Posts by Dirk_GL

    ...und das ist in der Wahner Heide öfters zu beobachten. Die Vögel lassen sich von den startenden Jets nicht beeindrucken.
    Hier ein Bild das ich vor wenigen Tagen am Herfeld aufgenommen habe.
    Startender Airbus A350-900 10-01 der Luftwaffe (Gemans Airforce Nr 1) und darüber die Mauersegler (Apus apus)

    und die Maschine verschwindet....

    Dirk

    Touren in der Wahner Heide -Teil 1 Tongrube-

    Bester Zeitraum: April-November
    Vögel: April-September Neuntöter, Schwarzkehlchen, Rauchschwalben, Mauersegler, Wespenbussard (alle nicht garantiert es gibt Tage ohne einen Vogel zu sichten!)
    Höhepunkte: Juni-August (Juni: Orchideenblüte Geflecktes Knabenkraut, Zweiblättrige Waldhyazinthe)
    (Juli-August: Bergsandglöckchen, Falter, Heuschreckensandwespe, Bienenwolf)
    Auf den Weiden im Gebiet finden sich in der Saison Esel, Ziegen, Wasserbüffel und Schafe.
    Karte Tongrube mit Tour (Rote Punkte Rundweg Start Flughafenstraße -Parken rechts an der Straße- oder an Einbuchtung der Alten Kölner Str-
    Die hellen Punkte sind alternativ. Werden alle Punkt abgegangen kommen ca 3 km Strecke zustande (Geringe Steigungen gut zu begehen)
    Zeit je nach Lust & Laune bzw. Entdeckungen in der Natur / Fotografieren: 1 - 3 Stunden oder auch länger.
    Wichtig: wie überall in der Wahner Heide keine gesperrten Bereiche betreten. Es wird sporadisch vom Ordnungsamt Troisdorf kontrolliert und kassiert.
    Außerdem sollte man keine Probleme mit Fluglärm haben. Andererseits können schöne Flugzeugbilder gemacht werden. Die Natur hier hat sich daran gewöhnt.

    noch ein paar Landschaftbilder aus dem Gebiet:
    Blick nach Nord-Ost vom Waldrand über die Wiesen an der Alten Kölner Str. (die Baumreihe markiert den Straßenverlauf. Die Wiesen rechts sind Sperrgebiet, links führt der markierte Weg in Richtung Hühnerbruch.

    Blick vom Weg entlang des Tongrubenweihers (links des Weges) nach Nord-West in Richtung Hühnerbruch. Rechts die umzäunten Extensiv-Weiden mit Eseln / Ziegen.


    Der Abzweig an der Grenze Tongrube / Hühnerbruch. Links gehts es zum Artilleriehügel / Hühnerbruch. Rechts Richtung Alte Kölner Str und dem Weg
    über die Wiese zum Parkplatz.

    In welche Richtung man die Tour macht bleibt jedem selbst überlassen. Im Sommer Getränke mitnehmen, es gibt wenig Schatten hier.

    Dirk

    -Wahner Heide im Juni Kurzer Ausflug an der Panzerwaschanlage und auf der Wiese am Camp Altenrath-

    Eigentlich nur ein Zwischenstopp am Parkplatz Camp Altenrath. Aus geplanten 15 Minuten wurden dann doch 40 Minuten und ein paar Fotos.
    Gutes Wetter, viele Frösche und Insekten wraen daran nicht ganz schuldlos.
    Hier die Bilder:
    Zuerst an der PZW.
    Frühe Adonislibelle

    jede Menge Grünröcke (Wasserfrösche)

    dann wieder über die Straße zur Wiese am (ehemaligen) Camp Altenrath.
    Botanisch hat sich einige getan. Die Wiesen-Glockenblumen (Campanula patula) sind erblüht

    Grüner Scheinbockkäfer (Oedemera nobilis) im Einjährigen Berufkraut


    und auf Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)




    die Mageriten sind sehr beliebt, hier eine Schmalbauchwespe (Gasteruptiidae sp.)



    und eine Filzbiene (Epeolus variegatus)


    und vor der Weiterfahrt noch mal schnell zur PZW
    Paarung Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella)


    Paarungsversuch Frühe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula)






    Frühe Adonislibellen gab es reichlich




    Hufeisen-Azurjungfer


    und jede Menge Frösche





    eine einsame Spitzschlammschnecke (Lymnaea stagnalis)


    und mit dem Rotklee (Trifolium pratense) endet der Ausflug...


    weitere Folgen aus dem aktuellen Monat sind in Arbeit...

    Dirk

    -Wahner Heide im Mai: Vögel & Frösche-

    Nur ein Tag nach dem vorherigen Bericht nochmal unterwegs zwischen PZW,Camp Altenrath und dem Herfeld.
    Am Herfeld waren die Frösche in den Gräben aktiv

    kein Interesse am Airbus A350-900 der Luftwaffe

    Die Schwarzkehlchen lassen sich wie viele andere Tiere auch nicht vom Flugbetrieb stören. Ganz im Gegenteil, die Technik wird gerne als Ansitz benutzt

    Und der Nestbau geht voran...
    die Weibchen arbeiten


    und er überwacht das Ganze ("ihr tragt das Nistmaterial und ich die Verantwortung....")

    Der Neuntöter nutzt die Leitpfosten der Wanderwege als Jagdsitz

    immer wieder fliegt er los und kehrt zum Ansitz zurück

    irgendwann ist es dann genug und es geht ab Richtung Nistplatz

    und auf dem Rückweg noch schnell über die Straße zur PZW und den Grünröcken. Das Quaken schallt über die Straße.

    Dreiauge

    ...so ein Quaaaak...

    Dirk

    -Auf der höchsten Zinne im Rhein-Siegkreis-

    Eine Tour vom 28.04.2026.
    Nach langer Zeit beschlossen wir noch einmal auf den Großen Ölberg zu steigen, mit 460 m der höchsten Erhebung im Naturpark Siebengebirge.
    Auf vielen meiner Bildberichten taucht der Berg als Motiv auf aber der letzte Gipfelbesuch liegt schon länger zurück. Das lag auch daran das die Aussicht von dort oben im Vergleich zu anderen Erhebungen im Siebengebirge eher mäßig ist weil der Gipfelbereich überwiegen bewaldet ist. Und der Aufstieg ist auf dem letzten Stück doch ziemlich steil. Auf ca 650 m Wegstrecke steigt man von 325 m auf 650 m. Und das ist mit diversen Einschränkungen schon heftig.
    Hier der Tourüberblick:
    Parken am Ortsausgang Ittenbach (Zum Stöckerhof) Von dort auf dem Ölberg Rundweg um den Berg herum leichte Steigung von 238 m auf 325 m auf ca 2,5 km. An der Stuttgarter Hütte (H05) geht es links ab und kurz darauf beginnt der steile Gipfelanstieg durch den Wald (deshalb auch im Sonmer gut zu nutzen)

    Der Weg zurück geht wieder bergab bis zum Aussichtplatz dort folgt man weiter dem Forstweg in südlicher Richtung bergab.
    In eine Rechtskehre geht geradeaus ein Weg zum Aussichtspunkt über dem ehemaligen Trachytsteinbruch. Von dort wieder zurück zum Forstweg und nach wenigen Metern links ab in Richtung Norden zur Dittmanns Ruh, einem weiteren Aussichtspunkt in Richtung Ost-Südost. dann umrunden wir den Berg auf ca 400 m Höhe bis zur Kreuzung mit dem Auf-und Abstiegspfad. Dort gehen wir rechts steil bergab und sind auf relativ kurzem Weg wieder auf dem Weg zum Parkplatz. Die ganze Tour hat eine Streckenlänge von ca 7,5 km.

    Hier die Bilder der Tour bei strahlendem Sonnenschein

    Auf dem Ölbergrundweg Gewöhnliche Goldnessel (Lamium galeobdolon)

    Große Sternmiere (Rabelera holostea)

    Raupe der Pyramideneule (Amphipyra pyramidea)


    Mistbiene (Eristalis tenax)

    Waldbrettspiel (Pararge aegeria)


    und dann gehts steil bergauf

    unterwegs am Steilstück Wurzelstock

    eine Amsel am Steilweg

    dann sind wir auf dem Berg am Gasthaus Ölberg


    Blick übers Rheintal mit Bonn zur Sophienhöhe bei Jülich (Abraumberg Braunkohletagebau)

    Blick über den Petersberg (331 m) und die Einsenkung des Mittelrheintals bis zur Eifel mit dem Fernmeldeturm Großhau im Hürtgenwald

    Blick auf die Industrielandschaft am westlichen Rheinufer. Im Vordergrund die Erdölindustrie in Wesseling und im Hintergrund die ehemaligen Braunkohlekraftwerke (v.l.) Niederaußem, Neurath und Frimmersdorf


    auf Büschen und Bäumen tummelten sich unzählige Grüne Langhornmotten (Adela reaumurella)




    wir steigen wieder ab bis zur Dittmanns-Ruh einem Aussichtspunkt an der Ostseite de Berges der aber immer mehr zuwächst.

    Blick nach Südosten zum Dachsberg und den Westerwald


    während des Abstieges noch eine Igelfliege (Tachina fera)


    und der Rapsweißling beendet den Bildbericht


    Dirk

    Ich könnte mir vorstellen, dass es etwas mit den Temperaturen zu tun hat. Dort wird es u. U. kühler sein.

    Warum sollte es in der Draufsicht (Mitte der Kugel bis zum Rand) andere Temeperaturen geben. Unterschiedlich Temperaturen haben wir auf der Sonne, z.B. sind die Sonnenfleckenbereiche kühler als die übrige Oberfläche, sind sie für den Betrachter dunkler.

    Ich denke, es wird etwas optisches sein... dass es nur so aussieht, weil die Ränder ja weiter weg sind von uns aus....

    Du bist schon auf dem richtigen Weg, es ist etwas optisches. Die Entfernung zum Rand ist natürlich weiter als zur Mitte (Kugel) aber das ist nicht der tatsächliche Grund. Aber es ist ein optischer Effekt. noch ein Hinweis: die Sonne ist kein fester Körper sondern eine Gaskugel mit einer Atmosphäre.

    Dirk

    ... werde ich mit meiner Berichterstattung etwas pausieren. Wie lange, kann ich jetzt noch nicht sagen, mindestens bis zur Sommersonnenwende, evtl. auch länger.
    Ich wünsche euch eine schöne Zeit und viele tolle Entdeckungen.

    Dann wünsche ich dir eine ruhige und erholsame Zeit.

    Viele Grüße

    Dirk

    Oder hat er zu wenig Verdunkelung und sprengt Sensor und Augen?

    ND-Filter sind zu schwach und mehrere kombiniert funktioniert zwar ist aber Optisch nicht optimal und viel zu teuer.
    Vorteil bei einer DSLM (spiegellos, elektronischer Sucher) das ist bei einem Fehlversuch nur die Kamera tot. Die ist zu ersetzten, das Auge eher nicht.

    Fotofolie (inkl. Bauanleitung) gibt es hier:

    Teleskop-Express: Baader AstroSolar Filterfolie - Fotografisch ND 3,8 - 20 cm x 29 cm-SofiA4f

    oder hier als Bausatz:

    Dirk