der erste Nachwuchs

    • Hallo,

      ja, der Kleine macht einen gesunden Eindruck. Hängt natürlich aber immer noch an Mamas "Rockzipfel".

      @ Sigurd

      Ich muß dich enttäuschen. Da bin ich völlig frauenuntypisch, die haben von mir keinen Namen bekommen.

      Liebe Grüße
      Sabine II
      Solange es Menschen gibt die denken, dass Tiere nicht fühlen,
      müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
      (Noah)
    • Hallo,

      war heute wieder in der Pause im Park. Ich kam wohl zu spät. Die Elterntiere habe ich angetroffen, nicht aber den Kleinen. Entweder ist er ausgewachsen und davon geflogen oder es ist ihm was passiert. Daher endet die Geschichte nun.

      Liebe Grüße
      Sabine II
      Solange es Menschen gibt die denken, dass Tiere nicht fühlen,
      müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
      (Noah)
    • Darwin99 schrieb:

      Hier trifft man sie auch schon fast überall. Seitdem ist mit anderen Enten nicht mehr viel los. Die Zunahme in den letzten 3 Jahren ist schon rasant gewesen. Ist so wie die Verbreitung von amerikanischen Schmuckschildkröten, Waschbären nur viel intensiver.

      Gegen Nilgänse hab ich auch nichts, mir wäre es nur lieber sie würden nicht hier rum fliegen sondern in ihrer Heimat.
      Möchte das rasant mal mit aktuellen Zahlen belegen. Grundlage Vogelzählung 6 und 8.1. 2017 zu 2016

      Zunahme der Nilgans um 2646%, Graureiher 65%

      Werte aus der Ludwigsburger Kreiszeitung vom 11.3.2017
      Liebe Grüße
      Birgit

      Glemstal 2017:
      Vogelarten: 44 (Waldkauz);
      Libellen: 1 (Winterlibelle);
      Schmetterlinge: 8 (Aurorafalter);
      Sonstiges: Feuersalamander
    • Liebe Sabine II,

      ich bin immer hin und hergerissen was diese invasiven Arten anbetrifft. Sie selbst können ja nichts dafür und wollen auch nur leben... und dann kommt das große ABER... das ist irgendwie ein Dilemma. Meist sind ja wir Menschen daran schuld . Sind eigentlich die (Ur)-Nilgänse auch aus einem Zoo ausgebüxt und haben sich so sehr in unseren Breiten vermehrt?

      Dein kleines Kücken ist trotzdem so niedlich...

      Liebe Grüße Heidi.
    • Liebe Heidi,

      urpsrünglich stammen Nilgänse aus Afrika. Ich gehe mal schwer davon aus, daß die hier lebende Population von Gefangenschaftsflüchtlingen abstammt.

      Auch ich bin hin und her gerissen von den ganzen Einwanderer. Ich freu mich, wenn ich sie sehe, aber ich weiß auch, daß sie hier gar nicht hingehören. Solange sie der heimischen Flora und Fauna nicht schaden, nehme ich es hin.

      Liebe Grüße
      Sabine II
      Solange es Menschen gibt die denken, dass Tiere nicht fühlen,
      müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
      (Noah)
    • Sabine II schrieb:

      urpsrünglich stammen Nilgänse aus Afrika. Ich gehe mal schwer davon aus, daß die hier lebende Population von Gefangenschaftsflüchtlingen abstammt.
      Wenn sie aus eigener Kraft aus Afrika hierher kamen - was ich auch nicht glaube - dann wäre das so natürlich wie die plötzliche Invasion der Türkentaube in den 50 ern .
      Da waren plötzlich die seltsamen Balzflüge und das eigenartige Rucksen.
      Ich weiss noch wie wir als Kinder dem ungewohnten Treiben dieser Vögel zusahen.
      Man müßte das als natürliche Veränderung akzeptieren .

      Vom Menschen ausgesetzte Neozoen wie der Waschbär oder einige amerikanische Krebsarten hingegen ,haben hierzulande schon mächtigen Schaden unter den einheimischen Arten
      verursacht ,sie müssen unsentimental und gründlich dezimiert werden .Ich fürchte dazu ist es schon zu spät.

      Die Abdrücke dieser Pfoten sind mittlerweile an fast jedem heimischen Bach zu finden - dafür aber keine heimischen Steinkrebse mehr. :angry:



      Vor 15 Jahren noch ,war der Steinkrebs in einem von mir jährlich kontrollierten Bach sehr häufig (in etwa alle 5 Meter einer)
      Heute lebt da kein Schwanz mehr.
      Vor sechs Jahren ,war das der letzte Nachweis.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Werner ()

    • Laut eines Fernsehberichtes vor zwei oder so Jahren, haben sie am Oberrhein angefangen, den Ochsenfrosch wieder auszurotten, da sie festgestellt haben, daß der Bestand heimischer Froscharten bereits stark zurück gegangen ist.

      Bei mir hat sich die Kanadagans so stark vermehrt, daß sie schon fast zur Plage geworden ist. Die Stadt wollte den Bestand mit Gewehren reduzieren. Durfte sie dann aber nicht, weil der Aufschrei der Tierschützer zu groß war.

      Liebe Grüße
      Sabine II
      Solange es Menschen gibt die denken, dass Tiere nicht fühlen,
      müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
      (Noah)
    • Ja, das ist ein heikles Thema - da sollte nur der gesunde Menschenverstand und nicht das emotionsgeladene Denken einzelner
      Gruppierungen den notwendigen Maßnahmen vorausgehen.

      Es besteht im Interesse unserer heimischen Natur - Handlungsbedarf !

      Allein am Beispiel des Steinkrebses ,wo ich mit eigenen Augen die Auswirkungen voll mitbekommen und den Behörden auch bekannt gemacht habe,
      sieht man ,daß sich da so gut wie nichts tut.

      Gespannt bin ich auf die

      EU -Maßnahmen
    • Interessant, Werner. Danke für den Link. Ich hatte mal gelesen, daß das Grauhörnchen in Italien das Rote Eichhörnchen fast vollständig verdrängt hat. Ich wußte nicht, daß das auch schon in Großbritannien der Fall ist. Aber wie heißt das so schön? Papier ist geduldig.

      Liebe Grüße
      Sabine II
      Solange es Menschen gibt die denken, dass Tiere nicht fühlen,
      müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
      (Noah)
    • Lieber Werner,

      dankeschön für den Link, muß ihn mal durchforsten.
      Du hast vollkommen recht, Gefühlsduselei ist hier völlig fehl am Platze und Tierschutz hin oder her - sie erreichen damit das Gegenteil dessen, was sie eigentlich wollten...

      Man könnte tausend Beispiele aufzählen, was passiert wenn diese fremden Arten sich invasiv ausbreiten. :cry:

      Liebe Grüße Heidi.
    • Oh, vielen Dank, Werner.


      Übrigens, Neues aus Gänsenhausen!

      Bei dem herrlichen Wetter heute hielt mich nichts mehr im Büro und ich drehte im Park meine Runde. Plötzlich stand da jemand:



      Ich dachte, das kann doch wohl nicht wahr sein. Ich hatte das letzte mal den ganzen Park abgesucht (und das ist ein kleiner Park) und konnte ihn nirgends entdecken. Nur halt seine Eltern. Da setzte er sich in Bewegung: "Komm mit, Sabine, ich zeig dir, wo ich mich das letzte mal versteckt habe."



      "Und sag mal, Sabine, wie kommst du da drauf, daß ich schon ausgeflogen bin? Guck mal, ich hab doch noch gar keine Schwungfedern. Die wachsen mir erst."



      Ich glaub, ich muß mich jetzt mal korrigieren. Ich habe aus dem Küken immer ein Männchen gemacht. Einfach so. Aber sagt mal, so süß können doch nur Frauen gucken, oder? :D



      Und wie reagiert Werner jetzt darauf? :33:

      Die Reportage geht also weiter.

      Liebe Grüße
      Sabine II
      Solange es Menschen gibt die denken, dass Tiere nicht fühlen,
      müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
      (Noah)