zi. Ergänzung in Sachen Heizkosten sparen brachte er einige von uns zudem zum Schmunzeln und den 'Daumen zu zeigen'. Was wollen wir noch mehr.


    Noch zu Sabines Anmerkung bezüglich der dunklen B.zünsler: Das von mir gefundene und gezeigte Exemplar ist wesentlich heller als der von Peter gezeigte

    Zünsler. Wie ich schrieb sah ich noch nie einen derartig gefärbten B. Das Foto verfälscht die Farbe. Damit müsst Ihr leben.


    Gruß Hermann

    Hallo

    Energiekrise. Die Standortumlegung meines PC's stand an. Gestern war ich den ganzen Tag über damit beschäftigt. (Leitungen verlegen, Möbel verändern). "Feierabend", dachte ich.

    Aber ein Falter zeigte sich am Fenster, einer von der Art die bei mir nicht geduldet werden.

    Zumindest vermeinte ich das, als ich die Silhoutte betrachtete. Er wurde eingefangen.

    Verwundert betrachtete ich ihn genauer. Einen solch gefärbten Falter sah ich noch nie. Ein normal gefärbter dieser Art landete Minuten später an der Scheibe - und wurde eleminiert wie die ca. 150 vor ihm, die in den vergangenen drei Wochen an der Scheibe gelandet waren.

    Doch dieser? Die Punktfragmente in den Flügeln unterstützten meine Vermutung: Buchsbaumzünsler. 'Lepiforum' wurde zu Rate gezogen.

    Fazit: Die Bandbreite der unterschiedlichen Färbungen dieses Falters ist erstaunlich groß, erstaunlich auch die Vielzahl von Findern solcher 'Abarten'.

    Das Foto eines haargenau gleichen Falters wie der von mir fotografierte ist zwar nicht darunter, doch wer weiß, wieviel Variationen es noch geben mag.

    Dies ist der erste meiner Berichte, zusammengestellt am neuen Schreibplatz, zusätzlich mit einer für mich neuen Farbvariante eines Falters - das ist er:



    mit Grüßen vom Hermann

    Noch eine Ergänzung. Die Frage was das ist dürfte Rätseln verursachen.



    Die Wortschöpfung stammt von mir: Spatzensandbad


    Die Erde im Garten ist tieftrocken. Etliche Pflanzen sind vertrocknet. Diese dadurch offene Stelle nutzen die Spatzen für Sandbäder.

    Dass durch Mehrfachnutzung einiger Stellen solche Vertiefungen entstehen ist neu für mich.

    Fotos von badenden Spatzen? brrr, weg sind sie-

    H.

    Besonders erfreut hat mich der Bericht über die Spatzen,

    Und noch ein weiteres Bild: Ich streute Körner in eine durch die Trockenheit leere Blumenschale, die da so rumstand, über die sich die Spätzlein im Nu hermachten.