Addis Ameisen

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    • Addis Ameisen

      Hallo zusammen,

      da ich denke, dass dieser Ameisenbeitrag nicht zu den Nestern der Gelben Wiesenameise passt und ich sicher noch das ein oder andere zu den Ameisen poste, ist es unter dieser Überschrift bestimmt besser.

      Heute war ich wieder auf "meinem" Friedhof, wo ich neben den dortigen Wildblumenwiesen, den Sandbienen, Wildbienen im allgemeinen auch die Ameisen beobachte. Ich entdecke immer mehr Nester, die bisher alle am Friedhofsrand liegen, wo direkter Kontakt zum Mischwald ist. Auch liegen die Nester bisher alle um die Holzpflöcke herum bzw. in ihm, die den Zaun halten. Jeweils in der Nähe stehen alte Bäume und / oder Totholzbäume.



      Die Nester sind unterschiedlich groß und unterschiedlich lebhaft und liegen in zwei voneinander entfernten Bereichen. In diesen Bereichen selber aber liegen sie mehr oder weniger nebeneinander, etwa in einem Abstand von drei bis vier Holzpflöcken. Jedenfalls, was ich bisher entdeckt habe. Auch sind sie nicht nur auf der Wiese und um das Nest herum unterwegs, sondern auch auf den nahen Bäumen, wo sie emsig auf und ablaufen.
      Geflügelte Ameisen habe ich leider bisher nicht gesehen. Nur teilweise verschieden Große in einem Nest.
      Es wäre natürlich interessant zu wissen, ob diese Nester untereinander miteinander verbunden sind...

      Heute haben mich zwei Dinge besonders interessiert. Zum einen, was sie alles durch die Gegend tragen. Teilweise soviel größer als sie und äußerst unhandlich. Aber es wird mit großem Tempo durch das Gewusel transportiert...!



      Ein Stückchen Rinde (Mitte rechts)



      Ein Stöckchen... - ganz schön mühsam!



      Rinde und Stöckchen...



      Ein grünes, frisches Blatt - mal gezogen...



      ... und wieder getragen!

      Als nächstes habe ich es eine ganze Weile beobachtet, wenn sich zwei oder mehr Ameisen begegnet sind. Meist sind alle wie auf unsichtbaren Bahnen aneinander vorbei gelaufen. Andere wurden kurz gecheckt und jeder ging seiner Wege, wieder andere haben sich mehrere Sekunden lang "beschnüffelt" bzw. mit den Fühlern und Beinchen betastet oder haben sich sogar ein wenig aufgerichtet. Das fand ich absolut spannend. Warum diese Unterschiede, gar nicht, mal kürzer, mal länger...









      Und es wurde beobachtet



      und sich lang gemacht!




      Viele Grüße
      Addi
      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Hallo Addi,

      die Ausdauer, mit der du dich auch diesen kleinen Lebewesen widmest und ihr Verhalten genau beobachtest, freut mich sehr!
      Sind das Rote Waldameisen?

      Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich mal in einem Film gesehen, dass jedes Nest sehr, sehr viele Königinnen hat und dass der Kontakt untereinander ein lebhafter ist. Die einzelnen Völker bilden angeblich auch keine festen Staaten (wie z.B. bei den Bienen), sondern tauschen Individuen regelmäßig und rege aus. Nach welchem Prinzip dies geschieht, wurde allerdings nicht gesagt.
      Vielleicht weiß ja jemand anderes hier Genaueres?

      Ich habe schon öfters beobachtet, dass Waldameisen eine "kleine Kugel" tragen, die aber keine Kugel ist, sondern eine Ameise, die zwecks leichterem Transport zusammengerollt wurde. Der dicke Kopf erscheint dann als Kugel.
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Liebe @Rosmarie, ob das die Rote Waldameise ist, das vermag ich nicht zu sagen. Nachdem Klaas uns schon so viel zur Bestimmung erklärt hat, ist das alles nicht so einfach... Vom Verhalten her spricht wohl das ein oder andere für sie, also lichte Stellen am Rande von Laub- und Nadelwäldern, die besonnt sind, das trifft hier zu.
      Sie bauen ihre Nester gerne an morschen Baumstämmen. Hier waren alle Nester an morschen Holzpfählen. Das habe ich mir gestern genau angeschaut. Denn an den intakten und neueren Pfählen war kein Nest.
      Sie nehmen gerne Fichtennadeln zum Bau, hier waren es aber zwei Kiefern (glaube ich), die dort standen.
      Aber das gilt wahrscheinlich auch noch für andere Arten...
      Es gibt noch die Kahlrückige Waldameise, mit der man sie leicht verwechseln kann. Die Rote Waldameise hat an bestimmten Bereichen mehr Haare... (da muss ich mal alle Fotos genau durchgucken!).
      Klaas wüsste sicher noch viel mehr dazu zu sagen.

      Das mit der "kleinen Kugel" habe ich auch schon beobachtet, nicht gestern, aber bei einem anderen Mal. Ich wusste nie, was das gewesen ist. Das ist ja genial, dass man zwecks besseren Transport die besagte Ameise dann einfach mal zusammenrollt! Die Natur ist genial erfinderisch - und praktisch! :thumbup:

      @Seide : So eine Doku habe ich auch schon gesehen. Da waren meine Illusionen über friedliebende kleine Tierchen auch dahin....! :) Aber jeder schaut, wie er überleben kann...
      Jedenfalls finde ich den "Organismus Ameise" sehr spannend.

      Viele Grüße
      Addi
      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Die Formica-Ameisen sind klar als Formica s.str. (sensu stricto - im engeren Sinne) zu erkennen und nach dem, was man auf den Bildern sehen kann, entweder Formica rufa oder Formica polyctena. Die Beschreibung, dass sie an Holzpfosten liegen, spielt hier keine Rolle, jedoch die Aussage, dass das nächste Nest nur drei bis vier Holzpfosten entfernt liegt, lässt vermuten, dass es sich um die sogenannten Clusternester handelt. Und in dem Fall wäre es Formica polyctena. Wenn Du das nächste mal dort bist, mal intensiv schauen, ob Du Ameisenstraßen findest, über die die Nester miteinander verbunden sind. Dann hättest Du die Bestätigung.

      Das Nest um einen Holzpfosten zu legen macht übrigens insofern Sinn, dass die Holzpfosten sich gut erwärmen und entsprechend Wärme nach unten leiten und an das Nest abgeben. Ich habe die Tage übrigens von einem Freund Aufnahmen zugesendet bekommen, wo solch ein Ameisennest mit Wärmebildkamera aufgenommen wurde. Wenn man die oberste Schicht des Hügels abträgt, kann man mit der Wärmebildkamera sehr gut erkennen, dass im Hügel Temperaturen herrschen, die unserer Körpertemperatur gleich kommen. Die Ameisen sind also in der Lage, auch im Winter, sehr hohe Temperaturen selbst zu produzieren und sich gegen die Kälte und das Durchfrieren des Bodens zu schützen.

      Liebe Grüße
      Klaas
    • Danke Klaas, nach den Straßen werde ich auf jeden Fall schauen. Für Sonntag ist die nächste Tour geplant. Was ich bisher gesehen (und fotografiert), aber nicht einordnen konnte sind folgende Erdhügel. Sie waren nahe bei den Nestern, hatten auch Eingänge. Nach Maulwurfshügeln sehen sie mir nicht aus (Löcher) und die Erdbienen sind es auch nicht, da ja jede für sich ihr kleines Hügelchen baut. Könnte das auch etwas mit den Ameisen zu tun haben?





      Ameisenstraßen stelle ich mir wirklich als "Straßen" vor, also kleine "Trampelpfade" in angepasster Größe. Damit liege ich doch richtig? Und sie müssten oberirdisch verlaufen?

      Spannend die Ergebnisse mit der Wärmebildkamera! So erklärt es sich auch, dass sie gut überwintern können. Im Sommer schaffen sie ihre Eier und Larven wahrscheinlich eher etwas tiefer, wenn es zu heiß wird...
      Soweit ich weiß, wissen sie ihre Nester ja auch zu durchlüften.

      Viele Grüße
      Addi
      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Zu den Erdhügeln kann ich leider so nichts sagen. Auf den Bildern sehen sie nach Maulwurfshügel aus, aber die vielen kleinen Löcher irritieren. Eigentlich vermitteln Kuhfladen solch einen Eindruck, wenn ordentlich coprophage Käfer drin stecken. Aber von Erdhügeln kenne ich es nicht. Vielleicht mal genauer anschauen, wenn es wärmer ist!?

      Die Straßen verlaufen oberirdisch. Richtig. Wenn sie stark "begangen" sind, fehlt dort auch der Bewuchs, weil die Ameisen alles störende wegbeißen. Du siehst dann auch ein reges Treiben auf dieser Straße, in beiden Richtungen. Dafür muss es möglicherweise aber auch erst noch wärmer werden. Was sehr spannend ist, jeder kann das mit jeder Ameisenstraße machen, ist einmal selbst zu sehen, dass sich die Ameisen auf der Straße an den Pheromonen der Vorgänger orientieren. Jede Ameise, die draußen rum läuft, hinterlässt ohne Unterbrechung eine Duftspur. Die anderen Ameisen folgen einfach dieser Spur. Wenn man jetzt seinen Finger etwas kräftiger über diese Straße kreuzt, ohne sie in ihrer Struktur zu beschädigen, dann kann man beobachten, wie die Ameisen auf beiden Seiten verwirrt stehen bleiben und ein wenig hin und her laufen, bevor sich die erste wieder vorsichtig und etwas "unkontrolliert" darüber wagt. Die Duftspur fehlt und sie müssen ihren Weg erst aufs neue suchen. Das dauert zwar nur einige Sekunden, ist aber ausgesprochen spannend zu beobachten.

      Im Gegenteil. Ameisen holen im Sommer die Brut nach oben, damit sie die volle Wärme auskosten können. Lediglich in der größten Mittagshitze werden sie ggfs. etwas tiefer gebracht. Aber in der Regel sind die Hügel eben so gut klimatisiert, dass sich oben die optimalen Temperaturen befinden. Im Winter ist der ganze Stock eher in tiefen Regionen. Bei Formica soll sich das Leben dann etwa 1,5 m tief im Boden abspielen. "Leben abspielen" ist etwas überzogen. Sie sitzen in einem großen Haufen im Boden, Die Königin und Brut in der Mitte und die Arbeiterinnen bewegen sich rollieren von innen nach außen und wieder nach innen zurück. So wird in dem Knubbel Wärme erzeugt und jeder sitzt mal draußen im Kalten, darf dann aber bald wieder ins Warme zurück.

      Liebe Grüße
      Klaas
    • Danke Klaas, für die wieder so aufschlussreichen Erklärungen!
      Kuhfladen sind auszuschließen, da es ein Friedhof ist. Ich werde die Hügel im Auge behalten und schauen, ob die vermehrte Aktivität irgendwelcher Tiere zu beobachten ist.
      Eine interessante Feststellung, die Beobachtung, wie die Ameisen irritiert sind, aber dann doch schnell den Weg wieder finden. Mir täten sie aber trotzdem leid, wenn ich das mal versuchen würde... Also lasse ich es dann lieber.

      Die Brut kommt im Sommer sogar nach oben...! Ich dachte, da würden sie dann "gebraten" werden. Aber wenn eine höhere Temperatur für sie sogar förderlich ist, dann ist das Verhalten optimal.
      1,5 m unter dem Boden... Wie lange die Ameisen wohl dafür brauchen, um so tief zu kommen und wieviele Generationen da mitarbeiten müssen!
      Dieses Rotieren vom Kalten ins Warme erinnert mich an das Verhalten der Pinguine, die immer in großen Kreisen auf dem Eis stehen und die Plätze tauschen...! Ameisen und Pinguine wissen also gleichermaßen, wie es geht!

      Viele Grüße
      Addi
      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Nicht nur Ameisen und Pinguine. Die Honigbiene weiß es auch sehr genau. ;)

      Das mit der Straßenunterbrechung kannst Du ruhig machen. Stell Dir vor, Du würdest im Garten ein paar Blumen einsetzen und eines Deiner Kinder foppt Dich und zuppelt die gerade erst eingegrabene Blume wieder raus. In etwa so kannst Du Dir den Eingriff bei den Ameisen vorstellen. Es erzeugt keine Angst, keine Panik, auch keinen Ärger, sondern nur für ein paar Sekunden Verwirrung. Es anzusehen ist aber ein Schauspiel, das man wirklich mal gesehen haben sollte. Auch, weil so was ein Gefühl für Natur fördert, für ihre Zerbrechlichkeit, aber auch ihre Cleverness. ;)

      Liebe Grüße
      Klaas
    • Danke, Klaas.
      Die Honigbiene rotiert also auch...!

      Okay, wenn die Straßenunterbrechung nur eine leichte Irritation bedeutet, ist es vielleicht wirklich einen Versuch wert! Vorausgesetzt, ich finde dort eine Straße.

      Viele Grüße
      Addi
      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Heute bin ich wieder bei den Ameisen gewesen. Allerdings habe ich nicht alles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte, da ich so viel Neues entdeckt hatte... Aber so freue ich mich auf das nächste Mal.

      Dieses Mal habe ich tatsächlich welche erwischt, die eine andere Ameise getragen haben. Allerdings waren sie nicht zu einer Kugel zusammen gerollt, nur die eine ansatzweise. Warum sie getragen werden, erschließt sich mir noch nicht ganz, denn es scheinen mir keine "Kinderameisen" zu sein, sondern Erwachsene, die ja eigentlich selber laufen könnten... Oder sind sie im Rang niedriger und werden einfach zu einem anderen Arbeitsplatz transportiert...







      Der Bereich heute war an verschiedenen Stellen von Ameisen bevölkert. Da aber vor kurzem dort gemäht worden ist, konnte ich nicht nachvollziehen, ob es Ameisenstraßen gegeben hat.
      Interessant waren zwei Nester an den Holzpflöcken, jeweils in der Nähe waren sie auch auf den Nadelbäumen zu finden. Einer der Bäume hatte eine Wunde, die sehr harzte.



      Es wird ein wenig geknabbert...







      Per Zufall entdeckte ich dann in einem nahen jungen Baum, wo ich die Knospen fotografierte, dass eine Ameise dort herumkrabbelte. Je länger ich mich dort aufhielt, sah ich, dass sich pro Knospe zwei bis drei Ameisen dort zeigten und bei Betrachtung des gesamten Baumes sah ich, dass praktisch jede Knospe bewohnt oder zumindest besetzt war...!







      Kletterpartie...




      Gleich kommt noch Teil 2.

      Viele Grüße
      Addi
      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Per Zufall bin ich noch auf ein Nest gestoßen, welches mir bis dahin nicht bekannt war (so ein Friedhof kann ja sehr groß sein...).
      Und zwar war an einem Nadelbaum ein sehr aktives Nest, rund um den Baum und auf und im Baum!





      Bei genauerer Betrachtung sah ich, dass im Stamm selber viele Löcher unterschiedlicher Größe waren, wo die Ameisen hineinmarschierten, meist beladen mit Nadeln, Stöckchen, Grünzeug oder so und dann auch wieder hinaus gekommen sind.









      Was sie da durch die Gegend trugen war teilweise wirklich beeindruckend...











      Am Baum selber war auch ein Pilz... Es war nicht nur das Stück, sondern auf dem Baum verteilt noch an anderen Stellen.



      Welches Insekt hier begutachtet wird, weiß ich nicht... Ich habe es auch erst bei der Vergrößerung am Computer gesehen...



      Viele Grüße
      Addi
      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Ameisen tragen Ameisen: ich denke, dass die getragenen Tiere tot waren. Dann dienen sie entweder dem Ameisenstaat noch als Nahrung, oder aber sie werden entsorgt.

      Ameisen begutachten anderes Insekt: sie begutachten nicht, sie betrillern das Insekt mit den Fühlern. Es ist eine Laus. Ich kann nicht erkennen, ob Rindenlaus, oder normale Blattlaus, wie sie auf Nadelbäumen sitzen, aber die "Milchkühe" werden halt bewacht, umsorgt und gepflegt und auch immer wieder gemolken.

      Ameisen in Blattknospen: ich habe keine Läuse sehen können, so dass ich denke, dass die Ameisen Saftaustritte an den aufgehenden Knospen auflecken. Immerhin ist der Baumsaft auch Zucker haltig.

      Liebe Grüße
      Klaas
    • Danke @Klaas Reißmann, Klaas, für die Erklärung. Oh, tot sind die getragenen Tiere gewesen... :46:
      Eine Blattlaus wurde also betrillert. Leider habe ich sie ja nicht beim Fotografieren gesehen, sondern erst hinterher, sonst hätte ich versucht, sie besser aufs Foto zu bekommen.

      Auf Läuse im Bereich der Blattknospen hatte ich auch geachtet und eine Stelle fotografiert, um am Computer dann besser sehen zu können, ob es welche sind. Aber leider hatte ich kein aussagekräftiges Foto hinbekommen (es ging immer ein leichter Wind und es war schon schwer, die Ameisen zu fokussieren...) und ich hatte keine Lupe dabei. Aber der Nektar war sicher auch eine gute Alternative.
      Bei den Ameisen auf dem trockenen Harz habe ich gesehen, dass die ein und andere einen Moment dort veweilten und sich Stückchen dort hinaus bissen.

      Viele Grüße
      Addi
      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Es schien mir so. Viele liefen zwar einfach nur darüber, andere aber blieben einige Sekunden und schienen zu lecken oder zu beißen. Ich muss das noch einmal beobachten und schauen, ob sie dann auch ein Stückchen mitnehmen...

      Viele Grüße
      Addi
      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)