Igel am Vogelfutter

  • Guten Morgen,

    als ich vorhin in den Garten hinunter schaute, sass doch glatt ein Igel in dem Teller mit den Fettflocken für Amseln - und das bei -11°... es war noch ziemlich finster und als es 15 Minunten später heller wurde, war er schon wieder weg.

    Ich weiss, dass der da im Garten wohnt, der Nachbar hat ihm sogar einen richtigen Unterschlupf gebaut für ihn, in dem er auch seine Jungen gross zieht lt. Nachbarn. Er war auch richtig gross...

    Nun aber meine Frage: soll ich ihm irgendwas extra hinstellen zum Fressen? Ist das notwendig? Und wenn ja, was?

  • Liebe Silke,

    deine Frage kann ich nicht beantworten. Aber mich würde solch ein Anblick bei -11° auch erschrecken...
    Falls du nicht kompetentere Antworten bekommst, würde ich etwas reichlicher Fettfutter hinstellen und dazu vielleicht noch Katzentrockenfutter. Aber ob das bei der Kälte (das Wasser ist gefroren?) eine gute Idee wäre, weiß ich nicht...

    Viel Glück für deinen Igel!

    Herzliche Grüße Rosmarie

    "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)

  • Hallo Heidi,

    Ich kann hier nur vergleichen .Mein Untergaragenigel -ein langjähriger
    Freund -ist jetzt bei - 5 °C nicht mehr unterwegs .
    Dem hab ich einen Zugang freigeräumt und das ganze mit Laub abgedeckt.
    Im September hat der sich mit Zwetschgen den Bauch vollgeschlagen-
    ich habe Zwetschgenbäume statt Koniferen im Garten -was ich jedem
    empfehlen kann.
    Zwetschgen im Garten helfen dem Igel Fett anzusetzten sowie dem Menschen zu einem Schnäpschen nach fettem Essen.
    Sch...Tuja !

    Jeder weiss was ,zusammen wissen wir viel und insgesamt wissen wir viel zu wenig !

  • Liebe Silke,
    wenn der Igel groß genug war, würd ich mir an Deiner Stelle keine Sorgen machen. Wir haben immer noch erst Ende November und da hat er noch genügend Zeit, den wichtigen Winterschlaf zu halten.
    Der hat halt einfach noch Hunger. Meine beiden Igelpaare seh ich zwar zur Zeit nicht mehr, aber in der ersten Januarwoche diesen Jahres bei 15 Grad plus war bei mir auch einer davon an der Futterstelle, vielleicht hab ich sogar ein Bild...
    Gefettete Haferflocken sind sicher sehr gut für ihn. Fette Mehlwürmer schmecken ihm auch ;) ... und wenn sie von ihm nicht gefressen werden, dann von den Amseln :19:...

    Lieber Werner, Du hast ja auch nicht meinen Nachbarn. Nicht bloß, dass er meine Vögel killt, er steht auch aus Langeweile stundenlang am Fenster - mit Fernglas, hat mir auch ein Polizist, den er wiedermal wegen irgendeiner Lappalie (unter Androhung, er gehe bis zum Landrat, wenn bei uns nicht nach dem Rechten geschaut werde) zusätzlich noch bestätigt: Ob ich wisse, dass mein Nachbar alles über unser Innenleben vom Haus kenne?
    Auch wenn ich sonst überall Sinnvolleres gepflanzt habe (auf 600 qm), zu diesem Nachbarn hin musste sehr schnell, sehr dicht, sehr hoch (mit sechs Meter Abstand zur Grenze) und immergrün zuwachsen mit Thuja und Kirschlorbeer - vor allem, weil das auch noch die Westseite, also die mit Voliere ist, auf die er im ersten Winter mit Krähen drin mit Vergnügen Schneebälle und sonst immer mal wieder Steine geworfen hat. Das macht Vögeln unheimlich Spaß, wenn sie dann vor Schreck ins Gitter fliegen, um sich dabei blutige Schnäbel zu holen.
    Diese Geschichte ist aber so lang, dass ich hier nicht mehr weiter mit OT füllen will.
    Ja, und dann stellte ich mit Vergnügen fest, in den Thuja brüten mit Vorliebe Grünfinken und auch Ringeltauben hatten drin ein Nest, bis der Nachbar einen elektronischen Vogelschreck laufen ließ, dann haben die Tauben ihr Gelege mitten während der Brut leider verlassen.
    Unter den Thuja ist jetzt ein toller Dschungel entstanden: Dort sind massenweise Amseln zugange, denn sie finden dort auch im Sommer, wenn´s sonst ausgetrocknet ist, noch was zum ausbuddeln. Auch sitzen dort gern die Spatzen, sommers wie winters, denn dort ist es bei Wind und Kälte geschützt und bei Hitze kühl und feucht. Auch der Wakwak hat sich dort immer gern aufgehalten und die Igel natürlich!

    Auf dem Rabenwiesle waren schon von jeher von den ursprünglichen Besitzern allerhand Koniferen gepflanzt worden, die reiß ich natürlich auch nicht aus. Auch dort finde ich immer wieder Kuhlen, in denen sich Tiere ein geschütztes Lager eingerichtet hatten.
    Jedenfalls muss man nicht ganz so schlimm engstirnig sein, gell ...?

    Woisch was, lieber Werner?
    Drenksch oifach so a Zwegschdawässerle - oder zwoi, dann muasch De ned so aufrega, weaga de Thuja ;)

    Liebe Grüße
    Gerlinde

    Vögel, die nicht schwimmen können, werden zu den Sinkvögeln gerechnet ...
    Uli Stein

    Edited once, last by spinachequail (November 28, 2013 at 9:38 AM).

  • liebe Gerlinde,

    Ich weis um die Vorteile von Thuja hinsichtlich Nistplatz,Windschutz und Deckung .Diesbezüglich hat sie meiner Carpinus betulus -Hecke sogar was voraus.

    Brauchsch de also ned bedroffa fiela - on mei Zwetschgawässerle sauf i ned wega Thuja em Oohvrstahd naa. :D

    Jeder weiss was ,zusammen wissen wir viel und insgesamt wissen wir viel zu wenig !

  • Liebe Silke, Deinen harmlosen Igelfred möchte ich nicht noch weiter mit meinen OT-Gedanken missbrauchen, aber weil der liebe Werner mir da so eine wunderschöne provokative Vorgabe geliefert hat, muss ich einfach nochmal drauf antworten, was mir so tagsüber durch den Kopf gegeistert ist - mach ich aber in meinem Vorstellungsfred, sonst würde das hier womöglich ausufern ...

    Liebe Grüße
    Gerlinde

    Vögel, die nicht schwimmen können, werden zu den Sinkvögeln gerechnet ...
    Uli Stein

  • Liebe Silke,

    weil der Titel Deines Threads ganz gut passt, stell ich - wenn Du erlaubst ;) - hier ein paar meiner Garten-Igelbilder rein, die ich noch vom vergangenen Sommer gefunden hab ...

    Liebe Grüße
    Gerlinde

    Vögel, die nicht schwimmen können, werden zu den Sinkvögeln gerechnet ...
    Uli Stein

  • Zur Heckendiskussion: im Prinzip ist die Wahl des Strauches/Baumes für eine Hecke ziemlich schnuppe. Unterschlupf und Nistplatz für Vögel bietet jede Hecke. Weißdorn hat den anderen voraus, dass er relativ früh Unterschlupf gewährt, da unangenehmer Weise mit Dornen bewehrt. Aber wenn die anderen Hecken etwas älter sind, sind sie so dicht, dass Katzen auch hier nicht mehr unbedingt versuchen wollen rauf zu kommen.

    Vor- und Nachteile kann man diskutieren bezüglich möglichem Schutz im Winter (immergrün sollte hier mehr Schutz vor den Unbilden der Natur bieten, als Laub werfende Gehölze) und Nahrungsangebot (Weißdorn, Liguster und Co bieten irgendwann im Jahr Beeren an, solche wie Weißdorn haben den Vorteil, dass auch im Winter die Beere noch am Strauch hängt).

    Wer 'ne Thuja im Garten hat, der tut zumindest was für Pachyrhinus lethierry (Familie Curculionidae - Rüssler), der seit etwa 10 Jahren so ziemlich das südlich 3/4 der Republik erobert haben dürfte und an Thuja lebt. Ansonsten geben unsere Freunde in BaWü und im südöstlichen Rheinland-Pfalz auch Palmar festiva (Familie Buprestidae - Prachtkäfer) die Möglichkeit sich auf Kosten der kränkelnden Heckenteile zu entwickeln (geht leider oft so weit, dass die Hecke komplett verloren geht) und seinen Nachfolgern, wie z.B. Phloeosinus thujae (Familie Scolytidae - Borkenkäfer). Die Nachfolger lassen sich auch in anderen Landesteilen bei uns an der toten hecke blicken.

    Ansonsten muss man Werner aber Recht geben: autochthon bei uns vorkommende Gehölze sind zu bevorzugen, da sie weit mehr Arten Lebensraum bieten, als irgendein anderes Gehölz.

    Zum Schnappes: laut Medizin sollte dieser nicht nach einem guten Essen getrunken werden, da er das Völlegefühl auf lange Sicht eher fördert. Der Schnaps soll nicht die Verdauung anregen, sondern der darin enthaltene Alkohol eher die Magenmuskulatur +/- betäuben, so dass das Essen deutlich länger im Magen verbleibt, als üblicherweise. Heißt, er hilft, dass man im Moment kein Völlegefühl mehr hat, aber sich auch einige Zeit danach noch wie ein Mastschwein fühlt. Zumindest ich kann das nach eigener Erfahrung bestätigen. Ich trinke ihn aber trotzdem. ;)

    Viele Grüße
    Klaas

    Der englische Biologe John Burton Sanderson Haldane (*05.11.1892 in Oxford, Vereinigtes Königreich 01.12.1964 in Odisha, Indien) fand sich einst in Gesellschaft einer Gruppe Theologen wieder. Auf die Frage, was man wohl über die Natur des Schöpfers aus der Untersuchung seiner Schöpfung schließen könne, soll er geantwortet haben: „Eine unangemessene Vorliebe für Käfer!“ - Und ich hätte gefragt: "Wieso unangemessen???" :79:

  • Liebe Gerlinde,

    danke für deine goldigen Igelbilder! :) Besonders der mit offenem Mund Schmatzende ist ganz reizend! Was mir bei deinen Bildern aber auffällt, ist, dass sie vermutlich eine Menge deines Vogelfutters verdrecken. Aber Igeln verzeiht man ja alles...

    Ich habe im Sommer auch abends Igelbesuch bekommen und den mit Haselnüssen gefüttert. Hoffentlich ist er im nächsten Jahr auch wieder da!

    Lieber Klaas,

    deine Heckenausführungen sind für mich höchst interessant. So ähnlich, bloß halt nicht fachlich so kompetent begründet, habe ich mir das auch gedacht.
    Dass es aber auch Lebewesen gibt, die in Thuja leben, hätte ich nie erwartet! Da muss ich die vielen Thujas um meine FeWo-Anlage herum (praktisch für die Hausmeister) direkt mal genauer betrachten...
    Übrigens habe ich den Eindruck, dass die Ligusterbeeren mit am längsten hängen bleiben. Für Menschen sind sie ja giftig. Anscheinend mögen sie so manche Vögel auch nicht. Weißdorn, Schlehen und vor allem Vogelbeeren scheinen dagegen heiß geliebt zu sein.

    Danke für deine interessanten Erklärungen! :alright:

    Herzliche Grüße Rosmarie

    "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)

  • Hallo Klaas,

    Quote

    Heißt, er hilft, dass man im Moment kein Völlegefühl mehr hat, aber sich auch einige Zeit danach noch wie ein Mastschwein fühlt. Zumindest ich kann das nach eigener Erfahrung bestätigen. Ich trinke ihn aber trotzdem.

    Das ist völlig richtig - wer das Trinken eines "Klaren" nach dem Essen getestet hat ,kann das nur bestätigen.
    Es ist lediglich ein Genuß -der Verdauung erweist man damit nichts Gutes.(Mastschwein passt).
    Nicht so beim Trinken eines Kräuterschnapses der Gattung "Boonekamp"bei dem habe ich den Eindruck,daß er die Verdauung wenigstens dem Gefühl nach unterstützt.

    Am besten geniesst man seinen Hausklaren-da er nun schon mal mit viel Mühe in die Flasche gefunden hat -solange der Gaumen noch nicht
    von den Gewürzen,Säuren etc.des Essens vorbelastet ist.
    Nur so schmeckt man überhaupt die Aromen der jeweils verwendeten Früchte heraus.

    Ich trinke selten und wenig -aber wenn- dann häufig und viel !
    (so ähnlich von Otto)

    Jeder weiss was ,zusammen wissen wir viel und insgesamt wissen wir viel zu wenig !


  • Liebe Gerlinde,
    ....
    Was mir bei deinen Bildern aber auffällt, ist, dass sie vermutlich eine Menge deines Vogelfutters verdrecken. Aber Igeln verzeiht man ja alles...
    .....

    Liebe Rosmarie,

    die Schüsseln sind abends eingesammelte Vogelfutterreste z. T. aus den Volieren, die am frühen Morgen - von den Igeln meist leergefressen - zum Reinigen reingeholt werden.
    Noch nie hab ich darin - oder auch im näheren Umkreis - Igelkot gefunden. Der findet sich dann aber oft im westlichen, tiefer liegenden Teil des Gartens, wo Teich und ehemaliges Tomatenhaus sind. In diesem Tomatenhaus wohnte eines der Igelpaare, denn dort habe ich ein Rucolafeld blühen und verdorren lassen, so dass ein trockenbleibendes dichtes Gebüsch entstanden ist.
    Die Verdauung scheint länger zu dauern, denn die Igel saßen oft zwei drei Stunden oder länger in den Schüsseln und grunzten und schmatzten so vor sich hin ...
    Wenn beide Paare da waren, fauchten sie sich manchmal gegenseitig an, doch ging es - mit ein bisschen Abstand - meistens ganz friedlich zu beim Futtern.

    Vielen Dank, Klaas, für die natürlich sehr interessanten Erläuterungen zu den Hecken :), aber das Thema wollt ich eigentlich gar nicht mehr aufwärmen - bloß meine Igelbilder hier unterstellen ...;)

    Schnapsla dua i gar net, lieber Werner. I benn bekennender Weidrengger :19: ond dr Schnaps brennt mi scho oba em Hals :undec: ...

    Liebe Grüße
    Gerlinde

    Vögel, die nicht schwimmen können, werden zu den Sinkvögeln gerechnet ...
    Uli Stein

  • Brennen lassen, Gerlinde, immer brennen lassen... :D

    Liebe Grüße
    Klaas

    Der englische Biologe John Burton Sanderson Haldane (*05.11.1892 in Oxford, Vereinigtes Königreich 01.12.1964 in Odisha, Indien) fand sich einst in Gesellschaft einer Gruppe Theologen wieder. Auf die Frage, was man wohl über die Natur des Schöpfers aus der Untersuchung seiner Schöpfung schließen könne, soll er geantwortet haben: „Eine unangemessene Vorliebe für Käfer!“ - Und ich hätte gefragt: "Wieso unangemessen???" :79:

  • Stimmt, liebe Gerlinde, da wo die Igel gefressen haben, findet man keinen Kot. Aber das fällt mir jetzt erst nach deinem Posting auf. Wie sieht Igelkot überhaupt aus? Lässt sich das beschreiben?

    Ich finde es grundsätzlich wunderbar, wie vielen Tieren du Hilfe und Heimat bietest! Das wollte ich nur mal wieder sagen! :heart:

    Schnäpse aus Kirschen, Birnen und Mirabellen mag ich sehr gern. Es stehen auch immer Flaschen beim mir rum. Aber ich beherrsche mich.
    Da ich mittags warm esse, ist es sowieso nix mit dem Schnäpschen nach dem Essen. Ich könnte dann nicht mehr durch die Gegend pirschen.

    Werner, mein Freund schwört auf Underberg, wenn er zuviel gefuttert hat. Er behauptet, mein Boonekamp sei bei ihm zu schwach. Mir allerdings hilft er.
    Allerdings kann ich sowieso viel und notfalls auch fett an warmem Essen futtern... :19:

    Herzliche Grüße Rosmarie

    "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)

  • liebe Rosmarie,

    Quote

    Werner, mein Freund schwört auf Underberg, wenn er zuviel gefuttert hat. Er behauptet, mein Boonekamp sei bei ihm zu schwach. Mir allerdings hilft er.
    Allerdings kann ich sowieso viel und notfalls auch fett an warmem Essen futtern..


    Ja,da hat er recht - der wirkt gut !

    Wir essen eher fettarm ,was das Fleisch anbelangt -nützt aber insofern nix ,weil viel Sahne in der Soße verwendet wird.
    Auf jeden Fall wird alles von Grund auf zubereitet -keine Geschmacksverstärker - ist oberstes Gebot.

    Jeder weiss was ,zusammen wissen wir viel und insgesamt wissen wir viel zu wenig !

  • Lieber Werner,

    wenig "fleischiges" Fett im Essen, darauf achte ich auch. Aber als ich noch richtig gekocht habe (tue ich seit einigen Jahren nicht mehr, da mein Freund Kolitis hat und dadurch lieber spontan auf sein Bauchgefühl hören will und sich lieber was im Lokal bestellt), als ich noch richtig gekocht habe, habe ich auch viel Sahne in den Soßen oder auch Käse im Essen verwendet. Mit den Geschmacksverstärkern halte ich es wie ihr, bin aber nicht ganz so konsequent.

    Seitdem ich allein für mich koche, esse ich weitaus einfacher, viel Gemüse, gern mit Kartoffeln in einer Pfanne gegart. Vor allem koche ich mir nie selbst Fleisch (Im Lokal esse ich aber meistens welches).

    Beim "fetten Essen" von oben habe ich an unsere obligatorische Weihnachtsgans gedacht. Ich esse leidenschaftlich gern Gänse-, Enten und Hähnchenhaut. Ansonsten wird bei mir alles Fett abgeschöpft.
    Bei meinen Eintopfgemüsen verwende ich allerdings ungeniert reichlich Olivenöl.

    Herzliche Grüße Rosmarie

    "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)

    Edited once, last by Rosmarie † (December 29, 2013 at 2:20 PM).


  • .....
    Wir essen eher fettarm ,was das Fleisch anbelangt -nützt aber insofern nix ,weil viel Sahne in der Soße verwendet wird.
    Auf jeden Fall wird alles von Grund auf zubereitet -keine Geschmacksverstärker - ist oberstes Gebot.

    Dazu muss ich jetzt auch was schreiben ...

    Wir essen auch lieber mageres Fleisch, dafür wird das Wildschweinbauchfett aber zu Griebenschmalz ausgelassen - mit vielen mitgebratenen Zwiebeln - und dann natürlich auch verwendet ...:19:

    Geschmacksverstärker gibt´s genug natürliche, so dass man ganz einfach solch fiese Betrügereien wie Glutamat, Hefeextrakt und Sojasoße ganz leicht ersetzen kann, nämlich je nach Speise und Geschmack durch würzen mit Sellerie, Petersilie, Liebstöckel, gebratenen Zwiebeln oder gebratenem Räucherschinken.

    Aber erzähl das mal Leuten, die sich fürs Essen weder Zeit nehmen wollen noch Mühe machen und deshalb McWürg und KotzDonald lieben ...:99:

    Liebe Grüße
    Gerlinde

    Vögel, die nicht schwimmen können, werden zu den Sinkvögeln gerechnet ...
    Uli Stein

  • Quote

    McWürg und KotzDonald

    Ööööh..., ist das nicht das gleiche? Oder meinst Du Würger-King und McSpei? :D

    Der englische Biologe John Burton Sanderson Haldane (*05.11.1892 in Oxford, Vereinigtes Königreich 01.12.1964 in Odisha, Indien) fand sich einst in Gesellschaft einer Gruppe Theologen wieder. Auf die Frage, was man wohl über die Natur des Schöpfers aus der Untersuchung seiner Schöpfung schließen könne, soll er geantwortet haben: „Eine unangemessene Vorliebe für Käfer!“ - Und ich hätte gefragt: "Wieso unangemessen???" :79:

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