Kalte Ohren

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Heute habe ich mal wieder meine altbekannten Holundersträucher aufgesucht.

      Zuverlässig sind da Judasohren zu finden wenn es gut feucht ist.
      Gestern hatten wir den ersten Schnee, nicht viel aber immerhin.
      Den Judasohren schadet das nicht.
      Mir kam es vor, als seien meine Ohren kälter als die der Pilze.

      Judasohren







      Und da waren noch die Samtfußrüblinge,auch an Holunder.

      Jedes Jahr am selben Ast und immer nur drei Stück.


      Samtfußrüblinge


      Grüßle Wiltrud
    • Hallo Wiltrud
      Schön, das mal wieder jemand zeigt, daß das ganze Jahr Pilzzeit ist!


      Das am Holunder nur drei Samtfüßchen wachsen, ist normal. Ich finde die oft an Holunder, aber immer wenige und oft sehr klein. Die Ohren hast du hoffentlich geerntet?
      Gefrorene Ohren kann man ja nach dem Auftauen normal verarbeiten und sogar trocknen.
      Ich sammel oft Gefrorene Ohren. (Werner schaut sich bitte das folgende Bild nicht an, könnte "Unwohlsein" und Bluthochdruck" verursachen)

    • Werner schrieb:

      Uwe 58 schrieb:

      (Werner schaut sich bitte das folgende Bild nicht an, könnte "Unwohlsein" und Bluthochdruck" verursachen)
      :72: :angry:
      Lieber Uwe ,

      Solange ich noch den Gefrierschrank voll Pfifferlinge habe ,um mein neues Freistielrezept "Pfifferlingspastetchen"
      zu machen ,bleibt nach deinem Bild der Blutdruck gerade noch im grünen Bereich. :99: :99: :99: :99:
      Hallo Werner
      Jetzt steigt mein Blutdruck, ein Gefrierschrank voll Pfifferlinge ........
      Ich mußte mir dieses Jahr welche kaufen. Zwei Stellen nach Holzeinschlag verwüstet, dort ist nichts mehr.
    • Uwe 58 schrieb:

      Ich mußte mir dieses Jahr welche kaufen. Zwei Stellen nach Holzeinschlag verwüstet, dort ist nichts mehr.
      Du und Pilze kaufen ! :D :D Ich glaubs noch nicht !

      Ein Leben lang fand ich ,wenn überhaupt, nur ein Händchen voll .Seit ich dann 2013 diese neuen Platten entdeckte ,war die Not zu Ende .

      Es tut mir leid ,daß deine Pilzgründe vom Forst zerstört wurden - die machen schon alles platt.

      Kopf hoch Uwe ,ein Ohrensüppchen wird dir gut tun ! :99:
    • Werner schrieb:

      Natürlich schrieb:

      Hoffentlich kriegt Werner keine Schnappatmung wenn er Dein Foto sieht.
      Liebe Wiltrud ,
      Du mußt wissen ,seit 5 Jahren suche ich die Ostalb nach Ohren ab und was hab ich gefunden ?
      Einen lumpigen,toten Holunder mit 2 - 3 Ohren dran . :cursing:
      Lieber Werner,

      na wenn Du keine Holunder findest,wer dann.

      aber durch die Pfifferlinge wirst Du doch reichlich entschädigt.

      Grüßle Wiltrud
    • Liebe Wiltrud,

      deine Judasohren lassen mir das Wasser im Munde zusammenlaufen. Mit mir ist es wirklich schlimm: Bei fast allem, auch Essbarem, kann ich meinen Augengenuss über den des Magens stellen. Und deine Bilder sind ja wirklich erste ästhetische Genuss-Sahne. Aber bei Pilzen muss ich immer ans Essen denken...

      Insofern ist mir hier der ganze Thread ein großer Genuss. Auch Werners Pfifferlingspastetchen sind für mich eine Offenbarung. Oh Mann! :40:
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Guten Morgen,

      ich weiß ja nicht, ob der Jünger Judas solche Ohren hatte :35: .. aber nach neuesten theologischen Erkenntnissen, war Judas angeblich gar nicht der Verräter und da wird ihm eine solche Pilzbezeichnung als quasi Abstrafung post mortem ja nun bestimmt nicht mehr gerecht. :cry: ^^ Trotzdem spreche ich ja auch mein "Zigeunerschnitzel" nicht mit Sinti-und-Roma-Schnitzel an oder mein Jägerschnitzel bleibt immer noch ein Jägerschnitzel, obwohl da kein Jäger drin ist und von den Schaumküssen spreche ich jetzt erst gar nicht. Der Judas kann sich wenigstens nicht mehr darüber beschweren, dass man seine Ohren verunglimpft hat. :/ :P
      Aber, liebe Pilzfachleute, bitte benennt das Judasohr dann trotzdem schon mal in "Petrusohr" um, denn ich sach nur: wenn der Postbote ..äääh .. der Hahn dreimal klingelt .. äähh.. kikerikiet!

      Jedenfalls sind Deine Fotos vom "eingetauten" Judasohr, liebe Wiltrud, erste Sahne und da wir gerade vom Essen sprechen .. diese leckeren Pasteten, lieber Werner, würde ich auch gerne mal probieren :97: .. aber bitte jetzt keine Gefrierprobe per Eilpost zuschicken, denn dann sind auch die Pilze darin bestimmt zu schnell aufgetaut! :D
      Viele Grüße
      Peter

      Der frühe Vogel fängt den Wurm! :cool:

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Geofreund ()

    • Rosmarie schrieb:

      Liebe Wiltrud,

      deine Judasohren lassen mir das Wasser im Munde zusammenlaufen. Mit mir ist es wirklich schlimm: Bei fast allem, auch Essbarem, kann ich meinen Augengenuss über den des Magens stellen. Und deine Bilder sind ja wirklich erste ästhetische Genuss-Sahne. Aber bei Pilzen muss ich immer ans Essen denken...

      Insofern ist mir hier der ganze Thread ein großer Genuss. Auch Werners Pfifferlingspastetchen sind für mich eine Offenbarung. Oh Mann! :40:
      Liebe Rosmarie,

      kulinarisch gesehen sind die Judasohren gar nicht so toll.
      Geschmacklich geben sie gar nichts her .Doch in Suppen und auch in Pilzgerichten schätze ich sie wegen
      der tollen Konsistenz.
      Weiterhin soll das Judasohr einige Mineralien enthalten die für die Ernährung wichtig sind.
      Soll auch ein Heilpilz sein,aber ich denke solche Mengen,damit sie was bewirken kann man gar nicht essen.

      Grüßle Wiltrud
    • Geofreund schrieb:

      Guten Morgen,

      ich weiß ja nicht, ob der Jünger Judas solche Ohren hatte :35: .. aber nach neuesten theologischen Erkenntnissen, war Judas angeblich gar nicht der Verräter und da wird ihm eine solche Pilzbezeichnung als quasi Abstrafung post mortem ja nun bestimmt nicht mehr gerecht. :cry: ^^ Trotzdem spreche ich ja auch mein "Zigeunerschnitzel" nicht mit Sinti-und-Roma-Schnitzel an oder mein Jägerschnitzel bleibt immer noch ein Jägerschnitzel, obwohl da kein Jäger drin ist und von den Schaumküssen spreche ich jetzt erst gar nicht. Der Judas kann sich wenigstens nicht mehr darüber beschweren, dass man seine Ohren verunglimpft hat. :/ :P
      Aber, liebe Pilzfachleute, bitte benennt das Judasohr dann trotzdem schon mal in "Petrusohr" um, denn ich sach nur: wenn der Postbote ..äääh .. der Hahn dreimal klingelt .. äähh.. kikerikiet!

      Jedenfalls sind Deine Fotos vom "eingetauten" Judasohr, liebe Wiltrud, erste Sahne und da wir gerade vom Essen sprechen .. diese leckeren Pasteten, lieber Werner, würde ich auch gerne mal probieren :97: .. aber bitte jetzt keine Gefrierprobe per Eilpost zuschicken, denn dann sind auch die Pilze darin bestimmt zu schnell aufgetaut! :D

      Lieber Peter,

      das ist ja interessant, :alright:

      der Judas war gar nicht der Verräter,
      auch wenn er jetzt rehabilitiert ist nützt es ihm nichts mehr.

      Ja und wie so ein Gericht heißt ist mir auch egal.
      Schmecken muß es.

      Grüßle Wiltrud
    • Werner schrieb:

      Und trotzdem frägt keine Sau nach dem Rezept ! Heuchler - die ihr seid !
      Nix Heuchler! Ich habe dieses Jahr nicht mehr als eine Handvoll Pfifferlinge suchen können. Das ist Grund 1.

      Grund 2 ist meine Faulheit. Denn wenn ich schon allein die Umrandung deiner Pfifferlingsmasse anschaue, so dürfte das selbst gemachter Mürbeteig sein. Zwar vermutlich nicht vorgebacken. Aber allein das Hineinfummeln in die Form und das vorherige dünne Ausrollen reicht mir schon.

      Also, ich beneide deine Familie. Aber nicht so, dass ich dir nacheifern möchte. :thumbsup:
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Rosmarie schrieb:

      Denn wenn ich schon allein die Umrandung deiner Pfifferlingsmasse anschaue, so dürfte das selbst gemachter Mürbeteig sein. Zwar vermutlich nicht vorgebacken. Aber allein das Hineinfummeln in die Form und das vorherige dünne Ausrollen reicht mir schon.
      Ja,liebe Rosmarie

      Die einzige Plage ist den Mürbeteig zu kneten ,da hab ich Probleme wegen der Handgelenke aber alles andere ist kein Problem.
      Das Hineinfummeln in eine Kaffetasse ,lässt sich mit handlichen Streifen bewerkstelligen.
      Und es eignen sich bestimmt auch andere Pilze ,wenns denn keine Pfiffer gibt.

      Aber egal - es gibt nix Gutes ausser man tut es ! :D
    • Werner schrieb:

      Aber egal - es gibt nix Gutes ausser man tut es !
      Da hast du leider Recht, lieber Werner!

      Du hast den Teig in Tassen gefriemelt? Ich dachte, die Pastete sei weitaus größer, also für mehrere Personen auf einmal. Hast du für jeden solch eine Pastete gebacken? Wahnsinn! :ups:

      Was mich aber am meisten verblüfft, ist, dass man solche Pasteten aus Mürbeteig in Tassen backen kann. Platzen die nicht? Mürbeteig braucht ja eine gewisse Temperatur (mindestens um die 175°?). Dadurch, dass die weiche Masse innen ist, musst du die Temperatur sicher eher niedrig halten, damit der Teig noch etwas braun wird?

      Du meine Güte, was für ein Verwöhnprogramm für alle, die zu Tisch kommen! :40:
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Ja, ich lasse mir solche leckeren Sachen wie Pasteten immer gerne von anderen zubereiten; dann ist mir das Rezept dazu erst mal wurscht. ^^ Nur bestimmte Sachen, wie z.B. Salate mache ich gerne selbst. Und dann frag ich auch schon mal nach einem Rezept von anderen Hobby-Köchen; wenn ich dann dazu etwas Interessantes vernehme, z.B. einen frischen Apfel reinschneiden o.ä.. :D
      Viele Grüße
      Peter

      Der frühe Vogel fängt den Wurm! :cool: