Luftreiniger gut für Reptilien?

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    • Luftreiniger gut für Reptilien?

      Hallo liebe Community,

      ich und mein Mann besitzen dutzende Reptilien. Viele verschiedene Schlangen und Echsenarten. Wir lieben unsere Tierchen, doch leider kann es zu sehr tropischen Temperaturen in unseren Keller im Haus kommen. Besonders im Sommer ist es fast unerträglich, da unten reinzugehen. Unsere Tiere fühlen sich natürlich sehr wohl und das ist einzige was zählt. Jedenfalls haben wir im Internet etwas recherchiert und herausgefunden, dass man das Problem mit einem Luftreiniger bzw Lufterfrischer lösen könnte. Meine Frage ist nun ganz simpel. Habt ihr Erfahrung damit gemacht als Tierhalter von Schlangen und Echsen? Ich möchte auf gar keinen Fall riskieren, dass unsere Tiere davon vielleicht noch irgendwie krank werden. Damit ihr wisst, über welche Luftreiniger ich spreche, zeige ich euch dieses Beispiel hier: WERBELINK entfernt Leider habe ich nichts im Internet gefunden, wie sich diese Luftreiniger auf Tropen Tiere auswirken. Eure Meinung ist mir daher sehr wichtig.

      Danke vielmals,
      Jessica
    • Rosmarie schrieb:

      Vielleicht solltest du dir ein Forum für Reptilienhalter suchen.
      Liebe Rosmarie ,

      Mein Sohn hatte in einem seiner 2 Zimmer zwei Terrarien eines mit einem Python das andere mit einer Boa.
      Wenn sich so eine Schlange entleert ,wird die Flüssigkeit zwar von der Spreu aufgesogen .Es stinkt aber so erbärmlich, daß
      eigentlich sofort gemistet werden muß.
      Das macht bei uns der Hausmeister - du kennst ihn ! :D

      Die Boa war so ein schönes und gutmütiges Tier ,daß jederzeit ohne Probleme der Dreck entfernt werden konnte.
      Der Python aber war so aggressiv,daß er sich bei Annäherung bereits aufbäumte wie ein luftgefüllter Feuerwehrschlauch ,fauchte und auch sofort zustieß ,anfassen unmöglich - keine Chance da immer gleich zu misten.

      Jetzt kann man sich leicht vorstellen wie es um die Luft bestellt ist wenn der ganze Keller voll Reptilien ist.

      Was uns anbelangt ,hab ich es mit viel Überzeugungsaufwand geschafft ,daß diese Tiere aus den Haus kamen.
    • Hallo Rosmarie und alle,

      warum sollte sich Jessica unbedingt innerhalb 24 Stunden wieder melden? Und das am Wochenende, wo sie vielleicht zu einer Reptilienbörse hechtet ?
      Mit Interesse habe ich Werners Kommentar zur Kenntnis genommen und die erste Idee war sofort die, dass solche Tiere in unserem Klima vielleicht einen viel zu langsamen Verdauungsprozess aufweisen und der Gestank sozusagen auf Fehlhaltung zurückzuführen wäre. So eine Art unabsichtlich erzeugte Verwesungsgerüche?

      Meine in Texas gehaltenen Reptilien haben nie stark gerochen. Die beiden von Werner erwähnten Arten hatte ich allerdings nicht in meiner Sammlung. Da waren dafür: Indigonatter 2,2m, Kettennatter 1,8m, Verschiedene Klapperschlangen und Echsen. Da hatte ich sogar TV Besuche und getürkte Auftritte für das ZDF. Ich will damit nur sagen,
      dass mich das Thema sehr wohl interessieren würde.
      Schau mer mal ob Jessica wieder schreibt. Da ich nicht kontinuierlich im Forum bin, habe ich die besagte Werbung nicht zu Gesicht bekommen und sollte mich vielleicht etwas zurückhalten ? Sorry.

      LG Lothar
      Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. >Konfuzius<
    • Lothar Gutjahr schrieb:

      Mit Interesse habe ich Werners Kommentar zur Kenntnis genommen und die erste Idee war sofort die, dass solche Tiere in unserem Klima vielleicht einen viel zu langsamen Verdauungsprozess aufweisen und der Gestank sozusagen auf Fehlhaltung zurückzuführen wäre. So eine Art unabsichtlich erzeugte Verwesungsgerüche?
      Lieber Lothar ,

      Mich hat schon mal eine frei lebende ,nicht verdauungsgestörte, Ringelnatter angeschissen - das stinkt genau so - einfach bestialisch.
      Gefangenhaltung halte ich so oder so für Fehlhaltung.
    • Lieber Werner,

      ich bin keineswegs der Reptilienspezialist nur so eine Stinkbrühe abzusondern könnte ich mir auch gut als anspucken vorstellen. Die Ringelnatter mag da vielleicht spezialisiert sein. Ich hatte noch nie eine um aus eigener Anschauung etwas sagen zu können. Das wehrhafteste war hier in Griechenland die von mir vor Jahren "wiederentdeckte" Telescopus fallax", welche wie wild auf mich einbiß, aber erstaunlicherweise wie die meisten Schlangen noch am gleichen Tag handzahm wurde. Der hätte man auch noch ein anspucken zutrauen können; aber nichts dergleichen.
      Ich möchte damit zum Ausdruck bringen, dass es schon interessant wäre, wenn man zu dem Thema etwas mehr erfahren würde. Aber wie so oft, schaffe ich mein vorgenommenes Pensum kaum noch in der Zeit. Mer kan it alles ha.

      LG Lothar
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    • Lieber Werner,

      die ist verwandt mit der Kutscherpeitschennatter und heisst kaspische Pfeilnatter "Dolichophis caspius". Die sind sehr flink und schlank. Die gezeigte schätze ich auf eine Länge von minimum 150cm. Der restliche Körper sollte bis zur Schwanzspitze in dem graugrün verlaufen. Die klettern auch gerne in den Bäumen und beissen schon mal ins Gesicht, wenn man denen zu nahe kommt. Leben tun die von Eidechsen und anderen Schlangen.

      Wenn da nach etwa einem Drittel ein Farbwechsel erfolgt, kann es auch eine Schlanknatter vom Typ Platyceps sein; aber ich meine aufd Anhieb die Pfeilnatter zu erkennen.

      LG Lothar
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    • Hallo lieber Werner,

      aber nu e weng. Nähmlich bei denen die ich schon mal wenn auch kurz gehalten habe. die obige sogar nur durch belgische Freunde die sie bei der Suche nach den durch mich gemeldeten Katzennatterfund fotografiert haben. Aber die Paralleln zur Kutscherpeitschennatter aus Texas waren so verblüffend. Bei Baggerarbeiten für unseren Tennisplatz habe ich eine tote Leopardnatter gefunden, die ich zu gerne gehalten hätte. Ist wohl eine der hübschesten Schlangen.



      So passiert das oft, dass man nur an tote Tiere gerät, die man sonst kaum oder nie zu Gesicht bekommt.
      Im Herbst finden sich hier öfters Schlangenkadaver am Strassenrand. So fand ich auch schon tote Hornottern.
      Man ist also gezwungen bei Excursionen im Geröll die Augen offen zu halten.

      LG Lothar
      Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. >Konfuzius<