Kugelige Glasschnecke (Vitrina pellucida )

    • Lieber Uwe,

      gerade sehe ich, dass ich mich noch gar nicht für deine wunderschönen Schneckenfotos aus dem letzten Jahr bedankt habe. Mir bleibt beim Betrachten deiner Bilder oft geradezu der Atem weg. Ich bin so begeistert, dass ich vergesse, Luft zu holen.

      Es ist einfach unglaublich, wie du diese wunderschönen Schleimerchen ins rechte Licht - und die rechte Position! - setzen kannst.

      Dir vielen tausend Dank für die große Freude!
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Ja, liebe Rosmarie, die Schneckenfotos hier sind schon phänomenal gut geworden. Wenn man dann noch denkt, noch realistischer kann man die Schnecken nicht mehr ablichten, dann ist man über eine weitere
      Steigerung der Fotokunst hier auf's Neue erstaunt. Ich hatte für einen Moment lang sogar geglaubt, die Tiere kriechen über meinen Bildschirm und seien zum Anfassen. So ist das hier aber auch mit vielen anderen Tierfotos anderer Fotografen. :ups: Und wenn ich da noch an die frühe Zeit der Analogfotografie zurück denke :32: ..
      Viele Grüße
      Peter

      Der frühe Vogel fängt den Wurm! :cool:
    • Geofreund schrieb:

      Ja, liebe Rosmarie, die Schneckenfotos hier sind schon phänomenal gut geworden. Wenn man dann noch denkt, noch realistischer kann man die Schnecken nicht mehr ablichten, dann ist man über eine weitere
      Steigerung der Fotokunst hier auf's Neue erstaunt. Ich hatte für einen Moment lang sogar geglaubt, die Tiere kriechen über meinen Bildschirm und seien zum Anfassen. So ist das hier aber auch mit vielen anderen Tierfotos anderer Fotografen. :ups: Und wenn ich da noch an die frühe Zeit der Analogfotografie zurück denke :32: ..
      Und wenn ich da noch an die frühe Zeit der Analogfotografie zurück denke ..

      Sehr schöne Verniedlichung indirekter Art lieber Peter ! Zugegebenermaßen war der Lerneffekt deutlich schwieriger als bei der heutigen Digitalfotografie. ( alldieweil das sichtbare Ergebnis auf sich warten liess ) Auch sind Ergebnisse nicht direkt ins Netz portierbar gewesen. Wobei ich nicht unerwähnt lassen will, dass die ersten Digicams kurz nach dem Internet auftauchten. Ein teurer Scanner war daher am Anfang obligatorisch und das als Pack mitgelieferte Adobe PS sozusagen unverzichtbar.

      Eine riesige Schar von TRy-and Error-Fotografen ist seither herangewachsen und bringt auch täglich schöne Bilder auf den Schirm.

      Ich habe mich daher trotz über 60 jähriger Foto-Tätigkeit ausgeklinkt und entwickle lieber in aller Ruhe an meinem UFOMI weiter. Dass ich das Metier aber ein bischen kenne, kann ich nachweisen, indem ich noch bevor 1und 1 und Telekom und wie die Provider heute alle heissen und auf den Markt kamen, Webspace verkauft habe. Nennen wir das Schnee von gestern und schreiten zur Tagesordnung ueber.

      Ich will so nur eine Lanze brechen für was wohl ? Natürlich fuer die gute alte Analogfotografie,der ich aber keineswegs nachtrauere.

      LG Lothar
      Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. >Konfuzius<
    • Hallo Lothar,

      das sollte jetzt weder Verniedlichung noch Ironie sein - weder direkt noch indirekt.

      Da habe ich mich beim letzten Satz wohl etwas zu unklar ausgedrückt, denn ich habe ja selbst damals nur analog fotografiert und verwende diese Bilder ja selbst noch heute nach damaligem Einscannen auf einem Scanner und ich trauere schon ein wenig diesen Zeiten hinterher. Nur ist die Qualität der Digitalfotofrafie eben heute eine ganz andere. Auch die Digitalfotografie vor einigen Jahrzehnten war noch nicht so ausgereift wie heute. Damals gabs ja auch noch keine Stacking-Software usw. .. Stative, die richtigen Objektive, Zwischenringe, Balgengeräte usw. gabs aber damals sowieso wie auch noch heute zu Digi-Zeiten.

      Beide Arten der Fotografie haben natürlich Ihre Vorzüge aber auch Ihre Nachteile. Ein Vorteil bei der Analogfotografie ist z.B.gewesen, dass man früher da viel genauer hingeschaut hat, welches Negativ nun besser ist z.B. Die Entwicklung von Bildern anhand von Negativen war ja auch noch kostenaufwendig genug gewesen. Auch aus diesem Grund war der Blick auf das Wesentliche da noch konzentrierter als heute, wo man ja alles im Grunde mit quasi "geschlosenen Augen" praktizieren kann .. Letzteres mal bewusst etwas überspitzt formuliert, denn die Tiere für die Fotos hier kommen ja nicht einfach auf Zuruf. Die "geschlossenen Augen" beziehen sich dann auch nur auf die Nachbearbeitung am Bildschirm (Photoshop o.ä.) bzw. auf das simple Hochladen der fertigen Digitalbilder. :)
      Viele Grüße
      Peter

      Der frühe Vogel fängt den Wurm! :cool:

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Geofreund ()

    • Grüß dich Peter,

      alles halb so wild. Ich neige manchmal ein wenig zur Übertreibung. Aber ich will das mal auf den Punkt bringen. Die ersten digitalen, ich fühlte mich bei Olympus zu Hause, waren zwar shlimme Stromfresser hatten aber zweifellos hervorragende Optik im Verhältnis zu ihrer digitalen Auflösung. Heute läuft das meist umgekehrt. So sage ich mal ganz unverblümt, die Geister scheiden sich bei den Objektiven und so wird das Spielchen schnell etwas für gut betuchte. Egal ob für ein Mikroskop oder für eine SLR das Zubehör entscheidet heute über Qualität und FReude am Ganzen. Unter Stackern gehört zum Beispiel ein Satz der Zeiss Luminare im Bestand zu haben fast zum guten Ton. So sammelt man Linsen aller Art und wenn es hart auf hart kommt nimmst eben so eine Feld,Wald und Wiesenlinse und machst deine Bilder.

      LG LOthar
      Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. >Konfuzius<
    • Hallo Lothar,

      ja kostspielig ist gar kein Ausdruck. Der bekannte Mineralienfotograf Stefan W. hat für seine tollen Mineralienbilder auf Mindat.org z.B. schon die verschiedensten und besten Kameras verwendet die es so gibt, darunter eine die auch einen höheren 5-stelligen Betrag gekostet haben soll. Das war dann aber auch, glaube ich, nur eine vorübergehende Leihgabe. :)
      Viele Grüße
      Peter

      Der frühe Vogel fängt den Wurm! :cool:
    • Liebe Rosmarie,
      leider habe ich vergessen,dir für deine Antwort und die interessanten Überlegungen zu den winzigen Tierchen zu danken. :29:
      Aber lieber spät als nie!

      Rosmarie schrieb:

      Für mich ist auffällig, dass diese "Tiere" dunkle Flecken haben. Was ist das?
      Das wüßte ich auch zu gerne.Meine Internetsuchen gingen voll ins Leere.Ob das überhaupt Schnecken sind oder etwas ganz anderes??
      Ich habe beim Erstellen meines letzten Schleimpilzbeitrages noch drei weitere Fotos gefunden,die einige Details zeigen.









      Rosmarie schrieb:

      Im Gegensatz zum Gedanken an Schnecken fallen mir Bilder aus meinem Lieblingsfilm über Schleimpilze ein. Den habe ich aber schon lange nicht mehr gesehen. Wurde darin nicht gezeigt, dass eine bestimmte Art von Schleimpilzen (oder mehrere) sich in einer ihrer verschiedenen Lebensphasen zu einer Art Schnecke zusammenfügen und sich auch wie eine Schnecke vorwärts bewegten?
      Könnten deine Lebewesen nicht auch Schleimpilze sein?
      Eine gute Überlegung,ich habe mir davon Bilder angesehen,denke aber,es muß was anderes sein.
      Ein Gehäuse scheint nicht vorhanden zu sein,eher so was wie eine Haube oder Mantel.
      Die dunkle Spitze ist der Kopf,sie kriechen wie Schnecken (Beine kann ich nicht entdecken) und sie scheinen Schimmel sehr zu mögen,die weißlichen Gebilde im Hintergrund sind vom Schimmel überwachsene Schleimpilze.
      Ich möchte zu gerne wissen,was das ist!
      Evtl.sollte ich eine Bestimmungsanfrage hier im Forum starten?
      Viele Grüße
      Uwe

      Die besten Reisen,das steht fest,sind die oft,die man unterläßt!
      Eugen Roth
    • Lieber Uwe,

      deine neuen Fotos zeigen ganz deutlich, dass das Tiere sein müssen. Für mich jedenfalls. Man erkennt den Kopf und sogar eine Reihe von anscheinend gestielten Punkten an ihrer Seitenlinie entlang. Auf dem letzten Bild sehen die Punkte allerdings ungestielt aus. Wozu das wohl dient? Ob es nur ein Muster ist?
      Ich finde diese Tiere immer erstaunlicher. Sie erinnern an Schnecken. Aber das Kopfteil sieht doch anders aus. Vielleicht sind es irgendwelche Larven?

      Ich fände es toll, wenn du eine Bestimmungsanfrage stellen würdest. Vielleicht werden dann Peter oder Klaas oder andere auf diese Tierchen aufmerksam und können weiterhelfen.

      Deine Fotos, lieber Uwe, sind und bleiben für mich allererste Sahne und ein großer Gewinn an Faszination und Freude.
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Liebe Rosmarie,
      an Larven hatte ich auch schon gedacht,aber von was? :92:

      Rosmarie schrieb:

      Ich fände es toll, wenn du eine Bestimmungsanfrage stellen würdest. Vielleicht werden dann Peter oder Klaas oder andere auf diese Tierchen aufmerksam und können weiterhelfen.
      Das werde ich demnächst auch machen.Mal sehen,was dabei herauskommt.
      Viele Grüße
      Uwe

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      Eugen Roth
    • Liebe Rosmarie,
      da ich nicht weiß,ob du es gelesen hast:
      Unser Rätselraten um die kleinen schneckenartigen Tierchen hat ein Ende,Peter hat uns erlöst. 8o


      Rosmarie schrieb:

      Ich fände es toll, wenn du eine Bestimmungsanfrage stellen würdest. Vielleicht werden dann Peter oder Klaas oder andere auf diese Tierchen aufmerksam und können weiterhelfen.

      Ich hatte sie noch einmal als Bestimmungsanfrage eingestellt.
      Siehe hier.
      Viele Grüße
      Uwe

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      Eugen Roth