Posts by HarryR.

    Liebe Sabine,

    Der Rost ist ja ziemlich häufig. Ich verpasse aber meist das O - Pyknienstadium in dem er ja so fantastisch riecht. Den Geruch nehmen viele anders wahr. Du hast von Orangenduft geschrieben, für mich war es eher Flieder oder Rosenduft. Aber egal, eine interessante und leicht zu bestimmende Art ist es auf jeden Fall.

    Liebe Grüße
    Harry

    Da hab ich auch was

    Puccinia punctiformis (F. Strauss) Röhling 1813

    Wirt: Cirsium arvense - Acker Kratzdistel

    Dieser Rostpilz verkürzt seine Entwicklung mit 0-Pyknien, II - Uredien und III - Telien auf Cirsium arvense und wird meist im Frühjahr bis Frühsommer ausschließlich auf diesem Wirt gefunden. I- Aezien werden keine gebildet, ein Wirtswechsel findet nicht statt. Er ist nicht selten und kann bei Kenntnis des Wirtes recht leicht gefunden werden.

    Eine Besonderheit bietet das O-Pyknienstadium. Hier ein Foto.

    In dieser frühen Entwicklungsphase verströmt der Rostpilz einen sehr angenehmen, an Flieder oder Rosen erinnernden Duft. Er ist so toll - ich könnte mir das Blatt glatt unter die Nase binden. :-)) Wegen des Duftes wurde die Art früher auch als Puccinia suaveolens geführt. Die Pyknien überziehen sowohl die Blattoberseite als auch ihre Unterseite.

    Gruß
    Harry

    Liebe Sabine,

    Wege durch Klammen sind immer wunderbar, besonders an heißen Sommertagen. Wobei ihr mit den Temperaturen ja nicht zu klagen hattet, sondern es eher etwas besser hätte sein dürfen.

    Die Temperaturen an dem Tag waren eigentlich in Ordnung. Es war einer der wenigen Tage die es mal nicht geregnet hatte und mit ca.23 Grad auch recht angenehm war.

    Solche Gedenk-Marterl fotografiere ich auch immer gern. Sie erinnern daran, wie gefährlich früher die Holzarbeit in den Bergen war

    Das war nur eine von 3 Tafeln. Die Arbeit in der Klamm war früher doch wohl recht gefährlich.

    Hallo Addi,

    1,5 Stunden Anmarsch ist schon eine Hausnummer.

    Das war es schon. Unterwegs kam uns eine Bimmelbahn entgegen die vom Parkplatz aus zu Eingang der Klamm fuhr und wieder zurück. Wir wussten nicht das eine Bahr zur Klamm gibt. Den Rückweg haben wir dann natürlich per Bahn zurückgelegt. War ziemlich holprig aber besser wie noch mal 1,5 Stunden zu Fuß zurück zu gehen.

    Ganz toll auch der Baum mit den starken Wurzeln! Ich bin immer sehr beeindruckt, wenn ich das sehe.

    Das war eine Rotbuche. An ihrem Stamm war sie als Naturdenkmal ausgewiesen.

    Sind das auf diesem Foto "Aussichtsterrassen" oder hat es etwas mit Absicherung und Stabilisierung der Felsen zu tun?

    Aussichtsterrassen sind das auf keinen Fall. Ich konnte da keine Wege ausmachen die dort hinführten. Ich wollte natürlich wissen was das ist und so hab ich im Net mal recherchiert aber zu einem Ergebnis hat das leider nicht geführt.

    Hallo Werner,

    Hallo Harry , wildromatisch diese Ecke !

    Ja das war schon toll. Die hohen Felswände, kleinere Zuflüsse, Quellen und kleinere Wasserfälle haben dort schon einen besonderen Reiz.

    Hallo Silke,

    Die Klamm gefällt mir.... da würde ich auch gerne mal durchspazieren.... schöne Aufnahmen!

    Kannst du doch bestimmt mal. Es lohnt sich wirklich. Gegen Ende der Klamm gibt es auch ein Gastwirtschaft mit einer tollen Tiroler Küche.

    Hallo Gunimo,

    Ich finde Klammen ja immer beklemmend... aber schön.

    Beklemmend war da nichts. Die Wege sind gut ausgebaut und auch breit. Es sind uns sogar Familien mit Kinderwagen entgegengekommen. Schön wars auf alle Fälle. Ein Highlight unseres Aufenthalts in der Wildschönau.


    Gruß
    Harry

    Hallo zusammen,

    sorry dass es mit dem zweiten Teil länger gedauert hat als ursprünglich geplant. In den ersten beiden Ferienwochen hatten wir unsere Enkel bei uns. Das war Action pur, nur an längere PC Aktionen war nicht zu denken. Nun, sie sind wieder Zuhause und Ruhe ist eingekehrt. Doch nun zum wesentlichen.

    im zweiten Teil aus der Wildschönau möchte ich euch ein paar Fotos aus der Kundler Klamm zeigen. Sie zählt zu den eindruckvollsten Naturschluchten Österreichs und bildet die Verbindung von der Wildschönau und dem Tiroler Inntal. Die Wildschönauer Ache hat sich hier auf einer Strecke von ca. 3,5 Km ihren Weg durch die Berge gefressen und bis zu 200 m hohe steile Felswände geschaffen.

    Von einem Parkplatz in Oberau/Mühltal ging es los.

    Das es gut 1,5 Stunden bis zur Klamm dauern wurde haben wir damals nicht gewusst. Zunächst ging es durch zum Teil herrlich blühende Wiesen und Wälder.

    Der Eingang der Klamm wird von einem großen Drachen bewacht

    nach ein paar hundert Metern war ein Tafel zu den geologischen Gegebenheiten der Schlucht angbracht.

    Bilder aus der Schlucht ohne weitere Kommentare ( zu erkennende Menschen habe ich softwaremäßig entfernt )

    gleich geht es weiter

    Hallo zusammen,

    meine Frau und ich waren unlängst in der Wildschönau zu Gast. Mit ihren vier Dörfern Auffach, Thierbach, Oberau und Niederau sowie einigen kleinen Weilern gehört die Wildschönau wohl zu den bekanntesten Touristenzentren in Tirol. Unseren Ferienwohnung lag im Hauptort Oberau auf 1090m und bot vom Balkon aus einen herrlichen Blick in dieses wunderschöne Hochtal.

    Blick auf Niederau nach einem Regenschauer

    und mit etwas Sonne am Abend

    Es war so gegen 5 Uhr morgen als die Blase drückte. Nach dem Toilettengang hab ich dann mal aus den Fester geschaut und war ganz fasziniert von dem Anblick.

    Wie heißt es doch so schön - Morgenrot schlecht Wetter droht - und so war es dann auch, gegen 10.00 Uhr fing es dann an zu regnen. Ganz in der Nähe unserer Wohnung war ein kleiner Freizeitpark, der ganz auf die Bedürfnisse kleinerer Besucher ausgerichtet war.

    Einen Streichelzoo gab es dort auch.

    An einem regenfreien Tag haben wir uns auf den Weg zum Schatzberg gemacht.

    Der Schatzberg ist Teil eines Gebirgskammes, der das Alpbachtal im Westen von der Wildschönau im Osten trennt. Nach einer längern Fahrt mit der Schatzberbahn haben wir dann
    die Bergstation auf 1776m erreicht. ( zu erkennende Personen softwaremäßig entfernt )

    eine kleine Hütte bei der Schatzbergalm.

    Da wir auch den Gipfel des Schatzberges ( 1898 m ) erreichen wollten haben wir uns dann noch den recht steilen Weg angetan. Zwei Pflanzen von unterwegs.

    weiße Pestwurz

    Gewöhlicher Alpenlattich

    Noch ein paar Aufnahmen in die Landschaft.

    in weiter Ferne. Das Großglocknergebiet.

    völlig ausgepumpt angekommen.

    zum Abschluß des ersten Teiles noch zwei Drohnenfotos aus der Nähe unserer Ferienwohnung

    Teil zwei folgt in wenigen Tagen.

    Gruß
    Harry

    Hallo Claudia und Uwe,

    die Flechten bestehen ja aus zwei in Symbiose zusammen lebenden Organismen. Zum einen sind das Algen ( meistens Grün oder Blaualgen ) und einem Pilz ( meist handelt es sich dabei um Schlauchpilze ). Anhand des Fotos vom Thallus kann ich nicht erkennen welche Schlauchpilze in der Flechtengattung Sterocaulon beteiligt sind. Es gibt in der Gattung über 100 verschiedene Arten deren Unterscheidung oft sehr schwer ist. Ob alle Arten mit nur einem Schlauchpilz zusammenarbeiten oder ob jede Art seinen eigenen Pilzpartner hat kann ich dir nicht beantworten.

    Übrigens ist Sterocaulon, wie du oben angegeben hast, keine Schlauchpilzgattung sondern eine Flechtengattung. Du siehst auf deinen Fotos also keine Schlauchpilze sondern nur die Flechte.

    Gruß
    Harry