Posts by Gunimo

    Ja ,die Schipperei kann schon lästig werden . Es ist aber ein Ersatz für die fehlende Gartenarbeit im Sommer .

    Die Gartenarbeit kann ich mir nach Befinden, Lust und Laune selber einteilen.

    Den weißen Dreck muss ich zwangsweise wegräumen, wenn er mich überfällt. Da heißt es dann mogens um 7 h bei Kälte und Dunkelheit gegen die Rückenschmerzen ankämpfen. Je nach dem dann noch mehrfach nacharbeiten über den Tag. :27:

    Nein, die Schneelagen im Winter kann mir niemand schönreden. :19: Auf die Gartenarbeit freue ich mich jedoch. :99:

    Ja ,wer Schnee nur von seiner übelsten Seite her kennt - der mag ihn natürlich nicht ! :19:

    Es gibt aber für mich kaum schöneres als...

    Ich kenne den Schnee natürlich nicht nur von seiner übelsten Seite her und sehe gerne idyllisch verschneite Naturlandschaften, wie hier einige sie auf tollen, kalenderwürdigen Fotos immer wieder zeigen. So weit, so schön!

    Aaaber mir reichen die schönen Fotos völlig aus. Ich brauche den Mist mit seinen unangenehmen Begleiterscheinungen nicht vor meiner Haustüre...

    Ich muss dann Schneeräumen (meine Bandscheibenvorfälle sagen danke), die Straßen sind glatt und unfallgefährlich (kontinuierlich macht sich das in den Kfz-Versicherungstarifen bemerkbar). Dann wird von den Kommunen bergeweise umwelt-und materialschädliches Salz gestreut, was der Privatmann nicht darf, der muss Splitt werfen. Den wiederum trägt man sich, zusammen mit dem Matsch an den Schuhen in die Bude. Die innerstädtischen Straßen und Autobahen sind hier in NRW ohne Schnee schon kontinuierlich zugestaut, aber schon bei den ersten paar Flocken geht nichts mehr. Der Weg zur Arbeit dauert drei mal so lange (wenn man Glück hat) und die Umweltverpestung mit Abgasen und Schadstoffen gleich mit. Wer auf ÖPNV angewiesen ist wird sich wundern, denn aus den normal-üblichen Dauerverspätungen der Bahn werden Totalausfälle und Chaos. Die Kälte zwingt einem dicke, wärmende Kleidung auf und beim Einkaufen (Neudeutsch: "Shoppen") schwitzt man sich dann in den überheizten Läden und Einkauszentren einen ab. Von den eigenen Heizkosten mal ganz zu schweigen.

    "Schöne" weiße Welt. :27:

    Ich bin da mehr der "Sommertyp". Winter mit Kälte, Schnee und Eis reicht mir auf Fotos zu sehen und so freue ich mich schon jetzt auf die ersten Frühblüher in meinem Garten. :87:

    Schön, dass ich mir das "weiße Zeug" anschauen kann, ohne selber in der Nähe zu sein.

    So ist das mit dem weißen Dreck zum Glück hier in der Rheinischen Tiefebene der Kölner Bucht auch. Vielleicht abgesehen von ein paar wenigen Tagen mit Schneematsch bleibt man in Leverkusen davon verschont. :ups:

    (...)


    Auf einmal trötete es über mir. Einem eher kleineren Trupp sehr später Kraniche war es wohl doch zu kalt geworden..

    Das lohnt sich doch jetzr auch nicht mehr. Die begegnen unterwegs doch glatt den ersten Rückkehrern. :32:

    Immer wieder schön, Eindrücke aus der Kämpe zu sehen. Egal zu welcher Jahreszeit. :28:

    Beste Grüße

    Andreas

    Beim Wanderfalken schließe ich mich der Meinung von Mica an. An den glaube ich nicht als "Täter", obwohl er als Taubenjäger grundsätzlich schon infrage käme. Aber den habe ich hier im urbanen Umfeld noch nicht gesichtet, im Gegesatz zu Habicht und vor allem Sperber. (Siehe dazu auch das erste Posting dieses Therads). :19:

    Ich denke auch eher Sperber oder Habicht, wenigstens muss die arme Stadttaube nicht mehr weiter an ihren verschnürungen leiden. Eine Zehe ist bereits abgestorben. :(

    Liebe Mica, das hast Du gut beobachtet! Meine Nachbarin hatte die Taube schon früher im Garten gesehen und berichtet, dass sie zu Lebzeiten gehumpelt habe.

    Habicht und Sperber bringen ihre Beute zum Rupfplatz. Und dort werden die Vögel gerupft. Habichte haben meist mehrere Plätze.
    Dort finden sich die Federn der Beutevögel. Die Taube hat aber bis auf die Brustfedern noch das ganze Gefieder, Da tippe ich auch auf Katze.

    Dirk

    Lieber Dirk,

    es war, bevor ich zum Tatort gebeten wurde, dort eine "Tatortreinigerin" tätig geworden. Sprich: Meine Nachbarin hatte die Federn rund um den Pflanzkübel bereits aufgekehrt. Ich hatte vor Monaten mal einen Sperber beobachtet, der seinen Beutevogel gleich vor Ort gerupft hatte, also nur wenige hundert Meter von der Beutefangstelle entfernt. Sah mir nach einem "Gelegenheitsrupfplatz" aus. Erst als der Greif durch einen Passanten gestört wurde, suchte er mit Beute in den Fängen das Weite. Was mich im Falle der hier getöteten Taube mehr zu einem Greifvogel als zu einer Katze tendieren lässt, ist nicht zuletzt die Auffindsituation des Kadavers auf erhobenem Posten im Pflanzkübel. Aber Katze ist natürlich schon gut denkbar. Sowohl Katzen, als auch Sperber habe ich hier in den Gärten in letzter Zeit öfter mal beobachten können.

    Beste Grüße und Danke für Eure Einschätzungen.

    Andreas

    Liebe Naturfreunde (m/w/d),

    ein eher unschönes Fundstückstück auf einem Pflanzkübel in Nachbars Garten wirft die Frage auf, welcher Beutegreifer hier zugeschlagen haben könnte...

    Ich halte das für das Werk eines Greifvogels (Sperber/Habicht). Andere Meinungsinhaber tippten auf die Beute einer Hauskatze am Vogelfutterplatz in jenem Garten.

    Was denkt ihr, wer die Taube so zugerichtet hat??

    Beste Grüße

    Andreas

    Die Reinigung durch einen Fachhändler, den es hier in Leverkusen nicht gibt, hatte ich wie oben geschrieben "aus Gründen" zurückgestellt.

    Den Tipp mit dem Dunst im Nassraum hatte ich schon mal in einem Foto-Fachforum gelesen, war aber wegen der Einwirkung der hohen Luftfeuchtigkeit auf die Elektronik im Kamerainnere besorgt und hatte diese Option bislang verworfen.

    Die Verwendung eines Microfasertuches (für die Verwendung als Brillenputztuch) war auch ein angelesener Tipp, den ich allerdings mit höchster Vorsicht angewendet habe. Ohne Erfolg.

    Jetzt werde ich wohl als nächtes die Nassreinigungsmethode mit diesen "Swabs" versuchen.

    Rätselhaft das Ganze.

    Auch die Art der Verschmutzung ist merkwürdig, da diese ausgesprochen hartnäckig zu sein scheint. Weder die interne Sensoreinigung der Kamera kommt dagegen an, noch konnte ich es mit dem Blasebalg entfernen und auch der vorsichtige mechanische Versuch mit dem Microfasertuch war erfolglos.

    Keine Ahnung was das sein könnte, denn ich handele beim Objektivwechsel immer umsichtig und lasse die Kamera nie lange geöffnet.

    Ich habe jetzt mal bei Tageslicht und unter einer sehr hellen Leuchte den Sensor angeschaut, nachdem ich ihn zunächst äußerst vorsichtig mit einem kleinen Microfasertuch und anschließend nochmal mit dem Blasebalg bearbeitet hatte.

    Ergebnis: Die einzige sichtbare Verschmutzung, die der Lage des Punktes auf den Bildern (oben links) entspricht, befindet sich bei Draufsicht von vorne auf den Sensor unten links... :eek:

    Das würde bedeuten, dass die hartnäckige Sensorverschmutzung, aus Sicht hinter der Kamera, "über Eck" quasi auf die Fotos "gespiegelt" würde. Von unten rechts, diagonal nach oben links... :58::91::92:

    Beste Grüße

    Andreas

    Frage an die Experten: Wenn man durch den Sucher einer Systemkamera (keine Spiegelreflex) schaut und eine Verschmutzung auf dem Sensor in der linken oberen Ecke sieht (wie später auch auf dem Foto), wo ist diese Verschmutzung zu finden, wenn man von vorne, bei abgenommenem Objektiv, auf den Sensor drauf schaut? Oben rechts, oder unten links?? :/

    Vielen Dank und Gruß

    Andreas

    Ein interessantes Video zur Sensorreinigung:

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    Zum Trockenreinigungset von "Matin" gibt es allerdings auch Kritik: Da es u. U. Flecken auf dem Sensor hinterlässt, die dann nur flüssig entfernt werden können. Man bekommt hier schmierige Flecken auf den Sensor, die man nur durch mehrmalige intensive Nassreinigung wegbekommt.

    Was 60 Jahre?? :eek: So lange schon keine Reiherbejagung mehr. Wie dochvdie Zeit vergeht...:19:

    Die Mäuse passen ihre Geburtenrate einfach an. Bis die unter Existenzdruck geraten, muss mehr passieren. :32:

    Aber problematisch sieht es für bodenbrütende Vögel aus (Kiebitz, Rebhuhn, Fasan, etc.). Deren Gelege sind ein willkommener Happen. :58:

    Bei Dir wie fast überall - viele Reiher in Grau und Silber ,ähh weiss .

    Was denkt Ihr ,warum sich die Reiherfamilie aber auch die Störche bestandsmäßig so gut entwickeln ?

    An der Zunahme der Feuchtgebiete wird es nicht liegen.Ich denke es sind die für die Rinderzucht bewirtschafteten ,früh gemähten rieseigen Flächen .

    Da sieht man sie bei Überlandfahrten überall rumstehen - was finden die da ausser Mäusen ?

    Lieber Werner Werner ,

    ich bin der Auffassung, dass es für die starke Erholung der Bestände und Ausbreitung von Störchen, aber insbesondere von Reihern, mehrere Gründe gibt.

    Dazu gehören m. E. der Klimawandel, die weitreichende Renaturierung von Flüssen, Gewässern und Auen, die ganzjährige Schonzeit (keine Bejagung der Reiher mehr) und die grundlegende Anpassungsfähigkeit der Vögel (Kulturfolger).

    Zum Nahrungsangebot auf den gemähten Feldern und Wiesen gehören Kleinnager, Maulwürfe, Reptilien, Amphibien, Würmer und Insekten. Auch Greifvögel und Falken machen sich die plötzlich freie Sicht auf den Boden gerne zunutze und finden sich in teils großer Zahl ein, sobald ein Mähwerk seine Arbeit aufnimmt. Nicht selten finden sich durch die Messer verletzte oder getötete Individuen als leichte Beute an.

    Beste Grüße

    Andreas

    Interessant. Das Verhalten der Schwäne habe ich 2021 am Federsee auch beobachten können. Ein Höckerschwan vertreibt einen Silberreiher aus einer Schilfinsel. Der flog dann laut protestierend davon. Komischerweise störte sich der Schwan nur am Silbereiher. Ein Graureiher der später auf der Insel stand wurde nicht beachtet.

    Das ist Neidverhalten. :32:

    Jeder Vogel, dessen Federkleid weißer ist als das "schwanige" mit dem leichten Grauschleier, wird flugs vertrieben.

    "Meister Propper" lässt grüßen... :19:


    (...) Wahrscheinlich ist für einen Schwan alles was weiß ist etwas, was weg muss. Als das Schwanenpaar dann noch Küken hatte, wurde es ganz schlimm.

    DAS meine ich!

    Und die Küken sind ja noch überhaupt nicht weiß. Da steigert sich die Wut auf "Perwoll"-weiße Federträger noch... :85:

    Liebe Naturfreunde (m/w/d),

    die renaturierte Kiesgrube am "Hornpottweg" (LEV-K/NRW/D) liegt gleich vor meiner Haustüre und ist zusammen mit dem sie umgebenden "Dünnwald" ein schönes Naherholungsgebiet im Grenzbereich von Leverkusen und Köln. Am 14. Oktober 2025 hatte ich mal wieder einen Rundgang um die alte Kiesgrube unternommen, vor allem um nach Vögeln ausschau zu halten. Die Hoffnung dabei war nicht zuletzt auch die, einen der durchziehenden Fischadler mal vor die Linse zu bekommen. Vorweg gesagt: Das war leider erneut nicht der Fall, aber es gab dennoch genügend zu sehen und zu fotografieren.

    An jenem leider etwas trüb-grauen Herbsttag wirkte die Umgebung doch leicht trist auf mich...

    ...und manchmal erinnerten mich die Ansichten beinahe an Schwarz-Weiß-Bilder.

    Auch die Vögel taten diesbezüglich mit und übernahmen den Weiß-Anteil in den Fotos. :32:

    Als "Herr im Ring" bei der Klärung von Gebietsansprüchen zeigte sich der nachdrückliche Höckerschwan gegenüber dem ängstlichen Silberreiher, der sich in mehreren Etappen immer wieder dessen Dunstkreis entziehen musste:

    Ruhe kehrte erst wieder ein, als sich der Reiher auf dem Trockenen befand.

    An einem anderen Standort des Sees zeigte sich einer der Wasserbüffel gemeinsam mit Grau- und Silberreiher. Auch der schwarzfellige Wiederkäuer vermochte das Farbspektrum nicht wesentlich zu bereichern. Schwarz und Grau und Weiß aller Orten.

    Erst als ich mich pilzigem und blättrigem am Wegesrand zuwandte, wurde es deutlich bunter.

    Die Fliegenpilze mit ihren roten Schirmen stechen optisch gut hervor:

    Dicht gefolgt von "Schirmträgern" in etwas dezenteren Rosatönen:

    Überhaupt waren Pilze in großer Zahl und allerorten anzutreffen.

    Ein Parasol im Moosteppich...

    ...und weitere Arten:

    Unten ein Baumpilz den ich zunächst für einen Kaugummi hielt, welcher ein Passant in die Rinde gedrückt hatte. :19:

    Blätter und Beeren lieferten weitere Farbtupfer im herbstlichen Grau jenes Tages.

    Ahornblatt in Camouflage-Optik:

    Blattwerk einer Zierkirsche:

    Zierapfel "Golden Hornet":

    Wobei ich auf diese Art der Farbgestaltung sehr gut verzichten kann... :angry:

    Beste Grüße

    Andreas