Posts by Moosfreund

    Ein erster Schritt in diese Richtung könnte "schau genau" heißen. Nimm Dir Dein Bild noch einmal vor und wir zählen zusammen auf fünf...

    Vielen Dank für deine Erläuterungen! :98.

    Gezählt hatte ich schon,war mir aber nicht sicher,ob dieses winzige erste Glied schon mit zur Antenne gehört oder was anderes ist.


    da hilft nur eines: Experte werden!

    Ich belasse es doch erst mal beim interessierten,lernwilligen Laien. :)

    allerdings erkennt die Kamera das und schaltet dann intern in den Croppmodus :( .

    Da läßt mir meine Sony zum Glück die freie Wahl.Entweder mit Schattierungen in den Ecken (was mich in keinster Weise stört,da ich die Makroaufnahmen alle beschneide) und 42 MP oder im APS-C-Format mit "nur" noch 18 MP.


    Zwischenringe

    Ist auch für das 60-er Objektiv (und alle anderen Wechselobjektive) eine schnelle und günstige Alternative.

    (alles in deutscher Sprache...?! - oder sind da die anderen Sprachen mit dabei?

    Alles in deutscher Sprache,das Inhaltsverzeichnis allein sind über 20 Seiten! :26: Dies betrifft die beim Hersteller herunterzuladende Hilfe-PDF-Datei. Die beim Kamerakauf beiliegende mehrsprachige Gebrauchsanweisung hat nur (deutsche)97 Seiten. :)

    Es gab den Beringten Buchenschleimrübling in riesiger Menge. Der Buche wird es nicht gefallen.

    Mir aber um so mehr! :ups:

    Was für ein herrlicher Anblick.Ein einziger Pilz dieser Art würde mir schon reichen.Trotz der vielen Buchen hier in meiner Gegend mag sich keiner zeigen.

    Das es "spezielle" Crop Objektive gibt, liegt schichtweg daran, das diese Objektive billiger herzustellen sind. Sie lassen sich auch nicht auf eine Vollformat Kamera setzen, das wird mechanisch verhindert, weil diese meist weiter in die Kamera reichen würden, was dann mit dem Spiegel nicht passt,

    An meine Vollformat-Sony passt das EFS 60mm von Canon ganz wunderbar,aber natürlich nur mit Adapter. ;)

    Dieses kleine und leichte Objektiv hatte ich schon zuvor an meiner Canon EOS 600 D.

    Mindestens 90% aller meiner Makros entstehen mit diese Kombi.Zusätzlich kommt noch sehr oft der Zangenblitz zum Einsatz. Als Alternative benutze ich ab und zu eine 90mm Festbrennweite vom Kamerahersteller.

    Nun letztendlich kommt es sehr auf den Fotografen selber an, denke ich. Auf seinen "Blick" und dass er seine eigene Kamera gut im Griff hat.

    Genau so ist es.Die Dinger werden immer komplizierter,Funktionen und Einstellmöglichkeiten immer umfangreicher.

    Die Anleitung zu meiner Sony umfasst 683(!!!) Seiten. :75:

    Bis man die optimalsten Einstellungen für die jeweilige Situationen gefunden hat,kann schon etwas Zeit vergehen.Da ist Ausdauer und Geduld gefragt.Und sich immer auf die Vollautomatik zu verlassen,weil es so schön bequem ist,empfehle ich nicht.

    Hallo Hermann,

    ich bin immer wieder über deine Käfer-u.auch Falterfunde gleichermaßen erstaunt wie erfreut.

    So auch bei den oben gezeigten! :thumbup:

    Deine Ausdauer bei der Suche und der Bestimmung finde ich großartig.Und du machst dir die Mühe,sie uns hier im Forum zu zeigen.

    Beiträge erstellen kostet oft nicht wenig Zeit.

    Dafür mal ein herzliches Dankeschön von mir!

    Die Fotos wurden mit einer LUMIX DMC-tz101 aufgenommen. In Sachen Bildschärfe liefern Vollformat-Kameras, oder entsprechende andere Modelle, von denen derzeit in unserem Forum zu lesen ist, bekanntlich Besseres. Das ist nun mal so. Sollte deswegen in Sachen Forumsbeteiligung kapituliert werden oder gar Neid aufkommen?

    Auf gar keinen Fall.Jeder,der regelmäßig solche kleinen Tierchen (z.B.um die 3mm) fotografiert,weiß wie schwer das ist.

    Und das das nicht alles Kalenderbilder werden,ist auch klar.Es braucht dazu auch keine Vollformatkamera!!!!!

    Ich habe mal in die technischen Daten deiner Kamera geschaut und war erstaunt,was dieses Leichtgewicht (ca.300g,ein Traum-mein Blitz mit Akkus ist schon doppelt so schwer) leisten kann! :eek:

    Bei einigen deiner Fotos habe ich lediglich den Verdacht,das die Kamera etwas mehr Licht benötigt hätte um die Belichtungszeit zu verkürzen und damit Verwacklungsunschärfen zu minimieren.Eine zusätzliche kleine Lichtquelle könnte evtl.Abhilfe bringen.

    Aber wie oben schon erwähnt,diese kleinen Viecher sind eine echte Herausforderung,zumal die auch nicht so gerne still halten.

    Ich denke nein. Jeder sollte so fotografieren wie er gern möchte, jeder hat ja auch seine persönlichen Eigenheiten.

    Ganz genau so ist es! :alright:

    Allerdings ergeben sich bei meiner Kamera hin und wieder Grenzen. Von einem Notiohpilus biguttatus, 5 mm klein, auch Zweifleckiger Laubläufer bzw. Zweigefleckter Eilkäfer genannt, einer der weiteren Käferarten die sich dort tummelten,gelang mir trotz zigfacher Bemühungen kein zufriedenstellendes Foto.

    Grenzen gibt es bei jeder Kamera.

    Hermann,wenn du wüßtest wie ich manchmal fluche,wenn trotz aller Mühen und Einstellungen nur Fotos für den Papierkorb auf der Speicherkarte sind.Auf dem Kameradisplay noch brauchbar erscheinend werden diese zu Hause am PC zum Alptraum.


    Und immer sei zu bedenken:

    Um einen Käfer fotografieren zu können,ganz unabhängig vom Ergebnis,muß man ihn erst mal finden.

    Letztes Foto, Trichius: ich bin noch mal in mich gegangen. Auch der ist Trichius fasciatus.

    Vielen Dank für deine weiteren Bemühungen,den Käfer bis zur Art zu bestimmen. :98.


    Trichius, alle drei Arten unserer Fauna, sind zwar sehr variabel, aber komischerweise weißt nur unser fasciatus das erste Band in dieser Form auf.

    Wegen dieser Variablität habe ich eine Bestimmung über die Bänderung auf den Flügeln gar nicht in Erwägung gezogen.Da fehlt mir jegliche Erfahrung!

    Wäre aber auch eine Aufgabe für das nächste Jahr,alle Pinselkäferfunde zu dokumentieren und dann zu vergleichen.

    Ist aber nicht immer so einfach,weil die sich manchmal etwas in den Blüten vergraben.



    Aber zum Glück nicht immer. :)



    fasciatus ist bei uns eine Art der Mittelgebirgslagen und des Vorgebirges.

    Dann passt er doch gut hier ins Erzgebirge! :)


    Das von Dir genannte Merkmal kann ich weder widerlegen noch bestätigen. Ich habe zu wenig rugosus in meinem Leben gesehen, um dieses Merkmal beurteilen zu können.

    Dieser M.rugosus hat mir keine Ruhe gelassen betreffs der #female / #male Problematik.

    Alle der von mir in den letzten Tagen (ca.10 Käfer) hatten Längen von 17-20mm,die Körperform wie der Käfer oben im Beitrag und vor allem diese stark verkürzten Flügeldecken.

    Merkwürdigerweise bringt auch die Internetsuche dazu kaum Erkenntnisse.

    Lediglich bei "Insekten Sachsen" fand ich folgendes Foto:

    Männchen M.rugosus

    Leider ohne Größenangabe :( .Aber wie belastbar ist diese Bestimmung????

    Wenn es die Witterung hergeben sollte,suche ich das Wegstück mit den meisten Funden noch mal in der Dunkelheit auf.Danke für diesen Hinweis.

    Wanzen kann man übrigens ganz leicht daran erkennen, dass sie immer vier Fühlerglieder haben. Das sieht man auf deinem Foto auch ganz prima.


    und auch das neunte Bild von Moosfreund, da sehe ich nämlich fünf Glieder,

    Upps,und was nun?

    Laie weiß nicht weiter,Bilder hätte ich noch,doch die bringen hier wahrscheinlich auch nichts?

    Oder mehr Details?

    Jetzt bin ich echt gespannt!

    Und die Schleimpilze sehen wirklich künstlerisch aus.


    Mit Schleimpilzen befasse ich mich schon einige Jahre,das ist ein anderere Kosmos!

    Dort sieht man Dinge,die glaubt einen niemand.

    Das Problem:

    Fotografisch nur ansatzweise vermittelbar.

    Kein richtiger Pilz,trotz Sporenbildung wie bei diesen.

    Kein Tier?

    Wer sich die Zeit nimmt (und am besten eine Lupe und Taschenlampe dazu)wird in eine andere Welt eintauchen können.

    Schon die teilweise sehr schnelle Entwicklung ist bei einigen Arten fast unglaublich.

    Ach,ich schweife schon wieder vom eigentlichen Thema "Käfer" ab.

    Aber wenn es um Schleimpilze geht,kann ich einfach nicht anders!

    Kasimir,bei Interesse,ich hatte wohl mal einge Beiträge zum Thema Myxomyceten erstellt. Schleimpilze,Teil 1

    Schon wieder fast vergessen. :76:

    Ich glaube,es waren drei Teile.

    Für mich wäre sehr hilfreich, würdest Du, statt der +/- sinnlosen Trivialnamen, die wissenschaftlichen Namen anwenden.

    Klicke bitte aufs Foto,dort sind sie angegeben.Ich verweise auch immer zu Beginn meiner Beiträge darauf!


    Die Wichtigkeit der wissenschaftlichen Namen ist mir seit Jahren bewußt,die "deutschen" Namen sind nur eine der möglichen Benennung,welche aber oft nicht zielführend sind.Das weiß ich.Egal,ob Käfer,Nachtfalter,Pilze o.ä.

    Die wissenschaftlichen Namen muss ich als absoluter Laie echt buchstabieren,dreimal nachlesen und meist nochmals korrigieren.

    Um die Schreibfehler wenigstens im halbwegs erträglichen Rahmen zu halten,beschränke ich mich diesbezüglich auf die Benennung der Foto-Dateien.Immer in der Hoffnung,nicht allzuviel falsch beschriftet zu haben.

    Zu diesem Thema gab es hier im Forum schon viele Beiträge.Aber es ist so,nur die wissenschaftlichen Namen sind z.B. bei der Suche des Artnamens zielführend.


    Und bin IMMER sehr dankbar für Hinweise und Korrekturen.

    8 aus der Perspektive nicht bestimmbar für mich. Ich brauche eine Draufsicht von oben, um den Habitus zu erkennen. Das macht mir das Leben sehr leicht, weil ich beide Liparus von der Draufsicht her kenne und meist problemlos abgrenzen kann.

    Das mit der Wichtigkeit der Draufsicht ist mir bekannt,weiß der Geier,warum ich keine Draufsicht von dem Käfer gemacht habe?


    Gelobe Besserung! :)


    zum anderen kann man die Mittelschiene wunderbar einsehen und darüber einwandfrei bestimmen.

    Klaas,mit dieser Mittelschiene habe ich mich auf vielen meiner Bilder herumgeschlagen.Ich bewundere immer wieder das Sehen oder Erkennen der Details und die Zuordnung ,wenn ein Fachmann sich die Bilder anschaut.

    Aber das ist eben der Unterschied zwischen interessierten Laien und Kenner.

    Im nächsten Jahr werde ich diesen Käfer bestimmt wieder in den Dolden finden.

    Und werde nur noch Mittelschienen fotografieren,bis ich die endlich unterscheiden kann. :)


    26 bis 28 auch richtig, nur weiß ich nicht, warum das für Dich alles Weibchen sind. Bitte kurze Info hierzu.

    Ganz einfach :

    Laienbestimmung nach Internetquellen.

    Also neben dem ganzen Internetbestimmungsgetönse,das mich oftmals mehr verwirrt als hift,eigene Schlußfolgerungen (ob richtig,sei dahingestellt).

    Keinerlei Bestimmungsliteratur vorhanden,wie oben schon erwähnt Laienbestimmung:

    Warum Weibchen?

    Gemessen 18 mm ,also maximale Käferlänge (Laut Wiki und allen,die dort abschreiben),die wenigen Abbildungen/Beschreibungen von Männchen (wenn es denn welche waren!) weisen auf einen kürzeren Körper hin (im Verhältnis zur Breite).


    Klaas,falls das alles völliger Quatsch ist:

    Wie kann ich von dieser Käferart Männchen und Weibchen unterscheiden?

    Fotos hätte ich reichlich,ob die richtigen Details sichtbar sind? Aber noch sind die unterwegs!

    29 zu klein. Kann ich nicht bestimmen. Und 30 ginge möglicherweise mit einem sehr deutlich größeren Foto. In dieser Form leider nicht.

    Diese beiden Fotos waren auch nicht zur Bestimmung gedacht,sondern nur um andere Leser dieses Forums dazu anzuregen,einfach öfter mal nach Käfern Ausschau zu halten.


    Für deine Hinweise,Bestimmungen und Korrekturen bedanke ich mich sehr!

    Hallo zusammen,

    etwas verspätet die Fortsetzung meiner Käferbegegnungen.Die wissenschaftlichen Namen stehen wie gehabt in den Bilddateien.

    Und auch hier wieder:

    Einige Bestimmungen sind etwas unsicher,Korrekturen sind herzlich willkommen!


    Ein recht häufig anzutreffender Käfer,der Gefleckte Blütenbock.



    Auch gefleckt,aber schmaler ;) .Der Gefleckte Schmalbock.



    Dieses kleine grüne UFO ist schnell zu übersehen.

    Grüner Schildkäfer



    Wo hat der seine Beine versteckt? Aah,hier!




    Auf dem Blatt war`s ihm zu stachelig.



    Wozu selbst laufen?




    Mitten im Wald eine Bank,auf der Bank ein Käfer,auf dem Käfer reichlich Gäste (Milben).Und im Umfeld viele Buchen mit Zunderschwämmen.

    Habe einige Zeit nach den Namen für diesen Milbentransporter gesucht und bin zu Kerbhalsiger Zunderschwamm-Schwarzkäfer gelangt.

    Und wer meint,das sind aber viele Milben,der schaue sich diesen mal an:WIKI-Käferfoto



    Kleiner Pestwurzrüssler,eine etwas unsichere Bestimmung!



    Und bei der ganzen Bestimmerei kann man sich auch ganz schnell selbst ein Windei legen,wie z.B. hier:

    Anfang Sommer viele kleine (max.4mm) kugelige "Käfer" am Weißen Steinklee entdeckt und fotografiert.Selten so lange nach einen Namen gesucht,das ging über mehrere Tage.Käfer nach Form,Käfer nach Farbe,Jahreszeit u.sw.,u.s.f.

    Kugeldingens,da gibt`s doch was.Was sind das für rotäugige,schwarze Kugeln?

    Irgendwann ist mir der hell-dunkel gesäumte Körperrand aufgefallen:

    Kein Käfer (!) ->Wanze -> Kugelwanze!" Lernen durch Schmerzen" nenne ich so was gerne. :)



    Eine besondere Freude ist die bisher jährliche Begegnung mit dem Moschusbock.



    Eine imposante Käferart,finde ich.

    Die Augen umwachsen die gewaltigen Fühler.Diese scheinen in einer Art Kugelgelenk zu sitzen,zumindest sieht es so aus.





    Wo einer ist,sind oft auch zwei.



    Manchmal sogar drei! :87:



    Die beiden Pinselkäferarten am Foto zu unterscheiden,ist wohl nicht so einfach.



    Auch beim nächsten Käfer habe ich bei der Bestimmung lange vergeblich auf dem "Feuerkäfer-Weg" gesucht.Ein Schnellkäfer war`s,der Purpurrote Schnellkäfer.




    Weiter mit Rot:

    Roter Ameisensackkäfer,merkwürdiger Name.

    Warum? Siehe https://www.naturspaziergang.d…ae/Clytra_laeviuscula.htm


    Dieser hatte eine Begleitung.



    Der nächste Käfer ebenfalls.Ein schöner Rücken,kann auch ...



    Der Rote Pappelblattkäfer.



    Rothalsbock,Männchen.Deshalb mit schwarzem Hals! :24:

    Und irgenwann,wenn ich ein Weibchen dieser Art finde,werde ich auch die Kamera dabei haben. :angry:



    Von Aaskäfern hatte ich im ersten Teil bereits berichtet.Hier eine weitere Art.

    Der Schwarzhörnige Totengräber an einer Libelle (evtl. eine Blaugrüne Mosaikjungfer).





    Im Sommer häufig in den Blüten,

    der Trauer-Rosenkäfer.



    Die folgende Käferart sehe ich zur Zeit eigentlich täglich beim Überqueren (nicht ich,der Käfer! :) ) von Wegen und Strassen.

    Eine Ölkäferart,der Mattschwarze Herbstölkäfer,Körperlänge 18mm (gemessen),ausschließlich Weibchen ?






    Es wird gewarnt,den Käfer zu berühren.Fühlt er sich bedroht,sondert er eine gelbliche Flüssigkeit ab.Diese wäre auch für menschliche Lebewesen nicht sehr gesundheitsförderlich.Siehe hier:https://de.wikipedia.org/wiki/Cantharidin



    Käfer findet man eigentlich fast überall,oft sind sie leider so klein,das man sie einfach übersieht.

    Wie zum Beispiel hier zwischen den Schleimpilzen (Stemonitis).




    Abschließend noch dieses letzte Foto mit (Pinsel-) Käferbeteiligung.



    Könnte sein,dass es noch einen dritten Teil geben wird,bin noch am Sammeln und Bestimmen. :75:

    Auch diese Woche wieder sehr interessante Entdeckungen! :thumbup:


    Deine Falterfunde sind für mich besonders spannend.


    Die Weibchen der beiden Zitonenfalterarten G.rhamni und G.cleopatra zu unterscheiden,ist gar nicht so leicht,finde ich.

    Im Lepiforum nachgelesen und mit meinen (G.rhamni) verglichen.An der Flügelform konnte ich kaum Unterschiede feststellen,aber der gelbe Wisch auf der Vorderflügelunterseite ist bei G.cleopatra deutlich zu erkennen.


    Herbst-Mosaikjungfer Aeshna mixta. Ein seltenes Männchen-farbiges Weibchen beim Eier legen.

    Unglaublich,was es nicht alles gibt.Und die Eiablage zu fotografieren :ups::ups::ups: !

    Also, ich habe immer wieder auch Grünes blitzen sehen.

    Mich hatte es nur etwas irritiert,das,egal aus welchem Winkel ich den Käfer fotografierte,fast immer die Rot-bis Kupfertöne überwogen haben.

    Du wirst es mit Serienaufnahmen gemacht haben, oder? Was hast Du für ein Makro?

    Teils geblitzt,teils Serienaufnahme.

    Ich verwende eine 60 mm Festbrennweite am Vollformat.

    Auf die Aufnahme dieses Larvenkopfes bin ich heute noch ganz stolz.

    Das darfst du auch,die ist wirklich sehr gut gelungen! :28:

    Meine Larve ist von Cicindela sylvicola und deine ?

    Das kann ich dir leider nicht sagen.Ich kann ja schon kaum die beiden Käferarten (C.sylvicola und C.hybrida) unterscheiden,geschweige denn deren Larven! Es ist nicht auszuschließen,das beide Arten dort vorkommen.

    Beschreibungen habe ich genug gelesen.Beispielsweise betreffs der Behaarung des ersten Fühlergliedes und der Stirn.

    Diese Haare verliert der Käfer allerdings während seines Lebens und dann ist eine Lupe notwendig,um das zu erkennen.

    Ich tendiere zum Dünen-Sandlaufkäfer (C.hybrida),deshalb habe ich ihn erst mal so benannt (mit Restunsicherheit).

    Wie hast du deine Larve bestimmt?

    Der ganze Gang scheint gegen Einrutschen gesichert zu sein.Die Tiefe dieser Röhren hab ich mit ca 15 cm ermittelt.

    Eine sehr interessante Beobachtung,vielen Dank!

    ich habe etwas so Aussehendes mal in einem Film über Höhlen gesehen. Ich erinnere mich aber nicht mehr daran, was das genau war.

    Liebe Sabine, Sabine Flechtmann

    meinst du eventuell das hier: Pilzmückenlarven in Neuseeland ? Susanne hat die doch mal hier gezeigt?

    Daran hat es mich auch erinnert.

    Auf meiner ersten Herbstrunde fiel mir diese interessante "Perlenkette" auf.

    Das wäre dann aber eine sehr große Runde gewesen. :)


    Ich kann mir bei dem weißen Zeug nur irgend einen Schleim (Ausscheidungen tierischer Art) vorstellen,der dann in einem Faden herunter gelaufen ist und sich dabei die Perlenschnur (ähnlich wie bei den Mückenlarven in Neuseeland) gebildet hat.

    Ist aber nur eine Vermutung. :92:

    Hallo,

    bei meinen Streifzügen durch die heimische Natur begegnet mir natürlich auch immer mal wieder der eine oder andere Käfer.Eigentlich nehme ich mir jedes Jahr vor,verstärkt auf diese zu achten.Aber bisher blieb es bei zufälligen Zusammentreffen.

    Viele Bilder,wenige Arten.So hätte ich das Thema vielleicht besser nennen sollen.Aber einige Käfer fand ich so interessant,das ich mich bei der Auswahl der Fotos nicht entscheiden konnte.

    Die Fundorte aller gezeigten Arten befinden sich in Deutschland, Sachsen, Erzgebirgskreis, zwischen 400-800 ü.NN.

    Einige Bestimmungen sind unsicher,sehr gerne nehme ich Korrekturen und Hinweise an.


    1 Der Dachs hatte wieder mal einige Erdwespennester ausgeräumt,darin fand ich diese Käfer.Ich wollte noch einige Detailfotos mehr machen,aber die haben derart bestialisch gestunken! <XAaskäfer,Gerippter Totenfreund (die wissenschaftlichen Namen stehen in den Bilddateien) habe ich ihn benannt.Den kenne ich eigentlich (siehe nächstes Bild),die hier kamen mir irgendwie kleiner vor.Leider wieder nicht gemessen.


    2 Eine ganze Ansammlung von Aaskäfern,den Gerippten Totenfreund und die Rothalsige Silphe konnte ich erkennen.


    3 Der relativ häufige Distelbock in etwas ungewöhnlicher Fotoposition.


    4 Ein kleines Käferchen,kaum 4mm. Nur zufällig entdeckt,aus einer gewissen Distanz sieht er aus wie ein kleiner Klecks Vogelkot.

    Dunkler Braunwurzschaber


    5


    6


    7 Nach den Larven habe ich auch gesucht (an den Pflanzen vom Kopulafoto) und wurde fündig.


    8 Den hier kennt sicherlich jeder,auch dieses Jahr gab es wieder Massen von ihnen.Recht hübsch anzusehen finde ihn trotzdem,den Gartenlaubkäfer.


    9


    10 Gefleckter Langrüssler/Bunter Rübenrüssler


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    12 Auch zeitweilig sehr häufig,der Gemeine Weichkäfer.


    13 Den Goldglänzenden Rosenkäfer bekomme ich jedes Jahr nur in ganz wenigen Exemplaren zu sehen.

    Nachtrag vom 17.10.2021: Klaas hat korrigiert zu Kupfer-Rosenkäfer (Protaetia cuprea metallica) Vielen Dank!


    14 Ebenso diesen,den Goldglänzenden Laufkäfer (fast ausschließlich nachts).


    15 Nun zu den Sandlaufkäfern,deren Artbestimmung mir immer wieder Probleme bereitet.

    Feld-Sandlaufkäfer


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    17 Die Käfer auf den folgende Fotos habe ich als Dünen-o.Kupferbrauner Sandlaufkäfer bestimmt.


    18 Hier mit Beute,einer Schnake.


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    20 Dort sind auch überall die Larven der Sandlaufkäfer zu entdecken.Etwas Geduld ist aber wichtig,sie verschwinden bei der geringste Erschütterung in ihren Löchern.

    Aber nach spätestens fünf Minuten schauen sie wieder heraus.


    21 Da ich nie eine dieser Larven bei der Jagt beobachten konnte,habe ich etwas nachgeholfen (so was nennt sich dann "manipuliertes Freilandfoto").

    Ein totes Insekt mit einem Grashalm vorsichtig immer näher zur Larve geschoben,in der anderen Hand die Kamera.


    22 Dann endlich Interesse am Köder.


    23 Und schwupp,weg!


    24 Für diesen 1.Teil meiner Käferdoku ist das der letzte.Den zu den Rosenkäfern gehörenden Grünen Edelscharrkäfer habe ich bis jetzt nur ein einziges mal gefunden. #Neu4me Und weil er mir so gut gefiel,natürlich ausgiebig von allen Seiten fotografiert.Schon minimalste Veränderungen im Aufnahmewinkel reichten,um den Käfer in den unterschiedlichsten Farben erscheinen zu lassen.Nur Grün,wie sein Name es sagt,war er kaum.

    Zuerst erfolgte die Messung.


    25 Weitere Aufnahmen.


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    28 Nach einer Weile hatte der Käfer das Geknippse satt und begann mit den Abflugvorbereitungen.


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    30 Und dann hob er ab.


    Das war der erste Teil,der zweite ist schon vorbereitet.Kommt evtl.morgen oder nächste Woche,jetzt muß ich erst mal weg.


    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

    Am Ende sollte man am besten dem Hinweis folgen, daß man einen Artnachweis über die Männchen erbringt und nicht über die Weibchen.


    Das Glück hatte ich mal vor einigen Jahren.

    Die Männchen der Blauflügel-Prachtlibelle waren am Bach zu sehen.Jedes hatte sein Revier,welches energisch verteidigt wurde.


    Ein Weibchen war anwesend.Auch eines dieser Art? :91:


    Passt! :)


    Und danach,Eiablage.


    Vom Männchen bewacht.


    Hier bei mir finde ich die Blauflügel-Prachtlibelle wesentlich öfter als die Gebänderte Prachtlibelle.

    Aber an einigen wenigen Stellen fliegen auch beide Arten und dann wird`s nicht einfach bei der Unterscheidung der Weibchen.

    Bisher hatte ich mich immer an der Flügelfarbe orientiert.


    Liebe Silke,also mußt du bei der nächsten Begegnung mit dieser Libelle warten,bis ein passendes Männchen kommt. :26:

    Schönes Wochenende! :76:

    Die Gebänderte Prachtlibelle hat lt. dem Link oben auf den Flügeln eine breite schwarzblaue Binde... das hatte ich eigentlich gemeint, denn ich glaube, dass daher der Name kommt...

    Nur die Männchen haben diese Binde,die Weibchen nicht.

    Hab das Foto mal stark vergrössert, aber da ist überhaupt nichts in dem Flügelmal zu erkennen...

    Wenn es ein ganz frisches Exemplar der Gebänderten Prachtlibelle war,könnte es wohl sein,das da noch nichts zu sehen ist,siehe Wiki.

    Andererseits wäre es aber auch ein Hinweis,das es sich um ein Weibchen der Blauflügel-Prachtlibelle handeln könnte. :91:


    Das bei libellen.tv-Prachtlibellen gezeigte Verhältnis Mitte Flügelmal/Flügelspitze -> Mitte Flügelmal/Flügelknoten ist eine weitere Methode,die Weibchen beider Arten zu unterscheiden.Ich habe versucht,dieses Verhältnis anhand deines Fotos zu ermitteln und bin auf (unsichere) 3,8-3,9 gekommen,was für die Blauflügel-Prachtlibelle sprechen würde.Dazu noch die bräunliche Flügelfärbung,mal schauen,was Sabine dazu meint.