Was bin ich?

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    • Hufra64 schrieb:

      Tatsächlich finde ich Douglasie auch relativ oft bei uns im Wald.
      Lieber Frank,

      da die Deckschuppen des Douglasienzapfen ganz typisch sind,glaube ich dass du das Rätsel hättest
      lösen können.
      Sicherlich hast du die auch schon genauer betrachtet.


      Hufra64 schrieb:

      Trotzdem wird sich die Douglasie in unseren Wäldern weiter ausbreiten.
      Auch wenn es Naturschutzverbände stört das es ja eine eingeschleppte Art ist.
      Auch wenn es eine eingeschleppte Art ist ,was spricht gegen die Verbreitung dieser Nadelbäume.
      Da ich keine Ahnung von forstwirtschaftlichem Denken habe frage ich mich ,
      ob hier die Vorteile nicht überwiegen.

      Grüßle Wiltrud
    • Liebe Wiltrud,

      leider habe ich dein Rätsel erst im Nachhinein entdeckt. Aber ich fand es ungeheuer spannend. Als Werner dank Peter - der ja alles erkennt. Wie macht er das nur? Von dessen Gehirnstruktur müssten wir mal ein Rätsel einsetzen! - als also ein Zapfen ins Rätselspiel kam, habe ich den Douglasienzapfen auch erkannt. Wir hatten sogar auf unserem Grundstück mehrere Douglasien stehen. Ein Nachbar hat sich immer Zapfen gesammelt, weil er sie so schön fand. Mir sind sie zu harzig...
      Hier sagen die Waldleute übrigens "Strobe".

      Dein Rätsel hat sehr viel Spaß gemacht! :ups:
      Herzlichen Glückwunsch den Siegern! :18:
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Peter66 schrieb:

      "Strobe" ist ein alternativ gebräuchlicher deutscher Trivialname für die Weymouth-Kiefer, Pinus strobus.
      Lieber Peter,

      achje, bin ich ein Schussel! Natürlich hast du Recht, "Stroben" sind Weymouths-Kiefern. Ich weiß das auch ganz genau - und erst recht wissen es die im Wald Arbeitenden! Danke, dass du meine Fehlleistung klar gerückt hast und dazu noch so schonend... :19: :29:
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Rosmarie schrieb:

      als also ein Zapfen ins Rätselspiel kam, habe ich den Douglasienzapfen auch erkannt. Wir hatten sogar auf unserem Grundstück mehrere Douglasien stehen
      Liebe Rosmarie,

      ich finde auch,dieser Zapfen ist leicht zu erkennen,und wenn du auf deinem Grundstück
      mehrere Douglasien stehen hattest hast du dir diese hübschen Zapfensicherlich auch genauer angeschaut.

      Grüßle Wiltrud
    • Liebe Wiltrud,

      wie Frank schon schrieb, gibt es hier im Wald viele Douglasien. Ich liebe sie ganz besonders wegen ihres ätherischen Öls (kaufe mir sogar dann und wann ein Fläschchen und träufele mir abends vorm Schlafengehen etwas aufs Kopfkissen). Ich liebe diesen Duft zwischen Zitrusfrucht und harziger Erde.

      Zu meiner Freude habe ich vor zwei Jahren diese riesige, alte Douglasie entdeckt. Sie hat bisher einige Fällungen in ihrer Umgebung überstanden. So hoffe ich...

      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Rosmarie schrieb:

      Liebe Wiltrud,

      wie Frank schon schrieb, gibt es hier im Wald viele Douglasien. Ich liebe sie ganz besonders wegen ihres ätherischen Öls (kaufe mir sogar dann und wann ein Fläschchen und träufele mir abends vorm Schlafengehen etwas aufs Kopfkissen). Ich liebe diesen Duft zwischen Zitrusfrucht und harziger Erde.

      Zu meiner Freude habe ich vor zwei Jahren diese riesige, alte Douglasie entdeckt. Sie hat bisher einige Fällungen in ihrer Umgebung überstanden. So hoffe ich...


      naja, der Wagen daneben ist für den Abtransport sowieso zu klein :D :thumbsup:

      Gruß Martin
    • Rosmarie schrieb:

      Zu meiner Freude habe ich vor zwei Jahren diese riesige, alte Douglasie entdeckt. Sie hat bisher einige Fällungen in ihrer Umgebung überstanden. So hoffe ich...
      Liebe Rosmarie,

      Douglasien können sehr groß werden,nicht so groß wie in ihrer Heimat,
      doch wie man auf deinem Foto sieht recht stattlich.
      Wir wissen ja,dass diese Bäume als Nutzholz dienen,wie eigentlich alle Bäume in unseren Wäldern.

      Doch wenn so ein Riese "geschlachtet" wird blutet mein Herz.
      Da geht es dir sicherlich ebenso.

      Grüßle Wiltrud
    • Lieber Martin,

      du bringst es auf den Punkt! :D

      Ich hab den Wagen extra mitfotografiert, weil man die Dicke von Bäumen auf Bildern schlecht abschätzen kann. Dieser Anhänger hatte eine völlig normale Größe und steht zudem noch im Vordergrund...
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Natürlich schrieb:

      Doch wenn so ein Riese "geschlachtet" wird blutet mein Herz.
      Da geht es dir sicherlich ebenso.
      Liebe Wiltrud,

      ja, da geht es uns beiden gleich. Ich kann das Fällen von Bäumen schon bei normaldicken kaum ertragen. Für mich sind Bäume Freunde...

      Bei dieser Douglasie habe ich die Hoffnung, dass sie als Naturdenkmal (auch ohne Kennzeichenschild) stehen bleiben darf. Wie gesagt, ich hoffe. Nun hoffen wir schon zu zweit... ^^
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Hallo Wiltrud,


      Natürlich schrieb:

      Auch wenn es eine eingeschleppte Art ist ,was spricht gegen die Verbreitung dieser Nadelbäume.
      grundsätzlich gibt es deutlich mehr Insekten, Pilze usw. die einheimische Baumarten nutzen oder brauchen.
      Bei fremden Baumarten gibt es zumindest am Anfang nur wenige die diese nutzen können.
      Sei es als Nahrungsquelle, Symbiosepartner, Nistplatz usw.
      Manche Arten haben sich so spezialisiert das sie nur an einer Baumart vorkommen können.
      Werden einheimische Arten durch fremde ersetzt können solche Spezialisten im schlimmsten Fall aussterben.
      Es könnte also das natürliche Gleichgewicht nachhaltig gestört werden.

      Des weiteren können mit Fremden Arten auch Krankheiten, Parasiten eingeschleppt werden die heimische Arten ausrotten können.

      Bei Bäumen zwar nicht so leicht, aber prinzipiell möglich ist auch das fremde Arten invasiv wirken und einheimische Arten verdrängen weil
      sie zum Beispiel schneller wachsen oder mit schlechteren Lebensbedingungen besser zurecht kommen.

      Im Falle der Douglasie könnte es zum Beispiel dazu kommen das die einheimische Tanne nicht mehr angepflanzt wird obwohl diese ebenfalls hinsichtlich Klimawandel geeignet wäre.
      Als einheimische Art gibt es bei der Tanne aber mehr Schädlinge oder Krankheiten die der Tanne zu schaffen machen.
      Die Wuchsleistung der Tanne ist deutlich schlechter als bei Douglasie.
      Und die Tanne wird wesentlich öfter vom Rotwild und Rehen verbissen.
      Das könnte die Waldbesitzer zum Beispiel dazu bringen nur noch Douglasie anzupflanzen.

      Allerdings hat sich inzwischen gezeigt das die Douglasie auch nicht alles hält was man sich von ihr versprochen hat.
      Von daher und da Naturschutzverbände und Förster ein Auge auf die Entwicklung haben werden wird das sicherlich nicht passieren.

      Viele Grüße
      Frank
    • Lieber Frank,

      deine Ausführungen sind wie immer fachlich sehr interessant! :28:
      Ich habe auch schon gehört, bzw. im Fernsehen gesehen, dass die Douglasie im Gegensatz zu einheimischen Bäumen unserer hiesigen Tierwelt weniger anbietet als die einheimischen Nadelhölzer.

      Zunächst hat mich das überrascht, da die Douglasie vor der letzten Eiszeit in Europa stark verbreitet gewesen sein soll. Aber offensichtlich haben sich unsere hiesigen tierisch/pflanzlichen Lebensgemeinschaften nach der letzten Eiszeit neu entwickelt, bzw. auf einander eingespielt.
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)