Posts by GEOversum

    Also egal welche Trachemys-Art, sie sind alle ein Problem, weil eingeschleppt aus Nordamerika, weil invasiv und weil beide die selben Probleme generieren.

    "Invasiv" bezweifel ich, denn dazu müssten die Schmuckschildkröten eine Population bilden, d.h. sich vermehren. Das tun sie aber nicht. Das Dumme ist nur, dass sie zum Teil das Aussetzen lange überleben und somit der negative Einfluss lange anhält. Entnahme wäre wegen der Nicht-Vermehrung auf jeden Fall eine effektive Maßnahme. Ich habe den Verdacht, man traut sich nicht, weil man den Protest irgendwelcher Tierschützer fürchtet.

    LG,
    Volker

    Die Eurasische Bachschildkröte auch Westkaspische Bachschildkröte genannt wird zwar auch als Haustier gehalten, könnte also ausgesetzt sein. Die farbigen Flecken an der Unterseite weisen aber m.E. eher auf eine Form der Schmuckschildkröte hin.

    Volker

    Es ist ärgerlich und schade, dass von 7 Kästen es ausgerechnet der mit dem Meisennest sein sollte/musste. 9 Meisenküken hat es das Leben gekostet.

    Da fragt man sich dann schon, wieso die Auswahl des "Dauerschäfers" auf den belegten Unterschlupf fiel. Trotz, oder gar wegen der vorhandenen Bewohner.

    Laut einer NABU-Seite sind Siebenschläfer keine 100%-Vegetarier. Die Küken waren also eventuell geradezu einladend.

    Volker

    Da fragt man sich welches monumentale Gebirge der Rheinebene die notwendigen Wellenbewegungen erzeugt haben mag. :32:

    Die Wolken brauchen nur Luftströmungen, die wellenartig auf und abschwingen. Im typischen Fall Gebirge entstehen hinter einem vom Wind überströmten Gebirge stehende Wellen - die Wolken scheinen auf der Stelle zu stehen.
    Solche Wellen können aber auch entstehen wenn zwei übereinander liegende Luftschichten unterschiedliche Windrichtungen aufweisen. Dann sind die Wellen aber nicht stehend und die Wolken bewegen sich.

    Volker

    Das ist ordentlich zugewachsen...
    Interessant finde ich, dass die Gräsersamen (und was da jetzt so steht), das lange unter Wasser sein überstanden haben und nicht verfault sind.

    Wechselnde Wasserstände gehören zu diesem Biotop und die Pflanzen sind daran angepasst. Neben Samen kommen eventuell auch Rhizome als Diasporen in Frage.

    LG,
    Volker

    Mein Besuch am 2026-Mai-27 (Mi)

    Nur ein kurzes Update. Mittlerweile beobachte ich den Kölner Rheinpegel. Der Rheinwasserstand war in letzter Zeit sehr niedrig und deshalb war ich auch nicht überrascht, dass man am Senfweg keinen Wassertümpel beobachten konnte. Wer möchte kann das Bild ja mal mit dem aus Beitrag #63 vergleichen.


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    (Sorry - ich wollte das Bild hier eher zeigen, hab das dann aber irgendwie vergessen.)

    LG,
    Volker

    Hallo Conny ( Conny60 )

    Eine kleine Bitte:
    Könntest Du den Titel Renaturierter Diabas-Steinbruch in Wolfshagen in [D/NDS/GS] Renaturierter Diabas-Steinbruch in Wolfshagen ändern.

    Hintergrund der Bitte:
    [D/NDS/GS] ist eine ungefähre geografische Zuordnung, nach der man durch alphabetische Sortierung der Themen suchen kann.
    D = Deutschland, NDS = Niedersachsen, GS = Landkreis Goslar

    Vielen Dank vorab,
    Volker

    Addi

    Addi,
    danke für Deinen Kommentar.
    Der Hinweis auf den Obstwanderweg ist wirklich gut.
    Ich kenne die benachbarten Obstwanderwege in Solingen und in Witzhelden. Den Obstwanderweg Leichlingen habe ich nur mit GoogleMaps Satellit erkundet. Meiner Beurteilung nach ist der Leverkusener der schönste.

    VG, Volker

    Hier die versprochene Fortsetzung (Beitrag #1) zunächst mit dem Haus Ruhrnatur

    Das Haus Ruhrnatur ist ein naturkundliches Museum mir Schwerpunkt "Ökologie einer Flusslandschaft am Beispiel des Ruhrtales". Der Rundgang durch das Museum umfasst 33 Stationen, die auf dem museumseigenen Internetportal ausführlich beschrieben sind #unendlich.
    Die Stationen im Museum selbst sind dann eher auf Interaktion als auf Wissensvermittlung ausgerichtet. Für mein Gefühl (bin kein Pädagoge) dürfte sich vor allem ein junges Publikum (Altersklasse 5 bis 12) angesprochen fühlen. Hätte ich früher als Familienvater bei eine Ausflug mit den Kindern ein derartiges Museum vorgefunden, ich wär total begeistert gewesen. Bei meinem Besuch als mittlerweile ergrauter Nur-Noch-Vater erwachsener Kinder war das dann nicht mehr so sehr. Bereuen tue ich es trotzdem nicht, denn es hat sich auf jeden Fall gelohnt die Einrichtung kennenzulernen.

    Nach dem Besuch des Museums, ging ich dann den Inselweg auf der Ostseite der Dohneinsel entlanggegangen. Das Innere der Insel ist Trinkwassergewinnungsgebiet und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Abgesperrt ist es mit einem Zaun (moderner Drahtgitterzaun), der größtenteils zugewachsen war. An offenen Stellen behinderte die Maschenweite ein Fotografieren. Das ist vor allem für fotografierende Vogelfreunde bedauerlich. Aufgrund der ungestörten Situation soll es auf den Wiesen nämlich etliche bodenbrütende Arten geben.

    Der letzte Teil meines Weges führte dann noch mit einem kleinen "Verlaufer" quer durch das eigentliche NSG Saarn-Mendener Ruhraue. Dabei kreuzt man den Mühlenbach, der durch Auwald fließt. Es sollen gute Chancen auf Eisvogelsichtungen bestehen. Bei meinem Besuch reichte es allerdings nur für eine Mandarinente.

      
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    Danach ging es zur Bushaltestelle 'Alte Straße' und zurück nach Hause.

    Mein Fazit: Als Gebiet für eine kleine Wanderung werde ich das Gebiet wohl nicht mehr aufsuchen. Allerdings werde bei Gelegenheit noch mal den Bereich der Kassenbergbrücke (Broicher Schlagd) aufsuchen, denn die hat mir sehr gut gefallen. Außerdem befindet sich in unmittelbare Nähe ein weiteres kleines NSG, der Steinbruch Rauen. Dieser ist ebenfalls auf der in Beitrag #1 gezeigten Infotafel beschrieben.


    Viel Grüße,
    Volker

    Hallo zusammen,
    eigentlich wollte ich dieses Thema schon früher starten, hab das aber aufgrund des schönen Wetters vor mich hergeschoben. 8)

    Am Donnerstag, 21.05.2026, habe ich die Mülheimer Ruhraue besucht. Claudia ( maischo) hatte schon in diesem Forum verschiedentlich darüber berichtet (Suche mit Stichwort 'Saarn' trifft). Das Gebiet ist recht lang gestreckt und im Unterschied zu Claudia habe ich den nördlichen Teil (Bereich Wasserbahnhof) gewählt. Eine gute Übersicht über diesen Teil liefert eine Infotafel an der Kassenbergbrücke (51.4217 N, 6.8747 E).


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    Hier zunächst – mache ich ja üblicherweise bei Gebietsbeschreibungen – Hinweise zur ÖPNV-Anbindung:
    Diese ist sehr gut. Vom Mülheimer Hauptbahnhof fährt die Buslinie 135 Richtung 'Saarner Kuppe' unter der Woche mindestens im 15min-Takt. Gute Zielhaltestellen sind 'Kassenberg' und 'Alte Straße' . Ich habe erstere zum Start und letztere zur Rückfahrt benutzt. Zur besseren Übersicht zeige ich hier den von mir aufgezeichneten Track.


    Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap (CC-BY-SA)
    maximale Auflösung

    Von der Haltestelle 'Kassenberg' ist es nur ein ganz kurzes Stück Weg zu Kassenberbrücke. Die Überquerung der Brücke bietet tolle Aussichten, vor allem auf den nördlichen Zipfel der Dohneinsel, der sogenannten Broicher Schlagd.


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    Am Ende der Brücke liegt das Kraftwerk Kahlenberg. Eine kleine Infotafel weist darauf hin das sich hier am Wasserauslass Kormorane und Graureiher beobachten lassen. Stimmt. Während der Kormoran allerdings ständig woanders auftauchte und wieder untertaucht bevor ich ihn im Kameravisier hatte ließ sich der Graureiher fotografieren.


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    Mein erstes Hauptziel war das Haus Ruhrnatur - das Wetter ist aber immer noch schön, deshalb davon mehr in einem Folgebeitrag. :30:

    Viele Grüße,
    Volker

    Hallo Diana,
    einen Meteoriten schließe ich aufgrund der Strukturierung (innen/außen) aus - aus gleichem Grund zusätzlich wegen der gut erkennbaren kristallinen Struktur auch irgendeine Form technischer Schlacke. Es ist also m.E. ein normales natürliches Gestein. Beim 'Was genau oder ungefähr?' verlässt mich aber "mein Latein".

    VG, Volker

    Gunimo

    Da schließe ich mich an, du hast aber in einem Deiner Beiträge (mal bewusst bösartig interpretiert) den Eindruck erweckt, Wohnraum ist ein nachrangiges Problem. (Ich bin wieder im nicht bösartigen Interpretationsmodus.) Ich denke aber, dass man mit polemisch überhöhten Formulierungen vorsichtig sein sollte, sonst mobilisiert man nur unnötigen Widerstand. Dieses Forum ist sehr öffentlich und wird möglicherweise nicht nur von Freunden gelesen.

    VG, Volker

    Aber mal HALLO

    Die Wohnungsnot ist kein Bagatellproblem, sondern hat ein gewaltiges Potential für sozialen Sprengstoff. Populistische politische Strömungen erhalten Auftrieb und denen geht Naturschutz am Ar… vorbei.

    Für den Bau bezahlbaren Wohnraums würde ich, wenn ich politischer Entscheider wär, durchaus einer Versiegelung zustimmen. Kein Verständnis habe allerdings für die auch in meiner Heimatstadt anzutreffende Trägheit bereits versiegelte Gewerbeflächen, die durch Betriebsstilllegungen nicht mehr genutzt werden zu entsiegeln oder neuen Nutzungen zuzuführen.

    VG, Volker

    maischo
    Claudia,

    ich war heute in den Mülheimer Ruhrauen. In den nächsten Tagen möchte ich einen Bericht darüber ins Forum stellen. Da wird es dann aber wie bei mir üblich weniger um fotografische Artensammlung gehen, sondern mehr über landschaftliche (auch touristische) Aspekte gehen. Meine Motivation die Ruhraue mal aufzusuchen geht aber genau auf Deinen Beitrag weiter oben zurück. Ich finde das hier mal erwähnenswert.

    VG, Volker