Posts by Moosfreund

    Vielen Dank für eure zahlreichen Rückmeldungen.

    Was wird es nun mit dem Eiszapfen auf sich haben?

    Schleierhaft ,warum der Eiszapfen schräg nach oben wächst - da bräuchte es einen größeren Bildausschnitt ,oder gehts in Richtung scherzhaft.

    Ein größerer Bildausschnitt hätte in dem Fall leider auch nichts gebracht.
    Und nein, es war keine Fotomontage o.ä.

    Für den schräg nach oben wachsenden Eiszapfen, könnte vielleicht eine punktuell vorhandene, nach oben gerichtete Luftströmung verantwortlich sein.

    Das war zunächst auch mein erster Gedanke, den ich aber schnell wieder verwarf.
    Die anderen Eiszapfen in unmittelbarer Nähe (alle an der Geländerrohrunterseite) waren normal mit der Spitze nach unten gewachsen.

    ist der Eiszapfen wirklich so gewachsen (glaube ich nicht) oder von Menschenhand so hingesetzt worden (glaube ich viel eher)...?

    Ich vermute, du hast recht! :alright:
    Den ca. 5cm kleine Zapfen wird wohl jemand von der Geländerunterseite abgebrochen und so wie auf dem Foto wieder angefroren haben. Bei den an dem Tag herrschenden Minusgraden wäre das leicht machbar gewesen.

    Bei Eisbildung können ähnliche Effekte auftreten.

    Danke für die sehr interessanten Links.:28:

    Dein Phänomen müsste eine sogenannte "Eisnadel" sein, ebenso wie auf den zwei Fotos unter Deiner Überschrift "Eisgebilde am Bachufer".

    Dankeschön für deine Suche nach einer Erklärung. :98.
    Der Zapfen und auch die nadeligen Reifbildungen vom Bach haben aber leider nichts mit den im Link beschriebenen Eisnadeln zu tun. Diese Niederschlagserscheinung kenne ich, es muss dazu allerdings richtig kalt sein (unter -10°C). Dann sieht man manchmal solche Eisnadeln glitzernd in der Luft schweben, bzw. sachte zu Boden fallen. Eine schöne Erscheinung, leider hier selten zu beobachten.

    Das Stapfen im hohen Schnee stelle ich mir ähnlich anstrengend vor, wie über einen Sandstrand zu laufen.

    Ein ganz guter Vergleich. :)

    Auch im neuen Jahr werde ich wieder davon berichten, was mir auf meinen Wanderungen durch das Erzgebirge begegnet ist.

    In den letzten zwei Wochen war es hier sehr winterlich, deshalb gibt es im heutigen Beitrag viel weißes Zeug und Eis zu sehen.


    Zum Jahreswechsel gab es reichlich Neuschnee. Auf der Wasseroberfläche des Flusses bildete sich diese breiige Schicht.
    Sowas hatte ich bisher noch nicht beobachtet. Schon einen Tag später war dort alles komplett zugefroren.


    Die Wanderung durch den winterlichen Wald war noch recht angenehm ...


    ... aber der späte Heimweg dann doch etwas beschwerlich. Der starke Wind hatte den Feldweg zugeweht, zumindest leuteten in der Ferne einige Lichter meines Zieles.


    Es gab einige Nächte mit Temperaturen von deutlich unter -10°C, es entstanden am Fenster interessante Eisgebilde.


    Auch an der hier schon öfter gezeigten Felswand waren wieder meterlange Eiszapfen gewachsen.


    Die kleinen Bäche waren fast alle komplett zugefroren.


    Eisgebilde am Bachufer



    Kleine Eiszapfen an der Unterseite eines Brückengeländers. Nichts besonderes, aber ...


    ... dieser Eiszapfen gleich daneben schon. :eek:
    Wieso ist der schräg nach oben gewachsen??? :92:


    An einigen flacheren Stellen im Bach hatte sich Grundeis gebildet.




    Es gab mehrfach Neuschnee ...


    ... und reichlich Verwehungen, die oft mehrfach täglich beseitigt werden mussten.


    Nachmittagshimmel


    Nur ganz kurz zeigte sich die Sonne.


    Hier erhellt sie den dunklen Fichtenwald.


    Etwas anstrengend ist die Lauferei im Schnee schon.


    Ich habe auch wieder auf der Schneeoberfläche nach Getier geschaut.
    Nicht alle überleben den Winter, wie diese Florfliege (Chrysopidae).


    Eine von sehr vielen Streckerspinnen (Tetragnathidae) wandelte langsam über den Schnee.


    Sehr zahlreich oft auch die Wintermücken (Trichoceridae).


    Und endlich nach einigen Weibchen nun auch ein Herr.
    Winterhaft (Boreus hyemalis)



    Gefreut habe ich mich auch über diese Schneemücke der Gattung Chionea, die sehe ich nicht so oft.
    Werner , wie sieht es bei dir mit den Schneeviechern aus?


    Immer wieder schön finde ich das Licht der Wintersonne, kurz bevor sie am Horizont verschwindet.




    Seit gestern hat sich das Wetter sehr geändert, es ist viel milder geworden und regnet oft.
    Aber unten im Tal hängt noch die kalte Luft.


    So schön der Winter auch sein kann, ich war froh, wenigstens mal wieder einige Meter nicht auf Eis und Schnee laufen zu müssen.


    Die Tage werden nun spürbar länger, aber bis zum Frühling wirds noch dauern.

    Sehr schöne und anschauliche Bilder vom Grundeis. :alright:

    Ich konnte es in den letzten Tagen auch öfters beobachten, meistens nur an sehr flachen Gewässerabschnitten.

    Also ist das Grundeis eine Extremsituation, aber viel Leben ist so zäh und überlebt bis zum Frühling...

    Zumindest die Lebewesen, die dem Eis ausweichen können, werden auch überleben.
    Je nach Witterungsverlauf ist das Grundeis oft wieder recht schnell verschwunden.

    Da haben mir die Könige wirklich ein tolles Geschenk gemacht!

    Das kann man wohl sagen, ein ganz besonders toller Fund. :alright: :18:
    Als ich die Fotos sah (bevor ich den Text gelesen hatte), wunderte ich mich über den Zustand seiner Flügel.
    "Der Falter sieht aber gar nicht mehr gut aus.", dachte ich. :33:^^

    Auch in diesem Jahr hoffe ich wieder einige Highlights zeigen zu können.

    Das wünsche ich dir sehr, viel Erfolg!

    Wie schön.... da muss ich jetzt auch mal die Augen offen halten.....

    Sie sind sehr klein, aber auf Neuschnee doch ganz gut erkennbar. Ich fand in den letzten Tagen noch einige Weibchen, ein Männchen konnte ich bisher noch nicht entdecken.

    Nimm uns bitte auch im nächsten Jahr wieder mit auf Exkursion!

    Liebe Sabine,

    das werde ich gerne tun. Allerdings wird die Berichterstattung vermutlich nicht mehr so ausführlich werden, wie in den letzten beiden Jahren. Mal schauen, wie und was alles kommt.

    einen Schwarzspecht würde ich gerne überhaupt einmal sehen,

    Die sind zum Glück in meiner Gegend bei fast jeder Waldrunde zu hören und manchmal auch zu sehen.
    Meistens ziehen sie sich schnell zurück, nicht so der oben gezeigte Schwarzspecht.
    Den hat nicht mal das raschelnde Buchenlaub bei meiner Annäherung gestört.
    Und nur das Handy dabei, die P900 lag zu Hause im Schrank.:33:

    Ist das Gehäuse der ersten Schnecke oben etwas kaputt und ist da etwas herausgelaufen?

    Nein, da ist nichts kaputt, das Gehäuse ist fast durchsichtig.
    Es sollte eine der Glasschnecken (Vitrinidae) sein, ich vermute die Kugelige Glasschnecke (Vitrina pellucida). :91:

    Art | Naturportal Südwest

    Mein letzter Beitrag im alten Jahr, wie schnell es doch verging.

    Zum Haareis gibt es auch einen Beitrag im Lexikon.

    Liebe Sabine,

    vielen Dank für diesen Hinweis und dem sehr informativen Beitrag im Lexikon. :alright:
    Es kommen also sogar gleich drei Pilzarten in Frage, die an der Entstehung von Haareis beteiligt sind.

    Haareis, zur Entstehung von - Das neue Naturforum


    Eigentlich hätte ich da selbst daran denken können, mal in das Lexikon zu schauen. Das hätte mir einiges an Zeit bei der Infosuche zu den Eisarten gespart. :33::redface:

    Ich fand das Haareis nochmals, leider bereits sehr unansehnlich.


    Gleich daneben ein Pilz auf der Buchenastoberfläche, die Rosagetönte Gallertkruste (Exidiopsis effusa) wird das aber auch nicht sein? :91:


    Ohne ihr Laub bieten besonders ältere Bäume wie diese Eiche immer wieder schöne Anblicke.


    Einige Eschen und ...


    ... auch Ahornbäume hängen noch voller Samen. :92:


    Diese Fichte schaute nicht besonders freudig, ...


    ... und auch die Birke nicht.


    Erstaunt nahm ich diese bereits weit entwickelten Haselblüten zur Kenntnis.


    Der 4.Advent war hier ein milder, sonniger Tag. Es zeigten sich sogar einige Ameisen.


    Leider nur eine Handyaufnahme vom Schwarzspecht (Dryocopus martius), der hier gerade den oberen Teil einer Birke zerlegt. Aus nur rund 15m konnte ich ihn fast eine halbe Stunde dabei beobachten. Aber er blieb immer auf der Schattenseite des Stammes.


    In einer Bachaue habe ich etwas im feuchten Moos gesucht und auch einiges Getier gefunden.
    Wie diese kleine (Gehäuse ca.5mm) Schnecke.


    Die hier war etwas größer (Gehäuse ca.10mm), es könnte die Gemeine Haarschnecke (Trochulus hispidus) sein.


    Diese Käfer fand ich unter loser Baumrinde, sie mögen Schnecken sehr.
    Schwarze Schneckenjäger/Schwarze Aaskäfer (Phosphuga atrata)


    Gleich daneben ruhte eine Raupe in ihrer Kammer.


    Auch einige Kugelspringer wandelten herum.


    Geisterhände oder doch nur Pilzmycel? ^^


    Diese Schleimpilze fand ich auf der bemoosten Rinde einer Erle.


    Spätnachmittagshimmel


    Die untergehende Wintersonne hüllte die Landschaft in ein wunderbares Licht.


    Seit vorgestern sieht es hier wieder so aus.


    Eine gute Gelegenheit, auf dem Neuschnee nach Insekten zu suchen.
    Diese "Ameise" kannte ich schon aus den Vorjahren:
    Schwammgallwespe (Biorhiza pallida)


    Ein Springschwanz kletterte mühsam über die Schneeoberfläche.


    Ahh, noch ein guter Bekannter.


    Ein Winterhaft (Boreus hyemalis) #female. Nun hoffe ich noch, ein #male zu finden.


    Moose mit Eishauben


    Das war`s für 2025. Für mich ein sehr schönes Jahr mit vielen tollen Funden und Naturerlebnissen.
    Danke an alle, die mich dabei begleitet haben.


    Kommt gut ins neue Jahr, ich wünsche euch viel Glück und Gesundheit.