Posts by Gunimo

    Liebe Naturinteressierte,

    die Brache auf der Sanddüne am Kurtekotten (LEV/NRW/D) ist ein beliebtes Habitat für Turmfalken. Auch am 30.8.2026 konnte ich wieder einen Falken beobachten und sogar einem Jagderfolg beiwohnen. Allerdings erwischte er keine graue Maus, sondern etwas Grünes. Bei näherem Hinsehen erkannte ich: Falken sind sich keineswegs zu schade auch mal eine Grille zu erbeuten, wenn sich die Gelegenheit bietet. :32:

    Besonders nahrhaft ist das wahrlich nicht und so ging es gleich nach dem Snack wieder auf die Jagd:

    Der nächste Schlag ging dann allerdings erfolglos aus...

    ...und mit leeren Fängen verschwand das Falkenweibchen dann aus meinem Blickfeld.

    Beste Grüße

    Andreas

    Wenn du nicht beschrieben hättest, wo du diese Bilder gemacht hast, könnte man diese auch ohne weiteres für Urlaubsfotos vom letzten Afrikaaufenthalt halten. :alright: ^^

    Lustig, dass Du das schreibst, Uwe! :19:  Moosfreund

    Ich habe bei Ansicht der Fotos am Laptop selber gedacht: Mensch, wo bist Du denn heute gewesen? Das könnte auch in der Wildnis von Afrika oder in Asien aufgenommen worden sein. :99::89:

    LG

    Andreas

    Liebe Ingrid,

    die Eindrücke Deiner Tour durch die Kämpe hast Du wieder sehr schön geschildert.

    Die "Bürgeler Wiesen" mit den Teppichen an Herbstzeitlosen sind im September bis Oktober eine Aufenweide. Ich war am 23.9. dort und habe mich lange in dem Bereich aufgehalten.

    Dieses Jahr wurde eine Erfassung der Bestände seitens "Haus Bürgel" durchgeführt. Der Grund ist, dass die Pflanzen nicht überhand nehmen dürfen, da das gemähte Gras zur Viehfütterung verwendet wird. Ein zu hoher Anteil Herbstzeitlose im Heu könnte zu vergiftungserscheinungen bei den Tieren führen.

    Mehr dazu demnächst in meinem Bericht über den Besuch der "Bürgeler Wiesen."

    Über die grobe Schotterung der Feldwege hatte ich mich auch schon sehr geärgert und hier berichtet.

    LG

    Andreas

    Liebe Adelheid,

    ein schöner, sehr ausführlicher Tourbericht! :thumbup:

    Offenbar hat man doch schnell reagiert und die Brücke auf dem Damm bei Haus Diepental per Notbehelf wieder begehbar gemacht. Als ich dort vor ein paar Tagen war, war nur eine Wegsperre vorhanden. Die Pioniere der Bundeswehr mussten dazu sicher nicht mit einem Brückenlegepanzer ausrücken. :89:

    Diese Art von Märkten meide ich grundsätzlich weiträumig. Rummel und Getümmel, Lärm und Gedrängel, Nepp durch meist überzogene Preise. Das "Vergnügen" überlasse ich gerne anderen. :32:

    Zum "Lucasweg" habe ich ja schon ausreichend "Warnhinweise" gegeben, was dessen schwierige Befahrbarkeit per Rad an einigen Passagen anbelangt. :32:

    Schön, dass Du die große Runde gut bewältigen konntest, ich finde, es lohnt sich immer diese anzugehen.

    BG

    Andreas

    Wo steht die denn? Oder ist sie neu?

    Addi

    So wirklich neu ist die Bank nicht. Sie steht allerdings nicht direkt am Rundweg um das Seegelände, sondern weiter Abseits an einem der Zuwege.

    So niedrig habe ich es dort bisher noch nicht gesehen. Und das könnte noch weniger werden. Erfahrungsgemäß reagiert es dort immer eine ganze Weile nach dem Rhein.

    Das ist die Abhängigkeit vom Grundwasserspiegel. Der Wasserstand im Rhein war ja noch nie so lange derart niedrig wie heuer.

    Ich wusste gar nicht, dass sie auch tauchen!


    Ich habe das zwar schon vorher mal beobachten können, aber an dem Tag gelangen mir meine ersten Fotos von diesem Vorgang. :)

    Wenn die Büffel im Wasser stehen, bleibt der Kopf aber meist oberhalb der Wasserlinie.


    ... im umzäunten NSG Krapuhlsee (Hitdorf), wo Schafe und Ziegen die Landschaftspflege betreiben, dort wird ein verstorbenes Tier liegen gelassen. Stichwort KaKadaverökologie.

    Gute Sache. Ein Angebot für Geier, auf deren Rückkehr ich warte. :19:

    Liebe Naturinteressierte,

    am 7.9.2026 hatte ich im Rahmen einer Fahrradtour auch mal wieder einen Abstecher zur renaturierten Kiesgrube am Hornpottweg unternommen. Ein NSG-Kleinod im Dünnwald zwischen Leverkusen und Köln.

    Die Waldwege wirkten Anfang September schon herbstlich, was jedoch eher der anhaltenden Dürre geschuldet ist.

    Diese urige Ruhebank lädt zum zünftigen Verweilen ein:

    Ein- und Ausblicke.

    Der See, es ist nicht überraschend, zeigt einen niedrigen Wasserstand und ist in den Ausläufern stark verlandet:


    Die Wasserbüffel stört das nicht, sie sind in ihrem Element: Die Ungeheuer von Loch Hornpott... :32:

    Was umfällt, bleibt liegen. Außer natürlich es ist ein Büffel.

    Wasservögel waren nur wenige zu sehen. Lediglich eine kleine Gruppe Graugänse war vor Ort (siehe weiter oben) und dieser vereinsamte Silberreiher:

    Ein kapitaler Karpfen sondierte mal vorwitzig die Lage über Wasser und schlich sich, zunächst von mir unbemerkt, auf' s Foto.

    Soweit der Bericht zur Lage am "Hornpottsee". Im Westen nichts Neues.

    Beste Grüße

    Andreas

    Mein Bauchgefühl sagt mir: In ein paar Jahren ist da ein Lost Place.

    Gruß, Volker T.

    Zum Teil ist es das Anwesen schon jetzt: Foto von 2025

    Und die Atmosphäre wie noch 2005 hat das Ausflugsziel schon lange nicht mehr:


    Aber was heißt schon "Lost Place"? - Für wen lost? Die Natur gewinnt hier hinzu...

    Danke Andreas / Gunimo ,
    für mich persönlich interessant der Update zur ehemaligen Diepentalsperre. Das Gelände ist wohl noch mal einen Besuch wert.
    Hast Du eine Ahnung, was aus dem Ausflugslokal geworden ist?

    Gruß, Volker T.

    Hallo Volker GEOversum ,

    das hatte ich zuletzt dazu gelesen:

    Ausflugsziel: Aus für Hotelplan – Was aus Haus Diepental in Leichlingen werden soll
    Der Eigentümer von Haus Diepental trat noch vor zweieinhalb Jahren mit dem Plan eines großen Hotelneubaus an die Öffentlichkeit. Das ist passé.
    www.ksta.de

    BG

    Andreas

    War aber bestimmt trotzdem eine schöne Tour!

    Ja, absolut. Diese Route ist eine meiner Lieblingstouren und die habe ich schon oft in beide Richtungen befahren.

    Daher hatte ich mich sehr gewundert, wie vergleichsweise wenig vogeliges zu sehen war.

    Kein Greifvogel ließ sich blicken, was schon höchst seltsam ist und an der Wupper im betreffenden Abschnitt, lassen sich Wamsel, Gebirgsstelze, Graureiher und Eisvogel häufig sehen.

    Bis auf ein paar Stockenten an der Wupper und an der Talsperre sowie zwei Nilgänsen war nichts.

    Liebe Naturinteressierte,

    Teil 2 meiner Fahrradtour am 6.9.2026 führte von Leichlingen-Balken über den "Lucasweg" an der Wupper entlang in Richtung Leverkusen-Opladen.

    Dorfansicht mit Fachwerkgebäuden in Leichlingen-Balken:


    Ein Teilstück des idyllischen "Lucaswegs" führt direkt am Ufer der Wupper entlang. An einigen Passagen ist der Untergrund allerdings stark mit großen Steinen und Baumwurzeln durchsetzt, so dass man an diesen Bereichen sicherheitshalber das Fahrrad schieben sollte. Bei Gegenverkehr wird es teilweise recht eng auf dem Weg.


    An der Doppelbrücke (Eisenbahn / Fuß-/Radweg) wird derzeit gearbeitet. "Natürlich" ist auch dieses Brückenbauwerk marode. Zeitweise, je nach Bautätigkeit, wird der Fuß-/Radweg sogar gesperrt.

    Minitunnel unter der Bahnlinie hindurch... Gegenverkehr ist darin höchst unerwünscht. :32:

    Bei der Ankunft in Leverkusen-Opladen (Nähe "Ludwig-Rehbock-Anlage") konnte ich von der Brücke aus beobachten, wie eine Gruppe Bootsfahrer dort an Land ging. Ich war recht verwundert, dass der Fluss, trotz des immer noch sehr niedrigen Wasserstands, überhaupt befahrbar ist

    Fazit:

    Auf dieser gesamten, sehr interessanten und schönen Fahrstrecke konnte ich so gut wie keine Vögel entdecken, was in den tangierten Bereichen erfahrungsgemäß wirklich sehr ungewöhnlich ist. Balkantrasse, renaturierte Talsperre, das bewaldete Murbachtal, der Grauwacke-Steinbruch, Wupperaue, alles blieb an jenem Tag ohne relevante Sichtungen.

    Beste Grüße

    Andreas

    Lieber Andreas,

    es hat Spaß gemacht, durch Deine tollen Aufnahmen, Einblick in diese schöne Landschaft bekommen zu haben. Da ist man jetzt schon gespannt auf Deinen zweiten Teil.

    LG Ingrid

    Liebe Ingrid,

    vielen Dank. In der Fortsetzung gebe ich dann mal wieder einige Eindrücke vom schönen "Lucasweg" enlang der Wupper wieder.

    Da hast Du eine große Runde gedreht Andreas. Gut bergauf und bergab ging es... gesegnet sei das E-Bike! Ich muss doch endlich auch einmal zur Diepentalsperre fahren. Die Brücke erlaubt die Durchfahrt nicht, scheint aber kein Hindernis zu sein, den Rundweg um die ehemalige Talsperre anzutreten, oder?

    Liebe Adelheid,

    in der Tat ist die Nutzung eines Pedelec auf dieser Strecke eine dankenswerte Erleichterung. Der Aufstieg zieht sich ja doch ziemlich hin... :19:

    Du hast völlig Recht mit Deiner Feststellung, dass die marode und gesperrte Brücke eine Rundfahrt um das Gelände nicht verhindert. Sie betrifft lediglich die Verbindung über den Damm zwischen der kleinen Vorsperre und der ehemaligen Talsperre, hinüber zum Ausflugslokal. Man kann den Weg aber um die Vorsperre herum fahren und gelangt so zur Gaststätte. Der Rundweg ist also fahrbar, nur etwas weiter.

    LG

    Andreas

    Liebe Naturinteressierte,

    Rückblick auf den 6.9.2026: Eine Fahrradtour stand auf dem Programm jenes Tages. Mein Ziel? Natürlich der Weg selbst! Und dieser führte mich zur ehemaligen und heuer längst renaturierten Diepentalsperre.

    Aufwärts ging es größtenteils über die sogenannte "Balkantrasse", eine ehemalige Eisenbahnstrecke, auf deren Trasse heute ein sehr gut ausgebauter, asphaltierter Fuß- und Radwanderweg verläuft. Eine landschaftlich sehr schöne Route.

    Vögel waren längs des Weges keine zu sehen, dafür aber immerhin dieses exponiert errichtete Vogelhaus:

    Am ehemaligen Stausee angekommen, ergab sich gleich der Blick auf ein marodes Brückenbauwerk. Der typische Brückenzustand in Deutschland.

    So fuhr ich dann weiter entlang der Senke, durch die seit einigen Jahren der Murbach mäandern darf, dort wo sich früher die Wasserfläche des Stausees befand. Dann ein Blick von der Staumauer hinab in die Senke, wo sich im Umfeld des Murbachs ein schönes Feuchtbiotop gebildet hat. Einige Enten und ein Nilganspaar genossen dort die Idylle.

    Von dort aus ging es dann bergab mit dem Rad durch das bewaldete Murbachtal zwischen Diepental und Leichlingen-Balken.

    Wasserbüffel beweiden den Bereich unterhalb der Staumauer:

    In Wietsche, einem Ortsteil von Leichlingen, steht die "Wietsche Mühle":

    Ein unbewohntes Haus an der Dorfstraße verströmt seinen morbiden Charme:

    Wer hier seit geraumer Zeit mitliest und/oder sogar gleich ortskundig ist, dem fällt beim Ortsnamen "Wietsche" sofort der Steinbruch ein, in dem sich ein Uhupaar seit Jahren immer wieder der Brutpflege und Jungtieraufzucht befleißigt. Natürlich habe ich dort auch heuer wieder einen Fahrstopp eingestreut, da dieser Ort durch sein besonderes Flair besticht und zum Aufenthalt einlädt.

    Am Fuße des Steilhangs entdeckte ich eine Igeldecke. Wohl ein Überbleibsel der Uhu-Nahrung.

    Wie es mit der Radtour weiter ging, folgt in Teil 2.

    Beste Grüße

    Andreas

    Vielen lieben Dank für eure vielen netten Reaktionen auf die für mich so erfreuliche Begegnung mit diesem hell gefiederten, jungen Mäusebussard. :):thumbup:

    Für diese besonders hellen Morphen habe ich als ohnehin Greifvogel-Liebhaber ein absolutes Faible. Auch wenn sie keine absolute Seltenheit darstellen, habe ich solche "Weißlinge" selber gar nicht so häufig entdecken können und wenn, dann nur kurz beim Überflug.

    Dass dieser sich so nahbar zeigte, hat mich überrascht und es entstanden dabei meine persönlich besten Mäusebussardfotos überhaupt.

    Dass juvenile Exemplare noch eine hellere Augenfarbe haben die später ins Braune abdunkelt, hatte ich aktuell tatsächlich nicht mehr "auf dem Schirm", danke für die Erinnerung an diesen Sachverhalt. Dass dieses Jahr besonders viele helle MB aufgewachsen sind, habe ich hier nicht feststellen können.

    Hier mal ein interessanter Link zu einem leuzistischen Mäusebussard:

    Der weiße Mäusebussard
    Der Vorstandsvorsitzende des NABU Düren, Achim Schumacher, ist leidenschaftlicher Naturfotograf. Ständig ist er auf der Suche nach dem Besonderen. Bei den…
    www.nabu-dueren.de

    Beste Grüße

    Andreas

    Liebe Naturinteressierte,

    am 23.9.2026, bei meinem Besuch der Urdenbacher Kämpe (D/NRW"D), war insgesamt relativ wenig vogeliges zu entdecken. Zu einem späteren Zeitpunkt mehr dazu.

    Aber hier vorab schon einmal zwei Mäusebussarde, die ich dort gestern ausgiebig beobachten konnte.

    Und dieses Exemplar einer hell gefiederten Variante lieferte mir die besten Mäusebussard-Fotos ever:

    Beste Grüße

    Andreas