Sind das Ameisennester?

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    • Sind das Ameisennester?

      Hallo zusammen,

      an dieser Stelle fahre ich oft vorbei und überlege jedes Mal, ob das Nester der Gelben Wegameise (Wiesenameise) sind... hat jemand Erfahrung? Ich bin auch mal gucken gegangen, einige Ameisen liefen herum. Aber das muss ja nicht unbedingt etwas heißen...
      Danke! [img]https://das-neue-naturforum.de/wcf/images/smilies/smile.png[/img]

      Viele Grüße
      Addi






      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Danke! Es ist "komisch", dass man an den Ameisenhaufen, die jeder so kennt, immer ein Gewusel ist und hier muss man schon richtig gucken, ob da mal eine unterwegs ist..
      Der Bereich liegt im möglichen Überschwemmungsbereich der Dhünn. Zum Glück ist es doch 1,7 km von der Mündung in die Wupper entfernt (die dann ihrerseits bald in den Rhein fließt), so dass das Hochwasser in der Regel nicht so weit zurückdrückt. Aber könnten sie auch ein Hochwasser aushalten?

      Viele Grüße
      Addi
      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
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      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Gegenfrage: war da schon mal Hochwasser? Ich kenne diesen Anblick bisher nur von Wiesen und Weideflächen, die nicht in Wassernähe stehen, bzw. zumindest nicht im Überschwemmungsbereich. Aber wenn das Überschwemmungsgebiet ist, kämen sie zumindest bedingt damit zurecht. Ich würde aber eher vermuten, dass da noch keine Überschwemmung statt gefunden hat. ;)

      Was das Gewusel auf Ameisenhaufen betrifft: eigentlich nur bekannt von Formica-Arten, vor allem Formica polyctena und Formica rufa (beides die klassische "Waldameise"). Die meisten Ameisenarten sind da eher zurückhaltend. Die Camponotusarten sitzen im Holz. Obwohl sehr groß, sieht man sie kaum, weil nur vergleichsweise wenige Tiere draußen rumlaufen. Bricht man aber das Holz auf, ist der Teufel los. Myrmica und Co. sitzen in der Regel unter Steinen, Holz oder anderer Bodenauflage, oder völlig unauffällig im Gelände. Die sind hier sogar zum Teil sehr empfindlich, was Störungen betrifft. Dreht man die Auflage um, kann man das gleiche Spielchen am nächsten Tag wiederholen, aber ohne Ameisen. Die Nester sind vergleichsweise klein und sie quartieren sie dann kurzer Hand einfach um. Hat dann aber weniger mit der Störung zu tun, als viel mehr mit der veränderten Feuchtigkeit, Wärme u.a. Verschiedene Arten der Myrmica leben auch an oder sogar +/- in Gewässern. So findet man im Moor auf den Schwingböden immer wieder Myrmica, die ihr Nest im Schwingboden haben. Damit sitzen sie im Prinzip vom Wasser umgeben und nutzen einfach nur die Kapillare des Torfbodens/Torfmooses aus, in denen sich ausreichen Lufträume bilden. Sie können problemlos auf der Wasseroberfläche treiben, auch über lange Zeiträume, und im kompletten Nestverband. Polyergus (nur eine Art in Deutschland und ich glaube auch in Europa, da bin ich aber nicht sicher), die Amazonenameisen, fallen überhaupt nicht auf. Da ist irgendwo ein Spalt im Boden, je nach Sklavenameisen ggfs. mit einem kleinen Nesthügel oder ohne, und man sieht nur die Sklavenameisen. Es verwundert dann aber, wenn man genauer hinsieht, da völlig unterschiedliche Arten und Gattungen zusammen arbeiten, Man hat neben Formica auch Myrmica, Lasius etc. in dem Nest. Eben alles, was die Amazonen in der Umgebung finden. Die Amazonen kommen nur raus, wenn sie auf Raubzug gehen. Und die Nummer ist recht genau erforscht, was Bedingungen, Vorgehensweise etc. betrifft. Die Lasius-Arten legen in der Regel auch recht unauffällige Nester an. Lasius flavus ist eine der wenigen, die durch diese Massenansammlung zum Teil vergleichsweise großer Hügel auffällt. Lasius niger hat kaum einen Hügel. Wenn es den gibt, bedeckt er recht flach eine Fläche von 10 oder 20 qcm. Meist sieht man eher einen Spalt oder mehrere kleine Spalten und Löcher im Boden. Oft unter Auflagen angelegt oder eben völlig unauffällig im hohen Gras. Man sieht oft gar keine Ameisen, besonders nicht, wenn man in der Mittagshitze unterwegs ist. Andere Lasius-Arten, z.B. brunneus, sind ähnlich schissig. Die haben ihr Nest in einem Baumstamm. Das Nest ist relativ klein und man kriegt es nur zu sehen, wenn man mal im Totholz rumwühlt und es auseinander bricht. Die Ameisen selber laufen möglichst unauffällig zwischen den Rindenspalten, z.B. von eichen, auf und ab. Lasius fuliginosus lebt mitten im Baum. Die hat richtige Nester im Baum angelegt. Die Nester können recht groß und Individuen reich sein. Man sieht sie entweder auf dem Stamm nach oben und unten laufen, oder sie haben eine Straße zu Nachbarstämmen angelegt. Am Nesteingang wuselt es ziemlich. Die einzige Ameisenart, die ich kenne, von der ich behaupte, dass sie auch ein Blinder bestimmen kann. Man muss nur ein Tier zwischen den fingern zerreiben und dran riechen. Es riecht extrem intensiv nach Zitronensäure. Mag pervers klingen, aber sollte man mal ausprobieren, um es erlebt zu haben.

      Die unauffälligste Lebensweise haben ein paar wenige Arten, die tatsächlich Schmarotzer sind. Die leben bei ganz bestimmten anderen Arten. Da ist das Weibchen (Arbeiterinnen gibt es nicht), deutlich kleiner, als die Königin des befallenen Staates, meist nur ein Viertel so groß. Es sitzt auf der Königin und krabbelt nach vorne, wenn die Königin gefüttert wird und holt sich ihren Teil und krabbelt nach hinten und legt dort seine Eier ab, wenn die Arbeiter sich die Eier der Königin holen. So wird für alles gesorgt und sie spart sich den energetischen Aufwand einer Staatenbildung.

      Ganz simpel ausgedrückt: wenn es wärmer ist, sagen wir mal so 20 °C aufwärts, kannst Du ja mal von einem Nest die Kuppel abtragen. Nimm da ruhig mal eine Schippe und und hau mit einem Schlag oben ein ordentliches Stück weg. Es tötet den Staat nicht, Verluste sind minimal, wenn überhaupt, da die Ameisen meist tiefer sitzen. Dann wartest Du ein, zwei Minuten. In der Regel wuselt es dann an der Oberfläche nach allen Regeln der Kunst.

      Liebe Grüße
      Klaas

      P.S.: Es lohnt sich übrigens in Nester rein zu schauen. Vor allem Formica hat diverse Untermieter und Nutznießer. Da reicht es schon, wenn man zur richtigen Zeit einfach nur auf das Nest schaut. Da läuft in der REgel eine kleinere Ameisenart zwischen den großen Formica-Arbeiterinnen rum. Das ist Formicoxenus nitidulus. Die Art schmarotzt nicht und tut auch sonst nichts. Sie hat lediglich ihr sehr viel kleineres Nest innerhalb des Nesthügels der Formica angelegt und profitiert von deren Schutz und Nestkonstruktion. In der Regel werden die Arbeiterinnen nicht wahr genommen. Kommt es doch mal zu einer "Begegnung, verhält sich die Formicoxenus völlig still und die Formica marschiert sehr schnell wieder weiter.

      P.P.S.: Die genannten Gattungen sind nur ein kleiner Auszug aus den vielen Gattungen und Arten, die es in Deutschland gibt.
    • In der Bestimmung sind die auch nicht ohne. Vor allem die Myrmica sind hartes Brot, aber viele andere auch. Selbst die bekanntesten unter ihnen, also Waldameisen und auch Wegameisen (also Gattungen Formica und Lasius) sind nicht ganz einfach zu bestimmen. Die Waldameise ist eben nicht immer eine solche, ganz besonders nicht, wenn man sie außerhalb des Waldes findet, aber auch die Schwarze und die Gelbe Wegameise sind nicht immer das, was sie scheinen. Es gibt immer eine oder mehrere Schwesternarten, die erst mal genau so aussehen und auch nicht unbedingt seltener sind. ;)

      Aber die Lebensumstände sind hoch interessant und zum Teil genau so kompliziert, wie überraschend. So weiß z.B. jeder, der sich mal ein wenig mit Ameisen befasst hat, dass Amazonenameisen "Sklaven" halten. Aber kaum einer weiß, dass das bei Formica-Arten auch vorkommt, fakultativ, nicht obligatorisch. Auch wenn die Gründe dafür unterschiedliche sind.

      Liebe Grüße
      Klaas
    • Ganz herzlichen Dank, Klaas, für die tolle und umfangreiche Erklärung!
      Ja, Du hast Recht. Wenn ich überlege, fand bisher da noch keine Überschwemmung statt, die Dhünn ist aber nur 10 - 30 m (weit entfernteste Stelle der Nester) entfernt. Das Glülck ist anscheinend, dass die Mündung zur Wupper und dann deren Rückstau zum Rhein doch 1,7 km entfernt sind.
      Ich finde Ameisen auch ein sehr spannendes Thema und möchte mich auch mehr darum kümmern. Die Natur ist so vielfältig und man weiß gar nicht, wo man anfangen soll...!
      Die Rote Waldameise hat etwa 10 km entfernt von hier ihre Hügel. Sie kann man natürlich gut beobachten.
      Aber, wenn ich wirklich die Ameisen damit nicht zu sehr störe oder gar töte oder ihren Lebensraum vernichte, dann ist es sicher einmal sehr interessant, einen der Hügel ein wenig anzugraben und zu gucken... Ich bin zwar sehr interessiert, aber kaputt machen möchte ich auch nichts.
      Ich persönlich finde die Kommunikation mittels der Duftstoffe hoch interessant. Ich würde gerne einmal ein Stück Wald sehen mit den ganzen "Straßen", die die verschiedensten Tiere markiert haben. Dort ist sicher viel Verkehr! Wenn man schon alleine einen Hund beobachtet, der mit tiefer Nase einer Spur folgt... Und dann die Kommunikation der Bäume mittels Terpenen usw!
      Neben der Sklavenhaltung halten sie sich ja auch noch ihre Haustiere und nehmen sie überall hin mit, falls sie umziehen..., die Blattläuse. Schon genial, wie die Natur es eingerichtet hat!

      Die Ameisenart, die auf der Königin lebt und ihr sozusagen das Essen vor dem Mund abschlabbert, ist ja genial! Kost und Logis gratis, zudem werden ihre Nachkommen gleich mitversorgt...! Besser geht es nicht.
      Danke für den anregenden Bericht!
      Dass Ameisen auch in Bäumen leben können, habe ich erst kürzlich entdeckt, als ein Totholzbaum dem Wind zum Opfer gefallen ist und ich deren "Wohn- und Wegeinheiten" so sehen konnte.

      Die Dellenhäule ist eine beeindruckende Fläche. In diesen Mengen habe ich es noch nicht gesehen. Gut, dass es als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist!
      Sind die Nester eigentlich untereinander verbunden oder leben sie in friedlicher Konkurrenz?

      Viele Grüße
      Addi
      Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein – und doch so schön.
      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Die Lasius-Nester sind jeweils selbständige Einheiten und haben nichts miteinander zu tun, außer das es vermutlich genetisch die Verwandtschaft ist. Aber jedes Nest ist autark und lebt in Konkurrenz zu den benachbarten Nestern.

      Bezüglich der Waldameisen musst Du mal schauen. Es gibt zwei Arten, Formica polyctena und Formica rufa. Die Rote Waldameise ist Formica rufa. Von Formica polyctena nur schwer zu unterscheiden. Da muss man sich die Lage und Anzahl von Borsten und Porenpunkten auf dem Kopf ansehen und ein paar weitere Merkmale. Zuweilen kann man Formica polyctena aber gut von Formica rufa im Wald abgrenzen. polyctena neigt dazu so genannte Clusternester zu bilden. Das heißt, dass es auf großer Fläche eine Anzahl Nesthügel und Nester gibt, die untereinander verbunden sind. Es führen +/- große Ameisenstraßen von einem Nest zum anderen. Man kann sie gut erkennen, da man, wenn man an einem Nest steht und nicht zu viel anderer Kram im Unterholz steht, bei einem Rundumblick diverse weitere Nesthügel sehen kann. In dem Fall hat man es dann mit Formica polyctena zu tun, da rufa diese Clusternester nicht ausbildet. Hast Du einen ungewöhnlich großen Ameisenhügel, ist auch von polyctena auszugehen. Ein Blick auf den Hügel kann manchmal, vor allem, wenn gerade die Zeit des Hochzeitsfluges ist, eine Klärung bringen. Das hängt mit der/den Königin/nen zusammen. rufa hat nur eine Königin. Hier fliegen die Geschlechtstiere aus, paaren sich, die Männchen sterben und die jungen Königinnen gründen ein neues Nest. polyctena hat eine Vielzahl Königinnen. Hier neigen die jungen Königinnen oft dazu ins Nest zurück zu kehren. Dann laufen plötzlich einige auffällig größere Tiere über den Nesthügel. Eben die jungen Königinnen. Und schon hat man polyctena erkannt. Bei Einzelnestern, Einzelkönigin kann man leider rufa nicht sicher zuordnen. Man weiß nur, dass es rufa sein könnte, aber eben auch polyctena.

      Liebe Grüße
      Klaas
    • Danke Werner für das eindrucksvolle Foto!

      Danke Klaas! In dem Waldstück gibt es auf einer größeren Fläche verschiedene Nester, mit unterschiedlich großen Hügeln. Teils richtig, richtig Große, dann auch wieder eher Kleine. Aber ob die miteinander verbunden sind, dass weiß ich leider nicht. Aber es ist ein guter Tipp mit den vielen Königinnen. Zumindest könnte man sich dann auf die Formica polyctena festlegen, wenn sie zu sehen wären, im umgekehrten Falle bleibt es ein Rätsel...

      Die Lasius-Nester sind also alle selbständig... Wie viele sind es denn wohl ungefähr pro Nesthügel, durchschnittlich?

      Viele Grüße
      Addi
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      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Danke Dirk. Bei dem letzten Hochwasser vor wenigen Wochen, war es zwar insgesamt schon ordentlich, zumindest für die Wupper. Was die Dhünn betraf, war der wuppernahe Bereich teilweise bis nahe an den Deich überschwemmt. Aber so weit hinten (die Nester liegen im Bereich Bürrig, kurz vor Wiesdorf), haben sich die Ameisen wohl den richtigen Platz für ihre Nester ausgesucht...! :)

      Viele Grüße
      Addi
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      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Du brauchst nur zu schauen, ob Du mehr als ein Nest in Sichtweite hast. Wenn dem so ist, ist es ein Clusternest und F. polyctena. Geh einfach an ein Nest ran und schau, wieviel Nester Du im Umkreis sehen kannst, ohne Dich von dem einen Nest zu entfernen. Außerdem kannst Du an dem Nest problemlos die Straßen finden, mit denen sie untereinander verbunden sind.

      Lasius-flavus-Nester können bis zu 100.000 Arbeiterinnen beinhalten. In den größten Kolonien von Lasius flavus hat man eine Ameisenmasse von 150 kg pro Hektar errechnet. Man hat ebenfalls errechnet, dass in diesem Fall bis zu 7 Tonnen Erdmasse pro Jahr durch die Ameisen zur Oberfläche transportiert werden. Die Nestgründung erfolgt durch 2 bis 22 Königinnen. Wenn die ersten Arbeiterinnen schlüpfen, kommt es zu Kämpfen unter den Königinnen. Entweder überlebt nur eine der Königinnen, oder mehrere Königinnen separieren sich in selbständige Nester. Ich habe jetzt auch gefunden, dass sie in Flussauen und auf Gezeitenwiesen zeitweise Überflutungen überstehen. Dabei ist nicht definiert, wie lange "zeitweise" ist. ;) Ernährung mittels Wurzelläusen, die unterirdisch an Pflanzenwurzeln gehalten werden. Ein mittelgroß0es Nest mit der Stärke von 19.000 Arbeiterinnen, versorgt etwa 14.000 Wurzelläuse. In der Hauptsaison ernten die Ameisen ca. 5 ml Honigtau pro Tag, was für die Ernährung des Nestes ausreichend ist. Ab Mitte Juni wird die Ernährung ergänzt durch den Verzehr von Wurzelläusen. Man kann wohl davon ausgehen, dass durch die Vermehrung der Wurzelläuse soviel Läuse da sind, dass die Menge der 14.000 gehaltenen Wurzelläuse nicht unterschritten wird (eigene Vermutung).

      Liebe Grüße
      Klaas
    • Danke für die weiteren Informationen! Die Lasius flavus werden für mich immer interessanter! Da fahre ich jahrelang dran vorbei und mache mir erst jetzt Gedanken...! :16:
      Ich werde baldmöglichst dort vorbeischauen! "Zeitweise" ist wirklich ein sehr dehnbarer Begriff... Irre, welche Arbeiten die Ameisen verrichten! 150 kg Ameisenmasse..., wenn man einmal ausrechnet, wieviel eine im Durchschnitt wiegt und es dann hochrechnet...!
      Zu den Formica komme ich nicht ganz so einfach hin. Bietet sich die Gelegenheit, dann schaue ich, ob ich Straßen sehe.

      Viele Grüße
      Addi
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      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Ich bin heute vormittag bei den Ameisennestern vorbei gekommen (einen Hügel anstechen werde ich ein anderes Mal). Aber was mir aufgefallen ist, dass neben mehr oder weniger jedem Hügel, ein Loch zu sehen ist. Sind das Eingangslöcher für die Ameisen oder ist hier noch ein anderes, größeres, Tier unterwegs, welches von den Ameisen profitiert bzw. parasitiert?

      Viele Grüße
      Addi
      Bilder
      • Nesteingang 2.jpg

        188,32 kB, 640×480, 6 mal angesehen
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      Ich hob ihn auf. Er war so schön!
      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • Hallo Addi,
      erstmal danke für das interessante Thema und für die daraus resultierende Diskussion. :)
      Ich bin begeistert, wie Klaas so scheinbar nebenbei in die Welt der Ameisen einführt. :thumbsup:

      Addi schrieb:

      Aber was mir aufgefallen ist, dass neben mehr oder weniger jedem Hügel, ein Loch zu sehen ist. Sind das Eingangslöcher für die Ameisen oder ist hier noch ein anderes, größeres, Tier unterwegs, welches von den Ameisen profitiert bzw. parasitiert?
      Ich vermute, dass der Grünspecht Jagd auf die kleinen "Leckerbissen" macht.
      Vor einigen Jahren konnte ich ihn ausgiebig beim Löcherbohren in einer Wiese beobachten, wo er anschließend sogar noch seine Hinterlassenschaft hinterließ.
      Ich denke, das sind genau solche Löcher, wie Du zeigst.



      Liebe Grüße,

      Nobi
    • Ich finde es auch wunderbar, was uns Klaas schon alles für Informationen gegeben hat!
      Ein hungriger Grünspecht! Ja, das ist eine gute Idee! Beim nächsten Mal muss ich auf seine verräterischen Spuren achten!
      Aber interessant, dass er neben den Hügel sucht und nicht irgendwo auf ihnen.

      Viele Grüße
      Addi
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      Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

      (Calvin O. John, Ute-Navajo)
    • nobi schrieb:

      Ich vermute, dass der Grünspecht Jagd auf die kleinen "Leckerbissen" macht.
      Vor einigen Jahren konnte ich ihn ausgiebig beim Löcherbohren in einer Wiese beobachten, wo er anschließend sogar noch seine Hinterlassenschaft hinterließ.
      Ich denke, das sind genau solche Löcher, wie Du zeigst.
      Hallo Nobi ,

      Solche Beobachtungen sind goldwert ! :alright: :alright: :alright: