Ist dies das Werk von Eichhörnchen? => Bestätigt

    • bestimmt

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Ist dies das Werk von Eichhörnchen? => Bestätigt

      Hallo, liebe Naturfreunde,

      auf einer unserer Fichten lebt seit letztem Frühjahr ein Eichhörnchen (vielleicht auch 2). Der "Rasen" zwischen dem bewohnten Baum und einer großen Blutpflaume ist derzeit übersät mit kleinen abgetrennten Fichtenzweigen. Zuerst schob ich das auf die Winterstürme, die wir in dieser Saison hatten, aber inzwischen habe ich das Eichhörnchen in Verdacht. An denselben Stellen liegen auch einige leere Walnusshälften. Meine Frage an die Waldläufer und Parkbesucher: liege ich mit Eichhörnchen richtig?

      Liebe Grüße
      PeterP


    • Eichhörnchen als Fichtenknospen-Feinschmecker - ja, ich habe einzelnen Tierchen beim 'Naschen' zugeschaut.
      ABER, nach meiner Morgendlektüre und meiner Meinungsäußerung die Tierchen wären für die abgebildeten 'abgebissenen' Zweiglein verantwortlich, möchte ich mich korrigieren. Oder zumindest mein Umdenken hier äußern - dürfte erlaubt sein.
      Als Morgenbeschäftigung suchte ich mir aus: Aufräumen im Garten, und zwar dort wo die von mir vor ca.50 Jahren gepflanzte Omorikafichte steht / wächst. Übrigens ein Wildgarten mit einigen Buddleja besetzt.
      Bei der Arbeit umflatterten mich Zitronenfalter, C-Falter und Rotkehlchen. Doch das Aufsammeln der Zweigspitzen - ich schaute sie mir genauer an.
      Zwei Argumente warum ich die Eichhörnchen nicht mehr für Hauptschuldige halte: a) Die Menge der 'Spitzen' die ich dort einsammelte können die ein, zwei bei mir umhersausenden E-hörnchen unmöglich vom Baum geknabbert haben; b) Fraßspuren konnte ich auch nicht entdecken
      Überlegung: Wir hatten zwei Dürrejahre. Die Omorikafichte ist keine hiesige Baumart, sie wurde seinerzeit hier von den Baumschulen viel angeboten; eine steht noch bei mir.
      Denkbar ist, dass diese Fichtenart in der von uns beobachteten Art und Weise auf die Trockenheit reagiert. Überlebensstrategie.
      Liebe Fragesteller, ich bin neu in der Gruppe und kenne die üblichen Geflogenheiten noch nicht. Entschuldigen Sie mein Vorschnellsein.
      Lieber Gruß - bleiben Sie gesund heißt es heutzutage, mir wird es immer wieder gesagt da ich mit 89 zur Hauptrisikogruppe zähle -
      Hermann Block, Coesfeld
    • block schrieb:

      Zwei Argumente warum ich die Eichhörnchen nicht mehr für Hauptschuldige halte: a) Die Menge der 'Spitzen' die ich dort einsammelte können die ein, zwei bei mir umhersausenden E-hörnchen unmöglich vom Baum geknabbert haben; b) Fraßspuren konnte ich auch nicht entdecken
      Überlegung: Wir hatten zwei Dürrejahre. Die Omorikafichte ist keine hiesige Baumart, sie wurde seinerzeit hier von den Baumschulen viel angeboten; eine steht noch bei mir.
      Hallo Hermann ,

      Ich habe dieses massenhafte Herumliegen der Triebe auch nur an einem Baum beobachtet .Ich weiss nicht mehr welche Art das war.
      Auf das Eichhörnchen bin ich bei der Suche nach Triebabfall,Fichte gestossen.
      Deine Annahme ,daß die Dürrejahre eine Rolle spielen - ist plausibel.

      Ich wünsche Dir von Risikopatient zu Risikopatient alles Gute ,bleib gesund !
    • Hallo Hermann,

      deine Argumentation leuchtet auch mir ein. Denn warum sollte ein Eichhörnchen die Triebspitzen einer Fichte abnagen, ohne daran die geringsten Fraßspuren zu hinterlassen? Aber Ahnung davon habe ich nicht.

      Ich möchte dich aber herzlichst hier im Forum begrüßen! Ich hoffe, du fühlst dich wohl! ;)
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Neues Argument: Fichtenkreuzschnabel
      Da kann ich einfach den 'Schnabel' nicht halten. Herrlich, Forum!
      Vor Jahren hatte ich einen Schwarm von 30 - 40 Kreuzschnäbeln zu Besuch. Und genau in dieser meiner von mir erwähnten Fichte hielten sie sich auf.
      Welcher Nahrung sie sich bedienten zeigten sie mir anschließend: brr, flog der Schwarm auf und - ließ sich auf dem Flachdach vor dem Fenster meines Zimmers, in dem ich am Schreibtisch saß, nieder.
      Was trugen einige von ihnen im Schnabel und ließen sogar etliche von den Dingern beim baldigen Abflug zurück?? Zapfen dieser Omorikafichte! keine Zweigspitzen.
      Bemerkenswert, wie ich meine, die unweit davon stehende auch Zapfen tragende Fichte, die auch in unseren Wäldern wächst, wurde nicht besucht.
      Da ich mich seit ca. 50 Jahren mit der Ornithologie beschäftige (mit den Schmetterlingen seit gut 5 Jahren) registrierte ich den 'Besuch' sehr wohl.

      Da ich den Baum nicht ständig beobachte kann ich nicht behaupten: Das oder das ist die Ursache, da wird wohl ein Fragezeichen bleiben.
      Ergänzend, da ich feststelle, dass die Beiträge doch gelesen werden (ich schrieb bei den Ornis auch schon Einiges, aber das Echo war allgemein sehr spärlich): Den Zweigspitzenabfall beobachtete ich im vorigen Jahr ebenfalls, vielleicht ganz so ausgeprägt wie in diesem Jahr, aber es fiel mir auf.
      Nochmals Haltet Euch munter! Hermann Block, Coesfeld
    • Hallo, liebe Naturfreunde,

      ich will nicht auf jeden Beitrag einzeln eingehen, aber noch mal insgesamt Stellung nehmen.

      Fichtenkreuzschnabel möchte ich ausschließen, den habe ich in meinem ganzen Leben (bin 78) in meinen Gärten noch nie gesehen. Ich wohne schon immer mitten im bebauten Gebiet, habe jetzt allerdings 3 schon recht große Fichten im Garten, auf einer davon hat sich letztes Jahr ein Eichhörnchen niedergelassen.

      Den Link, den ich in der ersten Antwort auf meine Frage erhalten habe, kann ich zur Lektüre nur empfehlen. Es ist eine vertrauenswürdige Webseite. Bemerkenswert ist, dass das Eichhörnchen in der Minute bis zu 3 Triebspitzen schafft, es kann dadurch auf über 600 Stück am Tag kommen. Dies erklärt die hohe Anzahl auf dem Boden.

      Liebe Grüße
      PeterP
    • 28.3.
      mh, doch noch mal was zum Thema:
      "gugg mol" stand da geschrieben, Adressat war der' Peter'; Schreiber 'Albabsucher'. Beide sind mir unbekannt. Unbekannt war mir auch die Bedeutung von "gugg mol". Wenn dort geschrieben stände: "kiek äs bie ..." (schau mal bei), dann wäre mir Nachdenken über die Verursacher der 'Absprünge' erspart geblieben. Mundarten, letztere aus dem Münsterland.
      Gruß an Bekannte und Unbekannte H.B.
    • Hallo Silke,

      "zu wenig Futter" könnte es eigentlich nicht sein. Hauptsächlich fressen sie Zapfen, bzw. deren Samen, und die gibt es reichlich auf den Bäumen. Außerdem finde ich in diesem Frühjahr mehr Walnüsse in Töpfen, Kübeln, Kästen und Beeten als sonst, woraus ich schließe, dass die Tierchen reichlich Nüsse zum Verstecken hatten. Warum in diesem Winter vermehrt Zweigspitzen daran glauben mussten, bleibt wohl weiter unerklärt.

      Liebe Grüße
      PeterP