Meine Vögelei aus den letzten Tagen...

  • Gestern Nachmittag bin ich das kurze Stück zur Kiesgrube gegangen. Sie bietet sich immer an, wenn man etwas später unterwegs ist, da sie keine 400 m von mir entfernt ist (auch wenn ich schon das ein oder andere Mal mehr als eine Stunde gebraucht habe, um dort anzukommen... - das gilt aber eher für den Frühling und Sommer).

    Neben den verschiedenen Enten gibt es dort auch zwei Blässhühner. Ich finde es immer spannend, ihnen zuzuschauen, wenn sie auf Unterwasserjagd gehen. Es ist schwer, den Moment zu erwischen, wo sie abtauchen (aber wenn man sie eine Weile beobachtet, kann man es ein wenig abschätzen) und sie tauchen natürlich oft an ganz anderer Stelle wieder auf...

    Und weg ist es...!

    Ab und an zeigt sich das scheue Teichhuhn / Teichralle (Gallinula chloropus), wenn ich es richtig benannt habe.

    Oft treffe ich auch auf das Rotkehlchen.

    Erst einmal putzen...

    Ein schöner Rücken und so...!

    Schwanzmeisen sind dort auch ziemlich zuverlässig. Aber sie zu fotografieren ist so eine Sache... Sie sind sehr hibbelig oder sitzen im Gegenlicht!

    Viele Grüße

    Addi

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    "In den kleinsten Dingen

    zeigt die Natur

    ihre größten Wunder."

    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Teichhuhn / Teichralle (Gallinula chloropus), wenn ich es richtig benannt habe.

    Na klar hast du. :)

    Eine Kiesgrube vor der Haustür ist wirklich schick, wir haben welche in Fahrradreichweite, die sind aber aktiv und zugesperrt. Ich habe noch keine offen zugängliche Stelle gefunden. Vielleicht machen die ja irgendwann dicht, dann kommt meine Zeit ^^

    Beste Grüße,
    Stefan

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    Lifelist:
    Vögel:
    - Deutschland: 281, Weißbart-Seeschwalbe

    - Welt (2024): 306 (197), Seidenschwanz (Temminckstrandläufer)

    - (Garten): 120, Kurzschnabelgans

    Wirbellose: 1.626, Gibbaranea bituberculata

  • Gestern bin ich unterwegs gewesen und habe den Eichelhäher so oft und so "freizügig" wie noch nie gesehen...

    Der erste hüpfte im Efeu herum auf der Suche nach Beeren. (Ich denke jedenfalls, dass es Efeu ist)...

    Der Zweite bewegte sich auf dem Boden und suchte dort nach Fressbarem. Wenn ich so überlege, habe ich noch nie einen Eichelhäher auf dem Boden gesehen, und er ließ sich wirklich viel Zeit. Seine Kopfzeichnung habe ich bisher auch noch nicht bewusst wahrgenommen.

    Eichelhäher Nummer 3 saß im Geäst.

    Aber nicht lange...

    Und Eichelhäher IV. präsentierte sich so, wie ich ihn meistens sehe, wenn ich ihn denn mal sehe - hoch oben im Baum...

    Aber erst einmal ein wenig Gefiederpflege.

    Die nächste Beobachtung habe ich so bisher auch noch nicht gemacht. Er sperrte den Schnabel auf, ohne Ton, aber wie ein Gähnen sah es auch nicht aus. So zwei, drei Mal hat er das hintereinander gemacht... Vielleicht eine Drohgebärde...? Zumindest ich habe keinen potentiellen Feind gesehen.

    Außer dem Eichelhäher waren u. a. Amseln unterwegs. Bei dieser hier fand ich die Flügelspreizung interessant...

    ... und dann wurde sich auch hier geputzt - hoch mit der Kralle!

    Diese Blaumeise schaute interessiert vom Baum herunter.

    Und sie sollte ebenfalls eine Meise sein, glaube ich wenigstens. Aber welche...? Vielleicht eine Sumpfmeise?

    Viele Grüße

    Addi

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    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Ich glaube, bei dem zweiten Foto müsste man bei Sumpf-/Weidenmeisen und auch der Tannenweise einen weißen oder zumindest sehr hellen Nacken sehen. Für mich ists am ehesten eine Kohlmeise. Aber für eine sichere Bestimmung sieht man für meinen Geschmack zu wenig.

    Beste Grüße,
    Stefan

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  • Hallo Adelheid,

    ich habe den Eichelhäher auch erst einmal am Boden gesehen.

    Schöne Fotos konntest du von diesem doch recht scheuen Vogel machen.

    Tja,deine Meise ,das wird wohl schwierig sein diese zu bestimmen.

    Aber das ermuntert mich eine Bestimmungsanfrage bezüglich einer Meise zu machen die dieses Jahr erstmalig bei mir

    am Futterhäuschen zu sehen war.

    Liebe Grüße Wiltrud

  • Addi Herzlichen Glückwunsch zu den mehrfachen Sichtungen des Eichelhähers mit Knipsgelegenheit!

    Ich habe schon öfter einen Eichelhäher fotografieren können, auch auf dem Boden/der Wiese.

    Viele Grüße aus dem Rheinland / NRW

    Claudia und Uwe

  • Vielen Dank für Eure Überlegungen. Leider habe ich nur die zwei Fotos und die Gute saß zudem so ungünstig zwischen den Zweigen...

    Für mich ists am ehesten eine Kohlmeise.

    Das hatte ich zwischenzeitlich auch gedacht, den Gedanken aber wieder verworfen, weil mir der Bauch nicht gelb genug erschien - was aber natürlich an der Belichtung und der Reflexion vom Ast liegen könnte... Das Habitat war das NaturGut, Bäume, offene Flächen, Wald, Teiche und ein Bach.

    Ich hatte die Fotos vom Eichelhäher auf dem Baum (der mit den Schnabelbewegungen) einem Bekannten und Biologen geschickt. Er meinte, dass er das ab und an auch bei dem ein oder anderen Vogel schon gesehen hätte und es wahrscheinlich ein erfolgloser Versuch gewesen ist, Gewölle auszuwürgen. Ich hatte bisher immer gedacht, dass täten nur Greifvögel. Aber da er u. a. auch Mäuse und Nestlinge futtert, wäre da natürlich "Material" da.

    Viele Grüße

    Addi

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    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Liebe Addi, das sind tolle Vogel-Beobachtungen. Eichelhäher sind normalerweise sehr scheu und fliegen sofort davon, wenn sich ein Mensch nähert.

    Ich würde auch auf eine Kohlmeise tippen, aber ich gebe den Vorrednern recht, es ist leider nicht richtig zu erkennen.

    Liebe Grüße vom Herbstblatt aus dem Pfälzerwald

    Die Natur muss gefühlt werden.

    (Alexander von Humboldt

  • Mal wieder mein Freund der Mäusebussard. Andere Greifvögel wollen sich mir einfach nicht zeigen! Aber dieser hier machte mir die Freude, mehr oder weniger über mir zu sitzen und dann abzufliegen. Fotos von gestern.

    Viele Grüße

    Addi

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    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • zur rechten Zeit am rechten Ort.

    Und die Ausbeute kann sich sehen lassen!

    Dabei wäre sie mir fast noch durch die Lappen gegangen...! Ich hatte die Rufe immer wieder gehört, aber die Guten waren fototechnisch einfach zu weit weg. So beschäftigte ich mich mit etwas an Boden und Bäumen und als ich den Ruf wiederholt von der gleichen Stelle über mir hörte, habe ich dann doch einmal geschaut! Was hätte ich mich geärgert, wenn mir so eine seltene Gelegenheit entgangen wäre...

    Viele Grüße

    Addi

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  • Liebe Adelheid,

    da haben wir aber Glück gehabt, dass der Mäusebussard noch einmal zurückgekommen ist.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,
    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.
    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • In den letzten Tagen bin ich viel unterwegs gewesen. U. a. im Neuland-Park. Als schon langsam die Sonne sich auf den Weg machte, unterzugehen, entdeckte ich einen Baum, an dem reger Flugverkehr zu sehen und viel Geschwätz und Streiterei zu hören gewesen ist.

    Dort trennen Amberbäume (Liquidambar styraciflua) über eine längere Strecke den Fuß- und Radweg. Beim Anklicken des Links ist dieser Bereich auf dem großen Foto mittig mit Tendenz etwas nach rechts zu sehen. Scrollt man hinunter, sieht man die Allee näher und auch Schilder, die unter jedem Baum angebracht worden sind. Denn jeder dieser Baum ist gespendet worden, seinerzeit, als die ehemalige Giftmülldeponie in die Landesgartenschau umgewandelt worden ist. Spender waren Familien oder (Einzel-)personen, Firmen, mache wurden auch im Angedenken an ein verstorbenes Familienmitglied gespendet.

    Bei meinem letzten Besuch standen die Bäume natürlich nicht im vollen Grün dort, wie auf den Bildern der Homepage zu sehen. Momentan hängen an den kahlen Zweigen die vertrockneten Früchte vom letzten Jahr, die für eine Kompanie Stieglitze sehr interessant gewesen ist. Nicht, dass genügend Bäume dort stehen oder dass an einem einzigen Baum mehr Früchte hingen als Vögel... - nein, man neidete dem Nachbarn natürlich genau die Frucht, die er gerade besetzte...!

    Ich hatte mich übrigens gewundert, warum ich bei Stieglitzen immer spontan an den Kernbeißer dachte (Schnabel, Habitus, Größe usw.). So habe ich gerade nachgeschaut und die beiden Arten gehören zur Familie der Finken und der Unterfamilie der Stieglitzartigen. Kein Wunder also, dass man eine gewisse Ähnlichkeit erkennt!

    Nun, lange Rede, kurzer Sinn, ich wollte mehrere akrobatische Flugmannöver zeigen, die ich mit Begeisterung beobachten konnte!

    Hier wurde sich ordentlich angegiftet.

    Aber auch akrobatische Flugmannöver waren zu bestaunen.

    Man wurde durch die Gegend gejagt...

    ... dass sich einem die Federn sträubten!

    An der wilden Hatz waren auch mal mehr als zwei Vögel beteiligt...

    Wie oben auch hier die prächtigen Farben der Flügeloberseite

    Und die nicht minder interessante Unterseite der Federn.

    Beendet habe ich meine Beobachtung nur wegen beginnender Nackenstarre und der Dunkelheit...

    Dass sich ein Trupp Kraniche mit aufs Bild geschmuggelt hat, habe ich erst zu Hause gesehen.

    Viele Grüße

    Addi

    Viele Grüße

    Addi

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  • Ja, das Futter des Nachbarn ist immer besser als das eigene..

    Die Kraniche sind schon länger unterwegs. Am Montag habe ich in der Eifel einen Riesenschwarm gesehen. Mindestens 500 Vögel zogen unter lautem Geschrei Richtung Norden.

    Dirk

  • Bei uns haben die Graureiher wieder Quartier bezogen, hoch oben in den Baumkronen. Allerdings ist es schwierig, "zwischen der Natur" hindurch zu fotografieren. Dabei sind noch nicht einmal Blätter da...

    Paarung in luftiger Höhe.

    "Was guckst Du?!"

    Ein anderer Standort...

    Ein Teil der Nester in den Baumkronen.

    Und der unvermeidbare Mäusebussard, der da auch herumflog...!

    Viele Grüße

    Addi

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  • Bei meinem letzten Gang vor meinem "Stubenarrest" konnte ich eine ganze Weile Amseln beobachten.

    Zum Beispiel bei der Gefierpflege. Ganz schön wackelig mit nur einem Bein auf dem Ast...

    Leider nicht ganz scharf, aber ich finde es immer köstlich, wenn Frau Amsel mich so anguckt! ("Was guckst Du!")

    Herr Amsel schaut da schon "böser"... ("Was willst Du!")

    Hier wird der Boden umgewühlt...

    ... und man wird fündig! Lecker...! :plate:

    Währenddessen geht der Kollege spazieren. Zum Glück ist es eine gesperrte Straße, was aber nicht heißt, dass wenig Betrieb ist (Zweibeiner, Vierbeiner, mit Roller, Fahrrad, Kinderwagen, Hunde, Parkpflege...).

    Imposant, was für Krallen die Amsel hat!

    Im weiteren Verlauf sah ich noch ein paar Rabenkrähen, gerne auch mal gesellig unterwegs...

    ... und dann doch lieber weg!

    Nicht weit entfernt hüpften einige Buchfinken herum. Ich weiß allerdings nicht genau, ob das hier ein Weibchen oder Männchen ist. Wohl eher ein Weibchen, da vor allem das Gelb an den Flügeln doch recht blass ist.

    Viele Grüße

    Addi

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