Posts by Jutta

    Hallo zusammen,

    adulte Marpissa muscosa sind kontrastreicher gezeichnet, eben mit dem typischen Muster. Ich kann leider nicht bestimmen, ob es mit 5 mm noch ein juveniles oder schon ein subadultes Exemplar ist, für adult halte ich sie nicht, mit 5mm wäre sie zudem zu klein.

    Weibchen können vor der Reifehäutung bereits 8 mm groß sein, subadulte Männchen sind auch schon mindestens 5 mm lang. Ein Längenzuwachs von 1 mm pro Häutung ist eine ganze Menge. Hier ein Link zu einer juvenilen Marpissa muscosa mit 3-4 mm.

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    Es gibt hier auch einen Thread über ein adultes Marpissaweibchen im Terrarium, sie war schon subadult ca. 10 mm.

    Liebe Grüße

    Jutta

    Hallo Karola,

    das sieht klasse aus!

    Mein Vorschlag angesichts der Braun- und Grautöne wäre...

    Display Spoiler

    Detailaufnahme einer Schuppe eines Koniferenzapfens z.B. Kiefernart?

    Liebe Grüße

    Jutta

    Hallo Codo,

    ich hätte auf einen am Wasser lebenden Nager getippt, bei den handähnlichen Abdrücken. Je nach Größe Bisam, Nutria oder Biber. Waschbär wäre noch mehr wie Menschenfinger. Dachs hat parallele Zehen, die nicht so gespreizt sind.

    Bilde ich mir das nur ein, oder sieht man auf dem 5. Bild auch die Schwimmhäute?

    Das sind aber nur Vorschläge, keine seriöse Bestimmung.


    Liebe Grüße

    Jutta

    Hallo zusammen,

    was für eine abwechslungsreiche Tour!

    Werner hat ja bereits geschrieben, dass es interessant ist zu sehen, wer jetzt die Reste vom Nest nutzt. Ich hab große Augen gemacht, als ich sah, dass Meisen und Specht sich diese neue Nahrungsquelle bereits erschlossen haben. Wie genial, dass du das festhalten konntest. Bin sehr überrascht, wie schnell diese Arten herausgefunden haben, dass sich hier eine zusätzliche Nahrungsquelle bietet.

    Immerhin weicht der Ort und die Form doch ziemlich ab, von dem, was andere Wespenartige an Nestern produzieren. Bei uns ist jetzt auch die Zeit, wo der Dachs sich systematisch die letzten Proteinhäppchen aus den teils riesigen Erdnestern mancher Wespen holt. Gerade in den Magerwiesen sind die Löcher zu sehen, in denen nur noch Papierreste übrig sind.

    Weiß jemand, ob im Winter auch andere Nester von Wespen von den Insektenfressern unter den Vögeln genutzt werden? An viele ist ja nicht so einfach ranzukommen, aber selbst an einem gut zugänglichen sehr großen Wespennest am Schornstein einer Hütte am Waldrand habe ich nie einen Vogel gesehen.

    Deine Beobachtung passt gut zu dem Artikel auf den GEOversum verlinkt hat, zum Thema "Neubewertung von Neobiota". Man kann nicht alle Neuankömmlinge verteufeln, manche (wie vermutlich auch die Zoropsis spinimana / Nosferatuspinne) scheinen keine andere Art zu verdrängen. Vielleicht gehört auch diese neue Hornissenart zu den Tieren, die sich Nischen erschließen und schnell in den Kreislauf von Fressen und Gefressenwerden eingegliedert werden. Damit meine ich natürlich nicht Neozooen wie den Amerikanische Flusskrebs oder Muschelarten etc. die Krankheiten übertragen und / oder einheimischen Arten, die es sowieso bereits sehr schwer hatten, den letzten Rest geben.

    Liebe Grüße

    Jutta

    Hallo zusammen,

    faszinierende Fotos!

    Dirk_GL An der Aufnahme des Orionnebels kann ich mich nicht sattsehen.

    Bin gerade am überlegen, wie man es anstellen muss um das Bild als raumfüllendes Poster für die Schlafzimmerdecke zu Weihnachten geschenkt zu bekommen...

    Nein, im Ernst, das Bild ist so außergewöhnlich!

    Kann mir nicht vorstellen, wieviel Expertise und Arbeitszeit man reinstecken muss um so ein Kunstwerk zu produzieren.

    Liebe Grüße

    Jutta

    Hallo zusammen,

    ich fände es außergewöhnlich, aber faszinierend, eine Wildkatze in Menschengegenwart so gechillt zu sehen.

    Bei uns tauchte vor 4 Jahren bereits eine Wildkatze auf, die von Wildkameras bei einer Schafherde eingefangen wurden. Am Rande des Waldgebiets "Rammert", ganz in der Nähe eines Schluchtwaldes, der so steil ist, dass er im Endeffekt seit den 50ern ein Bannwald ist.

    Die Fotos und Videoaufnahmen wurden an das FVA-Wildtierinstitut geschickt, die waren sich einig und rieten, wie bereits Wolf beschrieb, rauhe, mit Baldrian präparierte Lockstöcke in der Umgebung aufzustellen. Ständig musste die Tinktur erneuert und die dort aufgestellten Kameras kontrolliert werden. Nach vielen Wochen ohne jeden Haarfund wurde man nachlässiger. Ob die Katze aus der Herrenberger Population stammt, weiß man daher immer noch nicht.

    Die wenigen Eingeweihten lagen immer wieder im Tarnzelt auf der Lauer. Das Exemplar taucht bis heute in unregelmäßigen Abständen auf den Herdenüberwachungskameras auf, wenn die Herde dort die Landschaft offenhält. Kein Mensch hat sie aber je mit der Kamera erwischt und da war ein erfahrener Naturfotograf dabei. Sie ist jetzt zwar als Bildnachweis in der Populationskarte eingezeichnet, es gibt aber noch keine einzige Haarprobe oder handgemachte Detailfotos, um mehr Informationen zu bekommen. Das Tier scheint sehr menschenscheu, ich ging daher bis jetzt davon aus, dass das immer so wäre bei Wildkatzen, mich haben die Informationen dieses Threads, insbesondere die interessanten Links daher überrascht.

    Bin gespannt, was die Experten von iNaturalist dazu sagen werden, die Fotos zeigen ja einige Details, ansonsten könnte man sie ja auch an die Meldestelle des Bundeslandes schicken, in dem sie gemacht wurden.

    Drücke die Daumen, dass eine Identifizierung gelingt!

    Liebe Grüße

    Jutta A.

    Entwarnung, das ist eine Listspinne Pisaura mirabilis, nach meiner Einschätzung interessiert sie sich nicht für die Hummel.

    Lieber Jürgen,

    Vielen Dank für die Korrektur. Ich hab es heute geschafft gleich drei falsche Sachen zu sehen. Die Pisaura für Xysticus gehalten, bei Segestria den Mittelstreifen für eine Spiegelung gehalten und der anderen männluche Pedipalpen.

    Entweder brauche ich eine neue Brille, ein neues Display oder ich sollte öfter mal abwarten und die Klappe halten, wenn ich unterwegs bin. Vermutlich eine Kombination von allen dreien.

    Liebe Grüße

    Jutta

    Hallo Susanne,

    in diesem Fall wären die Chelizeren nicht grün-metallisch (nur Weibchen) sondern bronzefarbig. Wenn ich das auf der Vergrößerung richtig sehe, sind das verdickte Pedipalpen und damit wäre es ein Männchen.

    Die haben wohl ein Gift, das Bisse richtig schmerzhaft macht, hab ich gelesen. Begeistert mich, was bei dir so alles zu entdecken ist, auch wenn ich manche Tiere nur mit Glas einfangen würde.

    Liebe Grüße

    Jutta A.

    Hallo zusammen,

    wie dämlich, Insektennester zu zerstören, wo es doch so simpel ist, sich seriöse Informationen zu Arten zu holen. Manche Menschen sollten sich wirklich ein zeitaufwendiges Hobby besorgen, damit sie beschäftigt sind.

    Die Hummel hat schlechte Chancen, Krabbenspinnen sind Lauerjäger und so raffiniert, dass sie sehr oft Jagderfolg haben. Teilweise wirkt es grotesk, wie groß ihre Beutetiere sind. Das könnte eventuell ein Exemplar der Gattung Xysticus sein, das ist aber keine Bestimmung.

    Liebe Grüße

    Jutta A.

    Hallo zusammen,

    die Minensuche- und -bestimmung st anscheinend ansteckend. Musste gestern jedes Pappelblatt und ändere Blätter genauer anschauen und werde meine Ausbeute auch vorstellen, sobald ich vernünftige Fotos habe.

    Einige grundlegende Fragen habe ich zum Thema.

    Ist es ok, gefüllte Minen heimzunehmen und in Behältern schlüpfen zu lassen, oder können da geschützte Arten dabei sein?

    Bei welcher Temperatur bzw. Feuchtigkeit bewahrt man die Blätter / Larven am besten auf, damit sie nicht zu früh schlüpfen? Reicht da ein großer Tontopf mit bisschen Erde auf der Terrasse oder braucht es da mehr?

    Wir hatten als Kinder immer Buchen- und Eichenblätter mit Gallen heimgebracht und die kleinen Gallwespen bzw. -mücken nach der Verpuppung freigelassen. Das ist mir in guter Erinnerung gebliebe.

    Kann ich mit Kindergruppen ebenfalls im Falllaub suchen und Funde in Lupengläsern heimgeben als kleines Projekt?

    Ich habe leider noch sehr wenig Ahnung von den meisten Insekten, daher frage ich lieber Experten, ob ich da theoretisch schützenswerte Arten erwischen kann.

    Herzlichen Dank im Voraus für Informationen. Den Sonntagabend verbringe ich heute wieder auf Bladmineerders.nl, in der Hoffnung dass etwas hängenbleibt.

    Liebe Grüße

    Jutta A.

    Hallo zusammen,

    was für ein Hotel! 5 Sterne mindestens.

    Allerdings weniger für die Insekten, die hier fürs Frühstückbuffet herhalten dürfen, aber für Specht, Kleiber und Eidechsen.

    Leider muss man sich immer für einen Teil der Gäste entscheiden, d.h. entweder Wildbienennisthilfe offenlassen, dann freuen sich Vögel und Eidechsen oder (wie jeder Naturschutzverband in seinen Anleitungen und Beispielen aufzeigt) für Wildbienenarten, dann aber durch eine Vorderwand aus Maschendraht im richtigen Abstand gesichert. Beides zusammen geht nicht.

    Da mein Herz ganz besonders für die sichtlich bedrohten Eidechsen schlägt, die ja schon gefangen wurden und sich durch Schwanzabwurf retten mussten und die Kästen meistens nur die häufigsten Wildbienenarten beherbergen, hab ich kein Problem mit dem Buffet.

    Würden die Kastenaufsteller stattdessen die Pflanzen ansiedeln, die die Nahrungsspezialisten unter den Arten brauchen, oder geeignete Steilwände offen lassen, dann wäre das eine tatsächliche Unterstützung für die Bienen, aber das hat keine Außenwirkung.

    Der Wildbienen-"Papst" Paul Westrich, betont in seinen Vorträgen und Schriften immer wieder, dass die meisten dieser Einrichtungen kein Beitrag zum Artenschutz und in manchen Fällen sogar schädlich sind. Geeignete bzw. ungeeignete Beispiele zeigt er auf seiner Homepage. Dort erklärt er auch, wie man im eigenen Umfeld tatsächlich etwas gegen den Artenschwund machen kann (Spoiler: gebaute Nisthilfen gehören nicht dazu).

    Wildbienen- Wichtige Lebensräume

    Ich finde es toll, wenn Kinder in Schulen und Kindergärten an geeigneten Nisthilfen sehen können, wie z.B. Osmia bicornis (die Rostrote Mauerbiene) den Kasten besiedelt. Wenn den Kids dann noch gezeigt wird, wie sie mit der Pflanzung ungefüllter Frühblüher etc. ein ausreichendes Nahrungsangebot für die Tiere schaffen können, dann ist das ein guter Grundstein.

    Ich hab aber leider den Eindruck, dass diese Bauprojekte oft eher zum Vorzeigen sind und weder geeignet sind noch gepflegt werden.

    Im Baumarkt wird meistens der größte Mist als "Insektenhotel" verkauft und fünf Meter weiter steht der Giftschrank mit dem Unkrautvernichter, der Laubbläser, die gefüllten Blumenzwiebeln, die pollenlosen Sträucher und das Unkrautvlies

    Auf dieser Seite finden sich z.B. die Tipps zum "Insektenschutz" mit Bauanleitung für Nisthilfen. Leider keine Satire. https://www.hornbach.de/projekte/unkraut-bekaempfen/

    Ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich den positiven Beitrag mit so viel Kritik zu sogenannten "Insektenhotels" ergänze, seit ich 2018 die Chance hatte einen Vortrag von Paul Westrich zu erleben, sehe ich diese Bauwerke mit anderen Augen.

    Liebe Grüße

    Jutta A.

    Was ist, wenn ich im Behälter eine Pflaume mit etwas Schimmelanfall habe, die zig anderen aber nicht. Reicht es, nur die eine zu entfernen und die direkt umliegenden abzuwaschen??

    … hatte ich vor kurzem .., deswegen meine Frage ..

    Hallo zusammen,

    wenn die Pflaumen sich in einer Flüssigkeit befinden (z.B. bei Einmachgut, Rumtopf oder Chutney) muss man leider alles entsorgen. Der sichtbare Schimmel ist ja nur ein Teil der Schimmelkultur. Die Sporen und die daraus entstehenden Hyphen können überall sein und sind nur mikroskopisch nachzuweisen.

    Bei rohen Früchten, die nicht lange in Kontakt waren (offen verkauft oder vor kurzem geerntet), würde ich nur die sichtbar verschimmelte Pflaume entsorgen, den Rest der Früchte gründlich waschen und zügig verarbeiten oder essen. Zum Einmachen oder Marmeladekochen würde ich die anderen Früchte aber nicht mehr verwenden.

    Bei sehr wasserhaltigem Obst wie Steinfrüchten, das unter Folie abgepackt wurde und bei dem sich bei Transport bzw. falscher Lagerung Kondensationswasser gebildet haben kann, wäre ich noch vorsichtiger. Da können sich die Sporen überall verteilt haben und andere Früchte sind vielleicht infiziert, ohne dass man es wahrnehmen kann. Da würde ich die ganze Packung entsorgen.

    Liebe Grüße

    Jutta

    Hallo zusammen,

    speziell bei Fichte geht man davon aus, dass die Wucherungen durch genetische Mutationen bedingt sind. Anhand der Baumgattung kann man oft unterscheiden, welche Organismen sonst die Ursache sind.

    Im Arboretum der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg a. N. gab es da mal Informationen zu den wirtsspezifischen Auslösern. War damals noch analog, daher find ich den Aufschrieb eher nicht mehr...

    Ich glaub ich hab im ganzen Leben noch keinen Hexenbesen an einer Fichte gesehen. Sieht aus, wie ein aufgepfropftes Weihnachtsbäumchen :19:

    Liebe Grüße

    Jutta

    Liebe Jutta,
    Fotos vom tatsächlichen Nest der Aphomia sociella wären im Lepiforum mit Sicherheit willkommen, aber du hast das Nest doch schon entfernt, oder habe ich da etwas falsch verstanden?

    Ich hab das Nest am Stück entfernt. Im Gegensatz zu meinen verschrammten Fingerkuppen hat es diese Aktion unbeschadet überstanden. Das liegt jetzt mit anderen interessanten Funden in einem Karton, als Anschauungsbeispiel für alternative Nistkastenbewohner. Ich geh am Wochenende dort vorbei und mach mal Bilder, vielleicht kann das Lepiforum eins davon nutzen.

    Vielen Dank für die Info zu den Weibchen!

    Liebe Grüße

    Jutta