Coronavirus?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hallo Werner,

      "Doch wenn ich meinen täglichen Ablauf so betrachte - denke ich ,daß ich zwar nah an der Natur bin und trotzdem alles falsch mache."

      auf alles will ich nun auch nicht verzichten,

      aber es ließe sich schon eine Menge vermeiden.
      Und das war nicht an Dich gerichtet, sondern meine eigene Selbstkritik.

      Beispiel: Wenn Bolsonaro und seine Kumpels (Der Coranagott sei ihm gnädig) nicht noch mehr Urwald abholzen und abbrennen soll, dann müssen wir (also die halbe übrige Welt) unseren Fleischkonsum drastisch reduzieren (Stichworte: Rinderfarmen, Soja für unsere Massentierhaltung).
      Und das sage ich, als bekennender Carnivore.

      Es gibt noch viele andere Baustellen.

      Prof. Lesch hatte in einer Sendung glaube ich mal gesagt: In den 70er Jahren hatten wir einen 5x geringeren Wohlstand mit dementsprechend weniger Ressourcenverbrauch und keinem hat was gefehlt. Heute würden wir uns arm fühlen.

      Viele Grüße
      Burkhard

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von burki ()

    • burki schrieb:

      Beispiel: Wenn Bolsonaro und seine Kumpels (Der Coranagott sei ihm gnädig) nicht noch mehr Urwald abholzen und abbrennen soll, dann müssen wir (also die halbe übrige Welt) unseren Fleischkonsum drastisch reduzieren (Stichworte: Rinderfarmen, Soja für unsere Massentierhaltung).
      Und das sage ich, als bekennender Carnivore.
      Völlig richtig Burkhard ,und gerade beim Fleisch und Wurstkonsum bin seit Monaten vorbildlich. Quasi Herbivore .
      Daß ich dazu wegen Arthrose gezwungen bin ,muß ja keiner wissen! :D


      Prof.Lesch - dessen Sendungen ich sehr schätze ,bringt die Sache auf den Punkt - wir geben ihm Recht und machen weiter wie bisher.
    • Also, als Fleischermeisters Sohnemann, bin ich natürlich mit Leberwurst geimpft. Und ich weiß ein Heidschnuckenragout ebenso zu schätzen, wie früher das Hirschgulasch mit Spätzle oben an der Thingstätte in Heidelberg, das ich mit Freunden dort gerne aß.

      Aber, meine Frau hat mich drauf gebracht, daß man durchaus vegetarisch, ja teilweise sogar vegan, ganz lecker essen kann.
      Um auf die eingangs erwähnte Leberwurst zurückzukommen, die vegane Apfel-Zwiebel-Leberwurst von der Rügenwalder Mühle, ist einfach ne Wucht. Die auf frischen Brötchen, mit etwas scharfen Paprika bestreut und ein paar Schalottenscheibchen extra drauf und du willst nie wieder Schweineleberwurst essen. Ebenso das Gordon Bleu von der selben Firma, oder die Sachen von Like Meat... etc., warum sollte ich da noch Fleisch essen? Gut, ich bin kein Dogmatiker. Und wenn es mich überkommt, würde ich mir auch ein Wiener Schnitzel in die Pfanne hauen. Aber grundsätzlich bin ich da raus. Hat ehrlich gesagt einige Anläufe gebraucht. Mit Rückfällen. Über zwei, drei Jahre. Aber z. Zt. bin ich seit mehreren Monaten fleischfrei. Sozusagen tierleichenclean :D . Und gesundheitlich bekommt´s mir auch sehr.
    • Waldgeist schrieb:

      Über zwei, drei Jahre. Aber z. Zt. bin ich seit mehreren Monaten fleischfrei. Sozusagen tierleichenclean . Und gesundheitlich bekommt´s mir auch sehr.
      Hallo Peter ,

      Als Metzgerssohn - alle Achtung ,daß du das schaffst ,der Erfolg liegt an deiner Frau !

      Auch ich bin ziemlich tierleichenfrei ernährt ,sagen wir mal säugetierleichenfrei und ich schätze die Wurstersatzzprodukte .
      Die vegane Apfel-Zwiebel-Leberwurst muß ich mal probieren .
      Innereien und deren Wurstprodukte hab ich seit 40 Jahren nicht mehr gegessen.
    • Albabsucher schrieb:

      Als Metzgerssohn - alle Achtung ,daß du das schaffst ,der Erfolg liegt an deiner Frau !
      Absolut. Da bin ich ihr auch echt dankbar. Als badische Köchin macht sie auch viele vegane Produkte selbst. Wie z. B. Frikadellen.

      Albabsucher schrieb:

      Die vegane Apfel-Zwiebel-Leberwurst muß ich mal probieren
      Die gibt´s auch mit Schnittlauch. Meine Frau mag auch den vegetarischen Aufschnitt von Rügenwalder: Salami, Mortadella etc.

      Und wie gesagt praktisch alle Produkte von "Like Meat" und die Burger von "Beyond Meat" sind im Geschmack teils besser als Fleisch. Und das war noch vor ein paar Jahren anders. Das Zeug hat einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht. Unglaublich... :alright:
    • Den Diesel lasse ich nicht gelten. Das ist eine Frage von dem, was man tun möchte und was man tun kann und welche Ansprüche das Auto erfüllen soll oder muss. Ich kann mit einem Elektroauto nichts anfangen. Das fängt bei meinem Verstand an, der mir klar sagt, dass Elektroautos ein völlig unausgegorenes und nur bedingt taugliches Produkt sind. Außerdem werden sie in absehbarer Zeit wieder vom Markt verschwinden, weil die Zukunft eher im Wasserstoffauto liegen wird. Mit richtig Verstand betrachtet, wird unsere Straßen zukünftig ein Mischbild erfüllen:

      - wer nur ein Auto braucht, um in die Stadt zum einkaufen zu kommen o.ä., der wird Elektro fahren
      - wer lange Strecken fahren muss, bzw. im Jahr viele km schrubbt, der wird immer einen Diesel fahren
      - wer möglichst umweltfreundlich fahren will, trotzdem eine gewisse kmLeistung im Jahr hat, der wird ein Gasauto fahren
      - wer es sich leisten kann und umweltfreundlich sein will, der wird ein Wasserstoffauto fahren
      - und wer nicht anders kann oder will, der fährt weiterhin Benziner. Sachlich betrachtet sind die Benziner von den modernen Autos die größten Dreckschleudern

      Was das Corona-Virus betrifft: solange hier keine Verschwörungstheoretiker ihren Mist abladen, kann man gerne diskutieren, bis der Arzt kommt. Sollte hier irgendein Verschwörungstheoretiker seinen völlig hirnamputierten, von völliger Verblödung geprägten Sabber absondern, bitte ich eindringlich darum, ihn digital zu erschießen (aus dem Forum auszuschließen). Hier ist kein Platz für Leute, die aus Scheiße Gold quatschen wollen.

      Viele Grüße
      Klaas
    • Klaas Reißmann schrieb:

      wer es sich leisten kann und umweltfreundlich sein will, der wird ein Wasserstoffauto fahren
      Drum fahre ich mit meinem Diesel bis diese Brennstoffzellen-Technik zum einigermaßen akzeptablen Preis zur Verfügung steht.
      Gegen Windkraftanlagen ,zur Erzeugung des für die Wasserstoffgewinnung benötigten Stroms ,bin ich nicht .
      Ich habe unter vier Windrädern keine einzige Feder gefunden ,geschweige einen toten Vogel.
    • Albabsucher schrieb:

      Klaas Reißmann schrieb:

      wer es sich leisten kann und umweltfreundlich sein will, der wird ein Wasserstoffauto fahren
      Drum fahre ich mit meinem Diesel bis diese Brennstoffzellen-Technik zum einigermaßen akzeptablen Preis zur Verfügung steht.
      Mit der Brennstoffzelle fahren mittlerweile in den USA schon Güter-Loks auf Strecken, die früher von Diesel-Loks bedient wurden.
      Auch die ersten Flugzeuge haben ihren Brennstoffzellen-Test erfolgreich bestanden. Das gilt auch für Schiffe. Deutsche U-Boote fahren schon lange mit der Brennstoffzellentechnik. Seit kurzem hat auch die amerikanische Truck-Firma Nicola eingesehen, daß die Brennstoffzelle den Batterie-Autos bei schweren LKW haushoch überlegen ist und schwenkt gerade um.

      Für die E-Autos muß das Lithium (mit hohem Wasserseinsatz) aus dem Boden der armen Bauern z. B. in Bolivien gewaschen werden. Diese einheimischen Landwirte leiden immens unter dieser Technologie. Ihre Brunnen versanden und trocknen aus.
      Und hinterher nach 1000 Ladezyklen ist die Batterie Sondermüll. Und das Verhältnis von Gewicht zur Langstreckenleistung ist ein Witz.

      Man kann aus den Überschüssen beim Windstrom, wie auch bei der Photovoltaik Wasserstoff generieren und so Solarstrom quasi intelligent speichern. Die Wasserstoff-Technologie steht am Anfang einer beispiellosen, langfristigen Entwicklung und wird gerade allerorts, weltweit gefördert. Auch nun endlich von der Bundesregierung. Ohne die Brennstoffzelle würden wir die Klimaziele niemals erreichen. Das ist mittlerweile Konsens. Und die Chance des momentanen Innehaltens wegen Corona, sollten wir nutzen, um z.B. den Flug - u. Schiffsverkehr schleunigst umzubauen. Es gibt jetzt schon Häfen, die die Kreuzfahrtschiffe mit ihren Schweröl-Aggregaten nicht mehr anlanden lassen. Ich hoffe, daß die norddeutschen Werftenstandorte ihre Chance erkennen und dementsprechend handeln werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Waldgeist () aus folgendem Grund: Schreibfehler korrigiert

    • Albabsucher schrieb:

      Klaas Reißmann schrieb:

      wer es sich leisten kann und umweltfreundlich sein will, der wird ein Wasserstoffauto fahren
      Drum fahre ich mit meinem Diesel bis diese Brennstoffzellen-Technik zum einigermaßen akzeptablen Preis zur Verfügung steht.Gegen Windkraftanlagen ,zur Erzeugung des für die Wasserstoffgewinnung benötigten Stroms ,bin ich nicht .
      Ich habe unter vier Windrädern keine einzige Feder gefunden ,geschweige einen toten Vogel.
      Zu welcher Tages- oder Nachtzeit schaust Du denn bei den Windrädern nach?
    • Klaas Reißmann schrieb:

      Albabsucher schrieb:

      Klaas Reißmann schrieb:

      wer es sich leisten kann und umweltfreundlich sein will, der wird ein Wasserstoffauto fahren
      Drum fahre ich mit meinem Diesel bis diese Brennstoffzellen-Technik zum einigermaßen akzeptablen Preis zur Verfügung steht.Gegen Windkraftanlagen ,zur Erzeugung des für die Wasserstoffgewinnung benötigten Stroms ,bin ich nicht .Ich habe unter vier Windrädern keine einzige Feder gefunden ,geschweige einen toten Vogel.
      Zu welcher Tages- oder Nachtzeit schaust Du denn bei den Windrädern nach?
      Das war morgens - freilich könnten des Nacht welche vom Raubwild entfernt worden sein aber wenigstens Federn ,vom Aufprall her, müßten rumliegen.
      Der Uhu tötet mehr Milane und Bussarde als vier Windräder und das hab ich mit eigenen Augen gesehen.(2018)

      bei Bubos verkommt nix
    • Albabsucher schrieb:

      Der Uhu tötet mehr Milane und Bussarde als vier Windräder und das hab ich mit eigenen Augen gesehen.(2018)

      Bei uns direkt hinter unserem Ort wird demnächst ein Windpark mit fast 200m hohen Anlagen gebaut.

      Vogelschlag und Fledermausverluste sind nachgewiesene Einwirkungen von Windkraftanlagen.
      Neuerdings werden auch Auswirkungen auf Insekten diskutiert.

      Wir sind durchzugsgebiet der Kraniche, welche ich bei ungünstigen Wetterverhältnissen mehrfach unterhalb der Höhe der geplanten Anlagen in diesem Bereich fliegen sah. Unsere Rotmilane wurden bereits wegkartiert.

      Die Menge an regenerativen Energieträgern (Wind-, Wasserkraft, Solar, Mais etc.) muss entsprechend unserer immer energiehungrigeren Wachstumsgesellschaft angepasst werden. Meines erachtens kann das zu einer Landschaft führen, die zu einer riesigen Steckdose degradiert wird.

      Die Bekämpfung der Klimaerwärmung wird hauptsächlich technisch unter dem Aspekt der Wohlstandssicherung und -vermehrung gesehen, dadurch entstehende Verluste an Natur werden zusehends hinten angestellt.

      Dementsprechend stehe ich dem Ganzen (nicht dem Konzept als solchem, denn es muss sich was ändern) zwiespältig gegenüber.

      Viele Grüße
      Burkhard

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von burki ()

    • burki schrieb:

      Wir sind durchzugsgebiet der Kraniche, welche ich bei ungünstigen Wetterverhältnissen mehrfach unterhalb der Höhe der geplanten Anlagen in diesem Bereich fliegen sah. Unsere Rotmilane wurden bereits wegkartiert.
      Hallo Burkhard,

      Bei Kranichen kann ich nicht mitreden aber der Rotmilan ist bei uns, trotz der Zunahme von Windrädern ,meiner Beobachtung nach ,der häufigste
      Großgreif überhaupt.
      Freilich kann so ein Windrad die Landschaft verschandeln .Es kann aber ohne Problemmüll zu verursachen wieder abgebaut werden ,sobald es was besseres
      gibt.
      Geht bei uns z.b. Gundremmingen hoch,dann können wir alle gehen - für immer !
      Ich bin für Windkraft und glaube nicht alles was mir in den Medien aufgetischt wird.

      Wie gesagt ,da lag unter 4 WEAs keine Feder .

      Wie viele Kraniche hat es denn erwischt ?
    • Hallo Werner,

      Albabsucher schrieb:

      Wie viele Kraniche hat es denn erwischt ?
      der Windpark wir erst noch gebaut!

      Ich bin gar nicht gegen Windkraft und andere regenerative Energien, ganz im Gegenteil!

      Ich habe nur die Befürchtung, dass wir uns anderweitig niemals einschränken werden, um die regenerativen Energien mit Rücksicht auf Natur und unserer Landschaft in vernünftigen Bahnen auszubauen:

      burki schrieb:

      Die Menge an regenerativen Energieträgern (Wind-, Wasserkraft, Solar, Mais etc.) muss entsprechend unserer immer energiehungrigeren Wachstumsgesellschaft angepasst werden. Meines erachtens kann das zu einer Landschaft führen, die zu einer riesigen Steckdose degradiert wird.
      Das heisst: Landschaft als rein landwirtschaftliche, technische und Bauland bereitstellende Produktions- und Vorratsfläche.

      Deshalb habe ich das geschrieben!

      Viele Grüße
      Burkhard

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von burki ()

    • Albabsucher schrieb:

      Freilich kann so ein Windrad die Landschaft verschandeln .Es kann aber ohne Problemmüll zu verursachen wieder abgebaut werden...
      Das ist das wirklich gute an dieser Technologie. Genauso bei der mittelalterlichen Biogas-Technologie. Mir tun da nur die armen Bauern leid. Erst werden sie da reingelockt, zig Mios. zu investieren und dann heißt es irgendwann: "Dat bruk wi nech mehr!"

      Man kann mit Photovoltaik-Elementen ganze Hochhaus-Fassaden verglasen und so autarke "Solar-Kraftwerke" installieren.
      Und für die Mobilität gehört dem Wasserstoff, der Brennstoffzelle, die Zukunft. Einzige endliche Emission: Wasser / H2O.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Waldgeist () aus folgendem Grund: Schreibfehler korrigiert

    • burki schrieb:

      Das heisst: Landschaft als rein landwirtschaftliche, technische und Bauland bereitstellende Produktions- und Vorratsfläche.
      Da hast du schon recht Burkhard ,insbesondere was die Produktionsflächen anbelangt ,die großflächig die Natur platt machen.

      Die punktuell dastehenden WEA ,bei uns oft auch in Buchenwäldern aufgebaut ,versauen zwar die Totalansicht einer Landschaft viel schlimmer als die
      industriell bewirtschafteten Agrarflächen ,machen aber meiner Meinung nach viel weniger Schaden.
      Mit den 4 WEA in meiner Sichtweite kann ein ICE ständig fahren ohne Schaden zu machen - das ist doch was .

      Muß denn auf unserer kleinen Fläche jeder m² genutzt werden um Getreide auch noch ins Ausland zu liefern ?
    • Waldgeist schrieb:

      Man kann mit Photovoltaik-Elementen ganze Hochhaus-Fassaden verglasen und so autarke "Solar-Kraftwerke" installieren.
      Und für die Mobilität gehört dem Wasserstoff, der Brennstoffzelle, die Zukunft. Einzige endliche Emission: Wasser / H2O.
      Ja Peter , Wasserstoff muß erzeugt werden - mit viel erneuerbarer Energie - zunächst egal mit welcher Technologie .
    • @Albabsucher

      "Morgens" ist sehr ungenau definiert. Bist Du direkt während/kurz nach Sonnenaufgang dort? Die Raubtiere der Umgebung kennen die Windräder und sammeln alles in den sehr frühen Morgenstunden ein, während du noch eine Taschenlampe brauchst, um das "Schlagwild" zu sehen.

      Zu allem anderen:

      Photovoltaik klingt immer geil. Aber ist die Energieausbeute heute auch so, dass die Energie, die in die Produktion der Fotovoltaik gesteckt wird, hinten wieder rausgeholt wird, plus ein Zuschlag? Wie lange halten die Rohstoffe, die für die Fotovoltaik eingesetzt werden müssen? Oder kann man sie gar recyceln?

      Wasserstoff ist eine wunderbare Sache, da, wie @burki schon festgestellt hat, der Output Wasser in Form von Wasserdampf ist. Aber auch hier wird die Masse die Musik spielen. Denn wenn wir alle Fahrzeuge, die heute unterwegs sind, durch Wasserstofffahrzeuge ersetzen, dürften wir ebenfalls ein Klimaproblem bekommen und zum Regenplaneten degenerieren. Die zig Milliarden Liter Wasserdampf, die wir dann täglich in die Atmosphäre blasen, müssen dann nämlich auch mal wieder runter kommen..., in Form von Regen, der zuvor durch Wolkenbildung den Himmel verdunkelt. Ich denke, dass wir erstmalig an einem Punkt ankämen, wo wir nicht von einer bedrohlichen Erderwärmung, sondern einer bedrohlichen Erdabkühlung sprechen würden.

      Um es realistisch zu betrachten: alle Lösungen sind nur Makulatur und werden uns nicht retten, solange wir nicht bereit sind weltweit die Anzahl der Menschen zu regulieren, also eine weltweite Einkindehe und schließlich bei einer Anzahl zwischen 2 und 3 Milliarden die Zweikindehe einführen, an die sich jeder hält. Unabhängig von Rang und Namen. Nur dann wären wir in der Lage Ressourcen gerecht und umwelterträglich zu verteilen. Oder um es anders zu sagen:

      Der Weltkrieg, der aus unserem derzeitigen Verhalten heraus, in absehbarer Zeit ausbrechen wird, wird entweder die Menschheit vernichten, weil wir in unserer Gier keine Grenzen kennen, oder aber auf ein Maß reduzieren, dass es uns in eine Zeit lange vor dem zweiten Weltkrieg zurück werfen wird. Wenn wir unseren "Eroberungsfeldzug" gegen die Erde und uns selbst nicht beenden, werden wir uns schließlich selbst besiegen. Allerdings werden die Verluste bis dahin so gravierend sein, dass sie sich nicht mehr ausgleichen lassen. Und unser aller Greta hat zwar die richtige Idee, aber den falschen Ansatz. wobei es vermutlich auch da eher um Geld geht, als die Idee.

      Viele Grüße
      Klaas
    • Klaas Reißmann schrieb:

      Um es realistisch zu betrachten: alle Lösungen sind nur Makulatur und werden uns nicht retten, solange wir nicht bereit sind weltweit die Anzahl der Menschen zu regulieren, also eine weltweite Einkindehe und schließlich bei einer Anzahl zwischen 2 und 3 Milliarden die Zweikindehe einführen, an die sich jeder hält. Unabhängig von Rang und Namen. Nur dann wären wir in der Lage Ressourcen gerecht und umwelterträglich zu verteilen.
      So was ähnliches habe ich hier auch schon mal geschrieben!

      Das scheitert allerdings an all unseren wirtschaftlichen und sozialen Systemen, die auf Wachstum basieren.
      Du weisst, das die Deutschen aussterben? Da müssen wir uns doch stärker vermehren: Bei uns laufen Programme im Gehirn ab, die (wie ich oben geschrieben habe) vor tausenden Jahren von Vorteil waren, heute aber genau das Gegenteil bewirken.
      Oder frag mal religöse Fanatiker, was die dazu sagen,
      oder z.B. den Präsidentendarsteller in USA (gibt auch noch genug andere).

      So oder so. Es wird sich irgendwann von alleine regeln. Schade, dass wir nicht gemeinsam in der Lage sind, unseren Intellekt auf diese Probleme zu richten

      Viele Grüße
      Burkhard

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von burki ()