Liebe Naturinteressierte,
Rückblick auf den 6.9.2026: Eine Fahrradtour stand auf dem Programm jenes Tages. Mein Ziel? Natürlich der Weg selbst! Und dieser führte mich zur ehemaligen und heuer längst renaturierten Diepentalsperre.
Aufwärts ging es größtenteils über die sogenannte "Balkantrasse", eine ehemalige Eisenbahnstrecke, auf deren Trasse heute ein sehr gut ausgebauter, asphaltierter Fuß- und Radwanderweg verläuft. Eine landschaftlich sehr schöne Route.






Vögel waren längs des Weges keine zu sehen, dafür aber immerhin dieses exponiert errichtete Vogelhaus:

Am ehemaligen Stausee angekommen, ergab sich gleich der Blick auf ein marodes Brückenbauwerk. Der typische Brückenzustand in Deutschland.

So fuhr ich dann weiter entlang der Senke, durch die seit einigen Jahren der Murbach mäandern darf, dort wo sich früher die Wasserfläche des Stausees befand. Dann ein Blick von der Staumauer hinab in die Senke, wo sich im Umfeld des Murbachs ein schönes Feuchtbiotop gebildet hat. Einige Enten und ein Nilganspaar genossen dort die Idylle.



Von dort aus ging es dann bergab mit dem Rad durch das bewaldete Murbachtal zwischen Diepental und Leichlingen-Balken.
Wasserbüffel beweiden den Bereich unterhalb der Staumauer:







In Wietsche, einem Ortsteil von Leichlingen, steht die "Wietsche Mühle":

Ein unbewohntes Haus an der Dorfstraße verströmt seinen morbiden Charme:

Wer hier seit geraumer Zeit mitliest und/oder sogar gleich ortskundig ist, dem fällt beim Ortsnamen "Wietsche" sofort der Steinbruch ein, in dem sich ein Uhupaar seit Jahren immer wieder der Brutpflege und Jungtieraufzucht befleißigt. Natürlich habe ich dort auch heuer wieder einen Fahrstopp eingestreut, da dieser Ort durch sein besonderes Flair besticht und zum Aufenthalt einlädt.







Am Fuße des Steilhangs entdeckte ich eine Igeldecke. Wohl ein Überbleibsel der Uhu-Nahrung.

Wie es mit der Radtour weiter ging, folgt in Teil 2.
Beste Grüße
Andreas