Posts by jensj

    Die Kraniche fliegen hier ja immer nur über uns hinweg, bei Euch scheinen sie Zwischenstation zu machen.

    Ja die sind im Herbst Winter bis Frühjahr recht zahlreich. Einige sind aber auch im Sommer hier. Wobei man ein paar Kilometer weiter nördlich, rund um Brandenburg (Havel) noch deutlich mehr Kraniche ( und vor allem Gänse ) hat.

    nach dem tagelangen Dauerregen gab es ( zumindest hier) endlich mal wieder Sonne, und die Kamera durfte mit:

    Die Rehe traten leider gleich die Flucht an:

    Dafür gab es reichlich Kraniche, Gruppen ca. 300 Individuen, hier ein Ausschnitt:

    Nicht ganz so reichlich aber auch in mehreren Gruppen mit bis zu 60 Tieren, waren Singschwäne unterwegs:

    Einen Zwergschwan konnte ich auch entdecken :

    Graureiher, Mäusebussard, Rohrweihe und Turmfalke waren natürlich auch zugegen, stellvertretend hier ein Reiher

    Als Wintergäste war einige Raufußbussarde zu sehen:

    Für mich neu sind Fotos der Raubwürger

    Hoffen wir mal das es über die Feiertage noch ein wenig Sonne gibt

    Ja das habe ich auch schon erlebt:

    Jahrelang brachliegende Flächen werden umgebrochen um da für 2 Jahre EU gefördert Bienen zu fördern. Neulich hatte ich mich mit jemanden der sehr in Sachen Naturschutz unterwegs ist unterhalten, der hat sich mächtig darüber aufgeregt, das man jetzt aus dem Naturschutzgebiet ein Moor machen möchte, weil irgendwer meint wir bräuchten Moore. Das ganze NSG besteht eigentlich aus einer brachliegenden Wiese die man zu DDR Zeiten künstlich entwässert hat. Nach der Wende haben sie einfach die Pumpen abgestellt. Jetzt ist da ein See, 50 cm bis 1,50 m Tief. Voll mit Gänsen, Enten, Graureihern,Silberreihern, Gänse- und Zwergsägern, Löffelenten, Fischadlern etc. Das soll jetzt weg mit da ein Moor hinkommen kann. Der war gar nicht gut auf die Naturschutzbehörden zu sprechen.

    Ich denke mal jede Schaffung eines Lebensraumes für eine Art, vernichtet auch den Lebensraum für andere Arten. Den meistens sind die Flächen ja nicht ungenutzt, wie das Ziegelstein und Klaas treffend dargestellt haben.

    Wenn mir jetzt jemand den Auftrag erteilt, einen Event zu fotografieren, dann dürfte ich also für die Weitergabe der Bilder keinen Euro verlangen, sondern müsste vorher ein (Klein)Gewerbe anmelden? Nun möchte ich damit schon Einnahmen erzielen, wobei ich mich aber nicht unter Druck setze, sondern erst einmal schaue, inwiefern da Interesse besteht.

    Eine einmalige ( oder gelegentliche ) Tätigkeit könnte man unter Freundschaftsdienst verbuchen und dein Freund schenkt dir dann vor lauter Dankbarkeit Geld. Kritisch wird es sicherlich erst, wenn Du das ganze Größer Aufziehst mit Werbung und Rechnung. Wenn Du beim Nachbar die Familienfeier fotografierst und er dir dann einen Schein rüberschiebt ist das ziemlich sicher nicht gewerblich. Wenn Du regelmäßig auf Firmenevents unterwegs bis, wird es schon mal auffallen.

    Ich sag mal so, so lange das im Bekanntenkreis und mit Bar läuft, interessiert das keinen würde ich vermuten. Wenn Du natürlich anfängst den ortsansässigen Fotografen die Kunden wegzunehmen...

    Ich würde erstmal kein Gewerbe anmelden und abwarten wie sich das entwickelt. Kleingewerbe gibt es übrigens nicht - Gewerbe ist Gewerbe hat man mir da mal gesagt. Ist ein Schein der ein paar Euro kostet und Du hast dann eine Nummer die du auf eine Rechnung schreiben kannst. Ich denke das wichtigste um Geld mit Fotos zu verdienen sind Beziehungen, wenn man da die richtigen Leute kennt geht das sicherlich.

    Hallo Sabine,

    Oha, drei Euro für ein richtig gutes Foto, so wenig?

    Angebot und Nachfrage, ich vermute mal das es den Kunden nicht um speziell die Tierart sondern um einfach eine Ente, Greifvogel oder Schmetterling geht. Da geht es ja nicht um spezielle Arten ( Hatte der NABU nicht mal auf einem Flyer für heimische Schmetterlinge ein Foto von Iphiclides feisthamelii verwendet, der hier nicht vorkommt?)

    Und dann ist man die Rechte daran möglicherweise auch noch los?

    Meist erwirbt man da nur ein einfaches Nutzungsrecht für einen Flyer etc. Soweit ich weiß richtet sich der Preis nach Größe und Verbreitung. Wenn Dein Foto als Hauptwerbeträger und exklusiver Verwendung ausgewählt wird, bekommt man ziemlich sicher mehr. Das läuft dann aber nicht über die Webvermarkter. Wer ein exklusives Recht an einem speziellen Foto erwerben will ( Zeitschrift oder als Werbeträger) wird da sicherlich auch mehr zahlen.

    Ich bin bisher nur um Genehmigung für Publikationen gefragt worden, und dafür gibt es nichts. Was mich auch nicht stört sondern eher freut, wenn eines meiner Fotos eine Bereicherung ist.

    Sehe ich genauso, Hinweis auf den Urheber, eventuell noch Quelle ( Web) und gut ist. Würde ich genauso machen, wenn mich jemand fragen würde.

    Gruß Jens

    Hallo Martin,

    wenn Du Kunst ( im weitesten Sinne ) produzierst dann brauchst Du keine Gewerbe anmelden, Fotograf ist ein freier Beruf und auch keine geschützter Begriff (Ausnahme Hochzeitsfotografie). Wenn du gewerbliche Fotografie betreiben willst ( also Auftragsfotografie) schon. Die Grenzen scheinen da fließend zu sein. Versteuern musst du das Einkommen auf jeden Fall, wenn du denn etwas erzielst. Theoretisch kannst Du ( zumindest bei einem Gewerbe) die Kosten die Du hast gegenrechnen. Vermutlich wird man das aber ziemlich schnell als Hobby eingestuft. D.h. Du müstest dann nachweisen das Du eine ernsthafte Gewinnerziehlungsabsicht hast. Soweit meine Laienmeinung.

    Ich weiß ja nicht in welchem Bereich Du Fotos anbieten willst, aber es gibt eine große Zahl von Topbildern von Amateuren. Ich habe von Leuten gehört, die mit Stockfotografie richtig Geld verdient haben, aber dann auch über 1000 Bilder im Monat produzieren. Aber das waren nicht unbedingt Naturbilder. Ich hatte letztes Jahr ein Gespräche mit einem anderen Hobbyfotografen, der hat erzählt das er in einer Bildagentur als Redakteur arbeitet. Er meinte der Markt für Naturfotos sei ziemlich eingebrochen, die meisten Bilder von Berufsfotografen würden fast nie gekauft, da die meist ab 20€ wollen, und die meisten Bilder gehen im Preis bis um 3 € weg. Wenn Du natürlich Kontakte zu einem Verlag hast, der Deine Bilder haben will lässt sich da sicherlich auch mehr erzielen.

    Ich habe dann für mich entschieden, das es ein Hobby bleiben soll, es soll mir Spaß machen und ab und zu verirrt sich sogar mal jemand auf meine Website. Es würde mich interessieren, ob sich der Aufwand lohnt

    Ein Traumobjektiv wäre das Canon 5,6/800 IS USM aber Gewicht (ca 4,5 kg) und Größe mal abgesehen von Preis (12.000 Euro)

    wird das ein Traum bleiben.

    Glaub mir, wenn Du es tragen musst ist es ein Albtraum (Das Ding ist einfach unhandlich hoch 3, ein Freund von mir hat sich eins gegönnt, der braucht dann immer ein Wägelchen um Objektiv und 3-Bein zu transportieren. :P Und eh er das ganze aufgebaut hat ist der Vogel weg. :cry: Und so groß ist der Unterschied zwischen 600 und 800 im Bildausschnitt nicht. Gibt es von Sigma nicht einen passenden Telekonverter? Ich hatte für mein Tamron 150-600 einen, das ging ganz gut. Aber seit ich das 100-500 habe ist das eigentlich mein "Immerdrauf" geworden ( schon wegen der Naheinstellgrenze)