Zu den Rumberg-Türmen

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    • Kasimir schrieb:

      Deine Raupe ist wirklich ein beeindruckendes Monster. Wenn ich mir so Fotos im Netz anschaue, ist die Identifizierung wohl richtig. Man kann sich vorstellen, dass von einer Weide nicht mehr viel übrig ist, wenn die sich da durchgebohrt hat. Dann war sie wohl gerade auf der Suche nach einem Verpuppungsplatz.
      Liebe Susanne,

      schön, dass dir meine Gegend auch gefällt und ebenso, dass du glaubst, dass mein Monster wirklich die Weidenbohrer-Raupe ist!
      Vor Jahren habe ich mal einige von denen gleichzeitig gefunden. Die waren noch röter und irgendwie noch erschreckender. Aber diese war herrlich agil und voller Lebenskraft.

      Kasimir schrieb:

      Und an alle: *schluck* mit den Absicherungsmassnahmen habe ich es bis jetzt nicht sehr genau genommen; immerhin habe ich ein Handy dabei und eine Wander-App (egentlich nur, damit ich nachher meine Fotos einem Fundort zuordnen kann.) Hier ist vor 7 oder 8 Jahren mal eine Holländerin beim Wandern verschollen. Die saß 16 Tage an einer Schlucht und kam weder hoch noch runter, bis man sie gefunden hat. Da ging mein Erlebnis noch recht glimpflich ab.
      Lange Zeit habe ich das alles auch viel lockerer genommen. Meine Nachbarn achten zwar schon seitdem ich allein bin (seit 2017) darauf, ob mein Auto dasteht und die Rollläden sich bewegen. Aber ob die jeden Tag alles mitbekommen, das bezweifle ich. Das wäre ja auch zu viel verlangt.

      Ist die Touristin aus Holland mit dem Leben davon gekommen? Selbst wenn sie Wasser hatte, so müsste sie doch verhungert sein? Was für ein Albtraum!
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Rosmarie schrieb:

      (Ich bin wieder ohne Brille. Die Leseteile waren völlig falsch eingeschliffen. Die Optikerin wäre am liebsten im Boden versunken. Nun warte ich wieder und warte...
      Das darf eigentlich nicht passieren und dich ohne Sehhilfe gehen zu lassen schon gar nicht.

      Rosmarie schrieb:

      Zum Glück tut mir im Gegensatz zu dir nichts weh!
      Wenn du aber nicht siehst ,wohin du trittst , kann es schnell sein ,daß dir auch was weh tut.
    • Lieber Werner,

      das Problem hier am Ende der Welt ist, dass dieser Optiker (mein nächstgelegener und kein Billig-Optiker) die Gläser nicht selbst einschleift. Alles wird woanders bestellt und auch woanders eingeschliffen.
      Wenn ich also darauf bestanden hätte, dass ich meine Brille noch so lange behalten will, bis die neuen Gläser da sind, hätte es durch das Hin und Her noch länger gedauert.
      An sich hatte ich gehofft, dass die neue Brille noch in dieser Woche fertig wird. Aber nun ist Vatertag dazwischen gekommen.
      Tja, auch mein früheres Leben im Ballungsraum hatte seine Vorteile. Doch tauschen möchte ich trotzdem um nichts in der Welt mehr. :D
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Liebe Rosmarie,
      hier ist ein Zeitungsartikel (in Englisch) über die Holländerin. Sie war zwar schwach, aber bei Bewußtsein und hat es überlebt.
      Meine wander-App heißt viewranger. Da kann man verschiedene Karten einstellen - auch welche kaufen, aber auch bei den Freien gibt es eine mit Höhenlinien. Allerdings ist nur ganz selten eine Höhenangabe dabei, und so weiß man oft nicht, ob es hoch oder runter geht.
      Liebe Grüße
      Susanne
    • Liebe Susanne,

      was diese Frau mitgemacht hat, ist unglaublich. Noch unglaublicher ihr Glück!
      Mein Englisch ist zwar inzwischen dürftig, aber ich bin so fasziniert von ihrem Schicksal, dass ich alles gelesen habe.
      Was ich verblüffend finde, ist, dass sie tatsächlich ohne Essen so lange überlebt hat. Außerdem finde ich es erstaunlich, dass sie auf die Idee kam, ihre Kleidung gegen die Kälte mit Gras auszustopfen.
      Ihr Glück war wohl, dass sie ein sehr durchtrainierter, gesunder Mensch war.
      Danke für den Artikel.

      Kasimir schrieb:

      Meine wander-App heißt viewranger. Da kann man verschiedene Karten einstellen - auch welche kaufen, aber auch bei den Freien gibt es eine mit Höhenlinien. Allerdings ist nur ganz selten eine Höhenangabe dabei, und so weiß man oft nicht, ob es hoch oder runter geht.
      Leider habe ich inzwischen verlernt, wie man Apps kauft. Seit damals habe ich das nicht mehr gemacht und müsste erst wieder jemanden fragen. (Da ich so selten solche Dinge brauche, käme es nicht darauf an, dass die App kostenfrei ist. Hauptsache einfach zu bedienen und keine Werbung.)
      Was du über die Höhenlinien sagst, leuchtet mir sofort ein. Auch auf meinen Wanderkarten muss ich manchmal eine Weile gucken, wo es denn rauf oder runter geht.
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Liebe Rosmarie,
      dein Bericht erinnert mich wieder daran, wie wunderbar und herrlich die Pfalz ist. Und bei den Rumbergtürmen waren wir bislang noch nicht, aber das wäre ein lohnendes Ziel. Bei dem einen Felsen, den du im Hochkantformat aufgenommen hast und der in der Mitte seitlich versetzt ist, wundert es fast, dass der noch stabil ist.
      Am Rösselsweiher waren wir doch mit dir, stimmts?
      Deine Raupe ist Cossus cossus, der Weidenbohrer, steht immer noch unerfüllt auf meiner Wunschliste.
      Die Niederländerin hatte sinnvollerweise eine Trillerpfeife dabei. Mann, was hat die für ein Glück gehabt.
      Liebe Grüße

      Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,
      aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.
      Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)
    • Liebe Sabine,

      dein Gedächtnis ist phänomenal. Ja, am Rösselsweiher waren wir.

      Dass du solch eine Weidenbohrerraupe noch nicht entdeckt hast, wundert mich. Bestimmt gibt es die in den nicht ganz so warmen Gegenden nicht? Anders kann ich mir das nicht erklären. Schließlich findest du doch alles. Und solch ein riesiges, fettes Tier erst recht. Die habe ich sogar ohne Brille gut erkennen können.
      Aber die letzte - und das war damals ein wenig lebensfähiges Exemplar - habe ich auch vor mindestens zehn Jahren gefunden.

      Eine Trillerpfeife habe ich normalerweise auch dabei. Die habe ich mit einem Lederband fest an meiner Handtasche befestigt. Leider benutze ich wie in diesem Falle manchmal auch eine andere Tasche...

      Zum Glück hast du als Gegengewicht zu all den Belastungen, denen du ausgesetzt bist, etwas ganz Wichtiges: Immer noch Begeisterungsfähigkeit für so vieles, was du entdeckst! :28:
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Tja, liebe Rosmarie,
      das hat ja auch etwas Gutes, wenn man noch einiges auf der Wunschliste hat. Der Weidenbohrer ist in Schleswig-Holstein selten, und die Weiden vor der Haustür wurden alle weggepflegt, zusammen mit anderen insektenfreundlichen Bäumen wie Haselnuss, Eberesche und Faulbaum. Dafür bleiben stets unberührt die Amerikanische Roteiche und die Robinie.
      Liebe Grüße

      Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,
      aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.
      Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)
    • Liebe Sabine,

      hier ist das Elend das gleiche. Bei den jetzt viel häufigeren Durchforstungen der Wälder dürfen nur die Nutzbäume stehen bleiben. Bei uns werden besonders die Birken und Espen herausgenommen. Kleinzeug wächst zwar noch. Aber wenn sich das zu Baumgröße auswächst, dann: Kopf ab! :cry:
      Das einzig Gute sind die Naturschutzgebiete. Aber natürlich können die die sonstige Verarmung der Wälder nicht abfangen.
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)