Die Sophienhöhe ein Braunkohleabraumberg

    • Die Sophienhöhe ein Braunkohleabraumberg

      Ende August machten wir eine Wanderung an der Sophienhöhe in der Jülicher Börde. Die Sophienhöhe ist ein Abraumberg des Braunkohletagebaues Hambach und erhebt sich 200 m über das Umland. 1988 wurde mit der Rekultivierung begonnen, inzwischen dient das Gebiet der Naherholung und bietet ca 70 km Wanderwege und eine sehr vielfältige Fauna & Flora.

      Zahlreiche Kleine Teiche sind in das Gebiet eingestreut.
      am Inselsee




      Große Heidelibelle




      Birnbaum


      Edelkastanie


      Heckenrose


      auch einige Falter waren unterwegs
      Kleespanner


      C-Falter


      ziemlich abgeflogener Kaisermantel


      Distelfalter


      Ausblick über den Tagebau Hambach zum Siebengebirge


      hier als Panorama, man erkennt die riesigen Dimensionen des Loches. Der Bagger links der Mitte ist 95 m hoch und mehr als 200 m lang. Nach Beendigung des Tagebaus soll die Grube mit Wasser gefüllt werden.
      Das wäre dann nach dem Bodenssee der größte See und mit 400 m der tiefste See Deutschlands.
      Panorama Tagebau

      Auf der Höhe blüht eine Heide


      hier blühen Bergsandgloeckchen


      Tausendgüldenkraut


      Natternkopf in nie gesehener Größe (ca 2 m)


      Karden


      Sanddorn


      Auf der Höhe steht auch das Wetterradar des Forschungszentrums Jülich


      auch hier viele Falter
      Kaisermantel


      Zitronenfalter


      Kleiner Kohlweißling


      Kleiner Feuerfalter


      auf dem Rückweg vorbei am Mammutwald


      Waldgeißblatt


      Waldlaubsänger


      und auf der Abdeckung eines Ameisenhaufens saß ein Russischer Bär


      und eine unbestimmte Fliege als Schlußbild


      Viele Grüße

      Dirk
    • Hallo Dirk,

      da zeigst du mir die Landschaft, die mir 1961 sozusagen durch die Lappen ging. Der Mauerbau führte damals dazu, dass die Anstellung in der elektronischen Zenztralwerkstatt B bei der KFA Jülich aufzuheben war. Weiß der Kuckuck was ich in der Gegend aufgestellt hätte. Die Mädchen haben mir auf Anhieb gefallen und so wäre einem dortigen Verbleib kaum etwas im Wege gestanden. Wenn die Technik langweilig geworden wäre, hätte ich eben neue geschaffen.Danke für das Erinnern!

      So wurde es dann die Luftwaffe und nach neun Jahren die Industrie, wo ich mich austoben konnte.

      LG Lothar

      P.S.: Deine Fliege sieht nach Tachina fera aus. Ja ich weiß ich sollte es mit dem Bestimmen besser lassen.
      Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. >Konfuzius<

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lothar Gutjahr ()

    • Lieber Dirk,
      diese Wanderung hätte mir auch sehr gut gefallen. Das Panorama vom Tagebau zeigt zwar eine geschundene Landschaft, aber die renaturierten Teile haben ungeheuer viel zu bieten. Und das zeigst du wieder in tollen Fotos. Danke, dass ich virtuell mitgehen konnte.
      Liebe Grüße

      Der Mensch muss sich in die Natur schicken;
      aber er will, dass sie sich in ihn schicken soll.
      Immanuel Kant (1724 - 1804)