noch eine Höhle

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    • noch eine Höhle

      Gestern früh ,in einer von mir bisher noch nie besuchten Höhle.
      Schon der Anmarsch im Tau war recht schön

      die Hummel war noch nass und klamm

      auch Herr Rotklee-Bläuling war noch nicht flugfähig

      eine einzelne Platterbse

      dort oben unter dem Stein - die Höhle

      anlehnungsbedürftig - der Efeu

      hier geht es rein - ich käme gerade so durch

      ich hab dann lieber den Haupteingang genommen :D

      auffallend viele Tagfalter in der Höhle des Löwen - in diesem Fall Höhlenspinnen.Die Falter werden anscheinend in Ruhe gelassen ?

      zum ersten mal sehe ich deutlich die Kokons der Höhlenspinne wie kleine Laternen rumhängen



      es sind schon recht stattliche Spinnen



      keinerlei Spanner in dieser Höhle

      diese Mücken werden wohl nie mehr die Sonne sehen

      dann am Ende der Höhle - ein Licht ,das ist der Enge Eingang von vorher

      auf dem Heimweg noch Flechten auf den Ästen von Schlehe
      beste Grüße Werner

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Werner ()

    • Hallo Werner,
      das sind wieder interessante Höhlenansichten und schöne Nahaufnahmen! :alright:

      Du hast mich mit dem Höhlenfieber etwas angesteckt.Einige Schachteingänge (mangels natürlicher Höhlen) habe ich untersucht und vergangene Woche auch erstmals diese Kokons gefunden,meist mit der Höhlenspinne in unmittelbarer Nähe.Und außer einigen Tagpfauenaugen leider kein weiteren Falter.
      Sehr spannend (und weit weniger riskant) war auch die Begehung einer langen Bahnunterführung mit Bächlein.
      Brachte aber leider auch nichts neues.Dort schaue ich noch mal rein,wenn es richtig kalt wird.
      Viele Grüße
      Uwe

      Die besten Reisen,das steht fest,sind die oft,die man unterläßt!
      Eugen Roth
    • Lieber Werner,

      dein Mut, dich in Höhlen zu zwängen, nötigt mir Respekt ab! :78: Und dein Mut, dich dort im Dunkeln, vermutlich mit kräftiger Taschenlampe, zusammen mit den fetten Höhlenspinnen durchzuäugen, nötigt mir noch mehr Respekt ab! Aber es gibt halt Leute, die fürchten sich vor gar nichts. :96:

      Auf jeden Fall finde ich diesen Bericht sehr, sehr spannend! Ich finde es ganz toll, dass du diesmal auch die Kokons der Höhlenspinnen gefunden und so scharf fotografiert hast.

      Einen Höhlenbericht von dir hatte ich im letzten Monat während meines Besuchs schon mit großer Faszination angeguckt, hatte aber keine Zeit zu antworten. Diese uns fremde Welt unter der Erdoberfläche hat etwas Geheimnisvolles und sonst nie Wahrgenommenes. Wie schön, dass du Licht ins Dunkle bringst! :)
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Rosmarie schrieb:

      dein Mut, dich in Höhlen zu zwängen, nötigt mir Respekt ab! Und dein Mut, dich dort im Dunkeln, vermutlich mit kräftiger Taschenlampe, zusammen mit den fetten Höhlenspinnen durchzuäugen, nötigt mir noch mehr Respekt ab! Aber es gibt halt Leute, die fürchten sich vor gar nichts.
      Liebe Rosmarie ,

      Bis auf die rutschige Höhle ,wo gar nichts eben weg ging, sondern nur über Steinblöcke ,wo jeder Ausrutscher Verletzungen erzeugt hätte ,ist da
      keine Gefahr und demnach auch kein Mut erforderlich .
      Doch als in der Fledermaushöhle (Höhlenfieber) im Dunkeln über mir plötzlich das Gezwitscher anfing bekam ich Straußenhaut,Gänsehaut wär zu kurz gegriffen. :D

      Ist man arachnophob oder claustrophob ,geht man da besser nicht rein.
    • Lieber Werner,
      du hast wirklich sehr interessante Funde gemacht, die Höhlenspinne hast du ganz prächtig fotografieren können.
      Aber Vorsicht, für Fallen braucht man eine Genehmigung.
      Liebe Grüße

      Der Mensch muss sich in die Natur schicken;
      aber er will, dass sie sich in ihn schicken soll.
      Immanuel Kant (1724 - 1804)
    • Einfach einen Becher im Boden vergraben und entweder Vogelkacke (Taubenmist, wenn Du 'nen Taubenzüchter kennst) oder stinkenden Käse, ggfs. auch etwas Wurst in den Becher tun und dann in kurzen abständen (max. 2 Tage) kontrollieren. Das ist eine Lebendfalle und man kann die gefangenen Tiere ggfs. anschließend wieder laufen lassen. Dauert die Kontrolle aber zu lange, fressen die sich ggfs. gegenseitig. Deshalb auch ein wenig Versteckmöglichkeiten schaffen, in dem man ein zerknülltes Tempo oder ähnliches rein legt.

      Ich denke, dass Du Käfer nur ausnahmsweise finden wirst. Die verstecken sich auch in der Höhle und werden am ehesten entweder, wie oben beschrieben, geködert, oder aber mit Totfallen gefangen.

      Liebe Grüße
      Klaas
    • Klaas Reißmann schrieb:

      Einfach einen Becher im Boden vergraben und entweder Vogelkacke (Taubenmist, wenn Du 'nen Taubenzüchter kennst) oder stinkenden Käse, ggfs. auch etwas Wurst in den Becher tun und dann in kurzen abständen (max. 2 Tage) kontrollieren. Das ist eine Lebendfalle und man kann die gefangenen Tiere ggfs. anschließend wieder laufen lassen. Dauert die Kontrolle aber zu lange, fressen die sich ggfs. gegenseitig. Deshalb auch ein wenig Versteckmöglichkeiten schaffen, in dem man ein zerknülltes Tempo oder ähnliches rein legt.

      Ich denke, dass Du Käfer nur ausnahmsweise finden wirst. Die verstecken sich auch in der Höhle und werden am ehesten entweder, wie oben beschrieben, geködert, oder aber mit Totfallen gefangen.

      Liebe Grüße
      Klaas
      Danke für die Info -Klaas !
      Diese Höhlen sind aber für eine 2 tägige Kontrolle zu weit weg und jeweils mit einem Anmarsch verbunden.
      Interessant wäre das allemal.

      Sabine Flechtmann schrieb:

      Lieber Werner,
      du hast wirklich sehr interessante Funde gemacht, die Höhlenspinne hast du ganz prächtig fotografieren können.
      Aber Vorsicht, für Fallen braucht man eine Genehmigung.
      Liebe Sabine ,

      Es ist ja so ,daß ich die Ostalb um ihre Raritäten aufzuspüren ,buchstäblich abgelatscht habe ,da wird es jetzt immer dünner und
      die interessanten Biotope ,wo noch Überraschungen möglich sind ,werden rarer.
      In diesen Höhlen hab ich Arten wie die Zackeneule gefunden ,welche ich sonst nur durch Zufall gesehen hätte.
      Es ist sehr interessant was da so rumhängt.
      In deiner Zweitheimat in Ö könntest du doch hinsichtlich der Höhlen auch fündig werden ?

      Das mit den Lebendfallen und deren Kontrolle ist mir wie oben geschrieben etwas zu aufwändig und wie du schreibst ,bedarf es einer
      Genehmigung - das werde ich wohl lassen müssen.Interessant wäre es aber schon.
    • Werner schrieb:

      Bis auf die rutschige Höhle ,wo gar nichts eben weg ging, sondern nur über Steinblöcke ,wo jeder Ausrutscher Verletzungen erzeugt hätte ,ist da
      keine Gefahr und demnach auch kein Mut erforderlich .
      Doch als in der Fledermaushöhle (Höhlenfieber) im Dunkeln über mir plötzlich das Gezwitscher anfing bekam ich Straußenhaut,Gänsehaut wär zu kurz gegriffen.
      Lieber Werner,

      na, wenn es in den obigen Situationen nicht Mut brauchte, dann weiß ich auch nicht...

      Den Link mit dem plötzlichen Gezwitscher über dir, muss ich noch suchen. Dass dir deine Haut dabei zu Straußenhaut mutiert ist, kann ich mir gut vorstellen. Ich glaube, ich wäre an Atemstillstand gestorben, weil ich vor Entsetzen nicht mehr weitergeatmet hätte. :53:
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Herrje, du lässt mir ja immer mehr das Wasser im Munde zusammenlaufen.

      Aber jetzt muss ich erst mal ein Päuschen machen. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben! Du meine Güte, bin ich gespannt!
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Lieber Werner,

      das ist ja ein unglaubliches Bild! Die zwei "umarmen" sich ja richtig feste! Ist das süß!

      Dir aber gratuliere ich sehr. :18: Denn solch ein scharfes Bild von einer Fledermauspaarung habe ich noch nie gesehen. Ich bin überzeugt, dass sich selbst professionelle Naturfotografen die Finger nach solch einer Beobachtung und solch einer guten Aufnahme ablecken würden.
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)