Maikäfer

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    • Ach, wie herrlich, liebe Wiltrud!
      Ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, wann ich zum letzten Mal selbst welche gesehen habe...
      Das muss aber mindestens 10 Jahre her sein. :huh:
      Deshalb ein extra Dankeschön!

      Lieber Gruß,
      Meinhard
      Die Menschheit gehört zur verrücktesten Spezies.
      Sie verehrt einen unsichtbaren Gott und zerstört die sichtbare Natur.
      Im Unbewussten darüber, dass diese Natur, die sie zerstören, der Gott ist, den sie verehren.

      -Hubert Reeves-
    • Liebe Wiltrud,

      schöne Aufnahmen aber die Suppe ist mir nicht geheuer. Als Lausbub habe ich die Käfer Nachbars Hühner gefüttert. Die Beschwerde kam prompt, dass die Eidotter braun wurden und die Eier nicht mehr schmeckten.

      Den Hühnern scheint es aber geschmeckt zu haben. Also mach mal und berichte Bitte, bitte.

      LG Lothar
      Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. >Konfuzius<
    • Melolontha melolontha - Feldmaikäfer.

      Maikäfersuppe ist ein alter Hut. Aber mein Vater wusste schon zu berichten, dass die Hühnereier ungenießbar waren, wenn sie Maikäfer gefressen haben. Und mein Vater hat die wohl als Kind eingesammelt und an die Hühner verfüttert. Und die Suppe soll, nicht nach Aussagen meines Vaters, denn der kennt die nicht, sondern nach Aussage einiger Leute, die sie probiert haben, alles andere als gut sein. ;)

      Viele Grüße
      Klaas
    • Lothar Gutjahr schrieb:

      Liebe Wiltrud,

      schöne Aufnahmen aber die Suppe ist mir nicht geheuer. Als Lausbub habe ich die Käfer Nachbars Hühner gefüttert. Die Beschwerde kam prompt, dass die Eidotter braun wurden und die Eier nicht mehr schmeckten.

      Den Hühnern scheint es aber geschmeckt zu haben. Also mach mal und berichte Bitte, bitte.

      LG Lothar
      Lieber Lothar,

      so kenne ich das auch.
      Auch bei uns im Dorf wurden die Maikäfer an die Hühner verfüttert.
      Das mit dem braunen Eidotter weiß ich gar nicht mehr.
      Damals waren die Maikäfer auch eine echte Plage.
      Nee,Maikäfersuppe haben wir auch nicht gegessen.

      Meine Schwester und ich wetteiferten immer wer die meisten Käfer hat.
      Erst wurde eine Schuhschachtel mit kleinen Löchern versehen und Blättern bestückt,
      die Käfer sollten es ja "gut" haben .
      Und los ging die Jagd auf die Krabbeltiere.
      Ab und zu wurde dann der Karton geöffnet und die Käfer angeschaut.
      Damals war das ein herrlicher Zeitvertreib für uns Kinder.
      Für die Käfer wohl eher weniger.

      Grüßle Wiltrud
    • Klaas Reißmann schrieb:

      Melolontha melolontha - Feldmaikäfer.

      Maikäfersuppe ist ein alter Hut. Aber mein Vater wusste schon zu berichten, dass die Hühnereier ungenießbar waren, wenn sie Maikäfer gefressen haben. Und mein Vater hat die wohl als Kind eingesammelt und an die Hühner verfüttert. Und die Suppe soll, nicht nach Aussagen meines Vaters, denn der kennt die nicht, sondern nach Aussage einiger Leute, die sie probiert haben, alles andere als gut sein. ;)

      Viele Grüße
      Klaas
      Lieber Klaas,

      ich hab sie noch nie gegessen und werde das auch nicht tun.
      Warum wird so eine Suppe dann gekocht wenn sie gar nicht schmeckt?
      Stammt das eventuell aus Notzeiten?

      Grüßle Wiltrud
    • eima schrieb:

      Hallo Wiltrud,

      schöne klare Bilder.
      Maikäfer habe auch ich schon Jahre nicht mehr gesehen und Maikäfersuppe ist für mich ganz neu.

      LG Eicke
      Lieber Eicke,

      ich hatte auch für dieses Jahr die Hoffnung schon aufgegeben.
      Doch umso größer war meine Freude über die Entdeckung der Käfer.
      Maikäfersuppe,ich glaube ich habe da mal im Fersehen etwas darüber gehört.

      Grüßle Wiltrud
    • Natürlich schrieb:


      Für eine Maikäfersuppe hätte es gereicht.
      Aus genau diesem Grund warte ich seit Ewigkeiten auf eine wirkliche Maikäferplage. Leider finde ich hier aber immer nur ein paar wenige und erfreue mich lieber an den lebenden Tieren. Deine Käfer sind aber wirklich deutlich besser auf den Fotos als im Topf - Maikäfer, die an Eichen fressen, soll man nicht nehmen, da sie bitter schmecken <X
      Viele Grüße

      Markus
      In girum imus nocte et consumimur igni
    • Natürlich schrieb:

      Erst wurde eine Schuhschachtel mit kleinen Löchern versehen und Blättern bestückt,
      die Käfer sollten es ja "gut" haben .
      Und los ging die Jagd auf die Krabbeltiere.
      Ab und zu wurde dann der Karton geöffnet und die Käfer angeschaut.
      Damals war das ein herrlicher Zeitvertreib für uns Kinder.
      Für die Käfer wohl eher weniger.
      Komisch ,ich kann mich noch genau erinnern ,daß wir sogar ausprobierten wieviel "Nutzlast" so ein Käfer im Flug transportieren konnte.

      Waldgänger schrieb:

      Maikäfer, die an Eichen fressen, soll man nicht nehmen, da sie bitter schmecken
      de gustibus non est disputandum
    • Natürlich schrieb:

      Klaas Reißmann schrieb:

      Melolontha melolontha - Feldmaikäfer.

      Maikäfersuppe ist ein alter Hut. Aber mein Vater wusste schon zu berichten, dass die Hühnereier ungenießbar waren, wenn sie Maikäfer gefressen haben. Und mein Vater hat die wohl als Kind eingesammelt und an die Hühner verfüttert. Und die Suppe soll, nicht nach Aussagen meines Vaters, denn der kennt die nicht, sondern nach Aussage einiger Leute, die sie probiert haben, alles andere als gut sein. ;)

      Viele Grüße
      Klaas
      Lieber Klaas,
      ich hab sie noch nie gegessen und werde das auch nicht tun.
      Warum wird so eine Suppe dann gekocht wenn sie gar nicht schmeckt?
      Stammt das eventuell aus Notzeiten?

      Grüßle Wiltrud

      Die Geschichte der Maikäfer ist sehr lang und man darf nicht vergessen, dass sie noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fast überall eine Plage waren. Die Kirche hat sie gar exkommuniziert. Ich meine im Mittelalter. Und ja, genau aus der Not heraus hat man, wohl auch im Mittelalter, aus Maikäfern eine Suppe gekocht, weil sonst nichts zu futtern da war. Ein gewisses Bedürfnis der Rache ging wohl damit einher.

      Viele Grüße
      Klaas
    • Ergänzend: man fragt sich immer, was die Schäden, die der Maikäfer verursacht, mit Essen zu tun haben. Maikäfer fressen ja nur Laub der Bäume und stören somit lediglich deren Wachstumsgeschwindigkeit. Da aber die wenigsten von uns und unseren Vorfahren Eichenlaub auf ihrem Speiseplan hatten, ist das erst mal unverständlich. Der eigentliche Schaden, also der kulinarischer Natur, wurde auch von ihren Larven verursacht. Diese leben in der Erde und befressen Wurzeln und dabei eben all zu oft die Wurzeln auf unseren Feldern, also von den Pflanzen, die unser Essen erzeugen sollen. Dabei haben sie durchaus das Potential gehabt ganze Ernten zu vernichten.

      Viele Grüße
      Klaas
    • Ich kann mich auch noch sehr gut an Maikäferjahre in meiner Jugendzeit erinnern. Kurz nach meiner Motorradführerscheinprüfung war dann auch wieder mal ein solches Jahr. Damals gab es für Motorradfahrer auch noch keine Helmpflicht und wenn man da nur mit 60 oder 70 km/h ohne Helm durch die Gegend fuhr und einen Maikäfer an den Schädel bekam, war es fast wie ein Geschoss, das da einen traf.

      Viele Grüße
      Jürgen
    • Hallo Wiltrud,

      auch Deine Maikäfer sind wieder mal wirklich super auf Foto gebannt bzw. "eingefangen" worden. :D

      Auch ich habe schon seit gefühlten Ewigkeiten keine Maikäfer mehr gesehen und Maikäfersuppe ist mir jetzt völlig neu.
      So eine .. zumindest für mich jetzt .. exotische Suppe stelle ich mir dann eigentlich nur in Japan oder bei extravaganten Spezialitäten-Restaurants wie z.B. bei "Käfer" vor. ;)
      Viele Grüße
      Peter

      Der frühe Vogel fängt den Wurm! :cool:
    • Jürgen Gaul schrieb:

      Ich kann mich auch noch sehr gut an Maikäferjahre in meiner Jugendzeit erinnern. Kurz nach meiner Motorradführerscheinprüfung war dann auch wieder mal ein solches Jahr. Damals gab es für Motorradfahrer auch noch keine Helmpflicht und wenn man da nur mit 60 oder 70 km/h ohne Helm durch die Gegend fuhr und einen Maikäfer an den Schädel bekam, war es fast wie ein Geschoss, das da einen traf.

      Viele Grüße
      Jürgen
      Ja lieber Jürgen,

      das tut weh und es sind unvergessliche Erlebnisse.Was ich damals gerade für ein Motorrad fuhr weiss ich nicht mehr; aber den Käfer auf die Stirn oberhalb des Brillenrandes und dass das auf der B3 zwischen Malterdingen und Hecklingen war, ist erhalten geblieben. 1958 habe ich dann die Zweiradphase durch den Ankauf eines" NSU FIAT Balila"Baujahr 1939 vorzeitig beendet. Der nannte sich "offener Jagdwagen" mit KinderwagenCabrio und abklappbarer Windschutzscheibe. Die blieb aber immer oben. :D

      LG Lothar
      Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. >Konfuzius<
    • Geofreund schrieb:

      Hallo Wiltrud,

      auch Deine Maikäfer sind wieder mal wirklich super auf Foto gebannt bzw. "eingefangen" worden. :D

      Auch ich habe schon seit gefühlten Ewigkeiten keine Maikäfer mehr gesehen und Maikäfersuppe ist mir jetzt völlig neu.
      So eine .. zumindest für mich jetzt .. exotische Suppe stelle ich mir dann eigentlich nur in Japan oder bei extravaganten Spezialitäten-Restaurants wie z.B. bei "Käfer" vor. ;)
      Lieber Peter,

      danke für Deine netten Worte.
      Die Suppe wurde bei uns angeblich bis ins 20.Jahrhundert gegessen.
      Schon bei dem Gedanken kommt mir das Grausen.

      Grüßle Wiltrud
    • Jürgen Gaul schrieb:

      Ich kann mich auch noch sehr gut an Maikäferjahre in meiner Jugendzeit erinnern. Kurz nach meiner Motorradführerscheinprüfung war dann auch wieder mal ein solches Jahr. Damals gab es für Motorradfahrer auch noch keine Helmpflicht und wenn man da nur mit 60 oder 70 km/h ohne Helm durch die Gegend fuhr und einen Maikäfer an den Schädel bekam, war es fast wie ein Geschoss, das da einen traf.

      Viele Grüße
      Jürgen
      Lieber Jürgen,

      ich finde es ganz herrlich was die Maikäferfotos
      für Erinnerungen wecken.

      Grüßle Wiltrud