Posts by Herbstblatt

    Vielen Dank für den Link zu Deinem Beitrag, liebe Sabine.


    Es gibt viele interessante Pilze zu sehen, wenn man mit offenen Augen durch den Wald wandert. Beim Anschauen Deiner Bilder kam große Bewunderung dafür auf, dass Du so viele Pilze mit Namen benennen kannst. Ich weiß nun, dass dazu viel Wissen erforderlich ist. Das kann man nicht aus Büchern lernen. Deshalb noch einmal ein :thumbup: von mir für die Vielfalt in diesem Beitrag.


    :21:


    Wegen dem nebligen, nassen Wetter gab es bei mir keine Wanderungen in der vergangenen Woche. Allerdings kann ich Euch Nebelbilder zeigen, die ich bei einer Autofahrt vom französischen Wissembourg über den Col du Pigeonnier (Taubenschlag-Pass) gemacht habe. Wir wohnen direkt an der Landesgrenze und sind öfter mal 'drüben' unterwegs.


    Als wir von Wissembourg aus in Richtung Lembach über den Pass fuhren, hatten wir dichten Nebel. Man sah sprichwörtlich kaum die Hand vor den Augen. Auf dem Wanderparkplatz oben am Pass hatten wir angehalten, um die nebelige Landschaft zu bestaunen. Alles war unheimlich still und man hörte auch die Fahrgeräusche der Autos nur gedämpft.














    Die Nebelbilder sind in der Mittagszeit entstanden. Im Tal hatte sich der Nebel gelichtet, so dass wir ein bisschen mehr von der Landschaft sehen konnten.






    In Wingen sur Moder war die Ortsmitte für Halloween geschmückt. Diese Fahrt hatten wir Mitte November gemacht.








    Über den Grenzübergang Hirschthal sind wir zurück nach Deutschland gefahren. Heute wird hier nicht mehr kontrolliert, aber ich erinnere mich daran, dass wir in meiner Kindheit immer den Ausweis vorzeigen mussten. Manchmal wurde auch der Kofferraum des Autos von den Zöllnern auf geschmuggelte Waren untersucht. Sie hatten nie etwas bei den Eltern gefunden.

    Das sind wunderschöne Aufnahmen, lieber Dirk.


    Durch das Brackvenn sind wir im Sommer 2014 auch gewandert. Damals machten wir Urlaub in Mützenich und haben die Region eine Woche lang erkundet. Es war Juli und die Heidelbeeren waren reif. Außer den bekannten Heidelbeeren haben wir auch viele Sträucher mit Rauschbeeren gesehen, die etwas höher werden und größere Beeren haben.


    Deine Bilder erinnern mich an diesen schönen Urlaub, bei dem wir jeden Tag gewandert waren und oft über die Holzstege gelaufen sind. Wir bewunderten die vielen blühenden Gräser und blühenden Fingerhut. Das Hohe Venn ist im Herbst auch interessant, wie ich dank Deiner Aufnahmen sehen kann.


    Ich erinnere mich daran, dass es viele Zonen gab, die man als Tourist nicht betreten durfte. Dennoch hatten wir eine tolle Zeit dort verbracht.

    Vielen Dank für Eure Rückmeldungen zu meinen Beobachtungen im Wald, vor allem zu den roten Schleimpilzen.


    Moosfreund Die Lupe ist längst schon im Rucksack, den ich (fast) immer mitnehme. Eine Dose für Proben werde ich noch einpacken. ;)


    Uwe 58 und Ziegelstein Es sind noch genügend Leute im Wald unterwegs. Hier ist ein Eldorado für Naturfreunde, Kletterer, Mountainbiker und Wanderer. Je weiter die Jahreszeit fortschreitet, umso einsamer wird es dort draußen.


    Addi Gestern konnte ich Herrn Pfälzer dazu motivieren, mit mir zusammen Baumstümpfe mit interessanten Pilzen zu suchen. Er hat brav geholfen und ich lobte ihn dafür. ^^


    Das war meine Ausbeute vom 1. Adventssonntag. Wir sind von der Eselssteige bei Eppenbrunn aus zum zum Christkindlfels und zum Krappenfels gewandert. Im lichten Mischwald fand ich viele Baumstümpfe und viele (für mich) interessante Pilze. Herr Pfälzer hat Äste mit Baumpilzen für mich umgedreht, damit ich Aufnahmen von unten machen konnte.


    Anmerkung: In der Pfalz werden Krähen und Raben als Krappen bezeichnet und daher stammt wohl auch der Name 'Krappenfels'.








    Hier am Christkindlfels hängen Kinder traditionell Wunschzettel an geschmückte Bäume. Hier waren außer uns gestern auch einige Familien mit Kindern. Die Eltern saßen auf den Bänken und tranken Glühwein aus Thermoskannen, während die Kinder im Wald spielten.

    Mir war der Trubel zu viel und so schauten wir nur kurz vom Felsen aus über den Wald und gingen weiter zum Krappenfels. Dort waren wir alleine im Wald und hörten das Rufen und Lachen der Kinder nur aus der Ferne.







    Das sind meine interessantesten Sonntags-Fundstücke im Wald:






















































    Nun werdet Ihr eine Weile ruhen haben, denn wahrscheinlich bin ich in dieser Woche nicht mehr unterwegs. :22:

    Viele tolle Entdeckungen hast Du gemacht! Meine Augen wandern auch immer mehr am Boden oder auf Baumstämmen herum...


    Ich nehme inzwischen keinen mehr mit, wenn ich auf Tour gehe. Das ist zu anstrengend für beide Seiten...

    Hallo Addi,

    es drängt mich einfach, beim morschen Holz näher hinzuschauen. Natürlich kann ich nicht immer so lange gucken, wie ich möchte. Wenn ich mit der Tochter oder Herrn Pfälzer unterwegs bin, reiße ich mich zusammen und schaue nur kurz hin.


    Ich gehe aber oft auch alleine los und dann vergesse ich schon mal die Zeit, wenn ich was Interessantes entdecke.


    Manche Leute können stundenlang Kleidung und Schuhe in Geschäften bestaunen. Mich interessiert das alles wenig und ich bin lieber draußen in der Natur unterwegs.


    Vielen Dank für Deine Erklärungen zu den Springschwänzen. Ich nehme das sehr gerne an, denn mich interessieren die kleinen Wesen, die man normalerweise gar nicht wahrnimmt.

    Am Freitag sind wir in einer Regenpause auf dem Eyberg bei Dahn gewandert. Allerdings nur von einem Wanderparkplatz bis zur schönen Aussicht und zurück. Dafür habe ich sehr lange gebraucht, weil ich bei (fast) jedem Baumstumpf stehen blieb, um mir seine Bewohner näher zu betrachten.






    Die schönste Aussicht war für mich allerdings nicht der Blick auf die Berge, sondern Einblicke in das Innenleben eines morschen Baumstammes.












    Ein Stück weiter leuchtete an einem Baumstumpf etwas Rotes hervor. Zuerst dachte ich, dass es Pilze wären. Dann kletterte ich ein Stück den Hang hoch und fand rote Eier eines Insektes vor.

    Auf einem Bild sieht man sogar ein winzig kleines Insekt, das ich eingerahmt habe.







    Vielleicht weiß jemand hier im Forum, wer diese Eier abgelegt hat?


    Pilze habe ich auch gesehen.






    Der Pilz auf den nächsten drei Aufnahmen wurde am Hut von einer kleinen Schnecke abgefressen, das fand ich interessant.








    Ein Pilz-Duo wuchs gleich daneben.





    Das Holz der Schutzhütte ist leuchtend grün. Auch das habe ich mir aus der Nähe angeschaut.






    Sind das alles Holzkeulen?







    Korallenpilze habe ich auch gesehen.






    Als wir schon fast wieder am Parkplatz angelangt waren, untersuchte ich die Rinde eines gefällten Baumes. Sie ließ sich leicht abnehmen und es gab sogar einen Bewohner darunter.








    Ich bin froh, dass Herr Pfälzer mit mir viel Geduld hatte und mich beim Betrachten der kleinen Welten in und an den Baumstämmen nicht störte. Er genoss stattdessen die herrliche Aussicht.


    Es ist nur eine Mauer aus Beton. Bei näherem Hinsehen entdeckt man, dass sie von Moosen und Flechten besiedelt ist. Solche kleinen Welten mag ich sehr und bleibe gerne mal stehen, um mir das alles näher anzuschauen.












    Gestern habe ich mich in den Wald beim Laubbrunnen verlaufen. Nein, ich hatte mich nicht verirrt. Wir benutzen den Ausdruck "verlaufen", wenn wir ungeplant länger unterwegs sind.


    Nach dem Regen in der Nacht kam die Sonne hervor und es war schön, alleine in der Natur zu sein, ganz ohne Zeitdruck und Hektik.















    Hinter dem Brunnen führt ein schmaler Pfad ins Tal, vorbei an bemoosten Felsblöcken und dem kleinen Bächlein, dessen Wasser aus dem Brunnen fließt.

    Hier ist es ständig feucht und so wachsen Moose besonders üppig.






    Pilze habe ich auch gesehen.











    Ein Stück weiter fand ich diese hübschen Exemplare.










    Ein morscher Baumstumpf war mit diesen Pilzen bewachsen.










    Gleich daneben zwischen den Blättern am Boden sah ich einen Pilz, der mich an ein kleines Elch-Geweih erinnerte.




    Es ist für mich ein Stück Freiheit, einfach so loslaufen zu können, ohne ständig auf die Uhr schauen zu müssen. :74:

    Interessant finde ich aber auch auf Foto 2 das grünliche Holz. Falls das kein Algenbewuchs oder ein Schimmelpilz ist, könnte ich mir durchaus als Verursacher dieses Farbtones den folgenden Pilz vorstellen:

    https://www.123pilzsuche-2.de/…ails/Gruenspannbecher.htm

    Meistens findet man nur das grüne Holz, die sehr kleinen Fruchtkörper eher selten.

    Da werde ich künftig noch genauer hinschauen. Vielen Dank, Uwe, für diese Hinweise. :35:

    das Moosbachtal, aaach das Moosbachtal, das ist einfach nur wunderschön. Ich kenne es nur aus dem Sommer, es ist aber offenbar auch im Spätherbst noch einen ausgedehnten Spaziergang wert.

    Dieses Tal ist zu jeder Jahreszeit schön. Wir sind hier öfter unterwegs. Ich liebe es vor allem, weil man nur wenige Leute trifft und es viel zu schauen gibt. Die Anfahrt erfolgte vorbei am Neudahner Weiher bis zu den Bunkern neben der Forststraße. Ab hier darf man nicht mehr mit dem Auto weiterfahren. Die Forststraße führt hoch auf den Braunsberg und von dort aus wieder runter in Richtung Salzwoog.

    Der Seerosenweiher liegt ab den Bunkern ungefähr 2 Kilometer entfernt im Wald und wären wir noch 1,5 Kilometer weiter gelaufen, hätten wir die Moosalbquelle erreicht.

    In der Nähe befindet sich auch eine Pfälzerwaldhütte, aber die meiden wir, weil dort viel zu viel Trubel herrscht.

    Am gestrigen Sonntag waren wir nachmittags im Moosbachtal bei Dahn wandern. Mein "inneres Navi" soll uns zum Seerosenweiher führen:


    Starten Sie ihre Tour am Platz mit den Holzcontainern und folgen Sie dem Weg zwei Kilometer.



    Bitte beachten Sie, wie heftig die Quellen nun wieder sprudeln.



    Folgen Sie dem Weg, bitte bleiben Sie nicht ständig stehen, um Pilze, Moose und Flechten zu bewundern.











    Mich zog das herrliche Moos am Waldboden magisch an und ich lief ein Stück querfeldein durch den Wald.






    Bitte wenden! Gehen Sie zurück zum Weg, biegen sie nach links ein und folgen Sie weiter dem Weg.






    Sie haben Ihr Ziel erreicht. Vor Ihnen liegt der Seerosenweiher im Moosbachtal.