Posts by Mineralienfreund

    Gar keine großartige Ausrüstung. Ich halte einfach das Objektiv der Digikamera in die Augenmuschel des Okulars am Bino. Oder mit dem Handy. Da nehme ich die Augenmuschel ab und halte direkt ins Bino. Das braucht schon etwas Übung und eine ruhige Hand. In letzter Zeit hab ich aber nur noch mit dem Handy fotografiert. Wenn die Kristalle sehr klein sind, bring ich aber auch kein vernünftiges Bild mehr zu Stande. Natürlich sind auch farblose Kristalle eine Herausforderung.

    Gruß Norbert

    Das liegt vielleicht auch am Mikroskop. Versuch es doch mal mit dem Handy.Alle Bilder, die ich in letzter Zeit gezeigt hab, sind Handyaufnahmen.Dafür hab ich mir extra die App "Open Camera" heruntergeladen. Da kann man bequem mit dem Daumen zoomen ,während man die Handykamera ins Okular hält.

    Ja, der Dioptas ist schon gut. In dieser Größe hab ich auch noch keinen gesehen. Und auch noch zu einem vernünftigen Preis!
    Mit 50 Euronen war der nicht teuer, wenn man sich andere Stufen mit kleineren Dioptaskristallen anschaut, die etwa handflächen groß sind.
    Da war man 1000 € aufwärts dabei.

    Hier will ich also einige Neuzugänge in der Sammlung zeigen,die ich auf der Messe in München erwerben konnte.

    Handstufen für die Vitrine sind ebenso dabei,wie Micromounts fürs Mikroskop. Schnäppchen und teuere Stücke halten sich da auch die Waage.

    Ich fange mal mit einem Dioptas aus dem Kongo an. Mit 4 cm Länge ist dieser Einzelkristall bemerkenswert groß.

    Eine Handstufe (11 x 8 cm) mit Barytkristallen aus Bleiberg-Kreutz in Kärnten.

    Ein deutscher Klassiker ist diese Pektolithstufe aus dem Stb. Rauschermühle bei Kaiserslautern. 8 x 7 cm groß.


    Das Mineral Tremolit als Pseudomorphose nach einem 6 cm langen Diopsidkristall stammt aus Madagaskar.


    Ein Anschliff mit Alkaliminerale von der Halbinsel Kola in Russland.

    Aegirin sind die grünen strahligen Kristalle, Eudialyt bildet rote Einschlüsse und der sehr seltene Terskit umhüllt die beiden als weisse Massen.

    Die Stufe ist 6 x 4 cm gross, die Bildbreite der Detaillaufahmen bis zu 2 cm.


    Kristalle bis 12 mm des Eisenphosphats Ludlamit auf einer 5 cm großen Stufe.


    Zinkenit gehört zu den sogenannten Grauspießglanzen. Das sind nadelig ausgebildete Bleisulfide, die sich alle sehr ähnlich sehen.

    In der französischen Lagerstätte Saint Pons kommt Zinkenit in besonders schönen Kristallen vor.

    Die Stufe ist 6 x 5 cm gross, die einzelnen Kristalle bis zu knapp 1 cm.

    Kein seltenes Mineral,aber in dieser kugeligen Ausbildung sehr ungewöhnlich: Titanit aus den Schweizer Alpen.

    2 x 2 cm gross, die Kugeln haben einen Durcmesser von etwa 3 mm.

    Ganz neue Mineralarten wurden vor kurzem aus dem Phosphatpegmatit Hagendorf in Bayern beschrieben.

    Diese extemen Seltenheiten sind kaum in Privatsammlungen vertreten. Die Stücke konnte ich von einem Händler und Mineralogen bekommen,

    der an der Entdeckung und Beschreibung mitgewirkt hat.

    Die winzigen,teilweise unter 1 mm grosssen, Kriställchen sind natürlich auch nur schwer zu fotografieren. Da hab ich jetzt mal die gesamte Stufe

    mit Etikett abgelichtet und eine Mikroskopaufnahme engefügt.


    Hallo Sabine,

    kein Problem. Das ist vielleicht auch besser so. Ich hab da auch mal im Mineralienatlas nachgefragt,weil da auch Bilder aus München gepostet wurden.

    Der Admin meinte man sollte vor allem bei Veröffentlichung der Gemälde vorsichtig sein.

    Bei den Neuerwerbungen von der Messe mach ich aber dann einen neuen Thread auf.

    Gruß Norbert

    Hallo,

    von dieser Regel war mir bisher nichts bekannt. Da gibt es auf der Messe auch keine Hinweise darauf. Nur bestimmte Händler erlauben keine Fotos,

    und weisen auf das Verbot an ihrem Stand mit entsprechenden Schildern hin.

    Ich hab jetzt mal die Beiträge gelöscht und mache dann hier mit Bildern auf der Messe erworbener Stücke weiter.


    Gruß Norbert

    Hallo Lilli,

    von München hat man natürlich eine Flut von Eindrücken mitgenommen, und viele Bilder. Ich bin gerade dabei sie zu ordnen und bearbeiten.

    Auf jeden Fall hab ich für meine Sammlung einige neue Stücke bekommen.

    Gruß Norbert

    Hallo Lilli,

    ich hab auch noch nie Bernstein selbst gefunden. An der Ostsee war ich schon öfters, auch am Darß. Das war aber auch nie die richtige Zeit dafür.

    Meine Bernsteine in der Sammlung stammen von Händlern.Die hab ich ja hier auch schon mal gezeigt:

    Rosmarie †
    July 19, 2017 at 8:24 PM

    Am besten soll man an der polnischen Ostseeküste fündig werden. Ist auch nahe liegend. Dort war der Wald in dem die Bernsteine entstanden sind.

    Hier wird auch heute noch in Tagebauen nach Bernstein gegraben.

    "Bernstein ist natürlich kein Mineral, sondern ein Fossil. Genaugenommen ein fossiles Harz."

    Das ist eher eine Auslegungssache. Natürlich ist Bernstein ein fossiles Harz, wird aber auch oft in die Gruppe der organischen Minerale aufgenommen.

    Gruß Norbert