Passgang vs. Kreuzgang: Warum? Vorteile?

    • Laura schrieb:

      da beim Kreuzgang, meiner Vorstellung nach mehr Reibung entstehen müsste, als beim Passgang, wo man auch durch leichtes mitschwingen Reibung ausweichen könnte.
      Beim Passgang muß doch ,wenn ich es richtig sehe,der Körper um die Längsachse hin und her pendeln ,weil die Auflage nur auf einer Seite stattfindet.
      (Kipp-Moment nach einer Seite ).

      Ob die Reibung geringer ist wie beim Kreuzgang -ich weis es nicht .

      Wenn man wüßte bei welcher Gangart ,bei konstanter Geschwindigkeit der Körper am längsten ohne Bodenberührung ist ,wenn er überhaupt bei diesen Gangarten zeitweise ohne Bodenberührung ist ,dann wäre die Frage wo mehr oder weniger Reibung stattfindet ,geklärt.

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    • Liebe Laura, lieber Werner,

      wenn der Passgang bei Tieren, die in heißen Ländern leben, häufiger vorkommt, dann könnte auch eine bessere Belüftung des Bauches einen winzige Rolle spielen. Vielleicht wollte Laura in Bezug auf die "Reibung" auch auf "Belüftung" und "bessere Abkühlungsmöglichkeit" hinaus?

      Ich selbst würde eher dazu tendieren, dass die Gangart mehr mit dem Körperbau zu tun hat (wie schon angesprochen). Eine lange Wirbelsäule wie bei Kamelen oder Giraffen wird beim Laufen im Passgang sicher anders belastet als beim Laufen im Kreuzgang. Mir würde einleuchten, wenn das eine Rolle spielte.
      Ich könnte mir vorstellen, dass beim Passgang die Wirbelsäule steifer sein dürfte als beim Kreuzgang.

      Aber selbst wenn da ein Zusammenhang bestünde, wäre immer noch die Frage, was eher war, das Huhn oder das Ei. Ich meine, die Frage wäre: Ist die Wirbelsäule steifer, weil das Tier so und so läuft, oder läuft das Tier so, weil es eine relativ steife Wirbelsäule hat?
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)

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    • Was mir gerade noch aufgefallen ist .. viele Begriffe zu diesem Thema berühren offensichtlich auch die Mechanik (Physik) gehen, so wie wir das mal in der Schule gelernt hatten.
      Stichworte: Reibung, Bewegungsenergie (Kinetik), Wärme und Abkühlung etc. Mutter Natur hat ja auch immer schon die Gesetze der Physik mit "berücksichtigt". Es werden daher wohl auch für den Kreuzgang und Passgangg im Sinne der Bewegungsenergie z.B. entsprechende mathematische Formeln existieren.
      Aber auch die Geometrie liefert hier Stichworte, wie z.B. von Werner mit dem "Kippen nach einer Seite" oder "Kontakt durch Bodenberührung oder nicht" etc. Den großen Rahmen für die genannten Wissensbereiche stellt aber auch wieder die Evolution dar bzw. wir landen letztendlich immer wieder bei der Evolution. ^^
      Viele Grüße
      Peter

      Der frühe Vogel fängt den Wurm! :cool:
    • Geofreund schrieb:

      Den großen Rahmen für die genannten Wissensbereiche stellt aber auch wieder die Evolution dar bzw. wir landen letztendlich immer wieder bei der Evolution.
      Da bin ich voll bei Dir, wenngleich manche morphologische Bildung so unglaublich genial ist ,daß man Zweifel haben könnte ob die nur durch Selektion
      des weniger guten entstanden sein soll .Sei es ein Spezialschnabel oder was auch immer.
      Vielleicht gibt es da noch Mechanismen die unterstützend wirken um ein Körperteil so speziell werden zu lassen.

      Ich meine auch ,daß an dem Thema morphische Resonanz was dran ist ,obwohl es kaum noch diskutiert wird.
    • Ja, Werner, das sehe ich ähnlich. :) Die Theorie der morphogenetischen Felder von Sheldrake war auch schon immer sehr umstritten. Das ging sogar soweit, dass "Nature" diesbezüglich zur Bücherverbrennung aufgerufen haben soll. Johannnes von Buttlar (auch umstritten aber für mich auch ein glänzender Physiker) hatte damals ja darüber auch schon berichtet. Ich gehöre da auch eher zu den Befürwortern (Legende der 100 Affen klingt für mich auch einleuchtend) aber auch diese Felder sind im Grunde wohl nur ein "Folgeprodukt", denn sie haben .. zumindest für mich .. ihren Ursprung in den Strings. Alles hat seinen Ursprung in den Strings. Aber das muss ich oder jemand viel Kompetenteres (z.B. einer der vielen Stringtheoretiker) erst noch beweisen und das wird nie gelingen, da Strings die allerallerkleinsten und für mich sich selbst organisierenden Teilchen darstellen, die man nie sichtbar machen wird (evtl. aber indirekte Beweisführung .. so in der Art wie beim indirekten Nachweis schwarzer Löcher oder anderer astronomischen Phänomene durch "Sternwanderungen von A nach B etc.) aber ich gleite vom Thema ab .. einiges davon ist ohnehin ein Mittelding zwischen Physik und Philosophie oder zwischen Physik und Religion.
      Übrigens lassen sich ja durch die Stringtheorien auch viele vorher noch unvereinbarenden Theorien wie der Zusammenhang unserer 5 Universalkräfte mathematisch auflösen bzw. erklären. Dazu gehören der später zusammengefasste Elektromagnetismus, die Gravitation sowie die schwache und starke Atombindungskraft.
      Viele Grüße
      Peter

      Der frühe Vogel fängt den Wurm! :cool:

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    • Lieber Werner und lieber Peter,

      nur ganz kurz möchte ich mich auch als Anhängerin von Sheldrakes Theorien outen.
      Allerdings muss ich gestehen, dass ich seit Jahren kein neues Buch von ihm gelesen habe.
      Auch laienverständliche Filme über Astrophysik, auch über Strings, habe ich schon ein paar Jahre nicht mehr gesehen. Die letzten habe ich einfach nicht mehr nachvollziehen und schon gar nicht "verstehen" können...

      Ich könnte mir denken, dass Peter Recht hat und irgendwann doch noch eine physikalische Erklärung für Sheldrakes morphische Felder (warum er die später nicht mehr morphogenetische Felder genannt hat, habe ich auch schon nicht verstanden) gefunden werden.

      Bist dahin tendiere ich dazu, dass es eine geistige Seite der Welt gibt, zu der für mich diese Felder passen würden.
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)
    • Werner schrieb:

      Ja,Peter - das ist alles hochkomplex und was nach Menschenart nicht bewiesen werden kann, gilt zunächst nicht viel.

      Ich sage mir immer :

      Wenn das Viele das wir über die Natur schon wissen ,möglich ist,ist das wir nicht begreifen oder noch nicht wissen auch möglich.
      Hallo Werner,

      als kleine Einstiegshilfe: stelle dir eine dichte undurchdringliche Wand vor und da kommt plötzlich eine nette junge Dame drauss hervor.Im Stringtanga versteht sich. Anfassen darfst du sie vermutlich nicht, denn sie besteht sehr wahrscheinlich aus noch mehr Strings und wird dann unsichtbar, sobald etwas die Felder und somit die Anordnung der Strings stöhrt.

      Das alles soll in meiner Fantasie abgehen um dann darin zu gipfeln, dass mein Unterbewußtsein neben mir steht?
      Daraus leitet sich auch die Aussage ab: Do stosch newe de Kappe.

      LG Lothar (aber nit ärnscht neme)
      Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. >Konfuzius<
    • Lothar Gutjahr schrieb:

      Im Stringtanga versteht sich.
      Ah ja! Jetzt! Nach deiner anschaulichen Darstellung, lieber Lothar, werden mir diese ominösen Strings schon verständlicher! :thumbsup:
      Herzliche Grüße Rosmarie

      "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)