Coronavirus?

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    • ich hoffe doch, dass hier nicht auch noch über den Coronaviirus diskutiert wird? Es ist schon schlimm, dass das Fernsehen und andere Foren damit vollgestopft sind. Wir nutzen nur pflichtgemäß unsere Masken zum Einkaufen(Supermarkt, Tankstelle und Arztwartezimmer). ansonsten geht uns der ganze Virusrummel nichts an.

      Gruß Martin, der in Natur noch keinem Virus begegnet ist.
    • phoenix66 schrieb:

      ... ansonsten geht uns der ganze Virusrummel nichts an.
      Das ist einerseits völlig richtig. Andererseits wird unser aller Dasein mehr, oder weniger von Corona tangiert werden.

      Denn Wirtschaft ist nicht alles, aber ohne Wirtschaft ist alles nix.

      Dazu gibt es eine recht gute Analyse von dem - nicht nur an der Börse - bekannten Wirtschaftsprofessor Nouriel Roubini:

      [...] Nouriel Roubini wurde seinem Spitznamen "Dr. Doom" erneut gerecht. Wie "Project Syndicate" berichtet, geht der Wirtschaftsprofessor davon aus, dass nach der Corona-Krise ein Jahrzehnt der Verzweiflung für die gesamte Weltwirtschaft folgen wird. [...]

      finanzen.net/nachricht/aktien/…ie-weltwirtschaft-8827738
    • Waldgeist schrieb:

      Das ist einerseits völlig richtig. Andererseits wird unser aller Dasein mehr, oder weniger von Corona tangiert werden.
      Ja, nur wenn ich hier im Forum bin möchte ich nicht über Corona diskutieren sondern mich mit Gleichgesinnten über
      unsere schönen Naturerlebnisse austauschen und mich daran erfreuen.Einfach mal abschalten.

      Corona gibt es den ganzen Tag in allen Medien.

      Grüßle Wiltrud
    • Waldgeist schrieb:

      Albabsucher schrieb:

      Ein bisschen heile Welt zum Zurückziehen ist wichtig !
      Leute packt Eure Zelte und Schlafsäcke ein und dann nix wie ab zum Martin nach Thüringen. Da ist Corona ab 6. Juni vorbei... ;)
      mdr.de/thueringen/corona-besch…aufheben-ramelow-100.html
      warum? wir haben erstklassige Herbergen :alright: :thumbsup: Regen und Sturm stören darin nicht.

      Gruß Martin
    • phoenix66 schrieb:

      Waldgeist schrieb:

      Albabsucher schrieb:

      Ein bisschen heile Welt zum Zurückziehen ist wichtig !
      Leute packt Eure Zelte und Schlafsäcke ein und dann nix wie ab zum Martin nach Thüringen. Da ist Corona ab 6. Juni vorbei... ;) mdr.de/thueringen/corona-besch…aufheben-ramelow-100.html
      warum? wir haben erstklassige Herbergen :alright: :thumbsup: Regen und Sturm stören darin nicht.
      Gruß Martin
      Gutes Bier gibt´s bestimmt auch bei Euch (Mett und Bratwurst sowieso), oder sollen wir ein paar Kisten mitbringen... :15:
    • burki schrieb:

      Waldgeist schrieb:

      Solche Zoonosen werden sich auch in Zukunft ausbreiten. Schuld daran ist der Mensch.
      Tja, was erwartest Du von einer sich unkontrolliert ausbreitenden invasiven Spezies?Betrachtet man das ganze völlig neutral aus biologischer Sicht kommt man da zu einem eindeutigen Ergebnis.

      Viele Grüße
      Burkhard
      Das ist das Ding. Es ist unglaublich, wie naturentfremdet die meisten Menschen mittlerweile geworden sind. Ich rede relativ viel und oft mit meinen Mitmenschen, Nachbarn und Bekannten, die man z. B. beim Einkaufen trifft und bin doch ziemlich betroffen, wie technikaffin, aber tierfeindlich einige Zeitgenossen sind. Insekten sind lästig und stören beim Grillen und Kuchen essen auf der Terrasse. Wölfe gehören nicht hierher, sondern erschossen. Vogelgesang ist oft zu laut. Und überhaupt gehört die ganze Natur inkl. Bäume, Sträucher und Gräser in den Wald, oder die Feldmark. Aber doch bitte nicht in die Wohgebiete mit ihren klinisch reinen Rasengärten... :rolleyes:
    • Waldgeist schrieb:

      Und überhaupt gehört die ganze Natur inkl. Bäume, Sträucher und Gräser in den Wald, oder die Feldmark.
      Nee, da gehört die Natur auch nicht hin. Das wäre da dann viel zu unaufgeräumt! ;)

      Mit invasiv meinte ich Homo sapiens im Großen und Ganzen mit seinem Auftreten weltweit.
      Wir kommen aus diesem genetisch fixierten Wachstums- und Ausbreitungsprogramm nicht raus. In Urzeiten war das sehr effektiv, um die Art zu erhalten. Sollte da jetzt kein Umdenken erfolgen (wer's glaubt wird selig), wird uns das ganze wohl früher oder später in eine große, nicht mehr handelbare ökologische Krise führen. Wir wissen soviel und handeln genau gegensätzlich!

      Und jetzt bin ich wieder bei Deinem Satz

      Waldgeist schrieb:

      wie technikaffin, aber tierfeindlich einige Zeitgenossen sind. Insekten sind lästig und stören beim Grillen und Kuchen essen auf der Terrasse. Wölfe gehören nicht hierher, sondern erschossen. Vogelgesang ist oft zu laut.
      Wie soll sich das Große und Ganze ändern, wenn es im Kleinen auch nicht besser ist?

      Wir sind eben so.

      Als Nachtrag eine passende Fabel hierzu:

      Es begab sich das ein Skorpion eine Fluss überqueren musste. Am Ufer
      saß eine Schildkröte und sonnte sich. Der Skorpion ging zur Schildkröte
      und fragte sie, ob sie ihn über den Fluss bringen könne. Nein sagte die
      Schildkröte, mitten im Fluss stichst du mich und ich muss sterben, ich
      werde Dich nicht über diesen Fluss bringen! Aber wenn ich dich steche
      sterbe ich doch auch. Ja, dachte die Schildkröte und ließ den Skorpion
      auf ihren Rücken steigen. Mitten im Fluss angekommen stach der Skorpion
      die Schildkröte in den Hals. Warum hast du das nur getan, sprach die
      Schildkröte mit zitternder Stimme, jetzt sterben wir doch beide.
      Der Skorpion antwortete: Ich kann nicht anders, es liegt in meiner Natur....."

      Quelle: Freitagsphilosophie

      Viele Grüße
      Burkhard

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von burki ()

    • burki schrieb:

      Mit invasiv meinte ich Homo sapiens im Großen und Ganzen mit seinem Auftreten weltweit.
      Wir kommen aus diesem genetisch fixierten Wachstums- und Ausbreitungsprogramm nicht raus.


      [...]


      Und jetzt bin ich wieder bei Deinem Satz
      Wie soll sich das Große und Ganze ändern, wenn es im Kleinen auch nicht besser ist?
      Wir sind eben so.
      Ja, wir sind so. Aber (ich weiß tausend mal diskutiert, bleibt es akademisch) z. B. die native Americans waren da anders. Die blieben bei ihrem Status quo. Technische Innovationen. Wozu? Man lebte in - mit - und von der Natur. Bis das Bleichgesicht kam... :rolleyes:
    • Waldgeist schrieb:

      z. B. die native Americans waren da anders. Die blieben bei ihrem Status quo. Technische Innovationen. Wozu? Man lebte in - mit - und von der Natur.
      Na ja, eine Entwicklung gab es da auch. Vielleicht nicht so bei den Prärievölkern. Aber guck mal nach Süd- und Mittelamerika. Groß gebaut, gute Landwirtschaft, aber geknüppelt, unterdrückt und versklavt haben die ebenfalls.

      Waldgeist schrieb:

      Bis das Bleichgesicht kam...
      Frei nach Darwin: Wir waren halt noch skrupelloser und gieriger ...
      Und so funktioniert bis heute die Weltwirtschaft.

      Wie gesagt: Wir wissen mittlerweise so viel über die Folgen unseres tuns und handeln genau gegensätzlich!

      Um noch mal auf den Spiegel-Artikel zurückzukommen: Mittlerweile holen wir uns durch unser Vordringen in abgelegenste Gebiete Viren, Bakterien und sonstwas in die Bevölkerung, die ansonsten relativ isoliert mit ihren angestammten Wirten in ihrerm Habitat koexistiert haben. Da freut sich dann der Coronavirus, wenn er auf Menschen und (Haus-)Tiere trifft, die er bisher nicht kannte, die keine Antikörper gegen ihn haben und in denen er fröhlich mutieren kann. Der wird auch nicht der letzte bleiben, mit dem wir es zu tun bekommen.

      Viele Grüße
      Burkhard
    • burki schrieb:

      Waldgeist schrieb:

      z. B. die native Americans waren da anders. Die blieben bei ihrem Status quo. Technische Innovationen. Wozu? Man lebte in - mit - und von der Natur.
      Na ja, eine Entwicklung gab es da auch. Vielleicht nicht so bei den Prärievölkern. Aber guck mal nach Süd- und Mittelamerika. Groß gebaut, gute Landwirtschaft, aber geknüppelt, unterdrückt und versklavt haben die ebenfalls.
      Ja, ich meinte schon die "Rothäute". Die waren schon alle nah dran. Eine frühere Bekannte von mir ist nach Nebraska gegangen und hat einen jungen Sioux (Dakota) geheiratet. Der ist quasi eine Häuptlingssohn. Jetzt haben die da klar ganz andere Probleme.

      Aber auch die alten europäischen Hauptstämme, wie Kelten, Germanen und Slawen lebten immer sehr nahe an und mit Respekt zur Natur. Bis das quasi "Bleichgesicht" von damals kam. Der Römer. Mit Staatsapparat. Beamtentum und seinem ganzen administrativen Mist, der uns bis heute gefangen hält in dem Wahn von Wachstum, Wachstum und bitteschön noch mehr Wachstum... :33:

      Aber lassen wir das Thema hier im Naturforum_Wigwam. Man kann nur hoffen, daß der große Geist alle nochmal wachrüttelt.
    • Ich sehe das alles genau so wie ihr !

      Doch wenn ich meinen täglichen Ablauf so betrachte - denke ich ,daß ich zwar nah an der Natur bin und trotzdem alles falsch mache.
      Das fängt schon an wenn ich auf die Wasserspülung drücke ,wenn ich meinem Drang nach Hygiene nachkomme,wenn ich mit meinem Diesel in die
      heimatnahe Natur fahre,wenn ich die Pratze Bananen zu 1 € mitnehme ,und und und.
      Mein Rasen ist zwar eine Mischung aus Moos ,Breit und Spitzwegerich u.vielen anderen Kräutern .Ums Haus stehen 8 Obstbäume - das alles reicht aber nicht.
      Der Konsum und damit der Anfall von Müll ist zu hoch.
      Wir leben auf zu großem Fuß und wollen davon nicht lassen .

      Das geht nicht mehr lange gut - meine ich !