Bei dem Wetter musste ich unbedingt raus...

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    • Addi schrieb:

      Beide Gebiete der letzten Zeit sind nahe an meiner Wohnung. Eines vielleicht 400 m entfernt, das andere keinen Kilometer. Für Ausflüge bei unsicherem Wetter bestens geeignet.
      Habt Ihr keine Insekten bei Euch? Ich habe gerade versucht herauszufinden, wie es in Bergregionen mit Insekten steht. Leider habe ich nicht wirklich etwas heraus bekommen.

      Viele Grüße
      Addi

      Normalerweise schon.... aber heuer ist so gut wie gar nix zu finden.... grad heute wieder hab ich eine Wiese unter Obstbäumen abgesucht.... eine Raubfliege war alles, ausser ein paar winzige Fliegen ca. 2 mm groß.... hier ist es den ganzen Monat schon einfach zu kalt und zu nass.... heute warens mittags 11°....
      LG Silke
    • Die Natur ist dieses Jahr wirklich ein wenig hinterher... Vielleicht kommen die Insekten ja noch. Nur 11° C! Hier ist es seit zwei Tagen ziemlich sommerlich. Der Wechsel ist mal wieder eher krass.

      Viele Grüße
      Addi
      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Gestern bin ich lange unterwegs gewesen, nun habe ich endlich die vielen, vielen Fotos aufgearbeitet. Eigentlich wollte ich mir einen "Ameisentag" machen (davon mehr morgen), aber natürlich ist rechts und links des Weges, der Straße auch viel Interessantes zu sehen...
      Auf meinem Hinweg kam ich an einem Haus vorbei, wo ich wusste, dass in der Vergangenheit dort schon Mehlschwalben genistet hatten. Und ich hatte Glück! Sie waren gerade dabei, ihre Nester "zu töpfern" und ich habe sie eine Zeitlang beobachtet.
      Diese Beiden fanden es gar nicht gut, dass da noch ein Dritter angerauscht kam...



      Also schnell wieder weg! Das Pärchen scheint sich schon gefunden zu haben. Denn er flog immer wieder weg und brachte neuen Lehm, während sie sich daran machte, ihn an der Wand zu befestigen. Ich finde es faszinierend, wie locker und sicher sie an der Mauer sitzen. Sie ist zwar rauh, aber es sieht so spielerisch aus.



      Auch rechts wurde gebaut, das Nest links ist vom letzten Jahr noch übrig.



      Und jetzt gibt es richtig Ärger...!



      Schon im Ameisenbereich angekommen, fielen mir aber auch noch andere Dinge auf, die mir rätselhaft waren... Vielleicht könnt Ihr mir ja helfen.

      Zeigen diese beiden Fotos eine Raupe, die schlüpft (aber was machte die im Blatt und wie heißt sie?) oder bohrt sie sich einfach von einer Seite zur anderen?





      Hat sich hier jemand eingerollt? Oder ist das Blatt von einer Krankheit betroffen?





      Sicher nicht gut für die Blätter, aber mich faszinieren Gallen immer wieder. Oft sehen sie wie eigene kleine Welten / Landschaften aus...





      Und als ich mich umdrehte, saß auf einmal dieses kleine Hasenkind in meiner Nähe! (Ach ja, ich bin auf meinem Friedhof in Leverkusen; nicht auf dem "Friedhof der Kuscheltiere", sondern eher auf dem "Friedhof der vielen Tiere"!)





      Ein Laubbaum war ziemlich voll mit Raupen. Nicht als Gespinnst oder in Prozessionen, aber sehr viele Blätter waren durchlöchert oder angefressen...





      Interessant fand ich den Blick von unten durch das Blatt...





      Dieses kleine Persönchen sah ich auf einem Nadelbaum und beobachtete es fasziniert, wie es sich eilig nach oben bewegte! Da dies aber auch ein Baum ist, der von Ameisen genutzt wird, fand ich sein Vorhaben ziemlich mutig... Eine Proteinkost kommt den Sechsbeinern ja immer gelegen...





      Diese Pilze standen dort auch herum...



      Und die Singdrossel erfreute mich entweder auf dem Baum sitzend mit ihrem Gesang oder sie suchte sich darunter Fressbares.



      Viele Grüße
      Addi
      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Hallo Addi,

      also die Mehlschwalben hast du toll fotografiert.
      Die werden hier nur ganz selten gezeigt.Umso schöner dass du deine Fotos mit uns teilst.

      Und bei den Gallen stimme ich dir auch zu.Ich find die verschiedenen Farben und Formen
      schön.
      Und interessant ist doch auch was sich die Natur so alles einfallen läßt damit der Nachwuchs
      groß werden kann.
      .

      Grüße Wiltrud
    • Das ist auch die einzige Stelle, die ich kenne, wo man Mehlschwalben beobachten kann. Ich weiß zwar, wo noch andere Mehlschwalben und Mauersegler fliegen, aber im reinen Flug hat man ja so gar keine Chance... Deren Nistplätze kenne ich leider (noch) nicht.
      Am Haus ist ein Gerüst aufgebaut. Ich hoffe, für Sanierungsarbeiten, die nicht die Schwalben betreffen! Ich kenne die Rechtslage nicht. Aber so, wie man jetzt keine Hecken und Bäume schneiden darf, sollte man dort auch keine Arbeiten durchführen dürfen... Vielleicht wollen sie aber auch nur Kotbretter anbringen (was sie allerdings schon viel früher hätten machen können...). Nun, ich werde beobachten, was da weiter passiert! Vielleicht hat es nichts mit den Schwalben zu tun und hoffentlich stört es sie nicht!

      Natürlich schrieb:

      Und interessant ist doch auch was sich die Natur so alles einfallen läßt damit der Nachwuchs
      groß werden kann.
      Das beeindruckt mich auch immer wieder...

      Viele Grüße
      Addi
      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Da ich nirgendwo im Bereich "Fotowettbewerb" eine Kommentarfunktion gefunden habe, möchte ich auf diesem Wege sagen, dass ich mich freue, dass mein Bild gewonnen hat! :)

      Viele Grüße
      Addi
      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Vorgestern hatte ich mich auf den Weg gemacht, um Mehlschwalben zufotografieren. Denn ich hatte noch ein zweites Haus entdeckt, wo sie angefangenhaben zu bauen oder auch schon zu nisten. Aber leider waren sie geradeanderweitig unterwegs, so dass ich demnächst noch einmal mein Glück versuchenmöchte.
      Nun, die Kamera dabei, das Wetter war gut und somit auf zu einem meinerPlätze, wo ich weiß, dass ich eigentlich immer fündig werde. Dem war auch so.Es hat zwar etwas gedauert, denn es war ziemlich heiß, aber dann im Schattenund Halbschatten hatte ich dann Glück.

      Mein persönliches Highlight war die "Blaue Azurjungfer" (Gemeine Becherjungfer), die ichzum ersten Mal gesehen hatte. Sie blieb auch lange da, wechselte nur manchmaldas Blatt. Interessanterweise waren die nächsten Gewässer doch weiter weg. Ich weiß jetzt nicht, wie ihr Flugradius ist, aber die Wupper war sicher mindestens 500 m weit weg.



      Hier gefiel mir besonders die "gestreckte Einheit" von Libelle und langem schmalen Blatt.









      Die Perspektive auf die Bienenflügel hat mir gefallen. Es war mir bisher gar nicht klar, dass sie sie so über Eck abklappt.



      Und die Fliegen gefielen mir einfach. Hier halbwegs freischwebend...



      ...und diese im würfelförmiger Zeichnung.



      Diesen Käfer habe ich lange beim Putzen beobachtet. Beine gestreckt übereinander...



      Ob seiner Beweglichkeit könnte man neidisch werden...



      Als ich eine Meise bettelten hörte, sah ich hoch und hielt dann einfach in den dichten Blätterwald. Ich hatte Glück und konnte die Vögel auch ablichten.
      Lange Zeit sah ich nur Mutter und Kind



      Aber hier meine ich, dass da noch ein Junges mit dabei gewesen ist.



      Ich schaue auch immer gerne nach Formen und Farben in der Natur. Für mich ist es in seiner Einfachheit oft etwas Besonderes.














      Zum Schluss kam ich an dieser Spinne vorbei, wo ich aber nicht wusste, ob es die gleiche Art ist...





      Viele Grüße
      Addi
      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Gestern bin ich bei den Ameisen gewesen und habe gefilmt und fotografiert, auf dem Rückweg habe ich geschaut, ob ich an dem zweiten Mehlschwalbenhaus dieses Mal mehr Glück habe. Und ich hatte....!

      Hier meine Eindrücke:





      An dem Haus sind mehrere Nester. Dieses ist aber schon ziemlich weit gediehen, andere haben erst ein paar Kleckse Lehm an der Wand befestigt. Und eine Menge Spatzen sitzen oben auf der Dachrinne und schauen dem bunten Treiben interessiert zu...





      Und ein wenig größer...





      Viele Grüße
      Addi
      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Seide schrieb:

      Dein "Käfer", der sich geputzt hat, schaut mir eher aus wie eine Schlupfwespe?
      Das weiß ich nicht... Ich habe gerade ein wenig geforscht, bin aber nicht wirklich zu einem Ergebnis gekommen. Mir ist nur mal wieder aufgefallen, dass, wenn man etwas sucht, wo das Stichtwort "Wespe" oder "Ameise" drin vorkommt, dass man dann gleich Angebote für "Schädlingsbekämpfungsmittel" mit angezeigt bekommt. Selbst auf Seiten, wo es sich eigentlich (fast) nur um diese Tiere handelt und man nichts in Sachen Abwehr oder Bekämpfung eingegeben hat...

      Viele Grüße
      Addi
      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Macrophya sieht auf jeden Fall so aus als könnte sie es sein. Ich habe sie blöderweise nur von hinten gesehen. Sie hat nicht den weißen Nackenstrich und den Punkt. Aber das kann natürlich auch wieder der Unterschied zwischen Männchen und Weibchen sein. Das Weiß an den Beinen stimmt dagegen wieder...

      Danke Werner! Stimmt, Nase und Augen schleifen immer halbwegs auf dem Boden! :)

      Viele Grüße
      Addi
      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Addi schrieb:

      Macrophya sieht auf jeden Fall so aus als könnte sie es sein. Ich habe sie blöderweise nur von hinten gesehen. Sie hat nicht den weißen Nackenstrich und den Punkt. Aber das kann natürlich auch wieder der Unterschied zwischen Männchen und Weibchen sein. Das Weiß an den Beinen stimmt dagegen wieder...
      Moin Addi,
      genau, Weibchen und Männchen sind unterschiedlich gezeichnet, hier sind die Weibchen mal "prächtiger". Macrophya duodecimpunctata habe ich kürzlich im Rhabarber vorgestellt (nicht von mir bestimmt), da gibt es aber mindestens noch M. alboannulata zum Verwechseln.

      Beste Grüße Udo
    • Gestern bin ich im Neuland-Park in Leverkusen gewesen (neuland-park.de/neuland-park/gaerten/). Es ist das ehemalige Gelände der Landesgartenschau von 2005. Ich glaube, ich hatte auch schon einmal über ihn berichtet. Inzwischen werden leider immer mehr Themengärten in Wiesen oder Sitzmöglichkeiten umgebaut, weil es für die Pflege viel mehr Ehrenamtliche geben müsste, als vorhanden sind. Auch verkommen die ein oder anderen Gärten. Das ist ziemlich schade.
      Nichts desto trotz ist es immer ein schöner Ausflugspunkt, der sich über das Jahr hindurch variabel gestaltet. Beim Haupteingang viele Blumen, wo das Leben sich tummelt, im hinteren Bereich die Rosen und vor allem Gräser, die besonders im Herbst, Winter spannend aussehen. Dazwischen gibt es auch noch einiges.
      Ein paar Eindrücke... - der Eingangsbereich.



      Schon ziemlich am Anfang machte mir ein Distelfalter (glaube ich) das Vergnügen, ihn länger beobachten und fotografieren zu dürfen.




      Mohn stand dort auch so einiger. Allerdings war der im Durchmesser um einiges größer als der, den man üblicherweise an Straßenrändern und Feldern sieht...



      Und von innen...



      Und der hier war in der Mitte "wie durchgeschnitten"...



      Nicht weit entfernt sah ich diese Fliege.



      Diese Zwei sorgten für Nachwuchs... Sie allerdings putzte sich, als würde er da gar nicht auf ihr sitzen!



      Und dieser Käfer guckt...



      und von unten...! Zusammenhängend ließ er sich nicht fotografieren.



      Wen oder was ich hier erwischt habe..., keine Ahnung! Sie sehen auch eher wie aufgehängt, festgehängt aus.



      Im Themengarten "Wildbienen" steht u. a. diese Nisthilfewand. Allerdings ist sowohl sie als auch der Garten leider ziemlich verkommen.



      In und auf ihr tummelte sich meines Erachtens so einiges, aber keine Wildbienen...






      Und diese hier, mit unglaublich langem...? (Was auch immer).





      Was mich wunderte, waren einige Flechten, die mehr schwarz als gelb gewesen sind...



      Vielleicht der (Fein-)staub der nahen Autobahn mit dem Bereich des Baus der neuen Rheinbrücke und Umgebung, wo schon jahrelang gearbeitet wird... - oder eine Krankheit?



      Auch dieses Blatt schaut so gar nicht mehr gesund aus...



      Und immer schön aufpassen, auch Dinos laufen dort herum!



      Viele Grüße
      Addi
      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)