Rhabarberblüten

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    • @Addi, @Sabine Flechtmann, @Mati, @Kasimir und @Werner,
      danke für Euren Zuspruch. Nur ich fürchte, dieser Thread wird viel zu lang.
      Ich komme mit dem Einstellen gar nicht hinterher.

      Der Rhabarber hat eine mir bisher unerkannt gebliebene Wirkung, auch auf mich. Ich werde bereits übermütig und wage mich an Käferbestimmung. Wo mich das wohl noch so hin führt, ich muss aufpassen. Ich betone nochmals: meine Bestimmungen ohne Gewähr.

      Gehört zu den Dauergästen, Malachius bipustulatus, und die naschen mit Sicherheit an den Blüten:





      und gehören auch zu den Wetterfesten, die sich bei Regen nicht unter ein Blatt verkriechen müssen:



      Ihr seht, der Faden ist immer noch grün. Mit ganz wenig Rot. Goldbronze, wie aus der ersten Vorstellung, mischt sich wieder ein:





      Ich dachte, mit Chrysolina fastuosa (Prächtiger Blattkäfer) ihn gefunden zu haben, aber wenn er es sein sollte, ich schaffe es auch nicht, mir Wikipedia abzugewöhnen, dann stimmt die Beschreibung der Fühler dort nicht. Bei Gelegenheit suche ich weiter.

      Irgendwie lustig war diese Nadelöhr-Geschichte:




      Er fand das gar nicht lustig und hatte einige Minuten zu tun, den Blütenrest wieder los zu werden.

      Die Bestätigung von Christoph Benisch meiner Anfrage bei Kerbtier.de ist da, und wieder so schnell, es ist Gastrophysa viridula, der Sauerampferkäfer. Dann sind das also gar nicht nur die Schnecken, die uns den immer wegfressen. Klaas, habe ich erst jetzt mitbekommen, ist da ja auch tätig. Über 500 Anfragen am Tag, wie machen sie das nur.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Udo Theiss ()

    • Hallo Udo,
      ich finde der Thread kann gar nicht zu lang werden. Mir jedenfalls gefällt er - und da es hier keinen Rhabarber gibt, sind auch die Insekten größtenteils andere.
      Beim Bestimmen solltest du dich allerdings nicht nur auf wikipedia verlassen, für Käfer gibt es z.B. Kerbtier.de. Da kannst du entweder dein Foto zur Bestimmung einreichen oder deren bestimmte Datenbank durchsuchen und dir dort Fotos anschauen.
      Liebe Grüße
      Susanne
    • Hallo Susanne,

      freut mich, wenn dir die Rhabarbergeschichten gefallen.
      In diesem Fall gehe ich davon aus, dass ich bei meiner flüchtigen Suche, nicht auf Wikipedia, da schaue ich nur noch manchmal nach, was die wieder so schreiben, einen oder mehrere weitere kleine grüne Käferlein übersehen habe. Ich wollte nur auch diese Möglichkeit, auch wenn ich mich irre, andeuten. Weil man sie immer für möglich halten sollte.
      Mich auf Wikipedia verlassen, das klingt fast wie eine Beleidigung. Ich bevorzuge Lexika und Nachschlagemöglichkeiten (heute Nachklickmöglichkeiten auf Seiten) von Verfassern, die mit ihrem Namen dafür einstehen, was sie da schreiben. Allein, dass Wikipedia an dieser Illusion, es gebe objektives und damit bewertungsfreies Wissen, weiter baut, geht mir auf den Geist. Kerbtier.de habe ich angefangen zu nutzen (siehe Rosenkäfer oben), auch eine großartige Seite, kann man gar nicht oft genug erwähnen. Nur, wenn ich einfach immer gleich alles anfrage und eine Antwort serviert bekomme: das verleitet mich dazu höchstens mein schlechtes Gedächtnis zu trainieren und wenig bis nichts zu lernen. Und das mit dem Training klappt auch schlecht, habe ich nur einen Namen (die ich mir alle schlecht merken kann) zu einem Foto ist Vergessen schon beinahe garantiert. Nur eine Frage der Zeit.

      Liebe Grüße
      Udo
    • Oje Udo,
      keinesfalls wollte ich dich beleidigen!

      Bei kerbtier kann man ja auch z.B. nach schon erfolgten Bestimmungen suchen - wenn du meist einen namen gefunden zu haben, kannst du da Fotos vergleichen (und weißt wenigstens, dass sie richtig beschriftet sind, was man z.B. bei flickr oder so nicht weiß.)

      Ich lasse mir beim ersten Mal immer gerne helfen, meist habe ich eine Vorahnung oder wenigstens Familie. Beim nächsten Mal habe ich dann allerdings den Anspruch es wieder zu erkennen. Dafür mache ich mir jedes Jahr ein Fotobuch mit 100 neuen Viechern. So stelle ich mir meine eigene Bestimmungsbibliothek zusammen.
      Liebe Grüße
      Susanne
    • Hallo Susanne,

      das war doch nur ein wenig rhetorischer Spaß, ich fühle mich nicht beleidigt, nicht einmal fast (beinahe).
      Ich danke dir sehr für deine Hinweise, sich da alleine durchzuwühlen ist mitunter ganz schön anstrengend und zeitraubend. Wenn ich mich, wie derzeit, an mir so gut wie unbekannte Ordnungen und Familien wage nutze ich für den Anfang gerne Suchseiten, die für mich etwas übersichtlicher sind. Wie die von Sabine dedektivisch ermittelten, die Seite von Axel Steiner: natur-in-nrw.de/HTML/fertigeprofile.html und von Andreas Haselböck: naturspaziergang.de z.B.. So auf Anhieb eine Zuordnung zur Familie, so weit bin ich noch lange nicht, das mit dem Wiedererkennen klappt schon besser, aber auch nicht zuverlässig.


      Schönes Wochenende und beste Grüße
      Udo
    • Die (oder das?) Schnakelschnecke liebt den Regen, es kam Bewegung in sie wie seit Tagen nicht.
      Gestern Abend hat sie mich erstaunt, diesen Untergrund, die Rhabarberblüte, hatte ich ihr gar nicht zugetraut.
      Aber frisst sie die Blüten, so als Dessert zum eingetrockneten Blatt, oder nicht? Konnte ich leider nicht sehen.





      Wie schrieb Sabine so schön: "nein, Fliegen bestimme ich nicht, dafür gibt es Sammelordner", ich traue mich da schon gar nicht ran. Zwei, zumal die eine grün ist, zeige ich hier, vielleicht könnt ihr mir da weiter helfen.

      Die grüne:





      und die beinahe grüne, eine gelbe Fliege. Mit Flügelschaden wie es aussah. Oder auch ihre Nerven funktionieren nicht mehr richtig. Bei diesem Wetter wäre das kein Wunder:




      Und hier sitzt (und saugt oder sticht?) sie auf dem, was da noch kommt: noch eine Rhabarberblüte:




      Die Grüne könnte sein: Dolichopus ungulatus

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Udo Theiss ()

    • Ich gehöre ja schon in meiner Generation zu den Hochgewächsen, aber die saß ganz oben auf den Blüten und nicht um Nektar zu naschen. War nur ein Foto von der Seite möglich. Ich finde diese Raubfliegen sehen schon aus wie Kampfmaschinen. Mit nur einem Programm im Kopf: ansitzen, lauern, Ziel anvisieren, Attacke. Wenn es nicht geklappt hat, zurück. Habe noch nie gesehen, dass sie ihrer potentiellen Beute hinterher fliegen, auch wenn sie viel schneller sind als diese. Immer nur: nächster Versuch.



      Spinnenmann Ebrechtella tricuspidata (hat keinen deutschen Namen, geht nur so), dank Sabine hat sie jetzt einen: die Grüne Blattkrabbenspinne war erfolgreich:



      Ja sicher, ich hätte auch gern ein besseres Foto, sehe auch nicht alle Tage solche Szenen. Aber wie das so ist, Lichtverhältnisse sind Lichtverhältnisse. Und der eigentlich recht ordenliche Aufhellblitz bringt es auch nicht bei diesen reflektionsfreudigen Tierchen:



      Und die kleinen Spinnenmänner haben Konkurrenz von einer gleichfalls bedrohlich und gefährlich aussehenden etwa drei mal so großen Art bekommen: (Nachtrag: cf. Gattung Clubiona (Eigentliche Sackspinnen), Familie Clubionidae (Sackspinnen) - Clubiona sp.) falsch.
      Bestimmung Anyphaena accentuata von Simeon Indzhov auf arages.de und weitere Erklärungen auch von Clemens Dönges:
      forum.arages.de/index.php?topic=28694.msg166177#msg166177






      Keine Raub-, obwohl sie so harmlos und an Marienkäfer erinnernd aussieht, eine Raupenfliege:



      Gymnosoma sp., entweder rotundatum oder nudifrons, am Foto sehr schwer zu unterscheiden, das heißt für mich: unmöglich. Beide parasitieren sie Baumwanzen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Udo Theiss ()

    • Noch eine Bestätigung einer Bestimmungsübung, ach, tut das gut, auch wenn es nur ein häufiger leicht zu bestimmender Allerweltskäfer ist, Valgus hemipterus, der Stolperkäfer. Leicht zu fotografieren war er nicht, hat sich zwar kaum bewegt aber meist zwischen den Blüten verkrochen. Und dann war es immer so windig. Das Männchen, gefunden in der insektenbox.de von Wilfried Funk:





      Das Weibchen:



      Dieser Rüsselkäfer ist noch unbestimmt, aber ich zeige ihn schon mal weil er mich besonders freut, hatte mich schon gefragt, wo bleiben die denn? Anscheinend pennt der noch:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Udo Theiss ()

    • Eine Fliege, die aussieht, wie ein Marienkäfer...! 8o Das habe ich auch noch nie gesehen! In der Natur scheint es nichts zu geben, was es nicht gibt!

      Den Rüsselkäfer habe ich hier auch schon des öfteren gesehen und freue mich jedes Mal darüber. Vor allem, wenn man ihn von vorne erwischt. Da legt er öfters schon einmal das Köpfchen schief und guckt einen interessiert an.

      Viele Grüße
      Addi
      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Lieber Udo,
      deine Reihe mit Besuchern am Rhabarber gefällt mir so gut, dass ich ernsthaft erwäge, mir eine Pflanze davon in den Garten zu pflanzen. Zu deiner grünen Spinne Ebrechtella tricuspidata:
      wiki.arages.de/index.php?title=Ebrechtella_tricuspidata

      2019 hat man von der Arachnologischen Gesellschaft allen in Deutschland nachgewiesenen Arten auch deutsche Namen zugewiesen. Demnach heißt die Ebrechtella tricuspidata Grüne Blattkrabbenspinne.

      Ob alle deutschen Namen eingängig und gut merkbar sind, darüber kann man streiten. Der deutsche Name Sandhockling ausgerechnet für eine Springspinnen-Gattung (Attulus) finde ich beispielweise gewöhnungsbedürftig.

      Übrigens empfinde ich deinen Stolperkäfer nicht als Allerweltsart. Im Norden ist der gar nicht häufig, in Niedersachsen gehen die Fundpunkte entlang der südlichen Bundeslandgrenze, in Hamburg gibt es 3 Fundpunkte im Süden der Stadt, und in Schleswig-Holstein nur einen einzigen Fundpunkt im Lauenburgischen nahe der Bundeslandgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern.

      Und noch ein Nachtrag: Wie man sich der Käferbestimmung nähern kann, da gibt es in der Rubrik Links eine kleine Sammlung Käferlinks:
      Insekten: Käfer (Coleoptera)
      Liebe Grüße

      Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,
      aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.
      Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)
    • Liebe Sabine,

      ein Garten ohne Rheum rhabarbarum ist doch kein Garten, Quatsch, Spaß beiseite, Hintergedanken hatte ich, wie immer, aber nicht so weit gehende, einen Anreiz zum Anbau zu wecken. Will nur sagen, lasst doch die jungen Blütenstände mal stehen und wachsen und knickt sie nicht ab, um den Ertrag zu erhöhen. Sieht schön aus und viele Insekten haben auch was davon.

      Vielen Dank für die Grüne Blattkrabbenspinne, das war mir entgangen. Will auch nicht darüber streiten, ob es wirklich nötig ist, jeder Art einen deutschen Namen zu geben. Und auch für die Seiten, ich finde mich da langsam rein, Kerbtier.de gefällt mir sehr gut, noch so ein großartiges Projekt, für das allein die digitale Vernetzung Sinn macht.

      Liebe Grüße
      Udo
    • Claudia (@'maischo') hat kürzlich auch einen Käfer auf einem Grashalm sitzend gezeigt und die sitzen (und fressen) hier nicht nur auf den Rhabarberblüten. Als ich vor 2 Tagen über die Wiese ging scheuchte ich mehr davon auf als Fliegen und Schnaken. Sie sind, nicht nur in diesem Jahr und sicher nicht nur hier, sehr häufig. Der Rhabarber verleitete mich nun dazu, endlich nicht nur wissen zu wollen, welchen Namen sie tragen. Die Familie Weichkäfer (Cantharidae) ist schnell gefunden, aber dann. Die Übersichtsseite auf Kerbtier.de zeigt 15 Käfer mit dunklen Deckflügeln und Rot auf dem Halsschild, ups. Aber, nach genauerem Hinsehen kommen dann doch nur 2 in Frage. Nur ist gut, an der Zwei bin ich bei so manchen Bestimmungsversuchen schon gescheitert. Der erste Grund, warum ich ziemlich sicher bin, dass es sich um Cantharis fusca und nicht Cantharis rustica handelt: auf keinem der Fotos ist Rot auf den Schenkeln zu sehen.
      Hier einer, der sich von seinem Freßgelage an den Blüten etwas erholt, an den Haaren ist so einiges kleben geblieben, das kennen wir ja auch. Nicht nur die Bartträger und nicht nur beim Essen.



      Aber der erste Eindruck täuscht, reiner Vegetarier ist er nicht, dieser Käfer.

      Wie lange das Folgende dauerte, ich weiß es nicht, 10 Stunden mindestens. Mag sein, ein guter Teil der Zeit war nur ein gemeinsamer Spaziergang. (Nicht ungewöhnlich, wohl je nach Art, dass eine Kopula Stunden dauert. Aber keine Ahnung, wie sich das bei dieser verhält.) Das Weibchen war immer wieder mal mit Fressen beschäftigt, musste ja auch das Männchen schleppen.
      Um 11:20:



      Um 17:20:



      Um 21:20, ein schönes Rot im Abendlicht, aber auch nur noch wenig Licht und deshalb verwaschen unscharf:



      Und hier der zweite Grund, als ich das sah - warum nicht die Läuse, davon gibt es doch genug, warum muss es Malachius bipustulatus sein - war ich mir mit meiner Bestimmung sicher. Eindeutig, das muss er sein. Und völlig klar, warum sein deutscher Name Gemeiner Weichkäfer ist (hier leider zu viel Licht):



    • Klasse Aufnahmen. Ich liebe ja Insektenfotos! Ich hätte nicht gedacht, dass der arme Käfer dran glauben muss! Also doch nicht nur Blüten, Pollen und Läuse...

      Udo Theiss schrieb:

      an den Haaren ist so einiges kleben geblieben, das kennen wir ja auch. Nicht nur die Bartträger und nicht nur beim Essen.
      :79:

      Viele Grüße
      Addi
      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Meine große Insektenliebe gehört den Faltern (die kommen am unabsehbaren Ende), da ist es schon etwas verwunderlich, dass ich ein gewisses Faible für Spnnen nicht leugnen kann. Fangen und fressen die doch auch Falter. Aber auch nur mit einer Art bin ich durch Beobachtungen der letzten Jahre ein wenig vertraut: der Gartenkreuzspinne, die in unserem Garten recht zahlreich vertreten ist. Nach dem Schlüpfen leben sie noch eine Zeit lang gesellig, solche Ansammlungen habe ich mehrfach gesehen. Aber noch nicht gesehen hatte ich, was danach kommt, Rhabarber sei Dank, 1 mm oder wenig größer und sie spinnen schon Räder. Und mit Erfolg, wie man sehen kann. Wenn es denn eine ist, bei Foto 1 bin ich unsicher. Aber wer soll das sonst sein.









    • Die Rhabarberblüten verblühen allmählich, aber das Leben auf ihnen lässt nicht nach. Bevor ich weitere Arten vorstelle: vor 3 Tagen kamen die Rosenkäfer zurück und blieben bis heute früh. Haben wohl nichts besseres gefunden zum Verspeisen. Die Lederwanzen sind mehr geworden, ein gutes Dutzend. Ein paar weitere Fotos.

      Beim Anstich:



      Immer noch die Hauptbeschäftigung:



      Ein etwas unanständiges Foto:



      Harem oder Dreier:



      Noch vereinzelt, die Rosenkäfer:





      Im Größenvergleich, ich hatte mich nicht getäuscht, einer ist etwas kleiner:



      Nun aber, nichts wie hinein ins Gemenge:



      Noch ein Größenvergleich:



      Buntes Treiben, Frau Rosenkäfer wollte aber nicht mitmachen:

    • Lieber Udo,
      wirklich ein unglaublicher Anziehungspunkt, der Rhabarber. Gefällt mir immer besser. Ich bin immer stärker geneigt, das Experiment mal auszuprobieren und einen Rhabarber anzupflanzen, vielleicht kommt ja außer ein paar Feuerwanze und Heuschrecken auch mal etwas anderes.
      Liebe Grüße

      Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,
      aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.
      Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)
    • Da ist ja wirklich irre was los! Vor allem auf dem letzten Foto! Sogar die Ameisen mischen mit!
      Frau Rosenkäfer ist da durchgewalzt wie ein Panzer... Einfach mal die eine Wanze hochnehmen und die traute Zweisamkeit stören! Tse, tse, tse... :) :D

      Viele Grüße
      Addi
      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Sabine Flechtmann schrieb:

      Ich bin immer stärker geneigt, das Experiment mal auszuprobieren und einen Rhabarber anzupflanzen, vielleicht kommt ja außer ein paar Feuerwanze und Heuschrecken auch mal etwas anderes.
      Liebe Sabine, ganz sicher, die bisher vorgestellten Arten, das ist noch nicht die Hälfte derer die sich da tummeln. Meine Frau sagt, der rotschalige soll besser schmecken, aber nicht so prächtig blühen. Und es dauert 2 - 3 Jahre, besondere Pflege braucht er aber nicht. Und nicht nur der Rhabarber wächst: eine der Kürbisspinnen hat den Platz gewechselt und sich zwischendurch in etwa verdoppelt (die andere ist meinen Blicken derzeit entschwunden):




      Addi schrieb:

      Sogar die Ameisen mischen mit!
      Liebe Addi, der Rhabarber wäre auch was für dich, man kann die Beobachtungen so bequem, ohne sich bücken zu müssen, führen. Wie sie ihre Läusefarmen anlegen, wie sie ihre Zuchttiere pflegen und bewachen. Sie übernehmen allmählich die Herrschaft über das Rhabarberland, gestern ein Dutzend Marienkäfer (bisher nur vereinzelt), auch die Schlachten und Vertreibungen beginnen. Da könnte man einen Roman drüber schreiben. Wird mir schwer fallen, mich dann kurz zu fassen. Vorab, 2 Ameisen (über einen Artnamen würde ich mich freuen) im Gespräch:



      Liebe Grüße Udo
    • Udo Theiss schrieb:

      der Rhabarber wäre auch was für dich, man kann die Beobachtungen so bequem, ohne sich bücken zu müssen, führen
      Das wäre wirklich genial! Ich glaube, man würde mich den ganzen Tag dann dort draußen finden...! Es ist einfach schön und interessant, sie bei der Pflege ihrer Tiere zu beobachten oder wie sie einander den Honigtau überreichen und was sie sonst noch so tun. (na, das ist eigentlich viel zu "fein" ausgedrückt... Im Grunde genommen "kotzen" sie (würgen hoch) Honigtau (oder anderes) aus ihrem Sozialmagen in den Mund der anderen Ameise...!) 8o
      Du müsstest das Bild größer einstellen. Ich kann so noch nicht einmal erkennen, ob es eine Schuppen- oder Knotenameise z. B. ist. Und auf die Ferne bestimmen..., ganz schwierig! Nur mit der Unterstützung von Klaas, denk ich.

      Viele Grüße
      Addi
      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Ich hoffe, ich darf in Deine Berichte auch ein paar Fotos einfügen...
      Ich bin gestern unterwegs gewesen, eigentlich wegen etwas anderem, aber daraus wurde nichts...und so bin ich auf dem Rückweg hierdrauf gestoßen! Das ist doch Rharbarber oder liege ich falsch?
      Aber Insektenmäßig war dort überhaupt nichts los! Vielleicht, weil er nicht geblüht hat.
      Ob man ihn wohl einfach ernten darf? Natürlich nicht alles...
      Kann man sich eigentlich vertun, gibt es irgendwelche giftigen Zwillinge?

      Viele Grüße
      Addi





      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)