Gottesanbeterinnen (Mantis religiosa)

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    • Waldgeist schrieb:

      Als ich in den Exifs gesehen habe, daß Du mit einem Samsung Telefon fotografierst, war ich echt baff. Besonders die Bilder # 3 und # 4 sind ausgesprochen gut von der techn. Qualität her. Schärfe, Farbe, Belichtung sind echt super...
      Lieber Peter,

      diese große Anerkennung aus deinem Mund freut mich natürlich riesig! :)

      Als ich mir mein Handy vor zwei Jahren zugelegt habe, habe ich bewusst das gewählt, was damals die beste Kamera haben sollte (auf die normalen Handys bezogen, nicht auf besonders exklusive Modelle). Vorher habe ich eine kleine Digitalkamera mit mir herumgetragen, habe trotz ihrer vielen Möglichkeiten letztlich nur mit der Automatik fotografiert. Diese automatischen Fotos waren weit schlechter als die Handyaufnahmen.
      Nach dem Tod meines uralten Hundes hatte ich versucht, mich bei einem Fotokurs an der VHS anzumelden. Der kam zweimal nicht zustande. (Ich lebe hier in der Südwestpfalz am Ende der Welt). Durch die Wahnsinnsbilder, die ich hier im Forum jeden Tag zu sehen bekam, hätte ich mir auch gern eine anständige - aber immer leichte! - Kamera zugelegt. Aber es sollte nicht sein. Also bin ich notgedrungen bei meinem Handy geblieben.

      Und nun finde ich es vor allem bequem und für mich tragbar im wörtlichen Sinne. Für wirklich gute Aufnahmen habe ich ja euch! :ups:
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • phoenix66 schrieb:

      mit den Muskeln ist das immer so eine Sache. Ich traue mir mit 78 noch einiges zu. Was mir zum fotografieren fehlt(egal ob Wissen oder Technik) wird angeschafft und erlernt und damit höre ich erst auf, wenn der Sargdeckel über mir zufällt. Heute waren wir den ganzen Tag im Busch des NSG Alter Bahndamm Altenburg, wo ich auch noch einen Rucksack für die Verpflegung und Wetterjacke mitführe. Das kommt zur Kamera und Fernglas dazu. Leichteres Gepäck gibt es nur bei Halbtagstouren.
      Lieber Martin,

      na bitte! Bei dem, was du so alles trägst und wie oft und wie weit und wie lange, da wundert es mich nicht, dass deine Muskeln noch fit wie bei einem viel, viel Jüngeren sind.
      Wir beide sind mit Lothar zusammen wohl die Ältesten hier (ich bin 73). Tragen konnte ich schon als noch relativ junge Frau über viele, viele Jahre durch eine größere OP kaum etwas. Inzwischen ist das wieder gut. Aber jetzt ist meine Faulheit fortgeschritten... :D
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Rosmarie schrieb:

      phoenix66 schrieb:

      mit den Muskeln ist das immer so eine Sache. Ich traue mir mit 78 noch einiges zu. Was mir zum fotografieren fehlt(egal ob Wissen oder Technik) wird angeschafft und erlernt und damit höre ich erst auf, wenn der Sargdeckel über mir zufällt. Heute waren wir den ganzen Tag im Busch des NSG Alter Bahndamm Altenburg, wo ich auch noch einen Rucksack für die Verpflegung und Wetterjacke mitführe. Das kommt zur Kamera und Fernglas dazu. Leichteres Gepäck gibt es nur bei Halbtagstouren.
      Lieber Martin,
      na bitte! Bei dem, was du so alles trägst und wie oft und wie weit und wie lange, da wundert es mich nicht, dass deine Muskeln noch fit wie bei einem viel, viel Jüngeren sind.
      Wir beide sind mit Lothar zusammen wohl die Ältesten hier (ich bin 73). Tragen konnte ich schon als noch relativ junge Frau über viele, viele Jahre durch eine größere OP kaum etwas. Inzwischen ist das wieder gut. Aber jetzt ist meine Faulheit fortgeschritten... :D
      Liebe Rosmarie,

      bei mir kommt noch deine unbehandelbare defekte Halswirbelsäule dazu, wo nicht viel dranhängen kann. Da nützen die besten Oberarme nichts. Deswegen gucke ich sehr auf das Gewicht der Ausrüstung und Spiegelreflex-Kameras wurden verkauft.

      Gruß Martin
    • Lieber Martin,

      manches fällt schwer. Für einen leidenschaftlichen Fotografen wie dich war es bestimmt ein Abschied, als du dich von deinen Spiegelreflex-Kameras trennen musstest. Zum Glück hast du ja noch bessere erfolgreichere Alternativen gefunden!

      Ich habe mit dem Nacken auch einige Probleme. Ächz, ich wollte ja jeden Tag dagegen Übungen machen. Also gleich los... Danke!

      Gibt es eigentlich nicht die Möglichkeit, eine Kamera an einen Bauchgurt zu hängen? Denn das Gewicht-Problem bei Nackengeschädigten kommt doch oft vor.
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Rosmarie schrieb:

      Und nun finde ich es vor allem bequem und für mich tragbar im wörtlichen Sinne...

      Liebe Rosmarie.

      Der berühmte Fotograf Elliot Erwitt hat einmal jenes mittlerweile berühmte Zitat hinterlassen:


      "Die beste Kamera ist gerade die, die man dabei hat."


      Ergo hast Du alles richtig gemacht. Ich wünsche Dir noch viele tolle Aufnahmen mit Deiner Samsung.

      Gruß
      Peter
      Gruß
      Peter
    • Vielen herzlichen Dank, lieber Peter!

      Dein Zitat tröstet mich ungemein! :ups:
      Aber es ist halt so, dass man sich auf seine persönlichen Gegebenheiten einstellen muss. Und auf die eigenen Prioritäten... Das passt mir manchmal nicht so ganz. Aber, so what? :D
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Rosmarie schrieb:

      Lieber Klaus,
      am liebsten würde ich in Grund und Boden versinken. Denn ich hatte deinen Wahnsinns-Fund mit deinen einzigartigen Fotos aus allen möglichen Winkeln heraus schlichtweg vergessen... Zwei Jahre waren wohl schon eine zu lange Zeit für mich. Mannomann! Tust du mir einen Gefallen? Falls ich in zwei Jahren äußern sollte, ICH hätte noch keine Gottesanbeterin gefunden, hilf mir bitte auf die Sprünge. Ich werde mich dann an meine Familie wenden.
      Liebe Rosmarie,
      vielen Dank für deine lieben Zeilen. Dein Wunsch ist mir Befehl; ich habe ihn mir auf Termin genommen. Ich hoffe nur, dass dann nicht ich derjenige bin, der dies vergessen hat oder der seine Terminvormerkung nicht mehr findet.
      Liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche
      Klaus
    • Klaus B. schrieb:

      Ich hoffe nur, dass dann nicht ich derjenige bin, der dies vergessen hat oder der seine Terminvormerkung nicht mehr findet.
      Lieber Klaus,

      du bist einfach köstlich! :79: :79: :79:
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Die Färbung der Mantis religiosa ist eine Anpassung an den Untergrund. Neben grünen und gelben-braunen Tieren soll es sehr selten auch bräunlich-rote und ganz schwarze Tiere geben. Die Färbung ist in so fern abhängig vom Untergrund, dass sich die Mantide bei der Häutung auf den Untergrund einstellt. Färbungsänderung ist dann erst wieder mit der nächsten Häutung möglich. Die ganz schwarzen Tiere kommen zustande, wenn sie auf Brandflächen leben. sogenannter Feuermelanismus.

      Viele Grüße
      Klaas
    • Hallo Rosmarie,

      hier mal unser "Cerberus". Ein S. cingulata. Dem würde ich zwar das Begehen von mir erlauben, käme aber nicht auf die Idee ihn mit den Fingern um Aufsteigen zu bitten. Soviel zu deinervFrage vor Kurzem.

      LG Lothar
      Bilder
      • s.cing750-3.jpg

        126,71 kB, 750×563, 2 mal angesehen
      • cing700.jpg

        163,82 kB, 700×560, 2 mal angesehen
      Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. >Konfuzius<
    • Klaas Reißmann schrieb:

      Die Färbung der Mantis religiosa ist eine Anpassung an den Untergrund. Neben grünen und gelben-braunen Tieren soll es sehr selten auch bräunlich-rote und ganz schwarze Tiere geben. Die Färbung ist in so fern abhängig vom Untergrund, dass sich die Mantide bei der Häutung auf den Untergrund einstellt. Färbungsänderung ist dann erst wieder mit der nächsten Häutung möglich. Die ganz schwarzen Tiere kommen zustande, wenn sie auf Brandflächen leben. sogenannter Feuermelanismus.
      Lieber Klaas,

      danke, dass du meine Frage nach der Färbung der Gottesanbeterinnen noch einmal aufgegriffen und mir verständlich beantwortet hast! :28:
      Lothar hat oben eine gezeigt, die so gelb wie seine Hauswand war und auch eine, die so weiß wie die Wand war, auf der sie saß.
      Sehe ich das richtig, dass das darauf schließen lässt, dass diese Tiere sehr standorttreu sind und ihren Lebensraum auch nach Häutungen gern beibehalten?
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Lieber Lothar,

      deinen "Cerberus" ordne ich so ein, dass du mir dessen Gebiss zeigen wolltest. ? Ich hatte mich gewundert, dass du die Gottesanbeterin auf die Hand genommen hattest. Ich hätte das ja auch gern gemacht, war aber viel zu feige, weil ich dachte, die könnte beißen, kratzen oder klammern - und mich dabei in den Herzinfarkt treiben... :D

      Ich verstehe dich so, dass so eine Gottesanbeterin gegen diesen deinen "Cerberus" ein vergleichsweise harmloses Tierchen ist. :D
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Rosmarie schrieb:

      Klaas Reißmann schrieb:

      Die Färbung der Mantis religiosa ist eine Anpassung an den Untergrund. Neben grünen und gelben-braunen Tieren soll es sehr selten auch bräunlich-rote und ganz schwarze Tiere geben. Die Färbung ist in so fern abhängig vom Untergrund, dass sich die Mantide bei der Häutung auf den Untergrund einstellt. Färbungsänderung ist dann erst wieder mit der nächsten Häutung möglich. Die ganz schwarzen Tiere kommen zustande, wenn sie auf Brandflächen leben. sogenannter Feuermelanismus.
      Lieber Klaas,
      danke, dass du meine Frage nach der Färbung der Gottesanbeterinnen noch einmal aufgegriffen und mir verständlich beantwortet hast! :28:
      Lothar hat oben eine gezeigt, die so gelb wie seine Hauswand war und auch eine, die so weiß wie die Wand war, auf der sie saß.
      Sehe ich das richtig, dass das darauf schließen lässt, dass diese Tiere sehr standorttreu sind und ihren Lebensraum auch nach Häutungen gern beibehalten?
      Das kann ich Dir leider nicht sagen. Ich denke aber, dass die Tiere, wenn der Lebensraum lohnend ist, keinen Grund haben abzuwandern. Sprich: so lange ausreichend Futter und auch Deckung vorhanden ist, wird die Gottesanbeterin keinen Grund haben abzuwandern. Sollte Futter fehlen, ist sie wohl weg. Sollte Deckung fehlen, auch. Nur im zweiten Fall anders als im ersten. ;)

      Liebe Grüße
      Klaas
    • Lieber Klaas,

      danke für deine Antwort, mit der du das bestätigst, was ich auch für wahrscheinlich gehalten habe!
      Ich war sehr überrascht, dass diese zwei Gottesanbeterinnen verschiedene Farben hatten. Die eine grün, die andere braun. Dabei habe ich sie vielleicht 20 m voneinander weg gefunden. Aber beide waren wohl auf der Suche nach einem geeigneten Platz für ihre Oothek...
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Liebe Silke,

      wenn es bei euch noch nicht zu kalt ist, dann guck doch jetzt mal. Wenn sich die beiden nicht bewegt hätten, weil sie wohl auf der Suche nach einem geeigneten Eiablageplatz gewesen wären, hätte ich sie niemals entdeckt.

      Ich drücke dir ganz, ganz fest die Daumen, dass du auch noch mal Gottesanbeterinnen entdeckst! Und dann freue ich mich auf deine Bilder. Die wären nämlich 1000%ig besser als meine. Was wahr ist, muss wahr bleiben! :19:
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Rosmarie, das sind zu viele Vorschußlorbeeren... :29:

      Bei uns hier gibts die leider nicht.... in Kärnten und im Burgenland gibt es sie.... Im Seewinkel hab ich eh danach gesucht, bin extra ganz langsam durch die Wiesen (halt nur dort, wo man rein darf), und hab geschaut, was da weghüpft, aber es waren nur Schrecken..
      LG Silke
    • Och schade, liebe Silke! Aber du fährst doch auch mal wieder in Urlaub oder eben in eure wärmeren Gefilde.
      Irgendwann wird es schon klappen. Und falls tatsächlich nicht, dann hast du doch wirklich genug tolle und ungewöhnliche andere Funde, vor allem auch unter den Vögeln, an denen du dich freuen kannst!
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)