Posts by Moosfreund

    Eine sehr schöne Auswahl deiner Funde und bestens abgelichtet! :97:

    Da sind schon einige Arten dabei, die ich auch gerne mal finden würde.

    Einer meiner Lieblinge ist der fast nur an Kiefernzapfen wachsende Ohrlöffel-Stacheling - Auriscalpium vulgare.

    Wie z.B. den hier, diesen Stacheling suche ich schon seit Jahren vergeblich. Allerdings mangelt es in meinem näheren Umfeld auch sehr an Kiefern.

    Noch so ein Zwerg. Eichenblatt-Stromabecherling - Rutstroemia sydowiana. Der Pilz ist nicht selten.

    Man findet ihn im Herbst auf Stielen von Eichenblättern.

    Danke für diesen Hinweis, hier scheinen die Chancen auf einen Fund deutlich besser.

    Ja, der Riesenporling war ganz frisch und lecker!


    Hier noch ein Bild vom Riesenporling. In dem Alter ist der am besten.

    Das man die Dinger essen kann und sie, zumindest ganz jung, sogar schmecken, wußte ich noch nicht!

    Die wachsen hier gerade an vielen Stellen, die meisten sind aber schon zu alt. <X

    Reifpilze! Werden auch Zigeuner genannt.

    Der hat auch noch andere deutsche Namen:

    Runzelschüppling, Hühnerkoppe :D , Scheidenrunzling :92: !

    Als ich das Foto oben sah, hielt ich sie für Perlpilze. :)

    ein Stück Totholz herumgedreht, unter dem sich ein Ameisennest befand (wie wahrscheinlich ist so ein Treffer...!

    Besonders wenn ich nach Schleimpilzen suche, gibt es oft solche Entdeckungen im und unter Totholz, auch sehr häufig unter loser Rinde.

    aber ich wollte das Nest so schnell wie möglich wieder schließen.

    :thumbup::thumbup::thumbup:

    Mache ich auch immer, schon durch das Aufdecken werden die Tiere gestört.

    gestern gefundene Lärchenmilchlinge


    Nun sehen die Pilze farblich nahezu so aus, wie ich es in Erinnerung habe!

    Hallo Nobi,

    da hast du aber ganz besonders schöne, fabenprächtige Exemplare gefunden! :thumbup:

    Ich fand gestern einige, diese sahen aber etwas anders aus, obwohl sie ganz frisch waren:




    Ich habe mal geschaut, wie andere die fotografiert haben:

    Lactarius porninsis Rolland 1889
    Lactarius porninsis Rolland 1889 Tassonomia Divisione Basidiomycota Classe Agaricomycetes Ordine Russulales Famiglia Russulaceae Genere Lactarius Sottogenere…
    www.funghiitaliani.it


    Vom Gelb-Orange-Problem scheint kaum jemand verschont zu bleiben. ;)

    Ich hatte zuerst gedacht, meine neue Signatur wäre zu pessimistisch

    Es gibt so viele Dinge auf der Welt, ein einzelner Mensch wird immer nur ein winziges Bruchstückchen davon erkennen.

    Folgender Gedanke kam mir kürzlich auf einer längeren Wanderung:


    "Wenn jeder alles wüßte und erklären könnte, dann käme uns ganz sicher das Staunen abhanden!"


    Und das würde ich nicht gut finden!


    Ich frage mich allerdings auch, wo der Partner bzw. die Partnerin geblieben ist!

    Der Gedanke hat mich auch schon sehr beschäftigt. Da etwas unterhalb des Tigerschnegels noch ein weiterer herum kroch, vermute ich, daß dieser bei der Paarung/beim Paarungsversuch abgestürzt sein könnte. :92:

    Da gehörte ich auch nicht zu den "Wissenden",

    Liebe Sabine, dann bin ich beruhigt. Ich dachte schon, diesbezüglich der einzige "Unwissende" zu sein. ^^

    Ich zeige nachher noch ein paar Bilder.

    Vielen Dank für deine schönen ergänzenden Bilder! :98.

    Wenn ich eine Ameise sehe, freue ich mich immer und gucke genauer hin.

    Dir entgeht wirklich kaum was! :thumbup:

    Eine sehr schön bebilderte Dokumentation deiner interessanten Beobachtungen. :97:


    Aber es gab mir zu viel Reflexion.

    Die sind weitestgehend vermeidbar mit dieser von mir hauptsächlich bei der Nachtfalterfotografie angewendeten Methode:

    Reflexionen und Spiegelungen vermeiden: Blitzen mit Polfilter

    Klingt erst mal kompliziert und nach Aufwand, ist es aber nicht!

    Diffusoren (kann man sich aus allen möglichen Zeug selbst basteln) sind auch eine gute Hilfe, aber nicht ganz so effizient.

    Hier z.B. das schon mal gezeigte Foto. Es wurden keine Polfilter verwendet, nur ein Diffusor. Damit werden die starken, grellen Reflektionen vom Blitz verringert, das harte Blitzlicht wird wesentlich weicher!

    die Falter haben sich vertschüsst, es sind derzeit nur Einzelfunde im Angebot.

    Liebe Sabine,

    ich finde bei mir hier auch kaum noch was, zumindest Nachtfalter. Wenn das Wetter passt, mache ich nächste Woche mal einen Test, was nachts noch so an den Köder kommt. Die Flugzeit der Weißdorneulen und anderer Herbstarten hat begonnen, unter den wenigen noch geeigneten Lichtquellen habe ich außer einigen Köcherfliegen nichts mehr entdeckt.

    Der Fund deines hübschen Birken-Zackenrandspanners ist deshalb sehr erfreulich. :thumbup:


    Ich verstehe nur Bahnhof.


    • Sabine Flechtmann
    • 21. Februar 2016


    • das mit dem Spoiler geht so: In der Bearbeitungsleiste (wo auch fett, kursiv etc. sind), klickst du auf das Symbol mit dem durchgestrichenen Auge (bei mir ist es das Icon das letzte in der ersten Zeile). [*spoiler][/spoiler] Hier zwischen schreibst zu den zu maskierenden Text. Oder du markierst einen vorhandenen Text und klickst anschließend auf das Spoiler-Symbol.

    Bei der Nachtfalterfotografiererei sehe ich den Tigerschnegel (Limax maximus) sehr oft an den Bäumen herumkriechen.

    Eine sehr schöne Nacktschneckenart, finde ich.





    Doch was ich kürzlich sah, hat mich gleichemaßen überrascht wie irritiert.

    Was war mit dem Tigerschnegel passiert, er hing an einem Schleimfaden an der Rinde und es kroch ein unheimliches Wesen aus ihm heraus, fast 5cm lang.



    Die Schnecke machte auch keinen besonders gesunden Eindruck auf mich. Das Ding kam aus dem Kopf heraus, wie gruselig!

    Sicherlich ein Parasit, welcher gerade seinen Wirt verlassen will.




    Und bewegt hat sich, dabei auch seine Form geändert. =O




    Hier ist wahrscheinlich der Kopf?



    Mit einem Grashalm habe ich es berührt und sofort begann es, sich in die Schnecke zurück zu ziehen.




    Dabei sonderte es an der Kopfspitze eine weiße Flüssigkeit ab.






    Als dieses Wesen komplett in der Schnecke verschwunden war, habe ich zufällig noch zwei weitere Tigerschnegel entdeckt, unterhalb und daneben (in ca. 30cm Entfernung).

    Dieses merkwürdige Erlebnis ließ mich nicht ruhen, ich wollte mehr darüber erfahren. :75:

    Die "Wissenden" unter euch werden schon die ganze Zeit über meine Ausführungen geschmunzelt haben. Mir ging es nach dem Erkennen des "Parasiten" ebenso. :D

    Wer dazu etwas mehr wissen möchte, kann hier mehr erfahren:

    Tigerschnegel – Wikipedia
    de.wikipedia.org


    Trotzdem bleibt es für mich ein Rätsel, warum der "Parasit" aus der Schnecke kam, obwohl kein direkter Kontakt zu einer der beiden anderen vorhanden war? :92:

    Aber der Uwe hat keine Kamera, nur eine winzige Knipse (NIKON s7000)

    Der Uwe von Rügen hat schon eine Kamera!

    Sie ist klein, leicht und preisgünstig- so wollte er sie haben. Und die PDF-Datei der Bedienungsanleitung hat immerhin 178 (!) Seiten, wo die erstaunlich vielen Funktionen und Programme erklärt sind:

    https://download.nikonimglib.com/archive2/G2Lbj007QrRi02ueKPb24CKzb731/S7000RM_(De)02.pdf


    Was es da nicht alles gibt! Sogar einen automatischen Tierporträtauslöser, den der Uwe bei der Pilzfotografie vielleicht nicht so ganz oft benötigt. :57:

    Nun habe ich mir das Kapitel "Aufnahme" durchgelesen und bemerkt, daß auffällig oft Automatik und Programme beschrieben sind.

    Das Wort "manuell" ist leider kaum vorhanden. ;( Ich fand keinen Hinweis zu manuellen Einstellmöglichkeiten von Blende und Belichtungszeit, der Hersteller meinte es wohl gut mit den Anwendern seines Produktes und wollte ihnen unnötige Arbeit ersparen.

    Nicht jeder mag sich mit fototechnischen Zeugs (auch nicht mit der nachträglichen Fotobearbeitung) herumplagen, sondern will nur auf den Auslöseknopf drücken und dann schöne Bilder haben. Uwe ist auch damit soweit zufrieden, wie er schrieb, wenn da nicht dieses Orange-Problem so sehr nerven würde! :angry:


    Ab PDF-Seite 64 ist etwas zu den Einstellungen von Helligkeit, Farbsättigung und Farbton geschrieben, nur fürchte ich, daß die dortigen Möglichkeiten auch nicht vollständig zur Lösung des Problems führen werden.

    Wenn das Orange zu Gelb wird, ist es meiner Meinung nach von den Programmen zu hell belichtet (siehe auch #17).

    Eventuell könnte die Einstellung der ISO-Werte (PDF-Seite 102) auf einen festen, möglichst niedrigen Wert helfen? :91:

    Einfach mal ausprobieren! (Falls nicht schon getan.)

    Dazu braucht es nur etwas Geduld, Ruhe, einen orangenen Pilz oder Gegenstand und zur Beruhigung des Gemütes meinetwegen auch ein hopfenhaltiges Getränk. ^^

    Am Ergebnis wäre ich sehr interessiert. ;)

    Das man einzelne Farben ändern kann, ist mir bekannt. Aber so weit geht mein Bildbearbeitungsinteresse dann doch nicht.

    Es wurden hier zum Thema eigentlich schon die wichtigsten Dinge abgehandelt, deshalb von mir nur eine kleine Zugabe.


    Wahrscheinlich kann sich der Uwe von Rügen sogar die Bildbearbeitung sparen.Wenn man sein Kameramodell und vor allem seine bei den mißglückten Orange-Aufnahmen verwendeten Kameraeinstellungen kennen würde, könnte man das Prolem eventuell besser orten. ;)

    Falls die Kamera manuelle Einstellungen zuläßt, dann wäre das für mich der erste Schritt, in unterschiedlichen Einstellungen Testfotos von orangenen Gegenständen zu machen. Und so zu versuchen, das Gelb-Orange-Problem zu beseitigen oder zumindest zu minimieren.


    Die schönen bequemen Automatiken bitte einmal ausschalten!!!!!


    Gestern habe ich das selbst getestet, Automatik-Einstellungen können super Bilder, aber auch besonders bei ungünstigen Lichtverhältnissen wie z.B. der Pilzfotografie im Wald (ohne Stativ und/oder zusätzlicher Lichtquelle) sehr schlechte Aufnahmen erzeugen.

    Hier ein Beispiel, es geht nur um die Veränderung des Orangetones, ansonsten sind das Papierkorbfotos:




    Man sollte sich an dieses Problem in Ruhe und kleinen Einstellungsschritten herantasten.

    Beispiel Becherling, für alle 3 Fotos :

    Objektiv 60mm / Belichtungszeit 1/60 Sek. / ISO 500 / Farbtemperatur 4300 Kelvin

    Geändert habe ich lediglich die Blendeneinstellung: Links F5 / Mitte F6,3 / Rechts F8

    Die Veränderung des Orangetones ist schon in diesen kleinen Stellbereichen erheblich. Automatiken greifen da oftmals viel härter zu, die Ergebnisse sind dann eben oftmals enttäuschend.



    Hier noch was zum Thema Farbtemperatur:

    Farbtemperatur – Wikipedia


    Sehr schön hier dargestellt:

    Farbtemperaturveränderungen

    Da hast du ja wieder eine ganze Menge interessante Funde gemacht! :97:

    Und auch reichlich Springschwänze gefunden, die konnte ich in den letzten Wochen auch sehr häufig beobachten, besonders an den Pilzen.

    Nun kommt wieder die Zeit, wo nach jeder Tour meine Schuhe so aussehen... (und schlimmer!)

    Wohl war, aber ich finde es trotzdem besser, als mit verstaubten Schuhen durch verdörrte Landschaften zu wandern.

    Die Niederschläge der letzten Wochen waren ein richtiger Segen für die Natur, allerdings noch bei weitem nicht ausreichend, um das Defizit auszugleichen.

    Den meine ich zu kennen, als Goldgelben Zitterling.

    Den solltest du richtig erkannt haben, er lässt sich in meiner Gegend noch nicht blicken. Siehe auch im Link Gallertartige weiter unten.


    Bei den nächsten beiden Fotos weiß ich nicht, ob es sich um die gleiche Art handelt. Aber ich glaube nicht...

    Wenn die kleinen, runden Dinger gemeint sind:

    Ich denke, das sind keine Pilze, sondern Samen einer Klettenart. :91:

    Er ist einfach nur hübsch!

    Hübsch ist er, aber auch giftig! #giftig Der ist zwar schön flauschig, aber zum Kuscheln nicht so gut! ^^

    Grüner Schimmelpilz = TRICHODERMA VIRIDE (HYPOCREA RUFA IMPERFECT; VERWANDT MIT TRICHODERMA HARZIANUM)


    Und wieder etwas Gelbes.

    Sollte einer der Hörnlinge sein, evtl. dieser:


    Dieser war "orangiger" als es das Foto rüberbringt.

    Und da ist es schon wieder, das leidige Orange-Gelb-Problem! ^^

    Hier war die Belichtungszeit zu lang, die Blende zu weit geöffnet, der ISO-Wert zu hoch oder von allem etwas. ;)

    Links oben hat eines der Pilzchen weniger Licht abbekommen und siehe da, er wird Orange! :eek:


    Es sollten Gallerttränen sein, denke ich. Hier sind sie abgebildet und noch einiges anderes Glibbriges.

    Gallertartig

    Liebe Sabine,

    herrliche Aufnahmen von dieser wunderbaren Gebirgslandschaft mit ihren besonderen, speziellen Pflanzen! :97::thumbup:

    Den Gelben Eisenhut finde ich besonders schön.

    Die Art kommt in den Alpen nur oberhalb von 1800 m vor.

    Ein sehr hübscher Falter, der erstaunliche Höhenlagen bewohnt. Und deshalb wahrscheinlich mit kühlen Temperaturen zurecht kommen muß und sich deshalb bei nur 8°C am Licht gezeigt hat.

    Ja, der Hunger treibt unsereins in den Wald.

    Ach du Ärmster, nun mußt du dich mit den Schnecken um jedes Pilzchen streiten. ^^

    Und den Hunger wirst du auch nicht stillen können, die Pilze haben doch so entsetzliche niedrige Kalorienwerte:

    Kalorientabelle Pilze und Pilzsorten
    Welche Pilze und Pilzsorten haben wie viele Kalorien? Kalorienangaben in kcal und KJ. Kalorientabellen zu 1700 Lebensmitteln.
    lebensmittel-naehrstoffe.de


    Deine Ausbeute sieht doch ganz gut aus! :thumbup:


    Ein gigantischer Zunderschwamm, echt sehenswert.

    Wie groß war er denn etwa?