im Garten fliegen Fusseln rum

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    • im Garten fliegen Fusseln rum

      Heute morgen ,saß ich gemütlich auf der Gartenbank - da flogen plötzlich weisse Fusseln durch die Gegend .
      Aus der Luft gefangen sahen die dann so aus .Etwa 3 mm lang


      Ich denke das Weisse ist Wachs wie bei der Wolllaus ,die sahen aber anders aus und waren größer
      Beim Umtopfen kamen diese Larven zum Vorschein.



      Es sind die Larven vom Rosenkäfer ,der bei uns im Garten häufigste Großkäfer
      Hier beim Weiden auf Spiere

      jedes Jahr wieder brütet hier der Bluthänfling


      beste Grüße Werner
    • Lieber Werner,

      vor kurzem hat Peter Preuss auch so ein Tierchen wie du gezeigt. Es war eine blaue Buchenwollblattlaus (Vorsicht: Falscher Name! Den korrekten muss ich erst noch mal nachschauen).
      Von diesen blauen, wolligen Blattläusen fliegen hier in diesem Jahr Tausendschaften herum. Vorher habe ich nie welche gesehen...

      Deine Bluthänflingsaufnahmen sind zauberhaft. Wie der das Köpfchen schräg hält! :thumbsup:
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Rosmarie schrieb:

      Es war eine blaue Buchenwollblattlaus
      Danke ,liebe Rosmarie - die ist es !

      Sigurd schrieb:

      Den Bluthänfling hab ich hier nur als Gast.
      Ich meine seit 20 Jahren sind die jedes Jahr wieder hier und brüten .

      Sigurd schrieb:

      super Aufnahmen von diesen kleinen Tierchen!
      P900 und Raynox 150 , genügt mir völlig ! Weit weg und nah dran ,da hab ich immer genau das dabei ,was ich gerade brauche.
      Und Preise will ich für Bildqualität nicht gewinnen.
    • Lieber Werner,

      nach deinen gezeigten fliegende Fusseln ist mir plötzlich ein Licht aufgegangen. Ein riesengroßes.

      Seit Jahren fällt mir hier auf, dass die Buchen braune Stellen kriegen. Leider flächendeckend. Ich dachte bisher immer, dass sie im Frühjahr nach dem Austreiben sicher noch Frost bekommen hätten.



      Denn an den Blättern habe ich nie irgendwelche Insekten gesehen. Aber ich habe wohl auch nicht genau genug geguckt.
      Ich erklärte mir die braunen, "erfrorenen" Stellen damit, dass es hier im Pfälzerwald eben noch im Mai ab und zu friert. Im Rheingraben sind mir solche flächendeckenden Schäden nämlich nie aufgefallen.

      Nach deinen "fliegenden Fusseln" kam mir plötzlich die Erleuchtung, dass dies Schäden der Buchenwolllaus sein könnten.
      In diesem Jahr sind die Schäden besonders ausgeprägt und an vielen Blättern sieht man außer den braunen Stellen auch Löcher in den Blättern.

      Kein Wunder, denn in diesem Jahr flogen so viele Buchenwollläuse herum wie nie. Nach dem Regen ist dieser Spuk aber erst mal vorbei.
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Liebe Rosmarie,

      die Buchenblattlaus kann als Blattlaus meines Erachtens eigentlich nur saugen und nicht fressen, die Löcher macht wohl jemand anderes. Die "Trockenschäden" können allerdings von den Blattläusen verursacht sein, siehe etwa hier oder hier.

      Ich könnte mir aber auch gut Frostschäden vorstellen. Diese hatten wir dieses Jahr sogar im Rhein-Neckar-Dreieck, vor allem an Rosen, weil es schon sehr früh im Jahr sehr warm war (die erste Rosenvollblüte in meinem Garten ist fast schon zu Ende).

      Wusstest du eigentlich, dass die Buchenblattlaus auch ein "nützliches" Tier ist? Auf der Seite des 2. Links steht "Die Buchenblattlaus ist eine bienenwirtschaftlich wichtige Erzeugerin von Honigtau", also beim nächsten Honigkauf daran denken ;) .

      Liebe Grüße
      PeterP
    • Rosmarie schrieb:

      Nach deinen "fliegenden Fusseln" kam mir plötzlich die Erleuchtung, dass dies Schäden der Buchenwolllaus sein könnten.
      Liebe Rosmarie ,der von Sabine genannte Rüssler ist wohl der Verursacher !

      Interessant auch der Link von @PeterPreus ,daß diese Laus auch Honigtau erzeugt.

      Den Täter auf frischer Tat beim Lochmachen erwischt ,wäre natürlich die sicherste Bestimmung. :D
    • Lieber Werner,

      dass Sabines Rüssler für diese flächendeckenden Schäden verantwortlich sein könnten, kann ich mir nicht vorstellen. Denn hätte ich nicht längst einige entdecken müssen?

      Bei den Buchenwollläusen leuchtet mir das Schadbild auch insofern ein, als es auf einer der Beschreibungsseiten von Wiki auch genauso gezeigt wurde.
      Wenn ich den vielfältigen Entwicklungsprozess dieser Tiere auch nur annähernd richtig verstanden habe, ist es so, dass immer nur während bestimmter Phasen solche Läuse, bzw. ihre Entwicklungsstadien, an den Unterseiten der Blätter zu finden sind. Da ich kein ausdauernder Sucher bin und zudem schlechte Augen habe, dürfte es leicht sein, einer Entdeckung durch mich zu entgehen.

      Dass diese Blattläuse auch Honigtau liefern, wundert mich nicht, denn ich dachte, das tun doch alle Blattläuse beim Verdauen der Pflanzensäfte? Ameisen gibt es hier auch genug, die den Honigtau einsammeln.
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Rosmarie schrieb:

      Bei den Buchenwollläusen leuchtet mir das Schadbild auch insofern ein, als es auf einer der Beschreibungsseiten von Wiki auch genauso gezeigt wurde.
      Liebe Rosmarie,

      Das Einrollen der Blätter bei Lausbefall scheint typisch zu sein ,Löcher sehe ich da nicht.

      Rosmarie schrieb:

      dass Sabines Rüssler für diese flächendeckenden Schäden verantwortlich sein könnten, kann ich mir nicht vorstellen. Denn hätte ich nicht längst einige entdecken müssen?
      In Sabines Link über den Rüssler steht vereinfacht:

      Der 2 mm große Käfer frisst an frisch ausgetriebenem Buchenlaub


      Dann ist er natürlich jetzt nicht mehr zu sehen.

      Das Frassbild passt zum Rüssler und soll auch wie Frostschaden aussehen.

      Eigene Erfahrungen über dieses Thema liegen mir nicht vor ,deshalb kann ich nur verweisen.