Spazieren geht noch !

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    • Spazieren geht noch !

      Kein Besuch bei den Kindern und Enkeln .Kein Einkaufen mehr.
      Durch meine ,durch Einnahme von Immunsuppressiva bedingte Vulnerabilität ,sind meine Frau und ich ,gezwungen unsere Kontakte nach aussen weitgehend zu reduzieren .

      Es bleibt mehr Zeit für abendliche Spaziergänge. Sonst bin ich meist morgens unterwegs.

      das Land vor der Alb mag ich besonders .Vielleicht ziehen aber auch die Ahnen die hier im 18 Jhdt saßen.

      einer dieser Höfe .Im Hintergrund die Kaiserberge Stuifen und Rechberg

      Misteln überall auf den Apfelbäumen

      ein Drilling

      rechts der Hohenstaufen ,man könnte meinen da raucht es raus

      da sitzt doch einer nah beim Hof

      nur der unvermeidliche Falco tinnunculus

      So ein Abendspaziergang ,wie vor etwas mehr als einer Stunde,sollte trotz der zunehmenden Einschränkungen möglich sein.
      Wer weiss was noch kommt ?
      Jeder weiss was ,zusammen wissen wir viel und insgesamt wissen wir viel zu wenig !
    • Lieber Werner,
      gib es zu, du hast heimlich den Fujiyama hineinkopiert :D . Abends gefällt mir die Alb fast noch besser als am frühen Morgen. Wenn es so ist wie du schreibst, dann pass man ordentlich auf dich auf, Werner.
      Liebe Grüße

      Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,
      aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.
      Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)
    • Uwe 58 schrieb:

      Paßt auf euch auf und bleibt gesund!
      Danke Uwe ,dasselbe gilt für Euch da oben !

      Waldgeist schrieb:

      " Hach, un wu ischen demm soi Kapp... !?"
      Zwar stark übertrieben aber es trifft wohl auf die früheren Älbler ansatzweise zu.
      Von meinen 785 direkten Ahnen stammen nur etwa 10 von der Alb .Ich darf also annehmen ,den sparsamen Geiz
      nicht gerbt zu haben. :D

      Sabine Flechtmann schrieb:

      gib es zu, du hast heimlich den Fujiyama hineinkopiert
      Liebe Sabine , diese Zeugenberge welche losgelöst vom Albkörper herumstehen haben meist diese Kegelform .
      Der Hangwinkel entspricht dem des nördlichen Albtraufs (im weissen Jura)nur eben rundherum .

      Sabine Flechtmann schrieb:

      Wenn es so ist wie du schreibst, dann pass man ordentlich auf dich auf, Werner.
      Sie wissen schon ,daß sie jetzt besonders gefährdet sind - so mein Arzt . Weg vom Kortison - ich bin auf dem Weg der nicht immer schön ist.
      Noch vor einem Jahr hätte ich die unwegsamsten Stellen erreicht - das ist jetzt vorbei .

      Seide schrieb:

      Herrliche Stimmungen.... Ich bin auch lieber morgens unterwegs, aber Abends hat auch was....
      Ja Silke , nur meine "Lichthungrige" ,und da mein ich jetzt nicht meine Frau,lässt mich da oft im Stich. :D

      Waldgeist schrieb:

      Hast Du auch noch so einen Drilling mit zwei Flinten - u. einem Büchsenlauf? Die fand ich früher immer toll. Nutzt heute kaum einer.
      Gehabt ,war wunderschön - ein Seitenschloßdrilling von Krieghoff .Der hat 1987 schon 16000 Mark gekostet.
      Ein echter Albschwabe bin ich also nicht.
    • Lieber Werner,

      deine Fotos zeigen, welche wunderschönen, intensiven Stimmungen und Eindrücke man auch bei Spaziergängen anstelle langer Wanderungen erleben kann.

      Ich habe deine Bilder auch genossen!
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Ein toller Spaziergang auf den Du uns mitgenommen hast!
      Den habe ich genossen.

      Ansonsten mein Tipp:
      Die Gegenwart geniessen, nur sie ist im Moment für Jeden real!

      Die Zeit mit schönen Dingen füllen, Spaziergänge gehören da absolut dazu!

      Beste Grüße
      und
      Tschakka!
      Ulrike
      Begeisterte photographische Beobachterin der lebendigen Natur

      Gartenphilosophin, Autorin
    • Waldgeist schrieb:

      uLo schrieb:

      Die Zeit mit schönen Dingen füllen...
      Aah, verstehe. Mit einem Aston Martin zu einer Sole-Therme fahren, sich dort ins Whirlpool legen und hinterher ein Craftbier trinken. :D
      Hast Du mich beobachtet bei meiner Ankunft?
      :84:
      Begeisterte photographische Beobachterin der lebendigen Natur

      Gartenphilosophin, Autorin
    • Werner schrieb:

      uLo schrieb:

      Die Gegenwart geniessen, nur sie ist im Moment für Jeden real!

      Die Zeit mit schönen Dingen füllen, Spaziergänge gehören da absolut dazu!
      Ja und danach was gutes selbst gekochtes mit einem trockenen Bordeaux ,da brauch ich kein Corona. :D
      Genau so. Ein schöner Wein und die Welt ist Dein Freund!

      LG Ulrike
      Begeisterte photographische Beobachterin der lebendigen Natur

      Gartenphilosophin, Autorin
    • uLo schrieb:




      Ansonsten mein Tipp:
      Die Gegenwart geniessen, nur sie ist im Moment für Jeden real!

      Die Zeit mit schönen Dingen füllen, Spaziergänge gehören da absolut dazu
      Liebe Ulrike, ja real ist die Gegenwart für jeden. Aber ob man sie genießen kann, hängt leider nicht für alle vom eigenen guten willen ab. wenn man z.B. in Arbeitsprozessen steckt, in denen man die Bedingungen und konkret die Schutzmechanismen gegen dieses blöde virus nicht selbst beeinflussen kann. oder wenn die politik vorgaben macht, die berufliche Existenzen zerstört... wenn man in kriegsgebieten oder auf der flucht lebt... es ließe sich da noch einiges mehr ergänzen. Aber ich gehöre weder zu denen, die alles nur negativ sehen, noch zu denen, die schlechtes schönreden.

      dein tipp klingt mir zu vereinfachend und aus einer arg privilegierten situation heraus, die ein verschwindend kleiner Teil der Menschheit betrifft - auch wenn er sicher einfach nur nett gemeint ist.

      vielleicht hab ich ihn auch zu grob aus dem Zusammenhang gerissen, aber die momentane Häufung von schwierigen Situationen lässt mich das hier so schreiben.
      Herzliche Grüße
      Batia
    • Batia schrieb:

      dein tipp klingt mir zu vereinfachend und aus einer arg privilegierten situation heraus, die ein verschwindend kleiner Teil der Menschheit betrifft - auch wenn er sicher einfach nur nett gemeint ist.
      Hallo Batia,

      Ich verstehe dich durchaus. Man denkt bei den Schwelgereien oft nicht daran ,daß es auch Menschen ,gibt deren Lebensablauf besonders in der heutigen Zeit
      derlei Annehmlichkeiten nicht zulassen.
      Selbst bin ich ja auch ein Lebensgeniesser .
      Ein schlechtes Gewissen müßte ich mir jetzt machen wenn ich wie z.B. der Adel durch jahrhundertelanges unterdrücken der Untertanen zu etwas gekommen wäre
      oder wenn ich mir den relativen Wohlstand ergaunert hätte .
      Nein ich habe ,das was ich habe - durch eigene Arbeit erworben .
      Es war oft nicht schön ,als Naturliebhaber von morgens bis abends in einer hochtechnisierten Firma eingesperrt zu sein.
      Als Alleinverdiener mußte ich auch stets die Kosten im Auge behalten.
      Ich erinnere mich an Frühaussteigerkollegen , welche noch in jungen Jahren die Firma für ein selbstbestimmtes Leben verlassen haben,die nicht wie ich
      über 4,5 Jahrzehnte Steuern gezahlt haben und die jetzt im Alter nicht genug Mittel haben um sich was leisten zu können.

      Es gibt natürlich auch Menschen ,welche gar nichts dafür können ,daß sie schlechter gestellt sind .

      Batia schrieb:

      Aber ob man sie genießen kann, hängt leider nicht für alle vom eigenen guten willen ab. wenn man z.B. in Arbeitsprozessen steckt, in denen man die Bedingungen und konkret die Schutzmechanismen gegen dieses blöde virus nicht selbst beeinflussen kann.
      Jeden Tag denke ich an diese Leute ,die sich nicht zurückziehen können wie ich ,der ich muß .
      Denke an meinen Sohn ,der in der Klinik täglich mit neuen ,oft fremden Menschen zu tun hat.
    • Batia schrieb:

      Liebe Ulrike, ja real ist die Gegenwart für jeden. Aber ob man sie genießen kann, hängt leider nicht für alle vom eigenen guten willen ab. wenn man z.B. in Arbeitsprozessen steckt, in denen man die Bedingungen und konkret die Schutzmechanismen gegen dieses blöde virus nicht selbst beeinflussen kann. oder wenn die politik vorgaben macht, die berufliche Existenzen zerstört... wenn man in kriegsgebieten oder auf der flucht lebt... es ließe sich da noch einiges mehr ergänzen. Aber ich gehöre weder zu denen, die alles nur negativ sehen, noch zu denen, die schlechtes schönreden.
      dein tipp klingt mir zu vereinfachend und aus einer arg privilegierten situation heraus, die ein verschwindend kleiner Teil der Menschheit betrifft - auch wenn er sicher einfach nur nett gemeint ist.

      vielleicht hab ich ihn auch zu grob aus dem Zusammenhang gerissen, aber die momentane Häufung von schwierigen Situationen lässt mich das hier so schreiben.
      Natürlich ist mein Tipp erst einmal nett gemeint und nur auf den individuellen Fall bezogen. Es ist bestimmt kein Tipp für die ganze Welt.

      Meines privilegierten Lebens bin ich mir mehr als bewusst. Auch mich trifft die Situation hart, fast alle meine Pläne sind Corona zum Opfer gefallen und meine Frustkugel ist groß. Dennoch weiss ich sicher, dass sich in Momenten der Ruhephasen, Freizeit und Pausen der Kopf auch auf schöne Dinge konzentrieren kann und sollte. Das kann schon reichen, das Gesicht bald wieder in eine wärmer werdende Sonne zu strecken oder ein Glas Bordeaux zu trinken, einen Kuchen backen, Kerze anzünden, etc. Die eigenen Projekte nicht aus den Augen verlieren und vieles mehr.

      Ich will nicht tatenlos zusehen und mich den ganzen Tag über Masken und Verordnungen grämen oder nachdenken. Das frisst Seele auf.

      Es ist mir auch wichtig, andere zu ermuntern, sich den schönen Dingen zu widmen und sich auf das zu konzentrieren, was die Umgebung oder der Gedanke im Moment an Gutem hervorbringt. Die kleinen Alltagsfreuden sind weltweit sicher unterschiedlich und reichen von einem kleinen Stück Brot ohne Granatsplitter bis hin zu eben unserer priveligierten Lebensweise.

      Kleine Lebensfreuden sind jedem Menschen in jeder noch so bitteren Situation möglich und werden auch sicher als solche gesehen, wenn sie erlebt werden.

      Das stärkt die Widerstandskraft für die Zukunft.

      Glaub mir, liebe Batia, ich bin nicht naiv oder gutgläubig oder blind für die Sorgen und Nöte in der Welt. Im gegenteil, ich bin nach wie vor aktiv damit beschäftigt, zu unterstützen, wo ich kann und Mut zu machen, wenn Freunde sich über ihre Familien in Kriegsgebieten MIT Corona große Sorgen machen.

      Aber selbst da herrscht Lachen und Miteinander vor. Zum Glück bin ich da ein Teil von.

      Die kleinen Freuden des Lebens stehen jedem offen und stärken uns, wenn wir sie nutzen.

      Liebe Grüße
      Ulrike
      Begeisterte photographische Beobachterin der lebendigen Natur

      Gartenphilosophin, Autorin
    • es freut mich, dass die Leute, die sich einen gewissen Wohlstand schaffen konnten, auch mal an die denken, denen es nicht vergönnt war. Meine Biografie liest sich wie vom anderen Stern.

      Gruß Martin, der im 3.Reich geboren wurde und 40 Jahre DDR überlebte und seinem Schutzengel heute noch sehr dankbar ist. :alright:
      Kamera Fuji S 1, Nikon P 900, Panasonic Lumix G 81
      PC BS Linuxmint-20 cinnamon 64bit, Firefox, DSL 6000 LAN
    • phoenix66 schrieb:

      es freut mich, dass die Leute, die sich einen gewissen Wohlstand schaffen konnten, auch mal an die denken, denen es nicht vergönnt war.
      Ich glaube, an den anderen zu denken ist losgelöst vom Vermögen. Es ist eine Frgae der Sicht auf die Welt, eine Frage der Toleranz, Abstand von sich und vielen anderen Kriterien.

      Martin, schön, dass Du es bis hier her geschafft hast, es gibt sicher viel mehr Biografien mit Umwegen als grade verlaufende Lebenswege. <3

      LG Ulrike
      Begeisterte photographische Beobachterin der lebendigen Natur

      Gartenphilosophin, Autorin