Posts by Moosfreund

    Mit einer bunten Mischung geht es weiter über Berg und Tal.

    Was machen denn die vielen "Fliegen" am Ameisenbau? ;)


    Ausflug bei den Waldameisen (Formica).


    Wie immer: Im Moos nix los!


    Die Huflattichblüten leuchteten wie kleine Sonnen.


    Schnell noch ein Foto gemacht, bevor wie im Vorjahr die Sensenmänner kommen:
    Frühlings-Braunwurz (Scrophularia vernalis)


    Die Sumpfdotterblumen (Caltha palustris) brauchen noch einige Tage bis zur Blüte.



    Die Schuppenwurzen (Lathraea) sind mittlerweile gut gediehen.


    Lärchenblüten


    Bei den folgenden Hummelbestimmungen habe ich der Bilderkennung vertraut.
    Ackerhummel (Bombus pascuorum)


    Gartenhummel (Bombus hortorum)


    Wiesenhummel (Bombus pratorum), sie scheuchte den Zitronenfalter von der Pestwurzblüte.


    An einem solchen Anblick durfte ich mich in den vergangenen Jahren schon mehrfach erfreuen.
    Und ich konnte bisher noch nie eine Abwehrreaktion der "besetzten" Zitronenfalter beobachten.


    Nach Wochen nun endlich mal wieder ein Nachtfalter:
    Pappel-Dickleibspanner (Biston strataria)



    Gestern war Schlupftag: :87:
    Nierenfleck-Zipfelfalter (Thecla betulae), hier das Eiräupchen an einer halbierten Schlehenblüte.


    Ein Käfer kreuzte meinen Weg, für die Fotos wurde er kurz umgesetzt.
    Einer der Ölkäfer (Meloidae).


    Diese Umsetzaktion mißfiel ihm, er wehrte sich mit einigen Tropfen Cantharidin.


    Werner berichtete von Feuersalamandern.
    Der Tag war regnerisch und trüb, ich wurde zweimal fündig. :87:



    Bei solchem Wetter sind hier an Mauern und Felsen sehr viele Schnecken unterwegs.
    Diese mit dem sehr flachen Gehäuse sollten Steinpicker (Helicigona lapicida) sein.



    Buschwindröschen getönt



    In unmittelbarer Nähe kann man zur Zeit häufig die Anemonenbecherlinge (Dumontinia tuberosa) finden.
    ( Addi , rechter Bildteil mit Springschwanz)


    Auch einige Kelchbecherlinge (Sarcoscypha spec.) leuchteten noch in der Sonne.


    Eine Exuvie in unmittelbarer Flussnähe, was wird das wohl wieder sein? :91:
    Kopf und Fühler kamen mir so bekannt vor, so was hatte ich schon mal fotografiert.
    Aus der Ordnung der Steinfliegen (Plecoptera) sollte es einer der Uferbolde (Perlodes) sein.


    Fast hätte ich sie übersehen, die Blindschleiche (Anguis fragilis).


    Fuchsreste


    Nur mal so:
    Birkenrinde im Gegenlicht. :)

    Heute habe ich noch eine gefunden, von der habe ich eine andere Perspektive:

    Liebe Sabine,

    eine besonders interessante Perspektive, die man nicht so häufig zu sehen bekommt. :alright:

    Und der erste dieses Jahres:
    Kleiner Kohlweißling - Pieris rapae

    Sehr schön, auf diese Tagfalterart warte ich noch.
    Und Tagpfauenaugen muss man einfach fotografieren, das geht doch gar nicht anders. ^^

    Weibliche Zapfen der Europäischen Lärche - Larix decidua

    Sehr schöne Fotos! :ups:

    es gabe eine ganze Strecke lang keine Wetterbedingungen, die am nächsten Tag Sitzenbleiber der Nacht vermuten lassen.

    Liebe Sabine,

    wie bei mir hier, nicht ein Nachtfalter war zu finden. :(
    Gestern hockte endlich mal wieder einer unter einer Lichtquelle, ein schöner großer Spanner.

    der aussieht wie ein Herbstspanner (Epirrita spec.),

    Die Ähnlichkeit ist wirklich sehr groß! :eek:

    die Ringe sehen so nach Exoskelett aus, vielleicht von Lithobius der jeweils erste "Ring" eines Beines.

    Das könnte durchaus sein. :alright:

    Inzwischen habe ich herausgefunden, wie man die auch mit einem preiswerten Handy fotografieren kann.

    Hallo Uwe,

    ein erstaunlich gutes Foto, wenn man die Winzigkeit dieser Haarbecherchen und die verwendete Fototechnik bedenkt. :ups: :97:

    Anemonenbecherlinge sind die einzigen Pilze, die halbwegs wachsen.

    Hallo Uwe,

    interessante Pilzfunde! :alright:

    Gemeine Anemonenbecherlinge (Dumontinia tuberosa) habe ich gestern zufällig beim Ernten von Brunnenkresse am Bach gefunden. Zum Glück war dort kein Scharbockskraut zu sehen, sonst wäre es mit der Benennung anhand der Fotos wohl erheblich schwieriger geworden. :91:



    Im Buchenlaub habe ich auch etwas gesucht, Haarbecherchen an Bucheckernschalen konnte ich nicht finden.
    Aber zumindest eine Buchenfruchtschalen-Holzkeule/Bucheckerschalen-Holzkeule (Xylaria carpophila).
    Die kann man hier relativ häufig und oft auch in etwas ansehnlicherer Form finden.


    Dann noch auf einem Rotbuchenblatt kleine (2-3 mm) "Becherlinge".


    Was immer das war, ganz sicher keine Becherlinge. Diese "Ringe" hatten keine feste Verbindung zum Blatt.
    Hast du schon mal so was gesehen?

    auf der ganzen Tour der einzige Lurchi .Letztes Jahr viele !

    Auf kurze Strecke 2 Stück .

    Auch wenn es nicht so viele wie im vergangenen Jahr waren, so hat sich der Weg doch auf alle Fälle gelohnt. :ups:
    Angeregt durch deinen Beitrag habe ich gestern auch einmal nachgeschaut, es war trüb, 8°C und Nieselregen.
    Und ich wurde fündig, Bilder dazu im nächsten Beitrag "Über Berg und Tal".

    wenn man die gelben Antennenabschnitte sehen kann, dann hat man ein Männchen von Xylocopa violacea vor der Linse, die sie von den Weibchen und von Xylocopa valga unterscheiden.

    Liebe Sabine,

    vielen Dank für diesen Hinweis. Ich habe dort einige Holzbienen fotografiert, alle hatten diese gelben/gelbbraunen Antennenabschnitte, also alles Männchen von Xylocopa violacea.

    Und Xylocopa valga ist in deiner Ecke noch nicht nachgewiesen, der östlichste Fundpunkt in Deutschland liegt bei observation in Fritzlar (südwestlich von Kassel).

    Ich habe gerade mal bei Insekten Sachsen nachgeschaut. Für meine Region gibt es keine Einträge, aber östlich davon schon:

    Insekten Sachsen

    Wenn man kleine Dinge so schön in Szene setzt, kann man sie ganz groß herausstellen.

    Danke, ich mag die Makrofotografie schon seit Jahren sehr. Kleine und unscheinbare Dinge zeigen dann oft überraschend ihre interessanten und schönen Details.

    Dann husche ich schnell nachts zu meiner Mottenrunde, was wenigstens meinen Nachtfalterzahlen gut tut.

    Das habe ich schon bemerkt, es geht gut voran. :alright:
    Viel Erfolg auch weiterhin.

    Schleppt die Ameise darunter tatsächlich eine Wanze oder läuft sie nur an ihr vorbei?

    Beides trifft nicht zu. :)
    Von der Wanze war nur noch die äußere Hülle übrig. Aber keine der daran vorbeikommenden Ameisen ist ohne genauere Untersuchung weitergelaufen. ^^

    Oh wie schön, dass Du sie gerettet hast. Ob sie sich das wohl merkt, dass man da nicht drüberlaufen darf?

    Wenn ich sie dort noch mal treffe, frage ich sie danach. ^^
    Mich hat es gewundert, dass sie sich überhaupt erst auf diesen sehr klebrigen Knospenbereich begeben hat. :91:

    Hecken und Rebhühner sind verschwunden

    Es gibt hier noch einige Areale mit reichlich Hecken, vermutliche aber viel zu wenige.
    Wenigsten sieht man wieder ab und zu mal wieder einen Hasen.

    bei den Pflanzen muss man hinsichtlich der Blüten drei Gruppen unterscheiden:

    Vielen Dank für deine sehr informativen Erläuterungen. :alright:

    Der heutige Tag ist eisig kalt, kaum 5°C und früh lag wieder etwas von dem ungeliebten weißen Zeug.
    Eine gute Gelegenheit, die ersten Apriltage abzuarbeiten.

    Es gab erfreulicherweise auch schöne warme sonnige Frühlingstage, hier einige Bilder.

    Wie schnell sich vieles entwickelt. Kaum zeigten sich die Blütenstände der Rote Pestwurz (Petasites hybridus), schon verblühen sie.


    Die Schlüsselblumen/Primeln (Primula) dagegen sind gerade erblüht.


    Am Feldrand immer wieder ein Blickfang:
    Stiefmütterchen (Viola)


    Auf Felsen und auch an Mauern zu finden:
    Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias)


    Noch sehr versteckt und klein:
    Gewöhnliche Schuppenwurz (Lathraea squamaria)


    Bärlauch


    Ahornblüten


    Beim Betrachten einer Blütenknospe der Gemeine Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) entdeckte ich diese Ameise. Sie war mit den Hinterbeinen an der sehr klebrigen Substanz der Knospe hängen geblieben. Nach einer schnellen und erfolgreichen Rettungsaktion hatte sie es sehr eilig.


    Weitere Ameisenbeobachtungen.


    Ein Rotbuchenkeimling im Moos.


    In den Teichen versammeln sich gerade die Erdkröten (Bufo bufo). Unten am Gewässergrund haben sich die ersten Pärchen gefunden, aber die Neider lauern schon.


    Manche genossen aber erst mal die wärmende Sonne.


    Besonders im Frühling sieht man manchmal Baumstümpfe (hier eine Birke), die mit einer schleimigen, oft säuerlich riechenden Substanz bedeckt sind. Allerdings oft nicht so extrem wie auf meinem Foto zu sehen.
    Es handelt sich um durch Hefepilze und Bakterien gefärbten Baumsaft, den Roten Schleimfluss.
    Weitere Infos gibt es HIER und HIER.


    Ein Feldfund, Quarzkristalle bis zu 1 cm Länge.


    Nun habe ich noch einige Geflügelte:

    Ritterwanzen (Lygaeus equestris)


    Wohl wegen des starken Windes hatten sich diese beiden Gemeinen Feuerwanzen (Pyrrhocoris apterus) in das Blatt zurückgezogen.


    An einer sehr warmen Stelle konnte ich häufig Holzbienen (Xylocopa) beim Blütenbesuch beobachten.

    Nachtrag: Es handelt sich um ein Männchen der Großen/Blauen/Blauschwarzen/Violettflügeligen Holzbiene (Xylocopa violacea), viele Dank an Sabine Flechtmann und Susanne für die Hinweise.


    Gerne wollte ich den schönen blauen Glanz ihrer Flügel auf`s Foto bannen, aber die Tiere waren immer in Bewegung. Hier sieht man es zumindest etwas.


    In etwa die gleiche Größe wie die Holzbienen hatte diese Hummel (mit Milben).
    Es sollte eine Steinhummel (Bombus lapidarius) sein.


    Auch einige schwarz-gelbe Insekten mit im Flug hängenden Beinen schwebten heran.
    Feldwespen (Polistinae)


    Ruhend an einem Buchenstamm entdeckt:
    Buchenmotte (Diurnea fagella)


    Nun noch einige Tagfalter, hier die häufigsten Arten.
    Allerdings zum ersten Mal dieses Jahr ein Zitronenfalter-#female, bisher zeigten sich immer nur die Herren.


    Ein Tagpfauenauge (Aglais io) beim Besuch der Weidenblüten.


    Ganz besonders habe ich mich über diese Aufnahme gefreut.
    Tagpfauenauge und Gefleckter Weidenblattkäfer (Chrysomela vigintipunctata)


    Einige weitere Tagfalterarten zeigten sich, wie dieser Aurorafalter (Anthocharis cardamines) beim Blütenbesuch.



    Grünader-Weißlinge (Pieris napi)


    Das erste Waldbrettspiel (Pararge aegeria).


    Und ein Kleiner Feuerfalter (Lycaena phlaeas).


    Zwei weitere Tagfalter konnte ich leider (noch) nicht im Bild festhalten:
    Trauermantel (Nymphalis antiopa) und Kleiner Perlmuttfalter (Issoria lathonia),
    Auf den ersten Admiral (Vanessa atalanta) warte ich noch.


    Die Wiesen (Rinderweiden) ergrünen, früher gab es dort viel mehr Hecken und vor über 50 Jahren auch noch Rebhühner.


    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.