Posts by Martin aus Helfe

    Hallo liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde,

    gestern, am 06.10.2026, habe ich bei schönstem Kaiserwetter wieder einmal eine Exkursion durch die nördlichen Stadtteile von Hagen unternommen. Wie immer weise ich darauf hin, dass die Schlüssel für die Häufigkeits- und Blütezeit-/Fruchtreifezeit-Angaben sowie die verwendete Literatur ganz am Anfang meiner Exkursionen auf Seite 1 ganz oben zu finden sind.

    Da das Jahr zu Ende geht und nicht mehr viele neue Pflanzenarten erschienen sind, gebe ich jetzt auch viele Zweitbeobachtungen an. Das gesammelte Material war so groß, dass ich den Exkursionsbericht in zwei Teile aufgeteilt habe.

    Hier nun zunächst Teil 1, Pflanzen mit dem lateinischen Gattungsnamen A-L:


    Da hätten wir zunächst die Schafgarbe (Achillea millefolium agg.) (h, HA: h, D: h, B: 6-10(-11)). Die habe ich in meiner Exkursion vom 20.06.2026 bereits vorgestellt:


    Dann habe ich eine Fuchsschwanz-Art beobachtet, die von Observation als Ausgebreiteter Fuchsschwanz (Amaranthus hybridus) (z, HA: z, D: z, B: 6-10) bestimmt wurde. Diese Pflanze stammt aus den beiden Amerikas und ist in den warmen bis warmgemäßigten Zonen fast weltweit eingebürgert. Bei den Indianern war die Pflanze ein wichtiges Getreide. Die Spanier verboten den Anbau der Pflanze bei Todesstrafe, da der Amarant bei den Azteken eine wichtige religiöse Bedeutung hatte.

    Quelle: http://www.pflanzen-deutschland.de/Amaranthus_hybridus.html


    Den Sommerflieder (Buddleja davidii) (h, HA: z, D: z, B: 7-8) habe ich bereits bei der Exkursion vom 20.06.2026 besprochen:


    Die Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense) (h, HA: h, D: g, B: (6-)7-9) habe ich ebenfalls am 20.06.2026 bereits vorgestellt:


    Bei der Waldrebe (Clematis vitalba) (h, HA: h, D: z, B: 6-8(-9)) habe ich die Blüte schon am 18.07.2026 und die beginnende Fruchtreife am 08.08.2026 behandelt. Jetzt sind die Früchte reif:


    Auch auf den Feinstrahl (Erigeron annuus) (h, HA: z, D: h, B: 6-10) bin ich in meiner Exkursion vom 20.06.2026 bereits eingegangen:


    Beim Japanischen Staudenknöterich (Fallopia japonica) (h, HA: h, D: h, B: 7-9) erscheinen jetzt die Blüten. Obwohl sich die Pflanze in Europa nicht sexuell vermehren kann, kann sie sich durch unterirdische Rhizome massenhaft vermehren. Schon kleine Rhizomteile genügen zur Herausbildung eines neuen Bestandes. Der Staudenknöterich ist eine unduldsame Pionierpflanze und zählt weltweit zu den 100 gefährlichsten Neobioten. Das Inverkehrbringen der Pflanze ist daher per EU-Verordnung europaweit verboten. Kommt die Art auf einem Grundstück vor, kann der Eigentümer zur Vernichtung verpflichtet werden.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Japanischer_Staudenknöterich vom 22.09.2026


    Das Behaarte Knopfkraut (Galinsoga quadriradiata) (h, HA: h, D: h, B: (4-)6-10) hatte ich bereits in dem Exkursionen am 20.06. und 18.07.2026 besprochen:


    Auch die Nelkenwurz (Geum urbanum) (h, HA: z, D: g, B: 5-9(-10)) habe ich bereits behandelt, und zwar bereits am 10.05.2026:


    Beim Efeu (Hedera helix) (h, HA: h, D: h, B: 9-10(-11)), den ich bereits in der letzten Exkursion vom 06.09.2026 vorgestellt habe, ist jetzt die Blüte in vollem Gange:


    Das Jakobs-Greiskraut ( Jacobaea vulgaris subsp. vulgaris) (z, HA: z, D: h, B: 6-9(-10)) hatte ich bereits am 08.08.2026 vorgestellt:


    Die Weiße Taubnessel (Lamium album) (z, HA: h, D: g, (3-)4(-8)) habe ich bereits am 18.03.2026 besprochen. Sie hat ihre Blütezeit an und für sich bereits beendet. Hier nun ein Nachzügler:


    Auch die Breitblättrige Platterbse (Lathyrus latifolius) (h, HA: s, D: z, B: 6-8) habe ich am 25.05. und 20.06.2026 bereits behandelt:


    Das Leinkraut (Linaria vulgaris) (g, HA: h, D: h, B: 6-9(-10)) hatte ich bereits am 18.07.2026 vorgestellt. Die Pflanze blüht jetzt in ungeheuren Massen:


    Zum Schluss von Teil 1 meiner Exkursion habe ich dann zum ersten Mal den Bocksdorn (Lycium barbarum) (z, HA: 0, D: h, B: (5-)6-8) gefunden. Er stammt wahrscheinlich aus China und verwildert leicht. Die Beeren werden getrocknet oder eingefroren unter der Bezeichnung Goji für Müslis, Smoothies, Saft oder Joghurt vermarktet. Die Frucht kann allerdings Allergien hervorrufen.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Gemeiner_Bocksdorn vom 30.09.2026


    So, das war Teil 1 meiner Exkursion vom 06.10.2026. Den zweiten Teil werde ich dann in den nächsten Tagen veröffentlichen.

    Viele Grüße

    Martin aus Helfe

    Hallo liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde,

    den folgenden Pilz habe ich am 28.09.2026 in Hagen /Westfalen gefunden. Ist das der Porphyr-Röhrling (Porphyrellus porphyrosporus) oder ein nur überständiges Exemplar einer anderen Pilzart? Porphyrellus porphyrosporus ist laut Observation in Nordrhein-Westfalen sehr selten.

    Der Pilz von oben:

    Der aufgeschnittene und aufgeklappte Hut:

    zwei Tage später von unten mit aufgeschnittenem Stiel:

    Viele Grüße

    Martin aus Helfe

    Hallo liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde,

    hier habe ich meine Beobachtungen vom 06.08.-10.09.2026 zusammengefasst. Insgesamt habe ich sechs Spinnenarten und vier Insektenarten gefunden. Die Funde sind alphabetisch nach den wissenschaftlichen Namen angeordnet.


    Den Anfang macht die Beobachtung einer Bienenart, die von Obsidentify als Honigbiene (Apis mellifera) bestimmt wurde:


    Dann habe ich mal wieder eine Marmorierte Baumwanze (Halyomorpha halys) gefunden, das beste Foto dieser Art bisher. Diese Wanze ist erst 2004 aus ihrer Heimat in Ostasien nach Mitteleuropa eingeschleppt worden. Seit 2018 hat sie sich in Deutschland explosionsartig ausgebreitet und ist inzwischen eine der häufigsten Wanzenarten.


    Dann ist mir ein Eulenfalter ins Schlafzimmer geflogen, den die KI als Hellbraune Staubeule (Hoplodrina ambigua) bestimmt hat. Ich bitte die schlechte Bildqualität zu entschuldigen, aber ich habe in meinem Schlafzimmer nur eine sehr schummrige Beleuchtung, und bevor ich die Taschenlampe holen konnte, war das Insekt bereits verschwunden.


    Dann habe ich wieder einmal eine Rindenspringspinne (Marpissa muscosa) fotografiert. Die aparte Türkisfärbung ist möglicherweise auf einen Kontrasteffekt mit dem roten Untergrund zurückzuführen.


    Dann ist mir wieder einmal ein Weibchen der Südlichen Eichenschrecke (Meconema meridionale) ins Badezimmer geflogen. Da das Tier schon am Verenden war, konnte ich einige Fotos aus unterschiedlichen Perspektiven schießen. Diese Heuschrecke stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet, breitet sich aber seit etwa 50 Jahren allmählich auch in Deutschland aus, vor allem im wärmebegünstigten Stadtbereich.


    Die nächste Spinne, die ich am Hauseingang gefunden habe, wird mir von Observation als Spaltenkreuzspinne (Nuctenea umbratica) bestimmt.


    Auf der Suche nach anderen Spinnen habe ich ein Jungtier der Großen Zitterspinne (Pholcus phalangioides) mit 2,5 mm Körpergröße und 25 mm Beinspannweite gefunden. Diese Art kommt in Gebäuden massenhaft vor.


    Dann habe ich in der Badewanne eine winzige Spinne (2,5 mm Körpergröße, 4,5 mm Beinspannweite) gefunden. Von der KI wurde sie mir als Speispinne (Scytodes thoracica) bestimmt, und das könnte in der Tat stimmen. Kennzeichnend sind der helle große Vorderleib (Prosoma) und die hellen Beine. Da das Tier für meine Smartphone-Kamera eigentlich schon jenseits der Möglichkeiten lag, ist diese Bestimmung allerdings alles andere als sicher.


    Dann habe ich wieder einmal eine Dreiecks-Fettspinne (Steatoda triangulosa) gefunden, von der ich einige Aufnahmen aus unterschiedlichen Blickwinkeln gewinnen konnte:


    Zum Schluss ist es mir nach zahlreichen Versuchen gelungen, ein vernünftiges Foto von einer männlichen Stiefelspinne (Trachyzelotes pedestris) zu gewinnen:


    So, das war die Fotoausbeute an Spinnen und Insekten, die ich im August bis September 2026 erhalten habe. Ich hoffe, meine Bilder finden Gefallen und werde diesen Faden dann in der nächsten Zeit weiterspinnen.

    Viele Grüße

    Martin aus Helfe

    Mir ist auch schon aufgefallen, dass inzwischen viele Beeren im Gebüsch hängen. Vielleicht helfen mir Deine Beschreibungen, die ein und andere zu identifizieren. Auf den ersten Blick sehen sich viele ähnlich, vor allem, wenn sie rot oder orange sind.

    Hallo Addi,

    hier eine kleine Bestimmungshilfe für einige der in der Exkursion behandelten Sträucher mit roten Früchten.

    Die Stechpalme (Ilex aquifolium) ist leicht an den glänzenden und zumindest im unteren Bereich stacheligen Blättern zu erkennen:


    Der Weißdorn (Crataegus spec.) und der Feuerdorn (Pyracantha spec.) sind beide dornig, jedoch sind die Rispen der Früchte beim Feuerdorn viel größer als beim Weißdorn:

             


    Bei der Schwedischen Mehlbeere (Sorbus intermedia) sind die Früchte matt und leicht mehlig bereift. Auch die Blattform kann bei der Bestimmung helfen. Dornen hat die Schwedische Mehlbeere nicht.

      


    Vielleicht hilft Dir das bei der Bestimmung.

    Viele Grüße

    Martin aus Helfe

    Hallo liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde,

    am 06.09.2026 habe ich bei schönstem Wetter wieder eine botanische Exkursion durch die nördlichen Stadtteile von Hagen unternommen. Der Jahreszeit entsprechend habe ich überwiegend Früchte fotografiert, doch eine Reihe von Blüten sind auch noch dabei. Wie immer weise ich darauf hin, dass der Schlüssel für die Häufigkeitsangaben und die Blüte- bzw. Fruchtreifezeit sowie die verwendete Literatur ganz am Anfang meiner diesjährigen Exkursionen auf Seite 1 ganz oben zu finden sind.


    Doch nun zu meiner Bildausbeute vom 06.09.2026:


    Beim Feldahorn (Acer campestre) (z, HA: z, D: h, F: 8-9) sind die beiden Flügel der Spaltfrucht waagerecht im 180°-Winkel angeordnet. Er wird in den Städten vielfach als Straßenbegleitgrün und in Hecken angepflanzt. Das feste Holz wird für Werkzeugstiele, Drechsler- und Tischlerarbeiten verwendet.


    Bei der Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) (h, HA: h, D: h, F: 9-10) sind jetzt die Früchte reif. Die Samen enthalten Saponine, aus denen Kosmetik, Farben und Schäume hergestellt werden, Stärke, die zu Alkohol und Milchsäure vergoren wird, und Öle, die zur Herstellung von Seifenpulver verwendet werden. Rosskastanien-Extrakt enthält das Wirkstoffgemisch Aescin, das zur Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren, Gebärmutter-Blutungen, Krampfadern und Hämorrhoiden eingesetzt wird.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Gewöhnliche_Rosskastanie vom 11.08.2026


    Die Spreizende Melde (Atriplex patula) (z, HA: h, D: h, B: 7-9(-10)) (hoffentlich habe ich die richtig bestimmt) enthält keine aggressiven Bitterstoffe und ist daher in allen Teilen auch in großen Mengen essbar. Eine medizinische Wirkung hat sie nicht.

    Quelle: http://www.pflanzen-vielfalt.net/wildpflanzen-k…lde-spreizende/


    Beim Roten Hartriegel (Cornus sanguinea) (h, HA: h, D: h, F: 9) reifen jetzt die Früchte. Die sind zwar nicht giftig, jedoch roh ungenießbar. Nach dem Kochen können sie zu Fruchtsäften, Gelees und Marmeladen verarbeitet werden. Sie enthalten viel Vitamin C.

    Quelle: http://www.pflanzen-vielfalt.net/baeume-straeuc…rtriegel-roter/


    Auch bei der Zwergmispel (Cotoneaster spec.) (h, HA: h, D: h, F: 9-12) reifen jetzt die Früchte. Die Zwergmispel ist einer der hauptsächlichen Wirtspflanzen des Feuerbrandes. Daher ist die Einfuhr und das Inverkehrbringen der Pflanze in der Schweiz seit dem Jahr 2002 verboten.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Zwergmispeln vom 28.11.2025


    Der Eingriffelige Weißdorn (Crataegus monogyna) (h, HA: z, D: h, F: 9) ist eine weitere Pflanze, bei der jetzt die Beeren reif sind. Die Früchte sind zwar genießbar, schmecken jedoch nicht gut. Da sie sehr viel Pektine enthalten, kann man sie vermischt mit pektinarmen Früchten zur Herstellung von Kompott, Sirup oder Gelee verwenden.

    Quelle: http://www.pflanzen-vielfalt.net/baeume-straeuc…-eingriffliger/


    Beim Efeu (Hedera helix) (h, HA: h, D: h, B: 9-10(-11)) beginnt jetzt allmählich die Blütezeit. Durch die späte Blütezeit ist der Efeu eine wichtige herbstliche Bienenweide. Die Pflanze ist in allen Teilen durch den Gehalt von Alpha-Hederin und Falcarinol giftig. Durch die Reaktion des Falcarinols mit den Proteinen der Haut tritt eine Kontaktdermatitis auf. In der modernen Medizin werden ausschließlich Blattextrakte verwendet. Durch die enthaltenen Saponine wirken sie schleimlösend und bronchienentspannend und werden daher zur Behandlung von Katarrhen und chronisch-entzündlichen Bronchialerkrankungen eingesetzt.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Gemeiner_Efeu vom 01.09.2026


    Die Stechpalme (Ilex aquifolium) (z, HA: z, D: h, F: 10) gehört wiederum zu den Pflanzen, bei denen jetzt die Früchte reifen. Blätter und Früchte sind giftig. In Großbritannien und Nordamerika werden Stechpalmenzweige als Weihnachtsschmuck verwendet.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Europäische_Stechpalme vom 30.08.2026


    Die Jungfernrebe (Partheoncissus spec) (F: 8-10) hatte ich schon im August behandelt. Jetzt sind die Beeren reif:


    Den Pastinak (Pastinaca sativa) (h, HA: z, D: h, F: 9-11) hatte ich schon im Juli besprochen. Jetzt beginnt die Fruchtreife:


    Der Feuerdorn (Pyracantha coccinea) ist keine einheimische Art, daher hier nur die Fruchtreifezeit: F: 9. Diese Pflanze wurde im 17.Jahrhundert nach Mitteleuropa eingeführt, war hier jedoch schon im Tertiär heimisch. Die Samen der Früchte sind durch Blausäure giftig.

    Quelle: de.wikipedia,org/wiki/Mittelmeer-Feuerdorn vom, 12.10.2025


    Die Gelbe Resede (Reseda lutea) (z, HA: h, D: h, B: (5-)7-8(-9)) war früher eine wichtige Färbepflanze. Junge Triebe und Blätter sind essbar, roh für Salat oder gekocht als Gemüse. Das Kraut wirkt harn- und schweißtreibend.

    Quelle: http://www.naturadb.de/pflanzen/reseda-lutea/


    Die Kratzbeere (Rubus caesius) (z, HA: z, D: h, B: 5-6(-10)) (hoffentlich habe ich die richtig bestimmt) unterscheidet sich von der Brombeere (Rubus fruticosus agg.) durch die matten blau bereiften Früchte und die dreiteilig gezähnten Blätter. Die Früchte sind weniger aromatisch als die der Brombeere.

    Quelle: naturkompass.gartenexpedition.de/artikel/3f0cc287-774c-4549-b326-c962fdfa8910


    Bei der Schwedischen Mehlbeere (Sorbus intermedia) (h, HA: z, D: h, F: 9-10) sind jetzt die Früchte reif. Die sind essbar und werden vor allem nach Frosteinwirkung zur Herstellung von Saft, Marmelade und Gelee verwendet. Der Geschmack ist mehlig-süßlich.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Schwedische_Mehlbeere vom 21.11.2025


    Die Schneebeere (Symphoricarpos albus) (z, HA: h, D: h, B: 6-8(-9)) hatte ich schon im Juli mit ihren Früchten vorgestellt. Nun habe ich noch ein brauchbares Foto von den Blüten gewonnen:


    Außerdem habe ich noch eine einzelne Blüte vom Acker-Stiefmütterchen (Viola arvensis) (s, HA: h, D: h, B: (4-)5-10(-11)) gefunden. Da die gewonnenen Fotos jedoch sehr schlecht waren, habe ich die hier nicht aufgeführt.


    Das war die Bildausbeute meiner Exkursion vom 06.09.2026. Wie immer hoffe ich, dass meine Bilder Gefallen finden und ich einige nützliche Informationen vermitteln konnte.

    Viele Grüße

    Martin aus Helfe

    Hallo liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde,

    nach vier Wochen habe ich auf meine Bestimmungsanfrage noch keine Antwort bekommen. Ich gehe daher davon aus, dass die Spinne nicht bestimmbar ist. Das ist auch sehr wahrscheinlich, da das Tier keine auffälligen Merkmale besitzt und meine Fotos nicht viele Einzelheiten erkennen lassen.

    Viele Grüße

    Martin aus Helfe

    Hallo liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde,

    am Samstag, den 08.08.2026 habe ich bei schönstem Wetter mal wieder eine Botanische Exkursion durch die nördlichen Stadtteile von Hagen unternommen. Die gefundenen Pflanzen habe ich alphabetisch nach ihren lateinischen Namen angeordnet.

    Wie immer weise ich darauf hin, dass die Zeichenerklärung meiner Häufigkeits- und Blüte-/Fruchtreifeangaben sowie die benutzte Literatur ganz am Anfang der Exkursionen auf Seite 1 ganz oben steht.

    Doch nun zu meinen Beobachtungen:

    Die Waldrebe (Clematis vitalba) (z, HA: h, D: z, B: 6-8(-9)) habe ich schon in meiner Juli-Exkursion gezeigt. Jetzt beginnen die ersten Samen zu reifen. Noch allerdings beherrschen die Blüten die Szenerie:


    Der Schmalblättrige Doppelsame (Diplotaxis tenuifolia) (z, HA: s, D: z, B: 5-9) wird unter dem Namen Rucola als Salat- oder Gewürzpflanze gehandelt. Die Pflanze enthält glykosidisch gebundene Senföle und die in größeren Mengen giftige Erucasäure. Der Gehalt an Erucasäure ist in Zuchtpflanzen gering. Unter dem Namen Rucola wird teilweise auch die Garten-Senfrauke (Eruca sativa) angeboten. In Deutschland allerdings ist Rucola meistens Diplotaxis tenuifolia.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Schmalblättriger_Doppelsame vom 28.01.2026


    Das Zottige Weidenröschen (Epilobium hirsutum) (z, HA: z, D: h, B: (6-)7-8(-9)) wird gelegentlich als Zierpflanze verwendet:


    Das Kanadische Berufkraut (Erigeron canadensis), auch als Kanadischer Katzenschweif (Conyza canadensis) bezeichnet, (h, HA: z, D: h, B: (6-)7-8(-10)) hatte ich schon in der Juli-Exkursion vorgestellt. Hier noch einmal ein besseres Foto:


    Der Hopfen (Humulus lupulus) (z, HA: h, D: h, B: 7-8), im Bild männliche Blüten, ist als Bierwürze bekannt. Die jungen Sprosse (Hopfenspitzen) sowie die frisch ausgetriebenen Sprösslinge (Hopfenspargel) gelten als Delikatesse. Die Samen im Herbst sind ebenfalls essbar. In der Hopfenkultur werden männliche Pflanzen nicht geduldet, da sie den Ertrag mindern. Durch die bakteriziden Bitterstoffe des Hopfens ist Bier lange haltbar. Die Inhaltsstoffe des Hopfens wirken nicht nur konservierend, sondern auch beruhigend und schaumstabilisierend. In der Medizin wird Hopfen daher als Sedierungsmittel benutzt.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Echter_Hopfen vom 13.07.2026


    Das Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera) (h, HA: h, D: h, B: (6-)7-9(-10)) wurde im 19. Jahrhundert aus seiner Heimat im indischen Himalaya-Gebiet nach Europa eingeführt. Inzwischen ist es sehr häufig. In der Schweiz wurde es in die "Schwarze Liste der invasiven Neophyten" aufgenommen. Es kann an Rotwild oder Schafe verfüttert werden.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Drüsiges_Springkraut


    Die Dürrwurz (Inula conyzae) (z, HA: z, D: z, B: 7-8(-9)) ist eine wichtige Nahrungspflanze für Wildbienen, Schmetterlinge und Schwebfliegen.


    Das Jakobs-Greiskraut (Jacobaea vulgaris, auch als Senecio jacobaea bekannt) (z, HA: z, D: h, B: 6-9(-10)) ist in allen Teilen giftig. Es enthält leberschädigende Pyrrolizidinalkaloide und ist daher bei Landwirten und Pferdehaltern gefürchtet.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Jakobs-Greiskraut vom 01.07.2026


    Die Wilde Malve (Malva sylvestris) (z, HA: s, D: h, B: 5-9) ist eine der ältesten Nutzpflanzen und wurde früher als Gemüsepflanze und wird heute noch als Heilpflanze benutzt. Sie hat einen hohen Gehalt an Schleimstoffen (5-12%). Extrakte werden bei Entzündungen des Mund- und Rachenraumes sowie des Magen-Darm-Bereichs angewendet (Malventee). Die Blüten sind schon seit langem als gelber Farbstoff bekannt, sie werden auch zur Färbung in der Lebensmittelindustrie eingesetzt. Eine Tinktur kann als Säure-Base-Indikator genutzt werden. Schließlich ist die Wilde Malve auch eine dekorative Zierpflanze.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Wilde_Malve vom 23.03.2026


    Die Jungfernrebe (Parthenocissus spec.) ist eine nicht heimische Zierpflanze. Daher hier nur die Blütezeit: B: 7-8. Sie steht auf der Beobachtungsliste potentiell invasiver Pflanzen.


    Der Breit-Wegerich (Plantago major s. l.) (h, HA: g, D: g, B: 6-10) ist eine allbekannte und gemeine Pflanze. Er ist eine alte Heilpflanze und enthält unter anderem Schleimstoffe, Iridoid-Glykoside, Bitterstoffe, Gerbstoffe und Polyphenole. Die Blätter wirken entzündungshemmend und fördern die Wundheilung. Sie werden bei Magenschleimhautentzündungen, Magen- und Darmgeschwüren, Durchfall, Reizdarm, Blutungen der Harnwege, Atemwegskatarrh und Insektenstichen angewendet. Junge und zarte Blätter sind als Salat essbar.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Breitwegerich vom 03.04.2026


    Bei der Schlehe (Prunus spinosa) (h,HA: h, D: h, F: 9-12) sind jetzt die Früchte erschienen. Die sind aber erst nach dem ersten Frost genießbar. Sie werden für Fruchtsaft, Obstwein, Marmelade sowie für Schlehenlikör verwendet. Die Früchte enthalten viele bioaktive Substanzen wie Anthocyane, Procyanidine, Flavonoide, Gerbstoffe, Fruchtsäuren, Pektin, Rutin, Zucker und Vitamin C. Sie besitzen eine antioxidative, entzündungshemmende und krampflösende Wirkung.

    Quellen: de.wikipedia.org/wiki/Schlehdorn vom 28.07.2026

    krautgeschwister.de/2024/08/16/schlehdorn-heilpflanzenportrait/


    Bei der Robinie (Robinia pseudoacacia) (h, HA: z, D: z, F: 9) werden jetzt allmählich die Hülsen reif. Die Samen sind durch den Gehalt an Lectinen stark giftig. Schon der Genuss von fünf Samen kann Vergiftungserscheinungen hervorrufen.

    Quelle: http://www.uibk.ac.at/de/botany/neop…briefe/robinie/


    Bei der Hundsrose (Rosa subsect. Caninae) (h, HA: z, D: h, F: 9-10) reifen jetzt die Hagebutten. Das Fruchtfleisch ist süßsauer und enthält unter anderem Vitamin C, Beta-Carotin, Lycopin, B-Vitamine sowie organische Säuren, Flavonoide, Tannine, Monosaccharide, Oligosaccharide und Pektin. Die Nüsschen rufen bei Hautkontakt Juckreiz hervor (Juckpulver) und dürfen daher nicht mit verarbeitet werden. Die Hagebutten können zu Fruchtwein, Likör und Hagebuttentee verarbeitet werden. Da reiner Hagebuttentee nicht stark gefärbt ist, wird der Hagebuttentee-Mischung Hibiskus zugesetzt. Hagebutten enthalten je 100 g etwa 21,4 g Kohlenhydrate, 22,9 g Ballaststoffe und 3,6 g Eiweiß. Der Vitamin-C-Gehalt kann je nach Sorte, Standort, Zustand und Darreichungsform 1 g übersteigen. Aus der getrockneten Schale kann ein vitaminreicher Aufguss gewonnen werden, der leicht harntreibend und abführend wirkt. Er kann daher bei Blasen- und Nierenleiden und bei Erkältungskrankheiten benutzt werden. Das Mus hat eine austreibende Wirkung und hilft daher gegen Gicht und Rheuma. Aus den Kernen, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, kann Hagebutten-Kernöl gewonnen werden, das zur Hautpflege verwendet wird.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Hagebutte vom 11.05.2026


    Auch beim Holunder (Sambucus nigra) (h, HA: h, D: g, F: (7-)8(-9)) sind jetzt die Früchte reif. Rohe Holunderbeeren sind durch den Gehalt von Sambunigrin-Säure schwach giftig. Da sich die Früchte nicht lange halten, sollten sie sofort zubereitet werden. Sie können zu Holunderbeersaft, Holunderessig, Holunder-Chutney und als Auszug bei Erkältungskrankheiten verarbeitet werden.

    Quelle: http://www.mdr.de/mdr-garten/gen…beiten-100.html vom 18.09.2025


    Von der Roten Lichtnelke (Silene dioica) (z, HA: z, D: h, B: 4-9(-10)) wollen mir einfach keine guten Bilder gelingen. Hier nun ein Foto, wo man die Pflanzengestalt wenigstens erahnen kann:


    Die Wegrauke (Sisymbrium officinale) (h, HA: g, D: g, B: 5-9(-10)) hatte ich schon bei meiner Exkursion vom 25.05.2026 beschrieben. Jetzt blüht sie wieder.


    Der Bittersüße Nachtschatten (Solanum dulcamara) (z, HA: z, D: h, B: 6-8) ist durch seinen Gehalt von Solanin und mehreren Alkaloiden schwach giftig. Aus den Stängeln werden Fertigpräparate gewonnen, die zur Unterstützung bei chronischen Ekzemen oder Neurodermitis Verwendung finden. Wirksame Stoffe sind Steroidalkaloidglykoside und Steroidsaponine.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Bittersüßer_Nachtschatten


    Beim Schwarzen Nachtschatten (Solanum nigrum) (h, HA: s, D: h, B: 6-10) sind vor allem die unreifen Beeren giftig. Die reifen Beeren und die reifen Blätter dagegen werden in einigen Teilen der Welt sogar als Gemüse genutzt.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Nachtschatten vom 05.03.2026


    Die Späte Goldrute (Solidago gigantea) (z, HA: z, D: h, B: (7-)8-9(-10)) wird auch als Riesen-Goldrute bezeichnet und ist damit eigentlich falsch bezeichnet. Sie blüht eher früher als die häufigere Kanadische Goldrute (Solidago canadensis) und ist auch eher kleiner. Die getrockneten Pflanzenteile werden als Teedroge verwendet, wichtige Inhaltsstoffe sind Flavonoide und Triterpensaponine. Sie wirken harntreibend, krampflösend und entzündungshemmend. Die Droge wird zur Durchspülungstherapie bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege, bei Harnsteinen und bei Nierengrieß angewendet.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Riesen-Goldrute


    Zum Schluss meiner Exkursion kommen wir nun noch zur Geruchlosen Kamille (Tripleurospermum perforatum) (h, HA: h, D: g, B: 6-10). Sie enthält im Gegensatz zur Echten Kamille (Matricaria chamomilla) keine medizinisch wirksamen Inhaltsstoffe:


    Das war die Fotoausbeute von meiner Botanischen Exkursion vom 08.08.2026. Ich hoffe, meine Kollektion findet Gefallen und ich habe einige wissenswerte Details vermitteln können.

    Viele Grüße

    Martin aus Helfe

    So wie ich das sehe, sollte das die Gemeine Wespe (Vespula vulgaris) sein.

    Hallo Addi, vielen Dank für Deine erhellenden Ausführungen zu meinem Wespenfund. Von der Körpergröße (etwa 12 mm) könnte das durchaus die Gemeine Wespe sein, allerdings irritiert mich das Verhalten der Tiere. Im Gegensatz zur Gemeinen Wespe, die leicht lästig wird, sind die beobachteten Wespen in jeder Hinsicht friedlich, ignorieren mich völlig und versuchen nur, meinem Zimmer zu entkommen. Ich stehe da vor einem wirklichen Rätsel. Soll ich eine Bestimmungsanfrage ins Netz stellen, um Klarheit zu gewinnen, was meinst Du?

    Viele Grüße

    Martin aus Helfe

    Hallo liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde,

    am 24.07.26 habe ich bei mir zu Hause (58099 Hagen-Helfe, Reihenhaussiedlung direkt am Waldesrand) im Badezimmer eine winzige Spinne (Körpergröße: 2-3mm, Beinspannweite 10mm) gefunden. Obsidentify, wildlens und piax konnten mir nicht sagen, welche Spinne das ist. Offenbar sind wildlelns und piax auch nicht sehr gut, die geben mir für die verschiedensten Spinnen immer die gleiche Art an. Hat jemand einen Tipp bezüglich guter Bestimmungssoftware für Spinnen (in der Art von Flora Incognita oder Blumeninschwaben)? Ich kenne sonst nur iNat.

    Bitte entschuldigt die schlechte Bildqualität, aber 2-3mm liegen für mein Smartphone an der Grenze des Auflösungsvermögens:

    oder die gleichen Bilder kleiner an den Text angepasst:

    Viele Grüße

    Martin aus Helfe

    Hallo liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde,

    hier nun einige Tierbeobachtungen von Mitte Juli bis heute, den 02.08.26.


    Da hätten wir zunächst die Dunkle Erdhummel (Bombus terrestris agg.), die ich am 13.07.26 tot vor meinem Hauseingang gefunden habe:


    Heute, am 02.08.26 war an meiner Kanadischen Goldrute (Solidago canadensis) reger Insektenverkehr. Hier nun drei Bienen:


    Am 22.07.26 habe ich bei mir im Haus wieder einmal eine Dreickes-Fettspinne (Steatoda triangulosa) gefunden. Diese Spinne hatte ich schon bei meinen Botanischen Exkursionen vorgestellt. Hier nun ein Foto von einem anderen Exemplar in einer anderen Pose:


    Am 23.07.26 habe ich in der Nähe meines Hauses einen toten Zaunkönig (Troglodytes troglodytes) entdeckt. Die Fliegen hatten den Kadaver schon gefunden:


    Am 22.07.26 hatte ich Besuch von Wespen, möglicherweise die Gemeine Wespe (Vespula vulgaris):


    Bereits am 18.07.26 habe ich in etwa 250 m Abstand zu meiner Wohnung ein Wespennest gefunden, möglicherweise das Nest der gesichteten Gemeinen Wespen. Für die Gemeine Wespe ist der Standort des Nestes jedoch ungewöhnlich außen an einer Garage, während Gemeine Wespen ihr Nest meist an geschützten Orten bauen:


    Das war die Ausbeute an Fotos, die ich von Mitte Juli bis heute von Tieren aufgenommen habe.

    Viele Grüße

    Martin aus Helfe

    Hallo, Martin,
    eine interessante Zusammenstellung von Pflanzen, die man jetzt am Wegrand finden kann. Das Kanadische Berufkraut habe ich wohl auch schon gesehen, da wusste ich aber nicht, welche Pflanze das ist. Muss ich mal drauf achten.

    Hallo Sabine,

    das Kanadische Berufkraut (Erigeron canadensis) läuft auch unter dem Namen Kanadischer Katzenschweif (Conyza canadensis). Vielleicht kennst Du die Pflanze unter diesem Namen. Sie ist sehr häufig.

    Liebe Grüße

    Martin aus Helfe

    Hallo liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde,

    mit erheblicher Verspätung durch meinen Computerdefekt kommt nun Teil 2 meiner Exkursion vom 18.07.26.

    Wie immer weise ich darauf hin, dass die Zeichenerklärung der Häufigkeits- und Blütezeitangaben sowie die verwendete Literatur ganz am Anfang meiner diesjährigen Exkursionen auf Seite 1 ganz oben steht.

    Doch nun zu meinen Beobachtungen, Pflanzen mit dem Lateinischen Gattungsnamen L-Z:


    Der Kompass-Lattich oder Stachel-Lattich (Lactuca serriola) (h, HA: h, D: h, B: (6-)7-9) hat einen weißen und bitteren Milchsaft, aus dem sich Naturkautschuk gewinnen lässt. Der Milchsaft kann zu Kontaktallergien führen. Die Laubblätter weisen nach Norden bzw. Süden (Kompasspflanze, daher der Name). Das ist eine Anpassung an Trockenheit und Sonneneinstrahlung. Der Kompass-Lattich ist die Stammpflanze des Gartensalats. Er schmeckt jedoch ausgesprochen bitter. Die Bitterkeit nimmt mit zunehmendem Alter stark zu.

    Quelle: http://www.pflanzen-vielfalt.net/wildpflanzen-k…tachel-kompass/


    Der Nickende Löwenzahn oder Hundslattich (Leontodon saxatilis) (z, HA: s, D: z, B: 7-8) (hoffentlich stimmt meine Artbestimmung) kommt in Zierrasen, an Wegen, an Ufern und in Brachen auf frischen, nährstoffreichen und humosen Sand-, Lehm- und Tonböden vor. Untersuchungen zu seinen Inhaltsstoffen gibt es meines Wissens noch nicht.


    Das Leinkraut (Linaria vulgaris) (z, HA: h, D: h, B: 6-9(-10)) ist ein Apophyt, der durch den Ackerbau häufiger geworden ist. Es ist eine alte Heilpflanze, wird aber heutzutage kaum noch verwendet. Als medizinisch wirksame Inhaltsstoffe enthält es vor allem Flavonoide (Linarin und Pectolinarin) und Carbonsäuren (Ameisensäure, Äpfelsäure und Citronensäure).

    Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/heilpflanzen/l…ng-und-wirkung/ (vom 28.10.2021)


    Der Hornklee (Lotus corniculatus) (h, HA: h, D: h, B: (5-)6-8(-9)) ist eine sehr gute Futterpflanze und eine gute Bienenweide. Medizinisch verwendet man die Blüten innerlich. Sie wirken durch die enthaltenen Flavonoide beruhigend und krampflösend.

    Quelle: http://www.pflanzenfreunde.com/heilpflanzen/hornklee.htm (vom 22.03.2023)


    Den Weißen Steinklee (Melilotus albus) (z, HA: z, D: h, B: (5-)6-8(-9)) hatte ich schon bei der Juni-Exkursion am 20.06.26 gefunden, dummerweise jedoch nicht fotografiert. Das habe ich jetzt nachgeholt. Er ist erst in geschichtlicher Zeit aus dem Mittelmeerraum nach Mitteleuropa eingeschleppt worden (Archäophyt). Er ist eine gute Bienenweide und wird auch zur Gründüngung verwendet (selbstdüngende Pflanze, Leguminose).

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Weißer_Steinklee (vom 04.09.2025)


    Der Pastinak (Pastinaca sativa) (g, HA: z, D: h, B: (6-)7-8(-9)) ist ein beliebtes Wurzelgemüse. Wegen seines geringen Nitratgehaltes wird er püriert als Baby-Gemüsebrei verkauft. Pastinak wirkt appetitanregend und harntreibend. Wie beim Bärenklau führen die in der Pflanze enthaltenen Furocumarine zu phototoxischen Reaktionen.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Pastinak (vom 17.05.2026)


    Der Ampfer-Knöterich (Persicaria lapathifolia) (z, HA: z, D: h, B: 7-9(-10)) ist ein Stickstoff- und Feuchteanzeiger und wächst daher vor allem auf überdüngten Standorten. Er wird zuweilen als Schweinefutter verwendet. In mäßigen Mengen kann er als Wildgemüse genutzt werden, Überdosierung sollte wegen des hohen Oxalsäuregehaltes aber vermieden werden.

    Quelle: http://www.pflanzen-vielfalt.net/wildpflanzen-k…eterich-ampfer/


    Der Floh-Knöterich (Persicaria maculosa) (z, HA: h, D: h, B: (6-)7-9(-10)) ist durch die dunklen Flecken auf den Laubblättern gekennzeichnet. Er ist ein starker Stickstoffzeiger und kommt daher vor allem auf Ruderalstandorten vor. Blätter und Samen sind genießbar.

    Quellen: http://www.naturadb./pflanzen/persicaria-maculosa/

    de.wikipedia.org/wiki/Floh-Knöterich (vom 26.07.2024)


    Der Vogelknöterich (Polygonum aviculare agg.) (h, HA: g, D: g, B: (5-)6-9(-11)) ist eine Pionierpflanze und seit der Jungsteinzeit ein Kulturbegleiter. Junge Stängel und Blätter können als Wildgemüse verwendet werden. Der Vogelknöterich ist eine alte Vogelfutterpflanze. In der traditionellen Medizin werden die oberirdischen Pflanzenteile als Teeaufguss bei Erkältung, als Tee zum Gurgeln bei Entzündungen in Mund und Rachen sowie als Abkochung bei leichten Harnblasenbeschwerden verwendet. Wirkstoffe sind Kieselsäure, Gerbstoffe, Flavonoide, Phenolcarbonsäuren und Schleimstoffe.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Vogelknöterich (vom 03.04.2026)


    Dann habe ich noch eine (Garten-)Rose mit großen (etwa 20 cm Durchmesser) kugelförmigen Blütenständen aus gefüllten Blüten gefunden:


    Die Brombeere (Rubus sect. Rubus) (g, HA: h, D: g, F: 7-10) braucht als Wildobst nicht mehr vorgestellt zu werden. Brombeertee aus im Mai gepflückten Blättern kann als Haustee auch über längere Zeit getrunken werden. Getrocknete schwach behaarte Blätter können aufgrund des Gerbstoff-, Flavonoid- und Fruchtsäuregehalts als Adstringens, gegen Durchfall, zum Gurgeln bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie äußerlich zu Waschungen bei chronischen Hauterkrankungen benutzt werden.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Brombeeren (vom 24.01.2026)


    Die Kanadische Goldrute (Solidago canadensis) (z, HA: h, D: h, B: 7-9(-10)) ist eine Ruderalpflanze und gilt in Europa als invasive Art. Sie wurde in der Schweiz der Freisetzungsverordnung unterstellt. Sie wird als Bienenweide, als Färberpflanze und in der Medizin als harntreibendes Mittel verwendet.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Kanadische_Goldrute (vom 20.07.2026)


    Die Schneebeere (Symphoricarpos albus) (z, HA: h, D: h, B: 6-8(-9), F: 7-2) beginnt jetzt nach der Blüte mit der Ausbildung der Früchte. Sie ist ein beliebter Zierstrauch und verwildert sehr leicht. Der Schneebeeren-Fruchtextrakt wird in Shampoos als hautpflegender Wirkstoff verwendet.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Gewöhnliche_Schneebeere (vom 17.06.2026)


    Der Rainfarn (Tanacetum vulgare) (h, HA: h, D: h, B: 7-9(-10)) enthält stark riechende und sehr giftige ätherische Öle und Bitterstoffe. Er kann auf der Haut Kontaktallergien hervorrufen. Die Blütenkörbchen werden mit dem Beizmittel Alaun (dunkelgelber Farbton) oder mit Alaun sowie anschließender Eisensulfat-Nachbeize und Ammoniak-Entwicklungsbad (dunkelgrüner Farbton) als Färbepflanze verwendet. Für 100g Wolle benötigt man 400g Blütenkörbchen.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Rainfarn (vom 28.05.2026)


    Die Schwarze Königskerze (Verbascum nigrum) (z, HA: z, D: h, B: 5-9) enthält etwa 1,5-4% Flavonoide, 3% Schleimstoffe, 11% Zucker und Triterpensaponine. Sie wirkt schleimlösend und Hustenreiz lindernd. Die getrockneten Blätter werden in Husten- und Erkältungstees und der Extrakt in Hustentropfen verwendet. Statt der Schwarzen Königskerze findet in der Pharmazie in der Regel jedoch vorwiegend die Gewöhnliche Königskerze (Verbascum phlomoides) Verwendung.

    Quelle: arzneipflanzengarten.de/index.php/arzneipflanzen/arzneipflanzen-a-z/142-verbascum-nigrum (vom 26.07.2023)


    So, das war Teil 2 meiner Botanischen Exkursion vom 18.07.2026. Ich hoffe, meine Bilder finden Gefallen und ich habe einige nützliche Informationen vermitteln können.

    Viele Grüße

    Martin aus Helfe