Posts by Dirk_GL

    Teil 1 Sonnenaufgang

    Donnerstag 22.09.2022, Fahrt zur Urdenbacher Kämpe. Und dann vor Sonnenaufgang bei heimeligen 4°C Aufbruch zur Sonnenaufgangstour.


    Morgenstimmung in der Urdenbacher Kämpe


    Die Waldkauzwiese. Noch ist die Sonne nicht aufgegangen.



    die Waldkäuze bereiten sich auf die Tagesruhe vor


    kurz vor Sonnenaufgang, in diesen Bäumen hausen die Käuze


    die Sonne kommt


    und erhellt den Morgennebel






    ein Graureiher über uns


    eine magische Stimmung



    Spinnennetze im Morgenlicht




    auf den Wiesen blühen die Herbstzeitlosen (Colchicum autumnale)





    Sonne und Morgennebel






    Teil 2 folgt.....

    Hallo Dirk

    Das ist sicherlich alles richtig, aber löst nicht das Problem mit dem Orangeseitling und den Orangeroten Becherlingen. Das Rot bei den Kelchbecherlingen ist super echt, ebenso Fliegenpilze, Täublinge und ........

    Hallo Uwe,


    das Farbproblem ist nicht einfach zu lösen. Geht eigentlich nur durch aufwändige Nachbearbeitung.

    Es liegt an der Sensortechnik der Digitalkameras. Der Sensor kann nämlich nur Helligkeitsinformationen verarbeiten (Monochrome). Erst durch vorgeschaltete Farbfilter (meist ein sg. Bayer-Pattern) werden aus monochromen Informationen Farbinformationen. (das menschliche Auge funktioniert ähnlich)

    Das Bayer-Pattern (RGB) enthält (meist) 1 Rot- 2 Grün- 1 Blau-Filter (50% Grün, 25 % Rot, 25 % Blau). Auch das menschliche Auge ist im Grünen besonders empfindlich. Die Kameraelektronik versucht ein möglichst neutrales Farbbild zu berechnen. Bei einigen Rottönen gelingt das nicht so gut - Ergenbis s.o.


    Wer mehr über die Funktion von Kamerasensoren wiessen möchte:


    Bayer-Sensor


    Foveon-Sensor


    Dirk

    wie Jens schon richtig geschrieben hat, Fotografieren im RAW-Format (wenn möglich) löst viele der von Addi beschriebenen Probleme.


    Es gibt die Möglichkeit, viele Kameras auf RAW und jpg Format einzustellen. Bei Bildern mit hohen Kontrasten oder problematischen Lichtverhältnissen (meistens bei Makros oder Landschaftsaufnahmen) bietet das RAW-Format eine großen Vorteil bei der Bildbearbeitung. Die ist beim Fotografieren mit einer Systemkamera unbedingt erforderlich, sonst nutzt man das Potential dieser Systeme nicht aus.

    Vorteile RAW zu JPG ist schnell erklärt:


    RAW-Formate bieten einen deutlich besseren Dynamikumfang und präzisere Helligkeitsstufen. Das bedeutet, dass die Übergänge zwischen weiss und schwarz feiner abgestuft sind.


    • RAW mit 12Bit = 2 hoch 12 = 4.096 Helligkeitsstufen pro Kanal mit 14Bit = 2 hoch 14 = 16.384 Helligkeitsstufen pro Kanal
    • JPEG mit 8Bit = 2 hoch 8 = 256 Helligkeitsstufen pro Kanal

    Das führt bei RAW-Bilder zu einer deutlich besseren Durchzeichnung der hellen und dunkeln Bildteile. Man erhält besonders bei sehr schwierigen Lichtverhältnissen (grosse Kontraste, schlechtes Licht, Dunkelheit) mit dem Bearbeiten des „digitalen Negativs“ deutlich bessere Endergebnisse.

    Zudem sind die RAW-Bilder unkomprimiert und der Weissabgleich kann nachträglich verändert werden.


    aus diesem Thread von mir:

    Fototipps (nicht nur) für Systemkameranutzer (DSLR / DSLM)


    ist die Ausbeute an Bildern groß gibt es aber ein neues Problem. RAW-Bild Bearbeitung (Entwicklung) erfordert eine Menge Zeit und es wird ein guter Workflow benötigt um effektiv zu arbeiten. Empfehlenswert ist es Jpg & RAW gleichzeitig abzuspeichern, dann kann bei Problembildern auf das RAW-Bild zurüggegriffen werden.


    Viele Grüße


    Dirk

    Die Dhünn ist ein Fluß der stark von der Großen Dhünntalsperre abhängt. Die Talsperre ist die zweitgrößte Trinkwassertalsperre in Deutschland. Zudem dient sie als Regulator für den Wasserstand der Dhünn (Niedrigwasseraufhöhung und Hochwasserschutz). Der Bereich in dem wir spazieren waren liegt hinter der Staumauer und ist recht waldreich. An der Ortschaft Altenberg (Dom) kurz nach der Einmündung des Eifgenmbaches fließt sie durch ein breiteres Tal.

    Ab Odenthal wird die Besiedlung dichter und dann folgen die von Adelheid beschriebenen Bereiche (Leverkusen).

    Infos zur Dhünntalsperre: Große Dhünntalsperre


    Zum Breich Dhünntalsperre / Dhünntal und Einzugsgebiet habe ich schon einige Berichte gepostet:


    Herbsttag an der Großen Dhünntalsperre  Bergisches Land November 2011

    An der Dhünntalsperre  Bergisches Land September 2017

    Haubentaucher meets Barsch   Bergisches Land September 2017

    Herbstbilder aus dem Bergischen Land Teil 1 & 2  Bergisches Land Sept.-Nov. 2017

    Vögel an der Vorsperre Kleine Dhünn  Bergisches Land September 2017

    Neues von der Dhünntalsperre  Bergisches Land April 2018

    Sommerabend an der Dhünntalsperre  Bergisches Land August 2018

    Vorfrühling an der Dhünntalsperre & nochmal Kraniche  Bergisches Land Februar 2019

    Herbstwanderung an der Kleinen Dhünntalsperre  Bergisches Land Oktober 2019

    Frühlingseinzug im Bergischen Land  Bergisches Land März 2020

    Früher Morgen an der Vorsperre Große Dhünn  Bergisches Land Juni 2020

    Libellen im Dhünntal  Bergisches Land Juli 2020 (gleiche Gegend wie in Antwort #36)

    Herbstliche Dhünntalsperre  Bergisches Land Oktober 2020

    Eisiger Spaziergang an der Dhünntalsperre  Bergisches Land Februar 2021

    Frühjahrsblüher und ein paar Vögel an der Vorsperre Große Dhünn Bergisches Land April 2021

    Sonntagsspaziergang im Bergischen Land Bergisches Land Mai 2021

    Herbsttag an der Großen Dhünntalsperre  Bergisches Land September 2021

    Haubentaucher an der Großen Dhünn  Bergisches Land März 2022


    Dirk

    wie kann man Vespula vulgaris und germanica unterscheiden?

    am Gesicht der Wespe. Die Kopfzeichnung von Vespula vulgaris hat eine charakteristische nach unten hin verdickte, ankerförmige schwarze Zeichnung am ansonsten gelben Kopfschild sowie zwei gelbe Flecken an der Schläfenpartie hinter den Augen.


    Viele Grüße


    Dirk

    August auf dem Balkon - Wespen


    am Nachbarhaus befindet sich seit Jahren ein großes Nest von Vespula vulgaris. Das wird jedes Jahr wieder neu genutzt.

    Damit nicht unötig viele Wespen in der Wohnung umherfliegen, liegen auf dem Balkon Früchte aus.

    Sehr beliebt sind Orangen, hier wird tief eingetaucht und Fruchtfleisch gesammelt.







    auch Zwetschgen werden gerne genommen.



    Äpfel sind unbeliebt und werden nicht angeflogen. Andere Früchte werde ich nächstes jahr noch mal testen.


    Dirk

    10. August Spaziergang im Dhünntal unterhalb der Dhünntalsperre


    Die Dhünn bei Maria in der Aue




    Gefleckter Aronstab (Arum maculatum)


    Großes Springkraut (Impatiens noli-tangere)


    Blutweiderich (Lythrum salicaria)


    der Weg folgt beständig dem Lauf der Dhünn, sehr schön an heißen Sommertagen da meist im Schatten



    das das Wasser schimmert im grünen Licht des Laubes


    Lichtung


    der Weg


    wieder an der Dhünn




    Schwebfliege


    Rapsweißling (Pieris napi)



    Dirk

    Mit den Spaziergängen (bei mir kann man das nicht Exkursionen nennen) aufzuhören, geht gar nicht.

    wie wahr, dann würde hier im Forum etrwas fehlen.


    Aber ich mache meistens auch nicht viele Fotos (max. 100 pro Tag), die kann ich häufig noch in der gleichen Nacht bearbeiten und bei iNat hochladen

    das ist bei mir etwas anders, ich bin mit dem Bearbeiten immer zurück (je nach Priorität oft Wochen). Alleine der Eifelspaziergang mit den vielen Faltern hatte ca 1200 Rohbilder als Ausbeute. Bei Tieren und oft auch bei Pflanzen (bei Wind) mache ich grundsätzlich Serienaufnahmen. Meist sind dann von 6-30 Bildern 2-3 brauchbare Bilder dabei. Schon beim ersten Sichten fliegen ca 30 % der Bilder raus (gelöscht). Ich habe zwar einen gut funktionierenden Workflow mit eigenen Scripten in Photoshop aber trotzdem brauche ich z.B. für einen Bericht wie den Falterspaziergang mehr als eine Woche. (ich habe ja keine Lust dauernd am Rechner zu sitzen. Sonst gäbe es ja keine neuen Bilder). Dazu kommt noch die Ehrenamtliche Tätigkeit an der Sternwarte Hoher List (Führungen und Sonderveranstaltungen) die viel Zeit in Anspruch nimmt (Anfahrt von mir zur Sternwarte 130 km!) Ich mache dann oft im Anschluß noch eigene Aufnahmen und Astrofotos bedeuten viel Zeit beim Aufnehmen und noch mehr beim Auswerten. Kann für ein Bild oft mehrere Stunden dauern.


    Viele Grüße und weitere interssante Spaziergänge


    Dirk

    Teil 2 - Am Kuttenberg1


    am Ende des Talweges kurz vor dem Anstieg auf die Hochfläche am Kuttenberg.

    Ein ganz besonderer Fund. Diesen Falter sehe ich nicht so häufig.


    Russischer Bär (Euplagia quadripunctaria)




    Zwei aufgeregte (Kinder-) Gesichter am Flügel ;)



    Weidenröschen als Wanzen-Kletterbaum


    Maniola jurtina aus anderer Sicht


    und während des Aufstieges zum Kuttenberg im Schatten ein weiterer Russischer Bär


    am Kuttenberg, Blick auf den Schlangenberg und Eschweiler. Dahinter das Tal der Erft und der Münstereifeler Wald.


    Typische Pflanze auf den Kalkkuppen der Eifel - Feldmannstreu (Eryngium campestre). Schön anzusehen aber extrem schmerzhaft wenn man sich beim Fotografieren auf die Pflanze kniet oder legt :22: . Die Pflanze kann auch sehr flach sein und vom Gras verdeckt.



    ebenfalls stachelig die Stängellose Kratzdistel (Cirsium acaule), auch typisch für Kalkmagerrasen.


    hier oben flogen andere Falter als am Talweg. Dominierend der Silbergrüne Bläuling (Lysandra coridon)




    Kopula


    ein Kleines Wiesenvögelchen (Coenonympha pamphilus)


    Blick zum Stockert


    und noch mehr Lysandra coridon




    gleich wird es eng...


    Fliege


    Blick vom Kuttenberg in Richtung Siebengebirge jenseits des Rheins


    hier als Panoramabild (von Links nach Rechts Petersberg mit Hotel, Großer Ölberg, Nonnenstromberg und Löwenburg) :

    Siebengebirge


    der Rückweg zum Parkplatz über den lang gestreckten Rücken des Schlangenberges.

    hier wieder zahlreiche Ochsenaugen und dieser Kaisermantel (Argynnis paphia)





    und zum Abschluß die Kiefern am Rothenberg



    Dirk

    Eine Sommerspaziergang Anfang August zwischen Iversheim und Eschweiler im Naturschutzgebiet Eschweiler Tal und Kalkkuppen.

    Und wir fanden eine Falterinvasion am Wegesrand. Unzählige Einzelexemplare z.B. Maniola jurtina tausendfach !! aber auch Artenvielfalt.

    Es gibt mehr als einen Teil.


    Teil 1 Im Tal am Schlangenberg

    Wir parkten am Parkplatz Rothenberg zwischen Wachendorf und Iversheim


    Landschaft am Rothenberg


    von dort spazierten wir durch ein langgestrecktes Tal entlang des Schlangenberges in Richtung Eschweiler


    Früchte des Wolligen Schneeballs (Viburnum lantana)


    Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)


    Furchenbiene an Origanum vulgare


    und dann jede menge Falter:

    Großes Ochsenauge (Maniola jurtina)


    ziemlich abgeflogen...


    jede Menge Maniola jurtina und ein Kaisermantel (Argynnis paphia)


    Schachbrettfalter (Melanargia galathea) Großes Ochsenauge und Kaisermantel



    Argynnis paphia


    Maniola jurtina & Argynnis paphia


    Landkärtchen (Araschnia levana)


    Kleiner Kohlweißling (Pieris rapae)



    Kaisermantel



    Rapsweißling (Pieris napi)


    und nochmal Maniola jurtina




    Früchte der Berberitze (Berberis vulgaris)


    Schlehen (Prunus spinosa)


    Haselnüsse


    Verblüht - Skabiosen-Flockenblumen (Centaurea scabiosa)


    Teil 2 folgt....



    Dirk

    Mit viel Geduld und vielen unscharfen Bildern habe ich es geschafft eine paar halbwegs brauchbare Flugbilder der Blaugrünen Mosaikjungfer (Aeshna cyanea) zu machen.

    Genau die Libellen, die immerzu hin-und her schiessen um dann kurz zu schweben.


    Die ersten Versuche noch nicht ganz scharf. Kurze Belichtungszeiten nicht möglich, da über dem Teich schon zu dunkel.



    dann hatte ich mehr Glück...



    die Blutrote Heidelibelle (Sympetrum sanguineum) hatte keine Lust auf Flugeinlagen.


    alle Bilder an der Panzerwaschanlage in der Wahner Heide


    Dirk