Natur besiedelt Menschenwerk

  • Angeregt durch Heidis stillgelegten Bahnhof -wollte ich noch mehr
    Bilder von der Rückeroberung der Natur sehen .
    Ich mach schon mal den Anfang,vielleicht hat der eine oder die andere
    auch noch Bilder welche zu diesem Thema passen ?

    ein Doppelkreuzungsweiche,wohl da teuerste Schienenstück welches
    die Bahn je hatte wird nach und nach übernommen.

    Jeder weiss was ,zusammen wissen wir viel und insgesamt wissen wir viel zu wenig !

  • Lieber Werner,

    deine Idee für das Thema "Natur besiedelt Menschenwerk" finde ich großartig! :alright:
    Ich hoffe auf noch viele ähnlich aussagekräftige Fotos wie deins! Im Sommer wird von der Weiche nicht mehr allzu viel zu sehen sein...

    Herzliche Grüße Rosmarie

    "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)

    Edited once, last by Rosmarie † (March 5, 2015 at 6:07 PM).

  • Lieber Werner,

    da hast Du aber auch ein schönes, verwildertes Schienenfoto geschossen!
    Das ist eine gute Idee, eine Serie "Zeugnisse der Rückeroberung der Natur" im Forum zu beginnen! Ich hoffe auch, das sich viele dadurch angeregt fühlen, sich mal umzuschauen und sich dann hier dran beteiligen!

    Werner,ich hoffe Dir gehts wieder etwas besser und das bald diese blöde Grippewelle zu Ende geht! Hier grassiert sie auch... :sick:

    Liebe Grüße Heidi.

  • Liebe Rosmarie,

    Quote

    Im Sommer wird von der Weiche nicht mehr allzu viel zu sehen sein...


    Ich schau demnächst nach ,das war am 13.03.2004 .

    Liebe Heidi,

    Quote

    Werner,ich hoffe Dir gehts wieder etwas besser und das bald diese blöde Grippewelle


    Danke Dir Heidi -es geht besser aber ich bin noch nicht der Alte -der Junge allerdings auch nicht! :D

    Jeder weiss was ,zusammen wissen wir viel und insgesamt wissen wir viel zu wenig !

  • Der jüdische Friedhof innerhalb des Wiener Zentralfriedhofs .
    Allein der Rehwildbestand ist enorm.Ein Paradies für fast jede heimische Tierart .

    Jeder weiss was ,zusammen wissen wir viel und insgesamt wissen wir viel zu wenig !

  • Hallo Natur- und Rückeroberungsfreunde,
    das gefällt mir sehr gut. Ob das jetzt etwas übertrieben ist, wenn ich einige Fotos mehr einstelle ? Mich hat dieses Kalkwerk im Erzgebirge wahnsinnig fasziniert, noch dazu, dass es noch in den 60ern in Betrieb war, wenn ich mich noch recht erinnere. Das letzte Foto zeigt einen der damals zugehörigen Steinbrüche, heute ein Refugium seltenster Pflanzen und Tiere.
    Grüße Paul.

    Jetzt habe ich die Reihenfolge verhunzt, wenn möglich Fotos von hinten anschauen.

  • Ein schönes Thema, die ersten Beiträge haben mir schon gut gefallen.


    Ich habe auch ein Beispiel aus der Wahner Heide. Hier wurde aus der ehemaligen Panzerwaschanlage ein einmalige Biotop. Durch die Betonwanne, in die früher das Schmutzwasser floß, bleibt auch nach langen Trockenperioden in dem Betonbecken immer genug Wasser für wasserliebende Tiere und Pflanzen.
    An der Panzerwaschanlage. In wenigen Jahren hat die Natur fast alles überwuchert.

    Ein Refugium für Frösche, Molche, Libellen und Ringelnattern.


    Viele Grüße

    Dirk

  • hallo Dirk,

    Auch ein wunderbares Paradies .
    Jetzt ist doch da bestimmt einiges an Ölresten in dem Becken und trotzdem
    scheint alles bestens.
    Ich seh jedenfalls keine 4 Hinterbeine an Rana essbar . :D

    Jeder weiss was ,zusammen wissen wir viel und insgesamt wissen wir viel zu wenig !

  • Hallo Werner

    Die Schmutz- und Ölrückstände der Panzerreinigung finden sich tatsächlich noch im Becken, allerdings habe sie sich unter dem Schlamm des Teiches abgesetzt.
    Solange niemand darin herumwühlt bleibt die Wasserqualität gut. Eine Entsorgung der Rückstände wäre auch zu aufwendig und teuer, zudem wäre das für das Biotop erstmal ein Rückschlag.

    Viele Grüße

    Dirk

  • Lieber Werner,

    dein Bild vom Judenfriedhof stimmt melancholisch. Ich kenne ein paar alte Judenfriedhöfe, die weit ab im Wald, bzw. Feld liegen. Die Atmosphäre der Vergänglichkeit dort spricht mich sehr an. Bei deinem Friedhof wundert mich aber, dass das Gras derart hoch steht.

    Über den Wiener Zentralfriedhof gibt es einen wunderbaren Film, den ich schon mehrfach gesehen habe. Nicht nur für Rehe gibt es dort günstige Lebensbedingungen. In einem alten Grabmal wohnt sogar ein Uhu...

    Hallo Paul,

    deine Bilder sprechen mich sehr an - so wie mich das Thema anspricht.

    Lieber Dirk,

    dass es Panzerwaschanlagen gab, bzw. gibt, überrascht mich. Doch dass es solche nicht mehr benutzte Becken gibt, die nun von der Natur genutzt werden, finde ich einfach rundum erfreulich!
    Deine Froschbilder erwärmen mir besonders das Herz. Aber natürlich ist dein Bild von der Ringelnatter noch weit gelungener!

    Herzliche Grüße Rosmarie

    "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)

    Edited once, last by Rosmarie † (March 6, 2015 at 1:29 PM).

  • Hallo Werner,

    das ist eine großartige Idee zu einem inspirierenden Thema! Ich habe nämlich am Wochenende bei unserem ersten frühlingshaften Ausflug in diesem Jahr bewusst Ausschau gehalten und eine passende Kleinigkeit entdeckt - Kleinigkeit im Gegensatz zu den herrlich verwilderten Ecken bzw. Biotopen, die hier schon gezeigt werden.

    Die Natur besiedelt Menschenwerk - hier: "Einem Zaunspfahl wachsen Haare"

    ******************
    Viele Grüße von Kirsten

  • Liebe Kirsten,

    was für ein schöner Einfall! Dein Bild lässt im Gegenlicht das Moos auch besonders haarig zur Wirkung kommen! :alright:

    Witzig ist, dass ich gestern auf einem alten Betonmäuerchen hier im Ort ähnliches Moos betrachtet habe und erst sogar fotografieren wollte. Dann aber sah ich eingedenk meiner üblichen Ergebnisse lieber davon ab...

    Dein Pfahl passt sehr gut zum Thema!

    Herzliche Grüße Rosmarie

    "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)

  • Hallo miteinander,

    im südhessischen Ried mit seinen Sandböden wird seit jeher Spargel angebaut.
    Früher standen deshalb auf den Feldern viele Spargelhäuschen, in denen Geräte und Körbe aufbewahrt wurden. Bei Bedarf dienten sie auch als Regenschutz.

    Im Laufe der Jahre wurden diese Spargelhäuschen nicht mehr benötigt und verfielen. Inzwischen sind fast alle verschwunden.

    Auf diesem Acker (momentan kein Spargelacker) verfällt dieses Häuschen von Jahr zu Jahr mehr. Allerdings wuchs vor einigen Jahren noch ein großer Holunderbusch im Innern. Er schien einer Schar von Spatzen Heimat zu bieten. Nun ist er gerodet und das Dach gänzlich verfallen...

    Dezember 2014

    [Blocked Image: http://up.picr.de/21252734yi.jpg]


    März 2015

    [Blocked Image: http://up.picr.de/21252735uu.jpg]


    Heute sieht die Umgebung so aus:
    Vorn Spargelbalken und im Hintergrund Folienhäuser mit Erdbeeren.

    [Blocked Image: http://up.picr.de/21252887mu.jpg]


    Spargelbalken

    [Blocked Image: http://up.picr.de/21252889nn.jpg]

    Herzliche Grüße Rosmarie

    "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)

    Edited once, last by Rosmarie † (March 11, 2015 at 6:20 PM).

  • Liebe Rosmarie,

    hat dich Werners Thema auch inspiriert, Ausschau zu halten. Find ich gut, dass somit die verschiedensten Möglichkeiten von „Natur besiedelt Menschenwerk“ zusammenkommen.

    Da frag ich mich, warum der Holunderbusch im Inneren gerodet wurde und die Ruine bleibt stehen. So müssen sich die Spatzen was Neues suchen. ;)

    ******************
    Viele Grüße von Kirsten


  • ...Da frag ich mich, warum der Holunderbusch im Inneren gerodet wurde und die Ruine bleibt stehen. So müssen sich die Spatzen was Neues suchen. ;)

    Liebe Kirsten,

    genau das hat mich auch traurig gemacht!

    Ich mochte nicht durch den weichen Acker stampfen und gucken, was jetzt innendrin ist...
    Mein einziger Trost war, dass außen in den Holundern noch ein paar Spatzen saßen.

    Noch einmal zu deinem Pfahl. Ich finde solche kleinen Welten oft zauberhafter als alles Große und Auffällige!

    Herzliche Grüße Rosmarie

    "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)

  • Liebe Rosmarie und Kirsten,

    Entschuldigt ,aber ich bin z.Zt.nicht so häufig im Forum ,da geht schon mal eine Antwort
    durch die Lappen.

    Ob Rosmaries verlorengegangener Spatzenstützpunkt oder Kirstens grünhaariger Grenzpfosten
    die Natur findet scheinbar Gefallen an allem was in Ruhe gelassen wird.

    Mit Hinterlassenschaften aus Metall tut sie sich schon schwerer.

    Jeder weiss was ,zusammen wissen wir viel und insgesamt wissen wir viel zu wenig !

  • So, Werner, spätenstens jetzt ist es soweit: *****.
    Du hast ein Superthema angefangen und andere inspiriert.
    Leider hab ich bis auf einen alten Ziegeleiteich, der heute von verschiedenen
    Vögeln genutzt wird, keine Bilder.
    Aber die Beiträge sind schon höchst interessant!
    Man sieht, aus wievielen Blickwinkeln man dieses Thema sehen kann.
    Klasse.
    Liebe Grüße
    Sigurd

  • Irgendwann hat sich ein Schmied und ein Wagner bei der Herstellung dieses Rades
    viel Mühe gegeben .
    Die eschenen Speichen werden wohl das erste sein, welches die Natur
    zurückholt .Für die schmiedeeiseren Teile sind mehr als 500 Jahre erforderlich je nach dem
    ob der Untergrund Kalk oder Sandboden ist .

    Jeder weiss was ,zusammen wissen wir viel und insgesamt wissen wir viel zu wenig !

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