kann mir das einer erklären ?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Lieber Werner,

      natürlich habe ich auch keine Erklärung, sondern bin sehr gespannt, was die Kompetenteren meinen. Mich würde auch sehr interessieren, um welche Pflanze es sich handelt.
      Wie viel Zeit liegt ungefähr zwischen Bild 1 und 2?

      Schon bei Bild 1 habe ich den Eindruck, dass diese Pflanze aufgrund ihrer vielen Triebe aus einem Wurzelgeflecht, vielleicht aus einem Wurzelspross herauskommt, der von der Seite her bis dahin gewachsen ist.

      Seitdem es wieder viel regnet, könnte dieser Wurzelspross Vitalität entwickelt und den Asphalt gesprengt haben.
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Es reicht ein unscheinbares kleines Löchlein, gefüllt mit etwas Erde, die der wind dort rein geweht hat. ebenso das Samenkorn, was, wenn es regnet, die Chance hat auszutreiben. Ein klitzekleines Loch ist nie nur klitzeklein. Die Wurzel hat ein verschwindend kleines Spaltensystem. in das sie sich schieben kann. Dieses kann sie durch ihr Wachstum erweitern, weitere Triebe bilden, die nach oben stoßen und den Asphalt anheben.

      Es gibt irgendwo im Net so eine filmreihe, was wäre, wenn die Menschen plötzlich weg wären, wie schnell alles verfallen würde. Ich gehe davon aus, dass Du von unseren Radwegen innerhalb etwa 10 Jahre nichts mehr siehst. Straßen und Landstraßen wird etwas länger dauern, weil aufwendiger im Untergrund gestaltet, Autobahnen noch länger. Schau Dir an, wieviel wir an unseren Häusern rumbasteln müssen, damit sie in Schuss bleiben. Ich glaube in den Filmen war der Zeitraum auf 100 Jahre gelegt. Nach 100 Jahren siehst Du kaum noch was von unserer "Zivilisation". ;)

      Viele Grüße
      Klaas
    • Klaas Reißmann schrieb:

      Es gibt irgendwo im Net so eine filmreihe, was wäre, wenn die Menschen plötzlich weg wären, wie schnell alles verfallen würde. ... Ich glaube in den Filmen war der Zeitraum auf 100 Jahre gelegt. Nach 100 Jahren siehst Du kaum noch was von unserer "Zivilisation".
      Lieber Klaas,

      diesen Film oder mehrere davon habe ich mal im Fernsehen gesehen. Die Animationen waren unglaublich - aber überzeugend.
      Irgendwie fand ich sie sogar tröstlich.
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Klaas Reißmann schrieb:

      Dieses kann sie durch ihr Wachstum erweitern, weitere Triebe bilden, die nach oben stoßen und den Asphalt anheben.
      Das Anheben des Asphalts um 3 cm durch dieses mikrike Pflänzchen,welche Kraft ist da erforderlich .
      Bei einer Baumwurzel könnte ich mir das besser vorstellen.

      Klaas Reißmann schrieb:

      Es gibt irgendwo im Net so eine filmreihe, was wäre, wenn die Menschen plötzlich weg wären,

      Hab ich teilweise gesehen ! Geht schnell ja .

      Rosmarie schrieb:

      Wie viel Zeit liegt ungefähr zwischen Bild 1 und 2?
      Liebe Rosmarie ,die hab ich heute morgen nacheinander aufgenommen ,es sind 2 Stellen im Asphalt.
    • Albwanderer schrieb:

      Klaas Reißmann schrieb:

      Dieses kann sie durch ihr Wachstum erweitern, weitere Triebe bilden, die nach oben stoßen und den Asphalt anheben.
      Das Anheben des Asphalts um 3 cm durch dieses mikrike Pflänzchen,welche Kraft ist da erforderlich .Bei einer Baumwurzel könnte ich mir das besser vorstellen.
      Du gehst von falschen Voraussetzungen aus. Ein Baumwurzel fängt genau so pillepalle an, wie jede Graswurzel auch. Ein klitzekleines Dingelchen, ohne jede besondere Schutzwand, dafür mit viel Wurzelhärchen. Diese wird langsam dicker und verdrängt das umliegende Erdreich, verdichtet es zu den Seiten und hebt es nach oben an. Es spielt keine Rolle, ob es eine Baumwurzel ist oder die eines Krauts. Die Kraft ist die gleiche. Baumwurzeln drängen nicht an die Oberfläche. So haben wir den Umstand, dass diese, wenn sie in Richtung Asphalt wachsen, diesen einfach nur anheben. Kennt jeder, der schon mal über einen asphaltierten Alleeradweg gefahren ist. Würden sie zum Licht drängen, würden sie den Asphalt genau so sprengen.

      Bemerkenswert ist: das geht nur, wenn ein Spaltensystem vorhanden ist. Es hat noch keiner erlebt, dass Wurzeln von Sträuchern und Bäumen, die direkt am Haus stehen, die Kellerwände zerstören. Es sei denn, dass sie Risse haben, wie ich es aus meiner Heimat durch en Bergbau kenne. Erst dann haben Wurzeln die Chance in Mauern rein zu wachsen und diese kaputt zu wachsen.

      Liebe Grüße
      Klaas
    • burki schrieb:

      Manche Pflanzen können durch Osmose einen extrem hohen Zelldruck (Turgordruck) bis 15 bar aufbauen. Dadurch und unterstützt durch weitere Faktoren sind das wahre "Brecher"!
      Ja Burkhard ,das kann ich mir vorstellen aber nicht jetzt bei 5 ° C sondern im Sommer ,wenn der Belag durch Hitze weich ist.
      Wenn die 15 bar unter dem Belag voll zur Wirkung kämen ,wären es bei einer Fläche von 100 cm² schon 1,5 Tonnen die sehr wohl in der Lage sind ,den Belag zu heben.
    • burki schrieb:

      Da braucht es noch nicht mal 15 bar. Das ist während des Wachstums der Pflanze ein langsames "Anschwellen" der Biomasse unter dem Asphalt, welches in der Summe einen sehr starken Druck aufbaut.
      Ja Burkhard , mit deinen 15 oder weniger bar ist die Sache durchaus vorstellbar. :alright: :alright: :alright: :alright:

      Daß es laut @Klaas Reißmann einer Undichtheit im Belag bedarf ,damit da was anfängt zu wachsen ,ist auch klar.
    • Albwanderer schrieb:

      Daß es laut @Klaas Reißmann einer Undichtheit im Belag bedarf ,damit da was anfängt zu wachsen ,ist auch klar.
      Irgendeinen Samenanflug auf Substrat muss es vielleicht geben.

      Aber was macht z.b.ein Pilz, dessen Mycel von der Seite unter den Asphalt gelangt. Wenn der einen Fruchtkörper schieben will, knackt der das Ganze ohne Probleme. Selbst gesehen im Frühherbst auf einem Fahradweg hier bei uns. Ob da vorher eine Schadstelle war, weiss ich natürlich nicht.
      Vielleicht gilt das auch für Wurzelausläufer von Pflanzen?

      Viele Grüße
      Burkhard
    • Hallo ihr Lieben,

      von der Doku habe ich schon häufiger gehört, kann mir jemand vielleicht sagen, wo ich die finde, gern auch als Privatnachricht, da hier Links ja nicht so gern gesehen sind.
      Ich suche den nämlich schon eine Weile und habe noch nichts gefunden.
      Beste Grüße,
      Stefan

      ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

      Lifelist:
      Vögel:
      - Deutschland: 239, Seeregenpfeifer
      - Welt (2019): 257 (194), Seeregenpfeifer(Bergfink)
      - (Garten): 93, Waldohreule
      Sonstige Wirbeltiere: 64, Aal
      Wirbellose, nur extern bestätigte Lebendfunde: 672, Paederus littoralis
    • _Stefan_ schrieb:

      von der Doku habe ich schon häufiger gehört, kann mir jemand vielleicht sagen, wo ich die finde, gern auch als Privatnachricht, da hier Links ja nicht so gern gesehen sind.
      Hallo Stefan , finde im Netz auch nur Stückwerk !
      Diese Anhebung kann nur das Ergebnis aus Druck x Fläche sein ,anders kann ich mir die Hebung nicht vorstellen.
      Permanenter Druck auf warmen Asphalt - das passt nach meinem Verständnis .

      Wieso keine Links ? Es ist doch besser zu verlinken als das, was da im Netz steht ,als "auf dem eigenen Mist gewachsen "zu verbreiten.
    • Klaas Reißmann schrieb:

      Du gehst von falschen Voraussetzungen aus. Ein Baumwurzel fängt genau so pillepalle an, wie jede Graswurzel auch. Ein klitzekleines Dingelchen, ohne jede besondere Schutzwand, dafür mit viel Wurzelhärchen. Diese wird langsam dicker und verdrängt das umliegende Erdreich, verdichtet es zu den Seiten und hebt es nach oben an. Es spielt keine Rolle, ob es eine Baumwurzel ist oder die eines Krauts. Die Kraft ist die gleiche. Baumwurzeln drängen nicht an die Oberfläche. So haben wir den Umstand, dass diese, wenn sie in Richtung Asphalt wachsen, diesen einfach nur anheben. Kennt jeder, der schon mal über einen asphaltierten Alleeradweg gefahren ist. Würden sie zum Licht drängen, würden sie den Asphalt genau so sprengen.

      Bemerkenswert ist: das geht nur, wenn ein Spaltensystem vorhanden ist. Es hat noch keiner erlebt, dass Wurzeln von Sträuchern und Bäumen, die direkt am Haus stehen, die Kellerwände zerstören. Es sei denn, dass sie Risse haben, wie ich es aus meiner Heimat durch en Bergbau kenne. Erst dann haben Wurzeln die Chance in Mauern rein zu wachsen und diese kaputt zu wachsen.
      Lieber Klaas, deine Erläuterungen sind für mich äußerst interessant! :28:
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)