Posts by Klaas Reißmann

    Die linke Seite sieht insgesamt abweichend aus. Auch die Zimtfärbung (deshalb eben Zimteule) fehlt auf der linken Seite zum Teil. Der Seitenrand ist etwas unterschiedlich gestaltet. Ebenso die graue Zeichnung in den Flügeln. Spannendes Tier. :love:


    Liebe Grüße

    Klaas

    Da kann man unendlich Beispiele anführen, da gerade die phytophagen Insekten sehr häufig nach ihrer Entwicklungspflanze benannt wurden und werden. Aglais urticae . Urtica dioica, Marumba quercus - Quercus spp., Tanysphyrus lemnae - Lemna minor, Agelastica alni - Alnus glutinosa, Curculio betulae - Betula spp. usw. usf.


    Wichtig ist ggfs., für diejenigen, die es interessiert, dass der Artname unendlich oft wiederholt werden kann. Angepasst an das Geschlecht des Gattungsnamen, kann man ihn jederzeit für die Benennung einer Art wiederholen. Somit heißen viele Arten nach ihrer Nahrungspflanze Eiche (Quercus) eben quercus, quercicola,, quercifolia etc. pp. Der Gattungsname hingegen darf sich nicht wiederholen. Er darf nur einmal angewendet werden pro Phylum, also pro Reich. Bedeutet, dass es rein theoretisch eine Pflanzengattung Quercus, eine Tiergattung Quercus und eine Pilzgattung Quercus geben kann, aber auf keinen Fall zwei Tiere verschiedener Gattungen mit dem identischen Gattungsnamen, da das nur für Verwirrung sorgen würde und man einfach zu oft aneinander vorbei reden würde.


    Liebe Grüße

    Klaas

    Magst Du mal lachen? Solche Strukturen habe ich schon etliche male in meinem Leben gesehen. Du musst aber nicht glauben, dass ich mir mal nen Kopp gemacht hätte, dass das gar nicht zur Buchenrinde gehört, sondern möglicherweise Minen sein könnten. *Kopf klatsch* :79:


    Danke für die Aufklärung.


    Liebe Grüße

    Klaas

    Das ist von der Art oder Unterart her aber was anderes, als unsere Vespa crabro. Ich habe leider im Moment keine Ahnung, welche Art das ist.


    Liebe Grüße

    Klaas

    Habe folgenden Artikel zur Hornisse in der RP gelesen....


    https://rp-online.de/nrw/staed…ischen-kreis_aid-82403025

    Ja. Es gibt keine Honigbienen mehr in Süddeutschland. Und in Asien sind sie auch ausgestorben. Immer dasselbe. Einschleppung des asiatischen Laubbocks, geht angeblich an gesunde Bäume und soll unsere Wälder vernichten, wenn er hier Fuß fassen kann und was ist im Endeffekt? Die Ämter beweisen, dass sie keine Ahnung haben und aus einer Mücke nen Elefanten machen. Die Leute haben nichts zu tun, blasen sich auf und blasen solche Geschichten entsprechend auf. Was soll der Imker machen? 24 Stunden neben seinen Bienenstöcken Wache halten...?


    Liebe Grüße

    Klaas

    Hallo Wiltrud

    Wunderbare Bilder hast du gemacht! :thumbup: Wir haben bei uns auch gelegentlich Hornissenbesuch. Die verirren sich auch mal direkt in die Wohnung. Wenn man die dann "hinausgeleitet" werden die auch nicht aggressiv. Nur am Nest soll man vorsichtig sein, habe ich mal gelesen.

    Sollte man. Aber auch hier sind sie ausgesprochen friedlich. Solange Du Dich bedächtig bewegst und auf ihre Reaktionen achtest, besteht keine Gefahr. Ich habe schon an Einfluglöchern gestanden, so 50 cm davor, und nichts ist passiert. Ich habe aber auch schon vor einem liegenden Baumstamm mit Hornissennest gelegen und beobachtet. Da waren zwei Wächter draußen. Die Hornissen flogen ein und aus, ohne sich um mich zu kümmern, die Wächter hatten aber ein Auge auf mich. Und nachdem einer im Nest verschwand und kurz darauf eine größere Anzahl Hornissen vor dem Einflugloch schwärmte, habe ich mich langsam zurückgezogen, ihnen fünf Minuten gelassen und dann noch mal beobachtet, bevor ich weiter gegangen bin. ;)


    Liebe Grüße

    Klaas

    Könnte damit zusammen hängen, dass Du nicht im Aas wühlst und auch nicht im Winter gezielt danach suchst. Wenn Du jetzt zu einem Jäger gehst und Dir ein Kaninchen holst, das er geschossen hat, und dieses in den Wald oder auf die Wiese oder an ein Ufer, oder wo auch immer hinlegst und in ein oder zwei Tage nachschaust, wirst Du einige Catops finden. Dabei unterscheidet sich die Artzusammensetzung am Kadaver von Biotop zu Biotop. Also im Wald andere Arten, als auf der Wiese, als am Ufer, als anderswo.


    Oder Du hast einen Hund, der nach Mäusen buddelt. Wenn er im Winter erfolgreich das Nest frei legt, könntest Du in dieses Nest rein schauen und auch hier Catops finden (oder auch Choleva, diverse Staphyliniden etc. pp.). Gleiches gilt für Nester anderer Wirbeltiere - Nagetiere - keine Vögel, wobei sich die Arten unterscheiden können. Es gibt zum Beispiel einen Choleva, der ausgesprochen selten ist, weil er ausschließlich in den Bauten von Zieseln lebt. Das Feld ist sehr interessant und weit läufig. ;)


    Und bevor die falsche Vorstellung aufkommt: Catops gibt es ganzjährig, also nicht nur im Winter. Aber in der warmen Jahreszeit konkurrieren sie mit allen anderen Aasfressern, so dass sie am Aas erst spät erscheinen, wenn es +/- trockener ist und auch dann meist nicht in größerer Anzahl.


    Liebe Grüße

    Klaas

    Ich sag mal, was mich an der Theorie der Fraßspuren stört. Ich habe die von Elchen noch nicht gesehen. Kaninchen und Reh kenne ich. Die werden nie von links nach rechts (oder umgekehrt) geführt, sondern immer von oben nach unten, was auch physikalisch und muskulär Sinn macht, da die Tiere bei einer Führung von oben nach unten, neben der Muskelkraft, auch das eigene Körpergewicht einsetzen können.


    Und wenn ich das Foto hier anschaue, würde ich das nicht nur als Bestätigung meiner Theorie ansehen, sondern auch klare Unterschiede zum Foto hier.


    Elch-Frass-Spur | Naturfoto Frank Hecker (photoshelter.com)


    Liebe Grüße

    Klaas

    Die Flügeldecke kann ich nicht zuordnen. Die beiden folgenden Fotos zeigen definitiv Hymenoptera. Ob diese aber zu den Schlupfwespen, Brackwespen oder was ganz anderem gehören, kann ich nicht beurteilen. Der anschließende Laufkäfer ist Calodromius spilotus.


    Liebe Grüße

    Klaas


    P.S.: Wieviel Holz mit solchen Schlupflöchern gibt es denn?

    Ich hatte erst an eine Ropalopus-Art, in diesem Fall, da Ahorn, an Ropalopus ungaricus gedacht. Aber unsere Ropalopus-Arten entwickeln sich ausschließlich unter der Rinde kleiner Zweige (ich schätze mal bis etwa 20 mm Durchmesser). Insofern kommt der hier nicht in Frage. Es fehlt an Alternativen, die mir einfallen könnten. Bekannt sind solche Bilder von verschiedenen Agrilus-Arten. Ich wüsste jetzt keine, die an Ahorn geht, aber ich habe auch das Gefühl, dass die Strukturen dafür zu groß sind. Anders gesehen fehlt hier eine Möglichkeit die Größe einzuschätzen. Der Baum scheint mir für einen Ahorn in unseren Wäldern eine stattliche Größe erreicht zu haben.


    Vielleicht fällt mir dazu noch was ein. Möglicherweise hast Du auch weitere Fotos, z.B. von der anderen, berindeten Seite, auf denen man ggfs. Schlupflöcher erkennen kann!?? Oder auch solche aus deutlich näherer Distanz gemacht, auf denen man die Strukturen im Detail erkennen kann!??


    Liebe Grüße

    Klaas

    Der Rhytideres plicatus gefällt mir ja ausgesprochen gut. Sehr geiles Tier. :love: Die Bruchide kann ich so nicht bestimmen. Acanthoscelides ist es aber meiner Meinung nach nicht. Ich habe aber keine Ahnung, wie variabel die Art sein kann. Bruchiden muten immer so leicht an in der Bestimmung, sind es aber häufig nicht. Und in den letzten Jahren sind einige Arten verschleppt worden, die sich festgesetzt haben. Ich glaube in Deutschland haben wir drei oder vier neue Arten, die sich in den Schoten unterschiedlicher Baum- und Pflanzenarten entwickeln. Insofern ein kompliziertes Thema.


    Sehr schöner Bericht. Schon allein vom Ergebnis her bezogen auf die Jahreszeit. :love:


    :ups::love::heart::15::23::64::45: Weil oben ja nur der eine geht. ;)


    Liebe Grüße

    Klaas