Posts by Mineralienfreund

    Nun mal zum Erzgebirge. Vom Bergwerk am Sauberg bei Ehrenfriedersdorf stammt diese Barytstufe mit Siderit und Kupferkies.



    Auch unterm Mikroskop interessant anzuschauen:


    Von Rochsburg in Sachsen ein knapp 3 cm grosser Turmalinkristall:

    Das freut mich natürlich,dass sie Dir gefallen.

    Ich mach dann gleich mal weiter mit einem Mineral namens Tremolit. Das gab es früher häufiger in den Marmorsteinbrüchen

    des Fichtelgebirges. Aber nur in einem, dem Steinbruch "Ratskalkofen", kam Tremolit in dieser schönen radialstrahligen

    Ausbildung,wie bei dieser 18 x 9 cm grossen Stufe,vor.



    Dann mach ich mal weiter mit ein paar Fluoritstufen aus dem Wölsendorfer Flussspatrevier in der Oberpfalz.

    Das größte Stück ist 18 x 8 cm groß, mit einem Würfel von 4 cm Kantenlänge.

    Diese sehr dunklen Fluorite nennt man auch Stinkspat, weil bei Druck oder starker Reibung Fluor frei wird, das unangenehm riecht.

    Die kleinen roten Kristalle auf dem Fluorit sind Quarze,die durch Hämatit so gefärbt sind. Sogenannter Eisenkiesel.






    Diese gelben Fluorite werden auch Honigspat genannt. Die Stufe ist 6 x 5 cm groß.


    Kleine Quarzkristalle überziehen hier Fluoritwürfel. 10nx 8 cm gross.


    Grüngelbe Kristalle auf einer 8 x 6 cm grossen Stufe:

    Na ja, die größte Stufe misst schon so 30 x 30 cm. Das sind Mangan- und Eisendendriten aus einem Steinbruch in meiner Nähe.Hab ich selber mal gefunden und

    ich wollte auch nicht, dass das Stück in der Brecheranlage landet. Da hab ich es halt heimgeschleppt. :cool:


    Ein Bildchen davon hab ich auch. Der Hammer dient als Größenvergleich.

    ...steht nun zum Verkauf an, nachdem sie viele Jahre in den Vitrinen eines verstorbenen Sammlers einen Dornröschenschlaf gehalten hat.

    Ein Verwandter dieses Sammlers hat mich da mal angeschrieben,ob ich nicht Sachen daraus gebrauchen könnte.

    Da hab ich natürlich einen Termin mit ihm ausgemacht und hab mir die Sammlung angeschaut. Nicht alles war für mich brauchbar,aber einiges schon.

    Die Stufen waren auch recht günstig zu haben. Da hab ich auch zugeschlagen,zumal ich Corona bedingt schon lange auf keiner Börse mehr war und wenig

    Neues gekauft hab. Die schönste Stufen will ich hier mal zeigen. Es sind überwiegend Stücke aus dem Fichtelgebirge,der Oberpfalz und dem Erzgebirge.


    Anfangen möchte ich mit Goethit aus der Grube Bayerland bei Waldsassen. Solche Stücke sind wegen ihrer prächtigen Anlauffarben sehr gefragt.

    Die anderen zeige ich demnächst. Da muß ich noch Bilder machen.







    Hallo Sabine,


    was in der Schmuckindustrie als Markasit bezeichnet wird, ist mineralogisch gar keiner. Das ist meistens Pyrit,und der ist auch stabil.

    Die pseudomorphen Umwandlungen sind aber sowieso langwierige geochemische Prozesse,so dass für Schmuck keine Gefahr besteht.


    Gruß Norbert

    Auf einem Sammlertreffen hab ich kürzlich eine interessante Stufe mit gleich zwei Pseudomorphosen bekommen.

    Der Fundort ist die Farm Davib-Ost im Erongogebirge in Namibia. Die Gegend ist für ihe Pegmatitmineralien sehr bekannt.

    Auf der 7 x 5 cm grossen Stufe sehen wir eine Pseudomorphose von Albit nach Kalifeldspat.

    Die weissen Kristalle bilden die Umrisse von Kalifeldspat, bestehen aber aus lauter kleinen Albitkristallen.

    Dann sitzt noch ein tafeliger brauner Kristall mit drauf. Vermutlich ist das in Limonit umgewandelter Markasit.

    So ganz sicher bin ich mir da auch nicht, aber die einspringenden Winkel deuten darauf hin.






    Jetzt hab ich mal den alten Steinbruch Vogelherd bei Brand im Fichtelgebirge besucht.

    Eigentlich sollte es mehr eine geologische Exkursion werden.Hier wurde Basalt abgebaut, der im Tertiär,also in geologisch junger Zeit,

    den Granit des Grundgebirges durchdrungen hat. Schon in der aktiven Zeit kamen hier allerdings nur wenige mineralisierte Drusen zu Tage,

    so dass mit Funden kaum uu rechnen ist.

    Die Vielfalt an Flora und Fauna,die man da entdecken kann, ist aber bemerkenswert.


    Hier ein paar Blicke auf den anstehenden Basalt in den noch vorhandenen Abbauwänden:





    Auf den Felsen waren die Fette Henne und die Wegwarte zu entdecken.






    Das Knabenkraut blühte recht zahlreich,dazwischen Akelei und Kuckucks-Lichtnelke:







    Zur Krönung noch ein Bäuling und ein Dickkopffalter:


    Diesen schon etwas älteren Thread greif ich mal auf, um ein paar nette Stufen zu Zeigen,die ich neu fotografiert hab.


    Ein 5 mm großer Ausschnitt aus einer Kleinstufe zeigt Auripigmentkristalle vom Berg Elbrus im Kaukasus:


    Apophyllit aus der Gegend um Poona in Indien:


    Eine besondere Abart von Quarz ist der sogenannte Babylonquarz. Der turmartige Aufbau soll an den biblischen Turmbau in Babylon erinnern.

    Fundort ist der Brandberg in Namibia.


    Ungewöhnliche Stücke von der Johanneszeche im Fichgtelgebirge:

    Aggregat aus gerundeten Quarzkristallen auf Calcit.


    Verzerrter Quarzkristall. Sogenannter Würfelquarz.


    In den Steinbrüchen bei Flossenbürg in der Oberpfalz kann man nur selten was finden.

    Diese beiden Rauchquarzkristalle hab ich mal von einem Kollegen bekommen.




    Rutil und Hämatit aus der Rauris in Österreich:


    Calcit auf Dolomit

    Caaschwitz,Thüringen


    Enargit mit kleinen aufsitzenden Tetraedritkristallen

    Quiruvilca,Peru