Posts by Bea_aus der Schweiz
-
-
-
Hallo zusammen
Da hab ich auch was - eine Erdwolfsspinne (Trochosa terricola), bzw. ein ganzes Heer - eine fürsorgliche Erdspinnen-Mama (nehme ich an), die ganz viele junge Nachkömmlinge auf ihrem Rücken trägt. Wer sie von vorne anschauen möchte, findet sie hier: [CH/GR] Biodiversitäts-Hotspot Val Plazbi_Val Tuors und Val Ravais-ch, Chants oberhalb Bergün (Einzugsgebiet Schweizer Naturpark - Parc Ela)
Nun zeige ich sie von oben. Der Fundort ist der selbe wie im Bericht aus dem Val Plazbi (GR) oberhalb Bergün/Schweiz

Liebe Grüsse
Bea
-
Lieber Klaas
Danke für Deine Umbestimmung meines Weichkäfers. Ich habe mir den Käfer auch durch jemand anderen bestimmen lassen, als ich ihn für meinen Ausflugsbericht richtig anschreiben wollte. Es ist ein bekannter Insektenspezialist in der Schweiz, aber auch solche können sich mal irren.
Wenn ich mir allerdings angucke, was Mr. Google in der Bildersuche so präsentiert, denke ich, Du liegst da schon richtig. Da habe ich ja einem richtig seltenen Insekt das Leben gerettet.
Wenn ich wandern gehe, ist kein Brunnen vor mir sicher - ich gucke immer rein, ob da noch was zappelt und sich vom kleinen Finger anziehen lässt, den ich darauf hin ins Wasser tauche. Die meisten Tierchen werden auf meinem Finger dann wieder munter und fliegen oder krabbeln erstaunlich schnell davon.
Nur einmal hatte ich bei einer Rettungsaktion richtig Pech, als ich einen Rückenschwimmer (Notonecta glauca) so "retten" wollte. Der durch diesen zugefügte Stich schmerzte fast 2 Wochen lang. Wie allerdings diese sonst in Tümpeln lebenden Tierchen in einen Dorfbrunnen gekommen sind, bleibt mir ein Rätsel.
Liebe Grüsse
Bea
-
Hallo zusammen
Beinahe hätte ich Euch einen "falschen" Weichkäfer -nämlich einen Behaarten Moorweichkäfer hier eingeschleust. Irrtum grad noch bemerkt
Den Käfer, den ich Euch hier zeige, habe ich im Valle di Peccia (Tessin-Schweiz) aus einem Brunnen gerettet, aus welchem er wohl nicht mehr alleine rausgekommen wäre: der Cantharis nigricans (Falschbestimmung). Man sieht noch gut die Wassertropfen auf ihm - Liebe Grüsse Bea
ACHTUNG: mein Weichkäfer wurde von Klaas Reißmann einwandfrei als Cantharis pagana umbestimmt. Vielen Dank

-
Den Frühlings-Eisvogel habe ich Euch ja kürzlich gezeigt - hier kommt einer vom Herbst - September 2023 in Cudrefin VD - BirdLife Zentrum La Sauge

Liebe Grüsse
Bea
-
Addi - losgefahren bin ich 04.44h ab meinem Wohnort mit dem Zug. - So erreicht man ca. 07.18h schon den Stausee im Aargau
Liebe Grüsse
Bea
-
Liebe Alle
Ihr seid einfach eine Wucht - meine Mitbeobachter in der Eisvogelhütte waren sich sicher, dass das ein Biber sei - ich wunderte mich aber auch über die Tageszeit, meinte ich doch, Biber kämen erst in der Dämmerung heraus. Nun war das also eine Bisamratte und damit noch eine Premiere - ich glaube, die habe ich live auch noch nie gesehen. Offen gestanden wusste ich nicht mal, dass es diese in der Schweiz überhaupt gibt.
Aber Ihr habt gewiss recht, denn ich fand nun auch dies:
Die Nager auf unserem Erlebnispfad | Naturzentrum Klingnauer Stausee
Ziegelstein - Danke auch für die Bestimmung des Entchens.
Liebe Grüsse
Bea
-
15.12h noch ein Blick über den Stausee mit dem Kraftwerk. Stauseen haben oft den Ruf die Natur zu verschandeln. Der Klingnauer Stausee beweist, dass das nicht so sein muss.

15.19h die Situationskarte, damit man sieht, wo ich mich jetzt befinde

14.22h die Gemeine Streckerspinne - Tetraghnatha extensa - bereits im Gippinger Grien


15.23h "Bach-Spinat" im Gippinger Grien - einer trägt eine Herzform

15.29h Gippinger Grien

15.36h Landschaft im Gippinger Grien und noch ein Baum in Herzform

15.43h im Gippinger Grien lebt eine Graugans-Kolonie

15.49h durch die berühmten Auenwälder des Gippinger Grien, welche für die Biodiversität ein weiterer Glücksfall sind, wandere ich nun zurück in die Zivilisation

Der Klingnauer Stausee ist immer wieder eine Reise wert - man hat nie alles gesehen. Es ist ein Ort, den ich schon vorher besucht und sicher auch nach diesem 11. April 2026 wieder besuche. Gerne werde ich Euch wieder berichten, wenn ich dort war.
Vorerst hoffe ich, dass mein kleiner Bericht mit den doch bemerkenswerten Entdeckungen Euch gefallen hat
Liebe Grüsse an alle und Schönen Frühling
Bea
-
08.52h bevor das Center öffnet beobachte ich noch weit draussen einen Flussregenpfeifer -auch eine Premiere -nur leider werden die Bilder trotz Fernmodus nicht wirklich scharf - immerhin scharf genug, dass man sieht, dass es ein Flussregenpfeifer ist


Bereits um 08.55h lässt uns die Mitarbeiterin des Centers rein, mich und 2 Herren mit grossen Objektiven - wir sind heute die Pioniere im Beobachtungshaus.
Die Mitarbeiterin erklärt, dass es exakt heute vor einem Monat ganz viele Eisvögel hatte, man mittlerweile aber eine grosse Portion Geduld mitbringen müsste, um evtl. einen Eisvogel zu sehen. Darauf machen wir uns gefasst
Schon um 09.10h aber fliegt ein kleiner hellblauer Vogel wie der Blitz über den Weiher . 09.14h er kommt zurück und setzt sich mit dem Rücken zu uns auf einen Ast. Es bleibt Zeit, die Kamera zu justieren

und exakt, als ich das hinbekommen habe, dreht der wunderschöne Vogel sich nach rechts - nur Sekunden - ehe er wegfliegt und die ganze restliche Stunde nicht mehr kommt. Und mir gelingt von allen im Haus, trotz nur kleiner Kamera das schärfste Bild! Mein erster Eisvogel, den ich im Frühling gesehen habe. Ich freue mich, dass ich Euch das zeigen kann.

Das Beobachtungshaus bei der künstlichen Brutwand ist nicht sehr gross, schon beim Eingang wurden wir gebeten, nach spätestens einer Stunde anderen Platz zu machen. Ich gehe schon ein wenig früher, denn so ein gutes Bild wird mir eher nicht nochmals gelingen. Später treffe ich einen der Herren wieder, die mit mir im Haus waren - er sagt, er sei noch 3 mal wieder hin und hätte keinen mehr gesehen. Was hatte ich doch für ein Glück!
Kurz bevor ich wieder gehe, schwimmt noch ein recht kleiner Biber -(falsche Bestimmung durch Vogelkundler vor Ort) heran - geht kurz in die Wiese beim Weiher und dreht dann um, um wieder ins Wasser zu gehen. Wie Wolf und Ziegelstein anmerkten, ist das gar kein Biber, sondern eine Bisamratte



Man könnte an sonnigen Tagen hier im Center auch Ringelnattern beobachten, die sich sonnen oder im Bach bzw. Weiher Molche jagen. Das ist mir am 11.4.2026 entgangen, da der blaue Himmel am Morgen innert Kürze wieder von Nebel eingenommen worden ist.
10.56h Tenthredopsis spec - sie ist das erste Insekt, das ich heute sichte nebst Fliegen und Bienen

Da es eher kalt ist im Nebel, machte ich einen Abstecher in ein nahe gelegenes sehenswertes Dorf (Leuggern AG). Auf 12.15h kommt nun endlich die Sonne und ich kehre nochmals zum Klingnauer Stausee zurück im Vorhaben noch bis zum Gippinger Grien (dem Biodiversitätshotspot des Gebietes) zu wandern.
12.20h Chironomidae indet - Zuckmücken hat es heute ganz viele - leider wird kaum eine scharf. Sie mögen offenbar die Sonne.

12.25h ab sofort scheint die Sonne wirklich

12.34h Oxythyrea funesta - ein Trauer-Rosenkäfer

12.38h auf dem Knoblauchhederich paaren sich hier 2 Scheinbockkäfer


12.44h wieder eine schöne Landschaft

12.50h sie bewegte sich gar nicht mehr


12.51h Cormus domestica - die Speierlingblüte findet sich recht häufig am Klingnauer Stausee

12.53h Mister Keinpunkt deckt Fräulein Vielpunkt


13.01h dies scheint eine bei Zuckmücken sehr beliebte Pflanze zu sein

schade, dass ich die kleinen Tierchen nicht schärfer hinbekomme....

Tilia cordata - die Winter-Linde schlägt auch wieder aus

13.19h noch eine Zuckmücke

13.23h ich kehre noch einmal zum Beobachtungshaus zurück und suche im Bach im Center nach den Ringelnattern - heute sind sie nicht da

13.36h Es gibt innerhalb des Centers mehrere Fernrohre, mit denen man die Tierwelt beobachten könnte - eine davon - bzw. ihr geräumiges Gehäuse wurde von Feldwespen als Nest benutzt und ist darum stillgelegt. Hier sehen wir so eine Feldwespe beim Trinken.

14.01h später wieder am Klingnauer Stausee gründelt diese Möwe - was sie wohl Feines findet?


Siebenpunkt-Marienkäfer gibt es auch noch hier

14.22h

14.58h kurz vor dem Gippinger Grien nochmals ein Blick zurück. Aufmerksam sein muss man hier immer. Leider ist die Strecke für Fahrräder freigegeben und viele dieser Radler wollen keine Vögel beobachten, sondern sie fahren in einem wirklich nicht angemessenen Tempo im Slalom zwischen den Spaziergängern durch. Manche klingeln nicht mal - ich habe da wirklich schon brenzlige Erfahrungen gemacht.

-
Liebe Alle
Endlich kann ich Euch wieder einmal was Schönes zeigen. Ich habe eine emotional anstrengende Zeit hinter mir und wann immer es möglich war, bin ich wandern gegangen.
Vom Klingnauer Stausee habe ich schon einmal berichtet - als Im November die Flamingos da waren meine erste Sichtung von 20 Rosaflamingos in freier Wildbahn in der Schweiz (Klingnauer Stausee, Kt. AG) (diese sind dann schon Ende November weiter gezogen, obwohl man im Web noch gegenteilige Angaben findet) Flamingos gibt es also im Frühling nun keine mehr.
Auch Sepp Keller hat in mehreren Beiträgen von seinen Entdeckungen am Klingnauer Stausee erzählt. Er hat das Glück sehr nahe beim See zu wohnen: Stauseespaziergang
Den Eisvogel könnte man sehen - das gibt sogar die KI preis, wenn man bei Google sucht - einen Eisvogel im Frühling habe ich noch nie gesehen. Ich hatte das Eisvogelglück diesen Frühling schon in La Sauge bei Cudrefin versucht und auch im Neeracher Ried - beide Male fand ich keinen. Aber so rasch gebe ich ja auch nicht auf - darum, obwohl manche im Freundeskreis den Kopf schüttelten, reiste ich also am 11. April mit der frühesten Verbindung zum Klingnauer Stausee, wo an diesem Morgen noch Nebel über dem See lag - was für mich mit den schlechten Augen natürlich an sich nicht so ein gutes Omen war. Trotzdem schlenderte ich los und von dem, was sich finden liess, erzähle ich Euch nun
Um 07.18h Ankunft beim Klingnauer Stausee
.

Die Infotafel gleich bei der Ankunft am Ufer. Wer mit dem Öffentlichen Verkehr hinfahren möchte, der fahre bis Kleindöttingen Zentrum. Von dort ist es am nächsten.

07.22h ein einziger anderer Vogelbeobachter war zu dieser Zeit schon da - er verriet mir, dass in dieser Zone gerne eine Nachtigall herum fliegt. Wir hörten sie auch singen, aber gesehen haben wir sie beide nicht.

07.41h Am Ufer dieses Schilfweihers stakste ein Teichhuhn herum. Leider konnte ich es fotographisch nicht scharf hinbekommen

07.50h die Gegend am Klingnauer Stausee hat sich seit meinem letzten Besuch im Februar schon recht verändert, da war hier noch eine Baustelle. Diese Tafel erklärt, was damals gemacht wurde. Man hat jetzt wieder viel mehr offene Zonen.

07.54h noch ist es leer unter diesem Baum, in ca. einer Stunde werden hier viele Personen stehen - manchmal gibt es gar Dichtestress.

07.55h immer wieder schöne Landschaftsimpressionen

07.56h da im Baum sitzt was - dunkelbraun mit recht langer Schwanzfeder und ich meine einem gebogenen Schnabel. Leider konnte ich nicht erkennen, was es war.


08.02h wieder eine Infotafel

08.06h der Kormoran ist gut getarnt

08.08h diese 2 bewegten sich sehr synchron

08.11h die Kolbenenten auch

08.11h noch ein Entchen - ich konnte nicht erkennen, welche Art es ist. "Entchen" wurde durch Ziegelstein einwandfrei als Weibchen der Kolbenente bestimmt.

08.28h dieser Haubentaucher sang sein schönstes Balzlied

08.25h noch eine Uferstimmung, jetzt mehr im Dunst

08.26h ein Blick noch etwas weiter östlich, im Versuch, die Sonne in Verbindung mit dem Dunst auf ein Foto zu bannen - was ich da sah war eine Überraschung
So toll, noch nie habe ich sowas live gesehen. Ich denke mir da, selbst wenn ich auch heute keinen Eisvogel sähe, hätte sich die Reise hiermit schon gelohnt!

08.27h der Blick Richtung Westen macht deutlich, dass es aufgeklart hat - blauer Himmel und zaghafte Sonnenstrahlen

08.28h in den Bäumen im oberen Bild sitzt eine Blaumeise

so schön konnte auch diesen Vogel noch nie fotographisch einfangen - überhaupt ist das mit Vögeln bei mir immer Glückssache.

08.47h Pilze in Reih und Glied an einem Baum ganz nah beim BirdLife-Center - es öffnet um 09.00h und ich will unter den ersten sein, die heute im Beobachtungshaus bei der künstlich angelegten Brutwand einen Platz ergattern.

-
Liebe Addi
Nur in den geraden Jahren wird Mohn in diesem Feld ausgesät und kommt dann ca. Mitte Mai zum Blühen. In den ungeraden Jahren wird das Feld mit Raps bestellt. Aus beidem kann der Bauer dann Öl gewinnen und der nicht so beliebten Monokultur ein Schnippchen schlagen, ohne ein Verlustgeschäft zu landen
Liebe Grüsse
Bea
-
-
Hallo Grossbaustelle
Ich denke eher nicht, dass da ein Gartenarchitekt beigezogen worden ist. Der Bauer hat ein Nischenprodukt gesucht und mit dem Ölmohn gefunden. Das gewonnene Öl wird unter dem Label St. Galler Öle verkauft.
Ein weiteres solches Feld gibts bei Bronschhofen - ebenfalls im Kanton St. Gallen. Dort fehlt aber die ungetrübte und unverstellte Aussicht zum Alpsteingebirge, namentlich dem Säntis.
Liebe Grüsse
Bea
-
Salix hastata_Spiessblättrige Weide Europa Asien gesichtet im Mai 21, Bot. Garten St. Gallen

Salix hastata_Spiessblättrige Weide Europa Asien Mai 21

Salix helvetica, Schweizer Weide Südalpen_West Karpaten (warum sie Schweizer Weide heisst, kapier ich nicht, wo sie ja gar nicht in der Schweiz beheimatet ist, sondern in den Karpaten)

Salix helvetica_Schweizer Weide
SSalix kurilense, Kurilen-Weide_Kurilen Apri 23, bot. Garten St. Gallen

Salix lapponum - Lappland-Weide, Gebirge Europa S_Skandinavien-Altai_März 23 im Bot. Garten Bern

Salix magnifica_Pracht-Weide, Heimat Norden und Westen der chinesischen Provinz Sichuan, fotographiert im Mai im Bot. Garten Bern

Salix moupinensis Moupin-Weide aus Wchina Sichuan März 23, BoGa St. Gallen

Diese Art habe ich als Kätzchen noch nie erwischt, aber bereits so finde ich sie wunderschön

------------------
_Salix repens ssp argentea Dünen-Weide Atlantik Küste-Boga SG März 23

_Salix repens ssp argentea Dünen-Weide Atlantik Küste-Boga SG März 23

_Salix repens ssp argentea Dünen-Weide Atlantik Küste-Boga SG März 23

---------------------
Salix retusa_Stumpfblättrige WEide Gebirge MuSEurop
----------------

---------------
Salix waldsteiniana Waldsteins Weide, Gebirge MuSOEuropa Apr. 23, BoGa St. Gallen

Salix waldsteiniana Waldsteins Weide, Gebirge MuSOEuropa Apr. 23, BoGa St. Gallen

Salix waldsteiniana Waldsteins Weide, Gebirge MuSOEuropa Apr. 23, BoGa St. Gallen

Diese wunderschöne Art fand ich auf der Volkswanderung in Sonceboz BE. Leider weiss ich nicht, was für eine Art das ist. Flora Inkognita sagte nur Weide. Das war mir ja klar.

Auf ihr lebte ein weiterer Weidenliebhaber. Der Gefleckte Weidenblattkäfer Chrysomela vigintipunctata bei Sonceboz am 30.03.2024

Auch die nächste Weide trägt in meinem Fotoarchiv noch keinen Namen -falls mir jemand helfen kann, freue ich mich.

Das wären sie nun also gewesen, meine Frühlingslieblinge, die mein Auge jedes Jahr zum Leuchten bringen.
In der Hoffnung, dass diese kleine feine Fotosammlung Euch gefällt grüsse ich für heute herzlich und wünsche allen einen schönen Frühling!
Bea
Leider kann ich das kleine Bild da unten nicht rauslöschen - das ist eine falsch angeschriebene Fotographie, die ich hier nicht drin haben wollte - es ist nicht moupiensis - sondern die Art, mit der diese kleine Sammlung begonnen wurde: Salix crataegifolia Weissdornblättrige Weide
-

Weide_Salix crataegifolia Weissdornblättrige Weide aus den Apuanischen Alpen Italien , gesichtet im März 23 BoGa St. Gallen
Liebe Alle
Ich melde mich auch endlich wieder aus der Versenkung und hoffe, dass ich mit diesem Thema hier richtig bin. Jedes Jahr im Frühjahr bin ich von Neuem überwältigt von der Farbenpracht der diversen Weidekätzchen, die mir teils im Bot. Garten (St. Gallen, Zürich, Bern) begegnen oder die mir auf Wanderungen auffallen. Ich kann mich an diesen jeweils kaum sattsehen und mein mikroskopischer Blick verhilft mir zu Ansichten, die Normaläugern wohl eher nicht sofort auffallen. Gerne teile ich heute meine schönsten Bilder mit Euch und natürlich dürft Ihr dann gerne auch Eure Weidenkätzchen hier anfügen, wenn Ihr mögt
Liebe Grüsse
Bea
PS _ das Bild da oben ist sicher eines meine liebsten.
Weils so schön ist gleich nochmals Salix crataegifolia Weissdornblättrige Weide aus den Apuanischen Alpen Italien , gesichtet im März 23 BoGa St. Gallen

-----------------
Salix saxatilis, Fels-Weide NOAsien Boga SG März 23 - mein 2. Liebling - nur ca. 1 cm hoch- die meisten übersehen diese kriechende Pflanze, die ganz nah am Boden blüht.

Salix saxatilis, Fels-Weide NOAsien Boga SG März 23 -von oben betrachtet - entzückend!

------------
Salix gracilistyla Melanostachys Schwarzährige Weide aus Japan, von dieser Art sind nur männliche Individuen bekannt - hier ein Bild vom Morgen, wo es noch schattig ist - am Standort im Bot. Garten St. Gallen

noch ein Bild vom Morgen: Salix gracilistyla Melanostachys Schwarzährige Weide Japan,

hier ein Bild vom Nachmittag: Salix gracilistyla Melanostachys Schwarzährige Weide aus Japan

später im Monat: Salix gracilistyla Melanostachys Schwarzährige Weide Japan, von dieser Art sind nur männliche Individuen bekannt

Hier kommt ein Sonderfall- diese Weide ist mit "Cottets Weide" angeschrieben gewesen im Bot. Garten St. Gallen - ich wollte für Euch den lateinischen Namen dazu schreiben, aber den finde ich bei Dr. Google einfach nicht, ich finde nur Cottets Habichtskraut - von einer Weide - kein Wort - vielleicht weiss es jemand von Euch. -

Hier kommt noch ein Sonderfall - hat gar keinen deutschen Namen und ist wohl ein Endemit im Kanton St. Gallen, genauer oberhalb von Grabs auf der Alp Gamperfin -ihr wissenschaftlicher Name geht so: Salix x paludosa (S.aurita x S.myrtilloides), Alp Gamperfin ob Grabs SG

Salix x paludosa (S.aurita x S.myrtilloides), Alp Gamperfin ob Grabs SG

Salix x paludosa (S.aurita x S.myrtilloides), Alp Gamperfin ob Grabs SG

-
Lieber Martin
Die Flora im in Bochum ist definitiv im Freiland weiter als hier in St. Gallen - wir haben erst ganz wenige Pflanzen draussen - so Winterlinge, Cyklamen, Schneeglöckchen oder Hamamelis und Krokusse und Knotenblumen.
Wegen falscher Tafeln aber scheint es hüben wie drüben dieselben Lümmel zu geben. Sie machen sich einen Spass daraus, Tafeln zu vertauschen - manchmal bleibt es bei nur einem Paar - manchmal tauschen sie in wildem Durcheinander. Unsere Mitarbeiter im BoGa St. Gallen können davon ein Lied sind - die Nähe zu Schulen und deren Pausenplätzen ist nicht immer nur ein Vorteil.
Wenn ich so ein offensichtlich falsch platziertes Täfelchen finde, gebe ich es immer im Büro des BoGa ab. Sie sind jeweils sehr froh.
Liebe Grüsse
Bea
-
Apropos Stinkende Nieswurz - hier habe ich ein informatives Videos aus der ard-Mediathek gefunden
MDR Garten: Stinkende Nieswurz - einheimische Helleborus-Art aus Thüringen - hier anschauenEs gibt in Thüringen eine einheimische Helleborus-Art, die den seltsamen Namen Stinkende Nieswurz trägt. Sie war früher als Heilpflanze bekannt. Ihre Blüten…www.ardmediathek.de -
Dirk_GL Das ist in der Tat bemerkenswert. In der Schweiz blühen diese Helleborus-Arten nur an wenigen Standorten der Südschweiz. Blaustern gibt es natürlich öfter. Ich gehe auch bei Caslano davon aus, dass es dort noch viel mehr werden in den nächsten Tagen und Wochen.
Ziegelstein - ohjeh...Sommerflieder (Buddleja), hierzulande gar nicht mehr beliebt. - bei uns heisst der Schmetterlingsflieder (Buddleja davidii) und gilt als Neophyt - hoffe, die Neophytenbekämpfer in Caslano, die bei der Hanfpalme durchgegriffen haben, entdecken diesen jungen "Burschen" auch noch rechtzeitig. Wäre es näher, würde ich nochmals hingehen, und den Trieb ziehen, aber das geht mir zeitlich von der Distanz her nun leider gar nicht. Danke auch für die Bestimmung der anderen Pflanzen. Ich dachte noch an Mahonie, habe die aber bisher nur immergrün gekannt
GEOversum : freut mich, dass ich Dich zum Schmunzeln gebracht habe
Werner: Von der Alb nach Caslano ist es gar nicht so weit - also keine Weltreise. Gönns Dir mal. Tja, die Stinkende Nieswurz, die sieht man auch hierzulande oft. Auch ganz hübsch anzusehen, aber halt schon nicht soo schön wie die kräftigGrüne Kollegin mit dem reichen Innenleben.
Stinken die Stinkenden denn wirklich? - Das ist mir so beim Fotographieren noch nie direkt aufgefallen. Bald bin ich wieder im Greyerzerland - dort hat es viele Stinkende Nieswurze in den Wäldern im Februar/März. Muss mich mal achten, ob ich da einen Mief wahrnehmen kann. Solange es nicht so rauskommt, wie bei meinem geschilderten Erlebnis mit dem Geissbock im Val Plazbi, werde ich das wohl unbeschadet überstehen.
Liebe Grüsse Euch allen
Bea
-
Nachtrag - neben dem Monte Caslano gibt es das Christrosenwunder zwischen Dezember und Mitte März auch am Monte San Salvatore bei Lugano-Paradiso
Wanderung zu den ChristrosenWanderung zu den Christrosen am Monte San Salvatore und bei der Alp Bolla unterhalb der Denti della Vecchia.www.bergfreunde-ostschweiz.ch