Gummidelphin und Winterinsekten

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    • Liebe Rosmarie,

      freut mich, wenn dir das interessant scheint. Da will ich mal versuchen, dir mit wenig Text die Herstellung von Kunststoffteilen nahe zu bringen. Sicherlich hast du schon beobachtet, dass man solche Teile soweit möglich dünnwandig herstellt mit möglichst gleichen Wandstärken. Als extremes Beispiel nenne ich da Videokasetten oder Joghurtbecher.

      Generell wird erst mal Kunststoffgranulat aufgeschmolzen und im Spritzkolben >>> Vorderer Bereich einer sogenannten Plastifizierschnecke, welche samt einer Rückströmsperre mit Schneckenspitze in einem beheizten dickwandigen Rohr, dem
      Schneckenzylinder drehbar untergebracht ist.<<< Kannst du dir so ähnlich wie ein Fleischwolf vorstellen, nur länger und mit Messtechnik versehen. Das ermöglicht das wiederholte"Plastifizieren"gleichbleibender Mengen an Granulat, welches jedesmal durch den Einspritzvorgang in die Form eingebracht wird.
      Dieser Vorgang erlaubt die Wahl von Einspritzgeschwindigkeit und Druck; ein regelbarer Hydraulikzylinder hinter der Schnecke machts möglich. Die eine Formhälfte ist fahrbar und erlaubt es das Teil nach einer einstellbaren Kühlzeit auszuwerfen.Wenn alle Wandstärken im Teil etwa gleich sind und relativ dünn, dann ergibt das eine kurze Zykluszeit.

      Du kannst dir jetzt sicher vorstellen, wie aufwändig diese Einstellungen werden, wenn die Teile komplizierter werden: man spricht dann von Formfüllprofilen, wo zeitlich gestaffelt unterschiedliche Drücke und Geschwindigkeiten durch geregelte Hydraulik vorgegeben werden.
      Wenden wir uns also einem einfach aussehenden, aber schwierig herzustellenden Teil zu. Es soll ein massiver Würfel aus klarem ja vollkommen durchsichtigen Material hergestellt werden.Zum Beispiel Plexiglas. Egal wieviele Varianten wir einstellen, immer wird der Würfel mehr oder weniger nach innen geneigte Trichterflächen aufweisen. Diese sind der Schwindung des Materials geschuldet und man nennt sie Einfallstellen. Auch ist die Kühlzeit in der Form recht lang. Um das abzukürzen kann man die Teile nach kürzerer Kühlzeit in kaltes Wasser fallen lassen. So bleiben die Aussenflächen eben. Dadurch treten aber im Inneren des Teils ordentliche Spannungen auf und dein spontaner Gedanke, wie wohl Vakuuolen entstehen verdient Aplaus.
      Man hat es als ärgerlich empfunden und sich die Karten gelegt, warum durch das Verkürzen der Kühlzeit Luftblasen im Teil
      entstehen können ? Das anbohren unter gefärbtem Wasser hat dann schnell die Existenz der Vakuuole aufgezeigt.

      Der Mensch aus seinen eingeschränkten Erfahrungen heraus, braucht dann schon recht lange, so etwas in kosmologische Betrachtungen einfliessen zu lassen. es ist also sehr naheliegend, auch über Nachbarmultiversen nachzudenken, welche
      in der multiversen bildenden Masse wachsen.>>>ja es gibt den Begriff Universum nur in unserer bescheidenen Denke<<<

      Es lebe das Multiversum !


      Liebe Rosmarie,


      du wirst meiner Darstellung problemlos folgen können. Du wirst es unendlich schwer haben, gegenteiliges zu beweisen.
      Daher darf ich bei aller Bescheidenheit es als meinen kleinen Beitrag zur kosmologischen Betrachtung ausweisen,.
      Klar sind da noch ergänzende Betrachtungen im Spiel, sind aber zunächst nicht von Belang.l

      LG Lothar

      Nachtrag 31.12.18

      Wie durch das Beispiel der sogenannten Rotverschiebung angenommen werden muß, expandiert das Universum immer noch. Wenn wir von unseren bescheidenen aber nicht unbedeutenden physikalischen Erfahrungen rückschliessen, dann besteht die multiversenbildende Materie aus einem noch in der Abkühlung befindlichen vielleicht derzeit noch in Schwindung befindlichen Material. So wäre durch die als leicht teigig anzunehmende Konsistenz auch die Vereinigung mit einer ebenfalls noch in Bildung befindlichen Nachbarvakuuole denkbar.

      Lothar
      Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. >Konfuzius<

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lothar Gutjahr ()

    • Hallo Werner,

      vergib mir die Vermessenheit das Thema speziell der Rosmarie zu Liebe in deinem Trööt gepostet zu haben. Aber ich denke, dass es dich auch ein wenig interessiert ? Darfst auch drüber lachen.

      Scheene Sundig vum Lothar
      Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. >Konfuzius<
    • Lothar Gutjahr schrieb:

      Hallo Werner,

      vergib mir die Vermessenheit das Thema speziell der Rosmarie zu Liebe in deinem Trööt gepostet zu haben. Aber ich denke, dass es dich auch ein wenig interessiert ? Darfst auch drüber lachen.

      Scheene Sundig vum Lothar
      Lieber Lothar ,

      Du sollst dein Wissen sogar weitergeben - isch doch ällas indressand ! :alright:
      Gerade das -warum ist das so -macht doch die Würze aus.

      Hab blos grad aweng zweng Zeit um alles zu lesen und richtig einzusteigen.

      Scheana Sonndig vom Albödi
    • Hallo Werner,

      auf der auch weiterhin vergeblichen Suche nach dem Schneefloh fand ich einige winteraktive Tierchen.

      Am häufigsten waren die Weichkäverlarven zufinden (auch auf Schnee).






      Eine Wanze zu finden,hätte ich nicht erwartet.
      Bestimmungsversuch: Sichelwanze (8mm Körperlänge),Nabis ferus oder Nabis pseudoferus.Die letztgenannte Art hat gepunktete Beine.






      Auch ein 4mm kleiner Käfer wanderte im Laub herum.






      Und noch eine Assel,6mm.



      Es ist recht erstaunlich,was man auch bei Temperaturen um die Null-Grad alles so findet.
      Die Flohsuche wird bei entspechenden Bedingungen natürlich fortgesetzt.
      Viele Grüße
      Uwe

      Die besten Reisen,das steht fest,sind die oft,die man unterläßt!
      Eugen Roth
    • Lieber Lothar,

      deine interessanten Ausführungen habe ich nun zum dritten Mal gelesen. Beim zweiten Mail wollte ich nur sicher gehen, ob ich dich richtig verstanden hätte. Leider konnte ich wegen meiner Besuche in der Weihnachtszeit und zwischen den Jahren nicht antworten.

      Nun habe ich mir das Ganze zum dritten Mal mit Genuss zu Gemüte geführt. Ich mag es, meinen Kopf auch mal mit Dingen zu beschäftigen, zu denen ich sonst keinen Zugang habe, deren Darlegung dann aber - so wie bei dir - in einem großen Bogen zu weiteren oder tieferen Erkenntnissen führt.
      Erst dachte ich, warum legt Lothar gerade die Herstellungsprobleme von Kunststoffteilen dar? Klar, weil du anhand ihrer Herstellungsprobleme die Entstehung von Vakuuolen anschaulich darlegen konntest. Da diese auch in der Natur auftreten und ich mich gefragt hatte, wie sie wohl entstehen, so veranschaulichen deine Ausführungen gut, wie solche Prozesse ablaufen - und natürlich, warum in den Vakuuolen keine Luft oder Gase enthalten sind.

      Deinen Bogen zum Multiversum finde ich wahnsinnig interessant, aber ich verstehe ihn nicht. Allerdings hat das nichts mit der Qualität deiner Erklärungen zu tun, sondern damit, dass für mich diese Materie sehr schwer mit meiner Beschränktheit und meinen mangelnden Kenntnissen zu erfassen ist. Mein früherer Freund war Physiker und wir hatten immer mal solche für mich sehr spannenden Themen drauf. Aber wirklich verständlich machen konnte er mir Multiversen auch nicht (Er hat auch immer behauptet, dass er vieles selbst nicht verstehe.). D.h. ich glaube den Wissenschaftlern schon, dass es diese geben könnte. Aber eben nur glauben aufgrund von Anerkennen ihrer Kompetenzen. Nachvollziehen konnte ich das nie auch nur annähernd.

      Jetzt aber - nach deinem großen Bogen - erahne ich, worauf du hinaus willst.

      Vielleicht sollte ich besser meine (unqualifizierte) Klappe halten. Aber ich wüsste zu gern, ob du in diese Richtung gedacht hattest. Meinst du (nur so ganz ungefähr), dass während der Entstehung unseres Universums Prozesse abgelaufen sind, in denen es zur Bildung von Vakuuolen gekommen ist?
      In diesen wäre es dann zur Bildung neuer Universen gekommen?

      Wenn ich nicht total schief liege, dann verstehe ich aber nicht, woher die "Materie" oder die Engerie gekommen ist, die in der Vakuuole ein neues Universum hat wachsen lassen? Eine Vakuuole ist doch leer.? Oder nur leer im Sinne der in unserem Universum bekannten Materie?
      Was auf all den anderen Ebenen (auch Multiversen) sonst noch existiert, dazu haben wir ja keinen direkten Zugang. ???
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Moosfreund schrieb:

      Es ist recht erstaunlich,was man auch bei Temperaturen um die Null-Grad alles so findet.
      Die Flohsuche wird bei entspechenden Bedingungen natürlich fortgesetzt.
      Hallo Uwe ,komme leider zu spät ,bin derzeit etwas vom Forum abgehalten.
      Die Häufigkeit der Weichkäferlarven ,auch auf Schnee,kann ich betätigen.

      Ich könnte mir vorstellen ,daß es trotz Kälte unter Moos nur so wimmelt.

      Übriges ,was dem einen sein Schneefloh ist dem andern sein Moosskorpion .
    • Rosmarie schrieb:

      Meinst du (nur so ganz ungefähr), dass während der Entstehung unseres Universums Prozesse abgelaufen sind, in denen es zur Bildung von Vakuuolen gekommen ist?
      In diesen wäre es dann zur Bildung neuer Universen gekommen?
      Liebe Rosmarie,

      Multiversum, wenn wir dieses interessante Thema weiter diskutieren wollen. Uni steht für einzig und alleine dastehend. Daher auch Multiversum, wenn wir von zwei oder mehr reden oder denken. Die uns bekannt gewordene Vakuuole in der wir uns auch mit unserer Galaxie bewegen hat vor ca 3,7 Miliarden Jahren ihren Anfang genommen und ist immer noch am wachsen. Manche sprechen sogar von der Vereinigung mit einem Nachbarversum. Das wird sicher für Turbulenzen sorgen liegt aber für unsere Zeitrechnung in weiter Ferne. Noch weiter weg oder in unserer Denkweise, noch länger würde es dauern, dem Erlöschen, Beenden eines solchen xxversums zuzuschauen. Ich vermute mal mit meinem winzigen Verstand, dass es mindestens genau so lange oder länger dauert als die Entstehung. Bis dahin sind ganze Galaxien in schwarzen Löchern verschwunden und helfen dabei die uns bekannte Materie in die Dichte der >>>multiversenbildenden<<< ja auch dunklen Materie genannten Masse zurück zu verwandeln. Also kurz und bündig Uni-multiversum ist gleich Vakuuole !
      Sorry, dass das so banal klingt.

      LG Lothar
      Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. >Konfuzius<
    • Lothar Gutjahr schrieb:

      ...
      3. Der Begriff der Vakuuole wurde von mir erstmalig in den 80.ern geprägt und genutzt

      Lothar Gutjahr schrieb:

      ...
      Multiversum, wenn wir dieses interessante Thema weiter diskutieren wollen. Uni steht für einzig und alleine dastehend. Daher auch Multiversum, wenn wir von zwei oder mehr reden oder denken. Die uns bekannt gewordene Vakuuole in der wir uns auch mit unserer Galaxie bewegen hat vor ca 3,7 Miliarden Jahren ihren Anfang genommen und ist immer noch am wachsen. Manche sprechen sogar von der Vereinigung mit einem Nachbarversum. Das wird sicher für Turbulenzen sorgen liegt aber für unsere Zeitrechnung in weiter Ferne. Noch weiter weg oder in unserer Denkweise, noch länger würde es dauern, dem Erlöschen, Beenden eines solchen xxversums zuzuschauen. Ich vermute mal mit meinem winzigen Verstand, dass es mindestens genau so lange oder länger dauert als die Entstehung. Bis dahin sind ganze Galaxien in schwarzen Löchern verschwunden und helfen dabei die uns bekannte Materie in die Dichte der >>>multiversenbildenden<<< ja auch dunklen Materie genannten Masse zurück zu verwandeln. Also kurz und bündig Uni-multiversum ist gleich Vakuuole !
      Sorry, dass das so banal klingt.

      LG Lothar

      Uuuih,
      was doch so ein kleines "u" mehr ausmachen kann, da bewegt man sich gleich in Galaxien oder Schwarzen Löchern, bzw. verschwindet auch darin ...

      Da hat es der Botaniker doch etwas einfacher, hier handelt es sich bei einer Vakuole (mit einem "u") um eine Zellorganelle: um einen vom Cytoplasma mittels einer Membran abgegrenzten Raum, der in der Regel flüssigkeitsgefüllt ist. Aufgrund ihres erhöhten osmotischen Potentials gegenüber ihrer zellulären Umgebung können diese Vakuolen ihr Volumen vergrößern, ein Effekt, welcher aber durch die pflanzlichen Zellwände begrenzt wird (und somit auch ein zerreißen der Zellen verhindert). Der dadurch entstehende Turgordruck verhilft somit den pflanzlichen Zellen, und damit letztlich allen pflanzlichen Geweben und Organen zu ihrer Festigkeit. Nur deshalb kann eine nicht verholzte Pflanze überhaupt aufrecht stehen.

      Gruß
      Peter
    • Danke lieber Peter,

      das ist für mich wiederum Neuland und zeigt mir auf, dass es richtig war, ein u mehr zu verwenden.

      Aber das ist ja auch hochinteressant. Brauch ich mir aber nicht mehr merken, denn die sind ja in Mengen in der großen Vakuuole enthalten.

      LG und schönes Wochenende

      Lothar
      Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. >Konfuzius<
    • Lothar Gutjahr schrieb:

      Multiversum, wenn wir dieses interessante Thema weiter diskutieren wollen. Uni steht für einzig und alleine dastehend. Daher auch Multiversum, wenn wir von zwei oder mehr reden oder denken. Die uns bekannt gewordene Vakuuole in der wir uns auch mit unserer Galaxie bewegen hat vor ca 3,7 Miliarden Jahren ihren Anfang genommen und ist immer noch am wachsen. Manche sprechen sogar von der Vereinigung mit einem Nachbarversum. Das wird sicher für Turbulenzen sorgen liegt aber für unsere Zeitrechnung in weiter Ferne. Noch weiter weg oder in unserer Denkweise, noch länger würde es dauern, dem Erlöschen, Beenden eines solchen xxversums zuzuschauen. Ich vermute mal mit meinem winzigen Verstand, dass es mindestens genau so lange oder länger dauert als die Entstehung. Bis dahin sind ganze Galaxien in schwarzen Löchern verschwunden und helfen dabei die uns bekannte Materie in die Dichte der >>>multiversenbildenden<<< ja auch dunklen Materie genannten Masse zurück zu verwandeln. Also kurz und bündig Uni-multiversum ist gleich Vakuuole !
      Sorry, dass das so banal klingt.
      Lieber Lothar,

      dass ich beim Benutzen des Wortes "Universum", besonders aber beim Sprechen von "Universen", den falschen Begriff verwendet habe, ist mir schon gedämmert. Denn "Uni" heißt sicher eins, das habe ich mir auch als Nichtlateinerin zusammengereimt. Aber als Laie bewege ich mich in diesen Bereichen halt mehr als ungeschickt...
      Jedenfalls danke ich dir, dass du die Begriffe noch einmal deutlich herausgearbeitet hast!

      Deine Vorstellung, dass unser "Uni"versum aus einer Vakuulole entstanden ist, leuchtet mir ein, aber auch nicht. Das könnte aber auch daran liegen, dass ich grundsätzlich bildhaft denke und weniger linear-logisch.
      Wenn es aus einer Vakuuole entstanden ist, dann müsste ja außenherum noch ein anderes Multiversum entstanden, bzw. vorher schon vorhanden gewesen sein. ? Oder wo ist mein Denkfehler?

      Ich stelle mir den Urknall immer als eine Art Riesen-Explosion vor. Dass bei diesem Prozess auch Vakuuolen entstanden sind, in denen sich dann die Multiversen gebildet haben, ist für mich vorstellbar. Aber schwerer vorstellbar ist es für mich, wo die Substanz für diese Multiversen, die sich in den Vakuuolen entfaltet haben, hergekommen ist. Widerspricht ein Multiversum in einer Vakuuole nicht deiner Definition von Vakuuole? Aber, lieber Lothar, ärgere dich bitte nicht. Ich weiß, dass diese Materie weitaus komplexer und komplizierter ist, als du sie einem Laien wie mir darlegen kannst. Ich will mit meinen Einwänden dich also nicht ärgern oder deine Kompetenz anzweifeln. Ich will nur darzulegen versuchen, wo ich nicht mehr mitkomme.

      Aber das gleiche Problem, nämlich, wo die Energie aus dem "Nichts" hergekommen ist, habe ich grundsätzlich auch beim Urknall...

      Zitat Lothar: "...Bis dahin sind ganze Galaxien in schwarzen Löchern verschwunden und helfen dabei die uns bekannte Materie in die Dichte der >>>multiversenbildenden<<< ja auch dunklen Materie genannten Masse zurück zu verwandeln. Also kurz und bündig Uni-multiversum ist gleich Vakuuole !"

      Das sollte ich wohl so stehen lassen.
      Aber eines beschäftigt mich dennoch sehr: Du schreibst von der "Dichte der >>>multiversenbildenden<<< ja auch dunklen Materie genannten Masse". Deine Vorstellung hat für mich etwas sehr Logisches. Aber sie ist doch Spekulation und nicht astro-physikalisch gesichertes Wissen? Denn ich dachte bisher, dass noch kein Mensch herausgefunden hat, was die "dunkle Materie" wirklich ist. ?

      Auf jeden Fall danke ich dir sehr für deine immens anregenden Ausführungen! :ups:
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Lieber Peter,

      von deinen Ausführungen kann ich zwar höchstens 10% verstehen. Aber auch diese 10% sind sehr spannend! Zumindest deine letzten Sätze leuchten mir absolut ein. Wie interessant, wie das die Pflanzen hinkriegen, auch auf frischen, weichen Stängeln stehen bleiben zu können!

      Gehen diese "Füll-Prozesse" in den Zellen eigentlich schnell genug, dass die Pflanzen damit auch auf äußere Umweltbedingungen, z.B. starken Wind, reagieren können? Denn vielleicht ändert sich ja mitsamt der Druckhöhe in (z.B.) den Stängelzellen die Elastizität und Biegefähigkeit des Stängels?
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Lieber Uwe,

      leider stehe ich viel zu oft auf der Leitung... Vor lauter lauter habe ich deine herrliche Ansammlung deiner Winterinsekten nicht beachtet.
      Ich finde es unglaublich, wie viele Tierchen in dieser Jahreszeit noch aktiv sind.
      Deine Aufnahmen sind wieder spitze. :28:
      Diese alle könnte ich mit meinen Augen nicht entdecken. Deine gemusterte Assel jedenfalls ist eine kleine Schönheit. Ich kenne nur die gewöhnlichen grauen.
      Aber auf verrottendem Laub ist so eine kleine Leopardin wohl wesentlich schlechter auszumachen... :)
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Liebe Rosmarie,

      gerade deine bildhafte Vorstellung wird dir weiterhelfen. Wenn du das xxversum mal so gedanklich von Wand zu Wand durcheilst, << dazu alle angefressenen Kenntnisse vorübergehend abschalten >> bewegst du dich in der großen Vakuuole. Vielleicht sollten wir sie umbenennen um sie von meinen Modellvakuuolen zu unterscheiden. Also xxversumsvakuuole oder Megavakuuole ? Von althergebrachten meist theologisch geprägten Vorstellungen mußt du dich dabei auch vorübergehend trennen. So ist unser sogenanntes Universum zwar riesengroß aber nicht unendlich. Wenn du also mal dieses blasenähnliche Gebilde vom ganzen Krempel befreist, befindest du dich in einer leeren Vakuuole. klick, klick ?

      Nun kommst du meinen Gedanken doch ein ganzes Ende näher oder? Beinahe hätte ich es vergessen, der Urknall ist dann keine Explosion mehr, sondern eher ein . . . ?

      LG Lothar
      Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. >Konfuzius<
    • Lothar Gutjahr schrieb:

      So ist unser sogenanntes Universum zwar riesengroß aber nicht unendlich. Wenn du also mal dieses blasenähnliche Gebilde vom ganzen Krempel befreist, befindest du dich in einer leeren Vakuuole. klick, klick ?

      Nun kommst du meinen Gedanken doch ein ganzes Ende näher oder? Beinahe hätte ich es vergessen, der Urknall ist dann keine Explosion mehr, sondern eher ein . . . ?
      Lieber Lothar,

      deine Darlegungen sind eine echte Herausforderung für mich. Aber das macht sie ja auch so interessant.
      Allerdings fürchte ich, dass ich dich auch gründlich missverstehen könnte.

      Deine abschließende Frage, dass "der Urknall dann keine Explosion mehr wäre, sondern?" würde ich jetzt fast mit: "eine sich ausdehnende Blase, bzw. eine sich ausdehnende Mega-Vakuuole" beantworten. ???
      Mannomann, deine Gedanken haben etwas Geniales!

      Passenderweise habe ich ausgerechnet gestern diesen Newsletter-Artikel bekommen. Ich musste zweimal hingucken und mir die Augen reiben.

      Neues String-Theorie-Modellzeichnet Universum als eine sich ausdehnende Blase
      07/01/2019

      grenzwissenschaft-aktuell.de/n…usdehnende-blase20190107/

      Den Theorien der schwedischen Forscher nach müsste sich unsere bekannte Materie sowie die Dunkle Materie auf der Außenseite einer solchen Blase befinden. Aber vielleicht lese ich den Artikel auch falsch oder er wurde missverständlich übersetzt. ?

      Dir einen anregenden Abend!
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Liebe Rosmarie,

      ich bin inzwischen noch einen Schritt weiter gegangen und habe mir die Fachleute, auf die Publikation zurückgeht angesehen und auf meiner Ecke des Wohnzimmertisches liegt ein Zettel mit der Telefonnummer des zuständigen Professors. Morgen werde ich den ersten Versuch starten mit ihm ins Gespräch zu kommen.
      Die Stringtheorie war mir bislang zu abstract um mich damit näher zu beschäftigen. Sie bekommt aber wenn damit erklärt würde, wie Materie in die Vakuuole kommen kann, einen neuen Stellenwert. Ja ich wäre sogar bereit mir diese nebst notwendigem Drummherum anzueignen.
      Auf die Qualität solcher Artikel darf man wohl keinen Pfifferling geben. Die sind meistens aufreisserisch oder anders ausgedrückt der reinen Sensationshascherei gewidmet. Ich hoffe dazu bereits morgen Abend mehr sagen zu können.

      LG Lothar
      Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. >Konfuzius<
    • Lothar Gutjahr schrieb:

      Auf die Qualität solcher Artikel darf man wohl keinen Pfifferling geben. Die sind meistens aufreisserisch oder anders ausgedrückt der reinen Sensationshascherei gewidmet.
      Lieber Lothar,

      ja, da liegt das Problem! Ich kriege diesen Newsletter schon lange und kann wohl sagen, dass der dafür Verantwortliche, bzw. sein Team, bewusst sorgfältig vorgehen und selbst nichts aufbauschen. Aber der Newsletter heißt "Grenzwissenschaft", beschäftigt sich also inhaltlich mit genau solchen Theorien, bzw. Dingen, die nicht gesichert sind. 90% des Inhalts dürfte sich mit Astronomie beschäftigen, aber es kommen auch Themen wie Ufo-Sichtungen, bzw. -theorien, oder auch Spukphänomene oder andere parapsychologische Gebiete vor. Dafür halte ich mir den Newsletter eigentlich - ich liebe solche Phänomene -, aber im Gegensatz zu vor Jahren kommen kaum noch solche Meldungen. Der Grund dürfte sein, dass diese Meldungen zu oft auf unbewussten, bzw. sogar bewussten Täuschungen beruhen. Ich sage dies, um zu belegen, dass der Herausgeber sich tatsächlich um saubere Berichterstattung bemüht.

      Allerdings kann er selbst mit Sicherheit nicht ausloten, wie wissenschaftlich sauber z.B. irgendeine Astro-Physik-Theorie belegt wurde, bzw. wo die reißerischen "Fallen" sein könnten.

      Was von dieser Meldung zu halten ist, weiß ich also beim besten Willen nicht. Dass sie es dir wert ist, dich darum zu kümmern und du herausfinden möchtest, ob an dieser Meldung mehr dran ist als eine Theorie, die nur das Ego dieser Wissenschaftler polieren und ihren Bekanntheitsgrad steigern soll, das wirst du morgen herausfinden.
      Ich bin mächtig gespannt und drücke dir ganz fest die Daumen, dass deine Recherchen so verlaufen, dass du dich nicht ärgerst, diesen Einsatz erbracht zu haben!
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Lothar Gutjahr schrieb:

      Die Stringtheorie war mir bislang zu abstract um mich damit näher zu beschäftigen. Sie bekommt aber wenn damit erklärt würde, wie Materie in die Vakuuole kommen kann, einen neuen Stellenwert.
      Lieber Lothar,

      wenn die Stringtheorie dies erklären könnte, würde ich natürlich - vermutlich mit dir zusammen - Rad schlagen.

      Was mich an deiner kurzen Bemerkung aber freut, ist, dass ich offensichtlich mit meiner Frage weiter oben, wie die Materie für ein Multiversum in solch eine Vakuuole hineinkommt, nicht mal total bescheuert gefragt hatte. Denn in meiner Unwissenheit muss ich ja immer damit rechnen, auch völlig naive und dumme Ideen oder Fragen zu äußern...
      Viel Glück morgen!
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)