an trüben Tagen

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    • an trüben Tagen

      Es ist die dunkelste Dezemberhälfte seit vielen Jahren .
      24 Minuten Sonne pro Tag im Durchschnitt.

      Trotzdem hält es mich nicht lange in meiner Bergsiedlung auf 665 Metern .
      Raus und bewegen heisst die Devise.

      der Ursprung des schwarzen Kochers im seichten Karst.

      der beginnt schon an der Quelle mit seiner späteren Breite

      ein Segen ,diese Streuobstwiesen

      Ernte hat hier nicht stattgefunden

      die unvermeidliche,stinkende Nieswurz bereitet sich auf die Blüte vor

      und dann über mir - dieser furchterregende Urvogel mit den großen Augen

      Liebe Forumler von Nord und Ostsee - ihr mögt da oben ja Kegel-Robben haben ,die Buchenrobbe (Pareidolus fagus ) kommt nur hier bei uns vor :D
      beste Grüße Werner

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Werner von dr Alb ra ()

    • Hallo Werner,

      du wohnsch ja unter de Lit. Ich hätte da eher an ein älteres Knusperhäuschenähnliches inzwischen aufgelassenes Forsthaus am Waldrand gedacht. Muß ich mein gemachtes Bild halt revidieren. Danke für die schönen Fotos !

      Da müssen wir auf das Rosmarie aufpassen, dass sie nicht senkrecht startet, wenn sie die letzten beiden Fotos entdeckt.

      Einen schönen Sonntag in die Alb hinauf !

      Lothar
      Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. >Konfuzius<
    • Uwe 58 schrieb:

      Wie die Robbe so durch die Algen schaut, das ist genial!
      Ich merke gerade wie der Neid kommt ......
      Ja, Uwe wenn schon sonst nicht viel los ist ,sieht man eben schon Robben wo keine sind.
      Ich überleg mir ,ob ich die nicht raussäge. :30:
      Machs dann doch nicht -wegen der Algen!

      Lothar Gutjahr schrieb:

      Hallo Werner,

      du wohnsch ja unter de Lit.
      Ja,hosch du gmoend i benn dr Albödi ? :26: :26: :26: :D

      Lothar Gutjahr schrieb:

      Einen schönen Sonntag in die Alb hinauf !
      Danke ebenso - an die Strasse von Korinth hinab !

      Mineralienfreund schrieb:

      Deine Buchenrobbe und der Urvogel (Archaeopterix fagus?) sind wirklich einmalig.
      Toll gesehen und fotografiert.
      Danke Norbert ,für die Bestimmung von Archaeopterix fagus solnhoferii

      Natürlich schrieb:

      die Buchenrobbe ist wohl so selten,dass ich heute zum ersten Mal davon höre.
      Wie schön dass du sie entdeckt hast.
      Liebe Wiltrud ,du glaubsch ja gar ned ,was es alles gibt ,wenns sonschd nix gibt.
      Seit das Rosmarie damit angefangen hat .schau ich viel mehr nach oben.
    • Hallo Werner,
      gerade wenn es so trüb ist,tauchen oft unvermutet Dinge auf,die man sonst wahrscheinlich übersehen hätte. :eek:
      Urvogel und Buchenrobbe,welch hochinteressante Funde! :thumbsup: :alright:

      Und hoffentlich kommt mal die Sonne wieder etwas öfter heraus,ich warte schon ungeduldig auf weitere Makroaufnahmen von den Kirschbaumharztropfentierchen. :D
      Viele Grüße
      Uwe

      Die besten Reisen,das steht fest,sind die oft,die man unterläßt!
      Eugen Roth
    • Meinhard Siegmundt schrieb:

      erinnert mich stark an die Kastanien-Schildkröte und das
      unterirdisch lebende Wurzelkrokodil...
      Ganz toll beobachtet - lieber Meinhard !

      Moosfreund schrieb:

      Und hoffentlich kommt mal die Sonne wieder etwas öfter heraus,ich warte schon ungeduldig auf weitere Makroaufnahmen von den Kirschbaumharztropfentierchen.
      Hallo Uwe ,

      Es ist zum Ausbleichen , seit tatsächlich 16 Tagen geht das Schiebdach ,genannt Hochnebel ,nicht mehr auf.
      Nach 6 Monaten Sonne ist das nu der Ausgleich .
      Irgendwann kommen die Tropfenviecher .
    • Lieber Werner,

      Lothar hat es richtig erkannt: Ich bin hin und weg und schwer begeistert! :thumbsup:
      Aber ich musste heute lang unterwegs sein und bin wurzelkrokodil-, bzw. kastanien-schildkröten-müde. Also rechtschaffen platt.
      Ich genieße deine Bilder jetzt noch ein bisschen in Gedanken und antworte erst morgen richtig.
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Lieber Werner,

      dein erstes Bild zeigt dein Dorf oben auf der Höhe. Was für ein Platz, um zu leben! Mir gefällt der ausgesprochen gut! Früher war das sicher ein eher karger Ort? Aber jetzt dürfte er abseits des Trubels ein kleines Paradies sein... Jedenfalls erfüllt mich der Blickwinkel auf dein Dorf voller Wärme, Freude und nachempfundener Heimatliebe.
      Die bepuderten Dächer tragen sicher auch zu diesem anheimelnden Gefühl bei.

      Deine Quelle des Schwarzen Kochers habe ich mir lange angeschaut. Die Tatsache, dass das Quellwasser schon über die Breite aus dem Boden kommt, wie später die Bachbreite ist, bzw. in einem derartig breiten, wenn auch flachen "Topf" austritt, finde ich ungewöhnlich. So etwas käme hier wohl nicht vor. Das muss den geologischen Gegebenheiten des Untergrunds (Karst) geschuldet sein.?

      Die Perspektive, aus der du die Streuobst-Apfelbäume aufgenommen hast, ist klasse - und überzeugend! Da möchte man fast ein Wildschwein sein. Oder eine Maus. Oder ein Marder... :D

      Deinen furchterregenden Urvogel habe ich gestern nicht sofort erkannt (Lieber Lothar, du hast Recht, nur festbinden wirkt!). Ich habe tatsächlich lange daran herumgeguckt und überlegt, ob das wohl eine Versteinerung sein könnte. Aber der Augapfel hat mich irritiert... :79: Ohmann, ist das ein Wahnsinnsbild!
      Und auch die Buchenrobbe ist ganz köstlich! :ups:
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)


    • Lieber Meinhard,

      deine Kastanienschildkröte ist auch eine Entdeckung. Gut, dass du so schnell warst. Beinahe hätte sie sich schon ganz in ihren Panzer zurückgezogen!

      Mein Waldkrokodil setze ich nicht für dich, sondern für dein einsames Wurzelkrokodil ein. Vielleicht gefällt mein graziles Krokolein deinem kräftigen Typen ja. Aber nicht, dass er es zum Fressen gern hat! :D
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Rosmarie schrieb:

      Deinen furchterregenden Urvogel habe ich gestern nicht sofort erkannt
      Liebe Rosmarie -und das sagst du ,die du die Initialzündung zu Pareidolien gegeben hast .
      Ohne dich wäre doch unser Blick nicht ständig am Stämme absuchen. :D

      Rosmarie schrieb:

      wenn auch flachen "Topf" austritt
      Hier an der Europäischen Wasserscheide haben wir im Norden, am Kocher ,den seichten Karst (kein Quelltopf).
      Im Süden über der Wasserscheide, nur ein paar Kilometer weiter ,haben wir den tiefen Karst ,dort tritt die Brenz in einem Quelltopf zu Tage.Der noch weiter südlich liegende Blautopf ist bekannter.

      Rosmarie schrieb:

      Früher war das sicher ein eher karger Ort? Aber jetzt dürfte er abseits des Trubels ein kleines Paradies sein..
      Liebe Rosmarie ,

      Das war früher überhaupt kein Ort - das war Wacholderheide .
      Der Vorteil dieses Ortes ist ,die Lage als Sonnenterrasse ,die Luft und die heutzutage unglaubliche Ruhe .
      Man hört beim Mittagessen ausser dem Magen und den Uhren ,keinerlei Lärm,es sei denn da mäht einer, oder so .
      Der Verkehr ist fernab im Tal ,man hört nichts davon.
      Der Wind kommt vorzugsweise aus SW wo nur die Alb liegt - also vorwiegend gute Luft .

      Ich wohne in einer Sackgasse ,in einer Sacksiedlung - da her verirrt sich kein Sack ,weil es hier nicht weiter geht. :D

      Nachteil - wer weg will muß fahren - und ich will viel weg !

      Rosmarie schrieb:

      Mein Waldkrokodil
      Dein Mooskroko -Super ! :D
    • Werner von dr Alb ra schrieb:

      Das war früher überhaupt kein Ort - das war Wacholderheide .
      Der Vorteil dieses Ortes ist ,die Lage als Sonnenterrasse ,die Luft und die heutzutage unglaubliche Ruhe .
      Man hört beim Mittagessen ausser dem Magen und den Uhren ,keinerlei Lärm,es sei denn da mäht einer, oder so .
      Der Verkehr ist fernab im Tal ,man hört nichts davon.
      Lieber Werner,

      also ist dein Bild bei mir mit "paradiesisch" durchaus richtig rübergekommen. Wie sehr du eure Ruhe genießt, spüre ich intensiv aus deinen Worten heraus. (Grüße deine tickenden Uhren - auch die "Noch-net!", die mich immer mal wieder aufwühlt). Dein Magen wird um diese Zeit ja schweigen. Nur meiner fängt schon wieder an...)
      Mir geht es übrigens wie dir: Ich wohne hier auch am Ende der Welt, wo nachts keinerlei Verkehr mehr zu hören ist und tagsüber auch nur sporadisch. Auch ich genieße das über die Maßen (vor allem nach meinem früheren Leben im Ballungsraum Mannheim).
      Dass euer hochgelegenes Dorf auch noch auf einer Sonnenterrasse liegt, vermutlich mit Ausblick, ist aber die absolute Krönung!

      Werner von dr Alb ra schrieb:

      Hier an der Europäischen Wasserscheide haben wir im Norden, am Kocher ,den seichten Karst (kein Quelltopf).
      Im Süden über der Wasserscheide, nur ein paar Kilometer weiter ,haben wir den tiefen Karst ,dort tritt die Brenz in einem Quelltopf zu Tage.Der noch weiter südlich liegende Blautopf ist bekannter.
      Ich dachte mir schon, dass in deinem oben gezeigten Fall "Quelltopf" vielleicht das falsche Wort ist. Denn schließlich trifft "Topf" nicht, eher schon "Bratpfanne".

      Um mich aufzuklären, habe ich gerade bei Wiki nachgelesen. "Quelltopf" ist also immer eine tiefere, trichter- oder schüsselförmige Quelle. Den Blautopf und auch den Aachtopf habe ich schon gesehen. Die haben mich beide sehr beeindruckt.
      Aber deine breite, seichte Karstquelle des Schwarzen Kochers ist auch sehenswert!
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Rosmarie schrieb:

      Grüße deine tickenden Uhren - auch die "Noch-net!"
      Ja,liebe Rosmarie die "Noch net" läuft jetzt schon 83 Jahre in der Familie - Tag für Tag ,ist eben deutsche Wertarbeit.

      Rosmarie schrieb:

      Dass euer hochgelegenes Dorf auch noch auf einer Sonnenterrasse liegt, vermutlich mit Ausblick, ist aber die absolute Krönung!
      Liebe Rosmarie ,

      Der Blick geht bis zum Horizont welcher mal kurze Zeit 30 km weg war und jetzt wieder bei 4 km liegt .
      Wie mag das gehen bei gleichem Standort - rate mal ? :D

      Rosmarie schrieb:

      Mir geht es übrigens wie dir: Ich wohne hier auch am Ende der Welt, wo nachts keinerlei Verkehr mehr zu hören ist und tagsüber auch nur sporadisch. Auch ich genieße das über die Maßen (vor allem nach meinem früheren Leben im Ballungsraum Mannheim).
      Sei froh, liebe Rosmarie ,daß du in deinem Ludwigswinkel bist und uns vielleicht demnächst neue ,scharfe Wolfsspuren präsentieren kannst.
    • Werner von dr Alb ra schrieb:

      Der Blick geht bis zum Horizont welcher mal kurze Zeit 30 km weg war und jetzt wieder bei 4 km liegt .
      Wie mag das gehen bei gleichem Standort - rate mal ?
      Lieber Werner,

      ich rate: Durch zarte Regenschwaden? Oder durch ein liebenswertes, dünnes Wölkchen? Oder vielleicht durch dicke Luft? Die soll so kurz vor Weihnachten so manchen ansonsten heimeligen Ort heimsuchen. :D

      Auf den Wolf lauere ich noch. Besser als umgekehrt. :(
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Rosmarie schrieb:

      ich rate: Durch zarte Regenschwaden? Oder durch ein liebenswertes, dünnes Wölkchen? Oder vielleicht durch dicke Luft? Die soll so kurz vor Weihnachten so manchen ansonsten heimeligen Ort heimsuchen.

      Liebe Rosmarie ,

      Gell,schon wieder so ein Scheißrätsel - kann der W. nicht mal Ruhe geben ?

      Ich meine es war kurz nach Lothar 1999 - ich meine jetzt nicht unseren lieben @Lothar Gutjahr - sondern den furchtbaren Sturm .
      Da sehe ich knapp über dem Horizont von meinem Jadgzimmer aus ,ein rotes Licht blinken .

      Am nächsten Tag ,bei guter Sicht war klar ,der Sturm hat den Hochwald am Horizont weggefegt .Durch diese Lücke war der Blick bis hinter
      Lorch frei. Das Blinklicht war auf einem Wasserturm .
      Jetzt ist die Lücke wieder zu und ich habe einen begrenzten Horizont. :26: :26:
    • Werner von dr Alb ra schrieb:

      Ich meine es war kurz nach Lothar 1999 - ich meine jetzt nicht unseren lieben @Lothar Gutjahr - sondern den furchtbaren Sturm .
      Da sehe ich knapp über dem Horizont von meinem Jadgzimmer aus ,ein rotes Licht blinken .

      Am nächsten Tag ,bei guter Sicht war klar ,der Sturm hat den Hochwald am Horizont weggefegt .Durch diese Lücke war der Blick bis hinter
      Lorch frei. Das Blinklicht war auf einem Wasserturm .
      Jetzt ist die Lücke wieder zu und ich habe einen begrenzten Horizont.
      Lieber Werner,

      nein! Tatsächlich? Ich dachte, du machtest ein Späßchen - von wegen feuchter, bzw. trockener Luft...

      Du hast in die Ferne gucken können, als Lothar wütete? DAS finde ich Wahnsinn! Das muss doch ein Erlebnis gewesen sein, das nicht nur an den Grundfesten des Waldes gerüttelt hat, sondern beim Zuschauen auch an dem vermutlich sonst in dir vorhandenen Grundvertrauen in die Beständigkeit der Natur?
      Auf einer Höhe wie eurer, hat da der Sturm nicht auch so stark gewütet, dass ihr Angst um euer Dach oder Gartenbäume haben musstet?
      Ich habe früher mal in meinem 9. Stock einen starken Sturm erlebt. Da schepperte und flog alles von dannen. Mein geschlossener Sonnenschirm hob sich aus dem Ständer. Ich hielt ihn unten fest. Aber er riss sich los und flog davon...
      Immerhin brauchte ich damals keine Angst um unser Dach zu haben, nur um etliche Autos unten - auch meines.

      Hat Lothar damals auch bei euch etwas angerichtet?
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)