Vor der Haustür 2018

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    • Vor der Haustür 2018

      Liebe Naturfreunde,
      auch wenn ein paar unter euch Sammelthemen nicht mögen, ich mache jetzt trotzdem eines auf. Dann kann ich nach verfügbarer Zeit mal das eine oder andere zeigen, ohne gleich jedes Mal ein neues Thema aufzuziehen. Mal sehen wie weit ich komme, MacRumpel naht.

      Ringeltaube - Columba palumbus
      05.05.2018


      Rotkehlchen - Erithacus rubecula
      06.05.2018. Es ließ mich bis auf Armlänge an sich heran. Es war leider etwas dunkel an der Stelle, da rauscht es eben.


      Buchen-Florfliege - Hypochrysa elegans
      11.05.2018, Länge 15 mm von Kopf bis Flügelende. Persönliche Erstsichtung. Die einzige tagaktive Florfliegen-Art.


      (Gemeine) Rollassel - Armadillidium cf. vulgare
      20.05.2018, unter Pappelrinde, die ich extra vom Stadtpark-Parkplatz geholt habe, um für den Großen Gabelschwanz eine passende Unterlage anzubieten (siehe Blogartikel vom 19.05.2018). Außer den Imagines gab es auch zwei gut 10 mm große Exuvien.






      Braune Maifliege - Ephemera vulgata
      25.05.2018, Stadtpark bei starkem Wind, der die Flügel hin- und hergeschüttelt hat. Größe ca. 20 mm. Gehört zu den Eintagsfliegen.


      Kinderstube Birken-Blattroller - Deporaus betulae
      30.05.2018, Stadtpark. Länge der Blattrolle 30 mm. Die Käfer gehören zur Familie der Blattroller (Attelabidae).




      Große Pechlibelle - Ischnura elegans f. rufescens

      30.05.2018 Stadtpark. Ca. 30 mm


      Rostfarbiger Dickkopffalter - Ochlodes sylvanus
      30.05.2018, Stadtpark




      Echter Beinwell - Symphytum officinale
      30.05.2018, Stadtpark. Das neue Weitwinkel im Test. Das Objektiv befand sich max. 30 cm vor der Pflanze. Sehr klasse, solche Aufnahmen konnte ich bisher nicht machen.


      Knotige Braunwurz - Scrophularia nodosa
      30.05.2018, Stadtpark. Mit etwas mehr Geduld hätte ich das vermutlich noch besser hinbekommen können. Wer um die Winzigkeit der Blüten weiß, ahnt, dass die Blattwespe noch viel kleiner war. Leider ohne Raupen des Braunwurz-Mönchs.




      Rotfrüchtige Zaunrübe - Bryonia dioica


      Liebe Grüße

      Der Mensch muss sich in die Natur schicken;
      aber er will, dass sie sich in ihn schicken soll.
      Immanuel Kant (1724 - 1804)
    • Liebe Sabine,
      wie ich sehe,bist du fleißig dabei,deine neue Kamera zu testen.Sehr schöne Aufnahmen sind dabei entstanden! :alright:

      Sabine Flechtmann schrieb:

      06.05.2018. Es ließ mich bis auf Armlänge an sich heran.
      Das ist wirklich sehr erstaunlich,daß das Rotkehlchen so wenig Scheu gezeigt hat. 8o
      Viele Grüße
      Uwe

      Die besten Reisen,das steht fest,sind die oft,die man unterläßt!
      Eugen Roth
    • Lieber Uwe,
      entschuldige, dass ich mich bis jetzt nicht bedankt habe, ich hole es hiermit nach. Testen brauche ich eigentlich nicht mehr, die Bedienung ist wirklich äußerst ähnlich wie bei der EOS 7D. Nur die Schärfentiefe ist geringer, ich nutze jetzt häufiger den manuellen Fokus als bisher. Wenn dabei nur die Arme länger wären. Aber was scharf ist, ist doch entschieden detailreicher. Es geht auch besser als im Wald und mit etwas mehr Geduld:

      Knotige Braunwurz - Scrophularia nodosa
      am Garagenhof


      Rotbeinige Baumwanze, Larve L5 - Pentatoma rufipes
      10 mm




      Gewächshaus-Weiße Fliege - Trialeurodes vaporariorum
      winzig, winzig, Spannweite 5 mm. Ist gar keine Fliege, gehört zu den Mottenschildläusen

      freihand eine kaum zu bewältigende Herausforderung
      Liebe Grüße

      Der Mensch muss sich in die Natur schicken;
      aber er will, dass sie sich in ihn schicken soll.
      Immanuel Kant (1724 - 1804)
    • Liebe Silke und Sigurd,
      dankeschön, Silke, mit der neuen hätte ich das Rotkehlchen bestimmt noch viel besser hinbekommen.
      Und Sigurd, ja, die weißen Fliegen sind echt eine Herausforderung.
      Liebe Grüße

      Der Mensch muss sich in die Natur schicken;
      aber er will, dass sie sich in ihn schicken soll.
      Immanuel Kant (1724 - 1804)
    • Liebe Sabine,
      wie ich hier und auch in deinem Blog sehe,kommst du mit der neuen Kamera bestens klar,was mich sehr freut.

      Sabine Flechtmann schrieb:

      Nur die Schärfentiefe ist geringer

      Sabine Flechtmann schrieb:

      freihand eine kaum zu bewältigende Herausforderung
      Das glaube ich dir gerne. :D

      Dort wo es möglich ist,bringt ein stabiles Dreibein-Stativ erhebliche Erleichterung! Damit kannst du auch die Blende mehr schließen und die Belichtungszeit erhöhen,was etwas mehr Schärfentiefe bringt.

      Und um dabei noch das allerletzte an Schärfe aus der Kamera raus zu holen (bei Stativ-Aufnahmen):
      -in den Individualfunktionen die Spiegelverriegelung einschalten,so das bei der Aufnahme die Verwacklungsunschärfe durch den Spiegelschlag entfällt
      -die Kamera nicht per Hand,sondern nur über Selbstauslöser oder Fernauslöser zu betätigen
      Viele Grüße
      Uwe

      Die besten Reisen,das steht fest,sind die oft,die man unterläßt!
      Eugen Roth
    • Lieber Uwe,
      du hattest mir schon im Blog einen Bedienungshinweis gegeben, auf den ich noch nicht eingegangen bin, ich habe ihn nämlich überhaupt nicht verstanden. Und bei den Faltern komme ich mit Stativ den wechselnden Positionen nicht schnell genug hinterher. Ich mache alles freihand. Es mag sicher Situationen geben, bei denen ein Stativ hilfreich sein kann, aber irgendwie mag ich mir das für mich nicht vorstellen. Im Moment warte ich gerade auf besseres Licht, ausgerechnet heute ist es ziemlich bedeckt. Ich habe Moma alpium da zum Fotografieren.
      Liebe Grüße

      Der Mensch muss sich in die Natur schicken;
      aber er will, dass sie sich in ihn schicken soll.
      Immanuel Kant (1724 - 1804)
    • Liebe Sabine,

      am liebsten fotografiere ich auch freihand,man kann auf alle möglichen Situationen schnell reagieren.
      Wenn es notwendig UND möglich ist,verwende ich aber schon sehr gerne ein Stativ.

      Sabine Flechtmann schrieb:

      Im Moment warte ich gerade auf besseres Licht, ausgerechnet heute ist es ziemlich bedeckt.
      Und genau das ist so eine Situation.Du brauchst,weil es eben zu dunkel ist,eine längere Belichtungszeit.Ab einem bestimmten Punkt gelingt aber dann keine scharfe Aufnahme mehr,weil man freihand verwackelt.

      Sagt sich so einfach,länger belichten,bei lebenden Tieren oft unmöglich!
      Aber z.B.viele Falter sitzen so ruhig,da klappt das sehr gut.
      Trotzdem,es geht nichts über ordentliches Licht,blitzen bleibt immer ein Notbehelf.
      Dein Schirm hat bestimmt schon gute Dienste leisten können?

      Sabine Flechtmann schrieb:

      du hattest mir schon im Blog einen Bedienungshinweis gegeben, auf den ich noch nicht eingegangen bin, ich habe ihn nämlich überhaupt nicht verstanden.
      Oje,da bin ich wohl etwas über`s Ziel hinaus geschossen.Wenn du etwas bestimmtes noch einmal erläutert haben möchtest,sage es bitte.Ich würde dann einen neuen Kommentar dazu schreiben.

      Ansonsten fotografiere ruhig weiter so,wie jetzt im Moment.Deine Bilder sind so gut und von hoher Qualität,da kann man nicht mehr viel besser machen. :alright:

      Sabine Flechtmann schrieb:

      Ich habe Moma alpium da zum Fotografieren.
      Da hast du ja wieder einen kleinen Edelstein entdeckt,ich freue mich schon auf die Bilder. 8o
      Viele Grüße
      Uwe

      Die besten Reisen,das steht fest,sind die oft,die man unterläßt!
      Eugen Roth
    • Dankeschön, lieber Uwe,
      den Schirm habe ich erst einmal benutzt, mir fehlt immer noch die Halterung, die nachgeliefert werden soll. Da wollte ich dann gestern bei dem diffusen Licht den Ringblitz ausprobieren, aber mangels eingebautem Blitz brauche ich dafür ein Verbindungskabel. Das habe ich heute auch noch bestellt, wird zusammen mit der Halterung geliefert.
      Heute ist das Licht gut, da habe ich wieder den Notenständer auseinandergebaut, um ihn als Nothalterung für den Schirm zu nutzen. Da war der Edelstein weg. Aber mit den Bilder bin ich auch so ganz zufrieden.
      Liebe Grüße

      Der Mensch muss sich in die Natur schicken;
      aber er will, dass sie sich in ihn schicken soll.
      Immanuel Kant (1724 - 1804)
    • Hallo Sabine,

      ich bin ja immer wieder beeindruckt, wenn jemand von so vielen Artengruppen ein tieferes Fachwissen hat. Hut ab.

      Ich möchte aber dennoch anmerken, dass du beim ersten Bild einen kleinen Fehler bei der Benennung gemacht hast. Dieses Bild zeigt eine Ringeltaube, deren wissenschaftlichen Namen du korrekt angegeben hast.
      Die Stadttaube, wie du sie hier auf deutsch nennst, ist eine andere Art, die auf die domestizierte Version der Felsentaube Columba livia zurückgeht. Sie heißt dementsprechend Columba livia domestica und wird auch Straßentaube genannt. Sie hat keinen weißen "Ringel", den dein Tier ja netterweise in die Kamera streckt. Außerdem hat sie orangerote Augen, also deutlich dunklere als die Ringeltaube. Das kann hilfreich sein, weil die Stadttaube sehr variabel gefärbt sein kann.
      Aber vielleicht hast du dich ja auch nur vertan und weißt das eigentlich längst.
      Beste Grüße,
      Stefan

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      Lifelist:
      Vögel:
      - Deutschland: 229, Grauammer
      - Welt (2019): 251 (87), Grauammer (Sandregenpfeifer)
      - (Garten): 92, Löffelente
      Sonstige Wirbeltiere: 61, Wolf
      Wirbellose, nur extern bestätigte Lebendfunde: 349, Geißblatt-Geistchen
    • Moin, Stefan,
      danke für die Korrektur und die Unterscheidungshinweise. Die habe ich mir gleich abgespeichert. Dass die Ringeltaube im Eingangsbeitrag den falschen deutschen Namen bekommen hat, war sicher nur Schlamperei. Zu jedem Fund erstelle ich eine Funddatendatei mit ausführlichen Angaben, was, wann, wo, ggf. in welcher Größe ich fotografiert habe. Ggfs. auch Begleitfauna oder -flora. Und für jede Art gibt es einen eigenen Ordner. Also, das Täubchen ist im richtigen Ordner gelandet, und auch in der Funddatendatei ist alles eingetragen, wie es richtig ist. Aber besten Dank für den Hinweis, ich finde sowas sehr wichtig, denn jemand der sich nicht mit Vögeln so gut auskennt, könnte sich das falsch merken.
      Liebe Grüße

      Der Mensch muss sich in die Natur schicken;
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      Immanuel Kant (1724 - 1804)
    • Liebe Naturfreunde,
      ich habe doch noch ein bißchen was in meinem Ordner. Am 11.06.2018 spazierte eine junge Dohle ganz ungeniert über unsere Terrasse, und sie ließ sich auch nicht irritieren, als ich mit Kamera hinter der Fensterscheibe erschien. Das kenne ich von größeren Vögeln ganz anders: je größer, desto scheuer.

      Dohle - Corvus monedula




      Lustig finde ich immer, wenn Vögel ihren Kopf schief legen, um etwas genau anzusehen:

      Elster - Pica pica


      Richtig gefreut hat mich der Zaunkönig, zwar leider auf einem Vordach und nicht nett mit Bäumen im Hintergrund, aber immerhin:
      Zaunkönig - Troglodytes troglodytes
      Liebe Grüße

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    • Hallo Sabine,

      die Dohle war wohl stark an eurem Gartenschlauch interessiert. Hätte ja etwas zu fressen sein können. :99:
      Schön das Du so Gelegenheit hattest den Vogel mit deiner Kamera ab zu schießen.
      Zaunkönig im Garten ist doch schon etwas schönes auch wenn der Hintergrund suboptimal sein mag.
      Das die Vögel auf Bewegungen hinter der Fensterscheibe reagieren kenne ich leider nur zu gut.

      Viele Grüße
      Frank
    • Seide schrieb:

      Ja, Vögel beobachten ist was herrliches...

      Elster und Dohlen sind hier auch ums Haus, den letzten Zaunkönig hab ich im Winter gesehen...
      Elstern sehen wir vom Kaffeetisch aus jeden Tag und manchmal auch einen Zaunkönig, der in unserer Nachbarschaft wohnen muss. Unser Futterangebot hat sich rundherum "gesprochen". Der Buntspecht lässt sich durch uns nicht mehr stören.

      Gruß Martin
    • Sabine Flechtmann schrieb:

      Lieber Uwe,
      du hattest mir schon im Blog einen Bedienungshinweis gegeben, auf den ich noch nicht eingegangen bin, ich habe ihn nämlich überhaupt nicht verstanden. Und bei den Faltern komme ich mit Stativ den wechselnden Positionen nicht schnell genug hinterher. Ich mache alles freihand. Es mag sicher Situationen geben, bei denen ein Stativ hilfreich sein kann, aber irgendwie mag ich mir das für mich nicht vorstellen. Im Moment warte ich gerade auf besseres Licht, ausgerechnet heute ist es ziemlich bedeckt. Ich habe Moma alpium da zum Fotografieren.
      vielleicht hilft ein Einbeinstativ, wenn du das nicht schon hast? Damit ist man beweglicher. Das Dreibein taugt nur für stehende Motive.

      Gruß Martin, der das Einbein gelegentlich mitnimmt.
    • Hallo Martin,
      nein, ich habe kein Einbein-Stativ, und so wie man (meistens) Falter fotografiert, muss man recht schnell sein. Je kleiner sie sind, desto flüchtiger sind sie. Man muss sehr flexibel sein, und da dürfte ein Einbeinstativ nur stören. Es gibt sicher wenige Fälle, wo es hilfreich sein könnte. Ich bleibe vorerst weiter bei der Freihandfotografie.
      Liebe Grüße

      Der Mensch muss sich in die Natur schicken;
      aber er will, dass sie sich in ihn schicken soll.
      Immanuel Kant (1724 - 1804)