Posts by _Stefan_

    Ich habe ja schon eine Weile nichts mehr beigetragen (Zeit ist knapp), aber bei dem Thema lockt ihr mich doch nochmal heraus. Der Apollofalter wurde schon 2mal gezeigt, jedoch noch nicht der Moselapollo (Parnassius apollo vinningensis). Diese Unterart scheint kurz vor dem Erlöschen zu stehen, unternommen wird nicht wirklich etwas. Wir hatten das Thema auch schon hier im Forum (irgendwann, irgendwo).

    Zu Studienzeiten und einige Jahre bevor mein Interesse an Krabbeltieren größer wurde habe ich an der Mosel auf dem Weg mit dem Rad zu einer Exkursion dieses Tier geknipst. Heute bin ich sehr froh darüber, das Bild zu haben, wenn auch nur als Downloaddatei, die mir nach einem Festplattencrash nur noch blieb.

    Edit: Alkenvögel hätte ich übrigens gehabt, wenn tote Viecher mitzählen 4 Arten. Keins davon auf Helgoland, dafür Island (Krabbentaucher und Gryllteisten) und den Tordalk in der Flensburger und auch Kieler Förde.

    Beim Baumfalken wäre der Rücken wie oben schon erwähnt einfarbig dunkel sein. Dieses Tier hier ist eindeutig rötlichbraun mit dunklen Flügelspitzen, hellgrauem Kopf und Schwanzfedern, die in der Spitze (man sieht es in Foto 1+2 ein wenig) wiederum schwarz gefärbt sind. Alles Turmfalkenmerkmale. Schau dir gern auch das Gesicht mal genauer an. Dort siehst du ein schwarzes Komma, das zum Auge führt. Das trägt ebenfalls nur der Turmfalke so, der Baumfalke hat eine dunkle Kappe, die rund um das Auge ragt und da hinein führt bei ihm dieses "Komma". Also wie einstimmig in den Antworten beschlossen, bin auch ich der Meinung. Ein Baumfalke ist das nicht. Also hab ich kurzerhand nach Flugbildern des Turmfalkenmännchens gesucht und bin auf dieses hier gestoßen. Ich meine, auch da erkennt man einen Rotschimmer im "Hosenbereich".

    Turmfalke im Flug Foto & Bild | tiere, wildlife, wild lebende vögel Bilder auf fotocommunity

    Liebe Leute,

    heute habe ich einen Grauschnäpper für euch, nachdem ihr die Beute des Marienkäfer schon so weit einschränken konntet, mach ich es heute noch schwerer. Ich sehe nur noch einen Flügel im Schnabel.

    Ich habe hiernach noch 2 Bilder. Gibt es noch jemanden, der weitermachen möchte?

    Heute gibt es wieder ein Doppelpack. Die erste Paarung ist eine Webspinne, ich meine, mich zu erinnern, dass es eine Kreuzspinne (Araneus sp.) war. Sie lag an einer Bushaltestelle in meiner Nähe auf der Lauer und diese Gammaeule (Autographa gamma) ging ihr auf den Leim.

    Ebenfalls an einer Bushaltestelle war dieser Asiatische Marienkäfer (Harmonia axyridis) auf der Jagd. Wen er erwischt hat, dazu fehlt mir wieder einmal die Vorstellungskraft.

    Heute gibt es wieder einen Klassiker.

    Diese Veränderliche Krabbenspinne (Misumena vatia) hat es sich in der Pfalz in einer Wilden Möhre beguem gemacht. Das wurde zum Verhängnis für diesen Hautflügler, ich vermute hier eine Maskenbiene (Hylaeus sp.).

    So, über Ostern hatte ich keine Zeit, nun aber doch nochmal zwei ungleiche Paare.

    Als erstes eine unglückliche Wolfsspinne (vermutlich Trochosa sp.) und eine Wegwespe (Pepsinae), die sie wegschleppt.



    Meine zweite Begegnung ist nochmal eine Gemeine Habichtsfliege (Dioctria hyalipennis), diesmal ist die Beute besser zu erkennen, es ist eine Pflanzenwespe (Nematinae):

    Liebe Sabine Flechtmann, es gibt viele Faktoren, die durch Beringungsaktionen untersucht werden sollen. Während bei seltenen Arten Bruterfolg, Ausbreitungsmuster und Verwandtschaftsverhältnisse spannend sind, werden häufige Arten eher auf generellgültigere Faktoren untersucht. Da macht es die Masse der Beringungen dann einfacher, Wiederfunde zu generieren. Zugkorridore wäre ein Beispiel, das mir direkt einfällt, Altersstrukturen ein anderes. Warum genau diese Amsel beringt wurde, kann ich nicht sagen, ich weiß von keinem Projekt an der Uni Kiel.


    Heute wie versprochen mal ein kleineres Raubtier, die Gemeine Habichtsfliege (Dioctria hyalipennis), zur Beute kann ich nichts sagen.

    Anscheinend futtern Möwen ihre Beute auf Land? Oder tun sie das auch im Wasser und fliegen nur an Land, wenn die Beute zu sehr zappelt?

    Naja, jedenfalls steht der Fotograf an Land und mit etwas Glück bekommt er einen Schnappschuss wie diesen hin. :twisted:

    Einmal müsst ihr noch ein Vögelchen anschauen, danach kommt ein wenig Insektenmaterial.

    Heute ist es wieder ein Amselmännchen mit reichlich Futter im Schnabel. Neben Würmern (wohl Lumbricus) und vermutlich einer Nacktschnecke, sehe ich noch eine dicke Insektenlarve, die ich gar nicht einordnen kann und jede Menge Kleinstgetier.


    Und habt ihr den Ring am Fuß gesehen? Die Amsel wohnt im Botanischen Garten Kiel, wo regelmäßig Singvögel aller Art beringt werden.

    Lieber Klaas,

    ich dachte, Rana esculenta oder wahlweise Pelophylax esculentus wäre die Hybridform von P. ridibundus und P. lessonae. Das wäre dann ja ein gattungsinterner Hybrid, weshalb für mich der Gattungsname Pelophylax immer logisch war. Aber so tief stecke ich in der Froschgenetik auch nicht drin, weshalb ich dir auch nicht widersprechen möchte. Sagen wir, es ist auf jeden Fall einer der drei Genannten.


    Heute gibt's, wer hätte es gedacht: Federvieh.

    Diesmal eine Silbermöwe, die einen kleinen von mir unbestimmten Fisch verschlingt.


    Auch hier hole ich noch vom Wochenende nach.

    Zuerst einen Haussperling, bei dem ich erst dachte, dass es Nistmaterial im Schnabel trägt, aber in der Schnabelspitze steckt irgendwas Dickes, das sieht nach einer Insektenlarve oder Ähnlichem aus. Was meint ihr?

    Und dann haben wir noch einen weiteren gefiederten Jäger. Diese Amsel versorgt wohl fleißig ihre Familie, eins ihrer Beutetiere soll wohl eine Raubfliege sein. Ich erkenne da aber nichts. Gefunden habe ich beide Jäger in und bei Kiel.


    Liebe Silke,

    gut, dass du schon weiter gemacht hast. Ich hatte noch ein Foto übrig, aber am Wochenende keine Zeit. Ich hole das heute einfach nach, wie schon vorher üblich, wenn es einen Tag eine Lücke gab. Und damit übergebe ich dann auch offiziell an dich.

    Mein letztes Pärchen ist der Rosmarin-Blattkäfer (Chrysolina americana).

    Dann übernehme ich die schwere Aufgabe, auch nur halbwegs deine Qualität weiterzuführen.

    Ich beginne mit einem Mäusebussard. Wenn es sich hierbei um Prädation handelt, dann war das Tier vorher schon stark geschwächt, denn Geflügel gehört, wie der Name schon sagt, nicht zu seiner Standardbeute.

    in Schleswig-Holstein haben wir diese hübsche Art ja nicht.

    Leider nicht, nein.

    Heute gibt es wieder zwei Doppelpacker, da ich gestern keine Zeit hatte.

    Wie jedes Jahr auch diesmal nicht schwer zu finden. Der Rote Weichkäfer Rhagonycha fulva:

    Das zweite Pärchen fand ich so zum ersten Mal. Schaut mal, ob ihr sie erkennt.


    Mitten im Ort kamen aus einem Mauseloch (?) jede Menge dieser dicken Brummer hervor. Sägebock (Prionus coriarius). Ob es wirklich ein "Liebespaar" war. Ich bin mir nicht sicher, aber ich zeige sie dennoch.