der erste Nachwuchs

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    • der erste Nachwuchs

      Hallo zusammen,

      in der Mittagspause wollte ich mich etwas bewegen und ging in den nahe gelegenen Park und staunte dort nicht schlecht, als ich Nilgänse mit einem Küken dort entdeckte. So früh im Jahr? Da die Brutzeit etwa 30 Tage dauert, muß das Weibchen bereits Anfang Januar auf dem Nest gehockt haben. Meines Wissens legen Nilgänse bis zu 8 Eier. Dieses Küken war aber das einzige. Die extrem frühe Brut, so vermute ich, ist auch der Grund dafür. Die anderen Jungen sind erfroren oder gar nicht erst geschlüpft. Aber rein theoretisch hat sie vielleicht auch nur ein Ei gelegt. Wer weiß. Jedenfalls war das Küken so was von knuffig. Als ich in die Hocke ging, um Fotos zu machen, kam es gleich angelaufen, pickte an meiner Hand und meiner Kamera, ob das nicht eßbar ist. Während die Mutter, so klang es für mich, im Hintergrund rief: "Geh nicht so nah ran, bist du verrückt?", hatte ich meine Freude mit dem Kleinen. Und die Fotos von ihm/ihr möchte ich euch einfach mal zeigen.






      Es soll wieder, vor allem nachts, knackig kalt werden. Hoffentlich übersteht das Küken das. Ich werde nächste Woche mal nach ihm schauen.

      Liebe Grüße
      Sabine II
      Solange es Menschen gibt die denken, dass Tiere nicht fühlen,
      müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
      (Noah)
    • Liebe Sabine II,
      dass an dieser Begegnung deine große Freude hattest, kann hier wohl jeder nachvollziehen. Ja mei, is des kleine Gänschen süüüüß!!! Nilgänse habe ich überhaupt erst zweimal gesehen - und sehr weit entfernt. Küken von denen noch niemals. Och, das wärmt jetzt aber so richtig die Seele.
      Liebe Grüße

      Der Mensch muss sich in die Natur schicken;
      aber er will, dass sie sich in ihn schicken soll.
      Immanuel Kant (1724 - 1804)
    • Die Bilder sind schön. So richtig freuen kann ich mich über ein so erfolgreichen Neozon nicht. Die explosionsartige Vermehrung der Nilgans in den letzten Jahren macht mir ziemliche Angst. Da die Nilgans sehr anpassungsfähig ist, in der Brutzeit keine anderen Enten/Gänse duldet fürchte ich um das Gleichgewicht an kleineren Gewässern.

      In Teilen der ursprünglichen Heimat brüten sie das ganze Jahr.
      Gruß
      Birgit

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Darwin99 ()

    • Hier trifft man sie auch schon fast überall. Seitdem ist mit anderen Enten nicht mehr viel los. Die Zunahme in den letzten 3 Jahren ist schon rasant gewesen. Ist so wie die Verbreitung von amerikanischen Schmuckschildkröten, Waschbären nur viel intensiver.

      Gegen Nilgänse hab ich auch nichts, mir wäre es nur lieber sie würden nicht hier rum fliegen sondern in ihrer Heimat.
      Gruß
      Birgit
    • Ich danke euch allen für eure Antworten.

      Natürlich ist es mir bekannt, daß die Nilgans hier nicht heimisch ist und ich stehe den ganzen Neozoen mit gemischten Gefühlen gegenüber. Zum einen sage ich mir, sie gehöhren hier nicht hin, aber auf der anderen Seite beobachte ich sie gerne und so lange sie in der heimischen Flora und Fauna keinen Schaden anrichten, dulde ich sie und freue mich, wie in diesem Fall, über den knuffigen Nachwuchs. Von einer explosionsartigen Verbreitung kann in meinen Augen aber noch lange keine Rede sein. Es gibt sie (bei mir) mittlerweile überall, aber nur vereinzelt und daß sie in Großstädten nicht scheu sind, woran mag das wohl liegen? Natürlich am Menschen, der alle Parkvögel unbedingt mit Brot füttern muß.

      Hier in Düsseldorf ist die Kanadagans mittlerweile so was von häufig. Wo sie auftritt, machen die Hinterlassenschaften echt keinen Spaß. Es gibt hier einen Mauserplatz von denen, wo jedes Jahr um die 50 neue Gänse heranwachsen. Aber ich muß auch einräumen, daß dieser Kanadagans-Küken-Kindergarten schon herrlich anzuschauen ist. Positiv stehe ich dagegen den Halsbandsittichen gegenüber. Über 1.000 leben mittlerweile in der Stadt. Wild natürlich. Ich mag sie und freue mich immer wieder, wenn ich sie sehe. Als Anwohner einer ihrer Schlafplätze würde ich das aber auch anders sehen. Die machen dort einen Krawall, den möchte ich nicht jeden Abend ausgesetzt sein.

      Das die Nilgans während der Brutzeit sich aggressiv verhält, habe ich bisher nicht beobachten können. Im Gegenteil, Stockenten (und deren Hybriden) und Lachmöwen leben friedlich neben ihnen.

      Nicht desto trotz habe ich mich über den Kleinen gefreut und werde nächste Woche wieder nach ihm sehen und berichten.

      Liebe Grüße
      Sabine II
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      (Noah)
    • Hallo zusammen,

      die Sonne schien heute den ganzen Tag vom blauen Himmel und da hielt es mich in der Mittagspause nicht im Büro. Also ab in den Park nach dem Kleinen sehen. Heute morgen waren es hier -2 Grad. Laut Wetterbericht sollen die sich aber wie -7 Grad angefühlt haben.

      Aber zuerst war die Dohle als Motiv dran. Ich weiß nicht, irgendwie wirken die Blicke von Dohlen manchmal so "böse" auf mich.





      Direkt daneben waren die Nilgänse und der Kleine scheint die Kälte ganz gut abhaben zu können. Allerdings schien er nach unserer ersten Begegnung eine ordentliche Standpauke von seinen Eltern zu hören bekommen haben. Er rührte sich nicht von der Stelle, schaute nur mal kurz zu mir rüber und mampfte dann weiter am Gras. Okay, ich räum es ein. Er wird in Wirklichkeit in den paar Tagen gelernt haben, daß es nur dann etwas zu fressen gibt, wenn der Mensch mit der Tüte raschelt.




      Bild ich mir das nur ein oder lächelt er? :D


      Dieses mal mußte ich voll gegen die Sonne fotografieren. Sie soll die ganze Woche weiter so herrlich scheinen. Die Sonne wärmt sogar schon etwas.

      Liebe Grüße
      Sabine II
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      (Noah)
    • Liebe Sabine II,
      ich würde mal sagen: die lächelt nicht nur, die lacht und freut sich über deinen Besuch. Ach, schon wieder so unglaublich süße Foto!

      phoenix66 schrieb:

      Sie (die Nilgänse) trifft man überall an.
      Ok, wir wohnen halt nicht da, wo "überall" ist.
      Liebe Grüße

      Der Mensch muss sich in die Natur schicken;
      aber er will, dass sie sich in ihn schicken soll.
      Immanuel Kant (1724 - 1804)
    • Ich danke euch für eure erfrischenden Antworten und Danke Sigurd, daß du meinen Eindruck teilst, daß Dohlen oft so einen "kritischen" Blick haben. Das Wort paßt auch sehr gut. Ich nenne so einen Blick auch scherzhaft "Al Capone-Blick". Der Mausgraue Schnellkäfer hat den auf meinen Aufnahmen auch gerne mal drauf.

      Werde weiter von dem Kleinen berichten.

      Liebe Grüße
      Sabine II
      Solange es Menschen gibt die denken, dass Tiere nicht fühlen,
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      (Noah)
    • Neues aus Gänsenhausen


      Hallo zusammen,

      heute war ich in der Mittagspause mal wieder im Park und habe nach dem Küken geschaut. Es ist ganz schön gewachsen und bekommt langsam richtige Federn.

      Foto vom 09.02.17 Foto von heute


      Liebe Grüße
      Sabine II
      Solange es Menschen gibt die denken, dass Tiere nicht fühlen,
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      (Noah)