Posts by Dirk_GL

    -Im Eriskircher Ried- Teil 2

    wir nähern uns der Schussen

    über uns ein Schwarzmilan

    der kurz darauf auf eim Baum landet und Gefiederpflege betreibt.

    wenig später ein 2. Schwarzmilan unterwegs mit Nistmaterial

    angekommen an der Schussenmündung. Blick von der Panzerbrücke (die Mündung selbst ist nicht zugänglich)

    hier finden sich Kormoran...

    ..und Haubentaucher

    und dann die Begegnung des Tages leider ohne Foto weil völlig überaschend.
    An dieser Stelle wollte ich ein Bild vom Ufer machen und bemerkte nur wenige Schritte vor mir einen Biber. Der bemerkte mich dann auch und sprang in Panik in die Schussen. Das hörte sich an als wäre ein Nilpferd untergetaucht. Er tauche noch mal kurz in der Mitte der Schussen auf und verschwand dann endgültig.

    ein Stück weiter noch ein Haubentaucher in Nestnähe

    und eine einsame Stockente

    an der Schussen

    an einer sonnigen Stelle flogen zahlreiche Langhornmotten umher. Extrem schwierig mit dem schweren Teleobjektiv zu erwischen.
    Wahrscheinlich Adela reaumurella

    und dazu noch ein Waldbrettspiel (Parage aegeria)

    auf dem Rückweg zum Parkplatz am Strandbad überflogen uns ein paar Höckerschwäne

    Amsel

    Blühender Wiesenfuchsschwanz (Alopecurus pratensis)

    in Ufernähe Malcioma sp.

    eine Stockente dümpelt im Uferbereich

    und mit einem Blick auf ein Linienschiff in Richtung Friedrichshafen endet die Tour

    wird fortgesetzt.....

    -Im Eriskircher Ried- (4. Tag im Allgäu)

    Von unserem Domizil im Allgäu war es eine knappe halbe Stunde Farhrt zum Bodensee.
    Am frühen Morgen parkten wir im Ersikircher Ried, dem größten Naturschutzgebiet am nördlichen Bodenseeufer.
    Die Hoffnung war ein paar seltenen Wasservögel zu sehen. Die wurde leider ernttäuscht. Es gab zwar einige Vögel zu sehen,
    aber 90% davon kann ich von meiner Wohnung nach 1 km Fußmarsch zum Bensberger See mitten in der Großstadt beobachten.
    Und hier beträgt die Fluchtdistanz nicht mehere hundert Meter sondern nur wenige Meter.
    Und der Verkehrs-und Umgebungslärm ist am Bodenseeufer genau so stark wie in der Großstadt. Die B33 begrenzt das Ried in Richtung Land.
    Aber kommen wir zur Tour durchs Ried die natürlich abwechslungsreich und schön war. Auch das Wetter spielte mit, es war sonnig und trocken.
    Leider war die Sicht durch extremen Saharstaub und eine sich ankündigende Wetteränderung schlecht.

    Sonnenaufgang im Morgennebel am Ried

    Morgen im Eriskircher Ried

    der Ausblick von der ersten Vogelwarte am Strandbad Eriskirch war ernüchtern. Ein paar Angler am Ufer und weit draussen auf dem See Haubentaucher

    und ein paar frühstückende Höckerschwäne

    wir marschierten dann noch zur zweiten Aussichtsplattform in Richtung Friedrichshafen.
    Unterwegs eine Amsel auf Suche nach einer Morgenmahlzeit

    ein Feldsperling im Geäst

    Kolkrabe und Buntspecht ergänzen die Frühaufsteher

    an der Aussichtplattform gab es nur ein paar Vögel mehr als vorher
    ein Graureiher im Anflug

    und einer auf Ansitz im Schilf

    ein paar Kormorane

    und eine Gruppe mit junger Mittermeemöwe (1.W), Haubentauchern und Blässhühnern

    die Fähre von Romanshorn (CH) nach Friedichshafen

    am Steg sammelte ein Buchfink Nistmaterial

    und auch ein Rotkehlchen war fleißig. Es ist erstaunlich wieviel Material so ein Vögelchen im Schnabel transportieren kann

    wir wanderten wieder zurück in Richtung der Schussen die im Ried in den Bodensee mündet.
    Weide im Morgenlicht

    Gelbes Windröschen (Anemone ranunculoides)

    Eriskircher Ried Teil 2 folgt.....

    -Sonntagsspaziergang an der Waldburg- (3. Tag im Allgäu)

    Ein Frühlingstag im Allgäu und ein Spaziergang an der Waldburg, dem Wahrzeichen Oberschwabens im gleichnamigen Ort.
    Wir Parken an der Schule unterhalb des Kohlebergs, einem Drumlin. Der ortsansässige Rotmilan kreiste über uns.

    wir stiegen auf den Gipfel des Kohlenberges und schauten hinüber zur Waldbug

    Leider war die Sicht durch Saharastaub stark getrübt. Trotzdem ein Panoramablick nach Süden zu den Alpen.
    http://www.foto-dfg.de/images/WZ/2024/20240407%200686-97%20Panorarma%20vom%20Kohlenberg%20Waldburg.jpg

    Wir stiegen kurz zur Burg empor und wanderten weiter wieder bergab. Auf den Wiesen und Hängen zahlreiche Blüten.
    Wiesenschaumkraut (Cardamine pratensis)

    Knolliger Hahnenfuß (Ranunculus bulbosus)

    Rote Lichtnelke(Silene diocia)

    Schöllkraut (Chelidonium majus)

    Waldmeister(Galium odoratum)

    Kleines Immergrün (Vinca minor)

    in der Burgmauer eine Bienenstock

    wir wandern weiter auf dem Obstlehrpfad

    Hummel an Apfelblüte

    Huflattich (Tussilago farfara)

    Hohe Schlüsselblume (Primula elatior)

    Wald-Veilchen (Viola reichnebachiana)

    Landschaft mit Waldburg

    Hummel (Bombus lapidarius) ?? am Weg

    immer mal wieder Alpenblicke
    Diedamskopf (Bregenzer Wald)

    Hochgrat (Allgäuer Alpen)

    Buschwindröschen(Anemone nemorosa)

    Faden-Ehrenpreis (Veronica filiformis)

    Baumpilz

    Waldsauerklee (Oxalis acetosella)

    Wechselblättriges Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium) mit Insekt


    etwas größer - möglicherweise Blattwespe (Aglaostigma aucupariae) ??

    und am Parkplatz an der Schule erwartete uns schon der Platzherr (Milvus milvus)


    wird fortgesetzt.....

    Einen ungeplanter Familientermin im Allgäu haben wir um ein paar Tage verlängert.
    Deshalb konnten wir bei Frühlingswetter ein paar Touren unternehmen.
    Ein paar Bilder vom Anreisetag aus Wolfegg.

    Maximilianplatz vor dem Schloß in Wolfegg

    Chorherrengasse am Kirchhügel

    die Loretokapelle am süd-östlichen Ortsrand von Wolfegg

    mit Blick auf die Alpenkette von der Zugspitze im Osten ...

    bis zum Säntis im Westen

    Link zum beschrifteten Pano der Allgäuer Alpen:

    http://www.foto-dfg.de/images/WZ/2024/20240405%200629-42%20Alpenpano%20Loretokapelle%20Wolfegg_TxT.jpg

    und zum Zugspitzmassiv:

    http://www.foto-dfg.de/images/WZ/2024/20240405%209724-29%20Pano%20Zugsdpitzgruppe_TxT.jpg

    an der Kapelle

    im Baum über uns eine Turmfalkenpaarung

    Turmfalke auf der Kapelle

    Buchfink auf dem Weg

    am nächsten Tag ein Bussard über der Ferienwohnung

    und Sperlinge am Haus (Passser domesticus)

    Passer montanus

    Rabenkrähe auf der Wiese

    Kriechender Günsel (Ajuga reptans)

    Weißstörche am Nest

    am Abend noch ein Besuch an der Loretokapelle, natürlich mit Alpenblick
    Widderstein und Hoher Ifen


    Alpen mit Ballon

    noch mehr Ballone

    Feldsperling am Abend

    und eine singende Mönchsgrasmücke (ganz schwierig weil in der Dämmerung gegen den noch hellen Himmel)


    wird fortgesetzt....

    Dirk

    Hast Du evtl. auch schon die Stendelwurz gesehen

    Hallo Addi,

    Stendelwurzen (Epipactis) sind eine Orchideengattung mit vielen Arten. Sie gehören meist zu den spätblühenden Orchideen.
    Erst ab Mitte Juni blühen die ersten Arten hier im Rheinland. Am häufigsten ist bei uns die Breitblättrige Stendelwurz (Epipactis helleborine) die auch im NSG Schlade zu finden ist.

    Epipactis helleborine NSG Schlade


    Dann gibt es noch die Braunrote Stendelwurz (Epipactis atrorubens) die in NRW in der Eifel und im Weserbergland zu finden ist.

    Dann habe ich noch Müllers Stendelwurz (Epipactis muelleri) selten, ich konnte sie in der Eifel fotografieren.

    und dann noch die sehr seltene Sumpfstendelwurz (Epipactis palustris)

    Informationen zu den in NRW vorkommenden Arten findest du auch hier:

    Arten
    www.aho-nrw.de

    Viele Grüße

    Dirk

    -Die ersten Orchideen sind da- NSG Schlade Bergisch Gladbach

    Eigentlich nur ein wenig Sonne tanken vor der Kaltfrontpassage im Rheinland.
    Es war noch ein wenig nass vom Regen in der Nacht.

    Gleich am Anfang des Spaziergangs Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias)

    Der Eingriffelige Weißdorn (Crataegus monogyna) beginnt zu blühen

    Zaun-Wicke (Vicia sepium)

    und die ersten Orchideen kommen.
    die Vogelnestwurz (Neottia nidus-avis) beginnt mit der Blüte.

    Regentropfen

    Goldnessel (Lamium galeobdolon)

    und der Bärlauch (Allium ursinum) blüht

    Gefleckter Aronstab (Arum maculatum agg.)

    und die Vielblütige Weißwurz (Polygonatum multiflorum) braucht auch nicht mehr lange...

    Dirk

    für D. cneorum müsste ich in den Hegau

    diese schöne Art sollte auch hier erscheinen, deshalb ein kleiner Regelverstoß:

    Daphne cneorum Rehletal / Hegau Mai 2015

    Der Lorbeer Seidelbast (Daphne laureola) kommt auch im Rheinland. Allerdinge nur an einer einziegen Stelle im Brohltal. Leider habe ich die Blüte dort immer verpasst (zwischen Februar und März). Aber da gibt es ja einen Beitrag :alright:.

    Dirk

    Hallo Werner,

    sehr schöne Gegend, ich war bis gestern noch in der Nähe (Wolfegg/ Algäu) auf Familienbesuch.
    Offensichtlich wird die ehemalige Trasse der Härtesfeldbahn jetzt als Radweg genutzt. Schade, keuchende Dampfloks sind einfach spannender als keuchende Radler.

    Dirk

    Ich war schon mal in Franken aber nördlich von Nürnberg. Die Seen südlich davon kenne ich nicht aus eigener Sicht.
    Die üblichen Verdächtigen (wie von dir beschrieben) findest du natürlich fast überall. Am Altmühlsee soll es aber eine Kolonie der Schwarzkopfmöwe geben.
    Frage doch mal hier nach:

    Liebe BeobachterInnen am Altmühlsee,
    ...am Altmühlsee und auf der Vogelinsel können je nach Jahreszeit eine Vielzahl verschiedener Vogelarten beobachtet werden. Oftmals sind auch viele Raritäten…
    altmuehlsee.lbv.de

    Viele Grüße

    Dirk

    Ostersamstag im Reuschenberger Wald /Leverkusen

    Der Reuschenberger Wald liegt zwischen der Autobahn A3 und der Wupperaue. Gleich am Anfang ein kleiner Wildpark und ein Friedhof.
    Der Tag war leider sehr grau und duster (Saharasand + Wolken).

    Der Waldboden wird immer noch von Buschwindröschen (Anemone nemorosa) dominiert.

    Dazu gesellt sich jetzt der Gefingerte Lerchensporn (Corydalis solida)

    Entlang des Weges ein Teich bis zum Gut Reuschenberg

    Hier trifft man gelegentlich Wasservögel (wenn sie nicht im angrenzenden Wildpark einen Imbiss einnehmen)
    Heute eine einsame Stockente

    und ein paar Graugänse auf der Durchreise

    Ziegen

    Vögel waren reichlich zu hören aber schwierig bei dem dunklen Wetter im Wald zu fotografieren.
    Meist hektisch wie die Kohlmeisen

    Nur ein Rotkehlchen am Gut Reuschenberg traute sich ganz nah heran.
    Platz da unten, ich komme jetzt runter....

    so, da bin ich

    geschätzte Fluchtdistanz ca 1 m, selbst für ein Rotkehlchen extrem.

    wir gehen weiter zum Reuschenberger Mühlengraben

    und zur Wupperaue. Nur wenig weiter mündet die Wupper in den Rhein

    auch hier zahlreiche Frühblüher
    Scharbockskraut (Ficaria verna)

    Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica)

    Ruprechtskraut (Geranium robertianum)

    Goldnessel (Lamium galeobdolon)

    Hasenglöcken (Hyazinthoides non-scripta)

    und auch der Löwenzahn ist schon da...