aus unserer Sitzecke

    • Ja liebe Rosmarie,

      meine Möglichkeiten sind hier unten auch streng limitiert. Aber ich telefoniere sehr viel und bringe nach wie vor meine Lösungsvorschläge unter. Einen 3D Drucker habe ich gerade im Bau und arbeite an weniger voluminösen Entwicklungen wie Temperiervorrichtungen für die Verfahrenstechnik und ähnliches. War auch an der Zeit, mal etwas zurückzuschrauben. Nur macht sich das leider auch "psychisch" bemerkbar. Man wird sich bewusster, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.

      LG Lothar
      Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. >Konfuzius<
    • Lothar Gutjahr schrieb:

      Nur macht sich das leider auch "psychisch" bemerkbar. Man wird sich bewusster, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.
      Lieber Lothar,

      DEINE Bäume wachsen noch in den Himmel! Wenn ich so lese, was du alles machst und fabrizierst, vor allem auch verstehst, dann sind das noch die reinsten Mammutbäume.

      Ich laufe lieber durch den Wald und genieße meine Möglichkeiten. Aber ich habe großen Respekt davor, wenn jemand so wie du immer wieder neue technische Finessen selbst baut. :ups:
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Lieber Martin,
      den Birkenzeisig hast du sehr fein abgelichtet, der wird hier auch nicht allzu häufig mit Foto gezeigt. Die Sitzecke so direkt am Waldrand erinnert mich an das Grundstück meiner Großeltern, das lag mit Nutzgarten und Laube direkt an einem Bach. Das sind schöne Kindheitserinnerungen für mich.
      Liebe Grüße

      Der Mensch muss sich in die Natur schicken;
      aber er will, dass sie sich in ihn schicken soll.
      Immanuel Kant (1724 - 1804)
    • Sabine Flechtmann schrieb:

      Lieber Martin,
      den Birkenzeisig hast du sehr fein abgelichtet, der wird hier auch nicht allzu häufig mit Foto gezeigt. Die Sitzecke so direkt am Waldrand erinnert mich an das Grundstück meiner Großeltern, das lag mit Nutzgarten und Laube direkt an einem Bach. Das sind schöne Kindheitserinnerungen für mich.
      Liebe Sabine,

      da muss ich dich enttäuschen. Aber unser Wohngrundstück liegt mitten in der Stadt in Nachbarschaft eines verlassenen Villengrundstücks. Wir füttern über das ganze Jahr und die Vögel "merken" sich das. Den Birkenzeisig habe ich in Unkenntnis nicht erkannt und erst andere haben mich darauf hingewiesen. Bisher kannte ich nur den Erlenzeisig.
      Auch so fühlen wir uns in unserer Sitzecke sehr wohl, weil wir noch ein bisschen grün dabei haben. Aber noch im Frühjahr soll das Nachbargrundstücvk bebaut werden.

      Gruß Martin
    • .

      was habt ihr da für ein schönes platzerl - das ist ja phänomenal!

      als ich die ganzen töpfe gesehen habe dachte ich auch an die viele arbeit und an den Rücken - und habe mich dann schmunzelnd durch den thread gelesen. aber auch, wenn die anstrengung durch die "kunststoffverpackung" vor allem für den rücken etwas erträglicher wird, bleibt am ende doch unglaublich viel arbeit übrig. und für euren fleiß bewundere ich euch maßlos!! den unmittelbaren danke seht ihr aber jedes mal, wenn ihr eure sitzecke genießt. und deren ausblick auf eure besucher, die gefiederten gesellen. (ich wünsche euch, dass nach den bauarbeiten am nachbargrundstück noch gengend "natur" hinterm zaun übrig bleibt....)

      .
    • fragensteller schrieb:

      .

      was habt ihr da für ein schönes platzerl - das ist ja phänomenal!

      als ich die ganzen töpfe gesehen habe dachte ich auch an die viele arbeit und an den Rücken - und habe mich dann schmunzelnd durch den thread gelesen. aber auch, wenn die anstrengung durch die "kunststoffverpackung" vor allem für den rücken etwas erträglicher wird, bleibt am ende doch unglaublich viel arbeit übrig. und für euren fleiß bewundere ich euch maßlos!! den unmittelbaren danke seht ihr aber jedes mal, wenn ihr eure sitzecke genießt. und deren ausblick auf eure besucher, die gefiederten gesellen. (ich wünsche euch, dass nach den bauarbeiten am nachbargrundstück noch gengend "natur" hinterm zaun übrig bleibt....)

      .
      der Erhalt der Bäume wurde uns zu gesichert.

      Gruß Martin
    • phoenix66 schrieb:

      Aber unser Wohngrundstück liegt mitten in der Stadt in Nachbarschaft eines verlassenen Villengrundstücks.
      Da gibt es noch Vögel welche man auf den bewirtschafteten Flächen des Landes vergeblich sucht.
      Die ganzjährige Fütterung macht auch was aus.
      Friedhöfe mit altem Baumbestand sind auch viel versprechend.

      In deiner Nachbarvilla könnte es Fledermäuse geben ?
    • Werner schrieb:

      phoenix66 schrieb:

      Aber unser Wohngrundstück liegt mitten in der Stadt in Nachbarschaft eines verlassenen Villengrundstücks.
      Da gibt es noch Vögel welche man auf den bewirtschafteten Flächen des Landes vergeblich sucht.Die ganzjährige Fütterung macht auch was aus.
      Friedhöfe mit altem Baumbestand sind auch viel versprechend.

      In deiner Nachbarvilla könnte es Fledermäuse geben ?
      Hallo Werner,

      das stimmt sogar. Wir sahen sie abends fliegen. Keine Ahnung, ob sie noch da sind.

      Gruß Martin
    • Liebe Elvira,

      ich würde mal vermuten denen ist es noch zu kalt. Ja fliegen tun die in der Dämmerung und nachts. Hier sehen wir auch noch keine. Das alte Gebäude hinter euch hat schon mal bessere Zeiten erlebt ? Könnte mir gefallen.

      LG Lothar
      Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. >Konfuzius<
    • Hallo Lothar,

      das wird so sein.

      Ja, die alte Villa hat echt schon bessere Zeiten erlebt uns bald wird sie nich mehr da sein, sie wird abgerissen und es kommt eine Neubau mit Eigentumswohnungen dort hin, so im Stil der alten Villa.

      Die Bäume, also den Wildwuchs, der ja so dicht wie ein Urwald war und schon so hoch, das man im Sommer, wenn alles Grün war, nur noch ein bissel Dach gesehen hat, hat man schon vor 3 Jahren gerodet.
      Gruß Elvi
    • Liebe Elvi,

      wenn ich so etwas sehe, könnte ich heulen. Andererseits kann man verstehen, dass solch eine alte Bausubstanz nicht erhalten werden kann. Wer hat schon das Geld, so etwas zu renovieren?
      Letztlich ist es also wohl folgerichtig, dort einen Neubau hinzustellen. Dass der im Stil der alten Villa errichtet werden soll, ist ein winziges bisschen tröstlich.

      Dass die alte Wildnis um die Villa herum gerodet wurde, finde ich auch sehr traurig. Aber es ist wohl notwendig. Ich wünsche euch, dass der neue Garten nicht nur aus Rasen und den alten Resten bestehen wird. Und vor allem wünsche ich euch ruhige, nette neue Nachbarn.
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Ja Rosmarie,

      das hat was und man sträubt sich gegen den Gedanken des Abrisses. Wenn man dann aber wieder denkt, dass da u.U.vorletzt die SS ihren lokalen Vertreter drinn hatte, mags besser sein, das abzureissen. Gleich nach der Wende wollte man für so ein Objekt ein Schweinegeld und es blieb dadurch unverkäuflich. Ich habe 1991 einen Vierseitenhof in SA gekauft, der LPG 100.000,00 DM bezahlt und nochmal in etwa den gleichen Betrag hineingesteckt. Habe mit meinem Ing.Büro Know How Transfer betrieben und so eigene Konkurenz geschaffen. 1999 habe ich das drangegeben und habe mich 2000 das erste mal nach Griechenland verzogen. Mit viel Glück konnte ich das Grundstück an einen Zimmermann verkaufen, der es nie bezahlte, aber aussbeinte. Am Ende ließ es sich dann für 20 Mille an einen Orgelbauer verkaufen. Dieser verstarb leider bald darauf und nun gehört das dem Land SA weil der einzige Sohn das Erbe ausschlug.

      Das erste mal in meinem Leben bin ich seither Mieter geworden und wir haben festgestellt, dass das auch seine
      Reize hat.
      @Martin und Elvi.

      Ich hoffe für euch, dass der Zaun noch eine Weile stehen bleibt, der vermutlich die Baustelle abgrenzt.?

      LG Lothar
      Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. >Konfuzius<
    • Lothar Gutjahr schrieb:

      Ich habe 1991 einen Vierseitenhof in SA gekauft, der LPG 100.000,00 DM bezahlt und nochmal in etwa den gleichen Betrag hineingesteckt.
      Ja ,lieber Lothar ,wieso gibt man denn so etwas wieder ab ,war wohl nicht alles wie erwartet ?
      Ein Vierseithof ist doch das heimeligste was man sich vorstellen kann ,nur Burg mit Innenhof wäre vielleicht schöner.
    • Die alten Bäume die jetz noch stehen, dürfen nicht gerodet werden, ja und das die Villa so verfallen ist lang an den jahrelangen Hickhack der der Erben.

      Egal es is ein ganz schöner Schandfleck und wir sind mal dran vorbei da hab ich zu Martin gesagt, man is das beute hell in der Villa, als wir zurück kamen und noch auf der anderen Straßenseite standen, hab ich auch gesehen wieso, es hat ein ganzes Stückel vom Dach gefehlt, außerdem in die ja innen schon in sich zusammengefallen und den letzten Rest gab das Hochwasser 2013.
      Gruß Elvi
    • Lieber Lothar,

      was du im Zusammenhang mit dieser alten Villa erzählt hast, geht mir unter die Haut!
      So spielt das Leben oft ganz anders, als man es sich vorgestellt hat. Es gibt so viele Stolpersteine im Leben, ja, die dicksten Felsbrocken, und doch heißt es unerschütterlich: Immer wieder aufstehen!
      Man kann sich glücklich nennen, wenn man es immer wieder schafft.

      Heutzutage gibt es einen netten Spruch, der mir sehr gefällt:
      Wenn jemand hinfällt, heißt es: Aufstehen, Krone richten, weitergehen.

      Es freut mich, wenn ich Menschen treffe, die dies auch gekonnt haben und weiterhin können.
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)