Goldener Oktober in der Eifel Teil 1

  • Kommen wir zu den letzten Teilen meiner Eifelserie.
    Im Oktober habe ich noch 3 Touren in die Eifel gemacht.
    Zwei davon zeige ich in Teil 1, die letzte Tour füllt dann Teil 2.

    Die erste Tour war mehr ein Sonnenbad am Südhang des Kuttenberges bei Bad Münstereifel. Von den Temperaturen her ein Sommertag im Herbst.
    Ein paar Bilder habe ich aber doch gemacht.

    Herbstnachmittag am Kuttenberg

    Auch hier noch unterwegs, der Hufeisenklee-Heufalter (Colias alfacariensis)

    Die Blütezeit der Wiesenflockenblumen geht zu Ende

    Auf dem Weg zum Südhang

    Im Halbschatten die letzten Herbstzeitlosen

    auf den Kalkmagerrasen blüht die Stengellose Kratzdistel (Cirsium acaule)

    am Südhang gab es dann Nachmittagssonne im Überfluss....

    ... und einem wunderbaren Blick auf den benachbarten Schlangenberg...

    ... und die Ortschaft Eschweiler mit den Höhen des Bad Münstereifeler Waldes im Hintergrund.

    Unscheinbar aber auf den Kalkmagerrasen zahlreich zu finden, der Hügel-Meier (Asperula cynanchica)

    Herbstliche Farbenpracht, die Früchte des Gewöhnlichen Spindelstrauchs - Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus)

    eine Woche später genossen wir noch einmal die Herbststimmung, diesmal in der Vulkaneifel rund um den Ernstberg, mit 700 m der zweithöchste Berg der Eifel.
    In unmittelbarer Nachbarschaft des Berges steht ein Windpark und nutzt den beständigen Westwind in der Eifel.

    Weit schweift der Blick vom Windpark nach Nordwesten über die Herbstliche Eifel. In der Bildmitte findet man die Kasselburg bei Gerolstein, den Horizont begrenzen die Höhen der Kalkeifel.

    Herbstlich gefärbt die Eifelwälder

    Am Wegrand fällt der Blick in eine Lavagrube.

    so spät im Jahr sind bühende Pflanzen Mangelware.
    Hier der Gemeine Hohlzahn ( (Galeopsis tetrahit))

    Malve mit Schwebefliege

    Schafgarbe

    Vom Hang des Ernstberges sieht man im Nordosten die Vulkankuppen der Hocheifel. Von Links der 668 m hohe Schöneberg mit dem Fernmeldeturm.
    In der Mitte die 747 m hohe Hohe Acht, die höchste Erhebung der Eifel und rechts daneben die Kuppe der 678 m hohen Nürburg mit der gleichnamigen Burgruine.

    und hier die bewaldete Kuppe des Ernstberges

    der Tag geht zu Ende und die tiefstehende Sonne lässt das Herbslaub leuchten.

    mit Teil 2 endet dann mein persönliches Eifeljahr 2012.

    bis dann....

    Dirk

    Edited once, last by Dirk_GL: Bilder neu eingefügt (February 7, 2022 at 11:11 AM).

  • Hallo Dirk!
    Ich habe mir jetzt schon einige Beiträge von Dir angesehen und ich muss Dir sagen, dass ich Deine Aufnahmen immer unglaublich schön finde. Die Farben, die Motive, die Stimmungen! Einfach schön und danke dafür...

    Liebe Grüße aus Hessen!
    - Tatjana - :snail:

  • Lieber Dirk,
    das sind wieder wunderschöne, farbenprächtige Aufnahmen, die einfach nur große Freude beim Ansehen bereiten. Besonders gut gefällt mir der Gelbling; die Schwebfliege kannst du mit Gemeine Stiftschwebfliege Sphaerophoria scripta beschriften.
    In dieser Ecke muß ich schon mal gewesen sein, und ulkigerweise ist es genau unser Eifel-Urlaub, der im anderen Arbeitszimmer als Papierfotos noch auf's Einkleben wartet. Die Kasselburg bei Gerolstein ist auch dabei. Wir waren 1999 in Gerolstein, aber hatten nicht annähernd so schönes Wetter wie ihr bei eurem Ausflug.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,
    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.
    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Lieber Dirk,

    auch für diesen Bericht meinen herzlichen Dank - ich habe das Anschauen sehr genossen!:alright: Mir haben am besten die Bilder von der Herbstzeitlose und der Malve mit Schwebfliege gefallen - abgesehen natürlich wie immer von den Landschaftsbildern.

    Lieber Gruß,
    Meinhard

    Die Menschheit gehört zur verrücktesten Spezies.
    Sie verehrt einen unsichtbaren Gott und zerstört die sichtbare Natur.
    Im Unbewussten darüber, dass diese Natur, die sie zerstören, der Gott ist, den sie verehren.

    -Hubert Reeves-

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