Moin,
Hyles gallii würde ich vorschlagen. Bin aber kein Falter-Experte.
Gruß
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Register a new accountMoin,
Hyles gallii würde ich vorschlagen. Bin aber kein Falter-Experte.
Gruß
Mit der Hummelbestimmung habe ich auch große Schwierigkeiten.
Lt. Aktion-Hummelschutz.de schaden die Milben den Hummeln nicht. Die Hummel dient nur als Taxi. Bei deiner Hummel sind es auch nur wenige. Daran sollte es nicht liegen.
Andererseits sehen die Flügel der Hummel nicht abgeflogen aus. Scheint also kein altes Exemplar zu sein. Könnte es vielleicht eine Drohne sein. Die fliegen im September, wenn ich richtig informiert bin.
Liebe Grüße
Charlie
Moin Addi. Ich lese das so, dass er das Tierchen in Düsseldorf (Düdo) um 10.30 Uhr gefunden hat und dass das doch wohl ausreichend ist um jetzt endlich mal den Bestimmungsapparat zu starten. Außerdem dürfen wir ja glücklich sein, unentgeltlich für ihn zu arbeiten.
Also mein Tip: Das ist eine fette, große Spinne!
Das Foto ist vom 17.08. um 23 h ...
Da würd ich im Bett liegen und einfach wegschmelzen. Ich fand 26°C schon lästig.
Hallo Sabine,
Seit der Jahrtausendwende verbreitet sie sich überallin der Pfalz. Bei uns ist der Garagenvorplatz in sonniger Westlage seit Jahren ein beliebter Gottesanbeterinnen-Treffpunkt.
Die Tierchen sind aber trotz Zeigefingergröße manchmal schwer zu entdecken. Das Pärchen saß 3 Tage am selben Salbei und trotzdem war es jedesmal eine Herausforderung sie wieder zu finden.
Bei der fortschreitenden Klimaerwärmung wird sie irgendwann auch bei dir in Schleswig-Holstein auftauchen. Hoffentlich dann nicht zusammen mit Tigermücke und 26°C heißen Sommernächten.
Liebe Grüße Charlie
Hallo Addi,
du sprichst bestimmt dieses Drittel an, dass vom Weibchen nach der Paarung verspeist wird. Ich habe gelesen, dass die Männchen davon profitieren, weil die Weibchen dann mehr Eier legen und sich die männlichen Gene dadurch weiter verbreiten würden.
Mag sein, ich bin jedenfalls froh, dass meine Frau keine Eier legt.
Liebe Grüße Charlie
Hallo Bea,
Gottesanbeterin haben keinen sehr ausgeprägten Fluchtinstinkt. Sie bleiben oft sitzen und verfolgen dich mit Ihren Blicken, vor allem wenn kein Dickicht zum schnellen Verstecken in der Nähe ist. Dabei schauen sie dich sehr direkt an, das ist zum Fotografieren wirklich toll. Gehe beim nächsten Mal ruhig näher dran. Dass eine weggeflogen ist, habe ich glaub ich noch nie erlebt. Wenn, laufen die gemächlich in Deckung.
Liebe Grüße Charlie
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Kennt Ihr das auch?
Man ist frisch verliebt und die Welt steht Kopf.
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Zusammen hängt man gerne mal rum und schlägt die Zeit tot.
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Man bestellt sich was zu Essen und wundert sich über den Appetit der neuen Liebe.
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Er: „Die Wanze sah ja lecker aus. Hat die wirklich nix für mich übrig gelassen.“
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Er: „Und jetzt will die auch noch Nachtisch! Aber ohne mich.“
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Sie: „Da hab ich mir ja einen schönen Langweiler aufgeladen. Und jetzt wird’s schon dunkel. Gleich passiert was.“
Er: „ Hoffentlich passiert nix.“
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Und dann ist doch was passiert.
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Hallo Klaas,
du hast Recht, eine korrekte Nomenklatur ist wichtig. Für Laien wie mich ist das aber gar nicht so einfach. Ich schreibe daher auch „je nach Quelle“, ohne abschätzen zu können, ob die Qualität der Quellen neuesten wissenschaftlichen Anforderungen genügen.
Eine Arbeit von Vereecken & Mahe (2007) beginnt mit den Worten: Wir berichten hier über Beobachtungen zum Parasitismus der Solitärbiene Colletes hederae Schmidt & Westrich durch Triungulinen des europäischen Käfers Stenoria analis (Schaum).
Laut verschiedener Quellen reicht dieser Parasitismus von:
Da kommen wir Laien schon mal ins Schleudern und bei uns kippt das vielleicht eher ins philosophische. Ein Beispiel, dein Kuckuck. Der lebt zwar nicht vom Gewebe des Wirtes, aber doch von den Ressourcen, die ihm der Wirt zur Verfügung stellt und für den Erhalt der eigenen Art dann nicht mehr zur Verfügung stehen. Gefühlt würde ich das als Parasitismus bezeichnen? Gefühlt heißt natürlich nicht, dass es so definiert ist.
Liebe Grüße Charlie
Heute lief mir im Garten ein kleiner Käfer über dem Weg, dem ich zuerst nicht viel Aufmerksamkeit schenkte. Da er etwas ramponiert aussah, habe ich auch nur ein Foto gemacht und ihn dann wieder ins Grüne zurückgesetzt.
Beim Sichten am Computer hab ich gesehen, dass es Stenoria analis ist, auf deutsch, ein Seidenbienen-Ölkäfer.
Die Art ist, je nach Quelle, ein Parasitoid oder Brutschmarotzer der Efeu-Seidenbiene (Colletes hederae), die ich, trotz Efeu im Garten, bisher noch nicht bei mir entdeckt habe. Für mich ein Grund zur Freude, denn ein Parasit ist ja meistens ein Indiz für eine stabile Wirts-Population in der Nähe.
S. analis kennt man eher aus Südeuropa. Tatsächlich wurde er aber erstmals 1859 in der Mark-Brandenburg beschrieben. Im 20. Jahrhundert war S. analis in Mitteleuropa praktisch verschwunden, bis es 1998 wieder einen Einzel-Nachweis in Brandenburg gab. Seit 2013 verbreitet sich die Art im Süden Deutschland.
Die Entwicklung des Käfers ist recht außergewöhnlich. Der Seidenbienen-Ölkäfer legt im August mehrere Dutzend Eier als Eiballen auf Pflanzen ab, daraus schlüpfen sogenannte Triungulus-Larven, die alle zusammen bleiben und gemeinsam auf die Männchen der Seidenbienen warten. Die Efeu-Seidenbiene ist ja wegen der späten Efeu-Blüte eine sehr spät im Jahr schlüpfende Wildbiene. Der Larven-Haufen scheint mithilfe von Pheromonen die Männchen der Seidenbiene anzulocken, die auch prompt versuchen, sich mit dem vermeintlichen Weibchen zu paaren. Dabei klammern sich die Larven am Bienen-Männchen fest. Jetzt heißt es warten auf die richtige Bienen-Paarung, was Tage oder Wochen dauern kann, da die Bienen-Weibchen erst nach den Männchen schlüpfen. Dann wechseln die Triungulus-Larven weiter auf die Weibchen und lassen sich in die Brutröhren tragen. Dort werden möglicherweise zuerst die Bienen-Eier/Larven, danach aber auf jeden Fall die Vorräte gefressen. Für die Biene macht das keinen großen Unterschied. Nach Überwinterung erscheinen die Imagines wieder im August, rechtzeitig vor den neuen Bienen und das Spiel beginnt von vorne.
Hallo Susanne,
das ist bei Goldwespen für mich als Laie nicht so einfach. Ich habe da schon Nächte mit der Bestimmung verbracht und bin mir trotzdem nie sicher. Kennst Du chrysis.net. Da geht es um die Europäischen Goldwespen, leider nur auf Englisch und Italienisch.
Bei der Blau-Roten habe ich es irgendwann aufgegeben. Da sind meine Fotos zu schlecht und möglicherweise ist eine Bestimmung bis zur Art anhand von Fotos auch gar nicht möglich.
Bei der Grün-Roten habe ich es mir so hergeleitet. Sie besuchte über Tage eine Schafgarbe, die häufig von Bienenjagenden Knotenwespen besucht wurde. Ich vermute daher, dass es sich um ein Männchen von Hedychrum nobile handeln könnte. Da würde die Farbe passen und die Art ist ein Parasit von Knotenwespen. Das ist nur eine Vermutungen.
Die einzige Goldwespe, die mir extern bis zur Art bestätigt wurde ist Trichrysis cyanea. Die Blaue Goldwespe, die bei mir allerdings überwiegend grün erscheint.
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Liebe Grüße
Charlie
Hallo Bea,
eine blaue Goldwespe hatte ich auch schon vor der Linse. Leider war die kleine Dame so beschäftigt, dass mir kein wirklich scharfes Foto gelungen ist.
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Ansonsten sind bei mir tatsächlich eher grüne oder grün-rote Exemplare unterwegs. Ich habe allerdings den Eindruck, dass die Farbe manchmal vom Betrachtungswinklel abhängt. Ich hatte schon Goldwespen, die mir mit bloßem Auge blau erschienen sind, nach dem Blick durchs Display allerdings eher grün aussahen, ohne dass es an einem falschen Weißabgleich gelegen hätte.
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Dass der Muskateller-Salbei ein Holzbienen-Magnet ist, kann ich absolut bestätigen. Bei uns ist ein riesiger MuskatellerSalbei aufgegangen und der war den ganzen Sommer über mit Holzbienen übersät.
Zu den Holzbienen ist noch interessant, dass es mittlerweile 2 gleichgroße Arten gibt, bei denen die Weibchen am Foto kaum auseinander zu halten sind, Xylocopa valga und X. violacea.
Bei den Männchen ist es einfacher, da die Fühler bei X. violacea 2 orange gefärbte Fühlerglieder besitzen.
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Wer wissen möchte, wie man die beiden Arten im Feld auseinanderhalten kann:
https://www.wildbienenzentrum.de/wp-content/uploads/2024/02/Burger-et-al.-2024-Xylocopa-valga_RLP_Pollichia-Kurier.pdf
Der Stahlblaue Grillenjäger arbeitet sich dank Klimawandel auch nach Norden vor.
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Eine gebänderte Prachtlibelle hätte ich noch im Angebot.
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Liebe Grüße
Charlie
Heute steht in meiner Tageszeitung: 69-jähriger mußte nach dem Schwimmen im Baggersee mit blutigen Bisswunden am Oberarm ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Amtstierärztin, selbst Anglerin, vermutet einen Hechtbiss, was aber ein untypisches Verhalten sei.
Wir wissen es bessser. Es war der Niederrheinische Riesenmolch. Ich werde das in der Zeitung aufklären und dich aus "Dankbarkeit" lobend erwähnen. ![]()
Liebe Grüße
Charlie
Ja, das sind echt die Sch...anfragen, die mir das Führen des Forums echt verleiden.
Das würde bedeuten, dass wildfremde Leute dir den Spaß an der Sache verderben, die dir am Herzen liegt. Das wäre doch sehr Schade, vor allem für dich selbst.
Wir probieren es mit Humor. Wenn sich der Nächste nicht innerhalb von 1 Stunde dankbar erweist, setzen wir einen Post ab, dass es sich wohl eindeutig um eine afrikanische Riesen-Bettwanzen Königin handelt, die den Leuten nachts die Zehen abfrisst. Das wird lustig.
(hab nur Spaß gemacht um dich aufzuheitern!)
Bei uns in Rheinland-Pfalz ist die Asiatische Hornisse als etabliert eingestuft worden, was dazu führt, dass seit 1. August die Beseitigung von Nestern nicht mehr kostenlos von den zuständigen Stellen vorgenommen wird. Kurz darauf war in Leserbriefen von der "gefährlichen Wespe" und vom "bevorstehenden Aussterben" der Honigbiene zu lesen. Einer der Schreiber berichtete das mehrere Imkerkollegen, das Hobby wegen der Asiatischen Hornisse schon an den Nagel gehängt hätten.
Ich war selbst nicht begeistert, als ich sie vor Jahren das erste Mal in meinem Garten entdeckt habe. Seither fliegt immer mal wieder ein Exemplar durch. Die Tiere sind scheu und zeigen keinerlei Agressionen. Sie haben auch meinen Garten nicht leer gefressen.
Ich möchte auf einen interessanten Artikel des Niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz aufmerksam machen, der viele Themen zu Asiatischen Hornisse behandelt, wie z.B. Ausbreitung, Imkerei, Biodiversität und auch von Erfahrungen unserer südlichen Nachbarländern berichtet. Darin wird auch erklärt, warum durch Entfernen der Nester die Ausbreitung nicht wirksam verhindert werden kann.
Ich kenn mich nicht damit aus, wie ihr das mit den Vorschlägen handhabt. Aber mit einem Ptinus sexpunctatus kann ich gerne aushelfen.
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Die Vorkommenslücken von R. forestieri lassen sich vielleicht damit erklären, dass die ursprünglich australische Art zur Bekämpfung von Schildläusen z.B. der Ölbaumschildlaus (Saissetia oleae) eingesetzt wurde. Rund ums Mittelmeer waren die Umweltbedingungen in den 1980ern möglichersweise noch nicht geeignet, dass sich die Art lange halten oder sogar ausbreiten konnte.
Das scheint sich ab den 2000ern geändert zu haben. In Nord-Frankreich und Paris gab es erste Funde, 2006 in Belgien, 2014 gab es den ersten Nachweis im Großraum London. Die Art scheint zwar nicht sehr ausbreitungsstark zu sein, aber dafür gibt's ja uns Menschen und unsere Lust auf Besonderes. Ich denk da z.B. an die unzähligen Olivenbäume, die uns vor jedem Bau-und Gartenmarkt neuerdings anlachen.
Zurück zu Nübbys Fund. Eine Bestimmung anhand der gemachten Fotos ist natürlich nicht möglich. R. forestieri ziemlich unwahrscheinlich. Trotzdem finde ich es toll, dass er uns seinen Fund gezeigt hat. Die Welt ändert sich, ich habe mich mit einer Art beschäftigt, die ich gar nicht auf dem Schirm hatte und vielleicht schau ich zuküftig in gewissen Ecken noch etwas genauer hin.
Hier noch eine schöne englische Seite mit vielen Vergleichs-Bildern und Infos zur Art: rhyzobius-forestieri
Schau mal bei Schmalbauchwesepen (Gasteruptionidae) nach, oder hier: https://www.wildbienen.de/wbi-p961.htm
Leider war das Modell nicht sehr kooperativ beim Filmen. Passiert mir öfter.
Ich habe auf iNaturalist ein ähnliches Foto vom Abflug gefunden: https://www.inaturalist.org/observations/268463140 - allerdings aus Los Angeles.
Ich möchte aber darauf hinweisen, dass für die Art in der Roten Liste steht: "Kein etablierter Nachweis". Bei iNaturalist gibt es auch keine einzige Meldung aus Deutschland.
Vorkommen sind allerdings aus Frankreich, Belgien und England nachgewiesen.
Es könnte also sein, dass das Exemplar ein Urlaubsmitbringsel ist oder wenn Du im Westen grenznah wohnst, es sich um einen Einwanderer handelt oder dass es doch etwas ganz anderes ist.
Im französischen Magazin "HARMONIA COCCINELLES DU MONDE" - Marienkäfer der Welt - gibt es eine Vielzahl von Artikeln zu Rhyzobius forestieri. Allerdings auf französisch :-). In der Ausgabe No 29 vom März 2024 z.B. zur Variabilität der Art.
Die Magazine sind als PDF frei auf https://harmoniacoccinellidae.jimdofree.com unter Bulletin verfügbar.
Dann warte ich, bis die Entzugserscheinungen unerträglich werden.