Welche Kamera für gute Naturfotos (Vögel, Insekten...) ?

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    • Welche Kamera für gute Naturfotos (Vögel, Insekten...) ?

      Hallo hallo,

      ich bin ziemlich begeistert von den schönen Naturfotos, die ihr auf das Forum postet! Ich wollte mir schon lange eine bessere Kamera kaufen (ich habe bis jetzt nur Compact-Kameras gehabt) und dachte, ich könnte euch eure Meinung fragen. Ich kenne mich leider gar nicht aus mit technischen Daten, Objektiven, etc...
      Was mir besonders wichtig wäre: Schöne Vogel-Fotos zu machen, also ein guter Teleobjektiv. Aber ich mache auch gern Makrofotos (Insekten, Blumen...). Gibt es Objektive, die beides können?
      Natürlich mache ich auch "normale" Fotos, Landschaften, Menschen... Und mein Freund würde die Kameras auch für die Dokumentation von seinen Handwerk-Objekten brauchen.
      Es wurde mir das Canon D60 empfohlen. Ich habe gesehen, dass es schon ein bisschen älter ist, aber ich weiß nicht, ob die neuere Modelle einen großen Unterschied machen, wenn man keine ganz professionelle Fotos braucht?
      Wie viele Objektive braucht man dann?

      Danke im Voraus, wenn ihr mir ein bisschen weiterhelfen könnt ;)
    • Nimrodel schrieb:

      Hallo hallo,



      Was mir besonders wichtig wäre: Schöne Vogel-Fotos zu machen, also ein guter Teleobjektiv. Aber ich mache auch gern Makrofotos (Insekten, Blumen...). Gibt es Objektive, die beides können?
      Natürlich mache ich auch "normale" Fotos, Landschaften, Menschen... Und mein Freund würde die Kameras auch für die Dokumentation von seinen Handwerk-Objekten brauchen.
      Es wurde mir das Canon D60 empfohlen. Ich habe gesehen, dass es schon ein bisschen älter ist, aber ich weiß nicht, ob die neuere Modelle einen großen Unterschied machen, wenn man keine ganz professionelle Fotos braucht?
      Wie viele Objektive braucht man dann?

      Danke im Voraus, wenn ihr mir ein bisschen weiterhelfen könnt ;)
      Hallo Nimrodel,

      ich will versuchen dir mit den wenigen gemachten Angaben zu helfen. Du hast geschrieben, was du fotografieren willst und dabei eine Canon EOS 60D DSLR genannt. Du solltest dir überlegen, wieviel Geld du ausgeben willst und ob du auch die ganze Ausrüstung mit Objektivwechsel durch die Landschaft tragen willst. Für die DSLR gibt es alle möglichen Objektive für jeden Zweck, ist aber nur eine Frage des Geldes. Die Umstellung von Kompakt-auf DSLR-Kamera dauert etwas länger bis die guten Ergebnisse erzielt werden. Vielleicht wäre eine Bridgekamera( Nikon B 700; Panasonic FZ 300 oder wenn es Canon sein soll, dann die SX60 HS) Die Kameras haben alle einen Makromodus für Nahaufnahmen und sind auch mit Zubehör auszurüsten. Auf jeden Fall bist du mit leichten Gepäck unterwegs. Falls dich die Datenblätter der Kameras interessieren. Du findest sie hier: digitalkamera.de/Kamera/Schnellzugriff.aspx Schau dir alles in Ruhe an und melde dich wieder, wenn du Fragen hast.

      Gruß Martin
    • Hallo,
      ganz schwer zu beantwortende Fragen!
      Welche Kamera und welche und wie viele Objektive?

      Nimrodel schrieb:

      Es wurde mir das Canon D60 empfohlen. Ich habe gesehen, dass es schon ein bisschen älter ist, aber ich weiß nicht, ob die neuere Modelle einen großen Unterschied machen, wenn man keine ganz professionelle Fotos braucht?
      Mit der Anschaffung dieser Kamera wirst du keinen großen Fehler begehen (ich selbst benutze am liebsten die 600D).Vor allem das schwenkbare Display ist eine feine Sache und große Hilfe in vielen Aufnahmesituationen.
      Und es muß nicht immer das neueste Modell sein.Dieser ganze Megapixel-Wahnsinn macht die Kameras immer teurer und das Fotografieren nicht unbedingt leichter.

      Nimrodel schrieb:

      Was mir besonders wichtig wäre: Schöne Vogel-Fotos zu machen, also ein guter Teleobjektiv. Aber ich mache auch gern Makrofotos (Insekten, Blumen...). Gibt es Objektive, die beides können?
      Ja und nein!
      Natürlich kannst du mit einem 600-er Objektiv auch Gänseblümchen fotografieren oder mit einem Superweitwinkelobjektiv Makroaufnahmen machen,aber sinnvoll ist so etwas nicht.
      Für jede spezielle Anwendung gibt es auch die dafür hergestellten Objektive.Je nach dem,in welche Richtung (nah oder fern) du mit der Fotografiererei gehst,wird es immer spezieller und leider auch teurer.
      Wenn du unbedingt zu den Spiegelreflexkameras wechseln und die oben beschriebenen Bereiche abdecken möchtest,wirst du kaum mit einem Objektiv auskommen.
      Die Anzahl der angebotenen Objektive ist fast unüberschaubar,deshalb möchte ich hier auch keines besonders empfehlen.

      Nimrodel schrieb:

      Ich kenne mich leider gar nicht aus mit technischen Daten, Objektiven, etc...
      Damit solltest du dich,besonders vor dem Kauf einer Spiegereflexkamera,schon etwas beschäftigen.

      Nimrodel schrieb:

      ich habe bis jetzt nur Compact-Kameras gehabt
      Bei der oben genannten Vielfalt,die du fotografisch abdecken möchtest,stellt sich für mich die Frage,ob für dich schon aus Kostengründen nicht doch eine der neueren,sehr leistungsfähigen Kompakten die bessere Wahl wäre.
      Viele der hier im Forum gezeigten Bilder sind mit solchen Kameras gemacht.Sicher melden sich auch noch einige andere und werden dir ihre Erfahrungen mitteilen.
      Viele Grüße
      Uwe

      Die besten Reisen,das steht fest,sind die oft,die man unterläßt!
      Eugen Roth
    • Vielen Dank Martin und Uwe für eure Antworten!
      Ja das ist kein einfaches Thema, es gibt so viel Auswahl und Möglichkeiten...
      Ich habe mir die Bridgekameras angeschaut und manche sehen wirklich gut aus. Ich habe mit meinem Freund darüber gesprochen, aber er möchte unbedingt ein Spiegelreflex. Wir haben noch weiter recherchiert, und es wird wahrscheinlich in die Richtung Canon 600D sein, mit 3 verschiedenen Objektiven ("normal", Makro und Tele). Canon wollten wir gern, weil meine Schwägerin so eine hat und uns eventuell günstig Objektive abgeben könnte.
      Danke nochmal für eure Meinungen :)
    • Hallo,
      ich habe mir vor knapp 2 Jahren die Panasonic FZ 1000 gekauft. Ein entscheidender Punkt für meinen sehr bewußten Abschied von meiner Spiegelreflexkamera-Kamera (mit der ich uneingeschränkt zufrieden war) war, dass mir das ständige Herumtragen der gesamten Ausrüstung immer lästiger wurde; man wird ja nicht jünger. Mit der FZ 1000 bin ich sehr zufrieden; ich bewege mich im Makrobereich ebenso wie im Telebereich und: ich habe alles in einer Kamera. Natürlich stößt man da manchmal an Grenzen und muß Kompromisse schließen. Aber alles in allem: meiner alten Canon trauere ich nur selten nach.
      Liebe Grüße
      Klaus
    • Hallo Klaus,

      ich gebe dir recht, mit ner Bridge ist man gut bedient und hat alles in einem ;) und man trägt kaum Gewicht mit sich rum.

      Wenn man von morgens bis nachmittags wandern geht, macht sich das schon bemerkbar, was man da am Hals hängen hat und wenn uns dann auch noch Leute entgegen kommen, die das Stativ mit Kamera mit sich schleppen, kann ich mir ein Grinsen nich verkneifen, so richtig schöne Schnappschüsse kann man da leider auch nich machen, denn ehe man das Teil stehen und ausgerichtet hat, sind Vögel meist schon wieder weg und die Teleobjektive sind so schwer, das man da schlecht aus der Hand fotografieren kann, das fällt mir bei meinen beiden Bridge nicht schwer und die P 900 wiegt ja auch fast 1 kg, dagegen is die FZ 1000 ein Leichtgewicht, hab ich jetzt festgestellt.

      Außerdem stell ich immer wieder fest, wie gut doch Martins Spiegelreflexkameras zu den Schränken passen :D er nimmt die wirklich selten, meist geht er auch mit ner Bridge :28:
      Gruß Elvi
    • Elvira B. schrieb:

      Wenn man von morgens bis nachmittags wandern geht, macht sich das schon bemerkbar, was man da am Hals hängen hat und wenn uns dann auch noch Leute entgegen kommen, die das Stativ mit Kamera mit sich schleppen, kann ich mir ein Grinsen nich verkneifen, so richtig schöne Schnappschüsse kann man da leider auch nich machen, denn ehe man das Teil stehen und ausgerichtet hat, sind Vögel meist schon wieder weg
      :99: :99: Das ist der Punkt !
    • abschließend möchte ich noch hinzufügen, dass ich von der analogen Fotografie kommend, beide Kameratypen(Kompakt-und DSLR) verwende und ihre Vor-und Nachteile kenne. Bedingt durch meine Vielseitigkeit komme ich manchmal nicht mit einer Kamera aus. Eine Universalkamera, mit der alles gut fotografiert werden kann, gibt es nicht. Naturfotografie stellt andere Anforderungen als Architekturfotografie. Selbst der Naturbereich ist so umfassend, dass man auch viele Möglichkeiten braucht. Denn Tiere, Vögel und Insekten halten nicht still. Wie schon geschrieben, ist mit den schweren Geräten ohne Stativ nichts zu machen. Der Bildstabi kann auch nicht alles ausgleichen. Bei Canon gibt es keinen Bildstabi im Gehäuse, so dass der Objektivkauf sehr teuer wird. Der Bildstabi wird mit jedem Objektiv nochmal bezahlt. Die Entwicklung der Bridgekameras ist inzwischen soweit fortgeschritten, dass man die Kamerasysteme nur für besondere Aufgaben(Berufsfotografie) braucht. Ich bewege mich deshalb auch weg vom System. Auf unseren Wanderungen begleitet mich neben der Kamera auch ein Fernglas und der Verpflegungsrucksack. So kommt einiges an Gewicht zusammen.

      Gruß Martin, der nicht mit dem Auto überall dorthin fahren kann, wo er hin möchte.
    • Nimrodel schrieb:

      aber er möchte unbedingt ein Spiegelreflex. Wir haben noch weiter recherchiert, und es wird wahrscheinlich in die Richtung Canon 600D sein, mit 3 verschiedenen Objektiven ("normal", Makro und Tele). Canon wollten wir gern, weil meine Schwägerin so eine hat und uns eventuell günstig Objektive abgeben könnte.
      Hallo,
      mit der EOS 600D könnt ihr nichts falschmachen,meine absolute Lieblingskamera,da verstaubt selbst die Mark 2 und die Nikon P900 im Schrank! :D Letztere aber unverdientermaßen wegen zu wenig Übung!
      Das die Kamera nicht mehr das neueste Modell ist,macht überhaupt nichts,außer dem immer niedrigeren Anschaffungspreis :) .Die Anzahl der Auslösungen ist dabei ein wichtiger Punkt,hier wird genau so beschissen wie bei den Kilometerzahlen von gebrauchten Automobilen.Eine Spiegelreflex mit 150000 und mehr ist mit Vorsicht zu genießen,das ist das Herstelleroberalter.Diese Kameras können aber auch über 300000,die reale Zahl lässt sich mit einem speziellen Programm auslesen.
      Meine Vorliebe zu dieser Kamera liegt auch mit an meinen Hauptfotomotiven und dem mit der Kamera verbundenen Crop-Faktor (Vergrößerungsfaktor 1:6),der für die Makrofotografie wie geschaffen ist.
      Bedenkt also:
      Alle Objektive,die ihr an diese Kamera anpappt,vergrößern die auf den Objektiven angegebene Brennweite um den Faktor 1,6.
      Für Weitwinkel-Aufnahmen ein Nachteil,für Nahaufnahmen ein Segen!
      Beispiel:
      Wenn ihr euch zu dieser Spiegelreflex ein Objektiv mit einer Brennweite von 300mm beschafft,dann ist die reale Brennweite auf Grund des Crop-Faktors 480mm!
      Ich kann eigentlich nur mit guten Gewissen Festbrennweiten empfehlen,präzise und scharf,aber etwas weniger flexibel.

      Merkwürdig,jetzt war auf einmal der ganze nachfolgende Text verschwunden,den ich schon geschrieben und auch auf dem Bildschirm als gespeichert gesehen habe?

      Und jetzt hab ich vor lauter Aufregung vergessen,was ich noch wichtiges anmerken wollte,kommt aber bestimmt wieder!

      Zum immer wieder erwähnten Stichwort Gewicht:
      Ja,es ist richtig,darauf hinzuweisen!
      Ein Universalobjektiv kenne ich nicht,eure Zusammenstellung ist schon erst mal ganz gut.Alles andere wird dann die Zukunft zeigen.
      Und ein häufiger Objektivwechsel,vor allem in der Natur,läßt sehr schnell den Spiegel verschmutzen.Ist alles selbst wieder mit den dafür notwendigen Kenntnissen relativ leicht zu beheben.
      Soweit meine Gedanken zum Thema.

      Wenn ihr euch entschieden und die ersten Bilder gemacht habt,dann lasst uns doch bitte daran teilhaben!
      Viele Grüße
      Uwe

      Die besten Reisen,das steht fest,sind die oft,die man unterläßt!
      Eugen Roth

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